| 16.02.2026 | Bühler stärkt Marktposition
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Bühler Management AG
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Bühler stärkt Marktposition
16.02.2026 / 07:00 CET/CEST
Jahresergebnisse 2025: Multiplying Impact Together
Uzwil (Schweiz), 16. Februar 2026 – Bühler hat im Jahr 2025 seine Zuverlässigkeit und Stärke als vertrauenswürdiger Partner unter Beweis gestellt. Dank eines breiten und innovativen Produktportfolios, einer globalen Präsenz und einer starken Lieferkette konnte Bühler in neue Märkte expandieren und seine Marktanteile in Schlüsselsegmenten ausbauen. In einem herausfordernden globalen Umfeld für Investitionsgüter blieb der Bestellungseingang in lokalen Währungen stabil. Infolge des tieferen Bestellungseingangs im Vorjahr ging der Umsatz zurück. Durch strikte Kostendisziplin und den Fokus auf interne Produktivitätssteigerungen konnte das Unternehmen seine EBIT-Marge auf 8.0% erhöhen (Vorjahr: 7.6%). Dies ermöglicht es Bühler, weiterhin in innovative Lösungen für seine Kunden zu investieren.
In einem von grosser Unsicherheit geprägten Umfeld nutzte Bühler Wachstumschancen in den Regionen und steigerte seinen Marktanteil in Schlüsselbereichen. «Wir haben unsere Stärke unter Beweis gestellt, indem wir kontinuierlich Innovationen für unsere Kunden entwickelt und in künftiges Wachstum investiert haben», sagt Stefan Scheiber, CEO bis Ende 2025 und Verwaltungsratspräsident.
«Dank unserer globalen Präsenz, unseren zuverlässigen Lieferketten und unserer starken Kundenorientierung konnten wir die negativen Auswirkungen auf unser Geschäft weitgehend ausgleichen. Unser Unternehmen hat gezeigt, dass es auch schwierigen Marktbedingungen standhalten kann. Wir sind dankbar für das Vertrauen unserer Kunden in unsere Lösungen und Services. Ich bin sehr stolz und dankbar für das, was unsere Mitarbeitenden in diesem Jahr erreicht haben. Unser Unternehmen baut auf aussergewöhnliche Talente, und wir werden weiterhin in unsere Kultur des lebenslangen Lernens investieren, um die Zukunft unserer Branche zu antizipieren und zu gestalten», fügt Stefan Scheiber hinzu. Er weist auch darauf hin, wie Bühler den Wandel auf Verwaltungsratsebene erfolgreich gemeistert hat und so als starkes und unabhängiges Familienunternehmen Kontinuität, Erneuerung und langfristigen Geschäftserfolg sicherstellt.
Der Auftragseingang auf Konzernebene blieb in lokalen Währungen stabil und ging nur leicht um 0,5% zurück (in Schweizer Franken sank der Auftragseingang um 3,9% auf CHF 2,7 Milliarden). Der Umsatz auf Konzernebene ging in lokalen Währungen um 4,4% zurück (in Schweizer Franken ein Rückgang um 7,8% auf CHF 2,8 Milliarden), was auf den geringeren Auftragseingang im Vorjahr sowie auf zeitliche Verschiebungen bei der Projektabwicklung und verzögerte Materiallieferungen in einigen Märkten zurückzuführen ist. Bühler hat entschlossen gehandelt, um die Auswirkungen der Umsatzentwicklung zu kompensieren – durch konsequente Nutzung der globalen Lieferketten, Steigerung der Produktivität in Fertigung und Logistik sowie die Optimierung der zentralen Funktionen.
Dank diszipliniertem Kostenmanagement, interner Produktivität und operativer Exzellenz konnte Bühler seine EBIT-Marge trotz tieferem Umsatz auf 8,0% steigern (Vorjahr: 7,6%). Nach der aussergewöhnlichen Verbesserung der Cash-Generierung im Vorjahr stieg die Nettoliquidität aufgrund höherer operativer Effizienz, diszipliniertem Projektmanagement und einer gezielten Reduktion des Umlaufvermögens weiter an. «Unsere starke Finanzlage gibt uns die Flexibilität, die Geschäfte unserer Kunden durch Innovation voranzutreiben, sie in mehr Märkten weltweit zu bedienen und sie während des gesamten Lebenszyklus ihrer Anlagen mit erweiterten Services zu unterstützen», sagt CFO Mark Macus.
Breites Geschäftsportfolio als Wachstumsmotor
Das breite Lösungs- und Customer Service-Portfolio von Bühler war auch 2025 die Grundlage für seinen Markterfolg. Der Bereich Grains & Food hatte ein ermutigend positives Jahr mit stabilen Aufträgen und konnte in mehreren Segmenten Marktanteile hinzugewinnen, während der Bereich Advanced Materials zwar Marktanteile halten konnte, aber wegen der gedämpften Marktaktivität weniger Aufträge bekam. Der Customer Service, ein zentrales Differenzierungsmerkmal von Bühler und Werttreiber für Kunden weltweit, steigerte seinen Anteil am Konzernumsatz zum dritten Mal in Folge.
Grains & Food verzeichnete einen Auftragsrückgang von 1,1% auf CHF 2147 Millionen. Innerhalb von Grains & Food verzeichnete das Geschäftsfeld Chocolate & Coffee eine hervorragende Performance mit einem Auftragsanstieg von 31,0% auf CHF 325 Millionen. Value Nutrition erzielte ein zweistelliges Auftragswachstum von 12,7%. Die Aufträge von Grain Quality & Supply und Consumer Foods gingen um 7,4% bzw. 8,8% zurück. Der Auftragseingang von Milling Solutions ging gegenüber einem historischen Höchststand im Vorjahr um 14,3% zurück.
Advanced Materials verzeichnete einen Auftragsrückgang von 15,2% auf CHF 551 Millionen. Das Geschäft wurde durch die schwachen Investitionen in der Automobilbranche, die Unsicherheiten in Europa und den zunehmenden Wettbewerbsdruck in China beeinträchtigt. Am stärksten betroffen war der Bereich Die Casting mit einem Auftragsrückgang von 37,9%, da mehrere grosse Megacasting-Projekte langsamer als erwartet umgesetzt wurden. Der Bereich Grinding & Dispersing hingegen erzielte ein deutliches Wachstum von 51,0%, unterstützt durch grosse Projekte im Bereich Batterien und eine Belebung der Aktivitäten bei Tinten, Beschichtungen und Lebensmittelanwendungen. Leybold Optics verzeichnete einen Auftragsrückgang von 8,3%.
Customer Service: langfristige Partnerschaften mit Kunden
Schnelle, professionelle und zuverlässige Services sind ein wichtiger Pfeiler in Bühlers Strategie, Kunden dabei zu helfen, ihr Geschäft auszubauen und gleichzeitig ihren ökologischen Fussabdruck zu verkleinern. Mit mehr als 30'000 aktiven Kunden, bei denen Maschinen von Bühler im Einsatz sind, ist die installierte Basis ein einzigartiger Hebel, um Erträge, Energieeffizienz und Betriebszeit in globalen Lebensmittel- und Materialwertschöpfungsketten zu verbessern. Im Jahr 2025 hat der Customer Service seinen Anteil am Gesamtumsatz auf 38,3% gesteigert (Vorjahr: 35,4%). Die Zahl der langfristigen Serviceverträge mit Kunden ist in allen Geschäftsbereichen und Regionen deutlich von 2500 auf über 3000 gestiegen.
