| 19.06.2026 | Ottobock verkauft Rollstuhlgeschäft „Human Mobility“
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Ottobock SE & Co. KGaA
/ Schlagwort(e): Verkauf/Strategische Unternehmensentscheidung
Ottobock verkauft Rollstuhlgeschäft „Human Mobility“
19.06.2026 / 11:30 CET/CEST
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Ottobock verkauft Rollstuhlgeschäft „Human Mobility“
Ottobock schärft strategischen Fokus auf sein Kerngeschäft / DHCare investiert in den Ausbau des europäischen Geschäfts
Duderstadt, 19. Juni 2026
Das börsennotierte, global tätige MedTech-Unternehmen Ottobock SE & Co. KGaA hat am 19. Juni 2026 eine Vereinbarung über den Verkauf seines Geschäftsbereichs Human Mobility an das internationale Medizintechnikunternehmen DHCare geschlossen. Der Abschluss der Transaktion (Closing) erfolgt in H2/2026.
Mit dem Verkauf setzt Ottobock seine strategische Fokussierung auf das Kerngeschäft konsequent fort. Künftig wird sich das Unternehmen noch stärker auf die Bereiche konzentrieren, in denen es das größte Entwicklungspotenzial sieht, insbesondere in der Prothetik und der Neuro-Orthetik.
Oliver Jakobi, CEO der Ottobock SE & Co. KGaA, sagt: „Mit dem Verkauf unseres Rollstuhlgeschäfts schärfen wir unseren strategischen Fokus auf das Kerngeschäft. Zugleich gewinnen wir mit DHCare den richtigen Investor für die Human Mobility. Das Team hat ein technologisch führendes Geschäft mit hoher klinischer Glaubwürdigkeit und engen Kundenbeziehungen aufgebaut. Wir sind überzeugt, dass die Human Mobility im neuen Umfeld beste Wachstumschancen hat.“
Strategischer Schritt mit klarer Perspektive
Mit DHCare gewinnt Human Mobility einen neuen Eigentümer mit breiter europäischer Aufstellung und komplementärem Portfolio. Human Mobility bringt dabei vor allem ihre starke Position im DACH-Raum und die Kompetenz bei komplexen Elektrorollstühlen ein.
Graham Ewart, CEO von DHCare, sagt: „Diese Akquisition ist ein wichtiger Meilenstein für DHCare. Sie ist unsere erste unter neuer Eigentümerstruktur und unsere erste als kombinierte Plattform. Mit Ottobock Human Mobility machen wir einen wichtigen Schritt auf dem Weg, unsere Position als führender Anbieter von Mobilitätslösungen in Europa weiter auszubauen – mit hochwertigen, klinisch bewährten Lösungen sowie technischem Support und After-Sales-Service auf hohem Niveau.“
Gesicherter Übergang für Mitarbeitende und Marktpartner
Im Rahmen der Transaktion gehen die deutschen Human-Mobility-Gesellschaften sowie der niederländische Kinderrollstuhlspezialist veldink4Kids vollständig in den neuen Unternehmensverbund über.
Auch für Anwenderinnen und Anwender, Kostenträger, Leistungserbringer und Fachhandel bleibt Ottobock bis zum Abschluss der Transaktion ein verlässlicher Partner.
Dr. Arne Kreitz, CFO der Ottobock SE & Co. KGaA, sagt: „Mit dem Verkauf dieses Nichtkern-Geschäftsfeldes setzen wir unsere Fokussierung auf den Ausbau von wachstumsstarken und hochinnovativen Geschäften fort. Gleichzeitig ist uns wichtig, den Übergang für die betroffenen Mitarbeitenden, Standorte sowie für Kunden und Partner geordnet und verlässlich zu gestalten. Mit DHCare haben wir dafür einen Partner gefunden, der Human Mobility in einem starken europäischen Mobilitätsumfeld weiterentwickeln will.“
Hinweis: Im Zusammenhang mit dieser Transaktion haben die französischen Tochtergesellschaften beider Gruppen exklusive Verhandlungen über den Verkauf des französischen Human-Mobility-Geschäfts aufgenommen; die entsprechenden Informations- und Konsultationsprozesse mit den Arbeitnehmervertretungen werden in Kürze eingeleitet.
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Ottobock SE & Co. KGaA Merle Florstedt
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Ottobock SE & Co. KGaA Julia Hartmann
VP Investor Relations
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Über Ottobock
Derbörsennotierte,globale MedTech-Champion Ottobock vereint über 100-jährige Tradition mit herausragender Innovationskraft in den Bereichen Prothetik, Neuro-Orthetik und Exoskelette. Ottobock entwickelt innovative Versorgungslösungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und treibt die Digitalisierung der Branche voran. Gegründet 1919 in Berlin, ist das Unternehmen mit fast 9.300 Mitarbeitenden (Vollzeitkräften) heute mit seinem Geschäft in 45 Ländern aktiv und betreibt das größte internationale Patientenversorgungsnetzwerk mit rund 420 Patientenversorgungszentren weltweit. Mit einer starken F&E-Quote im Produkt- und Komponentengeschäft und mehr als 2.600 Patenten und Patentanmeldungen prägt Ottobock die HumanBionics-Landschaft der Zukunft. Die Mission, die Bewegungsfreiheit, Lebensqualität und Unabhängigkeit von Menschen zu verbessern, ist tief in der DNA des Unternehmens verwurzelt – wie auch sein gesellschaftliches Engagement: Seit 1988 ist Ottobock Partner und Unterstützer der Paralympischen Spiele.
Über DHCare
DHCare ist ein global tätiges Medizintechnikunternehmen, das mit innovativen und führenden Lösungen dazu beiträgt, die Gesundheitsversorgung für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zu verbessern.
Das Unternehmen unterstützt Gesundheitspartner weltweit dabei, Patientinnen und Patienten bestmöglich zu versorgen. Im Mittelpunkt steht dabei das Ziel, die enge Verbindung zwischen Bewegung und Gesundheit weiter zu stärken, um eine schnellere Rehabilitation und mehr Selbstständigkeit im Alltag zu ermöglichen.
19.06.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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2349470 19.06.2026 CET/CEST
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| 27.05.2026 | iconiq: Individualisierter Liner aus dem 3D-Drucker.
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EQS-Media / 27.05.2026 / 10:00 CET/CEST
iconiq: Individualisierter Liner aus dem 3D-Drucker.
Digital geplant, additiv gefertigt: Probleme am Stumpf betreffen bis zu 68 Prozent* der ProthesenträgerInnen – neuer Silikon‑Liner setzt genau hier an.
Mittwoch, 27. Mai 2026
Knapp 68 Prozent der NutzerInnen einer Beinprothese haben Probleme mit ihrer Versorgung. Die Gründe sind vielfältig: von Schmerzen über wunde Stellen am Stumpf bis zu physischen Reaktionen, wie Hautirritationen. In dieser Zeit können Prothesen gar nicht oder nur eingeschränkt genutzt werden. Der Liner ist die unsichtbare Basis einer gutsitzenden Beinprothese. Er entscheidet über Komfort, Sicherheit und Mobilität. Dabei handelt es sich um ein Verbrauchsprodukt, das etwa alle sechs Monate ersetzt werden muss. Bislang mussten Orthopädiefachkräfte zwischen standardisierten Linern mit begrenzter Anpassungsmöglichkeit für ihre PatientInnen oder aufwendige, kostenintensive Einzelanfertigungen entscheiden. Mit iconiq, dem ersten 3D-gedruckten Silikon-Liner von Ottobock, hebt der MedTech-Champion die Individualversorgung auf ein neues industrielles Niveau. Vergangene Woche wurde die Deutschlandpremiere des Liners auf der OTWorld in Leipzig gefeiert. Nun folgt die schrittweise Markteinführung.
Oliver Jakobi, CEO/CSO von Ottobock, sagt: „Der iconiq Liner steht exemplarisch für unsere Strategie: Unsere Innovationen für möglichst viele Anwender zugänglich zu machen und ihnen so eine hochwertige Versorgung zu ermöglichen. Der iconiq ist ein weiterer Baustein, um diesen Anspruch global umzusetzen. Mit ihm bieten wir eine effiziente Lösung, ohne Kompromisse bei Qualität und Präzision.“
Individualisierte Versorgung neu definiert.
„Mit iconiq schaffen wir eine zukunftssichere Lösung, die das bisherige Spannungsfeld zwischen Standardlösung und Maßanfertigung überwindet“, sagt Arne Jörn, CTO/COO von Ottobock. „Wir industrialisieren die Individualisierung, sodass sie nicht mehr die Ausnahme, sondern die Norm in der Alltagsversorgung wird.“
Im Zentrum der Innovation steht eine additive Fertigungstechnologie, kombiniert mit einem effizienten, digitalen Prozess: Ein 3D-Scan des Stumpfes genügt, um einen Datensatz zu erzeugen – ohne Marker oder spezielles Equipment. Die Form berücksichtigt exakt die Anatomie der AnwenderInnen sowie empfindliche Stellen und Narbengewebe. Nach Eingabe der Stumpflänge und Auswahl des Designs innerhalb der Ottobock Bestellplattform wird der Datensatz direkt in die Fertigung des MedTech-Unternehmens überführt. Die Produktion selbst erfolgt durch den 3D-Druck. So entstehen passgenaue, flexible Liner, ohne aufwendigen Formenbau.
