| 05.02.2026 | Litauen erteilt Procivis den Zuschlag für die nationale «Europäische digitale Identitäts-Wallet»-Sandbox
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/ Schlagwort(e): Sonstiges
Litauen erteilt Procivis den Zuschlag für die nationale «Europäische digitale Identitäts-Wallet»-Sandbox
05.02.2026 / 07:30 CET/CEST
Pressemitteilung
Litauen erteilt Procivis den Zuschlag für die nationale «Europäische digitale Identitäts-Wallet»-Sandbox
Zürich, 5. Februar 2026– Die Procivis AG, führende Technologieanbieterin für digitale Identitäten, Nachweise und Wallets sowie Tochtergesellschaft von Orell Füssli, gab heute bekannt, dass sie nach einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren den Zuschlag für die Bereitstellung der Sandbox für die europäische digitale Identitäts-Wallet (EUDI) in Litauen erhalten hat. In Zusammenarbeit mit der staatlichen Agentur für digitale Lösungen SDSA wird Procivis die nationale Testumgebung aufbauen, um die Aktivitäten Litauens im Bereich der digitalen Identität voranzutreiben und die EU-weite Einführung frühzeitig vorzubereiten.
Mit Procivis One, einer produktionsreifen und eIDAS 2.0-konformen Technologie für digitale Identitäten und Wallets, bringt Procivis fundierte Kompetenzen mit, um ein interoperables Ökosystem für die digitale Identitätsinitiative in Litauen aufzubauen. Zu den Highlights gehören:
- Schlüsselinfrastruktur: Procivis wird die Plattform bereitstellen, um sichere, nutzerorientierte Anwendungsfälle für digitale Wallets für litauische Bürger, Relying Parties und nationale Organisationen zu testen
- Regulatorische Konformität: Das Projekt bereitet Litauen auf eIDAS 2.0 vor, wonach alle EU-Mitgliedstaaten bis Ende 2026 eine nationale digitale Wallet bereitstellen müssen
- Grenzüberschreitende Nutzung: Die Sandbox wird die nahtlose digitale Identitätsprüfung für nationale und grenzüberschreitende Anwendungsfälle wie den Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen, Reisen, Autovermietung und vieles mehr testen. Die Sandbox ist auch für die Projekte innerhalb des LSP Aptitude-Konsortiums von Bedeutung, einem der Large Scale-Pilotprojekte der EU, mit denen die digitale Identität in ausgewählten Industrien getestet werden soll
In der 12-monatigen Projektphase wird die Procivis One-Technologie dem Wissensaufbau für die künftige litauische EUDI-Wallet-Infrastruktur dienen. Die Umgebung ermöglicht das unmittelbare Testen von Anwendungsfällen aus der Praxis unter Verwendung von produktionsreifer, eIDAS 2.0-konformer Technologie.
‘Die Unterstützung von Regierungen bei der zeit- und budgetgerechten Umsetzung einer eIDAS 2.0-konformen Infrastruktur für digitale Identitäten ist der Kern unserer Mission’, sagte Andreas Freitag, CEO von Procivis. ‘Unsere Arbeit mit Litauen wird sich auf eine schnelle Validierung und Interoperabilität konzentrieren. Die Zusammenarbeit wird sicherstellen, dass digitale Identitäten den höchsten Sicherheitsstandards entsprechen und den Bürgern über Grenzen hinweg einen greifbaren Mehrwert bieten.’
Digitale Identität als nationale Priorität
Die EUDI Wallet Sandbox dient als kontrollierte Umgebung für die Prüfung von Anwendungsfällen aus der echten Welt. Durch die Tests dieser „Journeys“ will Litauen administrative Reibungsverluste reduzieren und sicherstellen, dass seine digitale Infrastruktur zu den fortschrittlichsten in Europa gehört. Diese Initiative stärkt Litauens Position als digitaler Vorreiter und unterstreicht die Rolle von Procivis als vertrauenswürdigem Partner im entstehenden eIDAS-Ökosystem Europas.
‘Die Zusammenarbeit mit Procivis beschleunigt unseren Erfahrungsaufbau bei der Nutzung des European Wallet in Anwendungsfällen für Issuer und Relying Parties in Litauen und im Ausland. Procivis wurde im Rahmen eines öffentlichen Ausschreibungsverfahrens aufgrund der Reife ihrer Technologie und des Know-hows im Team ausgewählt. Diese Implementierung wird auch dazu dienen, eine solide Grundlage für die rechtzeitige Einführung der offiziellen litauischen EUDI-Wallet zu schaffen’, sagte Tomas Misevičius, Direktor bei SDSA.
Über Procivis
Procivis ist seit 2017 ein führender Schweizer Anbieter von digitalen Identitäten und Nachweisen. Das Team aus über 30 Experten verfügt über umfassende Erfahrung im Bereich von digitalen Identitäten im öffentlichen und privaten Sektor. Procivis ist eine Tochtergesellschaft von Orell Füssli – einem internationalen Anbieter von Lösungen für Hochsicherheitsdokumente. Orell Füssli ist ein börsennotierter Konzern mit einer 500-jährigen Geschichte und der Schweizerischen Nationalbank als Hauptaktionär.
Über SDSA
Die State Digital Solutions Agency (SDSA) ist eine öffentliche Einrichtung in Litauen, die für die Entwicklung und Bereitstellung digitaler Lösungen für den öffentlichen Sektor im Rahmen der Umsetzung staatlicher Politik zuständig ist. Die Agentur gewährleistet sichere, zuverlässige und interoperable IT-Dienste, unterstützt Initiativen zur Datenverwaltung und zum Datenaustausch und trägt durch innovative digitale Infrastruktur zur Modernisierung der öffentlichen Verwaltung bei.
Kontakt
Procivis AG | Dietzingerstrasse 3 | 8003 Zurich
Procivis GmbH | Zimmermanngasse 8 | 1090 Vienna
media@procivis.ch | www.procivis.ch
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2271636 05.02.2026 CET/CEST
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| 23.01.2026 | Klenico startet KI-Projekt zur Weiterentwicklung datenbasierter Lösungen für mentale Gesundheitsversorgung
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/ Schlagwort(e): Sonstiges
Klenico startet KI-Projekt zur Weiterentwicklung datenbasierter Lösungen für mentale Gesundheitsversorgung
23.01.2026 / 08:30 CET/CEST
Medienmitteilung – 23. Januar 2026
Klenico startet KI-Projekt zur Weiterentwicklung datenbasierter Lösungen für mentale Gesundheitsversorgung
Klenico Health gibt den Beginn eines neuen Entwicklungsprojekts bekannt, das darauf ausgerichtet ist, künstliche Intelligenz (KI) zur Unterstützung und Weiterentwicklung digitaler Versorgungsprozesse im Bereich mentale Gesundheit einzusetzen. KI gilt als wesentlicher Treiber von Innovation in der Gesundheitstechnologie. Mit seinen einzigartigen und umfangreichen Datensätzen will Klenico robuste KI-Modelle entwickeln, die direkte Effizienzeffekte in hybrider und digitaler Versorgung erzielen.
Berlin, 23. Januar 2026 – Die mentale Gesundheitsversorgung steht in Europa vor erheblichen Herausforderungen: steigende Nachfrage, begrenzte Kapazitäten und wachsender finanzieller Druck erfordern neue, datengetriebene Lösungsansätze. Vor diesem Hintergrund setzt Klenico auf KI, um Erkenntnisse aus den in den letzten Jahren bei Klenico gesammelten klinischen Daten zu gewinnen, und eine eigene KI zu entwickeln. Diese lernt auch von Experten und therapeutischen Fachpersonen, um in der Praxis echten Mehrwert zu bieten.
Durch dieses Projekt wird die Basis für zukunftsgerichtete Produktweiterentwicklungen gelegt, die die Rolle von Klenico im Gesundheitsmarkt stärken.
Das Projekt wird unterstützt durch das ProFIT-Förderprogramm der Investitionsbank Berlin (IBB) und ist kofinanziert durch die Europäische Union. Das ermöglicht Klenico, gezielt in Forschung, Entwicklung und Teamaufbau zu investieren. Die Förderung hilft dabei, ein Team aus Spezialist:innen und KI-Entwickler:innen aufzubauen, das diese Arbeiten fokussiert vorantreibt. Durch diesen finanziellen Hebel können wertschöpfende Innovationen realisiert und die zukünftige Versorgung mentaler Gesundheit aktiv mitgestaltet werden.
„KI eröffnet uns die Möglichkeit, unsere hohe Zahl an detaillierten Datensätzen und klinisch fundierten Verfahren in zukunftsfähige Lösungen zu überführen, die Versorgungsprozesse effizienter machen. In Zeiten steigender Belastungen und knapper Ressourcen in der Gesundheitsversorgung ist es entscheidend, dass wir unsere Tools weiterentwickeln und darin investieren, Menschen schneller und passender zu unterstützen“, sagt Laura Henrich, CEO von Klenico.
