| 02.02.2026 | Affluent Medical wird offiziell zu CARVOLIX
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Carvolix
/ Schlagwort(e): Fusionen & Übernahmen
Affluent Medical wird offiziell zu CARVOLIX
02.02.2026 / 07:30 CET/CEST
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Affluent Medical wird offiziell zu CARVOLIX
Abschluss der Übernahmen von CARANX MEDICAL und ARTEDRONE
Erste Finanzierungstranche über 10 Mio. Euro abgeschlossen
Aix-en-Provence, 2. Februar 2026 – 07:30 Uhr MEZ – Carvolix (ehemals Affluent Medical) (ISIN: FR0013333077 – Ticker: AFME – „Carvolix” oder das „Unternehmen”), ein französisches MedTech-Unternehmen im kommerziellen und klinischen Stadium, das auf die internationale Entwicklung und Herstellung innovativer KI-gesteuerter Miniroboter und biomimetischer Implantate spezialisiert ist, um die interventionelle Kardiologie und die Behandlung von Schlaganfällen zu revolutionieren, gibt heute den Abschluss der Übernahmen von Caranx Medical und Artedrone (die „Übernahmen”) bekannt. Der Kaufpreis wurde in Carvolix-Aktien bezahlt. Damit entsteht ein neues, integriertes MedTech-Unternehmen namens Carvolix. Gleichzeitig wurden die finalen Bedingungen für die Kapitalerhöhungen und die Ausgabe neuer Aktien (die „Finanzierung” und zusammen mit den Übernahmen die „Transaktion”) gemäß der Ermächtigung durch die Hauptversammlung vom 30. Januar 2026 (die „Hauptversammlung”) bekannt gegeben.
Eine erste Finanzierungstranche über 10 Mio. Euro wurde durch Fonds bereitgestellt, die von Truffle Capital und Edwards Lifesciences verwaltet werden. Der Zeichnungspreis beträgt 2,34 Euro pro Aktie und entspricht somit einem Aufschlag von 18,8 % gegenüber dem letzten Schlusskurs.
Diese strategische Zusammenführung zielt darauf ab, ein Unternehmen für den interventionellen Kardiologen des 21. Jahrhunderts zu schaffen, das weltweit führende Technologie im Bereich KI-gesteuerter autonomer Miniroboter nutzt, um komplexe, lebensrettende Verfahren zu demokratisieren. Die kombinierten Plattformen versetzen Carvolix in die Lage, bahnbrechende Innovationen zu beschleunigen, seinen Zielmarkt zu erweitern und eine langfristige Wertschöpfung zu erreichen.
„Wir wenden unser bewährtes „Business-Builder“-Modell an, indem wir die Fähigkeiten der von Truffle gegründeten Unternehmen bündeln, um Entwicklungsrisiken zu minimieren, Innovationen zu beschleunigen, Synergien zu generieren und Wert für die Aktionäre zu schaffen“, sagte Dr. Philippe Pouletty, CEO von Truffle Capital und Gründer mehrerer erfolgreicher Biotech- und MedTech-Unternehmen (darunter Abivax, Vexim, Symetis und Affluent Medical). Er fügte hinzu: „Wir wollen das kardiologische Katheterlabor so autonom und effizient wie ein Flugzeugcockpit gestalten, damit unsere bahnbrechenden Innovationen potenziell Millionen von Patienten weltweit zugutekommen können.“
Carvolix wird sich auf die Revolutionierung des Herzklappenersatzes und der Behandlung von Schlaganfällen konzentrieren und damit wichtige ungedeckte medizinische Bedarfe in großen Märkten mit einem Gesamtwert von 23 Mrd. Euro adressieren. Derzeit unterziehen sich lediglich 17 % der insgesamt 1,7 Millionen Patienten, die jährlich für eine Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) in Frage kommen, diesem Eingriff, und nur 5 % der Patienten mit ischämischem Schlaganfall (zweithäufigste Todesursache, dritthäufigste Ursache für Behinderungen) erhalten eine mechanische Thrombektomie. Ebenso werden nur 4 % der vier Millionen Patienten mit schwerer Mitralklappeninsuffizienz operiert.
„Wir führen drei äußerst innovative und sich gegenseitig ergänzende MedTech-Unternehmen zu einem Unternehmen zusammen, mit dem Ziel, das Herzkatheterlabor zu erweitern, um weitaus mehr Patienten mit Herzklappenfehlern und Schlaganfällen behandeln zu können“, sagte Sebastien Ladet, CEO von Carvolix. „Darüber hinaus werden wir die Synergien in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Vermarktung zwischen den drei Unternehmen stärken, um die Entwicklung und Bereitstellung zusätzlicher Produkte, wie beispielsweise einer robotergesteuerten Mitralklappe, zu ermöglichen.“
Der Zusammenschluss dieser Unternehmen vereint fundiertes Fachwissen in Forschung und Entwicklung in den Bereichen Mikrorobotik, KI, Bildführung und biomimetische Klappentechnologien. Dadurch werden Innovationen beschleunigt und ein robuster, nachhaltiger Produktentwicklungskreislauf etabliert.
Die erste Produkteinführung erfolgt Anfang 2026, wobei die TAVIPILOT-Software, die bereits von der US-amerikanischen Food and Drug Administration („FDA“) zugelassen ist, in den USA auf den Markt gebracht wird. Das Unternehmen plant, die direkten Vermarktungsrechte in Europa zu behalten und Partner in den USA, im Nahen Osten und in Asien zu suchen.
„Wir bauen ein fantastisches Managementteam und einen Verwaltungsrat auf, um unsere Mission zu erfüllen: ein führendes MedTech-Unternehmen in der Vermarktungsphase, das sich dafür einsetzt, interventionellen Kardiologen weltweit bei der Behandlung von mehr Patienten zu unterstützen”, sagte Liane Teplitsky, Geschäftsführende Vorsitzende des Verwaltungsrats von Carvolix.
Abschluss der Übernahmen
Am 19. Dezember 2025 gab das Unternehmen die bevorstehende Übernahme von Caranx Medical und Artedrone bekannt, wodurch Carvolix entstand, ein Pionier im Bereich kardiovaskulärer Therapien mit KI-gesteuerten autonomen Minirobotern und innovativen Implantaten. Am 30. Januar 2026 wurden die Übernahmen offiziell abgeschlossen und die Zusammenführung von Caranx Medical und Artedrone mit den bereits bestehenden Affluent Medical-Einheiten zu Carvolix ist nun wirksam.
Die Bedingungen der Übernahmen sind in der Pressemitteilung des Unternehmens vom 19. Dezember 2025 näher erläutert. Insbesondere leistete Carvolix für die Übernahme von Caranx Medical und Artedrone Zahlungen i.H.v. 16,6 Mio. Euro bzw. 11,4 Mio. Euro, die vollständig in Carvolix-Aktien erfolgten. Carvolix erwarb außerdem von Truffle BioMedTech CrossOver FPCI ein Kontokorrentkonto gegenüber Artedrone i.H.v. 1 Mio. Euro zuzüglich aufgelaufener Zinsen (zu einem Zinssatz von 8 % pro Jahr) (das „Kontokorrentkonto”).
Die Truffle-Fonds, die im Rahmen der Übernahmen als Verkäufer auftraten, haben den endgültigen Kaufpreis und den Kaufpreis des Kontokorrentkontos vollständig zu einem Zeichnungspreis von 2,34 Euro je Stammaktie (d. h. zum gleichen Preis wie bei der Finanzierung) übertragen, was zur Ausgabe von insgesamt 12.384.470 neuen Stammaktien führte.
Diese 12.384.470 neuen Stammaktien wurden vom Verwaltungsrat am 30. Januar 2026 gemäß den von der Hauptversammlung des Unternehmens am 30. Januar 2026 erteilten Befugnissen zu einem Gesamtzeichnungsbetrag von 28.979.659,80 Euro ausgegeben, der mit dem Schlusskaufpreis und dem Kaufpreis des Kontokorrentkontos verrechnet wurde.
Erste Finanzierungstranchen
Am 19. Dezember 2025 gab das Unternehmen außerdem den Start einer begleitenden Finanzierung i.H.v. bis zu 30 Mio. Euro unter der Leitung von Truffle Capital und Edwards Lifesciences bekannt, die sich verpflichtet haben, dem Unternehmen eine erste Tranche i.H.v. 10 Mio. Euro (die „erste Tranche“) zur Verfügung zu stellen. Das Unternehmen wird bis zu 300.000 Euro von mehreren Business Angels erhalten (die „zusätzliche Tranche“ und zusammen mit der ersten Tranche die „initialen Tranchen“).
Nach der Verabschiedung der entsprechenden Beschlüsse durch die Aktionäre auf der Hauptversammlung entschied der Verwaltungsrat am 30. Januar 2026, die von der Hauptversammlung erteilten Befugnisse zu nutzen, um die Umsetzung der ersten Tranchen voranzutreiben, die aus 4.401.708 neuen Stammaktien zu einem Zeichnungspreis von 2,34 Euro je Finanzierungsaktie bestehen (was einem Aufschlag von 18,8 % gegenüber dem letzten Schlusskurs entspricht).
Der Zweck der ersten Tranchen der Finanzierung besteht darin, den Zeithorizont des Barmittelbestands des Unternehmens von Dezember 2025 bis Ende Mai 2026 zu verlängern.
Die ersten Tranchen der Finanzierung werden es dem Unternehmen ermöglichen, die klinische und regulatorische Entwicklung sämtlicher Produkte fortzusetzen und sich für die nächsten Schritte der Wertschöpfung günstig zu positionieren. Zu diesen Schritten gehören unter anderem die Einführung der TAVIPILOT-Software in den USA, die Aushandlung einer strategischen Vereinbarung mit einem Industriepartner zur Beschleunigung der klinischen Studien und der Vermarktung von Artus, Fortschritte bei der ersten Anwendung der Roboterplattform zur Schlaganfallbehandlung am Menschen sowie die Fortsetzung der Entwicklung und der klinischen Aktivitäten von Epygon.
Die Aufteilung der Erlöse aus den ersten Tranchen auf die verschiedenen Programme soll in etwa wie folgt ausfallen: 28 % für TAVIpilot, 27 % für Artus, 23 % für strukturelle Herzgeräte (Kalios und Epygon) und 22 % für ARTE-DRONE.
Der Finanzierungsbedarf für die Fortführung der kombinierten Aktivitäten von Carvolix in den nächsten 12 Monaten wird gemäß den aktuellen Entwicklungsplänen auf rund 26 Mio. Euro geschätzt, von denen 10,3 Mio. Euro durch die ersten Tranchen der Finanzierung gesichert sind.
Das Unternehmen geht davon aus, den Restbetrag (d. h. einen zusätzlichen Betrag i.H.v. 15,7 Mio. Euro) von mehreren internationalen Investoren zu erhalten, mit denen derzeit Gespräche geführt werden. Carvolix erwartet zudem, dass es seinen Barmittelbestand unter anderem durch die Erlöse aus einer möglichen Partnerschaftsvereinbarung in Bezug auf Artus, einen künstlichen Harnschließmuskel, der derzeit zum Produktportfolio von Carvolix gehört, weiter ausbauen kann.
Umwandlung der im Juni 2025 begebenen Wandelanleihen
Am 20. Juni 2025 gab das Unternehmen Wandelanleihen im Wert von 5,4 Mio. Euro an einige seiner wichtigsten historischen Aktionäre aus (die „Wandelanleihen“). Gemäß ihren Bedingungen sind die Wandelanleihen im Zusammenhang mit der Durchführung der Finanzierung sofort und automatisch fällig.
Jeder Anleihegläubiger hat sich unwiderruflich dazu verpflichtet, im Rahmen des Schuldenausgleichs eine Kapitalerhöhung im Zusammenhang mit der ersten Tranche der Finanzierung zu zeichnen, sodass im Zuge der Rückzahlung der Wandelanleihen kein Barausgleich erfolgt. Die im Rahmen der Rückzahlung der Wandelanleihen ausgegebenen Stammaktien werden von den Anleihegläubigern zu einem Preis von 1,872 Euro pro Stammaktie (entspricht einem Abschlag von 20 %) gezeichnet.
Nach der Verabschiedung der entsprechenden Beschlüsse durch die Aktionäre auf der Hauptversammlung hat der Verwaltungsrat am 30. Januar 2026 beschlossen, die von der Hauptversammlung erteilten Ermächtigungen zu nutzen, um die Rückzahlung der Wandelanleihen sowie die Ausgabe von 3.107.305 Stammaktien (einschließlich 2.605.384 Stammaktien zugunsten von Truffle Medeor FPCI) zu einem Bezugspreis von 1,872 Euro pro Stammaktie durchzuführen (was einem Abschlag von 5 % gegenüber dem letzten Schlusskurs entspricht).
Auswirkungen der Transaktion auf das Aktienkapital
Unter Berücksichtigung der Aktienemissionen, die sich aus (i) der Übertragung, (ii) den ersten Tranchen der Finanzierung und (iii) der Rückzahlung der Wandelanleihen ergeben, wird sich die Aktionärsstruktur des Unternehmens wie folgt darstellen:
| Investors |
Pre-Operation |
Post- Consolidation |
Post-Equity Round (First Tranche: 10.3M€) |
| # Shares |
% Ownership |
#New Shares (Acquisition) |
#New Shares (ACC Conversion) |
# Shares |
% Ownership |
#New Shares (Investment) |
#New Shares (OC Conversion) |
# Shares |
% Ownership |
| Affluent Medical Historicals |
39.350.192 |
100,0% |
- |
- |
39.350.192 |
76,06% |
- |
3.107.305 |
42.457.497 |
71,7% |
| Artedrone Historicals [1] |
- |
0,0% |
4.859.771 |
436.248 |
5.296.019 |
10,24% |
- |
|
5.296.019 |
8,9% |
| Caranx Medical Historicals [1] |
- |
0,0% |
7.088.451 |
- |
7.088.451 |
13,70% |
- |
- |
7.088.451 |
12,0% |
| Investors in the new round [2] |
- |
0,0% |
- |
- |
- |
0,00% |
4.401.708 |
- |
4.401.708 |
7,4% |
| Total |
39.350.192 |
100% |
11.948.222 |
436.248 |
51.734.662 |
100% |
4.401.708 |
3.107.305 |
59.243.675 |
100% |
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| Investors |
Pre-Operation |
Post- Consolidation |
Post-Equity Round (First Tranche: 10.3M€) |
| # Shares |
% Ownership |
#New Shares (Acquisition) |
#New Shares (ACC Conversion) |
# Shares |
% Ownership |
#New Shares (Investment) |
#New Shares (OC Conversion) |
# Shares |
% Ownership |
| Truffle Capital |
26.255.202 |
66,7% |
11.948.222 |
436.248 |
38.639.672 |
74,7% |
2.136.751 |
2.605.384 |
43.381.807 |
73,2% |
| Truffle BMT |
3.479.373 |
8,8% |
7.207.581 |
436.248 |
11.123.202 |
21,5% |
1.495.726 |
|
12.618.928 |
21,3% |
| Truffle FRR |
915.097 |
2,3% |
1.188.239 |
|
2.103.336 |
4,1% |
|
|
2.103.336 |
3,6% |
| Truffle MEDEOR |
10.296.874 |
26,2% |
3.552.402 |
|
13.849.276 |
26,8% |
641.025 |
2.605.384 |
17.095.685 |
28,9% |
| Truffle Others |
11.563.858 |
29,4% |
|
|
11.563.858 |
22,4% |
|
|
11.563.858 |
19,5% |
| Edwards |
3.623.188 |
9,2% |
- |
- |
3.623.188 |
7,0% |
2.136.752 |
- |
5.759.940 |
9,7% |
| Financière Memnon |
3.746.240 |
9,5% |
- |
- |
3.746.240 |
7,2% |
- |
346.153 |
4.092.393 |
6,9% |
| Hayk Holding |
200.000 |
0,5% |
- |
- |
200.000 |
0,4% |
|
28.846 |
228.846 |
0,4% |
| Ginko invest |
605.546 |
1,5% |
- |
- |
605.546 |
1,2% |
|
69.230 |
674.776 |
1,1% |
| Founders, executives and members of the Board of Directors, the Advisory Board and committees |
14.920 |
0,0% |
- |
- |
14.920 |
0,0% |
|
|
14.920 |
0,0% |
| Public and others |
4.905.096 |
12,5% |
- |
- |
4.905.096 |
9,5% |
- |
57.692 |
4.962.788 |
8,4% |
| New Investors [3] |
- |
0,0% |
- |
- |
- |
0,0% |
128.205 |
- |
128.205 |
0,2% |
| Total |
39.350.192 |
100,0% |
11.948.222 |
436.248 |
51.734.662 |
100,0% |
4.401.708 |
3.107.305 |
59.243.675 |
100,0% |
| [1] Artedrone and Caranx are fully owned by funds managed by Truffle Capital |
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| [2] Third party investors + Edwards and funds managed by Truffle Capital participating to the new round (excluding conversions of Affluent Medical's and Artedrone Convertible Bonds and current accounts) |
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| [3] New third party investors only (excluding funds managed by Truffle Capital & Edwards) |
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Die 19.893.483 ausgegebenen Aktien führen zu einer Verwässerung von 33,57 % (auf nicht verwässerter Basis). Nach dieser Ausgabe wird das Aktienkapital des Unternehmens 5.924.367,50 Euro betragen, aufgeteilt in 59.243.675 Aktien mit einem Nennwert von 0,10 Euro. Ein Aktionär, der vor der Transaktion 1,00 % des Aktienkapitals der Gesellschaft hielt, würde somit nach Abschluss der Transaktion 0,66 % des Aktienkapitals halten.