Entwickelt für maximale Anforderungen – bietet Einfachheit für Fachkräfte.
OrthopädietechnikerInnen profitieren von konsistenten, reproduzierbaren Ergebnissen. Individualisierte Liner lassen sich dadurch schneller, planbarer und mit deutlich geringerer Komplexität realisieren.
AnwenderInnen erhalten mit iconiq einen Liner, der in Sitz, Form und Stabilität exakt auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist. Unterschiedliche Stärkenprofile sorgen für gleichmäßige Kompression und sicheren Halt. Die Materialeigenschaften sind so vielseitig, auch bei hoher Belastung, dass iconiq sowohl für AnwenderInnen mit einem sehr aktiven bzw. sportlichen Lebensstil als auch für Kinder und Erwachsene ab Mobilitätsgrad 2 geeignet ist.
* Interne Marktforschungsstudie von Ottobock mit 112 ProthesenträgerInnen, 2023
Kontakt
Ottobock SE & Co. KGaA
Unternehmenskommunikation
Nadine Winter
Telefon: +49 1511 888 3507 nadine.winter@ottobock.de
Über Ottobock
Der börsennotierte, globale MedTech-Champion Ottobock vereint über 100-jährige Tradition mit herausragender Innovationskraft in den Bereichen Prothetik, Neuro-Orthetik und Exoskelette. Ottobock entwickelt innovative Versorgungslösungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und treibt die Digitalisierung der Branche voran. Gegründet 1919 in Berlin, ist das Unternehmen mit fast 9.300 Mitarbeitenden (Vollzeitkräften) heute mit seinem Geschäft in 45 Ländern aktiv und betreibt das größte internationale Patientenversorgungsnetzwerk mit rund 420 Patientenversorgungszentren weltweit. Mit einer starken F&E-Quote im Produkt- und Komponentengeschäft und mehr als 2.600 Patenten und Patentanmeldungen prägt Ottobock die Human Bionics-Landschaft der Zukunft. Die Mission, die Bewegungsfreiheit, Lebensqualität und Unabhängigkeit von Menschen zu verbessern, ist tief in der DNA des Unternehmens verwurzelt – wie auch sein gesellschaftliches Engagement: Seit 1988 ist Ottobock Partner und Unterstützer der Paralympischen Spiele.
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Emittent/Herausgeber: Ottobock SE & Co. KGaA
Schlagwort(e): Unternehmen
27.05.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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EQS-Media |
2333416 27.05.2026 CET/CEST
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| 20.05.2026 | Ottobock SE & Co. KGaA weist irreführende Vorwürfe im Shortseller-Bericht entschieden zurück
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Ottobock SE & Co. KGaA
/ Schlagwort(e): Stellungnahme
Ottobock SE & Co. KGaA weist irreführende Vorwürfe im Shortseller-Bericht entschieden zurück
20.05.2026 / 07:45 CET/CEST
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Ottobock SE & Co. KGaA weist irreführende Vorwürfe im Shortseller-Bericht entschieden zurück
Duderstadt, 20. Mai 2026
Ottobock weist den veröffentlichten Bericht von Grizzly Research LLC (Grizzly) und die getroffenen falschen Schlussfolgerungen entschieden zurück. Laut Eigenbeschreibung handelt es sich bei Grizzly um einen Leerverkäufer, der offengelegt hat, dass er und/oder mit ihm verbundene Personen Leerverkaufspositionen in Ottobock-Aktien halten oder halten könnten. Damit handelt es sich ausdrücklich um eine Meinungsäußerung eines Short-Sellers (short-biased report), der laut eigenem Disclaimer ein wirtschaftliches Eigeninteresse an fallenden Kursen verfolgt.
Ottobock wurde von Grizzly vor der Veröffentlichung nicht kontaktiert. Das Unternehmen bewertet den Bericht als verleumderisch und in hohem Maße irreführend und prüft derzeit rechtliche Schritte, einschließlich einer Meldung an die zuständige deutsche Aufsichtsbehörde mit dem Verdacht auf Marktmanipulation.
Der Bericht greift Themen auf, die bereits vom Unternehmen offengelegt wurden, über die zuvor berichtet wurde und sich als falsch erwiesen haben oder die private Angelegenheiten auf Gesellschafterebene betreffen.
Ottobock bestätigt ohne Einschränkungen die Integrität seines im Oktober 2025 von der BaFin gebilligten Wertpapierprospekts, der mit uneingeschränkten Bestätigungsvermerken der unabhängigen KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft testierten Abschlüsse sowie aller weiteren Kapitalmarktveröffentlichungen.
Zu den Hauptvorwürfen:
Behauptung: Ottobock wendet „aggressive Bilanzierungspraktiken“ an, unter anderem im Hinblick auf aktivierte Entwicklungskosten und die angesetzten Nutzungsdauern für Sachanlagen.
Ottobock steht für transparente und regelkonforme Rechnungslegung und Berichterstattung. Die Berichterstattung erfolgt im Einklang mit den IFRS-Rechnungslegungsgrundsätzen und wird durch unabhängige Wirtschaftsprüfer geprüft. Die verpflichtende Aktivierung von Entwicklungskosten erfolgt nach den strengen Kriterien des IAS 38. Die Abschreibungsdauer für Sachanlagen basiert gemäß IAS 16 auf der erwarteten wirtschaftlichen Nutzungsdauer jeder individuellen Anlage.
Behauptung: Die Darstellung in „Core“ und „Non-Core“ ermögliche es Ottobock, schwach performende Geschäftsbereiche zu verbergen.
Die Definitionen des Core-/ Non-Core-Geschäfts sind transparent offengelegt. Der getrennte und zusätzliche Ausweis von Core- und Non-Core-Kennzahlen auf Gruppenebene in einer Phase der Portfolio-Bereinigung erhöht die Transparenz für Investoren, da sie einen fairen Blick auf die operative Entwicklung des fortgeführten Kerngeschäfts ermöglicht, noch bevor die Veräußerung nicht-strategischer Aktivitäten vollständig abgeschlossen ist.
Behauptung: Russland mache rund 35 % des Nettogewinns von Ottobock aus; Ottobock unterstütze die russische Kriegsführung.
Die im Bericht dargestellte Berechnung zum Ergebnisbeitrag des Russlandgeschäfts ist falsch; sie basiert auf falschen Kennzahlen und lässt daher keine Rückschlüsse auf den tatsächlichen Ergebnisbeitrag zu.
Ottobock konzentriert sich in Russland ausschließlich auf die Versorgung von Zivilisten. Es bestehen keine Verträge mit dem Militär oder militärnahen Institutionen und es wird an keinen militärischen Ausschreibungen teilgenommen.
Behauptung: Aktionäre hätten aufgrund der „SE & Co. KGaA-Struktur“ keine Stimme im Unternehmen.
Ottobock operiert unter einer Rechtsstruktur, die an den deutschen Kapitalmärkten etabliert ist und von führenden börsennotierten Unternehmen wie Fresenius und Hella genutzt wird. Die Struktur spiegelt die langjährige Familienprägung des Unternehmens wider und unterstützt eine langfristige strategische Ausrichtung, von der alle Aktionäre profitieren.
Behauptung: Häufige Wechsel im Management, insbesondere auf der CFO-Position, deuteten auf unzuverlässige Führung hin.
Ottobock wird von einem langjährig tätigen Führungsteam geleitet. CEO und CSO Oliver Jakobi ist seit mehr als 30 Jahren für das Unternehmen tätig, trat 1990 ein, hatte vor seiner Berufung in den Vorstand im Jahr 2020 verschiedene leitende Funktionen innerhalb der Gruppe inne und verfügt damit über umfangreiche Erfahrung. CFO Dr. Arne Kreitz kam 2018 als Chief Strategy and Transformation Officer zu Ottobock und ist seit 2022 CFO. COO und CTO Arne Jörn gehört dem Vorstand seit März 2018 an, CXO Martin Böhm seit Juni 2021.
Behauptungen hinsichtlich Professor Hans Georg Näder oder der Näder Holding.
Ottobock kommentiert keine Angelegenheiten von Aktionären. Entsprechend werden auch keine persönlichen Angelegenheiten von Professor Hans Georg Näder oder Themen rund um die Näder Holding kommentiert. Die Näder Holding wird unabhängig von Ottobock geführt und finanziert. Entsprechende Finanzierungsvereinbarungen auf Gesellschafterebene sind keine Verpflichtungen von Ottobock und begründen keinen Rückgriff auf das Unternehmen.
Vor diesem Hintergrund hat Ottobock externe Experten mandatiert, um alle rechtlichen und regulatorischen Schritte gegenüber den Verantwortlichen im Zusammenhang mit dem Bericht und seiner Veröffentlichung zu prüfen und konsequent zu verfolgen.