Klenico wurde 2015 als Spin-off der Universität Zürich gegründet und entwickelt digitale Lösungen zur Erfassung und Einordnung psychischer Symptome für Fachpersonen, Betroffene sowie Partner im Gesundheitswesen. Das CE-zertifizierte System von Klenico bringt strukturierte und wissenschaftlich fundierte Daten in die Versorgungspfade ein und wird bereits in klinischen Kontexten eingesetzt. Die Erweiterung auf KI-gestützte Komponenten ist ein nächster Schritt in der stetigen Entwicklung des Produkts.
„Der Support durch das ProFIT-Förderprogramm ermöglicht es uns, die Ressourcen aufzubauen, die nötig sind, um nachhaltige Innovationen im Bereich der mentalen Gesundheitsversorgung zu entwickeln“, ergänzt Laura Bücheler, Head of Product bei Klenico. „Die Nachfrage nach psychischen Gesundheitsangeboten ist zu hoch, undurchsichtig und individuell, um es manuell lösen zu können. Wir müssen hier Automatisierungen entwickeln, um den Betroffenen schnell die beste Hilfe zu bieten!“
Der Projektstart markiert für Klenico einen weiteren Schritt in der langfristigen Ausrichtung des Unternehmens. Klenico schafft so die Voraussetzungen, um seine datenbasierten Kompetenzen gezielt auszubauen und sich weiter als verlässlicher Partner im Bereich hybrider und digitaler Versorgungsangebote zu positionieren.
Kontakt
Inês Pacheco Lopes, Marketing Manager
ines.pachecolopes@klenico.com www.klenico.com
Über Klenico
Klenico ist ein Spin-off der Universität Zürich und spezialisiert auf digitale Diagnostik im Bereich psychische Gesundheit. Die CE-zertifizierte Software von Klenico erfasst Symptome umfassend, visualisiert sie in einer strukturierten Symptomkarte, generiert Diagnosevorschläge und unterstützt Fachpersonen dabei, schnell eine zielgerichtete Therapie einzuleiten. Das Unternehmen richtet sich auch direkt an Betroffene und arbeitet mit einer wachsenden Zahl an Partnern in Deutschland und der Schweiz. Damit trägt Klenico dazu bei, digitale Zugänge zu psychischer Versorgung zu schaffen und Betroffene schneller an die passende Unterstützung weiterzuleiten.
Ende der Medienmitteilungen
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2264814 23.01.2026 CET/CEST
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| 08.01.2026 | Mental Health: Medgate und Klenico ermöglichen niederschwellige Erstabklärung bei psychischen Belastungen
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/ Schlagwort(e): Partnerschaft
Mental Health: Medgate und Klenico ermöglichen niederschwellige Erstabklärung bei psychischen Belastungen
08.01.2026 / 08:30 CET/CEST
Medienmitteilung vom 8. Januar 2026
Mental Health: Medgate und Klenico ermöglichen niederschwellige Erstabklärung bei psychischen Belastungen
Um dem steigenden Bedarf für die Abklärung psychischer Erkrankungen nachzukommen, bietet der Schweizer Marktführer für ärztliche Telemedizin gemeinsam mit Klenico, einem Spin-off der Universität Zürich, einen niederschwelligen Zugang zur Abklärung. Ziel der interdisziplinären Partnerschaft ist es, Menschen mit psychischen und psychosomatischen Beschwerden eine schnelle, und passgenaue Unterstützung zu ermöglichen.
Die psychischen Erkrankungen in der Schweiz steigen seit Jahren an. Gemäss dem Bundesamt für Statistik sind 18 % der Bevölkerung davon betroffen, Schätzungen des BAG gehen sogar von bis zu einem Drittel aus. Insbesondere Depressionen und Angststörungen sind weit verbreitet. Wartezeiten für Therapieplätze werden immer länger. Gleichzeitig sind psychische Erkrankungen ein Tabuthema. Um dieser Entwicklung zu begegnen, setzen Klenico und Medgate auf ein nahtloses Angebot, das Betroffene vom ersten Schritt bis zur weiterführenden Behandlung begleitet.
Interdisziplinäre Zusammenarbeit in der digitalen Gesundheitsversorgung
Patientinnen und Patienten können einen zertifizierten Online-Fragebogen von Klenico nutzen, wenn sie psychisch angeschlagen sind und Hilfe bei der Einordnung ihrer Symptome benötigen. Symptome und Belastungen werden wissenschaftlich fundiert erfasst und strukturiert eingeordnet. Anschliessend haben Betroffene die Möglichkeit, ihre Resultate mit Psychotherapeutinnen und -therapeuten von Klenico zu besprechen. Ergibt diese Ersteinschätzung den Bedarf für eine ärztliche Abklärung, steht das Medgate Ärzteteam zur Verfügung. Die Resultate des Mental Health Checks von Klenico können einfach über die Medgate App hochgeladen und es kann ein Termin mit dem Ärzteteam gebucht werden. Falls für die weitere Behandlung eine Psychotherapie erforderlich ist, kann die Ärztin oder der Arzt von Medgate eine Verordnung ausstellen und eine geeignete Fachperson empfehlen. Die Kosten für den Mental Health Check werden Stand heute nicht von der Grundversicherung übernommen. Es gibt jedoch Zusatzversicherungen, die diese ganz oder teilweise decken.
«Unser Ziel ist es, Menschen mit psychischen Beschwerden so früh wie möglich zu identifizieren und ihnen Lösungen anzubieten. Die Partnerschaft mit Medgate ist ein wichtiger Schritt, um noch mehr Betroffene schnell und unkompliziert in die richtige Versorgung zu bringen», sagt Laura Henrich, CEO von Klenico.
Früherkennung spart Kosten und Wartezeiten
«Die Telemedizin eignet sich gut, um einen niederschwelligen Zugang für die Abklärung von psychischen Erkrankungen zu bieten und frühzeitig die richtigen Schritte einzuleiten», erklärt Claudine Blaser, Managing Director von Medgate Schweiz. «Mit dieser Zusammenarbeit ermöglichen wir Patientinnen und Patienten einen einfachen Abklärungsprozess ohne lange Wartezeiten.» Das frühzeitige Erkennen psychischer Erkrankungen kann zudem helfen, unnötige Kosten im Gesundheitssystem einzusparen.
Medienkontakt
Nadja Schwarz, Leiterin Unternehmenskommunikation Medgate
+41 61 377 88 70, media@medgate.ch www.medgate.ch
Inês Lopes, Marketing Manager Klenico
ines.pachecolopes@klenico.com www.klenico.com
Über Medgate
Medgate bringt den Arzt und die Ärztin dank innovativer Digital-Health-Lösungen dahin, wo die Patientinnen und Patienten sie brauchen. Medgate wurde 1999 gegründet, betreibt seit 2000 das grösste telemedizinische Ärztezentrum Europas und verfügt dadurch über eine ausserordentliche Erfahrung und grosses Wissen in der Telemedizin. Bei Medgate Schweiz arbeiten rund 350 Mitarbeitende, davon 150 Ärztinnen und Ärzte.
Über Klenico
Klenico ist ein Spin-off der Universität Zürich und spezialisiert auf digitale Diagnostik im Bereich psychische Gesundheit. Die CE-zertifizierte Software von Klenico erfasst Symptome umfassend, visualisiert sie in einer strukturierten Symptomkarte, generiert Diagnosevorschläge und unterstützt Fachpersonen dabei, schnell eine zielgerichtete Therapie einzuleiten. Seit mehreren Jahren ist die Software erfolgreich in psychiatrischen Kliniken und psychotherapeutischen Praxen im DACH-Raum im Einsatz. Das Unternehmen richtet sich auch direkt an Betroffene und arbeitet mit einer wachsenden Zahl an Partnern in der Schweiz und Deutschland. Damit trägt Klenico dazu bei, digitale Zugänge zu psychischer Versorgung zu schaffen und Betroffene schneller an die passende Unterstützung weiterzuleiten.
Ende der Medienmitteilungen
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2256468 08.01.2026 CET/CEST
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| 24.12.2025 | DiNABIOS Applauds Historic U.S. Senate Passage of FDA Modernization Act 3.0, Advancing Human‑Relevant New Approach Methodologies (NAMs)
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Dynamics Group AG
/ Schlagwort(e): Sonstiges
DiNABIOS Applauds Historic U.S. Senate Passage of FDA Modernization Act 3.0, Advancing Human‑Relevant New Approach Methodologies (NAMs)
24.12.2025 / 12:58 CET/CEST
DiNABIOS Applauds Historic U.S. Senate Passage of FDA Modernization Act 3.0, Advancing Human‑Relevant New Approach Methodologies (NAMs)
ZURICH/SCHLIEREN, Switzerland, December 24, 2025 – DiNABIOS AG, a global leader in human‑centric New Approach Methodologies (NAMs) for preclinical research, today celebrates the U.S. Senate’s passage of the FDA Modernization Act 3.0 (FDAMA 3.0), a milestone in modernizing drug development by enabling advanced, human‑relevant nonclinical testing methods.