Im Rahmen der Transaktion wird darauf hingewiesen, dass im Zusammenhang mit der Zahlung von Earn-outs für die Übernahme von Caranx Medical und Artedrone sowie mit den nachfolgenden Tranchen der Finanzierung bis zu 14.283.985 zusätzliche Aktien ausgegeben werden könnten (unter der Annahme einer zusätzlichen Finanzierung von bis zu 20 Mio. Euro zu einem Preis von 2,34 Euro pro Aktie). Dies würde zu einer zusätzlichen Verwässerung von 14 % (auf nicht verwässerter Basis) führen.
In Übereinstimmung mit den anwendbaren Bestimmungen des französischen Handelsgesetzbuches hat jeder Zeichner von Stammaktien bei der Hauptversammlung von der Abstimmung über den Beschluss zur Aufhebung der Bezugsrechte der Aktionäre zu seinen Gunsten abgesehen. Zudem haben gegebenenfalls die Vertreter der Zeichner im Verwaltungsrat von einer Mitwirkung an den entsprechenden Beschlüssen des Verwaltungsrats abgesehen.
Auswirkungen der Transaktion auf das Eigenkapital
Auf Grundlage des Konzernabschlusses der Gesellschaft zum 30. Juni 2025 würde sich der Anteil am Eigenkapital wie folgt darstellen:
| Gesamtes Eigenkapital (konsolidiertes Eigenkapital zum 30. Juni 2025 in Tausend Euro) |
21,110 Euro |
| Eigenkapitalanteil vor Ausgabe der 19.893.483 Aktien |
0,54 Euro |
| Eigenkapitalanteil nach Ausgabe der 19.893.483 Aktien |
1,08 Euro |
Governance
Wie bereits angekündigt, hat der Verwaltungsrat beschlossen, Frau Liane Teplitsky zur Geschäftsführende Vorsitzende des Verwaltungsrats zu ernennen. Sie tritt die Nachfolge von Herrn Michel Therin an, der dem Verwaltungsrat weiterhin als Mitglied angehören wird. Die Ernennung tritt mit dem Abschluss der Transaktion in Kraft.
Berater
Dechert LLP fungierte im Zusammenhang mit der Transaktion als Rechtsberater des Unternehmens.
Abwicklung und Lieferung – Dokumentation
Die im Zusammenhang mit (i) der Übertragung, (ii) den ersten Tranchen der Finanzierung sowie (iii) der Rückzahlung der Wandelanleihen ausgegebenen Stammaktien werden voraussichtlich am 4. Februar 2026 zum Handel an der Euronext zugelassen.
Für diese Stammaktien wird ein Antrag auf Zulassung zum Handel an der Euronext gestellt. Dieser erfolgt in derselben Aktienklasse wie die bereits an der Euronext notierten Stammaktien des Unternehmens und unter derselben ISIN-Nummer FR0013333077.
Die Transaktion unterliegt keiner Prospektpflicht und bedarf daher keiner Genehmigung durch die Finanzmarktaufsichtsbehörde (die „AMF“). Gemäß Artikel 1.5.b bis der Verordnung (EU) 2017/1129 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. Juni 2017 in der jeweils geltenden Fassung (die „Prospektverordnung“) wird das Unternehmen bei der AMF ein Dokument einreichen, das die in Anhang IX der Prospektverordnung geforderten Informationen enthält (das „Informationsdokument“), um die im Zusammenhang mit der Transaktion auszugebenden Aktien zum Handel am regulierten Markt der Euronext Paris („Euronext Paris“) zuzulassen. Das Informationsdokument unterliegt keiner Prüfung durch die AMF.
Risikofaktoren
Die Öffentlichkeit wird darauf hingewiesen, die im Zusammenhang mit Carvolix und seiner Geschäftstätigkeit stehenden Risikofaktoren zu beachten, die in Kapitel 3 des Universalregistrierungsdokuments 2024 dargelegt sind. Dieses Dokument wurde am 30. April 2025 unter der Nummer D.25-0356 bei der AMF eingereicht und ist kostenfrei auf der Website von Carvolix (www.affluentmedical.com) verfügbar. Das Eintreten aller oder einzelner dieser Risiken könnte sich voraussichtlich nachteilig auf die Geschäftstätigkeit, die Finanzlage, die Ergebnisse, die Entwicklung oder die Aussichten von Carvolix auswirken. Solche Ereignisse könnten den Aktienkurs von Carvolix erheblich negativ beeinflussen. Die Öffentlichkeit sollte insbesondere die folgenden Risiken beachten:
- Die Beschaffung von zusätzlichem Kapital, einschließlich im Zusammenhang mit dieser Transaktion oder weiterer Finanzierungsangebote zur Entwicklung oder Vermarktung der Produkte von Carvolix, kann zu einer Verwässerung der Anteile der Aktionäre des Unternehmens führen, dessen Geschäftstätigkeit einschränken oder das Unternehmen dazu veranlassen, Rechte an seinen Produkten aufzugeben.
- Zukünftige Verkäufe von Stammaktien durch bestehende Aktionäre oder an der Transaktion beteiligte Investoren könnten den Marktpreis der Aktien des Unternehmens beeinträchtigen.
- Der Marktpreis der Aktien des Unternehmens kann erheblichen Schwankungen unterliegen und unter den im Rahmen der Transaktion festgelegten Ausgabepreis fallen.
- Die Volatilität und Liquidität der Aktien des Unternehmens können erheblichen Schwankungen unterliegen.
- Die Unternehmensleitung verfügt über einen großen Ermessensspielraum hinsichtlich der Verwendung der Erlöse aus der Finanzierung und kann diese Erlöse in einer Weise verwenden, die nicht zu einem Anstieg des Aktienkurses führt.
Insbesondere hat Carvolix den Risikofaktor 3.4.1 „Liquiditätsrisiko” des Universal Registration Document 2024 aktualisiert, um die Finanzierung zu berücksichtigen, sowie den Risikofaktor 3.4.3 „Verwässerungsrisiko“ des Universal Registration Document 2024 (weitere Informationen zur Verwässerung finden Sie in der obenstehenden Kapitalisierungstabelle), um darzustellen, dass die Ausübung sämtlicher von Führungskräften, Direktoren und Mitarbeitern gehaltenen verwässernden Instrumente, die an Kreos ausgegebenen Optionsscheine und die im Rahmen der Übernahmen gewährten Earn-outs auf Basis des aktuellen Aktienkapitals der Gesellschaft zu einer Verwässerung von 31 % für die bestehenden Aktionäre führen würden.
Diese Pressemitteilung stellt weder einen Prospekt im Sinne der Verordnung (EU) 2017/1129 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. Juni 2017 in der jeweils geltenden Fassung noch ein öffentliches Angebot dar.
Über Carvolix
Carvolix ist ein französisches MedTech-Unternehmen mit Produkten im kommerziellen und klinischen Stadium, gegründet von Truffle Capital mit dem Ziel, eine weltweit führende Rolle in der Behandlung von strukturellen Herzerkrankungen sowie Schlaganfällen, einige der häufigsten Ursachen für Mortalität und Behinderungen, einzunehmen. Carvolix entwickelt neuartige KI- und bildgebungsgesteuerte Miniroboter, die komplexe Eingriffe von interventionellen Kardiologen ermöglichen, sowie biomimetische Herzklappen.
Über Truffle Capital
Truffle Capital wurde 2001 gegründet und ist eine unabhängige europäische Risikokapitalgesellschaft, die sich auf disruptive Technologien in den Bereichen Life Sciences (Medizintechnik und Biotechnologie) und IT (Fintech und Insurtech) spezialisiert hat. Die Mission von Truffle Capital ist es, die Gründung und Entwicklung innovativer Unternehmen zu unterstützen, die das Potenzial haben, die Marktführer von morgen zu werden. Zu den Gründungen des Unternehmens zählt insbesondere Abivax.
Unter der Leitung von Dr. Philippe Pouletty und Bernard-Louis Roques, Mitbegründer und Co-CEOs, verwaltet Truffle Capital ein Vermögen von 500 Mio. Euro. Seit seiner Gründung hat das Unternehmen mehr als 1,2 Mrd. Euro aufgebracht und mehr als 124 Unternehmen aus den Bereichen digitale Technologie und Life Sciences unterstützt. Erfahren Sie mehr unter www.truffle.com und folgen Sie uns auf LinkedIn.
Kontakte:
CARVOLIX
Sébastien LADET
CEO investor@carvolix.eu |
SEITOSEI.ACTIFIN Financial Communications / Press Relations
Ghislaine GASPARETTO / Enora BUDET
+33 (0)6 85 36 76 81 / +33 (0)6 72 17 84 60 ghislaine.gasparetto@seitosei-actifin.com / enora.budet@seitosei-actifin.com |
PRIMATICE Media Relations France
Thomas ROBOREL de CLIMENS
+33 (0)6 78 12 97 95 thomasdeclimens@primatice.com |
MC SERVICES AG Media Relations Europe
Maximilian SCHUR / Julia BITTNER
+49 (0)211 529252 20 / +49 (0)211 529252 28 affluent@mc-services.eu |
Haftungsausschluss
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen über Carvolix und seine Geschäftstätigkeit. Alle Aussagen in dieser Pressemitteilung, die keine historischen Fakten darstellen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf Aussagen über die Finanzlage, die Geschäftstätigkeit, die Strategien, Pläne und Ziele von Carvolix für zukünftige Operationen, sind zukunftsgerichtete Aussagen. Carvolix ist der Ansicht, dass diese zukunftsgerichteten Aussagen auf vernünftigen Annahmen beruhen. Es kann jedoch keine Gewähr dafür übernommen werden, dass die in diesen zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebrachten Erwartungen eintreten werden. Diese zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen zahlreichen Risiken und Ungewissheiten, einschließlich derjenigen, die in Kapitel 3 des am 30. April 2025 unter der Nummer D.25-0356 bei der AMF eingereichten Universalregistrierungsdokuments 2024 beschrieben sind, das auf der Website des Unternehmens (http://www.affluentmedical.com) verfügbar ist, sowie den Risiken im Zusammenhang mit Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, Finanzmärkten und den Märkten, in denen Carvolix tätig ist. Die in dieser Pressemitteilung enthaltenen zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen auch Risiken, die Carvolix nicht bekannt sind oder die Carvolix derzeit nicht als wesentlich erachtet. Das Eintreten einiger oder aller dieser Risiken könnte dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Leistung oder die Erfolge von Carvolix wesentlich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Diese Pressemitteilung und die darin enthaltenen Informationen stellen kein Angebot zum Verkauf oder zur Zeichnung von Aktien von Carvolix und keine Aufforderung zur Abgabe eines Kauf- oder Zeichnungsangebots in Gerichtsbarkeiten dar, in denen ein solches Angebot, eine solche Aufforderung oder ein solcher Verkauf vor der Registrierung oder Qualifizierung gemäß den Wertpapiergesetzen dieser Gerichtsbarkeiten unzulässig wäre. Die Verbreitung dieser Pressemitteilung kann in bestimmten Gerichtsbarkeiten durch lokale Gesetze eingeschränkt sein. Personen, die in den Besitz dieses Dokuments gelangen, sind verpflichtet, alle für dieses Dokument geltenden lokalen Vorschriften einzuhalten.
Diese Pressemitteilung stellt keinen Prospekt im Sinne der Verordnung (EU) 2017/1129 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 14. Juni 2017 (die „Prospektverordnung“) dar. In Bezug auf die Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums (jeweils ein „relevanter Mitgliedstaat“) wird kein Angebot der hierin genannten Wertpapiere an die Öffentlichkeit in diesem relevanten Mitgliedstaat gemacht oder wird gemacht werden, außer (i) an juristische Personen, die qualifizierte Anleger im Sinne der Prospektverordnung sind, (ii) an weniger als 150 natürliche oder juristische Personen pro relevantem Mitgliedstaat oder (iii) an solche, die unter anderen Umständen unter Artikel 1 Absatz 4 der Prospektverordnung fallen; vorausgesetzt, dass keines dieser Angebote die Veröffentlichung eines Prospekts durch die Gesellschaft gemäß Artikel 3 der Prospektverordnung erfordert. Für die Zwecke des Vorstehenden hat der Begriff „öffentliches Angebot” in einem relevanten Mitgliedstaat die in Artikel 2(d) der Prospektverordnung angegebene Bedeutung.
Ausschließlich für die Zwecke des Produktzulassungsverfahrens jedes Herstellers hat die Zielmarktbewertung in Bezug auf die im Rahmen der Finanzierung angebotenen Wertpapiere zu dem Schluss geführt, dass in Bezug auf die Kriterien für die Art der Kunden (i) der Zielmarkt für die Wertpapiere geeignete Gegenparteien und professionelle Kunden im Sinne der Richtlinie 2014/65/EU in ihrer geänderten Fassung („MiFID II“) sind; und (ii) alle Vertriebskanäle für die im Rahmen der Finanzierung angebotenen Wertpapiere an geeignete Gegenparteien und professionelle Kunden angemessen sind. Jede Person, die die Aktien anschließend anbietet, verkauft oder empfiehlt („Vertriebshändler”), sollte die Bewertung der Kundentypen durch den Hersteller berücksichtigen; ein Vertriebshändler, der der MiFID II unterliegt, ist jedoch dafür verantwortlich, seine eigene Zielmarktbewertung in Bezug auf die im Rahmen der Finanzierung angebotenen Aktien durchzuführen (entweder durch Übernahme oder Verfeinerung der Zielmarktbewertung des Herstellers) und geeignete Vertriebskanäle zu bestimmen.