Geografische Balance bringt Stabilität und Opportunitäten
Die globale Präsenz und das Netzwerk von Bühler blieben stabil, mit ein paar regionalen Verschiebungen. In den USA gingen die Aufträge um 31% zurück, weil die Kunden wegen der Zollthematik verunsichert waren und ihre Investitionen in Anlagen und Lösungen zurückstellten. Das stärkste Umsatzwachstum kam aus Afrika, das zum ersten Mal die grösste Region für Bühlers Lebens- und Futtermittelgeschäft wurde. Die anhaltende Stärke der Region Naher Osten, Afrika und Indien – mit besonders hohem Wachstum in Afrika und im Nahen Osten – konnte die schwächere Entwicklung in Amerika und Asien teilweise ausgleichen.
Networking Days 2025 – Multiplying Impact Together
Im Jahr 2025 hat Bühler zum vierten Mal seine Networking Days veranstaltet; es kamen 1000 Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik von allen Kontinenten zusammen, um zu diskutieren, wie gemeinsames Handeln den Fortschritt in den Bereichen Lebensmittel, Futtermittel und Mobilität schneller vorantreiben kann. Im Mittelpunkt der Networking Days stand die wissenschaftliche Bewertung von 15 industriellen Wertschöpfungsketten in den drei Hauptbranchen von Bühler. Die Ergebnisse zeigten, dass es in elf dieser Wertschöpfungsketten möglich ist, Energie, Abfall, Wasser und CO₂e-Emissionen, um mindestens 50% zu reduzieren, indem man Bühler-Technologien nutzt, die schon heute verfügbar sind und eingesetzt werden. Mit dieser Technologieentwicklung hat Bühler sein Versprechen gegenüber seinen Kunden eingehalten, bis 2025 skalierbare Lösungen bereitzustellen, die den Energie-, Abfall- und Wasserverbrauch in ihren Lieferketten um 50% reduzieren. Das Unternehmen hat auch bei seiner internen Nachhaltigkeitsstrategie weitere Fortschritte gemacht und seine Emissionen um 30% unter den Ausgangswert von 2019 gesenkt.
Bühler hat sein Engagement für zielgerichtete Innovationen, die sowohl die Leistung als auch die Nachhaltigkeit verbessern, noch einmal verstärkt. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung lagen 2025 bei CHF 131 Millionen – das sind 4,8% des Umsatzes (im Vorjahr waren es 4,6%). Im Laufe des Jahres lancierte das Unternehmen rund 60 neue Produkte.
Führungswechsel – Kontinuität, Erneuerung und langfristige Perspektive
Im Jahr 2025 hat Bühler auch auf Ebene des Verwaltungsrats erfolgreich Veränderungen vorgenommen, um Kontinuität, Erneuerung und langfristigen Geschäftserfolg zu sichern. Bühler bleibt ein unabhängiges Familienunternehmen, bereits in der fünften Generation im Besitz der Gründerfamilie. Im Rahmen der für 2026 geplanten Nachfolge hat der Verwaltungsrat Stefan Scheiber als neuen Verwaltungsratspräsidenten vorgeschlagen. Er wurde an der Generalversammlung im Februar gewählt und tritt die Nachfolge von Calvin Grieder an, der nach 25 Jahren als CEO, Verwaltungsratsmitglied und Verwaltungsratspräsident in den Ruhestand geht. Linda Yang und Frank N.J. Braeken, beide seit 2014 Mitglieder des Verwaltungsrats, standen nicht mehr zur Wiederwahl, weil sie die in den Unternehmensstatuten festgelegte maximale Amtszeit von zwölf Jahren erreicht hatten. Samuel Schär, seit 2005 in Führungspositionen im Unternehmen tätig und seit 2020 Chief Services & Sales Officer, löste Stefan Scheiber mit Wirkung zum 1. Januar 2026 als CEO von Bühler ab. Diese sorgfältig vorbereitete Nachfolge sorgt für Stabilität, Kontinuität und eine starke Ausrichtung auf die Werte von Bühler als unabhängiges Familienunternehmen.
Auch im Business Grains & Food wurde ein geplanter Führungswechsel vollzogen. Nach einem Jahrzehnt herausragender Führungsarbeit trat Johannes Wick Ende 2025 als CEO zurück, um eine neue strategische Rolle innerhalb des Konzerns zu übernehmen. Sein Nachfolger ist Mike Häfeli, eine langjährige Führungspersönlichkeit bei Bühler mit über 25 Jahren Erfahrung, der nach einer Ausbildung im Unternehmen ein zusätzliches Studium absolvierte. Mike Häfeli ist seit dem 1. Januar 2026 CEO Grains & Food und Mitglied der Konzernleitung.
Ausblick 2026: Zuversicht und Fokus
Bühler geht davon aus, dass die Märkte auch 2026 volatil bleiben. Mit seiner klaren strategischen Ausrichtung und einer soliden finanziellen Basis ist Bühler gut aufgestellt, um neue Chancen zu nutzen, seine Marktpositionen zu stärken und allen Stakeholdern im Jahr 2026 und darüber hinaus beständige Werte zu liefern.
Weitere Infos und den vollständigen Bericht finden Sie auf der Website zum Jahresbericht 2025 von Bühler.
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Über Bühler
Bühler hat sich zum Ziel gesetzt, Innovationen für eine bessere Welt zu schaffen und bei allen Entscheidungsprozessen die Bedürfnisse von Wirtschaft, Mensch und Natur in Einklang zu bringen. Milliarden von Menschen kommen mit Technologien von Bühler in Berührung, wenn sie täglich ihre Grundbedürfnisse nach Nahrung und Mobilität decken. Zwei Milliarden Menschen geniessen täglich Lebensmittel, die auf Bühler Maschinen hergestellt wurden, und eine Milliarde Menschen fahren in Fahrzeugen, deren Teile mit Bühler Lösungen hergestellt wurden. Unzählige Menschen tragen Brillen, benutzen Smartphones und lesen Zeitungen und Zeitschriften – allesamt abhängig von Bühler Prozesstechnologien und -lösungen. Mit dieser globalen Relevanz ist Bühler in einer einzigartigen Position, um die globalen Herausforderungen von heute in ein nachhaltiges Geschäft zu verwandeln.
Aus diesem Grund hat sich Bühler 2019 dazu verpflichtet, Lösungen bereitzustellen, die den Energie- und Wasserverbrauch sowie den Abfall in den Wertschöpfungsketten seiner Kundinnen und Kunden um 50% reduzieren. Im Jahr 2025 kam das Unternehmen zu dem Schluss, dass in 11 der 15 wichtigsten Wertschöpfungsketten Reduktionen von mindestens 50% in einem oder mehreren wichtigen Umweltbereichen möglich sind. Über alle Wertschöpfungsketten hinweg können in mindestens einer Kategorie über 35% eingespart werden. Das Unternehmen konzentriert sich nun darauf, die Einführung dieser Lösungen voranzutreiben und sie weiter zu skalieren, um die Wirkung zu vervielfachen. Im eigenen Betrieb hat Bühler einen Weg entwickelt, um die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 60% zu reduzieren (Greenhouse Gas Protocol Scopes 1 & 2, ausgehend vom Basisjahr 2019).
Bühler gibt jährlich bis zu 5% seines Umsatzes für Forschung und Entwicklung aus, um sowohl die wirtschaftliche als auch die nachhaltige Leistung seiner Lösungen, Produkte und Services zu verbessern. Im Jahr 2025 erwirtschafteten 12'090 Mitarbeitende einen Umsatz von CHF 2,8 Milliarden. Als Schweizer Familienunternehmen mit einer 166-jährigen Geschichte ist Bühler in über 140 Ländern der Welt tätig und betreibt ein globales Netzwerk von 105 Servicestationen, 27 Produktionsstätten sowie Forschungs- und Trainingszentren an 26 Standorten.
www.buhlergroup.com
Ende der Medienmitteilungen
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2276610 16.02.2026 CET/CEST
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| 24.04.2025 | Nachfolgeplanungen in der Führung des Bühler Konzerns gesichert
 Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR
Der Verwaltungsrat von Bühler beabsichtigt, per Januar 2026 Herrn Samuel Schär als neuen CEO zu ernennen.