The Act builds on prior modernization efforts by directing the U.S. Food and Drug Administration (FDA) to establish clear qualification pathways for NAMs, including advanced cell-based, microphysiological and in silico systems. Together, these approaches promise improved predictivity, shorter development timelines, and a meaningful reduction in animal testing.
“FDA Modernization Act 3.0 signals a transformative moment for science and industry,” said Dr. Alexandra Rhoden, CEO of DiNABIOS. “Regulatory alignment creates opportunity, but adoption will ultimately be driven by scientific rigor, reproducibility and human relevance, areas where DiNABIOS has made sustained investments.”
Dr. Marcel Grunert, COO of DiNABIOS, added: “This legislation validates the industry’s shift toward scalable, decision-ready NAM platforms. DiNABIOS is well positioned to support pharmaceutical partners as these methods move into core decision‑making workflows.”
Reto Wittwer, Chairman of DiNABIOS, commented: “Modernizing regulatory frameworks is essential for innovation, efficiency and ethical responsibility. This moment underscores the importance of companies that combine scientific excellence with operational readiness - exactly what DiNABIOS represents.”
About DiNABIOS
DiNABIOS is an innovative life science company improving the predictivity and efficiency of preclinical research from lab to life by integrating advanced experimental and computational systems grounded in human cell and tissue biology. For more information visit www.dinabios.com.
Contact
DiNABIOS AG
Wagistrasse 25
8952 Schlieren (Zurich)
Switzerland contact@dinabios.com
Zusatzmaterial zur Meldung:
Datei: Media Release DiNABIOS_FDA Modernization Act_2025
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2251462 24.12.2025 CET/CEST
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| 23.12.2025 | DiNAQOR and Academic Partners Launch Paradigm Shift in In Vivo Delivery of Advanced Therapies
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Dynamics Group AG
/ Schlagwort(e): Studienergebnisse
DiNAQOR and Academic Partners Launch Paradigm Shift in In Vivo Delivery of Advanced Therapies
23.12.2025 / 14:36 CET/CEST
DiNAQOR and Academic Partners Launch Paradigm Shift in In Vivo Delivery of Advanced Therapies
Landmark Peer-Reviewed Study Demonstrates First-in-Class Percutaneous Platform for Organ-Isolated Delivery Across Multiple Indications
ZURICH/SCHLIEREN, Switzerland, December 23, 2025 – DiNAQOR, an innovative health tech group advancing promising early-stage drug development, today announced the publication of a landmark peer-reviewed study in JACC: Basic to Translational Science. The study, titled “Next-Generation Percutaneous Catheter–Based Closed-Loop Perfusion Concept Enables High-Precision Organ Delivery of Advanced Therapies”, describes a first-in-class, fully percutaneous, catheter-based closed-loop loco-regional perfusion (LRP) platform that enables highly precise, organ-isolated delivery of advanced therapies while substantially shielding the systemic circulation from off-target exposure, addressing one of the most critical challenges in gene and cell therapy development.
To accelerate clinical translation and commercialization, initially with a focus on kidney-targeted gene therapy, DiNAQOR has spun out this technology and its dedicated renal development programs into, DiNATEQ AG, a newly established company headquartered in Switzerland. DiNATEQ AG will be led by Dr. Christian Thirion as Chief Executive Officer and Delegate of the Board of Directors.
A Step-Change in the Delivery of Advanced Therapies
Safe and efficient in vivo delivery remains one of the most significant barriers to the broad adoption of gene and cell therapies. Systemic administration of viral vectors, particularly adeno-associated viruses (AAVs), has been associated with dose-limiting toxicities, immune activation, and off-target organ exposure, limiting therapeutic index and commercial scalability.
The closed-loop LRP platform addresses these limitations by enabling reversible and complete isolation of an organ’s circulation, allowing therapeutic payloads to be delivered locally under tightly controlled physiologic conditions. In large-animal translational models, the platform achieved up to a 69,000-fold higher local payload concentration, up to a 75-fold increase in target-organ transduction efficiency compared with conventional intravenous administration, and a dramatic reduction in off-target exposure, while preserving organ function and procedural safety.
From Organ-Specific Innovation to a Broad Delivery Platform
While the kidney served as the initial translational use case, the LRP platform is inherently organ-agnostic. Built on widely established interventional and perfusion principles, the technology is designed for adaptation across multiple solid organs, including the heart, lung, and liver, as well as for compartmentalized delivery to specific anatomical regions.
The platform is compatible with a broad range of therapeutic modalities, including gene and cell therapies, gene-editing systems, RNA-based medicines, biologics, and high-potency pharmacologic agents. By enabling localized delivery with reduced systemic exposure, LRP has the potential to unlock new therapeutic windows for modalities previously constrained by toxicity or delivery limitations.
Independent Mayo Clinic Editorial Endorses Loco-Regional Perfusion (LRP) as a Breakthrough in Precision Delivery
In an accompanying editorial, Mayo Clinic experts describe LRP as “a platform that closes the gap between promise and precision in gene delivery,” highlighting its ability to overcome one of the most persistent limitations in advanced therapeutics: safe, organ‑targeted delivery. Traditional systemic administration of viral vectors and biologics often results in widespread off‑target exposure, immunogenicity, and dose‑limiting toxicity, preventing promising therapies from reaching their full potential.
The editorial characterizes LRP as a “game‑changer in the delivery of advanced therapies,” noting that unlike historical isolated perfusion techniques, LRP is entirely endovascular and minimally invasive. This approach may enable scalable, outpatient‑compatible precision delivery across multiple organs, including kidney, heart, liver, and lung, with broad applicability across gene therapy, RNA therapeutics, and regenerative medicine.
Leadership Perspectives
Professor Maximilian Y. Emmert, M.D., Ph.D., Professor of Cardiothoracic and Vascular Surgery at Charité – Universitätsmedizin Berlin and lead author of the study, commented: “Our closed-loop perfusion system represents a paradigm shift in how advanced therapies can be delivered in vivo. By temporarily isolating an organ’s circulation, we can achieve a level of precision and control that has not been possible with systemic delivery approaches. This platform opens new opportunities across multiple therapeutic areas.”
Dr. Johannes Holzmeister, Founder, Chairman and CEO of the DiNAQOR Group, added: “This publication validates a delivery platform with implications far beyond a single organ or indication. Precision delivery is the critical enabler for the next generation of advanced therapies, and our closed-loop loco-regional perfusion technology establishes a new benchmark for safety, efficiency, and translational readiness. By spinning out DiNATEQ AG to focus initially on kidney disease, we are pursuing a disciplined path to clinical execution, while preserving the broader platform potential for future indications and partnerships.”
Dr. Christian Thirion, Chief Executive Officer and Delegate of the Board of Directors of DiNATEQ AG, commented: “DiNATEQ has been established to translate this powerful delivery platform into meaningful clinical impact, starting with kidney gene therapy and expanding beyond. The ability to precisely control exposure at the organ level changes the development equation for many advanced therapies. Our strategy is to advance this platform rigorously into the clinic, while partnering with pharmaceutical and biotechnology leaders to extend its application across additional organs and therapeutic modalities.”
Dr. Josef el Andari, Co‑Corresponding Author and Chief Scientific Officer at DiNAQOR, commented: “Independent validation from Mayo Clinic reinforces what we believe is a pivotal inflection point for advanced therapies. Too many transformative programs have failed not because the biology was wrong, but because delivery caused systemic toxicity. As the editorial makes clear, loco‑regional perfusion closes the gap between biological promise and clinical reality by enabling therapies to act precisely where they are needed.”
A Platform Built for Pharmaceutical Partnerships
For pharmaceutical and biotechnology partners, the LRP platform offers a differentiated delivery solution that can enhance the therapeutic index of advanced-therapy assets, enable lower effective doses, mitigate systemic toxicity risk, and unlock programs previously constrained by delivery or safety limitations. The platform is designed to integrate seamlessly into existing clinical infrastructure, supporting efficient clinical translation and global scalability.
https://www.jacc.org/doi/epdf/10.1016/j.jacbts.2025.101409 https://www.jacc.org/doi/epdf/10.1016/j.jacbts.2025.101436
About DiNAQOR
DiNAQOR AG is a leading biotechnology company that focuses on creating category-defining platforms and potentially curative therapeutic approaches in genetic and advanced therapies. Headquartered in Schlieren, Switzerland, DiNAQOR is pioneering disruptive technologies in precision delivery, vector innovation and translational development, with the aim of enabling safer, more effective, organ-targeted treatments.