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20.05.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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2330268 20.05.2026 CET/CEST
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| 19.05.2026 | Hauptversammlung beschließt Dividende von 0,97 Euro je Aktie
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Ottobock SE & Co. KGaA
/ Schlagwort(e): Hauptversammlung
Hauptversammlung beschließt Dividende von 0,97 Euro je Aktie
19.05.2026 / 16:33 CET/CEST
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Hauptversammlung beschließt Dividende von 0,97 Euro je Aktie
Duderstadt, 19. Mai 2026
- Geschäftsjahr 2025: zweistelliges Umsatzwachstum im Kerngeschäft und Rekordergebnis
- Tania von der Goltz in den Aufsichtsrat gewählt
- CEO Oliver Jakobi bestätigt weiteren profitablen Wachstumskurs
- Innovationen und ein skalierbares Geschäftsmodell treiben Wachstum weiter voran
Ottobock, der globale Marktführer für Human Bionics, hat heute seine erste ordentliche Hauptversammlung nach erfolgreichem Börsengang im Oktober 2025 abgehalten.
Oliver Jakobi, CEO der Ottobock SE & Co. KGaA, blickte in seiner Rede auf die wesentlichen Entwicklungen in der über 100-jährigen Unternehmensgeschichte von Ottobock zurück, in der der jüngste Börsengang einen weiteren wichtigen Meilenstein markierte. Darüber hinaus zog er eine positive Bilanz zum Rekordgeschäftsjahr 2025, das Ottobock mit einem Umsatzplus im Kerngeschäft von 11,7 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro und einem bereinigten Konzernergebnis von 177,3 Mio. Euro abgeschlossen hat.
„2025 war das finanziell erfolgreichste Jahr unserer Firmengeschichte. Wir haben damit unter Beweis gestellt, dass wir unsere Marktposition in profitables Wachstum umsetzen“, sagte Oliver Jakobi. „Wir haben gezeigt, dass wir Innovationen erfolgreich in den Markt und in die Erstattungssysteme bringen. 2025 war ein Jahr, in dem wir genau dort geliefert haben, wo Ottobock seit jeher stark ist: bei der Versorgung unserer Patienten.“
Die guten Finanzergebnisse beruhen auf der erfolgreichen Umsetzung der Unternehmensstrategie. In dessen Kern steht Ottobocks globale Plattform zur Skalierung von Innovationen im Bereich Human Bionics.
So wurden 2025 zahlreiche neue Innovationen in die globalen Märkte eingeführt. Hervorzuheben sind zum Beispiel das mikroprozessorgesteuerte Kniegelenk Genium X4 für hochaktive Nutzer sowie die nächste Generation des Neuromodulationsanzugs Exopulse Suit. Neu etablierte Erstattungen für hochwertige prothetische Komponenten und mikroprozessorgesteuerte Orthesensysteme in den USA, Frankreich und Japan stärkten das Wachstum ebenfalls. Parallel zur Produktoffensive wurde die globale Expansionsstrategie des Ottobock Patient Care-Netzwerks erfolgreich vorangetrieben, zum Beispiel mit Akquisitionen in Belgien, Frankreich und Australien.
CEO Oliver Jakobi gab in diesem Zusammenhang einen Ausblick auf die zahlreichen weiteren Produktinnovationen, die das Unternehmen aktuell in Leipzig im Rahmen der OTWorld 2026 vorstellt, der weltweit größten Messe für die O&P-Industrie.
Die ordentliche Hauptversammlung stimmte im Nachgang dem Vorschlag von Geschäftsführung und Aufsichtsrat zu, für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende in Höhe von 0,97 Euro je Aktie zu zahlen. Das entspricht einer Ausschüttungsquote von 35 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses und liegt damit innerhalb der strategischen Dividendenpolitik, die eine Ausschüttung zwischen 30 und 40 Prozent des bereinigten Konzernergebnisses vorsieht. Insgesamt schüttet Ottobock damit 62,1 Mio. Euro an seine Aktionärinnen und Aktionäre aus.
Außerdem wurde Tania von der Goltz in den Aufsichtsrat gewählt. Sie war bis 2025 als Chief Financial Officer bei der Heidelberger Druckmaschinen AG tätig und übernimmt im Ottobock Aufsichtsrat die Position von Jurate Keblyte, die planmäßig nach fünf Jahren das Kontrollgremium verlässt.
Alle weiteren Abstimmungsergebnisse finden Sie hier.
Zu Beginn der Generaldebatte hat CEO, Oliver Jakobi Stellung zu einem heute veröffentlichen Internetbericht eines amerikanischen Shortsellers mit Shortpositionen in der Ottobock-Aktie genommen.
Nach erster Analyse des Unternehmens besteht der hierzu veröffentlichte Bericht im Wesentlichen aus einer Zusammenstellung von Sachverhalten, die in der öffentlichen Presseberichterstattung bereits behandelt wurden und die ganz überwiegend nicht die Geschäftstätigkeit des Unternehmens betreffen. Der Bericht enthält zudem zahlreiche spekulative Behauptungen und irreführende Schlussfolgerungen.
Zu den in diesem Zusammenhang aufgeworfenen bilanzierungsbezogenen Fragestellungen ist festzuhalten, dass die Bilanzierung von Ottobock transparent ist und im Börsenprospekt und in den nachfolgenden Kapitalmarktberichten umfassend offengelegt wurde. Die dort dargestellten Bilanzierungsgrundsätze gelten unverändert fort. Es liegen uneingeschränkte Bestätigungsvermerke einer unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für das Geschäftsjahr 2025 vor.
Der Bericht enthält zudem verzerrende Darstellungen zu dem Anteil des Ottobock Geschäfts in Russland. Die Tätigkeit in Russland ist vollständig auf die zivile Versorgung der Bevölkerung ausgerichtet und steht im Einklang mit sämtlichen anwendbaren Sanktionsvorschriften der Europäischen Union. Ottobock verfügt über umfassende Compliance-Prozesse und hat alle erforderlichen behördlichen Genehmigungen eingeholt.
Darüber hinaus trifft der Bericht Aussagen zu privaten Themen des mittelbaren Hauptaktionärs, die in keinem Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit, der operativen Entwicklung oder der finanziellen Aufstellung von Ottobock stehen. Ottobock ist in seiner Geschäftstätigkeit sowie in seiner Finanzierung unabhängig von der persönlichen finanziellen Situation seiner einzelnen Aktionäre.
Ottobock wird sich im Nachgang der heutigen Hauptversammlung mit dem „short-biased report“ umfassend beschäftigen.
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2330046 19.05.2026 CET/CEST
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| 13.05.2026 | Ottobock setzt mit Akquisition den strategischen Ausbau seines Patient Care-Netzwerks fort
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Ottobock SE & Co. KGaA
/ Schlagwort(e): Firmenübernahme/Fusionen & Übernahmen
Ottobock setzt mit Akquisition den strategischen Ausbau seines Patient Care-Netzwerks fort
13.05.2026 / 10:00 CET/CEST
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Ottobock setzt mit Akquisition den strategischen Ausbau seines Patient Care-Netzwerks fort
Duderstadt, 13. Mai 2026
Die Ottobock SE & Co. KGaA, das internationale, börsennotierte MedTech-Unternehmen, übernimmt das Patient Care-Geschäft von Blatchford Ltd. UK in Norwegen (Blatchford Norway A/S) zu einem Kaufpreis von rund 110 Mio. Euro. Der Vollzug der Transaktion erfolgt planmäßig innerhalb der nächsten Tage.
Die Akquisition ist ein weiterer Schritt der erfolgreichen Expansionsstrategie von Ottobock im Patient Care-Bereich. Durch die Übernahme von Blatchford in Norwegen erschließt das Unternehmen einen besonders attraktiven Markt in Europa und baut damit sein international führendes Versorgungsnetzwerk um weitere acht Standorte aus.
„Wir freuen uns, mit 200 neuen Kollegen unsere Präsenz vor Ort zu stärken und gemeinsam die Patienten zu versorgen. Als Versorgungspartner sichern wir deren Zugang zu unseren Innovationen. Mit der Erweiterung unseres bestehenden Versorgungsnetzwerkes schaffen wir Synergien auf zwei Ebenen. Neue Standorte profitieren von etablierten Strukturen wie der Zentralfertigung und digitalen Plattformen. Gleichzeitig rücken wir näher an unsere Anwender heran und erhalten so wertvolle Rückmeldungen, die in unsere Produktentwicklungen einfließen“, sagt Oliver Jakobi, Chief Executive Officer der Ottobock SE & Co. KGaA.
Das britische Unternehmen Blatchford ist Anbieter für Prothetiklösungen und betreibt eigene Versorgungszentren in Großbritannien (UK) und Norwegen. Die Akquisition umfasst ausschließlich das Versorgungsgeschäft in Norwegen, einem Markt, in dem Ottobock bisher noch nicht direkt vertreten war. Das Versorgungsangebot in diesen Betrieben umfasst eine Vielzahl von Produkten mit Fokus auf die Bereiche Prothetik und Orthetik. Mit acht Standorten, rund 200 Mitarbeitenden und zuletzt einem Gesamtumsatz von rund 40 Mio. Euro ist Blatchford einer der Marktführer in Norwegen. Deren aktuelle Planungsannahmen sehen ein Umsatzwachstum im hohen einstelligen Prozentbereich p.a. über den Zeitraum der nächsten Jahre vor. Auf Grund der bestehenden Profitabilität des Geschäfts sowie erwarteter Synergien wird die Akquisition sich auf dem Profitabilitätsniveau des Ottobock Konzerns bewegen.