Diese Pressemitteilung wurde sowohl in französischer, deutscher, arabischer als auch in englischer Sprache verfasst. Im Falle von Unterschieden zwischen den vier Versionen der Pressemitteilung hat die französische Version Vorrang.
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Carvolix |
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2269194 |
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2269194 02.02.2026 CET/CEST
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| 15.05.2025 | Affluent Medical gibt vielversprechende Ergebnisse seines künstlichen Harnröhrenschließmuskels Artus und Genehmigung zum Start der pivotalen klinischen Studienphase bekannt
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Affluent Medical SA
/ Schlagwort(e): Studie
Affluent Medical gibt vielversprechende Ergebnisse seines künstlichen Harnröhrenschließmuskels Artus und Genehmigung zum Start der pivotalen klinischen Studienphase bekannt
15.05.2025 / 17:45 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Affluent Medical gibt vielversprechende Ergebnisse seines künstlichen Harnröhrenschließmuskels Artus und Genehmigung zum Start der pivotalen klinischen Studienphase bekannt
- Grünes Licht für den Start der pivotalen Studienphase nach Bewertung des positiven Sicherheitsprofils der klinischen Pilotphase erteilt
- Erste Wirksamkeitsdaten zeigen eine signifikante Verbesserung in der Reduzierung des Harnverlustes um 87 %
- Start der pivotalen Phase ist für die kommenden Wochen geplant; weitere Prüfzentren in Spanien und Italien sowie die Ausweitung über die derzeit aktiven Zentren hinaus sind vorgesehen
Aix-en-Provence, 15. Mai 2025 – 17:45 Uhr – Affluent Medical (ISIN: FR0013333077 - Ticker: AFME, „Affluent”), ein französisches MedTech-Unternehmen im klinischen Stadium, das auf die Entwicklung und Herstellung innovativer medizinischer Implantate spezialisiert ist, gab heute bekannt, dass das externe Data and Safety Monitoring Board (DSMB) die Freigabe für den Start der pivotalen Phase der klinischen Studie mit Artus – einem künstlichen Harnröhrenschließmuskel (Artificial Urinary Sphincter, AUS) zur Behandlung von Belastungsinkontinenz (Stress Urinary Incontinence, SUI) – erteilt hat.
Ziel der multizentrischen europäischen klinischen Studie DRY ist es, die Fähigkeit von Artus, den Harnverlust um mindestens 50% zu reduzieren, zu bestätigen. In der pivotalen Phase sollen mehrere Dutzend Patienten sowohl in den bereits für die Pilotstudie zugelassenen Kliniken als auch in führenden urologischen Zentren in Italien, Spanien, Frankreich und Belgien eingeschlossen werden.
Im Rahmen der Pilotphase wurde Artus erfolgreich bei zehn männlichen Patienten implantiert. Die Eingriffe dauerten im Durchschnitt etwa 40 Minuten; alle (100 %) Implantate konnten sechs Wochen nach der Operation erfolgreich aktiviert werden. Die Pilotphase ermöglichte es dem Unternehmen, die in das Gerät integrierten Sicherheitsmechanismen unter realen Bedingungen zu evaluieren und ihre Wirksamkeit zu bestätigen. Die gewonnenen Erkenntnisse aus dieser Pilotphase werden in die Durchführung der pivotalen Studienphase mit einfließen. Zudem wird das Schulungskonzept für Chirurgen ausgebaut und auf Krankenhauspersonal und Patienten ausgeweitet, um eine optimale Unterstützung beim Eingriff sowie in der Anwendung des Systems sicherzustellen.
Die Patientengruppe umfasst Probanden im Alter von 67 bis 79 Jahren mit einem Body-Mass-Index zwischen 22,7 und 32,3. Zu Studienbeginn lag der tägliche Harnverlust zwischen 207 ml und 1.992 ml, was einer stark ausgeprägten Belastungsinkontinenz entspricht. Erste Wirksamkeitsdaten sind vielversprechend und zeigen eine durchschnittliche Reduktion des Harnverlusts um 87 %. Die Messung erfolgte mithilfe eines Pad-Tests (Vorlagenwiegetest) drei Monate nach Aktivierung des Implantats.
„Das in der Pilotstudie gezeigte Sicherheitsprofil ist gut, und die einfache Handhabung konnte sowohl während der chirurgischen Implantation als auch für Patienten mittels Fernbedienung gezeigt werden. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend und sollen in der pivotalen Studienphase im größeren Maßstab bestätigt werden. Artus hat das Potenzial, die Lebensqualität von Patienten mit Belastungsinkontinenz deutlich zu verbessern“, so Prof. Nicolas Barry Delongchamps, Professor für Urologie am Cochin Hospital in Paris und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von Affluent Medical.
SUI ist eine weit verbreitete und signifikant unzureichend adressierte Erkrankung, die die Lebensqualität von weltweit über 400 Millionen Menschen erheblich beeinträchtigt.
Artus ist der erste mechanisch-elektronische Harnröhrensphinkter seiner Art. Er wurde entwickelt, um mittelschwere bis schwere Formen der Belastungsinkontinenz (SUI) mit einem vollständig implantierbaren und individuell einstellbaren Gerät zu behandeln, das von den Patienten einfach über eine Fernbedienung gesteuert werden kann. Die Technologie bietet eine minimalinvasive und zugleich effektive Alternative zu bestehenden Behandlungsoptionen.
„Seit Jahrzehnten sind Menschen mit Belastungsinkontinenz mit mangelnder Innovation und unzureichenden Behandlungsmöglichkeiten konfrontiert – Millionen sind dadurch gezwungen, eine eingeschränkte Lebensqualität und die emotionale Belastung der Erkrankung hinzunehmen. Artus wurde entwickelt, um genau das zu verändern“, erklärt Sébastien Ladet, CEO von Affluent Medical. „Mit den vielversprechenden ersten Ergebnissen, der Freigabe durch das DSMB und dem Start der pivotalen Phase, sind wir einen entscheidenden Schritt näher dran, eine neue, weniger invasive Generation künstlicher Schließmuskelsysteme bereitzustellen – mit dem Potenzial, Kontinenz, Komfort und Selbstvertrauen im Alltag für eine große, bislang unterversorgte Patientengruppe, sowohl Männer als auch Frauen, spürbar zu verbessern.“
Der globale Markt für Medizinprodukte zur Behandlung von Harninkontinenz (einschließlich Schlingen, Neurostimulatoren und künstlicher Schließmuskel) wird bis 2027 voraussichtlich ein Volumen von 4,3 Milliarden US-Dollar erreichen, mit einer jährlichen Wachstumsrate von 11% [Optima Insights]. Die wirtschaftlichen Kosten dieser Erkrankung für das Gesundheitswesen werden auf 7 Milliarden US-Dollar pro Jahr in europäischen Ländern und bis zu 66 Milliarden US-Dollar in den USA geschätzt1.
Anmerkung: Diese Pressemitteilung wurde sowohl in französischer, englischer als auch in deutscher Sprache verfasst. Im Falle von Unterschieden zwischen den drei Versionen der Pressemitteilung hat die französische Version Vorrang. Die obige Übersetzung dient lediglich der vereinfachten Informationsbereitstellung.
Über Affluent Medical
Affluent Medical ist ein französisches MedTech-Unternehmen, gegründet von Truffle Capital mit dem Ziel, eine weltweit führende Rolle in der Behandlung von strukturellen Herzerkrankungen – einer der häufigsten Todesursachen – sowie Harninkontinenz, die jeden vierten Erwachsenen betrifft, einzunehmen.
Das Unternehmen entwickelt neuartige, minimalinvasive Implantate, die innovativ, individuell anpassbar und biomimetisch sind. Sie sind darauf ausgelegt, essenzielle Körperfunktionen wiederherzustellen. Alle Produktkandidaten befinden sich derzeit in klinischen Studien.
Artus ist ein einzigartiger mechanisch-elektronischer Harnröhrenschließmuskel, der entwickelt wurde, um mittelschwere bis schwere Formen der Belastungsinkontinenz bei Männern und Frauen zu reduzieren. Das System reguliert das Öffnen und Schließen der Harnröhre und wird über eine Fernbedienung gesteuert, sodass es sich flexibel an die täglichen Aktivitäten der Patienten anpassen lässt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.affluentmedical.com
Referenzen:
[1] Quelle: State of the art Artus - Thomas Jefferson university hosp. Dr. Shenot – 2023
15.05.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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2138798 15.05.2025 CET/CEST
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| 24.04.2025 | FINANZERGEBNISSE 2024 Affluent Medical erreicht entscheidende neue Meilensteine in der Umsetzung der klinischen Entwicklungsstrategie
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Affluent Medical SA
/ Schlagwort(e): Jahresbericht
FINANZERGEBNISSE 2024 Affluent Medical erreicht entscheidende neue Meilensteine in der Umsetzung der klinischen Entwicklungsstrategie
24.04.2025 / 17:45 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
FINANZERGEBNISSE 2024 Affluent Medical erreicht entscheidende neue Meilensteine in der Umsetzung der klinischen Entwicklungsstrategie
- Unterzeichnung wegweisender Vereinbarungen mit Edwards Lifesciences; erste Zahlung von 15 Mio. EUR und wichtige Validierung im Bereich der strukturellen Kardiologie
- Positives Feedback der US-Arzneimittelbehörde FDA zu Kalios™ bestätigt die beschleunigte Zulassungsstrategie für den US-Markt
- Beschleunigung der klinischen Entwicklung von Epygon unter Einbindung von Zentren mit multidisziplinären Herzteams, um die physiologischen Eigenschaften der Klappe nachzuweisen
- Abschluss der Pilotphase mit Artus am Menschen bildet die Grundlage für den Beginn der pivotalen Studie im zweiten Quartal 2025
Aix-en-Provence, 24. April 2025 – 17.45 Uhr MESZ – Affluent Medical (ISIN: FR0013333077 – Ticker: AFME, „Affluent”), ein französisches MedTech-Unternehmen im klinischen Stadium, das auf die Entwicklung und Herstellung innovativer medizinischer Implantate spezialisiert ist, hat heute seine Finanzergebnisse für das Geschäftsjahr 2024 bekannt gegeben.
Geprägt von wichtigen klinischen, regulatorischen, strategischen und finanziellen Meilensteinen konnte Affluent Medical im Jahr 2024 einen entscheidenden neuen Abschnitt in seiner Entwicklung erreichen und der Markteinführung seiner innovativen Produkte noch einen bedeutenden Schritt näherkommen.
Sébastien Ladet, Chief Executive Officer von Affluent Medical, kommentierte:
„2024 war ein wegweisendes Jahr in der strategischen Weiterentwicklung unseres Unternehmens. Die erzielten klinischen und regulatorischen Erfolge, die Anerkennung in der Industrie unserer Technologien durch einen globalen MedTech-Player sowie der gezielte Ausbau unserer Unternehmensstrukturen bilden die Basis, um mit Zuversicht in die nächste Phase unserer Entwicklung zu starten. Wir sind nun bereit für den Übergang vom klinischen in den kommerziellen Bereich – mit dem Ziel, Millionen von Patientinnen und Patienten weltweit konkrete und innovative Lösungen zu bieten.“
WESENTLICHE NEUE MEILENSTEINE IM JAHR 2024 ERREICHT
Das Jahr 2024 war geprägt von starkem Momentum. Dies spiegelt sich insbesondere in der Unterzeichnung wegweisender Vereinbarungen mit Edwards Lifesciences, dem positiven Feedback der FDA zu Kalios™ für einen schnellen strategischen Zugang zum US-Markt, der Erweiterung des klinischen Programms von Epygon sowie vielversprechenden klinischen Ergebnissen des künstlichen Harnröhrenschließmuskels Artus wider.
Bedeutende strategische Validierung durch einen globalen MedTech-Player
Durch die Unterzeichnung mehrerer Vereinbarungen am 11. Juli 2024 mit Edwards Lifesciences, einem globalen MedTech-Unternehmen, erreichte Affluent Medical einen entscheidenden Meilenstein. Die Partnerschaft unterstreicht sowohl die Relevanz als auch das Potenzial der von Affluent Medical entwickelten Technologien im Bereich der strukturellen Kardiologie.
Im Rahmen dieser Vereinbarungen erhielt Affluent Medical eine erste Barzahlung in Höhe von 15 Mio. EUR, die sich wie folgt zusammensetzt:
- Eine Vorabzahlung in Höhe von 5 Mio. EUR für eine exklusive Kaufoption für Kephalios, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Affluent, die den innovativen adjustierbaren Mitralklappenring Kalios™ entwickelt. Die Ausübung der Option wird von den Ergebnissen der klinischen Studie abhängen. Während der Laufzeit der Option wird das operative Geschäft zur Entwicklung von Kalios™ weiterhin ausschließlich von Affluent geführt.
- Eine Vorabzahlung in Höhe von 5 Mio. EUR für eine weltweite nicht-exklusive Lizenz auf die Patente von Affluent für seine biomimetische Mitralklappenrekonstruktionstechnologie. Die Vereinbarung ist auf Operationen am offenen Herzen beschränkt und ermöglicht Affluent, seine Rechte zur Entwicklung im Transkatheter-Bereich zu behalten. Darüber hinaus hat Affluent Anspruch auf weitere künftige Umsatzbeteiligungen an sämtlichen potenziell vermarkteten Produkten, die die lizenzierten Patente verwenden, und zwar für die gesamte Laufzeit dieser Patente. Affluent behält die vollen Patentrechte für den Transkatheter-Herzklappenersatz, einschließlich der Epygon-Mitralklappenprothese, die sich derzeit in der klinischen Entwicklung befindet.
- Eine Zahlung in Höhe von 5 Mio. EUR im Rahmen einer Kapitalbeteiligung von Edwards Lifesciences an Affluent. Edwards Lifesciences investierte 5 Mio. EUR für den Erwerb einer Beteiligung in Höhe von 9,21% an Affluent Medical. Die Transaktion erfolgte im Rahmen einer Kapitalerhöhung unter Ausschluss von Bezugsrechten über ein Angebot für einen bestimmten Kreis an Investoren. Der auf 1,38 EUR festgelegte Bezugspreis je neuer Aktie (der sich aus dem Nennwert von 0,10 EUR und einem Agio von 1,28 EUR zusammensetzt) spiegelt einen Abschlag von 15 % gegenüber dem volumengewichteten Durchschnittskurs der Aktien der Gesellschaft der vergangenen 20 Handelstage vor dem 11. Juli 2024 wider. Diese strategische Investition von Edwards Lifesciences validiert die Innovation der unternehmenseigenen Produkte und stellt somit einen wichtigen Schritt in der Entwicklung von Affluent Medical dar.
Zusätzlich zu dieser anfänglichen Zahlung und gemäß den Vereinbarungen könnten weitere Zahlungen an Affluent Medical geleistet werden, insbesondere im Zusammenhang mit der Ausübung der exklusiven Kaufoption von Kephalios, in Abhängigkeit von den Ergebnissen der derzeit laufenden klinischen pivotalen Studie ‚Optimise II‘ zu KaliosTM, sowie Lizenzgebühren aus den Verkäufen von chirurgischen Mitralklappen, die die Affluent-Technologie verwenden.