Operating as a life science company builder, DiNAQOR creates and scales focused biotechnology companies around differentiated technology platforms. Its portfolio includes DiNATEQ AG, which is advancing next-generation precision delivery technologies; DiNAMIQS, an adeno-associated virus (AAV) manufacturing and development platform that was spun out of DiNAQOR and subsequently scaled through a majority-stake transaction with Siegfried AG, establishing a category-defining, end-to-end GMP viral therapeutics platform; and DiNABIOS, a leading human cell and tissue CDMO supporting pharmaceutical partners in R&D and translational development. These ventures underscore DiNAQOR’s proven ability to originate, build, and strategically scale high-impact biotechnology platforms.
About DiNATEQ
DiNATEQ AG is a biotechnology company pioneering precision delivery technologies for genetic and advanced therapies. Headquartered in Schlieren, Switzerland, DiNAQOR integrates proprietary delivery platforms, vector innovation, and translational expertise to enable safer, more effective therapies for organ-specific diseases. DiNATEQ AG is a dedicated spin-out from DiNAQOR focused on translating the closed-loop loco-regional perfusion platform into clinical-stage kidney gene therapy programs, while enabling broader platform expansion through strategic partnerships. DiNATEQ AG is led by Dr. Christian Thirion.
These milestones underscore DiNAQOR’s ability to identify high-impact technologies, build dedicated operating companies around them, and realize value through partnerships and strategic transactions with global industry leaders. For more information visit www.dinaqor.com.
Publication Details
Title: Next-Generation Percutaneous Catheter-Based Closed-Loop Perfusion Concept Enables High-Precision Organ Delivery of Advanced Therapies
Journal: JACC: Basic to Translational Science
Authors: Emmert MY et al.
Affiliations: Charité – Universitätsmedizin Berlin, ETH Zurich, DiNAQOR AG, DiNATEQ AG
Contact
Nicolas Weidmann
Dynamics Group AG nwe@dynamicsgroup.ch
+41 43 268 27 44
+41 79 372 29 81 Mobil
Zusatzmaterial zur Meldung:
Datei: Media Release DiNAQR_DINATEQ_2025_Final
Ende der Medienmitteilungen
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2250728 23.12.2025 CET/CEST
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| 22.12.2025 | DiNAQOR stärkt Konzernleitung mit strategischen Ernennungen
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Dynamics Group AG
/ Schlagwort(e): Personalie
DiNAQOR stärkt Konzernleitung mit strategischen Ernennungen
22.12.2025 / 14:50 CET/CEST
DiNAQOR stärkt Konzernleitung mit strategischen Ernennungen
Der erfahrene Biotech-Unternehmer Dr. Christian Thirion wird zum CEO der DiNATEQ AG und zum Chief Strategy & Business Development Officer der Gruppe ernannt; Dr. Josef El Andari wird zum Chief Scientific Officer der DiNAQOR AG ernannt.
ZÜRICH/SCHLIEREN, Schweiz, 22. Dezember 2025 – Die DiNAQOR AG, eine innovative Health-Tech-Gruppe mit Fokus auf die Entwicklung von Arzneimitteln in frühen Entwicklungsphasen, gab heute mehrere strategischer Ernennungen auf Konzernleitungsebene bekannt. Mit diesen Personalentscheidungen stärkt DiNAQOR ihre Position als Life-Science-Unternehmensentwickler für Biotechnologieunternehmen der nächsten Generation. Das Unternehmen konzentriert sich dabei auf die Gründung, Skalierung und strategische Partnerschaft von Biotechnologieunternehmen und setzt auf fortschrittliche, für den Menschen relevanter nichtklinische Testmethoden.
Dr. Christian Thirion zum CEO der DiNATEQ AG ernannt
Dr. Christian Thirion wurde zum Chief Executive Officer und Delegierten des Verwaltungsrats der DiNATEQ AG ernannt, einem kürzlich gegründeten Spin-off der DiNAQOR Gruppe. DiNATEQ fokussiert sich auf die klinische Umsetzung der Closed-Loop-Plattform für die lokoregionale Perfusion (LRP). Zusätzlich übernimmt Dr. Thirion die neu geschaffene Funktion des Chief Strategy & Business Development Officer der DiNAQOR AG. In dieser Rolle verantwortet er die konzernweite Strategie, strategische Partnerschaften sowie M&A-Aktivitäten.
Dr. Thirion bringt über 20 Jahre Erfahrung als Unternehmer und Führungspersönlichkeit in der Life-Science-Branche mit. Er ist Gründer von Sirion Biotech, das er als langjähriger Chief Executive Officer zu einem globalen Marktführer im Bereich viraler Vektor-Engineering- und AAV-basierter Genübertragung entwickelte. Unter seiner Führung etablierte sich Sirion Biotech als bevorzugter Partner international führender Pharma- und Biotechnologieunternehmen und wurde schliesslich in einer wegweisenden Transaktion von PerkinElmer übernommen.
Dr. Thirion promovierte in Biochemie am Genzentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Nach seiner Promotion forschte er als Postdoktorand im Bereich Gentherapie und Molekularbiologie an führenden deutschen Forschungseinrichtungen, unter anderem in der Abteilung für Gentherapie am Universitätsklinikum Ulm und an der LMU.
Johannes Holzmeister, Gründer der DiNAQOR-Gruppe und Vorsitzender und CEO der DINAQOR AG, kommentierte: „Christian vereint visionäres Unternehmertum mit operativer Exzellenz und strategischer Kompetenz als vertrauenswürdigem Partner für globale Pharmaunternehmen. Sein Erfolg beim Aufbau von Sirion Biotech von einem wegweisenden Start-up zu einem marktführenden Unternehmen ist eindrucksvoll. Mit seiner Ernennung als CEO von DiNATEQ und als Group Chief Strategy and Business Development Officer stärken wir unsere Fähigkeit erheblich, Unternehmen erfolgreich zu entwickeln, Partnerschaften zu schliessen und innovative Technologien in klinische und kommerzielle Erfolge zu überführen.“
Dr. Thirion ergänzt: „DiNAQOR hat ein einzigartiges Ökosystem geschaffen, um wissenschaftliche Innovationen in erfolgreiche Biotechnologieunternehmen zu transformieren. Die Closed-Loop-Perfusionsplattform ist eine klar differenzierte Verabreichungstechnologie mit dem Potenzial, neue therapeutische Modalitäten für verschiedene Organe zu erschliessen. Ich freue mich darauf, DiNATEQ in dieser entscheidenden Phase zu führen und auf Konzernebene aktiv zur langfristigen Strategie von DiNAQOR beizutragen sowie starke pharmazeutische Partnerschaften aufzubauen.“
Ernennung von Dr. Josef El Andari zum Chief Scientific Officer
Parallel dazu gab die DiNAQOR AG die Ernennung von Dr. Josef El Andari zum Chief Scientific Officer der DiNAQOR AG bekannt.
Dr. El Andari ist seit über vier Jahren bei DiNAQOR tätig und nimmt eine zentrale Rolle bei der Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Plattformen des Unternehmens ein. Dazu zählt insbesondere die Entwicklung der Closed-Loop-Perfusionstechnologie, vom frühen Konzept bis zur Veröffentlichung in führenden Fachzeitschriften. Seine Expertise umfasst Genommedizin, translationale Forschung sowie fortschrittliche virale Vektortechnologien mit Schwerpunkt auf AAV-Design und Bioengineering.
Dr. El Andari kommentierte: „In den vergangenen vier Jahren hat sich DiNAQOR zu einem einzigartigen integrierten Innovationsmotor für fortschrittliche Therapien entwickelt. Ich fühle mich geehrt, die Rolle des Chief Scientific Officer zu übernehmen und gemeinsam mit unseren Teams und Partnern exzellente Wissenschaft in Therapien mit messbarer klinischer Wirkung zu übersetzen. Unser Anspruch ist es, Innovation skalierbar, klinisch relevant und wissenschaftlich exzellent umzusetzen.“
Über DiNAQOR
Die DiNAQOR AG ist ein Biotechnologieunternehmen mit Sitz in Schlieren (Schweiz) und Pionier im Bereich präziser Verabreichungstechnologien für genetische und fortschrittliche Therapien. Das Unternehmen integriert proprietäre Verabreichungsplattformen, Vektorinnovationen und translationale Expertise, um sicherere und wirksamere Therapien für organspezifische Erkrankungen zu ermöglichen
Als Life-Science-Unternehmensentwickler gründet und skaliert DiNAQOR fokussierte Biotechnologieunternehmen auf Basis differenzierter Technologieplattformen. Neben der DiNATEQ AG hat DiNAQOR seine Fähigkeiten im Unternehmensaufbau und in der Wertschöpfung durch erfolgreiche strategische Transaktionen unter Beweis gestellt, darunter die kürzlich erfolgte Fusion mit DiNAMIQS, einem auf die Herstellung und Entwicklung von Adeno-assoziierten Viren (AAV) spezialisierten Unternehmen.
Diese Meilensteine unterstreichen die Kompetenz von DiNAQOR, vielversprechende Technologien zu identifizieren, darauf aufbauend spezialisierte Unternehmen zu entwickeln und durch Partnerschaften und strategische Transaktionen mit globalen Branchenführern nachhaltig Wert zu schaffen. Weitere Informationen finden Sie unter www.dinaqor.com.