Samuel Schär hat seine Grundausbildung mit einem Studium der Physik an der EPFL in Lausanne gemacht. Nach ersten Berufserfahrungen in der Beratungsbranche ist er vor 20 Jahren bei Bühler eingetreten, um den neuen Geschäftsbereich Nanotechnologie aufzubauen. Nach anschliessender mehrjähriger Führung des Geschäftsbereiches Grinding & Dispersing wurde er 2013 in die Konzernleitung berufen und verantwortete 10 Jahre lang erfolgreich den Bereich Advanced Materials. Danach übernahm er die Leitung der weltweiten Services & Sales-Organisation.
Parallel dazu hat der Verwaltungsrat beschlossen, an der nächsten Generalversammlung im Februar 2026 Stefan Scheiber als neuen Verwaltungsratspräsidenten der Bühler Group vorzuschlagen.
Stefan Scheiber blickt auf eine 35 Jahre lange, erfolgreiche Karriere bei Bühler im In- und Ausland zurück. Seit 20 Jahren ist er Mitglied der Konzernleitung in verschiedenen Verantwortungsbereichen, und wird Ende dieses Jahres das Amt des CEOs für zehn Jahre verantwortet haben.
Stefan Scheiber wird damit die Nachfolge von Calvin Grieder antreten. Mit der Generalversammlung 2026 wird Calvin Grieder nach 25 erfolgreichen und prägenden Jahren als CEO, Verwaltungsrat und Verwaltungsratspräsident der Bühler Group zurücktreten.
Diese langfristig vorbereitete Nachfolgeregelung reiht sich ein in die von Urs Bühler bereits vor Jahren umgesetzten Nachfolgeregelungen innerhalb der Besitzerfamilie. Die 5. Generation der Familie Bühler – Karin, Maya und Jeannine Bühler – führen die langfristige Inhaberstrategie fort. Bühler bleibt auch künftig im Besitze der Familie und verfolgt weiterhin das Ziel, als unabhängiges, global agierendes Technologieunternehmen erfolgreich zu bleiben.
Medienkontakte:
Burkhard Böndel, Head of Corporate Communications
Bühler AG, 9240 Uzwil, Schweiz
Telefon: +41 71 955 33 99
Mobil: +41 79 515 91 57
E-Mail: burkhard.boendel@buhlergroup.com
Katja Hartmann, Media Relations Manager
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E-mail: katja.hartmann@buhlergroup.com
Über Bühler
Bühler hat sich zum Ziel gesetzt, Innovationen für eine bessere Welt zu schaffen und bei allen Entscheidungsprozessen die Bedürfnisse von Wirtschaft, Mensch und Natur in Einklang zu bringen. Milliarden von Menschen kommen mit Technologien von Bühler in Berührung, wenn sie täglich ihre Grundbedürfnisse nach Nahrung und Mobilität decken. Zwei Milliarden Menschen geniessen täglich Lebensmittel, die auf Bühler Maschinen hergestellt wurden, und eine Milliarde Menschen fahren in Fahrzeugen, deren Teile mit Bühler Lösungen hergestellt wurden. Unzählige Menschen tragen Brillen, benutzen Smartphones und lesen Zeitungen und Zeitschriften – allesamt abhängig von Bühler Prozesstechnologien und -lösungen. Mit dieser globalen Relevanz ist Bühler in einer einzigartigen Position, um die globalen Herausforderungen von heute in ein nachhaltiges Geschäft zu verwandeln.
Als Technologiepartner für die Lebensmittel-, Futtermittel- und Mobilitätsindustrie hat sich Bühler verpflichtet, bis 2025 skalierbare Lösungen bereitzustellen, die den Energie- und Wasserverbrauch sowie den Abfall in den Wertschöpfungsketten seiner Kundinnen und Kunden um 50% reduzieren. Bühler arbeitet auch proaktiv mit seinen Zulieferinnen und Zulieferern zusammen, um die Klimaauswirkungen in der gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren. Im eigenen Betrieb hat Bühler einen Weg entwickelt, um die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 60% zu reduzieren (Greenhouse Gas Protocol Scopes 1 & 2, ausgehend vom Basisjahr 2019).
Bühler gibt jährlich bis zu 5% des Umsatzes für Forschung und Entwicklung aus, um sowohl die wirtschaftliche als auch die nachhaltige Leistung seiner Lösungen, Produkte und Dienstleistungen zu verbessern. Im Jahr 2024 erwirtschafteten rund 12'350 Mitarbeitende einen Umsatz von CHF 3,0 Milliarden. Als Schweizer Familienunternehmen mit einer 165-jährigen Geschichte ist Bühler in über 140 Ländern der Welt tätig und betreibt ein globales Netzwerk von 105 Servicestationen, 31 Produktionsstätten sowie Forschungs- und Trainingszentren an 26 Standorten.
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| 17.02.2025 | Bühler vermeldet gute Leistung für 2024
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Bühler Management AG
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Bühler vermeldet gute Leistung für 2024
17.02.2025 / 07:00 CET/CEST
«We make things happen» und verbessern erneut die Profitabilität und Finanzposition
Uzwil (Schweiz), 17. Februar 2025 – Im Jahr 2024 steigerte Bühler seine Profitabilität und erreichte ein EBIT von CHF 227 Millionen und eine EBIT-Marge von 7,6%. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich auf 52,8%. Das Unternehmen konnte seine finanzielle Stabilität durch einen verbesserten Cashflow und eine erhöhte Liquidität weiter stärken. In einem herausfordernden Marktumfeld gingen die Aufträge zwar zurück, der Umsatz blieb aber stabil; Bühler konnte seine Marktanteile halten oder gar ausbauen. Den grössten Anteil am Erfolg im Jahr 2024 hatten Milling Solutions, der grösste Geschäftsbereich von Bühler, Leybold Optics sowie der Bereich Customer Service. «In einem zunehmend unsicheren globalen Wirtschaftsumfeld haben wir unseren Ansatz des ‹making things happen› verfolgt und weiterhin in Innovation sowie Aus- und Weiterbildung investiert. Ein grosses Dankeschön geht an unsere kompetenten und engagierten Mitarbeitenden, die auch in diesem sehr anspruchsvollen Jahr wieder der Schlüssel zu unserem Erfolg waren», sagt Stefan Scheiber, CEO von Bühler.
Im Jahr 2024 blieb der Umsatz der Bühler Group mit CHF 3,0 Milliarden (–0,8%) stabil, während der Auftragseingang CHF 2,8 Milliarden (–9,9%) erreichte. Wechselkurse beeinflussten dieses Ergebnis deutlich: In lokalen Währungen stieg der Umsatz um 2,5% auf CHF 3,1 Milliarden, der Auftragseingang lag bei CHF 2,9 Milliarden (–7,0%). Dank des Fokus auf die Verbesserung der Produktivität stieg die Profitabilität der Group zum vierten Mal in Folge auf ein EBIT von CHF 227 Millionen (7,6% des Umsatzes; Vorjahr: 7,2%). Der Nettogewinn stieg auf CHF 189 Millionen, was einer Marge von 6,3% entspricht (Vorjahr: 5,9%). Damit stieg auch die Eigenkapitalquote zum sechsten Mal hintereinander auf 52,8% von 51,1% im Jahr 2023. Mit besonderem Augenmerk auf das weltweite Bestandsmanagement wurde das Umlaufvermögen um 15,8% auf CHF 554 Millionen verringert. Zusammen mit der verbesserten Profitabilität führte dies zu einer Verbesserung des operativen Cashflow auf CHF 379 Millionen (Vorjahr: CHF 69 Millionen) und einer Verdopplung der Nettoliquidität auf CHF 503 Millionen. «Unsere starke Finanzposition macht uns zu einem langfristig verlässlichen Partner für unsere Kunden, Industriepartner und Anleihegläubiger», sagt CFO Mark Macus.