„Norwegen war über ein Jahrzehnt ein zentraler Bestandteil des Patient Care-Geschäfts von Blatchford, und wir sind stolz auf das außergewöhnliche Team und den hohen Versorgungsstandard, den sie aufgebaut haben. Die Übergabe des Geschäfts an Ottobock bietet unseren norwegischen Patienten und Mitarbeitenden eine starke Plattform für die Zukunft – sie vereint erstklassige lokale klinische Expertise mit den Ressourcen und der Größe eines multinationalen Marktführers im Bereich Patient Care. Diese Transaktion ermöglicht es uns, unseren Fokus weiterhin auf Innovationen im Bereich Prothetik und Orthetik zu legen“, sagt Paul Roberts, Chief Executive Officer von Blatchford.
Zuletzt hatte Ottobock bereits lokale Marktführer wie Sahva A/S in Dänemark, Livit B.V. in den Niederlanden und Vigo in Belgien erfolgreich in sein Versorgungsnetzwerk integriert.
„Mit der Akquisition von Blatchford in Norwegen setzen wir unseren Wachstumspfad im Patient Care fort. Im Zuge der technologischen Entwicklungen in der Orthesen- & Prothesen-Industrie (O&P), wird eine enge Verzahnung zwischen operierenden Ärzten, Rehazentren und O&P Kliniken zunehmend wichtiger. Der Ausbau unseres Patient Care-Netzwerks ist deshalb ein Schlüssel für die Skalierbarkeit unseres Geschäftsmodells“, sagt Dr. Arne Kreitz, Chief Finance Officer der Ottobock SE & Co. KGaA.
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Derbörsennotierte,globale MedTech-Champion Ottobock vereint über 100-jährige Tradition mit herausragender Innovationskraft in den Bereichen Prothetik, Neuro-Orthetik und Exoskelette. Ottobock entwickelt innovative Versorgungslösungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und treibt die Digitalisierung der Branche voran. Gegründet 1919 in Berlin, ist das Unternehmen mit fast 9.300 Mitarbeitenden (Vollzeitkräften) heute mit seinem Geschäft in 45 Ländern aktiv und betreibt das größte internationale Patientenversorgungsnetzwerk mit rund 420 Patientenversorgungszentren weltweit. Mit einer starken F&E-Quote im Produkt- und Komponentengeschäft und mehr als 2.600 Patenten und Patentanmeldungen prägt Ottobock die HumanBionics-Landschaft der Zukunft. Die Mission, die Bewegungsfreiheit, Lebensqualität und Unabhängigkeit von Menschen zu verbessern, ist tief in der DNA des Unternehmens verwurzelt – wie auch sein gesellschaftliches Engagement: Seit 1988 ist Ottobock Partner und Unterstützer der Paralympischen Spiele.
13.05.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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Max-Näder-Straße 15 |
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37115 Duderstadt |
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+49 5527 848 - 0 |
| E-Mail: |
info@ottobock.com |
| Internet: |
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| ISIN: |
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| WKN: |
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2326664 13.05.2026 CET/CEST
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| 13.05.2026 | Ottobock SE & Co. KGaA: Ottobock übernimmt Patient Care-Geschäft von Blatchford in Norwegen zu einem Kaufpreis von rund 110 Mio. Euro
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Ottobock SE & Co. KGaA / Schlagwort(e): Mergers und Acquisitions / Kauf von Unternehmensteilen
Ottobock SE & Co. KGaA: Ottobock übernimmt Patient Care-Geschäft von Blatchford in Norwegen zu einem Kaufpreis von rund 110 Mio. Euro
13.05.2026 / 08:22 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group.
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Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014:
Ottobock übernimmt Patient Care-Geschäft von Blatchford in Norwegen zu einem Kaufpreis von rund 110 Mio. Euro
Duderstadt, 13. Mai 2025
Die Ottobock SE & Co. KGaA (ISIN: DE000BCK2223) (Ottobock) hat heute einen Kaufvertrag mit Blatchford Ltd., UK, (Blatchford) zum Erwerb von Blatchford Norway A/S (Blatchford Norway) zu einem Kaufpreis von rund 110 Mio. Euro abgeschlossen.
Der Erwerb umfasst das norwegische Patient-Care-Geschäft von Blatchford mit acht Standorten und rund 200 Mitarbeitenden. Der Gesamtumsatz von Blatchford Norway belief sich zuletzt auf rund 40 Mio. Euro. Auf Grund der bestehenden Profitabilität des Geschäfts sowie erwarteter Synergien wird die Akquisition sich auf dem Profitabilitätsniveau des Ottobock Konzerns bewegen.
Durch den Erwerb von Blatchford Norway baut Ottobock sein internationales Versorgungsnetzwerk mit bis dato mehr als 420 Standorten weiter aus. Bislang war Ottobock im norwegischen Markt nicht mit eigenen Standorten vertreten. Mit dem Erwerb schließt das Unternehmen strategisch eine Lücke im europäischen Markt und folgt konsequent seiner Akquisitionsstrategie, führende Patient Care-Unternehmen zu erwerben und in sein internationales Netzwerk zu integrieren. Dies erfolgt insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass im Zuge der technologischen Entwicklungen in der Orthesen & Prothesen (O&P)-Industrie eine enge Verzahnung zwischen operierenden Ärzten/Krankenhäusern, Rehazentren und O&P Patient Care-Kliniken zunehmend wichtiger wird.
Der Vollzug der Transaktion erfolgt planmäßig innerhalb der nächsten Tage.
Investor Relations-Kontakt:
Ottobock SE & Co. KGaA
Julia Hartmann
VP Investor Relations
Mobil: +49 151 556 848 07 Julia.Hartmann@ottobock.de
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2326622 13.05.2026 CET/CEST
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| 11.05.2026 | Ottobock zeigt innovative Prothetik- und Orthetiklösungen auf der OTWorld 2026.
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Ottobock SE & Co. KGaA
/ Schlagwort(e): Produkteinführung
Ottobock zeigt innovative Prothetik- und Orthetiklösungen auf der OTWorld 2026.
11.05.2026 / 10:00 CET/CEST
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Ottobock zeigt innovative Prothetik- und Orthetiklösungen auf der OTWorld 2026.
Duderstadt, 11. Mai 2026
Produktpremieren michelangelo, iconiq und C-Brace Interim erschließen neue Zielgruppen, erweitern das Portfolio und machen die Branche zukunftssicher durch Digitalisierung.
- Ottobock zeigt auf der OTWorld, wie die digitale Transformation in der orthopädietechnischen Versorgung gelingt (Stand D30, Halle 5).
- Neue Nutzergruppe für michelangelo Handprothese: myosmart plus Steuerung für eine intuitive Anwendung sowie neue Passform speziell für Frauen und Jugendliche.
- Ottobocks erster 3D-gedruckter Silikonliner iconiq: Zwischen Standardprodukt und individualisierter Lösung.
- C-Brace Interim für die frühe Rehabilitationsphase: Menschen mit Beinlähmung effektiver wieder auf die Beine bringen.
- Sieben tägliche Shows: Einblicke in Nutzung und Nutzen der Hilfsmittel und digitalen Lösungen von AnwenderInnen und ExpertInnen.
Ottobock, das börsennotierte MedTech-Unternehmen, stärkt seine Innovations- und Marktführerschaft mit smarten Produktneuheiten und Weiterentwicklungen im Bereich der Prothetik und Orthetik. Diese präsentiert der Innovationsführer auf der internationalen Leitmesse OTWorld (19. bis 22. Mai 2026) in Leipzig. In diesem Jahr stehen drei Produktlösungen im Fokus, die sowohl neue Patientengruppen erschließen als auch die Digitalisierung in der Orthopädietechnikbranche vorantreiben.
„Die OTWorld ist für Ottobock der Ort, an dem Zukunft konkret wird. Hier präsentieren wir unsere Innovationen aus Prothetik und Orthetik und machen erlebbar, wie Digitalisierung und KI moderne Versorgungslösungen voranbringen“, sagt Oliver Jakobi, CEO der Ottobock SE & Co. KGaA. „Mit unseren Produkt-Highlights erschließen wir neue Märkte, stärken unsere technologische Führungsposition und geben dem digitalen Wandel der Branche zusätzlichen Schub.“
michelangelo: Griffkraft kombiniert mit intelligenter Prothesensteuerung.
Mit einem Anteil von etwa 40 %* ist Ottobock einer der führenden Anbieter myoelektrischer Komponenten für prothetische Armversorgungen. Durch die Integration in das myoelektrische Portfolio sowie der technologischen Weiterentwicklung der michelangelo Prothesenhand stellt der MedTech-Champion eine Gesamtlösung vor, mit der es eine deutlich breitere Zielgruppe erschließt.
Die Kombination mit der auf künstlicher Intelligenz basierenden myosmart plus Prothesensteuerung und der connectgrip App ermöglicht eine smarte, zielführende Versorgung. AnwenderInnen können dadurch bis zu acht Greif- und Bewegungsarten im Alltag direkt und intuitiv ansteuern. Mit einer weiteren Version in Größe S profitieren fortan auch Teenager und Frauen von der Multigriff-Hand, die für ihre Stärke und Geschwindigkeit bekannt ist. Ottobocks modular aufgebautes myoelektrisches Portfolio erlaubt OrthopädietechnikerInnen je nach Bedarf der AnwenderInnen Hände, Greifer, Handgelenke sowie Ellenbogengelenke – für Menschen mit einer Schulter- und Oberarmamputation bzw. Dysmelie –flexibel zu kombinieren.