Kontakt
Nicolas Weidmann
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2250276 22.12.2025 CET/CEST
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| 09.09.2025 | 40 % MEHR SCHWEIZER UNTERNEHMEN BEANTRAGEN NACHLASSTUNDUNG
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Dynamics Group AG
/ Schlagwort(e): Studie
40 % MEHR SCHWEIZER UNTERNEHMEN BEANTRAGEN NACHLASSTUNDUNG
09.09.2025 / 08:45 CET/CEST
Medienmitteilung
40 % MEHR SCHWEIZER UNTERNEHMEN BEANTRAGEN NACHLASSTUNDUNG
40 % mehr Nachlassstundungen im Jahr 2024, Höchstwert seit sechs Jahren
Nachlassstundung ist ein effektives Instrument zur Restrukturierung und Sanierung von Unternehmen und Erhalt von Arbeitsplätzen
2024 wurden in der Schweiz 131 Nachlassverfahren registriert, was 2,5 % aller Konkursverfahren entspricht. Die Anwendung des Verfahrens ist noch unter dem Niveau anderer europäischen Länder, ein Aufholtrend ist aber erkennbar
Zürich, 9. September 2025 – Die aktuelle Ausgabe der jährlichen Studie zur Nutzung des schweizerischen Sanierungsverfahrens («Nachlassstundung») des globalen Beratungsunternehmens Alvarez & Marsal (A&M) zeigt, dass die Inanspruchnahme von Nachlassstundungen in der Schweiz im Jahr 2024 im Vergleich zu 2023 um 40 % gestiegen ist und damit den höchsten Stand seit Beginn der Studie vor fünf Jahren erreicht.
Das Nachlassverfahren ist ein effektives Instrument, das finanziell angeschlagenen Unternehmen Schutz vor Gläubigern bietet und Zeit zur Restrukturierung und Sanierung von Unternehmen schafft, anstatt in die Insolvenz zu gehen. Zu den Vorteilen einer Nachlassstundung gehören die Aussetzung oder der Schutz vor Betreibungen und Gerichtsverfahren, die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen Dauerschuldverhältnisse zu kündigen, das Wegfallen der Sozialplanpflicht oder die rechtssichere Genehmigung von Betriebsübertragungen.
Alessandro Farsaci, Managing Director von A&M Schweiz, kommentiert: „Das Nachlassverfahren hat bei einigen Restrukturierungen und Sanierungen der jüngsten Zeit eine wesentliche Rolle gespielt. Angesichts der allgemeinen wirtschaftlichen Unsicherheiten und der erodierenden Konsumentenstimmung, steigenden Zinsen, geopolitischer Konflikte und der neuen Zollbarrieren rechnen wir mit einer anhaltend hohen Restrukturierungstätigkeit und weiter steigender Nutzung des Nachlassverfahrens.“
Trotz prominenter Rettungsversuche wie der von René Benko mit seiner Signa-Gruppe, dem Gaspipeline-Projekt zwischen Deutschland und Russland („Nord Stream 2“), der Kryptowährungsplattform FTX, dem GZO-Spital und dem Generalunternehmer Steiner AG nutzen Schweizer Unternehmen im Vergleich zu anderen Ländern weitaus seltener das gerichtliche Nachlassverfahren. 2024 wurden in der Schweiz 131 Nachlassverfahren durchgeführt, was lediglich 2,5 % aller Konkurse entspricht. Damit liegt die Schweiz weit hinter Ländern wie Österreich (9 %), Frankreich (12 %) und Grossbritannien (7,5 %), wo ähnliche Instrumente deutlich häufiger zum Einsatz kommen. Schweizer Unternehmen, die 2024 eine Nachlassstundung in Anspruch genommen haben, erreichten in bis zu 37 % der Fälle eine Lösung zur Fortführung ihrer Betriebe und der damit verbundenen Arbeitsplätze. Es wird erwartet, dass die Erfolgsquote der Fälle aus dem Jahr 2024 im Laufe der Zeit weiter steigt, da erfolgreiche Sanierungen in der Regel länger dauern.
Obwohl die gerichtlichen Sanierungsverfahren von Land zu Land unterschiedlich sind, bleibt die Fähigkeit des Managements, Krisensignale frühzeitig zu erkennen und entschlossen zu handeln, ein wichtiger Erfolgsfaktor in der Restrukturierung und Sanierung von Unternehmen. Die weitere Steigerung des Bewusstseins für die Nachlassstundung könnte der Schweizer Wirtschaft ermöglichen, das Instrument besser zu nutzen, um Unternehmen und Arbeitsplätze zu sichern. Nicht nur potenzielle materielle Anpassungen zur Verbesserung des Instruments, sondern auch beispielsweise eine Umbenennung des Instruments könnten zur Förderung seiner Akzeptanz hilfreich sein, wie das erfolgreiche Beispiel Österreichs zeigt.
Tobias Fritsche, Direktor bei Alvarez & Marsal, sagt: „Eine frühzeitige Krisenerkennung und entschlossenes Handeln des Managements sind entscheidend. Wenn die Schweiz das Bewusstsein dafür schärft, rechnen wir mit einer weiteren Zunahme der Inanspruchnahme von Nachlassstunden, was Unternehmen in turbulenten Zeiten grössere Überlebenschancen und bessere Voraussetzungen für eine Transformation bietet.“
A&M geht davon aus, dass sich der Aufwärtstrend fortsetzen wird, insbesondere wenn die Schweiz ihre Rahmenbedingungen modernisiert, so wie es Österreich erfolgreich getan hat.
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Hinweise für die Redaktion
Methodik
Die Datenerhebung der Studie basiert auf den amtlichen Veröffentlichungen im Schweizerischen Handelsamtsblatt (SHAB) und beschränkt sich auf die Rechtsformen der AG und GmbHs.
Für die Analyse von Nachlassstundungsverfahren, die nicht öffentlich gemacht wurden, haben die Autoren die Daten direkt bei den schweizerischen Amtskonkursgerichten erhoben. Von den 110 befragten Gerichten haben 80% geantwortet. Die hohe Rücklaufquote ermöglicht es, robuste Schlussfolgerungen aus den Daten zu ziehen. Zudem wurden die Daten mit einer Mehrheit der im untersuchten Zeitraum tätigen Verwalterinnen und Verwalter besprochen.
Die Zuordnung eines Nachlassverfahrens zu einem bestimmten Jahr wurde anhand des Zeitpunkts der Eröffnung der provisorischen Stundung festgelegt (wurde zum Beispiel die provisorische Nachlassstundung 2023 gewährt und im Jahr 2024 in eine definitive Nachlassstundung umgewandelt, wird der Fall nur im Zeitraum 2023 gezählt).
Über Alvarez & Marsal
Alvarez & Marsal wurde 1983 gegründet und ist ein führendes, weltweit tätiges Beratungsunternehmen. Alvarez & Marsal ist bekannt für seine Führungsqualitäten, sein handlungsorientiertes Vorgehen und seine Ergebnisse. Das Unternehmen bietet Beratungs-, Leistungsverbesserungs- und Turnaround-Management-Dienstleistungen sowie praktische Lösungen für die individuellen Herausforderungen seiner Kunden. Mit einem weltweiten Netzwerk aus erfahrenen Mitarbeitern, erstklassigen Beratern, ehemaligen Regulierungsbehörden und Branchenexperten unterstützt Alvarez & Marsal Unternehmen, Vorstände, Private-Equity-Firmen, Anwaltskanzleien und Regierungsbehörden dabei, die Transformation voranzutreiben, Risiken zu minimieren und Werte zu erschliessen.
Weitere Informationen finden Sie unter: alvarezandmarsal.com
Kontakt:
Nicolas Weidmann
Dynamics Group
+41 (0)79 372 2981
nwe@dynamicsgroup.ch
Alessandro Farsaci
Managing Director
Alvarez & Marsal
afarsaci@alvarezandmarsal.com
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2194538 09.09.2025 CET/CEST
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| 20.08.2025 | Collateral Good gewinnt das Mandat für einen Sustainable-Food-Fonds
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Dynamics Group AG
/ Schlagwort(e): Sonstiges/Fonds
Collateral Good gewinnt das Mandat für einen Sustainable-Food-Fonds
20.08.2025 / 13:00 CET/CEST
Collateral Good gewinnt das Mandat für einen Sustainable-Food-Fonds
Zürich/Luxemburg, 20. August 2025 – Die in Zürich ansässige Multi-Strategie-Investmentgruppe Collateral Good hat den Zuschlag für die Beratung eines bestehenden Sustainable-Food-Fonds mit einem verwalteten Vermögen von rund 100 Millionen Euro erhalten. Der Auftrag wurde im Rahmen eines von Deloitte Luxemburg organisierten Auktionsverfahrens vergeben, an dem sich rund 85 Prozent der bestehenden Limited Partners (LPs, Investoren) für Collateral Good ausgesprochen haben hatten.