Diese strategische Allianz mit Edwards Lifesciences stärkt sowohl die Sichtbarkeit von Affluent Medical in der Industrie als auch seine finanzielle Position und eröffnet gleichzeitig neue Perspektiven für künftige Kooperationen im Hinblick auf die Markteinführung seiner Medizingeräte.
MITRALKLAPPENRING KALIOSTM: Positives Feedback der US-Arzneimittelbehörde FDA für schnellen Zugang zum US-Markt
Bei Kalios™ handelt es sich um den ersten Anuloplastie-Ring zur Behandlung von residualer und rezidivierender Mitralklappeninsuffizienz, der nach einer Implantation jederzeit perkutan von einem Kardiologen adjustiert werden kann. Diese Adjustierung kann wiederholt und am schlagenden Herzen vorgenommen werden, wodurch eine erneute Operation am offenen Herzen vermieden werden kann.
Nach Schätzungen von Affluent Medical könnte der Einsatz von Kalios™ bei 30-40 % der Patienten eine erneute Operation über einen Zeitraum von fünf Jahren vermeiden. Der globale Markt für Mitralklappenrekonstruktionen wird für das Jahr 2023 in den USA und Europa auf 1,5 Mrd. USD geschätzt und wächst jährlich um 3,5 %.
Im Jahr 2024 wurde für Kalios™ ein bedeutender regulatorischer Meilenstein erreicht. Nach einer Reihe von im Jahr 2023 begonnenen Gesprächen bestätigte die FDA die von Affluent Medical vorgeschlagene Marktzugangsstrategie. Diese sieht ein De-Novo-Zulassungsverfahren auf Basis der bestehenden Daten der europäischen Zulassungsstudie Optimise II vor. Die Rekrutierung zusätzlicher Patienten ist nicht erforderlich, was den Einreichungs- und Zulassungsprozess des Unternehmens erheblich verkürzt.
In Kombination mit der exklusiven Kaufoption, die Edwards eingeräumt wurde, verbessert diese Entscheidung die strategische Positionierung von Kalios™ auf dem nordamerikanischen Markt – dem weltweit wichtigsten Markt für Produkte zur Reparatur von Herzklappen.
Affluent Medical strebt an, im Jahr 2026 mit den aktuellen klinischen Daten einen Antrag auf Marktzulassung einzureichen. Die anschließende Vermarktung erfolgt in Abstimmung mit Edwards Lifesciences.
MITRALKLAPPE EPYGON: Beschleunigung des Patienten-Screenings und der Eröffnung weiterer Studienzentren
Epygon ist die erste biomimetische Transkatheter-Mitralklappe, die die natürliche Form der mitralen Herzklappe nachahmt und so den physiologischen Blutfluss der linken Herzkammer wiederherstellen kann. Durch die Transkatheter-Implantation können eine Operation am offenen Herzen und die damit verbundenen Komplikationen der Behandlung von Mitralklappeninsuffizienz vermieden werden.
Diese schwerwiegende und potenziell lebensbedrohliche Erkrankung betrifft 2 % der Weltbevölkerung, d.h. etwa 160 Millionen Menschen. Weniger als 4 % der Patienten mit einer schweren Form der Insuffizienz können jedoch am offenen Herzen operiert werden, da dies bisher mit einem hohen Risiko für Versterben oder einem längeren Krankenhausaufenthalt verbunden ist.
2024 konnte Affluent Medical das klinische Entwicklungsprogramm von Epygon deutlich beschleunigen. Die Rekrutierungszahlen stiegen im ersten Halbjahr um das Vierfache, was insbesondere auf die Eröffnung zusätzlicher Prüfzentren in Europa zurückzuführen ist. Neben den derzeit 11 aktiven Studienzentren werden weitere fünf Standorte in Österreich, Italien, Deutschland und Spanien geprüft und sollen in den kommenden Monaten eröffnet werden. Ziel ist es, Epygon bei bis zu zehn Patienten zu implantieren, um die Pilotphase abzuschließen.
Im wissenschaftlichen Bereich begann das Unternehmen 2024 eine Zusammenarbeit mit Dr. Mohammad Sarraf, einem interventionellen Kardiologen an der Mayo Clinic in den USA, um die einzigartigen hämodynamischen Vorteile des asymmetrischen Designs der Epygon-Klappe zu beurteilen. Die aus den Untersuchungen gewonnenen Erkenntnisse stärken die Differenzierung des Epygon-Systems in dem sich dynamisch entwickelnden Markt für transkatheterbasierte Mitralklappeninterventionen (TMVI).
HARNRÖHRENSCHLIEßMUSKEL ARTUS: Klinische Validierung des fernsteuerbaren Harnröhrenschließmuskels der ersten Generation beim Menschen
Artus ist der erste künstliche Hahnröhrenschließmuskel für die Behandlung von mittlerer bis schwerer Harninkontinenz, welcher vom Patienten selbst über eine Fernbedienung aktiviert wird. Harninkontinenz ist für über 400 Millionen Betroffene weltweit ein großes gesundheitliches Problem, für das in den vergangenen 40 Jahren keine medizinischen Innovationen entwickelt wurden. Die Patienten leiden unter einer verminderten Lebensqualität, die häufig mit durch die Krankheit hervorgerufenen psychischen Störungen einhergeht.
Im März 2024 wurde die erste Implantation des künstlichen Harnröhrensphinkters der nächsten Generation von Prof. Dr. Dr. Roman Zachoval, Leiter der Abteilung für Urologie am Thomayer Universitätskrankenhaus in Prag, Tschechische Republik, erfolgreich durchgeführt.
Im Januar 2025 gab Affluent Medical die erfolgreiche 10. Implantation seines künstlichen Harnröhrenschließmuskels Artus und damit den Abschluss Pilotphase der klinischen Studie bekannt. Die Ergebnisse dieser ersten klinischen Phase dienen als Grundlage für die Durchführung der nächsten, pivotalen Studienphase, die im zweiten Quartal 2025 beginnen soll. In dieser Phase soll die Leistungsfähigkeit des künstlichen Harnröhrenschließmuskels hinsichtlich der Reduzierung der Inkontinenz an mehreren Dutzend Patienten validiert werden.
Im April 2025 gab Affluent Medical Fortschritte bei der nächsten klinischen Studie, SPHINX, bei Frauen bekannt. Die Studie soll in der zweiten Jahreshälfte 2025 europaweit starten und die Sicherheit sowie die Leistungsfähigkeit des künstlichen Harnröhrenschließmuskels Artus bei Patientinnen zunächst an führenden medizinischen Zentren in Frankreich, mit einer möglichen Erweiterung auf andere europäische Länder, darunter Spanien und Belgien, untersuchen.
In Vorbereitung auf den Start der Studie hat Affluent Medical erfolgreich die erste Implantation des Artus-Systems an einem humanpräparierten, weiblichen Körperspendemodell durchgeführt. Der Eingriff wurde von Prof. Véronique Phé, einer führenden europäischen Urologin am Hôpital Tenon in Paris, geleitet und diente der Evaluierung des chirurgischen Verfahrens bei Patientinnen. Die Implantation mithilfe des Da Vinci-Systems für roboterassistierte laparoskopische Eingriffe bestätigte den einfachen und präzisen Einsatz des Geräts – ein weiterer Beleg für seine Eignung in der minimalinvasiven Chirurgie.
Stärkung der finanziellen Struktur und Liquiditätsreichweite
Im Jahr 2024 setzte Affluent Medical zwei Überbrückungsfinanzierungen (Januar und April) in Höhe von insgesamt 7 Mio. EUR durch die Hauptaktionäre um.
Diese Finanzierungsmaßnahmen, zusammen mit der ersten Zahlung in Höhe von 15 Mio. EUR im Juli 2024 aus den mit Edwards Lifesciences geschlossenen Vereinbarungen, haben die finanzielle Reichweite von Affluent Medical bis zum Sommer 2025 erweitert und die Fähigkeit des Unternehmens seinen klinischen und strategischen Entwicklungsplan weiter umzusetzen erhalten.
Gleichzeitig setzt das Unternehmen mit Unterstützung seines Hauptaktionärs die Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten und strategischen Partnerschaften zuversichtlich fort.
EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODE
Abschluss der Pilotphase für Artus
Im Januar 2025 gab Affluent Medical den erfolgreichen Abschluss der Pilotphase seiner klinischen Studie mit dem künstlichen Harnröhrenschließmuskel Artus bekannt. Die zehnte Implantation von Artus markierte das Ende der Patientenrekrutierung für diese erste Phase. Alle Geräte wurden sechs Wochen nach der Operation erfolgreich aktiviert – ohne jegliche Komplikationen. Dies bestätigt das gute Sicherheitsprofil und die einfache Handhabung des Geräts. Die vorläufigen Leistungsergebnisse, insbesondere im Hinblick auf die Reduktion der Inkontinenz, werden als sehr vielversprechend eingeschätzt. Auf Grundlage dieser Ergebnisse plant Affluent Medical, im zweiten Quartal 2025 die nächste, pivotale Studie zu starten und parallel dazu ein klinisches Studienprotokoll für Frauen, die besonders von dieser wenig erforschten Erkrankung betroffen sind, einzureichen.
Ernennung von Liane Teplitsky, anerkannte MedTech-Expertin, als neues Aufsichtsratsmitglied
Im Februar 2025 wurde Liane Teplitsky, CEO von Artedrone und ausgewiesene MedTech-Expertin, in den Aufsichtsrat von Affluent Medical berufen. Durch ihre internationalen Erfahrungen bei Zimmer Biomet, Abbott und St Jude Medical bringt sie wertvolle Expertise in den Bereichen Herstellung, Marketingstrategie und Innovationsmanagement mit.
Ihre umfassenden Kenntnisse im Bereich fortschrittlicher Medizintechnologien und deren globaler Markteinführung werden Affluent Medical bei der Gestaltung seiner zukünftigen Wachstumsphasen maßgeblich unterstützen.
Verbesserte Strukturierung der Bereiche Medical & Clinical Affairs
Im März 2025 gab Affluent Medical die Verstärkung seines medizinischen Teams durch die Ernennung von drei wichtigen Führungskräften bekannt:
– Dr. Howard C. Herrmann, ein weltweit renommierter interventioneller Kardiologe (University of Pennsylvania), wurde zum strategischen Chief Medical Officer für den Bereich strukturelle Herzerkrankungen ernannt.
– Prof. Nicolas Barry Delongchamps, Urologe am Cochin-Krankenhaus, übernimmt die Leitung für den Bereich Medical Affairs in der Urologie.
– Federica Azzimonti, die über 25 Jahre Erfahrung in internationalen klinischen Studien verfügt, wurde zur Director of Clinical Operations berufen.
Diese Ernennungen stärken die klinische und operative Kompetenz von Affluent Medical in einer strategisch wichtigen Phase seiner Entwicklung, in der das Unternehmen mehrere entscheidende pivotale Studien starten und erste Zulassungsanträge einreichen wird.
FINANZERGEBNISSE FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024
Die wichtigsten Finanzkennzahlen nach IFRS sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt und wurden vom Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom 23. April 2025 beschlossen. Sie wurden von den Wirtschaftsprüfern geprüft, und der Prüfbericht wird derzeit erstellt.
Der vollständige Jahresabschluss wird in das Registrierungsformular (Universal Registration Document, URD) aufgenommen, das spätestens am 30. April 2025 auf der Website des Unternehmens abrufbar sein wird: www.affluentmedical.com.
Konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung (in Tausend Euro zum 31. Dezember) – geprüfter Jahresabschluss, IFRS |
|
31.12.2024 12 Monate |
|
31.12.2023 12 Monate |
| |
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| Sonstige Erträge |
|
4.118 |
|
- |
| Sonstige betriebliche Erträge |
|
1.232 |
|
1.224 |
| Materialaufwand |
|
(3.262) |
|
(2.132) |
| Sonstige externe Aufwendungen |
|
(6.887) |
|
(6.017) |
| Personalkosten |
|
(7.240) |
|
(6.141) |
| Steuern und Abgaben |
|
(65) |
|
(97) |
| Auflösungen von Rückstellungen (netto) |
|
11 |
|
- |
| Sonstige laufende betriebliche Erträge und Aufwendungen |
|
(150) |
|
178 |
| Abschreibungen |
|
(2.396) |
|
(2.413) |
| |
|
|
|
|
| BETRIEBSERGEBNIS |
|
(14.639) |
|
(15.398) |
| |
|
|
|
|
| BETRIEBSERGEBNIS nach Abzug des Anteils am Ergebnis von assoziierten Unternehmen |
|
(14.639) |
|
(15.398) |
| Netto-Finanzertrag |
|
(242) |
|
(405) |
| Einkommensteuer |
|
142 |
|
150 |
| JAHRESÜBERSCHUSS (-FEHLBETRAG) |
|
(14.739) |
|
(15.653) |
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit |
|
(11.324) |
|
(12.054) |
|
| Cashflow aus Investitionstätigkeit |
|
(480) |
|
(184) |
|
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit |
|
11.370 |
|
11.316 |
|
| Zunahme (Abnahme) der liquiden Mittel |
|
(434) |
|
(922) |
|
| |
|
|
|
|
|
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente |
|
1.223 |
|
1.657 |
|
| Geldmarktfonds (SICAVs), ausgewiesen unter sonstigen kurzfristigen Finanzanlagen |
|
5.393 |
|
- |
|
Die sonstigen Erträge zum 31. Dezember 2024 beinhalten den gemäß IFRS zugewiesenen Anteil aus der globalen Vereinbarung mit Edwards Lifesciences über die Gewährung der nicht-exklusiven, weltweiten Lizenz für die Epygon-Klappe.
Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Forschungssteuergutschrift für die dargestellten Berichtszeiträume in Höhe von 1,2 Mio. EUR in den Jahren 2023 und 2024.
Die Veränderung der betrieblichen Aufwendungen zwischen 2023 und 2024 spiegelt den Anstieg der Mitarbeiterzahl der Unternehmensgruppe sowie der externen Aufwendungen im Zusammenhang mit der Entwicklung der verschiedenen laufenden klinischen Programme wider – insbesondere im Hinblick auf den Start der DRY-Studie.
Zum 31. Dezember 2024 beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 69 Mitarbeiter gegenüber 59 zum 31. Dezember 2023.
Die Abschreibungen in den Jahren 2023 und 2024 umfassen insbesondere Aufwendungen für intern entwickelte Technologien.
Das Finanzergebnis zum 31. Dezember 2024 umfasst insbesondere aufgelaufene Zinsen auf rückzahlbare Vorschüsse. Diesen stehen Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts der Verbindlichkeit aus den Kreos-Aktienoptionsscheinen sowie Finanzerträge aus Investitionen entgegen.
Zum 31. Dezember 2024 wurde ein konsolidierter Jahresfehlbetrag von 14,7 Mio. EUR ausgewiesen – relativ vergleichbar mit dem konsolidierten Jahresfehlbetrag zum 31. Dezember 2023 (15,6 Mio. EUR).
Die liquiden Mittel und Geldmarktfonds (SICAVs), die gemäß IFRS unter den sonstigen kurzfristigen Finanzanlagen ausgewiesen werden, beliefen sich zum 31. Dezember 2024 auf 6,616 Mio. EUR gegenüber 1,657 Mio. EUR zum 31. Dezember 2023.