Gelauncht wird die neue Prothesenlösung bei der OTWorld 2026 zunächst in der DACH- und Benelux-Region. Weitere Märkte folgen.
Neues SSCO-Portfolio erweitert die Versorgungsmöglichkeiten im Bereich der Neuro-Orthetik.
Zur OTWorld präsentiert Ottobock das C-Brace Interim dem globalen Fachpublikum. Dabei handelt es sich um ein neuartiges Versorgungskonzept für Menschen mit einer Lähmung in den unteren Extremitäten. Eingesetzt in der Frührehabilitationsphase hilft die Interim-Orthese mit dem mikroprozessorgeregelten C-Brace Orthesenkniegelenk Orthopädiefachkräften, ihre PatientInnen effektiver zu mobilisieren und vertikalisieren. Ausgelegt für eine Nutzungsdauer von maximal sechs Monaten verlängert das Hilfsmittel die Trainingszeiten über die reine Therapie hinaus in den Alltag. Zudem lassen sich die PatientInnen gezielter an ihre optimale, individuelle Definitivversorgung heranführen.
OTWorld-BesucherInnen erwartet zudem eine erste Vorschau auf das neue SSCO-Kniegelenk (Stance and Swing Phase Control Orthosis) revoniq. Es adressiert minder aktive AnwenderInnen, die aufgrund ihrer Indikation nicht auf alle Funktionalitäten des C-Brace Gelenks angewiesen sind. Zusammen mit dem innovativen C-Brace und dem C-Brace Interim bietet Ottobock damit ein vollständiges Portfolio im Bereich der SSCO-Beinorthesen und positioniert sich als Komplettanbieter in diesem Segment. Dadurch lassen sich in Zukunft AnwenderInnen spezifischer anhand ihrer Bedürfnisse versorgen und eine breitere Patientengruppe adressieren.
revoniq startet noch dieses Jahr mit einer klinischen Studie, die den Weg für eine spätere Markteinführung ebnet.
Ottobocks erster 3D-gedruckter Silikon-Liner: iconiq revolutioniert die Liner-Versorgung.
Ein weiteres Produkt-Highlight des MedTech-Champions bildet der digital gefertigte Liner iconiq. Dieses Produkt steht exemplarisch für die konsequente Digitalisierung der Orthopädietechnik-Branche und markiert einen technologischen Wendepunkt in der Liner‑Versorgung.
Im Zentrum der Innovation steht eine neuartige additive Fertigungstechnologie. Damit kreiert Ottobock eine zukunftssichere Lösung, die das bisherige Spannungsfeld zwischen Standardprodukt und aufwendiger Maßanfertigung auflöst. Eine eigens entwickelte 3D-Silikondrucktechnologie sowie ein effizienter, digitaler Prozess schaffen schlankere Arbeitsabläufe. Dabei liefert iconiq konsistentere und personalisierte Ergebnisse und reproduzierbare Qualität für OrthopädietechnikerIn und AnwenderIn. Grundlage bildet ein 3D‑Scan des Stumpfes, der die exakte Anatomie, empfindliche Stellen und Narbengewebe berücksichtigt. Das Ergebnis: ein 3D-gedruckter Silikon-Liner, angepasst an die individuellen Bedürfnisse der AnwenderInnen – in Sitz, Form und Stabilität. Mit iconiq erweitert Ottobock nachhaltig die Versorgungsmöglichkeiten für Orthopädiefachkräfte und setzt neue Maßstäbe für individualisierte Liner-Lösungen.
Prothetik und Neuro-Orthetik, eingebunden in eine digitale Versorgungslandschaft.
„Unsere technologischen Innovationen sind mehr als Einzellösungen für Orthopädiefachkraft und Anwender. Vielmehr bilden sie funktionierende Systeme, die Versorgung ganzheitlich denken, digital unterstützen und Betriebe wirtschaftlich tragfähig machen“, so Jakobi.
BesucherInnen der OTWorld erhalten am Ottobock Messestand (Halle 5, Stand D30) einen umfassenden Einblick, wie moderne Patient Care Betriebe von ganzheitlichen Lösungen profitieren. Insbesondere die digitalen Anwendungen zeigen, wie sich Technologien nahtlos in bestehende Versorgungsprozesse einfügen und diese effizienter gestalten: von innovativen Lösungen als Alternative zum traditionellen Gipsen mit hydronetic lumeo, CADkit und custom fabrication bis zu lazar posture und TransferScan als digitale Helfer für den korrekten Prothesenaufbau. Darüber hinaus unterstützt smart documentation Orthopädiefachkräfte mit einer KI-gestützten Dokumentation und Erstattungsargumentation.
Ein abwechslungsreiches Showprogramm rund um die Highlight-Produkte ergänzt den Messeauftritt von Ottobock. AnwenderInnen berichten über ihre Erfahrungen, während ExpertInnen Einblicke in Entwicklung, Nutzung und Zukunftsaussichten geben. Ein Showroom zwischen den Hallen 3 und 5 zeigt die O&P Werkstattlösungen rund um die Planung, Einrichtung und effiziente Arbeit von und in Orthopädiewerkstätten.
Mehr als Produkte: Verantwortung sichtbar gemacht.
Während der OTWorld stellt Ottobock zudem sein Engagement außerhalb von Innovation und Produktentwicklung vor. Das angrenzende Café gegenüber dem Messestand informiert über das humanitäre Engagement der Ottobock Global Foundation im Gaza-Krisengebiet.
Darüber hinaus präsentiert Ottobock erstmals die Ergebnisse eines wissenschaftlichen Projekts mit dem Diakovere Anna-Stift der Medizinischen Hochschule Hannover. Es untersucht den monetären gesellschaftlichen Mehrwert von prothetischen und orthetischen Versorgungen in den Bereichen Produktivität, Gesundheitsfolgen (z. B. Pflege und Krankenhausaufenthalte) sowie individueller Lebensqualität. Das Ziel: Eine patientenzentrierte, interdisziplinäre und langfristig effiziente Entscheidungsstruktur im Gesundheitswesen zu fördern.
„Selbständigkeit und Teilhabe aller sind entscheidend für eine starke Gesellschaft. Mit Aufklärungsarbeit und politischem Engagement übernehmen wir Verantwortung, den Zugang zu moderner Versorgung für Menschen weltweit zu verbessern. Dafür bietet uns die OTWorld die ideale Plattform“, sagt Oliver Jakobi.
* Internal Strategic Market Analysis 2024
Weitere Informationen zu Ottobock bei der OTWorld 2026.
Kontakt
Ottobock SE & Co. KGaA
Unternehmenskommunikation
Nadine Winter
Telefon: +49 1511 888 3507
nadine.winter@ottobock.de
Über Ottobock
Der börsennotierte, globale MedTech-Champion Ottobock vereint über 100-jährige Tradition mit herausragender Innovationskraft in den Bereichen Prothetik, Neuro-Orthetik und Exoskelette. Ottobock entwickelt innovative Versorgungslösungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und treibt die Digitalisierung der Branche voran. Gegründet 1919 in Berlin, ist das Unternehmen mit fast 9.300 Mitarbeitenden (Vollzeitkräften) heute mit seinem Geschäft in 45 Ländern aktiv und betreibt das größte internationale Patientenversorgungsnetzwerk mit rund 420 Patientenversorgungszentren weltweit. Mit einer starken F&E-Quote im Produkt- und Komponentengeschäft und mehr als 2.600 Patenten und Patentanmeldungen prägt Ottobock die HumanBionics-Landschaft der Zukunft. Die Mission, die Bewegungsfreiheit, Lebensqualität und Unabhängigkeit von Menschen zu verbessern, ist tief in der DNA des Unternehmens verwurzelt – wie auch sein gesellschaftliches Engagement: Seit 1988 ist Ottobock Partner und Unterstützer der Paralympischen Spiele.
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2324520 11.05.2026 CET/CEST
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| 06.05.2026 | Ottobock setzt Wachstumskurs bei deutlicher Margensteigerung fort
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Ottobock SE & Co. KGaA
/ Schlagwort(e): Quartalsergebnis
Ottobock setzt Wachstumskurs bei deutlicher Margensteigerung fort
06.05.2026 / 07:29 CET/CEST
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Ottobock setzt Wachstumskurs bei deutlicher Margensteigerung fort
Duderstadt, 6. Mai 2026
- Umsatzerlöse im Kerngeschäft1 steigen auf 378,4 Mio. Euro bei einem organischen Wachstum von 5,1 Prozent
- Bereinigtes EBITDA im Kerngeschäft wächst um 11,8 Prozent auf 84,3 Mio. Euro; bereinigte EBITDA-Marge im Kerngeschäft erreicht 22,3 Prozent
- Bereinigter Konzerngewinn steigt um 13,1 Prozent auf 22,6 Mio. Euro
- Guidance für 2026 bestätigt
Konzernentwicklung²
Ottobock, der globale Marktführer für Human Bionics, hat im ersten Quartal seinen Wachstumskurs fortgesetzt und gleichzeitig die Marge deutlich gesteigert. Die Konzern-Umsatzerlöse im Kerngeschäft erhöhten sich um 4,4 Prozent auf 378,4 Mio. Euro (organisches Wachstum im Kerngeschäft: 5,1 Prozent).
Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA im Kerngeschäft stieg um 11,8 Prozent auf 84,3 Mio. Euro an. Die bereinigte EBITDA-Marge im Kerngeschäft erhöhte sich auf Grund positiver Effekte aus dem Produktmix sowie aus Beschaffungsinitiativen gegenüber dem Vorjahresquartal um 1,5 Prozentpunkte auf 22,3 Prozent. Des Weiteren trugen auch Skalierungseffekte sowie eine stringente Kostenkontrolle, insbesondere in administrativen Funktionen, zur positiven Margenentwicklung bei. Der bereinigte Konzerngewinn erhöhte sich um 13,1 Prozent auf 22,6 Mio. Euro (3M 2025: 20,0 Mio. Euro). Der Konzerngewinn belief sich auf 18,8 Mio. Euro nach 16,1 Mio. Euro im Vorjahresquartal. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,30 Euro (3M 2025: 0,27 Euro).
Der Free Cashflow erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 32,0 Prozent auf 41,5 Mio. Euro (3M 2025: 31,5 Mio. Euro). Der Verschuldungsgrad³ verringerte sich aufgrund des verbesserten bereinigten EBITDAs und des sehr guten Cashflows gegenüber dem Geschäftsjahresende 2025 auf 2,2x (Q4 2025: 2,3x).
„Wir sind solide in das Jahr 2026 gestartet. Wir haben unsere Wachstumserwartungen getroffen und eine starke Profitabilität im ersten Quartal erzielt. Gleichzeitig treiben wir unsere Innovationsagenda konsequent voran – unter anderem mit strategischen Investitionen in Zukunftstechnologien rund um die Mensch-Maschine-Schnittstelle wie bei Blue Arbor Technologies. Damit stärken wir unsere Technologieführerschaft und bauen die Basis für nachhaltiges Wachstum weiter aus“, sagt Oliver Jakobi, CEO der Ottobock SE & Co. KGaA.
Segmententwicklung (Kerngeschäft)
Das Segment EMEA verzeichnete im ersten Quartal des Jahres einen Umsatzanstieg von 8,1 Prozent auf 282,7 Mio. Euro (3M 2025: 261,5 Mio. Euro). Neben einem soliden organischen Wachstum im B2C-Geschäft, trugen unter anderem auch erste Genium X4-Lieferungen in die Ukraine zu dieser Entwicklung bei. Das organische Umsatzwachstum im Segment betrug 6,0 Prozent. Das bereinigte Segment-EBITDA verbesserte sich um 16,1 Prozent auf 65,2 Mio. Euro (3M 2025: 56,2 Mio. Euro). Die bereinigte EBITDA-Marge belief sich auf 23,1 Prozent nach 21,5 Prozent im Vorjahresquartal.
Die Segmentumsatzerlöse in Americas sanken im Vergleich zum Vorjahresquartal um 9,8 Prozent auf 69,0 Mio. Euro (3M 2025: 76,4 Mio. Euro). Das organische Wachstum im Segment betrug -1,1 Prozent, was im Wesentlichen auf das außergewöhnlich starke erste Quartal 2025 zurückzuführen ist. Darüber hinaus wirkten sich ein temporär schwächerer Auftragseingang eines großen Kunden sowie negative Währungskurseffekte aus dem US-Dollar belastend aus. Das bereinigte Segment-EBITDA reduzierte sich auf 12,9 Mio. Euro (3M 2025: 14,0 Mio. Euro). Die bereinigte EBITDA-Marge verbesserte sich hingegen um 0,4 Prozentpunkte auf 18,7 Prozent (3M 2025: 18,3 Prozent).
Das Segment APAC verzeichnete eine Umsatzsteigerung um 8,3 Prozent auf 26,7 Mio. Euro (3M 2025: 24,6 Mio. Euro). Zur positiven Entwicklung trugen alle Geschäftseinheiten gleichermaßen bei. Das organische Wachstum im Segment betrug 13,9 Prozent. Das bereinigte Segment-EBITDA verbesserte sich um 17,1 Prozent auf EUR 6,2 Mio. (3M 2025: 5,3 Mio. Euro). Die bereinigte EBITDA-Marge im Segment verbesserte sich um 1,7 Prozentpunkte auf 23,3 Prozent (3M 2026: 21,6 Prozent).
Umsatzerlöse nach Produktkategorien (Kerngeschäft)
Im Produkt & Komponenten-Geschäft (B2B) beliefen sich die Umsatzerlöse im Berichtszeitraum auf 213,5 Mio. Euro (3M 2025: 207,2 Mio. Euro). Das entspricht einem Anstieg um 3,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und einem organischen Wachstum von 5,5 Prozent. Das Umsatzwachstum ist vor allem auf eine anhaltende positive Entwicklung in den Bereichen Prothetik und Neuro-Orthetik mit dem Genium X4, Kenevo und C-Brace zurückzuführen.
Die Umsatzerlöse im Patient Care-Geschäft (B2C) erhöhten sich um 6,1 Prozent auf 164,8 Mio. Euro (3M 2025: 155,3 Mio. Euro). Das Wachstum resultiert aus einem organischen Wachstum von 4,7 Prozent sowie aus den Akquisitionen der Versorgungsbetriebe Matton, Belgien und Northern Prosthetics, Australien.
„Neben unserem innovationsgetriebenen Wachstum, wirkt sich unsere stringente Kostensteuerung und Umsetzung von Effizienzmaßnahmen nachhaltig positiv aus. Unsere Ergebnisqualität hat sich in den ersten drei Monaten des Jahres weiter verbessert und stärkt unsere finanzielle Flexibilität für Investitionen in Innovation und Wachstum. In Summe bestätigen wir unsere Guidance für das Gesamtjahr“, sagt Dr. Arne Kreitz, CFO der Ottobock SE & Co. KGaA.
Guidance für 2026 bestätigt
Auf Basis der soliden Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres, bestätigt Ottobock seine Prognose für das Gesamtjahr. Das erwartete organische Umsatzwachstum im Kerngeschäft wird voraussichtlich zwischen 5,0 und 8,0 Prozent liegen. Für die bereinigte EBITDA-Marge im Kerngeschäft erwartet Ottobock mehr als 26,5 Prozent.
1Das Kerngeschäft umfasst die Produktkategorien Produkte & Komponenten (B2B) sowie Patient Care (B2C). Die Produktkategorie Produkte & Komponenten (B2B) umfasst Produkte und Lösungen für Prothetik, Neuro-Orthetik, digitale Orthetik- und Prothetik (O&P)-Lösungen, sonstige Produkte und Dienstleistungen sowie bionische Exoskelette. Die Produktkategorie Patient Care (B2C) umfasst das Geschäft unseres globalen Netzwerks von rund 420 O&P-Patientenversorgungszentren, in denen wir unsere Anwender behandeln und unterstützen.
2 Der Ottobock-Konzern setzt sich zusammen aus dem Kerngeschäft sowie dem Nicht-Kerngeschäft. Das Nicht-Kerngeschäft umfasst Tochtergesellschaften oder Geschäftsbereiche, für die eine Veräußerung oder die Einstellung der Geschäftsbereich bereits erfolgt oder ein Beschluss für die Umsetzung innerhalb der nächsten 18 Monate gefasst ist.
3Verschuldungsgrad ist definiert als NettoVerschuldung im Verhältnis zum bereinigten EBITDA.