Der Fonds, bisher Blue Horizon Ventures I benannt, war zuvor auf Initiative seiner Investoren in eine freiwillige Liquidation überführt worden. Mit dem Zuschlag, gestützt durch die grosse Mehrheit der Investoren, stellt diese Neuausrichtung einen bedeutenden Meilenstein für Collateral Good beim Aufbau einer führenden, klimafokussierten Venture-Capital-Plattform dar.
Unter dem neuen Namen "Collateral Good Food Innovation I" konzentriert sich der Fonds auf die Entwicklung und Steigerung der Werthaltigkeit seines Portfolios von 14 weltweit führenden Unternehmen im Bereich nachhaltiger Lebensmitteltechnologien. Dazu zählen unter anderem Pioniere in pflanzenbasierter Ernährung (Planted), Präzisionsfermentation (Every, Geltor, Chromologics) sowie kultiviertes Fleisch (Mosa Meat).
Geführt wird der Fonds von vier erfahrenen Partnern, darunter die Collateral-Good-Mitgründer Mariana Gonzalez und Michael Kleindl. Sie werden unterstützt von einem Netzwerk renommierter Branchenexperten und strategischer Berater, darunter Maxence de Royer (Nestlé), Constantino Matouk (Bimbo Corporation) und Frank Alexander Kühne (Adalbert Raps Stiftung).
Nach einer rückläufigen Marktentwicklung in den zurückliegenden Jahren zeigen nun die mittel-bis langfristigen Wachstumsaussichten* des Sektors signifikantes wirtschaftliches Potenzial. Innovationen in diesem Bereich leisten einen entscheidenden Beitrag zur nachhaltigen Versorgung einer wachsenden Weltbevölkerung.
Collateral Good verwaltet derzeit drei Venture-Capital-Fonds mit einem Gesamtvolumen von über 140 Millionen Euro.
Michael Kleindl, Gründer und Managing Partner von Collateral Good: “Wir sind mit dem Ergebnis dieses langen Bieterverfahrens sehr zufrieden. Dass Deloitte sich, mit Unterstützung von mehr als 100 LPs dieses Fonds, für uns entschieden hat, spricht für sich. Wir sind hoch motiviert, dieses Portfolio innovativer Start-ups rund um den Globus zu verwalten und den jungen Unternehmen zu nachhaltigem Erfolg und Wertentwicklung zu verhelfen.”
Ronald Janse, Managing Partner der Impact-Fondsgesellschaft Wire Group, kommentiert: “Wir waren eng und aktiv in den Übergangsprozess eingebunden und freuen uns über diese Lösung, die unserer Meinung nach im besten Interesse aller Beteiligten ist. Mit Collateral Good haben wir einen starken Partner gefunden, der den Weg ebnet, künftig inhaltliche Wirkung und Wertschöpfung zu erzielen.”
*Quellen: Polaris Market Research; Alied Market Research
Weitere Informationen: www.collateralgood.eu
Pressekontakt: Dirk Ruschmann, dir@dynamicsgroup.ch
About Collateral Good:
We are a pioneering multi-strategy investment firm committed to addressing environmental challenges through high-impact investments. Our mission is to transform polluting industries (food, packaging, and textiles) into sustainable systems that benefit planetary, human, and animal health. We invest in and advocate for innovative solutions, empowering visionary leaders to drive lasting change for communities and future generations. Through Innovation and technology, sponsored by capital, we believe we can drive this transformation.
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2186462 20.08.2025 CET/CEST
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| 17.07.2025 | SCHWEIZER UNTERNEHMEN VERLIEREN BEI DER LEISTUNGFÄHIGKEIT AN BODEN IM EUROPÄISCHEN VERGLEICH
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Dynamics Group AG
/ Schlagwort(e): Studie
SCHWEIZER UNTERNEHMEN VERLIEREN BEI DER LEISTUNGFÄHIGKEIT AN BODEN IM EUROPÄISCHEN VERGLEICH
17.07.2025 / 09:00 CET/CEST
Medienmitteilung
SCHWEIZER UNTERNEHMEN VERLIEREN BEI DER LEISTUNGFÄHIGKEIT AN BODEN IM EUROPÄISCHEN VERGLEICH
Handelszölle werden die Finanzsituation europäischer Unternehmen weiter verschärfen
Schweizer Unternehmen führend in Europa bei Finanzstabilität und Widerstandsfähigkeit
Starker Franken und Zollrisiken stellen Schweizer Exporteure vor Herausforderungen
Zürich, 17. Juli 2025 – Das weltweit tätige Beratungsunternehmen (A&M) hat heute seinen halbjährlichen Alvarez & Marsal Distress Alert (ADA)[1] veröffentlicht, der die finanzielle Leistungsfähigkeit und bilanzielle Solidität von 7.900 Unternehmen in Europa und im Nahen Osten bewertet.
Die aktuelle Ausgabe, die auf den Finanzberichten für das Gesamtjahr 2024 basiert, zeigt, dass sich der Anteil finanziell angeschlagener Unternehmen in Europa bei 8,8 % stabilisiert hat und damit weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres (9,0 %) liegt. Allerdings wiesen 32 % der über 2.500 untersuchten europäischen Unternehmen schwache Bilanzen auf. Dies ist der höchste Wert seit 2021. Hauptgründe hierfür sind die anhaltend hohen Zinsen und die Herausforderung, einen ausreichenden operativen Cashflow zur Bedienung bestehender Verbindlichkeiten zu generieren. Zudem verzeichnet ein wachsender Anteil der Unternehmen eine rückläufige Leistungsfähigkeit. Bei 13,6 % der untersuchten Unternehmen, was über 1'000 Unternehmen entspricht, wurde eine unzureichende Performance festgestellt. Deutschland bleibt mit einem Anteil von 11,5 % der am stärksten betroffene Markt und erreicht damit den höchsten Stand seit Beginn der Pandemie.
Während die Kreditmärkte derzeit für die meisten Kreditnehmer zugänglich sind, dürfte der Druck durch Zölle und die allgemeine geopolitische Instabilität die operativen und finanziellen Herausforderungen für Unternehmen weiter verschärfen. Dies dürfte zu einem Anstieg finanzieller Notlagen in Europa führen.
In Europa verzeichnete der Medien- und Unterhaltungssektor mit 13.7 % den höchsten Anteil an finanzieller Notlage. Auch der Einzelhandel steht weiterhin unter Druck: Im Jahr 2024 befanden sich 13,2 % der Modehändler in einer finanziellen Schieflage.
Die neuesten Daten zeigen auch einen deutlichen Anstieg der angespannten Finanzlage bei Unternehmen aus den Bereichen Automobil, Unternehmensdienstleistungen, Rohstoffe und Fertigung. Im Automobilsektor hat sich die Zahl der Unternehmen von 13 im Jahr 2023 auf 22 im Jahr 2024 fast verdoppelt, was auf den globalen Wettbewerbsdruck, den Übergang zur Elektromobilität sowie auf tarifbedingte Lieferkettenstörungen und Kostensteigerungen zurückzuführen ist. Vier von zehn Unternehmen leiden unter einer geschwächten Kapitalstruktur, die durch Zölle weiter unter Druck geraten dürfte.
Chris Johnston, Managing Director, European Restructuring bei Alvarez & Marsal, sagte: „Die finanzielle Notlage der Unternehmen hat sich stabilisiert, was jedoch eher auf die Stagnation europäischer Volkswirtschaften als auf die Widerstandsfähigkeit der Unternehmen zurückzuführen ist. Die Lage vieler Bilanzen und die Leistungsfähigkeit deuten darauf hin, dass es nicht viel äusserer Schocks bedürfte, um einen Anstieg der Unternehmen in Schieflage zu verursachen. Die Auswirkungen der Handelszölle könnten viele Unternehmen Probleme bereiten, insbesondere denen, die in den nächsten 12 Monaten eine Refinanzierung benötigen. Unternehmen, die ihre Erträge und Bilanzen vor diesen Herausforderungen des Marktes schützen wollen, müssen proaktiv handeln. Dazu gehört auch, Volatilität zu planen und die Liquiditätslage zu bewerten, bevor es zu spät ist.“
Die Schweiz führt Europa bei Unternehmensstabilität an, hinkt aber bei der Leistungsfähigkeit hinterher
Die Schweiz zeigt trotz des schwierigen globalen Wirtschaftsumfelds im Vergleich zu ihren europäischen Nachbarn weiterhin eine hohe finanzielle Widerstandsfähigkeit. Laut Studie wurden nur 5,1 % der Unternehmen als in finanzieller Schieflage beurteilt. Dies ist der niedrigste Wert unter allen untersuchten Ländern. Der Anteil der Unternehmen, die als unter Druck stehend eingestuft werden, liegt in der Schweiz deutlich unter dem europäischen Durchschnitt von 8,8 %.