Anmerkung: Diese Pressemitteilung wurde sowohl in französischer, englischer als auch in deutscher Sprache verfasst. Im Falle von Unterschieden zwischen den drei Versionen der Pressemitteilung hat die französische Version Vorrang. Die obige Übersetzung dient lediglich der vereinfachten Informationsbereitstellung.
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Kontakte:
AFFLUENT MEDICAL
Sébastien Ladet
CEO investor@affluentmedical.com |
SEITOSEI.ACTIFIN Financial Communications / Press Relations
Ghislaine Gasparetto / Jennifer Jullia
+33 (0)6 21 10 49 24 / +33 (0)1 56 88 11 19 ghislaine.gasparetto@seitosei-actifin.com / jennifer.jullia@seitosei-actifin.com |
PRIMATICE Media Relations France
Thomas Roborel de Climens
+33 (0)6 78 12 97 95 thomasdeclimens@primatice.com |
MC SERVICES AG Media Relations Europe
Maximilian Schur / Julia Bittner
+49 (0)211 529252 20 / +49 (0)211 529252 28 affluent@mc-services.eu |
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| EQS News ID: |
2123766 |
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| Ende der Mitteilung |
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2123766 24.04.2025 CET/CEST
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| 15.04.2025 | Affluent Medical gibt Fortschritte im Hinblick auf die europäische klinische Studie mit dem künstlichen Harnröhrenschließmuskel Artus zur Behandlung der Belastungsinkontinenz bei Frauen bekannt
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Affluent Medical SA
/ Schlagwort(e): Studie
Affluent Medical gibt Fortschritte im Hinblick auf die europäische klinische Studie mit dem künstlichen Harnröhrenschließmuskel Artus zur Behandlung der Belastungsinkontinenz bei Frauen bekannt
15.04.2025 / 17:45 CET/CEST
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Affluent Medical gibt Fortschritte im Hinblick auf die europäische klinische Studie mit dem künstlichen Harnröhrenschließmuskel Artus zur Behandlung der Belastungsinkontinenz bei Frauen bekannt
- Die SPHINX-Pilotstudie bei Frauen soll in der zweiten Jahreshälfte 2025 europaweit starten
- Vorbereitende Untersuchungen einer robotergestützten Implantation bestätigen die Durchführbarkeit des minimalinvasiven Verfahrens bei Frauen
Aix-en-Provence, 15. April 2025 – 17:45 Uhr – Affluent Medical (ISIN: FR0013333077 - Ticker: AFME, „Affluent”), ein französisches MedTech-Unternehmen im klinischen Stadium, das auf die Entwicklung und Herstellung innovativer medizinischer Implantate spezialisiert ist, gab heute Fortschritte im Hinblick auf seine bevorstehende klinische SPHINX-Studie bekannt. Die Studie, die in der zweiten Jahreshälfte 2025 anlaufen soll, wird die Sicherheit und Leistungsfähigkeit des künstlichen Harnröhrenschließmuskels Artus bei Patientinnen an führenden medizinischen Zentren in Frankreich, Spanien und Belgien untersuchen. Dies ist ein bedeutender Schritt zur Erweiterung der Behandlungsmöglichkeiten für Frauen, die an Belastungsinkontinenz („Stress Urinary Incontinence“, SUI) leiden.
In Vorbereitung auf den Start der SPHINX-Studie hat Affluent Medical erfolgreich die erste Implantation des Artus-Systems an einem humanpräparierten, weiblichen Körperspendemodell durchgeführt. Der Eingriff wurde von Prof. Véronique Phé, einer führenden europäischen Urologin am Hôpital Tenon in Paris, geleitet und diente der Evaluierung des chirurgischen Verfahrens bei Patientinnen. Die Implantation mithilfe des Da Vinci-Systems für roboterassistierte laparoskopische Eingriffe bestätigte den einfachen und präzisen Einsatz des Geräts – ein weiterer Beleg für seine Eignung in der minimalinvasiven Chirurgie.
Prof. Véronique Phé, zukünftige Leiterin der SPHINX-Studie, kommentierte: „Die SPHINX-Studie ist ein wichtiger Meilenstein in der Weiterentwicklung der Behandlungsmöglichkeiten für Frauen mit Belastungsinkontinenz. Unsere vorbereitenden Untersuchungen bestätigen, dass sich das Artus-System bei Frauen ebenso einfach und präzise minimalinvasiv implantieren lässt wie bei Männern. In Verbindung mit einem guten klinischen Sicherheitsprofil und vielversprechenden ersten Leistungsdaten sind wir zuversichtlich, dass diese innovative Therapie das Leben vieler Betroffener nachhaltig verbessern kann.“
Sébastien Ladet, CEO von Affluent Medical, fügte hinzu: „Unsere Fortschritte im Hinblick auf die SPHINX-Studie bekräftigen unser Engagement, bislang ungedeckte medizinische Bedürfnisse in der Urologie für Frauen zu adressieren. In enger Zusammenarbeit mit führenden europäischen Kliniken und Experten arbeiten wir intensiv daran, diese neuartige und patientenfreundliche Lösung Menschen mit Belastungsinkontinenz zugänglich zu machen.“
Schwere Harninkontinenz ist eine weit verbreitete Erkrankung, die die Lebensqualität erheblich beeinträchtigt. Von den weltweit über 400 Millionen Betroffenen sind etwa 80% Frauen. Artus ist ein vollständig implantierbarer und anpassbarer künstlicher Harnröhrenschließmuskel, der für die Behandlung von mittlerer bis schwerer Harninkontinenz entwickelt wurde und von den Patienten einfach per Fernbedienung bedient werden kann. Die Technologie bietet eine minimalinvasive und effektive Alternative zu bestehenden Behandlungsmöglichkeiten und hat in der kürzlich abgeschlossenen DRY-Pilotstudie vielversprechende Ergebnisse bei männlichen Patienten gezeigt.
Anmerkung: Diese Pressemitteilung wurde sowohl in französischer, englischer als auch in deutscher Sprache verfasst. Im Falle von Unterschieden zwischen den drei Versionen der Pressemitteilung hat die französische Version Vorrang. Die obige Übersetzung dient lediglich der vereinfachten Informationsbereitstellung.
Über Affluent Medical
Affluent Medical ist ein französisches MedTech-Unternehmen, gegründet von Truffle Capital mit dem Ziel, eine weltweit führende Rolle in der Behandlung von strukturellen Herzerkrankungen – einer der häufigsten Todesursachen – sowie Harninkontinenz, die jeden vierten Erwachsenen betrifft, einzunehmen.
Das Unternehmen entwickelt neuartige, minimalinvasive Implantate, die innovativ, individuell anpassbar und biomimetisch sind. Sie sind darauf ausgelegt, essenzielle Körperfunktionen wiederherzustellen. Alle Produktkandidaten befinden sich derzeit in klinischen Studien.
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| 11.03.2025 | Affluent Medical verstärkt sein medizinisches und klinisches Team mit strategischen Neubesetzungen
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Affluent Medical SA
/ Schlagwort(e): Sonstiges
Affluent Medical verstärkt sein medizinisches und klinisches Team mit strategischen Neubesetzungen
11.03.2025 / 17:45 CET/CEST
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Affluent Medical verstärkt sein medizinisches und klinisches Team mit strategischen Neubesetzungen
- Dr. Howard C. Herrmann wird strategischer Chief Medical Officer für den Bereich strukturelle Herzerkrankungen
- Prof. Nicolas Barry Delongchamps übernimmt die Rolle des strategischen Chief Medical Officers im Bereich Urologie
- Federica Azzimonti wird Director of Clinical Operations; sie verfügt über umfassende Expertise zur weiteren Optimierung des Bereichs klinische Studien für den Markteintritt
Aix-en-Provence, 11. März 2025 – 17:45 Uhr – Affluent Medical (ISIN: FR0013333077 - Ticker: AFME, „Affluent”), ein französisches MedTech-Unternehmen im klinischen Stadium, das auf die Entwicklung und Herstellung innovativer medizinischer Implantate spezialisiert ist, gab heute die Ernennung von drei wichtigen Führungskräften bekannt. Diese strategischen Neuzugänge sollen dazu beitragen, die Entwicklung des Unternehmens in Richtung Markteintritt für sein fortgeschrittenes Produktportfolio zu beschleunigen.
Neue Chief Medical Officer zur Weiterentwicklung der spezialisierten Plattformen
Affluent hat Dr. Howard C. Herrmann zum strategischen Chief Medical Officer (CMO) für seine Plattform im Bereich der strukturellen Herzerkrankungen und Prof. Nicolas Barry Delongchamps zum strategischen CMO für seine Urologie-Plattform ernannt. Diese wichtigen Neubesetzungen unterstreichen Affluents Engagement, die klinische Expertise weiter auszubauen und seine Innovationskraft für die Weiterentwicklung der bahnbrechenden Implantate des Unternehmens zu stärken, darunter den Mitralklappenring KALIOSTM, die Mitralklappe EPYGON sowie den künstlichen Harnröhrenschließmuskel Artus.
Dr. Howard C. Herrmann, ein renommierter interventioneller Kardiologe, ist Professor für Medizin an der Perelman School of Medicine der University of Pennsylvania und Direktor der Abteilung für interventionelle Kardiologie am Krankenhaus der University of Pennsylvania in Philadelphia. Mit mehr als 30 Jahren Erfahrung in der transkathetergestützten Behandlung von Herzklappenerkrankungen und anderen strukturellen Herzleiden hat er über 500 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht und war Präsident des Pennsylvania Chapter des American College of Cardiology. Mit seiner umfassenden Expertise in der strukturellen Herzmedizin wird er die Entwicklung von Affluents Medizinprodukten der nächsten Generation in diesem Bereich maßgeblich anleiten.
Prof. Nicolas Barry Delongchamps, ein angesehener Urologe und Professor an der Universität Paris-Cité, verfügt über profunde Erfahrung in minimalinvasiven chirurgischen Verfahren zur Behandlung der benignen Prostatahyperplasie und der Harninkontinenz. Sein Knowhow und seine langjährige Expertise im Bereich der Harninkontinenz werden eine wichtige Rolle bei der Weiterentwicklung von Affluents Strategie im Bereich der Urologie spielen und Innovationen in diesem Schlüsselbereich fördern.
Ausbau der operativen Expertise durch neue Director of Clinical Operations
Zur weiteren Stärkung seines operativen Geschäfts hat Affluent Federica Azzimonti zur Director of Clinical Operations ernannt. Mit knapp 25 Jahren Erfahrung in der Leitung internationaler klinischer Studien im Bereich Kardiologie und anderer medizinischer Fachgebiete bringt Federica wertvolle Kenntnisse in der Optimierung und Durchführung von Studien mit. In Zusammenarbeit mit den beiden strategischen CMOs wird sie den Bereich klinische Studien von Affluent operativ leiten, um in der wichtigen Zeit, in der das Unternehmen entscheidende pivotale Phasen erreicht, eine effiziente Umsetzung sicherzustellen.
„Diese Ernennungen erfolgen zu einem entscheidenden Zeitpunkt. Wir treten in die nächste Wachstumsphase ein – eine entscheidende Phase unserer Entwicklung, in der wir uns auf die Markteinführung unserer Medizinprodukte vorbereiten“, sagte Sébastien Ladet, CEO von Affluent Medical. „Die gezielte Verstärkung unseres Teams mit ausgewiesenen Experten unterstreicht unser Engagement, unsere Strategie gezielt umzusetzen und weltweit die besten verfügbaren Therapien anzubieten.“
Über Affluent Medicals spezialisierte Plattformen
MITRALKLAPPENRING KALIOSTM:
Bei Kalios™ handelt es sich um den ersten Anuloplastie-Ring zur Behandlung von residualer oder rezidivierender Mitralklappeninsuffizienz, der nach einer Implantation jederzeit und einfach perkutan von einem Kardiologen adjustiert werden kann. Diese Adjustierung kann wiederholt und am schlagenden Herzen vorgenommen werden, wodurch eine erneute Operation am offenen Herzen vermieden werden kann. Nach Schätzungen von Affluent Medical könnte der Einsatz von Kalios™ bei 30-40% der Patienten eine erneute Operation über einen Zeitraum von fünf Jahren vermeiden.
Nach positivem Feedback der FDA im September 2024 strebt das Unternehmen an, Ende 2025 / Anfang 2026 mit den aktuellen klinischen Daten einen Antrag auf US-Marktzulassung nach dem De-Novo-Verfahren einzureichen, gefolgt von der Markteinführung, die vorbehaltlich der Zustimmung von Edwards Lifesciences erfolgt. Mit Edwards hat Affluent mehrere Vereinbarungen über seine Produkte im Bereich der strukturellen Herzerkrankungen (verstellbarer Mitralklappenring Kalios™) und Technologien (Mitralklappentechnologie) unterzeichnet.
MITRALKLAPPE EPYGON:
Epygon ist die erste biomimetische Transkatheter-Mitralklappe, die die natürliche Form der mitralen Herzklappe nachahmt und so den physiologischen Blutfluss der linken Herzkammer wiederherstellen kann. Durch die Transkatheter-Implantation können eine Operation am offenen Herzen und die damit verbundenen Komplikationen der Behandlung von Mitralklappeninsuffizienz vermieden werden.
Im Jahr 2024 begann das Unternehmen eine Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Mohammad Sarraf, einem interventionellen Kardiologen an der Mayo Clinic in den USA, um die Vorteile des biomimetischen Designs der Epygon-Klappe zu beurteilen. Die Designinnovation des Medizinprodukts ist darauf ausgerichtet, die natürliche Anatomie und Physiologie der nativen Mitralklappe nachzuahmen, damit die Patienten schneller wieder eine gute Herzfunktion erlangen können.
Im ersten Halbjahr 2024 hat Affluent Medical das Patienten-Screening beschleunigt. So konnte die Anzahl der in die Studie eingeschlossenen Patienten bis Ende Juni 2024 um den Faktor vier gesteigert werden. Ziel ist es, Epygon bei bis zu zehn Patienten zu implantieren, um die Pilotphase abzuschließen.
HARNRÖHRENSCHLIESSMUSKEL ARTUS:
Artus ist der erste künstliche Hahnröhrenschließmuskel für die Behandlung von mittlerer bis schwerer Harninkontinenz, der vom Patienten selbst über eine einfache Fernbedienung aktiviert wird. Harninkontinenz ist für über 400 Millionen Betroffene weltweit ein großes gesundheitliches Problem, für das in den vergangenen 40 Jahren keine medizinischen Innovationen entwickelt wurden. Die Patienten leiden unter einer verminderten Lebensqualität, die häufig mit durch die Krankheit hervorgerufenen psychischen Störungen einhergeht.
Im Januar 2025 gab das Unternehmen mit der erfolgreichen 10. minimal invasiven Implantation seines künstlichen Harnröhrenschließmuskels Artus den Abschluss der Patientenrekrutierung für die Pilotphase der europäischen multizentrischen klinischen Studie bekannt. Bislang wurden 100 % der Implantate erfolgreich aktiviert und zeigen allesamt ein gutes klinisches Sicherheitsprofil. Die pivotale Studienphase, in der die Leistungsfähigkeit des künstlichen Harnröhrenschließmuskels hinsichtlich der Reduzierung der Inkontinenz an mehreren Dutzend Patienten validiert werden soll, ist für das zweite Quartal 2025 geplant.