Die Quartalsmitteilung Januar – März 2026 finden Sie auf der Unternehmenswebsite unter https://investors.ottobock.com/ergebnisse-berichte
Nächste Termine
19. Mai 2026 Hauptversammlung
13. August 2026 Veröffentlichung des Halbjahresberichts Januar bis Juni 2026
12. November 2026 Veröffentlichung der Quartalsmitteilung Januar bis September 2026
Kontakt Investoren:
Ottobock SE & Co. KGaA
Julia Hartmann
VP Investor Relations
Telefon: +49 151 556 848 07
E-Mail: julia.hartmann@ottobock.de
Kontakt Medien:
Ottobock SE & Co. KGaA
Merle Florstedt
Head of Corporate Communications
Telefon: +49 151 4416 1625
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Über Ottobock
Der börsennotierte, globale MedTech-Champion Ottobock vereint über 100-jährige Tradition mit herausragender Innovationskraft in den Bereichen Prothetik, Neuro-Orthetik und Exoskelette. Ottobock entwickelt innovative Versorgungslösungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und treibt die Digitalisierung der Branche voran. Gegründet 1919 in Berlin, ist das Unternehmen mit fast 9.300 Mitarbeitenden (Vollzeitkräften) heute mit seinem Geschäft in 45 Ländern aktiv und betreibt das größte internationale Patientenversorgungsnetzwerk mit rund 420 Patientenversorgungszentren weltweit. Mit einer starken F&E-Quote im Produkt- und Komponentengeschäft und mehr als 2.600 Patenten und Patentanmeldungen prägt Ottobock die Human Bionics-Landschaft der Zukunft. Die Mission, die Bewegungsfreiheit, Lebensqualität und Unabhängigkeit von Menschen zu verbessern, ist tief in der DNA des Unternehmens verwurzelt – wie auch sein gesellschaftliches Engagement: Seit 1988 ist Ottobock Partner und Unterstützer der Paralympischen Spiele
Kennzahlen Januar bis März 2026
Ottobock-Konzern
| in Mio. Euro |
3M 2026 |
3M 2025 |
Veränderung |
| Umsatzerlöse |
396,0 |
382,8 |
3,4 % |
| Umsatzerlöse (Kerngeschäft) |
378,4 |
362,6 |
4,4 % |
| Umsatzerlöse (Nicht-Kerngeschäft) |
17,6 |
20,3 |
-13,1 % |
| Organisches Wachstum (Kerngeschäft) |
5,1 % |
11,0 % |
-5,9 %p |
| Bereinigtes EBITDA |
86,1 |
76,1 |
13,1 % |
| Bereinigte EBITDA-Marge |
21,7 % |
19,9 % |
1,9 %p |
| Bereinigtes EBITDA (Kerngeschäft) |
84,3 |
75,5 |
11,8 % |
| Bereinigte EBITDA-Marge (Kerngeschäft) |
22,3 % |
20,8% |
1,5 %p |
| Bereinigter Konzerngewinn |
22,6 |
20,0 |
13,1 % |
| Konzerngewinn |
18,8 |
16,1 |
16,8 % |
Entwicklung nach Segmenten (Kerngeschäft)
| in Mio. Euro |
3M 2026 |
3M 2025 |
Veränderung |
| Umsatzerlöse EMEA |
282,7 |
261,5 |
8,1 % |
| Umsatzerlöse Americas |
69,0 |
76,4 |
-9,8 % |
| Umsatzerlöse APAC |
26,7 |
24,6 |
8,3 % |
Umsatzerlöse nach Produktkategorien (Kerngeschäft)
| in Mio. Euro |
3M 2026 |
3M 2025 |
Veränderung |
| Produkte und Komponenten (B2B) |
213,5 |
207,2 |
3,0 % |
| Patient Care (B2C) |
164,8 |
155,3 |
6,1 % |
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Deutsch |
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37115 Duderstadt |
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| |
| Ende der Mitteilung |
EQS News-Service |
2321960 06.05.2026 CET/CEST
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| 23.04.2026 | Welttag des geistigen Eigentums: Ottobock baut Innovationsführerschaft aus.
 |
EQS-Media / 23.04.2026 / 10:00 CET/CEST
Welttag des geistigen Eigentums: Ottobock baut Innovationsführerschaft aus.
Mit 2.110 Patenten, 22 Erstanmeldungen und 639 Patentfamilien ist Ottobock führend in Prothetik, Neuro-Orthetik und Exoskeletten.
Duderstadt, 23. April 2026
Patente entstehen nicht zufällig. Sie zeugen von systematischer Forschung, Innovationskraft und einer technologischen Führungsrolle. Ottobock zählt 2025 insgesamt 2.110 Patenten und 22 Erstanmeldungen. Die Schutzrechte konzentrieren sich insbesondere auf die drei Kernsegmente Prothetik, Neuro-Orthetik und Exoskelette. Damit zählt Ottobock zu den innovativsten Unternehmen in diesen Bereichen.
Arne Jörn, Chief Technology Officer von Ottobock, beschreibt die Rolle des IP‑Portfolios: „Patente sind für uns kein administrativer Prozess, sondern Ausdruck unserer Forschungslogik: Jedes Patent steht für unseren Anspruch, den technologischen Standard im MedTech-Sektor immer weiter zu denken. Wir entwickeln Systeme, die biomechanische Abläufe präzise abbilden und gleichzeitig intelligenter, adaptiver und verlässlicher machen. Damit folgen wir unserer Mission.“
Innovationskraft zwischen Mechanik, Sensorik und KI.
Die Patente von Ottobock konzentrieren sich auf Lösungen, die klassische Orthopädietechnik mit moderner Mechanik, Sensorik und algorithmischer Steuerung zusammenbringen. Prothesen und Orthesen werden zu smarten Bewegungsassistenten. Exoskelette profitieren von einer intelligenten Kraftverteilung in unterschiedlichen Arbeitsumgebungen.
Arne Jörn verweist auf die integrative Forschungsstrategie: „Keine Technologie entsteht isoliert. Unsere Entwickler und Ingenieure arbeiten interdisziplinär – Biomechanik, Robotik, Werkstofftechnik und KI greifen ineinander.“ Aus dieser systemischen Forschung ergibt sich die Breite des Patentportfolios: Ottobock hält aktuell Patente in 639 Patentfamilien, was die Tiefe und Verzahnung der Innovationsarbeit sichtbar macht.
Im Fokus: Neues Schutzrecht beschleunigt die Mensch-Maschine-Interaktion von intelligenten Prothesen und Orthesen.
Stellvertretend für die Innovationskraft des MedTech-Champions steht ein besonderes Patent. US 12,494,278 B2 beschreibt ein Verfahren, das die Steuerung von mikroprozessorgesteuerten Beinprothesen und -orthesen erheblich verbessern wird: Grundlage bilden die Sensoren am Hilfsmittel, die Bewegungen, Position und Krafteinflüsse aufnehmen. Die gesammelten Daten werden von einem Algorithmus interpretiert. Dadurch erkennt dieser sogenannte Classifier, was der Anwendende tun möchte, wie z. B. Gehen, Sitzen, Fahrradfahren oder Treppensteigen. Die im computergesteuerten Hilfsmittel integrierte State Machine überführt schließlich die Nutzerintention in konkrete Bewegungsbefehle. Die Idee kombiniert die Stärken aus der Musterkennung sowie die Verarbeitung von Sensordaten für eine zuverlässige Bewegungssteuerung des Hilfsmittels. Damit ließen sich in Zukunft intelligente Beinprothesen und -orthesen noch schneller, genauer und sicherer nutzen, was wiederum den Nutzerkomfort erhöht.
Patente als Wettbewerbshebel.
Für Ottobock sind Schutzrechte ein zentraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Sie schaffen rechtliche Sicherheit für die Innovationen, sichern Investitionen in Forschung und Entwicklung und definieren die technologische Führungsposition im Markt.
„Nur wer frühzeitig seine Ideen schützt, kann langfristig gestalten“, so Arne Jörn. „Deshalb ist unsere Patentstrategie eng mit unserer Rolle als Innovationsführer verknüpft.“
Kontakt
Ottobock SE & Co. KGaA
Nadine Winter
Public Relations Managerin
Corporate Communications
Telefon +49 1511 888 3507
E-Mail nadine.winter@ottobock.de
Über Ottobock
Der börsennotierte, globale MedTech-Champion Ottobock vereint über 100-jährige Tradition mit herausragender Innovationskraft in den Bereichen Prothetik, Neuro-Orthetik und Exoskelette. Ottobock entwickelt innovative Versorgungslösungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und treibt die Digitalisierung der Branche voran. Gegründet 1919 in Berlin, ist das Unternehmen mit fast 9.300 Mitarbeitenden (Vollzeitkräften) heute mit seinem Geschäft in 45 Ländern aktiv und betreibt das größte internationale Patientenversorgungsnetzwerk mit rund 400 Patientenversorgungszentren weltweit. Mit einer starken F&E-Quote im Produkt- und Komponentengeschäft und mehr als 2.600 Patenten und Patentanmeldungen prägt Ottobock die Human Bionics-Landschaft der Zukunft. Die Mission, die Bewegungsfreiheit, Lebensqualität und Unabhängigkeit von Menschen zu verbessern, ist tief in der DNA des Unternehmens verwurzelt – wie auch sein gesellschaftliches Engagement: Seit 1988 ist Ottobock Partner und Unterstützer der Paralympischen Spiele.
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Emittent/Herausgeber: Ottobock SE & Co. KGaA
Schlagwort(e): Forschung/Technologie
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EQS-Media |
2313540 23.04.2026 CET/CEST
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| 13.04.2026 | SUITX by Ottobock: Smarte Exoskelette und digitale Ergonomie
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EQS-Media / 13.04.2026 / 10:00 CET/CEST
Smarte Exoskelette und digitale Ergonomie
Auf der Hannover Messe zeigt ‚SUITX by Ottobock‘ vernetzte, KI-basierte Lösungen für gesündere Arbeitsplätze
Duderstadt, 13. April 2026
‚SUITX by Ottobock‘ präsentiert sich auf der Hannover Messe vom 20. bis 24. April 2026 als konsequent weiterentwickelter Geschäftsbereich: Ergänzend zum Exoskelett-Portfolio bietet ‚SUITX by Ottobock‘ jetzt skalierbare digitale Ergonomie-Lösungen, die Hardware, Sensorik und KI-basierte Analysen systematisch verbinden. Die neuen Technologien und Services zeigt das Team von SUITX, Teil des Medizintechnikunternehmens Ottobock, auf der Messe (Halle 26, Stand F41) anhand konkreter Industrie- und Logistikanwendungen.