Der Anteil der Schweizer Unternehmen mit einer unzureichenden operativen Leistungsfähigkeit ist von 9,1 % auf 14,6 % gestiegen. Dies ist der zweithöchste Wert in Europa und wird nur von Deutschland mit 17,9 % übertroffen. Gleichzeitig wiesen 22,7 % der Schweizer Unternehmen eine unzureichende Bilanzstärke auf, verglichen mit 31,9 % in ganz Europa.
Zu den Branchen, die unter Druck stehen, gehören der Fachhandel (14,3 %), das Baugewerbe (8,3 %) sowie der Lebensmittel- und Getränkesektor (7,7 %). Diese Branchen haben mit steigenden Inputkosten, angespannten Verbraucherbudgets und administrativen Herausforderungen zu kämpfen.
Auch Schweizer Exporteure, insbesondere aus den Sektoren Pharmazeutika, Luxusgüter, Tourismus und Fertigung, sehen sich zunehmenden Risiken ausgesetzt. Die starke Aufwertung des Schweizer Frankens belastet die Gewinnmargen, während die Aussicht auf US-Zölle auf Arzneimittelimporte etablierte Handelsströme zu stören droht und einen Sektor beeinträchtigen könnte, der stark von der amerikanischen Nachfrage abhängig ist.
Im Baugewerbe belasten trotz einer gewissen Dynamik durch Initiativen im Bereich erneuerbare Energien und bezahlbarer Wohnraum höhere Zinsen und schleppende Genehmigungsverfahren das Vertrauen der Branche. Lebensmittelhersteller kämpfen mit sinkenden Margen, obwohl die Nachfrage der Verbraucher nach Grundnahrungsmitteln stabil bleibt.
Die Schweiz befindet sich zwar weiterhin in einer soliden Lage, doch exportorientierte Branchen sehen sich wachsenden externen Herausforderungen gegenüber. Für die Aufrechterhaltung der Stabilität in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 wird die Bewältigung der Währungsprobleme, der globalen Handelsspannungen und des branchenspezifischen Kostendrucks von entscheidender Bedeutung sein.
Alessandro Farsaci, Managing Director Restructuring Switzerland bei Alvarez & Marsal, kommentiert: „Die geringere Anspannung bei Schweizer Unternehmen spiegelt die langfristigen Vorteile einer umsichtigen Kreditvergabe und einer insgesamt konservativen Finanzierungskultur wider. Diese strukturelle Widerstandsfähigkeit erweist sich im aktuellen turbulenten makroökonomischen Umfeld als Vorteil. Da die Unternehmen jedoch weiterhin mit globalen wirtschaftlichen Herausforderungen und geopolitischen Konflikten konfrontiert sind, dürfte die Nachfrage nach Restrukturierungslösungen im kommenden Jahr hoch bleiben.“
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Hinweise für die Redaktion
Methodik
Das Financial Restructuring Advisory Team von A&M hat eine Methodik entwickelt, um die Leistungsfähigkeit und Bilanzstärke europäischer Unternehmen zu bewerten, mit dem Ziel, diejenigen Unternehmen zu identifizieren, die sich in einer finanziellen Notlage befinden oder sich möglicherweise bald in diese Richtung bewegen werden.
Die Studie umfasst 7.900 börsennotierte und private Unternehmen mit einem Jahresumsatz von jeweils mehr als 20 Millionen Euro aus 33 Ländern in Europa und dem Nahen Osten. Diese Unternehmen haben für die Geschäftsjahre von 2020 bis 2024 kontinuierlich Daten zur Verfügung gestellt.
Der ADA-Index analysiert 18 KPIs, um zwei Sub-Scores zu ermitteln: den Performance-Score, der auf der eigenen Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens den damit verbundenen KPIs im Vergleich zu Branchenkollegen basiert, und den Robustheits-Score, der auf detaillierten Bilanzdaten basiert.
Über Alvarez & Marsal
Alvarez & Marsal wurde 1983 gegründet und ist ein führendes, weltweit tätiges Beratungsunternehmen. Alvarez & Marsal ist bekannt für seine Führungsqualitäten, sein handlungsorientiertes Vorgehen und seine Ergebnisse. Das Unternehmen bietet Beratungs-, Leistungsverbesserungs- und Turnaround-Management-Dienstleistungen sowie praktische Lösungen für die individuellen Herausforderungen seiner Kunden. Mit einem weltweiten Netzwerk aus erfahrenen Mitarbeitern, erstklassigen Beratern, ehemaligen Regulierungsbehörden und Branchenexperten unterstützt Alvarez & Marsal Unternehmen, Vorstände, Private-Equity-Firmen, Anwaltskanzleien und Regierungsbehörden dabei, die Transformation voranzutreiben, Risiken zu minimieren und Werte zu erschliessen.
Weitere Informationen finden Sie unter: alvarezandmarsal.com
Kontakt:
Nicolas Weidmann
Dynamics Group
+41 (0)79 372 2981
nwe@dynamicsgroup.ch
Alessandro Farsaci
Managing Director
Restrukturierung
Alvarez & Marsal
afarsaci@alvarezandmarsal.com
[1] Der Index analysiert 18 KPIs, um zwei Teilwerte zu ermitteln: den Leistungswert, der auf der eigenen Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens sowie auf entsprechenden KPIs basiert, die mit denen der Branchenkonkurrenten verglichen werden, und den Robustheitswert, der auf detaillierten Bilanzdaten basiert. Die Werte werden auf einer Skala von null (stark beeinträchtigt) bis 10 (sehr solide Lage) angegeben. Der Index umfasst private und börsennotierte Unternehmen mit einem Umsatz von mehr als 20 Millionen Euro.
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2170960 17.07.2025 CET/CEST
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| 01.07.2025 | Starker Anstieg des Aktionärs Aktivismus in der Schweiz erwartet
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Dynamics Group AG
/ Schlagwort(e): Studie
Starker Anstieg des Aktionärs Aktivismus in der Schweiz erwartet
01.07.2025 / 08:30 CET/CEST
Medienmitteilung
Starker Anstieg des Aktionärs Aktivismus in der Schweiz erwartet
Marktvolatilität resultierend aus der US-Zollpolitik lässt Aktivistenkampagnen im Jahresvergleich um 20% und allein im Mai um 62% sinken
Es wird erwartet, dass die Aktivisten die Marktturbulenzen abwarten, bevor sie im September wieder aktiv werden
Die Schweiz entwickelt sich zum bevorzugten Ziel für Aktivisten
Zürich, 1. Juli 2025 - Das weltweit tätige Beratungsunternehmen Alvarez & Marsal ("A&M") hat seinen neuesten A&M Activist Alert (AAA) Ausblick veröffentlicht. Dabei handelt es sich um die führende Analyse zum Aktionärs Aktivismus in Europa für das verbleibende Jahr 2025 und bis ins Jahr 2026.
Die jüngsten Marktturbulenzen infolge der Ankündigungen von US-Handelszölle und der weltweiten Reaktionen haben zu einer vorübergehenden Zurückhaltung der Aktivisten bei ihren Kampagnen geführt. Die Zahl der Kampagnen in Europa ist im Mai dieses Jahres um 62% von 24 im gleichen Zeitraum des Vorjahres auf 9 zurückgegangen. Die Analysen anhand einer durch A&M entwickelten Methode zeigen, dass in Zeiten hoher Marktvolatilität in der Vergangenheit ein unmittelbarer Rückgang des Aktivismus von Investoren in Europa zu verzeichnen war. Dieser hielt vier bis fünf Monate an, bevor die Aktivität in den folgenden fünf bis sechs Monaten wieder anstieg.
Es wird daher erwartet, dass Aktivisten schätzungsweise fünf Monate ab dem Anstieg der Volatilität (April) abwarten werden, um mehr Gewissheit und Visibilität über die künftigen Marktentwicklungen zu erlangen. So können sie den optimalen Zeitpunkt für Investitionen sowie die Entwicklung solider Konzepte zur Wertmaximierung beurteilen. Europäische Unternehmen haben daher bis Ende des dritten oder Anfang des vierten Quartals Zeit, um auf die aktuellen Marktherausforderungen zu reagieren und sich auf eine Verbesserung der Ergebnisse und der Kapitalallokation zu konzentrieren, bevor die Aktivisten wieder in Aktion treten.
Malcolm McKenzie, Managing Director und Chair of European Corporate Transformation Services, sagte: "Die europäischen Unternehmen müssen eine solide Ausrichtung auf die Steigerung der Erträge mit der Entwicklung und Förderung einer überzeugenden Equity Story kombinieren. Nur so kann der Shareholder Value maximiert und die Aufmerksamkeit von Aktivisten auf andere Bereiche gelenkt werden."