Da rund 80 % der an Harninkontinenz leidenden Patienten Frauen sind, plant das Unternehmen, ein entsprechendes Dossier einzureichen, um in der ersten Hälfte des Jahres 2025 eine Pilotstudie an Frauen zu starten, um die Indikationen für seinen Artus-Harnröhrenschließmuskel zu erweitern.
Anmerkung: Diese Pressemitteilung wurde sowohl in französischer, englischer als auch in deutscher Sprache verfasst. Im Falle von Unterschieden zwischen den drei Versionen der Pressemitteilung hat die französische Version Vorrang. Die obige Übersetzung dient lediglich der vereinfachten Informationsbereitstellung.
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Affluent Medical ist ein französisches MedTech-Unternehmen, gegründet von Truffle Capital mit dem Ziel, eine weltweit führende Rolle in der Behandlung von strukturellen Herzerkrankungen – einer der häufigsten Todesursachen – sowie Harninkontinenz, die jeden vierten Erwachsenen betrifft, einzunehmen.
Das Unternehmen entwickelt neuartige, minimalinvasive Implantate, die innovativ, individuell anpassbar und biomimetisch sind. Sie sind darauf ausgelegt, essenzielle Körperfunktionen wiederherzustellen. Alle Produktkandidaten befinden sich derzeit in klinischen Studien.
Vorausgesetzt, dass die laufenden klinischen Studien erfolgreich verlaufen und die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, plant Affluent Medical, seine Implantate ab 2026 schrittweise auf den Markt zu bringen – entweder selbst oder in Zusammenarbeit mit Partnern.
Weitere Informationen finden Sie unter http://affluentmedical.com.
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11.03.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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| 25.02.2025 | Affluent Medical ernennt erfahrene MedTech-Führungskraft Liane Teplitsky als neues Aufsichtsratsmitglied
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Affluent Medical SA
/ Schlagwort(e): Personalie
Affluent Medical ernennt erfahrene MedTech-Führungskraft Liane Teplitsky als neues Aufsichtsratsmitglied
25.02.2025 / 17:45 CET/CEST
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Affluent Medical ernennt erfahrene MedTech-Führungskraft Liane Teplitsky als neues Aufsichtsratsmitglied
Aix-en-Provence, 25. Februar 2025 – 17:45 Uhr – Affluent Medical (ISIN: FR0013333077 - Ticker: AFME, „Affluent”), ein französisches, international tätiges MedTech-Unternehmen im klinischen Stadium, das auf die Entwicklung und Herstellung innovativer medizinischer Implantate spezialisiert ist, gab heute die Ernennung von Liane Teplitsky als neues Aufsichtsratsmitglied bekannt.
Liane Teplitsky, die kürzlich zur CEO von Artedrone, der ersten autonomen robotischen Lösung für die mechanische Thrombektomie, ernannt wurde, ist eine erfahrene Führungskraft in der MedTech-Branche. Sie verfügt über eine nachgewiesene Erfolgsbilanz im Aufbau, der Führung und der Skalierung innovativer Unternehmen, die neue Maßstäbe in der Patientenversorgung setzen.
Mit einem umfassenden Hintergrund in Forschung und Entwicklung und einer Leidenschaft für die Weiterentwicklung intelligenter, lebensverändernder Medizintechnologien hat sich Liane eine große Expertise in der Leitung von Geschäftsstrategien, der Generierung klinischer Daten und der Vermarktung globaler MedTech-Franchises im mehrstelligen Millionenbereich aufgebaut. Darüber hinaus zeichnet sich Liane durch herausragende Fähigkeiten im Aufbau und in der Führung hochfunktionaler, engagierter Teams aus.
Zuletzt war sie President, Global Robotics, Technology & Data Solutions bei Zimmer Biomet, wo sie das weltweite Wachstum vorantrieb und die Weiterentwicklung des Unternehmensportfolios an Robotik- und Digital-Health-Technologien verantwortete. Bevor sie zu Zimmer Biomet kam, war Liane fast zehn Jahre lang in Führungspositionen bei Abbott als Vice President Sales & Division und als Vice President Marketing for Cardiac Arrhythmia & Heart Failure sowie bei St. Jude Medical in verschiedenen strategischen Rollen in unterschiedlichen Produkt- und Vertriebsbereichen tätig.
Liane hat einen Master of Science in Biomedical Engineering von der Duke University, USA, sowie einen Bachelor of Science in Electrical Engineering und einen Bachelor of Science in Physiology von der University of Saskatchewan, Kanada.
Sébastien Ladet, CEO von Affluent Medical, erklärt: „Wir freuen uns, Liane in unserem Aufsichtsrat willkommen zu heißen. Ihre umfassende Erfahrung sowohl im Gesundheitswesen als auch im Technologie-Bereich sowie ihre beeindruckende Erfolgsbilanz in der Marktentwicklung und im Vertrieb von Medizinprodukten werden für uns von unschätzbarem Wert sein, während wir die klinische Entwicklung unserer beiden bahnbrechenden Produkte zur Behandlung von Mitralklappeninsuffizienz vorantreiben und ihre Vermarktung vorbereiten.“
Anmerkung: Diese Pressemitteilung wurde sowohl in französischer, englischer als auch in deutscher Sprache verfasst. Im Falle von Unterschieden zwischen den drei Versionen der Pressemitteilung hat die französische Version Vorrang. Die obige Übersetzung dient lediglich der vereinfachten Informationsbereitstellung.
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Affluent Medical ist ein französisches MedTech-Unternehmen, gegründet von Truffle Capital mit dem Ziel, eine weltweit führende Rolle in der Behandlung von strukturellen Herzerkrankungen – einer der häufigsten Todesursachen – sowie Harninkontinenz, die jeden vierten Erwachsenen betrifft, einzunehmen.
Das Unternehmen entwickelt neuartige, minimalinvasive Implantate, die innovativ, individuell anpassbar und biomimetisch sind. Sie sind darauf ausgelegt, essenzielle Körperfunktionen wiederherzustellen. Alle Produktkandidaten befinden sich derzeit in klinischen Studien.
Vorausgesetzt, dass die laufenden klinischen Studien erfolgreich verlaufen und die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, plant Affluent Medical, seine Implantate ab 2026 schrittweise auf den Markt zu bringen – entweder selbst oder in Zusammenarbeit mit Partnern.
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| 30.01.2025 | Affluent Medical gibt erfolgreiche 10. Implantation seines künstlichen Harnröhrenschließmuskels Artus bekannt und schließt damit die Pilotstudie ab
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Affluent Medical SA
/ Schlagwort(e): Studie
Affluent Medical gibt erfolgreiche 10. Implantation seines künstlichen Harnröhrenschließmuskels Artus bekannt und schließt damit die Pilotstudie ab
30.01.2025 / 17:45 CET/CEST
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Affluent Medical gibt erfolgreiche 10. Implantation seines künstlichen Harnröhrenschließmuskels Artus bekannt und schließt damit die Pilotstudie ab
- Abschluss der Pilotstudie der europäischen multizentrischen klinischen Studie mit der erfolgreichen 10. minimalinvasiven Implantation des künstlichen Harnröhrenschließmuskels Artus
- Bisher 100% erfolgreiche Aktivierung der implantierten Geräte
- Gutes klinisches Sicherheitsprofil in der Pilotstudie
- Vielversprechende vorläufige Leistungsergebnisse bei den ersten Patienten erzielt
Aix-en-Provence, 30. Januar 2025 – 17:45 Uhr – Affluent Medical (ISIN: FR0013333077 - Ticker: AFME, „Affluent”), ein französisches, international tätiges MedTech-Unternehmen im klinischen Stadium, das auf die Entwicklung und Herstellung innovativer medizinischer Implantate spezialisiert ist, gab heute den erfolgreichen Abschluss der Pilotphase der klinischen Studie zu seinem künstlichen Harnröhrenschließmuskel Artus zur Behandlung von Stressinkontinenz bei Männern bekannt.
Die Pilotstudie umfasst zehn männliche Patienten und verfolgt zwei Hauptziele: die Aktivierung des Implantats sechs Wochen nach der Operation sowie die Auswertung des Sicherheitsprofils nach acht Wochen.
Die zehnte Implantation von Artus wurde erfolgreich in der zweiten Januarwoche 2025 in Polen durchgeführt und markiert den Abschluss der Patientenrekrutierung für die Pilotstudie. Dem ersten Patienten wurde das Implantat im zweiten Quartal 2024 im Thomayer-Universitätskrankenhaus in Prag, Tschechien, von Dr. Zachoval eingesetzt.
Dank des innovativen Designs des künstlichen Schließmuskels Artus konnte die Implantation bei allen zehn Patienten in rund 40 Minuten durchgeführt werden. Bislang wurden 100% der Implantate erfolgreich aktiviert und zeigen ein gutes klinisches Sicherheitsprofil.
„Diese erste Phase der klinischen Studie bestätigt die Sicherheit des Artus-Implantats sowie die einfache Durchführung des minimalinvasiven Eingriffs bei Männern. Damit sind alle Voraussetzungen erfüllt, um in die nächste Phase der klinischen Studie überzugehen“, betont Professor Nicolas Barry Delongchamps, Professor für Urologie am Cochin Hospital in Paris und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von Affluent Medical.
Die Ergebnisse dieser ersten klinischen Phase dienen als Grundlage für die Durchführung der nächsten, pivotalen Studienphase, die im zweiten Quartal 2025 beginnen soll. In dieser Phase soll die Leistungsfähigkeit des künstlichen Harnröhrenschließmuskels hinsichtlich der Reduzierung der Inkontinenz an mehreren Dutzend Patienten validiert werden.
„Der Abschluss der Pilotstudie von Artus stellt einen wichtigen Meilenstein für Affluent Medical und für Patienten mit Harninkontinenz dar. Die ersten Leistungsergebnisse sind vielversprechend und ermöglichen es uns, in die pivotale Studienphase überzugehen, um diese Ergebnisse in einem größeren Umfang zu bestätigen. Dank des positiven Sicherheitsprofils können wir nun auch mit der klinischen Prüfung des Implantats bei Frauen beginnen, die etwa 80 % der von Harninkontinenz betroffenen Patienten ausmachen“, kommentiert Sébastien Ladet, CEO von Affluent Medical.
Einreichung des Antragsdossiers für Frauen
Harninkontinenz beeinträchtigt die Lebensqualität der Betroffenen erheblich, insbesondere von Frauen, die häufig unter psychischen Belastungen und sozialer Isolation leiden. Eine Metaanalyse von Pizzol et al., die auf einer Studie mit 25.000 Frauen basiert, zeigt diese Auswirkungen deutlich.
Da eine von drei Frauen und einer von sechs Männern1 im Laufe ihres Lebens von Harninkontinenz betroffen ist, hat Affluent Medical ein implantierbares Gerät entwickelt, das sowohl für Männer als auch für Frauen geeignet ist.
Die Prävalenz von Harninkontinenz bei Frauen variiert je nach Alter zwischen 16% und 62%, wobei die Stressinkontinenz die häufigste Form darstellt.
Das Unternehmen wird das Antragsdossier einreichen, um in der ersten Jahreshälfte 2025 eine Pilotstudie mit weiblichen Patienten zu starten und so die Anwendungsbereiche von Artus zu erweitern.
Artus ist ein implantierbarer künstlicher Harnröhrenschließmuskel zur Behandlung von mittelschwerer bis schwerer Harninkontinenz bei Männern und Frauen. Das Gerät reguliert das Öffnen und Schließen der Harnröhre, wird mittels einer Fernbedienung aktiviert und passt sich dem Lebensstil des Patienten an.
Harninkontinenz betrifft weltweit mehr als 400 Millionen Menschen und stellt ein gravierendes gesundheitliches Problem dar. In den letzten 40 Jahren gab es nur wenige Innovationen in diesem Bereich, sodass viele Patienten weiterhin unter einer eingeschränkten Lebensqualität und psychischen Belastungen infolge der Erkrankung leiden.
Laut Optima Insights könnte der globale Markt für Medizinprodukte zur Behandlung von Harninkontinenz (einschließlich Schlingen, Neurostimulatoren und künstlicher Schließmuskel) bis 2027 ein Volumen von 4,3 Milliarden US-Dollar erreichen, mit einer jährlichen Wachstumsrate von 11% zwischen 2019 und 2027. Die wirtschaftlichen Kosten dieser Erkrankung für das Gesundheitswesen werden auf 7 Milliarden US-Dollar pro Jahr in europäischen Ländern und bis zu 66 Milliarden US-Dollar in den USA geschätzt2.
Anmerkung: Diese Pressemitteilung wurde sowohl in französischer, englischer als auch in deutscher Sprache verfasst. Im Falle von Unterschieden zwischen den drei Versionen der Pressemitteilung hat die französische Version Vorrang. Die obige Übersetzung dient lediglich der vereinfachten Informationsbereitstellung.
Über Affluent Medical
Affluent Medical ist ein französisches MedTech-Unternehmen, gegründet von Truffle Capital mit dem Ziel, eine weltweit führende Rolle in der Behandlung von strukturellen Herzerkrankungen – einer der häufigsten Todesursachen – sowie Harninkontinenz, die jeden vierten Erwachsenen betrifft, einzunehmen.
Das Unternehmen entwickelt neuartige, minimalinvasive Implantate, die innovativ, individuell anpassbar und biomimetisch sind. Sie sind darauf ausgelegt, essenzielle Körperfunktionen wiederherzustellen. Alle Produktkandidaten befinden sich derzeit in klinischen Studien.
Vorausgesetzt, dass die laufenden klinischen Studien erfolgreich verlaufen und die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stehen, plant Affluent Medical, seine Implantate ab 2026 schrittweise auf den Markt zu bringen – entweder selbst oder in Zusammenarbeit mit Partnern.
Weitere Informationen finden Sie unter www.affluentmedical.com.
Referenzen:
[1] Quelle: State of the art Artus - Thomas Jefferson university hosp. Dr. Shenot – 2023
[2] Quelle: State of the art Artus
Kontakte:
30.01.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter https://eqs-news.com
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2078213 30.01.2025 CET/CEST
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| 08.10.2024 | Affluent Medical kündigt Teilnahme an bevorstehenden wissenschaftlichen Konferenzen an
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Affluent Medical SA
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Affluent Medical kündigt Teilnahme an bevorstehenden wissenschaftlichen Konferenzen an
08.10.2024 / 17:45 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
PRESSEMITTEILUNG
Affluent Medical kündigt Teilnahme an bevorstehenden wissenschaftlichen Konferenzen an
Aix-en-Provence, 08. Oktober 2024 – 17:45 Uhr – Affluent Medical (ISIN-Code: FR0013333077 - Ticker: AFME), ein französisches, international tätiges MedTech-Unternehmen im klinischen Stadium, das auf die Entwicklung und Herstellung innovativer medizinischer Implantate spezialisiert ist, hat heute seine Teilnahme an den folgenden wissenschaftlichen Konferenzen im vierten Quartal 2024 bekannt gegeben:
EACTS 2024 38. Jahrestagung der European Association for Cardio-Thoracic Surgery
Ort: Lissabon, Portugal
Datum: 09.-12. Oktober 2024 Link zur Veranstaltung
ICS 2024 54. Jahrestagung der International Continence Society
Ort: Madrid, Spanien
Datum: 23.-25. Oktober 2024 Link zur Veranstaltung
PCR London Valves Kongress der European Association of Percutaneous Cardiovascular Interventions
Ort: London, UK
Datum: 24.-26. November 2024
Stand: #A2 Link zur Veranstaltung
„Affluent Medical widmet sich der Entwicklung wegweisender minimal-invasiver Lösungen, die die Patientenversorgung neu definieren, Lebensqualität verbessern und auf dringende medizinische Bedürfnisse von mehr als 600 Millionen Menschen weltweit eingehen, die von Harninkontinenz und Mitralklappeninsuffizienz betroffen sind. Im vergangenen Jahr haben wir maßgebliche Fortschritte in der Entwicklung unserer Medizinprodukte gemacht. Zu nennen sind insbesondere unser wichtigen Vereinbarungen über unsere Mitralklappentechnologien mit Edward Lifesciences, dem weltweit führenden Unternehmen für patientenorientierte medizinische Innovationen im Bereich struktureller Herzerkrankungen, sowie vielversprechende erste Performance-Ergebnisse für unseren künstlichen Schließmuskel Artus,“ erläuterte Sébastien Ladet, CEO von Affluent Medical. „Vor allem vor dem Hintergrund des Fortschreitens unserer Studien in die pivotalen und zulassungsrelevanten Phasen freuen wir uns auf den Austausch mit führenden Experten und Unternehmen über neueste Forschungsergebnisse, Patientenbedürfnisse und Partnerschaftsmöglichkeiten.“
Während der Veranstaltungen wird das Team von Affluent Medical für Gespräche zu den neuesten Fortschritten des Unternehmens bei der Entwicklung seiner drei innovativen medizinischen Geräte und deren einzigartigem Potenzial zur Verfügung stehen.