Das Jahr der Müllerei
Der Umsatz von Grains & Food stieg um 2,0% auf CHF2249 Millionen, was vor allem auf Milling Solutions zurückzuführen ist, das ein Rekordjahr mit dem höchsten jemals erzielten Umsatz verzeichnete. In den vergangenen zwei Jahren konnte Milling Solutions seine Position als globaler Marktführer weiter stärken. Die Projekte von Milling Solutions erhöhten die tägliche Verarbeitungskapazität auf Kundenseite um 30’000 Tonnen, wodurch etwa 60 Millionen Menschen mit Grundnahrungsmitteln versorgt werden können. Der Umsatz von Advanced Materials sank um 8,5% auf CHF712 Millionen. Dieser Rückgang resultierte vor allem aus einer normalisierten Investitionstätigkeit nach einem postpandemischen Aufschwung, verbunden mit den erheblichen Unsicherheiten auf den globalen Automobilmärkten. Demgegenüber erzielte Leybold Optics mit seinen Beschichtungs- und Sputtertechnologien weltweit starke Ergebnisse.
Starker Customer Service trägt zum Kundenerfolg bei
Der Geschäftsbereich Customer Service, mit dem sich Bühler im Markt klar differenziert und der ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Kunden von Bühler ist, verzeichnete ein starkes Umsatzwachstum von 9,4% auf CHF1057 Millionen. Das entspricht einem Anteil von 35,4% am Konzernumsatz (Vorjahr: 32,1%). Im Jahr 2024 hat Bühler sein Customer Service-Portfolio erweitert und seine Kunden dabei unterstützt, ihr Geschäft zu expandieren und gleichzeitig die Effizienz ihrer installierten Anlagen zu verbessern. Zahlreiche Modernisierungsprojekte trugen dazu bei, sowohl den ökologischen Fussabdruck als auch die Betriebskosten zu verringern. Ein starkes Wachstum verzeichneten auch langfristige Serviceverträge, die auf über 4000 anstiegen. Diese Verträge beinhalten umfassende Servicepakete mit z.B. vor-Ort-Inspektionen, vorbeugender Wartung und Remote-Unterstützung.
Investitionen in die Zukunft
Mit kontinuierlichen Investitionen in Innovationen war Bühler ein gestaltender Faktor in seinen Märkten und Branchen. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) blieben mit CHF138 Millionen oder 4,6% des Umsatzes auf einem hohen Niveau. Im Jahr 2024 brachte Bühler 40 neue Produkte und Dienstleistungen auf den Markt. Zudem baute das Unternehmen seine Kundennähe weiter aus, und zwar durch drei neue Forschungs- und Trainingszentren: das Grain Innovation Center in Uzwil, Schweiz, das Grain Processing Innovation Center in Kano, Nigeria und das North American Insect Center in Saskatoon, Kanada. Diese Zentren bieten Kunden eine Plattform, um gemeinsam neue Rohstoffe und Produktideen zu testen und industriell zu skalieren.
Ausgewogene globale Präsenz
Bühlers ausgewogene geografische Präsenz trug einmal mehr zur Stabilität und Zuverlässigkeit des Unternehmens bei, wobei der Umsatz im Nahen Osten und in Afrika stieg und in China weiter zurück ging. Insgesamt war der regionale Umsatzanteil von Bühler ausgeglichen: Nord- und Südamerika 28% (Vorjahr: 29%), Europa 27% (28%), Asien 26% (27%) und Naher Osten, Afrika und Indien 19% (16%).
Ausblick 2025: Fokus auf finanzielle Solidität und Profitabilität
Mit einem Auftragsbestand von CHF1,9 Milliarden als Ausgangspunkt erwartet Bühler für 2025 eine stabile Auftragsentwicklung. Der Fokus des Unternehmens wird darauf liegen, für Kunden sowie andere Interessengruppen weltweit ein zuverlässiger und innovativer Partner zu bleiben. Weltklasse-Qualität und -Projektmanagement sowie exzellente Dienstleistungen vor Ort in allen Schlüsselmärkten werden weiterhin wesentliche Unterscheidungsmerkmale sein. «Bühler ist gut aufgestellt, um die Chancen zu nutzen, die sich 2025 bieten. Unser Engagement für Innovation, Dienstleistungen, Aus- und Weiterbildung wird so stark bleiben wie eh und je. Dadurch wollen wir Mehrwert für unsere Kunden schaffen. Gleichzeitig werden wir weiterhin in sichere, attraktive und zukunftsorientierte Arbeitsplätze für alle unsere Mitarbeitenden weltweit investieren. Die Kultur und die Werte von Bühler bilden nach wie vor die Grundlage für alles, was wir tun. Unser Ziel ist und bleibt es, Innovationen für eine bessere Welt zu schaffen», sagt CEO Stefan Scheiber.
Weitere Informationen, und den vollständigen Bericht finden Sie im Jahresbericht 2024 Webpage.
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E-mail: katja.hartmann@buhlergroup.com
Über Bühler
Bühler hat sich zum Ziel gesetzt, Innovationen für eine bessere Welt zu schaffen und bei allen Entscheidungsprozessen die Bedürfnisse von Wirtschaft, Mensch und Natur in Einklang zu bringen. Milliarden von Menschen kommen mit Technologien von Bühler in Berührung, wenn sie täglich ihre Grundbedürfnisse nach Nahrung und Mobilität decken. Zwei Milliarden Menschen geniessen täglich Lebensmittel, die auf Bühler Maschinen hergestellt wurden, und eine Milliarde Menschen fahren in Fahrzeugen, deren Teile mit Bühler Lösungen hergestellt wurden. Unzählige Menschen tragen Brillen, benutzen Smartphones und lesen Zeitungen und Zeitschriften – allesamt abhängig von Bühler Prozesstechnologien und -lösungen. Mit dieser globalen Relevanz ist Bühler in einer einzigartigen Position, um die globalen Herausforderungen von heute in ein nachhaltiges Geschäft zu verwandeln.
Als Technologiepartner für die Lebensmittel-, Futtermittel- und Mobilitätsindustrie hat sich Bühler verpflichtet, bis 2025 skalierbare Lösungen bereitzustellen, die den Energie- und Wasserverbrauch sowie den Abfall in den Wertschöpfungsketten seiner Kundinnen und Kunden um 50% reduzieren. Bühler arbeitet auch proaktiv mit seinen Zulieferinnen und Zulieferern zusammen, um die Klimaauswirkungen in der gesamten Wertschöpfungskette zu reduzieren. Im eigenen Betrieb hat Bühler einen Weg entwickelt, um die Treibhausgasemissionen bis 2030 um 60% zu reduzieren (Greenhouse Gas Protocol Scopes 1 & 2, ausgehend vom Basisjahr 2019).
Bühler gibt jährlich bis zu 5% des Umsatzes für Forschung und Entwicklung aus, um sowohl die wirtschaftliche als auch die nachhaltige Leistung seiner Lösungen, Produkte und Dienstleistungen zu verbessern. Im Jahr 2024 erwirtschafteten rund 12'350 Mitarbeitende einen Umsatz von CHF 3,0 Milliarden. Als Schweizer Familienunternehmen mit einer 165-jährigen Geschichte ist Bühler in über 140 Ländern der Welt tätig und betreibt ein globales Netzwerk von 105 Servicestationen, 31 Produktionsstätten sowie Forschungs- und Trainingszentren an 26 Standorten.