Verlangsamung der Aktivitäten von Aktivisten
Trotz der jüngsten Pause bei den Kampagnen war 2025 immer noch ein beachtliches Mass an Investoren Aktivismus in Europa zu verzeichnen, insbesondere im Vereinigten Königreich, wo zwischen Januar und Mai 2025 21 Kampagnen gezählt wurden. Das Vereinigte Königreich ist nach wie vor das Land mit den meisten Kampagnen in Europa: 30% aller in Europa initiierten Kampagnen zielen auf britische Unternehmen ab. Allerdings ist die Zahl der Kampagnen im Vereinigten Königreich in diesem Jahr im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 22% zurückgegangen. Auch in Deutschland hat sich die Zahl der Kampagnen in diesem Jahr mit 45% deutlich reduziert: Zwischen Januar und Mai 2025 wurden 11 Kampagnen initiiert, im Vergleich zu 20 im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Kampagnen gegen deutsche Unternehmen machen nur 16% aller Kampagnen aus, gegenüber 23% im Jahr 2024. Im Vergleich zu anderen europäischen Ländern war Skandinavien verstärkt ein Ziel für Aktivisten. Aus Gesprächen mit Markteilnehmern lässt sich vermuten, dass dies im Jahr 2024 auf besonders niedrigen Aktionärsrenditen in der Region und den daraus resultierenden Fokus auf skandinavische Ziele zu Beginn des Jahres 2025 zurückzuführen ist.
Industrie- und Konsumwerte bleiben am stärksten gefährdet
Zölle und andere geopolitische Herausforderungen, die im Jahr 2025 die Marktvolatilität am stärksten angetrieben haben, haben dazu geführt, dass sich Aktivisten deutlich weniger auf den Industriesektor konzentrieren. Während 2024 noch 16% aller europäischen Kampagnen auf diesen Sektor entfielen, waren es 2025 bisher nur noch 10%. Zu den Sektoren, die das relative Interesse der Aktivisten beibehalten haben, gehört der Konsumgütersektor mit 20 Kampagnen. Dies ist ein leichter Rückgang gegenüber 22 Kampagnen im Jahr 2024. Der Energiesektor ist mit sieben Kampagnen in diesem Jahr ebenfalls stabil geblieben, was das anhaltende Engagement für den Klimaschutz und die Netto-Null-Ambitionen widerspiegelt.
Aktivistische Forderungen, die sich auf operative Veränderungen, Anpassungen bei der Kapitalallokation oder auf Fusionen und Übernahmen konzentrieren, wurden durch die Marktbedingungen beeinträchtigt. Die absoluten Zahlen der Umwelt- und Sozialkampagnen sind ähnlich hoch wie im Jahr 2024, vor allem im Konsumgütersektor. Dort stehen Forderungen nach gerechter Behandlung der Mitarbeitenden in den globalen Lieferketten, nach Tierschutz und anderen sozialen Anliegen im Vordergrund. Die Zahl der Kampagnen mit dem Schwerpunkt Governance hat 2025 deutlich zugenommen (von 31% auf 40%), wodurch sich der seit 2022 beobachtete jährliche Rückgang umkehrt.
Die Schweiz im Rampenlicht: Aktivistische Investoren nehmen Schlüsselsektoren ins Visier
Das AAA-Modell von A&M zeigt, dass sowohl die Schweiz als auch Deutschland im Industriesektor übergewichtet sind - dem Sektor, der in den letzten Jahren am häufigsten im Visier von Aktivisten in Europa stand. Aufgrund der jüngsten globalen Handelsspannungen hat der Aktivismus in diesem Sektor jedoch vorübergehend nachgelassen. Sobald sich die Lage bessert, wird erwartet, dass sich die Aktivisten wieder auf den Industriesektor sowie auf Konsumgüter-, Gesundheits- und Technologieunternehmen konzentrieren werden.
Während die Zahl der aktivistischen Kampagnen in Europa im Vergleich zum Vorjahr um 20% zurückging, bleibt die Schweiz weiterhin im Fokus. Mit 17 Unternehmen, bei denen in den nächsten 18 Monaten ein hohes Risiko besteht, dass sie ins Visier von Aktivisten genommen werden, wird die Schweiz voraussichtlich den grössten relativen Anstieg des Aktivismus in Europa verzeichnen. Die prognostizierte Zunahme der Kampagnen in der Schweiz wird sowohl von internationalen Aktivisten, insbesondere von in den USA ansässigen Fonds, als auch von lokalen Anlegern vorangetrieben. Diese versuchen, Werte in unterbewerteten Unternehmen zu erschliessen.
Alessandro Farsaci, Manging Director und Head Restructuring and Turnaround Switzerland, sagte: "Schweizer Unternehmen, insbesondere aus den Sektoren Industrie und Konsumgüter, werden von aktivistischen Investoren immer stärker unter die Lupe genommen. Obwohl der Aktivismus in ganz Europa aufgrund der Marktvolatilität vorübergehend nachgelassen hat, gehen wir in unserer Analyse davon aus, dass er nach dem Sommer 2025 wieder ansteigen wird. Für die Schweiz bedeutet dies, dass die Unternehmen immer noch die Möglichkeit haben, proaktiv ihre operativen Kennzahlen zu verbessern und ihre Kapitaleinsatzstrategien anzupassen, bevor sie ins Visier von Aktivisten geraten."
Ausblick: Vorübergehender Aufschwung, aber kein Rückzug
Es wird erwartet, dass die Aktivisten ab September 2025 wieder Kampagnen starten werden, sofern es bis dahin zu keinen weiteren Marktturbulenzen kommt. Aus Gesprächen mit Investoren geht hervor, dass das Vereinigte Königreich, Deutschland und die Schweiz als Hauptziele von Aktivisten angesehen werden. Im Vereinigten Königreich liegen die Unternehmen bei der Kapitalrendite, den Betriebsmargen und dem Umsatzwachstum hinter ihren weltweiten Konkurrenten zurück. Daher werden sich die Forderungen voraussichtlich auf diese Bereiche konzentrieren. A&M geht davon aus, dass die Konsumgüterbranche im Vereinigten Königreich ein wichtiger Schwerpunkt der Aufmerksamkeit sein wird.
In ganz Europa werden die Sektoren Industrie, Konsum und Technologie voraussichtlich die grösste Zunahme an aktivistischen Kampagnen erleben, die sich auf eine Reihe von Leistungskennzahlen konzentrieren. Auch im Energiesektor ist mit einer Zunahme des Aktivismus zu rechnen. Während A&M Kampagnen für und gegen Netto-Null-Strategien erwartet hat, wird sich das Gleichgewicht weiterhin in Richtung kurzfristige Ertragsgenerierung und Vermögenseffizienz bewegen und sich von ESG-Bedenken entfernen.
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Hinweise für Redakteure
Über die AAA
Die jüngsten Marktturbulenzen und die starken Schwankungen der Aktienkurse haben uns nicht genügend Vertrauen gegeben, um vorherzusagen, welche einzelnen Unternehmen ins Visier genommen werden. Normalerweise können wir dies mit einer Vorhersagegenauigkeit von ca. 45% tun. Wir waren jedoch in der Lage, auf der Grundlage einer detaillierten leistungswirtschaftlichen Analyse sowie einer gezielten Überprüfung der aktuellen Aktivistenlandschaft und der damit verbundenen Absichten Prognosen für den Rest des Jahres 2025 und bis ins Jahr 2026 zu erstellen.
Im Rahmen unserer Unternehmensanalyse haben wir die Leistung (Finanzen, Equity Story und Aktionärsrenditen) von 1.418 Unternehmen mit Hauptsitz in Grossbritannien, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Skandinavien, den Benelux-Ländern, Italien und Spanien (mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 200 Mio. US-Dollar) untersucht. Dabei haben wir die individuelle Leistung der Unternehmen mit der ihrer weltweiten Vergleichsgruppe von 4.586 Unternehmen verglichen. Beispiele für die ermittelten Leistungsniveaus bzw. Chancen sind Kapitalrenditen, Betriebsmargen, Leverage, Marktanteile, Ertragssicherung, Cash-Generierung und Bewertungsmultiplikatoren.
Über Alvarez & Marsal
Alvarez & Marsal wurde 1983 gegründet und ist ein führendes, weltweit tätiges Dienstleistungsunternehmen. Alvarez & Marsal ist bekannt für seine Führungsqualitäten, sein Handeln und seine Ergebnisse. Das Unternehmen bietet Beratungs-, Leistungsverbesserungs- und Turnaround-Management-Dienstleistungen und liefert praktische Lösungen für die einzigartigen Herausforderungen seiner Kunden. Mit einem weltweiten Netzwerk erfahrener Mitarbeiter, erstklassiger Berater, ehemaliger Regulierungsbehörden und Industriebehörden unterstützt Alvarez & Marsal Unternehmen, Vorstände, Private-Equity-Firmen, Anwaltskanzleien und Regierungsbehörden dabei, die Transformation voranzutreiben, Risiken zu minimieren und in jeder Wachstumsphase Werte zu schaffen.
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