MITRALKLAPPENRING KALIOSTM:
Bei Kalios™ handelt es sich um den ersten Anuloplastie-Ring zur Behandlung von residualer oder rezidivierender Mitralklappeninsuffizienz, der nach einer Implantation jederzeit und einfach perkutan von einem Kardiologen adjustiert werden kann. Diese Adjustierung kann wiederholt und am schlagenden Herzen vorgenommen werden, wodurch eine erneute Operation am offenen Herzen vermieden werden kann. Nach Schätzungen von Affluent Medical könnte der Einsatz von Kalios™ bei 30-40% der Patienten eine erneute Operation über einen Zeitraum von fünf Jahren vermeiden.
Nach positivem Feedback der FDA im September 2024 strebt das Unternehme an, Ende 2025/ Anfang 2026 mit den aktuellen klinischen Daten einen Antrag auf US-Marktzulassung nach dem De-Novo-Verfahren einzureichen, sollte Edwards Lifesciences ebenfalls zustimmen. Im Anschluss könnte dann die Vermarktung erfolgen.
MITRALKLAPPE EPYGON:
Epygon ist die erste biomimetische Transkatheter-Mitralklappe, die die natürliche Form der mitralen Herzklappe nachahmt und so den physiologischen Blutfluss der linken Herzkammer wiederherstellen kann. Durch die Transkatheter-Implantation können eine Operation am offenen Herzen und die damit verbundenen Komplikationen der Behandlung von Mitralklappeninsuffizienz vermieden werden.
Im Jahr 2024 begann das Unternehmen eine Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Mohammad Sarraf, einem interventionellen Kardiologen an der Mayo Clinic in den USA, um die Vorteile des biomimetischen Designs der Epygon-Klappe zu beurteilen. Die Designinnovation des Medizinprodukts ist darauf ausgerichtet, die natürliche Anatomie und Physiologie der nativen Mitralklappe nachzuahmen, damit die Patienten schneller wieder eine gute Herzfunktion erlangen können.
Im ersten Halbjahr 2024 hat Affluent Medical das Patienten-Screening beschleunigt. So konnte die Anzahl der in die Studie eingeschlossenen Patienten bis Ende Juni 2024 um den Faktor vier gesteigert werden. Ziel ist es, Epygon bei bis zu zehn Patienten zu implantieren, um die Pilotphase abzuschließen.
HARNRÖHRENSCHLIESSMUSKEL ARTUS:
Artus ist der erste künstliche Hahnröhrenschließmuskel für die Behandlung von mittlerer bis schwerer Harninkontinenz, der vom Patienten selbst über eine einfache Fernbedienung aktiviert wird. Harninkontinenz ist für über 400 Millionen Betroffene weltweit ein großes gesundheitliches Problem, für das in den vergangenen 40 Jahren keine medizinischen Innovationen entwickelt wurden. Die Patienten leiden unter einer verminderten Lebensqualität, die häufig mit durch die Krankheit hervorgerufenen psychischen Störungen einhergeht.
Bis Mitte September 2024 wurde Artus bereits bei sieben Patienten implantiert. Dies entspricht mehr als der Hälfte der geplanten Rekrutierungen für die Pilotstudie ‚Dry’. Geplant ist, die Studie mit zehn Patienten im vierten Quartal abzuschließen und anschließend die pivotale Phase einzuleiten.
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Über Affluent Medical
Affluent Medical ist ein französisches MedTech-Unternehmen. Ziel des von Truffle Capital gegründeten Unternehmens ist es, ein weltweit führendes Unternehmen in der Behandlung von strukturellen Herzerkrankungen, der weltweit häufigsten Todesursache, sowie von Harninkontinenz, von der derzeit jeder vierte Erwachsene betroffen ist, zu werden.
Affluent Medical entwickelt minimal-invasive, innovative, adjustierbare und biomimetische Implantate der nächsten Generation zur Wiederherstellung wichtiger physiologischer Funktionen. Die vom Unternehmen entwickelten Produktkandidaten befinden sich derzeit alle in klinischen Studien.
Das Unternehmen strebt an, vorbehaltlich der Verfügbarkeit der erforderlichen Mittel zur Finanzierung seiner Strategie sowie positiver Ergebnisse aus den laufenden klinischen Studien, seine Produkte schrittweise direkt oder indirekt ab Anfang 2026 zu vermarkten.
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| 26.09.2024 | Affluent Medical SA: FINANZERGEBNISSE H1 2024 - Wichtige Fortschritte bei den drei laufenden Programmen - Unterzeichnung mehrerer strategischer Vereinbarungen - Verlängerung des Finanzierungshorizonts
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Affluent Medical SA
/ Schlagwort(e): Halbjahresergebnis
Affluent Medical SA: FINANZERGEBNISSE H1 2024 - Wichtige Fortschritte bei den drei laufenden Programmen - Unterzeichnung mehrerer strategischer Vereinbarungen - Verlängerung des Finanzierungshorizonts
26.09.2024 / 17:45 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
PRESSEMITTEILUNG
FINANZERGEBNISSE H1 2024
Wichtige Fortschritte bei den drei laufenden Programmen
Unterzeichnung mehrerer strategischer Vereinbarungen mit weltweit führendem Medtech-Unternehmen im Bereich Kardiologie
Verlängerung des Finanzierungshorizonts bis Juli 2025
- Unterzeichnung mehrerer Vereinbarungen mit Edwards Lifesciences im Juli 2024; Affluent erhält Vorauszahlung in Höhe von 15 Mio. EUR und eine Option, die Rechte an KaliosTM zu erwerben
- Positives Feedback von der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA zur Beschleunigung des Marktzugangs von KaliosTM in den USA über ein 510K- oder De-Novo-Zulassungsverfahren
- Fortschritte bei der Pilotstudie ‚Dry‘ mit dem künstlichen Harnröhrenschließmuskel Artus; Implantation bei sieben Patienten bis Mitte September 2024
Aix-en-Provence, 26. September 2024 – 17:45 Uhr – Affluent Medical (ISIN-Code: FR0013333077 - Ticker: AFME), ein französisches, international tätiges MedTech-Unternehmen im klinischen Stadium, das auf die Entwicklung und Herstellung innovativer medizinischer Implantate spezialisiert ist, hat heute seine Finanzergebnisse für das erste Halbjahr 2024 und ein Update seiner klinischen und operativen Fortschritte sowie die Verlängerung seines Finanzierungshorizonts bis Juli 2025 bekannt gegeben.
Deutliche Fortschritte bei den drei laufenden klinischen Programmen
Seit dem 1. Januar 2024 hat Affluent Medical mehrere wichtige Schritte in der Entwicklung seiner drei Medizinprodukte unternommen. Zeitgleich hat das Unternehmen verschiedene Finanzierungen abgeschlossen und ist eine strategische Partnerschaft mit dem weltweit führenden Unternehmen im Bereich strukturelle Kardiologie, Edwards Lifesciences, eingegangen, um seine Geschäftsaktivitäten zu finanzieren.
MITRALKLAPPENRING KALIOSTM: Positives Feedback seitens FDA für schnellen Zugang zum US-Markt
Bei Kalios™ handelt es sich um den ersten Anuloplastie-Ring zur Behandlung von residualer oder rezidivierender Mitralklappeninsuffizienz, der nach einer Implantation jederzeit und einfach perkutan von einem Kardiologen adjustiert werden kann. Diese Adjustierung kann wiederholt und am schlagenden Herzen vorgenommen werden, wodurch eine erneute Operation am offenen Herzen vermieden werden kann. Nach Schätzungen von Affluent Medical könnte der Einsatz von Kalios™ bei 30-40% der Patienten eine erneute Operation über einen Zeitraum von fünf Jahren vermeiden. Der globale Markt für Mitralklappenrekonstruktionen wird für das Jahr 2023 in den USA und Europa auf 1,5 Mrd. USD geschätzt und wächst jährlich um 3,5%.
Im Rahmen der im dritten Quartal 2023 bekanntgegebenen Marktzugangsstrategie hat Affluent Medical mehrere Vorab-Dossiers (Pre-Submissions) bei der FDA eingereicht, um das angestrebte Zulassungsverfahren für sein Medizinprodukt Kalios™ als Klasse-II-Produkt zu evaluieren, was schneller erfolgen kann als eine Registrierung in Europa.
Im September 2024 erhielt Affluent Medical von der FDA positives Feedback zu diesem Ansatz. Die US-Zulassungsbehörde wies darauf hin, dass über die 26 bereits in der Studie ‚Optimise II‘ behandelten Patienten hinaus keine weiteren Patienten notwendig seien. Zudem gab die FDA ihre Empfehlung für die langfristige Nachbeobachtung der Patienten in Vorbereitung auf die künftige Dossier-Einreichung ab.
Affluent Medical strebt an, Ende 2025/Anfang 2026 mit den aktuellen klinischen Daten einen Antrag auf US-Marktzulassung nach dem De-Novo-Verfahren einzureichen, sollte Edwards Lifesciences ebenfalls zustimmen. Im Anschluss könnte dann die Vermarktung erfolgen.
MITRALKLAPPE EPYGON: Beschleunigung des Patienten-Screenings und der Eröffnung weiterer Studienzentren
Epygon ist die erste biomimetische Transkatheter-Mitralklappe, die die natürliche Form der mitralen Herzklappe nachahmt und so den physiologischen Blutfluss der linken Herzkammer wiederherstellen kann. Durch die Transkatheter-Implantation können eine Operation am offenen Herzen und die damit verbundenen Komplikationen der Behandlung von Mitralklappeninsuffizienz vermieden werden.
Diese schwerwiegende und potenziell lebensbedrohliche Erkrankung betrifft 2% der Weltbevölkerung, d.h. etwa 160 Millionen Menschen. Weniger als 4% der Patienten mit einer schweren Form der Insuffizienz können jedoch am offenen Herzen operiert werden, da dies bisher mit einem hohen Risiko für Versterben oder einem längeren Krankenhausaufenthalt verbunden ist.
Im Jahr 2024 begann das Unternehmen eine Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Mohammad Sarraf, einem interventionellen Kardiologen an der Mayo Clinic in den USA, um die Vorteile des biomimetischen Designs der Epygon-Klappe zu beurteilen. Die Designinnovation des Medizinprodukts ist darauf ausgerichtet, die natürliche Anatomie und Physiologie der nativen Mitralklappe nachzuahmen, damit die Patienten schneller wieder eine gute Herzfunktion erlangen können.
Im ersten Halbjahr 2024 hat Affluent Medical das Patienten-Screening beschleunigt. So konnte die Anzahl der in die Studie eingeschlossenen Patienten bis Ende Juni 2024 um den Faktor vier gesteigert werden, während die Zahl der Studienzentren auf elf aktive Zentren in Europa gestiegen ist. Da die Auswahlkriterien für diese Art von Studie ausgesprochen streng sind, arbeitet Affluent Medical weiter daran, die Anzahl der Studienzentren auszubauen. Das Unternehmen hat Anträge für fünf neue Zentren (Österreich, Italien, Deutschland und Spanien) eingereicht, die in den kommenden Monaten eröffnet werden sollen. Ziel ist es, Epygon bei bis zu zehn Patienten zu implantieren, um die Pilotphase abzuschließen.
HARNRÖHRENSCHLIESSMUSKEL ARTUS: Implantation bereits bei sieben Patienten durchgeführt, Abschluss der Pilotstudie für Q4 2024 geplant
Artus ist der erste künstliche Hahnröhrenschließmuskel für die Behandlung von mittlerer bis schwerer Harninkontinenz, welcher vom Patienten selbst über eine einfache Fernbedienung aktiviert wird. Harninkontinenz ist für über 400 Millionen Betroffene weltweit ein großes gesundheitliches Problem, für das in den vergangenen 40 Jahren keine medizinischen Innovationen entwickelt wurden. Die Patienten leiden unter einer verminderten Lebensqualität, die häufig mit durch die Krankheit hervorgerufenen psychischen Störungen einhergeht.
Im März 2024 wurde die erste Implantation des künstlichen Harnröhrensphinkters der nächsten Generation von Prof. Dr. Dr. Roman Zachoval, Leiter der Abteilung für Urologie am Thomayer Universitätskrankenhaus in Prag, Tschechische Republik, erfolgreich durchgeführt.
Bis Ende Juni 2024 wurden sämtliche Sicherheitskriterien für die ersten beiden Patienten erfüllt, und die Patienten äußerten keinerlei Beschwerden oder Unannehmlichkeiten bei der Verwendung des Produkts. Eine Bewertung der Leistungsfähigkeit von Artus wird während der pivotalen Phase durchgeführt, in der auch die Reduktion des Harnverlusts drei Monate nach Aktivierung des Geräts untersucht wird.
Bis Mitte September 2024 wurde Artus bereits bei sieben Patienten implantiert. Dies entspricht mehr als der Hälfte der geplanten Rekrutierungen für die Pilotstudie ‚Dry’. Geplant ist, die Studie mit zehn Patienten im vierten Quartal abzuschließen und anschließend die pivotale Phase einzuleiten. Hierfür sollen insgesamt weitere 60 Patienten rekrutiert werden, um die Leistungsfähigkeit – eine Reduktion der Inkontinenz um mindestens 50% gemessen an den verwendeten Pads – zu bewerten.
Hauptaktionäre bekräftigen anhaltende Unterstützung mit zwei aufeinanderfolgenden Finanzierungen
Kapitalerhöhung um 3,5 Mio. EUR mit Hauptaktionären
Ende Januar 2024 hat Affluent Medical den Abschluss einer Brückenfinanzierung in Höhe von 3,5 Mio. EUR durch seine Hauptaktionäre (Truffle Capital, LCEA, Ginko Invest, Denos und Hayk Holding) bekanntgegeben. Die Transaktion erfolgte im Rahmen einer Kapitalerhöhung unter Ausschluss von Bezugsrechten über ein Angebot für einen bestimmten Kreis an Investoren. Die Erlöse ermöglichen die Finanzierung der laufenden Kosten. Dies gilt insbesondere für die Aufwendungen, die für die Unterstützung im regulatorischen Bereich bei der Interaktion mit der FDA zum Zulassungsprozess von KaliosTM anfallen, sowie für den Beginn der Pilotstudie mit Artus und die Fortsetzung der Pilotstudie mit Epygon.