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2086877 17.02.2025 CET/CEST
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| 17.11.2023 | Bühler treibt Lebensmittelinnovation mit neuen Anwendungs- und Trainingszentren in Uzwil voran
 Die Grenzen der Innovation bei der Lebensmittelherstellung verschieben
«In einer Welt, in der die Anforderungen sich so rasant ändern, brauchen die Kundinnen und Kunden Flexibilität und Kreativität, um Ihre Produkte so anzupassen, dass sie wichtige Aspekte wie Nachhaltigkeit, die Verwendung lokaler Rohstoffe, gesunde Ernährung und Erschwinglichkeit berücksichtigen können», sagt Johannes Wick, CEO von Grains & Food bei Bühler. «Mit der Fertigstellung der neuen Anwendungs- und Trainingszentren sind wir in der Lage, die gesamte Produktionspalette abzudecken, von unterschiedlichen Rohmaterialien bis hin zu einer Vielzahl von Endprodukten. So können wir unseren Kundinnen und Kunden eine enorme Flexibilität und die Möglichkeiten bieten, die sie brauchen, um neue Märkte zu erschliessen.»
Bühler betreibt an 23 Standorten weltweit Anwendungs- und Trainingszentren, die teilweise für mehrere industrielle Anwendungen geeignet sind. Sie bieten spezielle Schulungen für Kundinnen und Kunden an und agieren als eine gemeinsame Plattform, um neue Ideen zu testen und mit Produktneuheiten zu experimentieren. In den letzten Jahren hat Bühler sein globales Netzwerk von Anwendungszentren erweitert und neue Geschäftspartnerinnen und -partner, Forschende aus der Wissenschaft, Start-ups und Zuliefererinnen und Zulieferer mit dem Ziel zusammengebracht, den Kundinnen und Kunden ein hochmodernes Umfeld zu bieten, um Innovationen voranzutreiben. Im Oktober eröffnete Bühler in Brasilien gemeinsam mit dem Institute of Food Technology (Ital), dem FoodTech HUB Latam, Cargill und Givaudan das Tropical Food Innovation Lab. In diesem innovativen Netzwerk werden nachhaltige Lebensmittel und Getränke entwickelt und gleichzeitig die Biodiversität Brasiliens gefördert.
Innovation durch Synergieeffekte ermöglichen
Die Eröffnung des neuen Flavor Creation Center, des Food Creation Center, des Protein Application Center und des Energy Recovery Center sowie der bestehenden Anwendungs- und Trainingszentren in Uzwil machen diesen Standort zu einem One-Stop-Shop für die Kundinnen und Kunden von Bühler weltweit. «Die Eröffnung der Anwendungs- und Trainingszentren ist ein wichtiger Meilenstein in unserem Bestreben, unsere Kundinnen und Kunden und Partnerinnen und Partner bei der Entwicklung eines nachhaltigeren Lebensmittelsystems zu begleiten», sagt Ian Roberts, CTO von Bühler. «In den neuen Zentren haben die Kundinnen und Kunden Zugang zu einer einzigartigen Kombination aus Technologie und Know-how.»
Das neue Protein Application Center bietet Prozesslösungen für den Bereich Inhaltsstoffe und Konsumprodukte unter einem Dach. Das Zentrum wird die Wissenserweiterung fördern und die Entwicklung von Prozessen für die Herstellung von Lebensmitteln auf pflanzlicher Basis, einschliesslich Fleischersatzprodukten, Getränken und Zutaten, vorantreiben. Ausgestattet mit den neuesten Nassisolierungs- und Fraktionierungstechniken für die Trennung von Proteinen, Stärke und Fasern, wird das Zentrum in Zusammenarbeit mit Bühlers Partner endeco betrieben und wird das Grain Innovation Center, das Extrusion Application Center, das Pasta Application Center, das Food Creation Center, das Flavor Creation Center und das Energy Recovery Center miteinander verbinden.
Das Extrusion Application Center, in dem 80 bis 90 Versuche pro Jahr durchgeführt werden, wird eng mit dem neuen Protein Application Center verknüpft sein und bietet so die einzigartige Möglichkeit, die gesamte Prozesslösung von den Rohmaterialien bis zu den Endprodukten zu optimieren. In diesem Mehrzwecklabor können die Kundinnen und Kunden Tests an Lebens- und Futtermitteln durchführen und neue Rezepturen, Produktformate und -beschaffenheiten testen.
Im Flavor Creation Center wird das bewährte Know-how von Bühler in der Verarbeitung, Röstung und Vermahlung von Kakaobohnen, Nüssen und Kaffee an einem Ort vereint, um unvergleichliche Aromen und exquisite Produkte zu kreieren. Das Zentrum, in dem seit 2013 Kaffee und seit 2022 Kakao und Nüsse verarbeitet werden, wurde modernisiert und renoviert. Es bietet Produktinnovationen, Schulungen, Prozessoptimierung und Rohstoffanalysen und arbeitet im Einklang mit dem Chocolate Application Center, dem Food Creation Center und dem Energy Recovery Center von Bühler.
Ob es sich um Snack-Riegel, Waffeln, Kekse, Cracker, Backwaren aller Art oder Schokoladenprodukte handelt – das neue Food Creation Center wurde entwickelt, um Kundinnen und Kunden während des gesamten Innovations- und Industrialisierungsprozesses zu unterstützen. Auf einer Fläche von 850 Quadratmeter vereint das Zentrum Spitzentechnologie, analytische Dienstleistungen, Produkt- und Prozessentwicklung, Workshops und Schulungen.
Integrierte Lösungen zur Energieeffizienz
Zusammen erzeugen die Anwendungs- und Trainingszentren in Uzwil jährlich rund 550 Tonnen Biomasse. Zur optimalen Nutzung der in den Zentren anfallenden Abfälle und Nebenprodukte haben Bühler und sein strategischer Partner Vyncke das Energy Recovery Center gebaut, das als Heizanlage für den Hauptsitz von Bühler fungiert. Das Energy Recovery Center dient auch als Demonstrations- und Testplattform für Kundinnen und Kunden, die den CO2-Fussabdruck, die Abfallproduktion und die Energiekosten durch die Verwendung von Seitenströmen reduzieren wollen. «Die Energiegewinnung aus Biomasse als integrierter Bestandteil von Prozesslösungen für Lebensmittel wurde bisher nicht konsequent entwickelt und verfügt daher über ein enormes Potenzial, sowohl aus wirtschaftlicher als auch aus nachhaltiger Sicht», sagt Johannes Wick. «Das Bühler-Vyncke Energy Recovery Center ist für uns ein wichtiger Schritt bei der Umsetzung unserer Nachhaltigkeitsziele und soll als Beispiel für Möglichkeiten der Energierückgewinnung in der Lebens- und Futtermittelproduktion dienen.»
Skalierbare transformative Wirkung
Die Partnerschaften von Bühler ermöglichen die Entwicklung von Spitzentechnologien und neue Formen der Zusammenarbeit mit Kundinnen und Kunden und Partnerinnen und Partnern. Milling Solutions hat zusammen mit den anderen Geschäftsbereichen mit dem Bau des neuen Grain Innovation Center in Uzwil begonnen, in dem Bühler zusammen mit seinen Kundinnen und Kunden und Partnerinnen und Partnern nachhaltige und effiziente Lösungen für die Getreide- und Futtermittelverarbeitung entwickeln, testen und skalieren wird, um Lebensmittel und Futtermittel zu verbessern. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Ertrag, Qualität, Energieeffizienz und Flexibilität der Anlagen sowie auf nahrhaften und wohlschmeckenden Rezepturen auf der Basis einer breiten Palette von Getreide und Hülsenfrüchten. Das Zentrum soll Ende 2024 in Betrieb genommen werden.
Das Grain Processing Innovation Center in Kano, Nigeria, befindet sich ebenfalls im Bau und soll Anfang 2024 seine Tore öffnen. Das Zentrum wird sich auf die Entwicklung von Produkten, Rezepturen und Verfahren unter Verwendung lokaler Getreidesorten wie Sorghum, Hirse, Mais, Sojabohnen, Bohnen und Erdmandeln konzentrieren.