Exoskelette sind in vielen Arbeitsabläufen inzwischen etabliert, etwa bei der Überkopfarbeit in der Automobilmontage oder Hebetätigkeiten in der Logistik. Unternehmen wie IKEA, MAN und Airbus setzen seit Jahren und teilweise in mehr als 30 Ländern auf die Lösungen von ‚SUITX by Ottobock‘, um ihre Mitarbeitenden gesund zu halten. Exoskelette gelten als eine der effektivsten Maßnahmen, um körperliche Belastungen zu reduzieren und Ausfallzeiten nachhaltig zu verringern.
„Nun gehen wir den nächsten Schritt und vernetzen unsere Exoskelette mit KI-gestützten Anwendungen und digitalen Services“, sagt Martin Böhm, Chief Experience Officer bei Ottobock und verantwortlich für den Geschäftsbereich. „Als Plattformanbieter für Ergonomie können wir Menschen an ihren Arbeitsplätzen künftig noch einfacher, smarter und individueller entlasten. Die Digitalisierung eröffnet Unternehmen neue Möglichkeiten, ergonomische Risiken datenbasiert zu erkennen und Abläufe im laufenden Betrieb zu optimieren. Und dies sogar mittlerweile als Plug-and-Play-Lösung.“
Intelligentes Exoskelett mit neuer App
Nach der Premiere auf der Hannover Messe 2025 hat sich das erste intelligente Rücken-Exoskelett von ‚SUITX by Ottobock‘ – das IX BACK VOLTON – bei zahlreichen Industrie- und Logistikunternehmen bewährt. Auf der CES in Las Vegas stellte der Geschäftsbereich im Januar 2026 erstmals die digitale Erweiterung vor: Die Volton XP Companion App kombiniert Sensordaten mit ergonomischen Analysen, Aktivitätsprofilen und Nutzungstrends. Unternehmen erhalten damit eine objektive Datenbasis, um den Exoskelett-Einsatz zu steuern und ergonomische Verbesserungen messbar zu machen. Die App-Einführung in den ersten Märkten ist für 2026 geplant.
Das nur 4,8 Kilogramm leichte Exoskelett – das weltweit leichteste batteriebetriebene Modell seiner Klasse – entlastet die Wirbelsäule beim Heben schwerer Lasten um bis zu 17 Kilogramm pro Vorgang. Möglich wird dies durch intelligente Sensorik, präzise Motorentechnologie und eine adaptive Kraftunterstützung, die sich in Echtzeit an jede Bewegung anpasst.
KI-basiertes Ergonomie-Tool
Ein weiterer Baustein auf dem Weg zum übergreifenden Ergonomie-Anbieter ist der Ausbau des KI-gestützten Tools AIRGO XP. Gemeinsam mit der MotionMiners GmbH entwickelt SUITX by Ottobock die Lösung weiter, um ergonomische Belastungen in Echtzeit und auf Datenbasis zu erfassen. Das System analysiert Bewegungsmuster am Arbeitsplatz, identifiziert ungünstige Haltungs- und Bewegungsabläufe und leitet daraus konkrete Optimierungsschritte ab. So entstehen individuelle Trainingsprogramme für Mitarbeitende und klare Entscheidungsgrundlagen für Führungskräfte, um Prozesse ergonomischer zu gestalten.
„Die Verbindung aus digitaler Ergonomieanalyse und Exoskeletten schafft einen klaren Mehrwert für Industrie und Logistik“, sagt David Duwe, Vice President SUITX by Ottobock Europe. „Wenn wir die physische Entlastung unserer Systeme mit den präzisen Daten von AIRGO XP kombinieren, entsteht ein schlüssiges ergonomisches Gesamtsystem. Der digitale Coach – von einigen Kunden sogar ‚Ergonomie Engel‘ genannt – erleichtert den Einstieg in das Thema erheblich. Unternehmen erkennen Belastungen früher und können Arbeitsplätze gezielt verbessern, wovon Mitarbeitende unmittelbar profitieren.“
Forschung als Entwicklungsmotor
Parallel zur digitalen Produktstrategie entwickelt SUITX by Ottobock auch seine Exoskelett-Hardware konsequent weiter und untermauert diese Entwicklung mit Forschungsprojekten. Wie hoch das Entlastungspotenzial speziell bei Überkopfarbeiten ist, zeigt eine aktuelle Langzeitstudie, die ‚SUITX by Ottobock‘ gemeinsam mit dem IFA der DGUV bei Airbus geplant und in dieser Form weltweit einmalig umgesetzt hat. Über mehr als 18 Monate wurden Mitarbeitende im realen Arbeitsumfeld mit Sensoren ausgestattet; insgesamt flossen über 477 Messstunden in die Analyse ein – darunter zahlreiche Tätigkeiten über Schulterhöhe. Die Auswertung zeigt deutlich erhöhte Belastungen in Nacken und Schulterregion, insbesondere bei wiederholten Halte- und Montagepositionen. Exoskelette konnten diese Belastungen um bis zu 43 Prozent reduzieren und halfen, ungünstige Bewegungsmuster zu vermeiden. Gleichzeitig wurden Effizienzgewinne von bis zu 14 Prozent erzielt.
„Auch wenn Robotik in Industrie und Logistik weiter voranschreitet, viele Tätigkeiten werden weiterhin von Menschen ausgeführt“, sagt David Duwe. „Der Nutzen von Exoskeletten wird immer stärker wahrgenommen und gehört für viele Unternehmen inzwischen selbstverständlich zur modernen Arbeitssicherheit. Entscheidend für die Akzeptanz ist dabei ein hoher Tragekomfort, denn nur dann werden Exoskelette dauerhaft genutzt.“
Genau an diesem Punkt setzt ‚SUITX by Ottobock‘ mit der neuen Generation des IX SHOULDER AIR an. Das seit 2018 im Einsatz bewährte Modell wurde technisch und ergonomisch weiterentwickelt: Ein flexiblerer Funktionsmechanismus sorgt für präzisere Armbewegungen und stabilere Führung, abnehmbare Textilkomponenten erleichtern Reinigung und Wartung. Anwenderfeedback aus verschiedenen Branchen ist in die Anpassungen eingeflossen, um die Unterstützung bei Überkopfarbeiten praxisgerecht zu verbessern.
Tests und Verfügbarkeit
Auf der Hannover Messe (Halle 26, Stand F41) können BesucherInnen die Exoskelette und digitalen Tools von ‚SUITX by Ottobock‘ direkt testen und sich von Ergonomie‑ExpertInnen beraten lassen. Für den Test im eigenen Betrieb bietet das Unternehmen „Experience‑Pakete“, inklusive Arbeitsplatzanalyse, Mitarbeiterschulung und digitaler Auswertung. Darüber hinaus sind ausgewählte Exoskelette in über 30 WÜRTH-Fachgeschäften in Deutschland verfügbar.
Über ‚SUITX by Ottobock‘
Seit 2012 entwickelt SUITX am Körper getragene Stützstrukturen, sogenannte Exoskelette, um den Arbeitsalltag von körperlich arbeitenden Menschen zu erleichtern. SUITX ging aus dem Robotics and Human Engineering Laboratory der University of California, Berkeley, hervor. Ende 2021 haben sich Ottobock und SUITX zusammengeschlossen, um als ‚SUITX by Ottobock‘ zukunftsweisende Exoskelette zu entwickeln. Hocheffizient und sehr leicht, verhindern diese Exoskelette muskel-skelettale Erkrankungen bedingt durch schwere körperliche Arbeit. ‚SUITX by Ottobock‘ bietet eine einzigartige Kombination aus innovativen Software- und Hardware-Produkten für gesündere Arbeitsplätze. Dazu gehören die Analyse von Arbeitsplätzen, Beratung zur Ergonomie und der gezielte Einsatz von Exoskeletten.
Mehr Informationen unter www.suitx.com.
Über Ottobock
Derbörsennotierte,globale MedTech-Champion Ottobock vereint über 100-jährige Tradition mit herausragender Innovationskraft in den Bereichen Prothetik, Neuro-Orthetik und Exoskelette. Ottobock entwickelt innovative Versorgungslösungen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität und treibt die Digitalisierung der Branche voran. Gegründet 1919 in Berlin, ist das Unternehmen mit fast 9.300 Mitarbeitenden (Vollzeitkräften) heute mit seinem Geschäft in 45 Ländern aktiv und betreibt das größte internationale Patientenversorgungsnetzwerk mit rund 400 Patientenversorgungszentren weltweit. Mit einer starken F&E-Quote im Produkt- und Komponentengeschäft und mehr als 2.600 Patenten und Patentanmeldungen prägt Ottobock die HumanBionics-Landschaft der Zukunft. Die Mission, die Bewegungsfreiheit, Lebensqualität und Unabhängigkeit von Menschen zu verbessern, ist tief in der DNA des Unternehmens verwurzelt – wie auch sein gesellschaftliches Engagement: Seit 1988 ist Ottobock Partner und Unterstützer der Paralympischen Spiele. Ottobock weltweit – The Human Empowerment Company
Ansprechpartnerin
Ottobock SE & Co. KGaA
Unternehmenskommunikation
Gesa Liss
Telefon: +49 (0)151 44 16 18 37
E-Mail: gesa.liss@ottobock.de
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Emittent/Herausgeber: Ottobock SE & Co. KGaA
Schlagwort(e): Industrie
13.04.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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