Hauptaktionäre gewähren Kontokorrentkredite
Im April 2024 hat Affluent Medical zur Deckung seines kurzfristigen operativen Finanzbedarfs mit seinen Hauptaktionären eine neue Zwischenfinanzierung in Höhe von 3,5 Mio. EUR durchgeführt. Die Finanzierung erfolgte in Form von Kontokorrentkrediten, die es dem Unternehmen ermöglichten, seinen Finanzierungshorizont bis Ende Juli 2024 zu verlängern und verschiedene zusätzliche Finanzierungsoptionen zu prüfen. Die beteiligten Aktionäre waren Truffle Capital und Ginko Invest.
Nach Unterzeichnung mehrerer strategischer Vereinbarungen im Juli 2024 wird Edwards Lifesciences – weltweiter Marktführer für Innovationen im Bereich Herz-Kreislauf-Erkrankungen – strategischer Investor
Am 11. Juli 2024 unterzeichnete das Unternehmen mehrere Vereinbarungen mit Edwards Lifesciences über seine Produkte (adjustierbarer Anuloplastie-Ring Kalios™) und Technologien (Mitralklappentechnologie) im Bereich der interventionellen Kardiologie. Im Rahmen dieser Vereinbarungen erhielt Affluent Medical eine Vorabzahlung in Höhe von insgesamt 15 Mio. EUR.
Die drei Vereinbarungen umfassen:
- Eine Vorabzahlung in Höhe von 5 Mio. EUR für eine exklusive Kaufoption für Kephalios, eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Affluent, die den innovativen adjustierbaren Mitralklappenring Kalios™ entwickelt. Die Ausübung der Option wird von den Ergebnissen der klinischen Studie abhängen. Während der Laufzeit der Option wird das operative Geschäft zur Entwicklung von Kalios™ weiterhin ausschließlich von Affluent geführt.
- Eine Vorabzahlung in Höhe von 5 Mio. EUR für eine weltweite nicht-exklusive Lizenz auf die Patente von Affluent für seine biomimetische Mitralklappenrekonstruktionstechnologie. Die Vereinbarung ist auf Operationen am offenen Herzen beschränkt und ermöglicht Affluent, seine Rechte zur Entwicklung im Transkatheter-Bereich zu behalten. Darüber hinaus hat Affluent Anspruch auf weitere künftige Umsatzbeteiligungen an sämtlichen potenziell vermarkteten Produkten, die die lizenzierten Patente verwenden, und zwar für die gesamte Laufzeit dieser Patente. Affluent behält die vollen Patentrechte für den Transkatheter-Herzklappenersatz, einschließlich der Epygon-Mitralklappenprothese, die sich derzeit in der klinischen Entwicklung befindet.
- Eine Vorabzahlung in Höhe von 5 Mio. EUR im Rahmen einer Kapitalbeteiligung von Edwards Lifesciences an Affluent. Edwards Lifesciences investierte 5 Mio. EUR, um Anteile an Affluent Medical zu erwerben, und hält somit als Aktionär 9,21 % am Unternehmen. Die Beteiligung erfolgte im Rahmen einer Kapitalerhöhung unter Ausschluss von Bezugsrechten über ein Angebot für einen bestimmten Kreis an Investoren. Der auf 1,38 EUR festgelegte Bezugspreis je neuer Aktie (der sich aus dem Nennwert von 0,10 EUR und einem Agio von 1,28 EUR zusammensetzt) spiegelt einen Abschlag von 15% gegenüber dem volumengewichteten Durchschnittskurs der Aktien der Gesellschaft der vergangenen 20 Handelstage vor dem 11. Juli 2024 wider. Diese strategische Investition von Edwards Lifesciences validiert die Innovation der unternehmenseigenen Produkte und stellt somit einen wichtigen Schritt in der Entwicklung von Affluent Medical dar.
Die Vorauszahlung in Höhe von insgesamt 15 Mio. EUR, die Affluent Medical im Rahmen dieser Vereinbarungen erhalten hat, sichert dem Unternehmen eine Verlängerung seines Finanzierungshorizonts um mehr als ein Jahr bis Juli 2025.
Zusätzlich zu dieser anfänglichen Zahlung und gemäß den Vereinbarungen könnten weitere Zahlungen geleistet werden, insbesondere im Zusammenhang mit der Ausübung der exklusiven Kaufoption von Kephalios in Abhängigkeit von den Ergebnissen der derzeit laufenden klinischen pivotalen Studie ‚Optimise II‘ zu KaliosTM sowie Lizenzgebühren aus den Verkäufen von chirurgischen Mitralklappen, die die Affluent-Technologie verwenden.
FINANZERGEBNISSE FÜR H1 2024
Die wichtigsten Finanzkennzahlen nach IFRS sind in der nachstehenden Tabelle aufgeführt und wurden vom Aufsichtsrat in seiner Sitzung vom Dienstag, 24. September 2024, beschlossen. Die Wirtschaftsprüfer haben eine eingeschränkte Prüfung des Halbjahresabschlusses vorgenommen.
Der vollständige Halbjahresabschluss ist auf der Website des Unternehmens www.affluentmedical.com abrufbar.
| Konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung (in Tausend Euro) |
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30.06.2024 |
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30.06.2023 |
| |
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6 Monate |
|
6 Monate |
| Sonstige betriebliche Erträge |
|
661 |
|
590 |
| Materialaufwand |
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(918) |
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(1 037) |
| Sonstige externe Aufwendungen |
|
(3 721) |
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(2 828) |
| Personalkosten |
|
(3 691) |
|
(2 996) |
| Steuern und Abgaben |
|
(36) |
|
(49) |
| Auflösungen von Rückstellungen (netto) |
|
11 |
|
- |
| Sonstige laufende betriebliche Erträge und Aufwendungen |
|
89 |
|
101 |
| Abschreibungen |
|
(1 202) |
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(1 206) |
| |
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|
|
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| BETRIEBSERGEBNIS |
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(8 807) |
|
(7 425) |
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| BETRIEBSERGEBNIS nach Abzug des Anteils am Ergebnis von assoziierten Unternehmen |
|
(8 807) |
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(7 425) |
| Netto-Finanzertrag |
|
(638) |
|
(633) |
| Einkommensteuer |
|
77 |
|
78 |
| REINGEWINN (-VERLUST) |
|
(9 368) |
|
(7 980) |
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit |
|
(3 702) |
|
(8 531) |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit |
|
(64) |
|
(34) |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit |
|
3 023 |
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12 531 |
| Zunahme (Abnahme) der liquiden Mittel |
|
(743) |
|
3 966 |
| |
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|
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente |
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914 |
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6 545 |
Der Materialaufwand ging im ersten Halbjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 119.000 EUR zurück. Gleichzeitig reduzierten sich die Aufwendungen für externe Studien um 141.000 EUR.
Die Veränderung bei den sonstigen externen Aufwendungen zwischen den beiden Berichtszeiträumen ist vor allem auf die um 901.000 EUR gestiegenen Kosten für Beratungs- und Produktionsdienstleistungen sowie die Personalrekrutierung zurückzuführen.
Der Anstieg der Personalkosten um 405.000 EUR im ersten Halbjahr 2024 spiegelt die kontinuierliche Verstärkung der Belegschaft des Unternehmens in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Klinik sowie in den Führungspositionen wider.
Das Unternehmen beschäftigte Ende des ersten Halbjahres 2024 durchschnittlich 66 Mitarbeiter, im Vergleich zu 52 Mitarbeitern ein Jahr zuvor.
Die Veränderung der Finanzerträge im ersten Halbjahr 2024 beinhaltet insbesondere aufgelaufene Zinsen in Höhe von 618.000 EUR auf rückzahlbare Vorschüsse (Mivana-Studie und PIAVE Artus), aufgelaufene Zinsen in Höhe von 38.000 EUR auf die im Mai 2024 von bestimmten Aktionären erhaltenen Kontokorrentkredite, gezahlte Zinsen in Höhe von 63.000 EUR (27.000 EUR im ersten Halbjahr 2023) im Zusammenhang mit den Vorfinanzierungen der Forderungen aus Forschungssteuergutschriften, Finanzierungszinsen aus Leasingverträgen in Höhe von 21.000 EUR, die Abzinsung rückzahlbarer Vorschüsse gemäß IAS 20 „Bilanzierung von Zuwendungen der öffentlichen Hand und Angaben zur öffentlichen Unterstützung“ in Höhe von 7.000 EUR und Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von Verbindlichkeiten aus Derivaten in Höhe von +100.000 EUR (+53.000 EUR im ersten Halbjahr 2023).
Schließlich wies das Nettoergebnis im ersten Halbjahr 2024 einen Verlust von 9,4 Mio. EUR aus, gegenüber einem Verlust von 8,0 Mio. EUR im Vorjahr.
Verfügbarkeit des Halbjahresfinanzberichts 2024
Der Finanzbericht zum Zwischenabschluss 2024 ist öffentlich zugänglich und wurde am 26. September 2024 bei der französischen Finanzaufsichtsbehörde eingereicht. Er ist auch auf der Website des Unternehmens in der Rubrik „Investors" verfügbar.
Anmerkung: Diese Pressemitteilung wurde sowohl in französischer, englischer als auch in deutscher Sprache verfasst. Im Falle von Unterschieden zwischen den drei Versionen der Pressemitteilung hat die französische Version Vorrang. Die obige Übersetzung dient lediglich der vereinfachten Informationsbereitstellung.
Über Affluent Medical
Affluent Medical ist ein französisches MedTech-Unternehmen. Ziel des von Truffle Capital gegründeten Unternehmens ist es, ein weltweit führendes Unternehmen in der Behandlung von strukturellen Herzerkrankungen, der weltweit häufigsten Todesursache, sowie von Harninkontinenz, von der derzeit jeder vierte Erwachsene betroffen ist, zu werden.
Affluent Medical entwickelt minimal-invasive, innovative, adjustierbare und biomimetische Implantate der nächsten Generation zur Wiederherstellung wichtiger physiologischer Funktionen. Die vom Unternehmen entwickelten Produktkandidaten befinden sich derzeit alle in klinischen Studien.
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26.09.2024 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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1996723 26.09.2024 CET/CEST
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| 12.09.2024 | Affluent Medical: Boursorama-Interview mit Michel Therin, Vorsitzender des Aufsichtsrats, und Sébastien Ladet, CEO
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Affluent Medical SA
/ Schlagwort(e): Sonstiges
Affluent Medical: Boursorama-Interview mit Michel Therin, Vorsitzender des Aufsichtsrats, und Sébastien Ladet, CEO
12.09.2024 / 19:08 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Affluent Medical: Boursorama-Interview mit Michel Therin, Vorsitzender des Aufsichtsrats, und Sébastien Ladet, CEO
Aix-en-Provence, 12. September 2024 – 17:45 Uhr – Affluent Medical (ISIN: FR0013333077 – Ticker: AFME – „Affluent“), ein französisches, international tätiges MedTech-Unternehmen im klinischen Stadium, das auf die Entwicklung und Herstellung innovativer medizinischer Implantate spezialisiert ist, informiert über seine Teilnahme an der heutigen Ausgabe von „Actu Bourse“ auf Boursorama.
Im Rahmen der Sendung sprachen Michel Therin, Vorsitzender des Aufsichtsrats, und Sébastien Ladet, Chief Executive Officer von Affluent Medical, über die kürzlich unterzeichneten Vereinbarungen mit dem Weltmarktführer für Innovationen im Bereich der Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Edwards Lifesciences.
Ebenfalls beleuchteten sie die neuesten Fortschritte in den laufenden klinischen Studien zu Affluents drei Medizinprodukten:
- KaliosTM – Positives Feedback von der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA zur Marktzugangsstrategie für KaliosTM, dem adjustierbaren Mitralklappenring, als Medizingerät der Klasse II, was den Marktzugang in den USA gegenüber Europa erleichtert, ohne dass explizit zusätzliche Patienten in die klinische Studie ‚Optimise II‘ aufgenommen werden müssen.
- Epygon – Validierung des innovativen Designs der Epygon-Mitralklappentechnologie durch eine der mit Edwards Lifesciences unterzeichneten Vereinbarungen und die Einschätzung des hämodynamischen Nutzens von Epygon durch Dr. Sarraf von der Mayo Clinic, USA. Ebenso wurden Fortschritte der klinischen Studie ‚Minerva‘ vorgestellt wie die Teilnahme weiterer Studienzentren, von denen 11 derzeit aktiv rekrutieren. Bei fünf weiteren Zentren steht die Genehmigung noch aus.
- Artus – Fortschritt der Pilotstudie ‚Dry‘ mit dem Medizinprodukt Artus, dem ersten mechanischen Harnröhrenschließmuskel, der vom Patienten über eine Fernbedienung gesteuert werden kann. Bis Ende August wurde Artus im Rahmen der Studie bei fünf Patienten implantiert. Erste Resultate zur Leistungsfähigkeit sind vielversprechend. Das Unternehmen plant, die Implantationen bei den insgesamt zehn Patienten der Studie im letzten Quartal 2024 abzuschließen.
Affluent gab außerdem bekannt, dass das Unternehmen kürzlich 1,1 Millionen Euro an nicht-verwässernder Finanzierung, hauptsächlich in Form von Entwicklungsförderungen für seine Transkatheter-Mitralklappe Epygon, gesichert hat.
Abschließend wurde im Interview diskutiert, dass sämtliche Analysten, die den Aktienkurs von Affluent Medical beobachten, ihre Kursziele nach oben revidiert haben. Diese liegen nun im Durchschnitt bei 4,04 €, was die Zuversicht der Analysten in die Zukunftsaussichten des Unternehmens widerspiegelt.
Eine Aufzeichnung der Sendung steht unter diesem Link zur Verfügung.
Anmerkung: Diese Pressemitteilung wurde sowohl in französischer, englischer als auch in deutscher Sprache verfasst. Im Falle von Unterschieden zwischen den drei Versionen der Pressemitteilung hat die französische Version Vorrang. Die obige Übersetzung dient lediglich der vereinfachten Informationsbereitstellung.
Über Affluent Medical
Affluent Medical ist ein französisches MedTech-Unternehmen. Ziel des von Truffle Capital gegründeten Unternehmens ist es, ein weltweit führendes Unternehmen in der Behandlung von strukturellen Herzerkrankungen, der weltweit häufigsten Todesursache, sowie von Harninkontinenz, von der derzeit jeder vierte Erwachsene betroffen ist, zu werden.
Affluent Medical entwickelt minimal-invasive, innovative, adjustierbare und biomimetische Implantate der nächsten Generation zur Wiederherstellung wichtiger physiologischer Funktionen. Die vom Unternehmen entwickelten Produktkandidaten befinden sich derzeit alle in klinischen Studien.
Das Unternehmen strebt an, vorbehaltlich der Verfügbarkeit der erforderlichen Mittel zur Finanzierung seiner Strategie sowie positiver Ergebnisse aus den laufenden klinischen Studien, seine Produkte schrittweise direkt oder indirekt ab Anfang 2026 zu vermarkten.
Für weitere Informationen: http://affluentmedical.com
Kontakte:
12.09.2024 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter https://eqs-news.com
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