«Mehr noch als die beeindruckenden Kapazitäten jedes neuen Anwendungs- und Trainingszentrums, in das wir investiert haben, sind diese darauf ausgelegt, ganzheitlich zu arbeiten und einen vollständigen Prozess anzubieten, damit die Kundinnen und Kunden das Optimum herausholen und messbare und bemerkenswerte Ergebnisse erzielen können», sagt Johannes Wick.
Die folgenden Informationsblätter (in Englisch) enthalten weitere Informationen zu den einzelnen Anwendungs- und Trainingszentren :
Medienkontakte:
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Über Bühler
Bühler verfolgt das Ziel, Innovationen für eine bessere Welt zu schaffen. Dafür beabsichtigt das Unternehmen, die Bedürfnisse von Wirtschaft, Mensch und Natur in Einklang zu bringen. Als wichtiger Lösungspartner für die Lebensmittel- und Mobilitätsindustrie hat Bühler eine Strategie entwickelt, um die Treibhausgasemissionen in seinen Betrieben bis 2030 um 60% zu reduzieren (Greenhouse Gas Protocol, Scopes 1 & 2, Basisjahr 2019). Das Unternehmen hat sich darüber hinaus verpflichtet, bis 2025 skalierbare Lösungen anzubieten, die Energie, Abfall und Wasser in den Wertschöpfungsketten seiner Kunden um 50% reduzieren. Milliarden Menschen kommen täglich mit Technologien von Bühler in Kontakt, um ihren Grundbedarf an Lebensmitteln und Mobilität zu decken. Zwei Milliarden Menschen essen täglich Lebensmittel, die auf Anlagen von Bühler hergestellt wurden. Eine Milliarde Menschen reisen in Fahrzeugen, deren Teile mit Technologien von Bühler produziert wurden. Unzählige Menschen tragen Brillen, benutzen Smartphones und lesen Zeitungen und Zeitschriften. Sie alle werden mit Prozesstechnologien und -lösungen von Bühler hergestellt. Dank dieser globalen Relevanz ist Bühler in der einzigartigen Lage, die heutigen Herausforderungen in nachhaltige Geschäftsfelder zu verwandeln. Bühler trägt dazu bei, die Welt sicher zu ernähren. Und das Unternehmen leistet seinen Beitrag zum Klimaschutz, indem es Lösungen herstellt, die zu energieeffizienteren Autos, Gebäuden und Anlagen führen.
Bühler investiert jährlich bis zu 5% des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Im Jahr 2022 erwirtschafteten rund 12’700 Mitarbeitende einen Umsatz von CHF 3,0 Milliarden. Das Schweizer Familienunternehmen ist in 140 Ländern auf der ganzen Welt aktiv und betreibt ein globales Netzwerk von 105 Servicestationen, 30 Produktionswerken und Anwendungszentren in 23 Ländern.
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| 06.11.2023 | Das Food-Tech Unternehmen Divaks setzt auf Bühler für die Entwicklung ihrer ersten industriellen Mehlwurmanlage
 Insektenbasierte Zutaten für die menschliche Ernährung
Nach der Errichtung ihrer Pilotanlage im Mai 2022 hat Divaks nun einen grossen Schritt in Richtung der ersten industriellen Anlage für Mehlwürmer gemacht. Die Produktionsstätte von Divaks befindet sich in der litauischen Freihandelszone Marijampolė und umfasst eine Fläche von 10’000 Quadratmetern. Ermutigt durch die Chancen auf diesem Markt, rechnet das Unternehmen damit, seine Produktion in der neuen Anlage bis 2030 zu verdoppeln.
In der neuen Anlage wird Divaks Mehlwürmer (wissenschaftlich bekannt als Tenebrio molitor) züchten – eine umweltfreundliche, nahrhafte Proteinquelle, die unter anderem für Fleischalternativen, Sporternährung, Snacks und Süsswaren sowie für hochwertiges Tierfutter verwendet werden kann. Die Rückstände aus der Mehlwurmproduktion (sogenannter Frass) werden als organischer Dünger verwendet, der zu gesünderen Böden beiträgt, und so die Kreislaufwirtschaft fördert.
Hochmoderne Technologie
Divaks hat Bühler als Technologielieferant für die Mehlwurm-Produktionsstätte ausgewählt. Bühler wird damit für die gesamte Prozesstechnologie verantwortlich sein. Dazu gehören die Aufbereitung der Rohstoffe, um den Larven sicheres, schmackhaftes und nahrhaftes Futter zu bieten, sowie ein vollautomatisches Larvenaufzuchtsystem mit ausgefeilter Klimakontrolle. Darüber hinaus wird Bühler die Verarbeitungslinie liefern, mit der die geernteten Larven zu texturierten Insektenproteinen (TIP), Insektenproteinkonzentraten (IPC) und anderen speziellen Lebensmittelzutaten verarbeitet werden.
Divaks CEO und Mitbegründer Kęstutis Lipnickas sagt: «Dies ist ein riesiger Meilenstein für Divaks, da wir daran arbeiten, uns als weltweiter Marktführer für hochwertige, aus Insekten gewonnenen Zutaten für die menschliche Ernährung zu etablieren. Bühler wird uns die hochmoderne Technologie liefern, die wir brauchen, damit wir uns auf die wichtigsten Aktivitäten konzentrieren können: die Marktentwicklung und die Herstellung nachhaltiger Produkte, die sich durch ihre ernährungsphysiologischen und funktionalen Eigenschaften auszeichnen.»
Andreas Baumann, Head of Market Segment Insect Technology bei Bühler, fügt hinzu: «Wir sind überaus erfreut, dass wir ausgewählt wurden, um eine umfassende Lösung für die Mehlwurm-Produktionsstätte von Divaks zu liefern. Dies unterstreicht das Engagement von Bühler für ehrgeizige Ziele, die dazu beitragen, den Klimawandel einzudämmen und ein nachhaltigeres Lebensmittelsystem aufzubauen.»
Nachhaltige Proteinquelle
Untersuchungen zeigen, dass es einen wachsenden Bedarf an nachhaltigen Proteinquellen gibt, um die Nachfrage der wachsenden Weltbevölkerung zu decken. Der Markt für alternative Proteine hat in den letzten Jahren ein erhebliches Wachstum erfahren. Während er bisher vom pflanzlichen Sektor dominiert wurde, bieten Insekten viele Vorteile.
Mehlwürmer, die von der Europäischen Kommission als sicher für den menschlichen Verzehr anerkannt wurden, sind eine vollständige Proteinquelle mit allen essenziellen Aminosäuren, Vitaminen und Mineralien. Gleichzeitig hat die kommerzielle Insektenzucht einen geringen ökologischen Fussabdruck, da sie nur wenig Wasser, Energie und Landressourcen benötigt. Ausserdem unterstützt sie die Kreislaufwirtschaft: Durch die insektengestützte Biokonversion könnte etwa ein Drittel der jährlichen Lebensmittelabfälle in der EU wieder sicher in den Futter- und Lebensmittelkreislauf rückgeführt werden.
Kęstutis Lipnickas ergänzt: «Essbare Insekten spielen eine Schlüsselrolle auf dem Weg zu einem widerstandsfähigeren und nachhaltigeren Lebensmittelsystem. Unsere neue Anlage wird Lebensmittelherstellern dabei helfen, diesen schnell wachsenden, vielversprechenden Sektor mit hochwertigen Proteinzutaten für Premium-Esswaren zu erschliessen.»
Divaks, das 2020 gegründet wurde, nähert sich nun der Abschlussphase seiner Serie-A-Finanzierungsrunde. Das Unternehmen hat sich bereits einen grossen Teil der angestrebten Euro 67 Millionen gesichert, ist aber weiterhin offen für neue Investoren.
Medienkontakte:
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Lukas Špakauskas, Head of Sales & Marketing, Divaks
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Robin Hackett, Ingredient Communications, Divaks
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E-Mail: robin@ingredientcommunications.com
Über Bühler
Bühler verfolgt das Ziel, Innovationen für eine bessere Welt zu schaffen. Dafür beabsichtigt das Unternehmen, die Bedürfnisse von Wirtschaft, Mensch und Natur in Einklang zu bringen. Als wichtiger Lösungspartner für die Lebensmittel- und Mobilitätsindustrie hat Bühler eine Strategie entwickelt, um die Treibhausgasemissionen in seinen Betrieben bis 2030 um 60% zu reduzieren (Greenhouse Gas Protocol, Scopes 1 & 2, Basisjahr 2019). Das Unternehmen hat sich darüber hinaus verpflichtet, bis 2025 skalierbare Lösungen anzubieten, die Energie, Abfall und Wasser in den Wertschöpfungsketten seiner Kunden um 50% reduzieren. Milliarden Menschen kommen täglich mit Technologien von Bühler in Kontakt, um ihren Grundbedarf an Lebensmitteln und Mobilität zu decken. Zwei Milliarden Menschen essen täglich Lebensmittel, die auf Anlagen von Bühler hergestellt wurden. Eine Milliarde Menschen reisen in Fahrzeugen, deren Teile mit Technologien von Bühler produziert wurden. Unzählige Menschen tragen Brillen, benutzen Smartphones und lesen Zeitungen und Zeitschriften. Sie alle werden mit Prozesstechnologien und -lösungen von Bühler hergestellt. Dank dieser globalen Relevanz ist Bühler in der einzigartigen Lage, die heutigen Herausforderungen in nachhaltige Geschäftsfelder zu verwandeln. Bühler trägt dazu bei, die Welt sicher zu ernähren. Und das Unternehmen leistet seinen Beitrag zum Klimaschutz, indem es Lösungen herstellt, die zu energieeffizienteren Autos, Gebäuden und Anlagen führen.
Bühler investiert jährlich bis zu 5% des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Im Jahr 2022 erwirtschafteten rund 12’700 Mitarbeitende einen Umsatz von CHF 3,0 Milliarden. Das Schweizer Familienunternehmen ist in 140 Ländern auf der ganzen Welt aktiv und betreibt ein globales Netzwerk von 105 Servicestationen, 30 Produktionswerken und Anwendungszentren in 23 Ländern.
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Über Divaks
Divaks mit Sitz in Vilnius, Litauen, ist ein schnell wachsendes Food-Tech-Unternehmen, das hochwertige, aus Insekten gewonnene Zutaten für die Lebensmittelindustrie entwickelt. Sein vollautomatisierter, vertikal integrierter Ansatz konzentriert sich auf den Aufbau eines vollständig kontrollierten Prozesses von der Insektenzucht bis zu individuell hergestellten Produkten für den menschlichen Verzehr. Das Ziel des Unternehmens ist Nachhaltigkeit und Rückverfolgbarkeit in jedem Schritt, mit der Verpflichtung, nur umweltfreundliche Nebenprodukte aus der lokalen Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie zu verwenden. Weitere Informationen finden Sie unter:
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| 29.09.2023 | Überragender Erfolg für die Lernenden von Bühler bei den IndustrySkills 2023
 Karriereentwicklung bei Bühler durch Teamfähigkeit, Stressresistenz und Ausbildung
Den 13 Lernenden von Bühler, die sich in den vier Disziplinen gemessen haben, sah man im Vorfeld die Nervosität an. Nach dem Startschuss wich die Anspannung hoher Konzentration, so dass die Lernenden insgesamt sechs Podestplätze belegen konnten. In der ersten Septemberwoche – vom 5.- 7.September – fanden die Schweizer Berufsmeisterschaften der Tech-Industrie für vier Disziplinen in Bern statt. Neun Lernende von Bühler starteten in den Wettbewerben der Automatikerinnen und Automatiker EFZ, für die Konstrukteurinnen und Konstrukteure EFZ und in der Disziplin Industrie 4.0. In der Disziplin Industrie 4.0 gewannen Maurin Schickli Gold sowie Cyrill Koller und Jonas Stolz Silber. Die bronzene Medaille ging an Severin Meyer. Die zweite Goldmedaille bescherte uns die Leistung von Florentin Kaufmann, der als Automatiker den ersten Platz belegte.
Der zweite Teil der IndustrySkills 2023 fand vom 26.- 28.September im brandneuen Bühler Energy Center statt. Mit Heimvorteil glänzte Urs Manser aus Appenzell mit silbernem Edelmetall bei den Wettkämpfen für die Anlagen- und Apparatebauerinnen und –bauer EFZ in Uzwil. «Mit Sicherheit haben die gewonnenen Meisterschaften, Anfang September in den Disziplinen Automation und Industrie 4.0 in Bern, positiv dazu beigetragen, dass auch unsere Anlagen- und Apparatebauerinnen und –bauer auf das Treppchen steigen wollten. Nun dürfen wir mit Fug und Recht festhalten, dass 2023 ein Champagner-Jahrgang für unsere Lernenden war», sagt Andreas Bischof, Head of Apprenticeship bei Bühler, voller Stolz.
Ein Ausbildungskonzept, das seinesgleichen sucht
Besonders beachtlich ist, dass Florentin Kaufmann (Automatiker) und Maurin Schickli (Informatiker) die Chance haben, durch ihren Sieg bei den Schweizer Berufsmeisterschaften, Bühler an den WorldSkills 2024 in Lyon zu vertreten und Medaillen zu holen. Die beiden werden begleitet von Manuel Ulmann, der in Appenzell seine Ausbildung als Anlagen- und Apparatebauer EFZ absolviert hat und sich schon 2022 in der Disziplin Schweissen für Lyon qualifizierte. Somit ist die Hoffnung gross, dass auch im September 2024 die Korken für die Lernenden von Bühler knallen werden. Die Berufsmeisterschaften nehmen für Bühler einen hohen Stellenwert ein. Hierbei können sich die Teilnehmenden im direkten Vergleich mit der Konkurrenz messen und ihr Können unter Beweis stellen. Einen grossen Anteil an den herausragenden Ergebnissen leisten die engagierten Berufsbildnerinnen und -bildner, die unermüdlich für die Lernenden im Einsatz sind.
Wettkämpfe auf höchstem Niveau
Zur Vorbereitung können die drei Qualifizierten die Vorteile des neuen Bühler Energy Center nutzen, um sich optimal auf die WorldSkills 2024 vorzubereiten. Das Energy Center, welches gerade die ersten 100 Tage überschritten hat, überstand die Feuerprobe mit der Durchführung eines grossen Wettbewerbs wie den IndustrySkills 2023 mit Bravour. Dies war sicher auch ein Grund, weshalb sich Swissmem für das Bühler Energy Center als Austragungsort für die Schweizer Berufsmeisterschaften entschieden hat. Die wertvolle Zusammenarbeit mit Swissmem als kompetenter Partner in der Berufsbildung der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie weiss das Unternehmen sehr zu schätzen.
«Es ist fantastisch, dass wir unsere Umgebung vom Bühler Energy Center nutzen konnten, um solch eine hochwertige Veranstaltung durchführen zu dürfen. Dadurch können wir auch für unsere Ausbildungen werben und zeigen, wie hoch unser Standard liegt für attraktive Arbeitsplätze sowohl für Männer als auch Frauen», schwärmt Christoph Oswald, Head of Human Resources Schweiz gestern Abend. «Dass eine Firma mehrere Kandidaten an die WorldSkills senden kann, ist ein riesiges Privileg, aber auch eine grosse Verantwortung, dass wir die Kandidaten hervorragend vorbereiten. Das ist wie beim Spitzensport, wo das mentale Training genauso von Bedeutung ist wie die Fachkenntnisse. Hierbei sind nicht nur die Athletinnen und Athleten gefordert, sondern auch ihrer Trainerinnen und Trainer, um erfolgreich abschneiden zu können.»
Bühler ist stolz auf die erbrachten Leistungen seiner Lernenden und wünscht ihnen alles Gute für ihre weitere berufliche Zukunft.
Medienkontakte:
Burkhard Böndel, Head of Corporate Communications
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Über Bühler
Bühler verfolgt das Ziel, Innovationen für eine bessere Welt zu schaffen. Dafür beabsichtigt das Unternehmen, die Bedürfnisse von Wirtschaft, Mensch und Natur in Einklang zu bringen. Als wichtiger Lösungspartner für die Lebensmittel- und Mobilitätsindustrie hat Bühler eine Strategie entwickelt, um die Treibhausgasemissionen in seinen Betrieben bis 2030 um 60% zu reduzieren (Greenhouse Gas Protocol, Scopes 1 & 2, Basisjahr 2019). Das Unternehmen hat sich darüber hinaus verpflichtet, bis 2025 skalierbare Lösungen anzubieten, die Energie, Abfall und Wasser in den Wertschöpfungsketten seiner Kunden um 50% reduzieren. Milliarden Menschen kommen täglich mit Technologien von Bühler in Kontakt, um ihren Grundbedarf an Lebensmitteln und Mobilität zu decken. Zwei Milliarden Menschen essen täglich Lebensmittel, die auf Anlagen von Bühler hergestellt wurden. Eine Milliarde Menschen reisen in Fahrzeugen, deren Teile mit Technologien von Bühler produziert wurden. Unzählige Menschen tragen Brillen, benutzen Smartphones und lesen Zeitungen und Zeitschriften. Sie alle werden mit Prozesstechnologien und -lösungen von Bühler hergestellt. Dank dieser globalen Relevanz ist Bühler in der einzigartigen Lage, die heutigen Herausforderungen in nachhaltige Geschäftsfelder zu verwandeln. Bühler trägt dazu bei, die Welt sicher zu ernähren. Und das Unternehmen leistet seinen Beitrag zum Klimaschutz, indem es Lösungen herstellt, die zu energieeffizienteren Autos, Gebäuden und Anlagen führen.
Bühler investiert jährlich bis zu 5% des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Im Jahr 2022 erwirtschafteten rund 12’700 Mitarbeitende einen Umsatz von CHF 3,0 Milliarden. Das Schweizer Familienunternehmen ist in 140 Ländern auf der ganzen Welt aktiv und betreibt ein globales Netzwerk von 105 Servicestationen, 30 Produktionswerken und Anwendungszentren in 23 Ländern.
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| 20.09.2023 | Bühler Mitarbeiter Manuel Ulmann schweisst zwei Goldmedaillen für die Schweiz
 Vorbereitung für die WorldSkills 2024 in Lyon
Vom 11. bis 15. September 2023 trafen Schweisserinnen und Schweisser aus Bosnien, China, Schweiz, Spanien, Griechenland, Italien, Tschechien, Rumänien, Serbien, Bulgarien und Deutschland in Essen, Deutschland, beim «International Welding Competition» aufeinander. Der vom DVS (Deutscher Verband für Schweissen und verwandte Verfahren e. V.) organisierte Wettbewerb fand erstmals 2009 und zuletzt 2017 statt. Nach sechs Jahren des langen Wartens war es wieder so weit, und die jungen Schweisstalente konnten sich in den Einzel- und Gruppenwettbewerben messen. Die Teilnahme der Schweizer Talente wurde durch den SVS (Schweizerischer Verein für Schweisstechnik) organisiert.
Schweissen für Lyon
Zeitlich hätte der Wettbewerb nicht passender stattfinden können; für viele Teilnehmende war es wohl eine zusätzliche wichtige Probe vor den WorldSkills, die 2024 in Lyon stattfinden werden. Manuel Ulman, Anlagen- und Apparatebauer bei der Bühler Group arbeitet in Appenzell. 2018 begann er seine Ausbildung bei Bühler und qualifizierte sich 2022 bei den SwissSkills für die Teilnahme in Lyon.
Bei den Einzelwettbewerben in Essen bestritten pro Nation vier Teilnehmerinnen oder Teilnehmer den Wettbewerb. Die Teilnehmenden wählten ihr bevorzugtes Schweissverfahren und zeigten, was sie können. Hier hat Manuel Ulmann das MAG-Schweissen (Metallaktivgasschweissen) gewählt und sich gegen alle Konkurrentinnen und Konkurrenten durchgesetzt. «Das ist einfach ‘meine’ Disziplin», sagt der Appenzeller stolz. «Es lief von Anfang an gut und ich habe sehr auf einen Rang gehofft. Dass es dann aber tatsächlich die Goldmedaille wurde, hat mich selbst überrascht und sprachlos gemacht.»
Als Team zählt das WIR
Im Teamwettbewerb galt es für die vier Schweizer Talente zusammenzuspannen und Stärke zu beweisen. Die Aufgabe bestand darin, einen Druckbehälter zu schweissen. Nacheinander musste jeder und jede in den Teams eines von vier Schweissverfahren anwenden. Das Schweizer Team vollbrachte, was zuvor noch keinem Schweizer Team gelungen war – es holte die Goldmedaille. Nach Manuel Ulmanns Sieg, die zweite Goldmedaille für die Schweiz!
Erfolgreiches Ausbildungkonzept
Bühler Appenzell wie auch Bühler in Uzwil haben schon viele Gewinnerinnen, Medaillenträger und Siegerinnen an Berufsmeisterschaften wie den SwissSkills und den WorldSkills hervorgebracht. Das ganzheitliche Ausbildungskonzept geht auf und scheint ein Garant für Erfolge zu sein.
An den bevorstehenden IndustrySkills für Anlagen- und Apparatebauerinnen und -bauer, die vom 26. bis 28. September bei Bühler in Uzwil, in den neuen und modern ausgestatteten Ausbildungsräumen des Bühler Energy Centers stattfinden werden, stammen vier der acht Teilnehmenden aus der Bühler Talentschmiede – drei davon absolvieren ihre Lehre in Appenzell.
«Es ist immer wieder schön zu sehen, wie stolz die Lernenden eine Teilnahme und viel mehr noch ein Sieg bei Berufsmeisterschaften macht. Uns liegt sehr viel daran, diese Erfolgstradition weiterzuführen, aber viel wichtiger ist uns, den Lernenden alles mitzugeben, was sie in der Berufswelt von heute, morgen und übermorgen brauchen. Sie sollen Freude an ihrem Beruf haben, das ist unser grösster Erfolg», sagt Lars Moser, Verantwortlicher der Berufsbildung bei Bühler in Appenzell.
Über Bühler
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Bühler investiert jährlich bis zu 5% des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Im Jahr 2022 erwirtschafteten rund 12’700 Mitarbeitende einen Umsatz von CHF 3,0 Milliarden. Das Schweizer Familienunternehmen ist in 140 Ländern auf der ganzen Welt aktiv und betreibt ein globales Netzwerk von 105 Servicestationen, 30 Produktionswerken und Anwendungszentren in 23 Ländern.
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| 06.09.2023 | IndustrySkills 2023 – zu Gast bei Bühler
 Investitionen in die Zukunft – 13 Lernende bei Bühler haben sich qualifiziert
2024 wird für viele Lernende ein spannendes Jahr, da im September die WorldSkills 2024 in Lyon stattfinden werden. Aufgrund von Corona kam es in den letzten Jahren zu Verschiebungen im Durchführungskalender der SwissSkills. Um den Automatikerinnen und Automatikern, den Elektronikerinnen und Elektronikern, den Konstrukteurinnen und Konstrukteuren sowie Lernenden der Disziplin Industrie 4.0 die Möglichkeit einzuräumen, sich für die Internationalen Berufsmeisterschaften 2024 zu qualifizieren, organisiert Swissmem die IndustrySkills 2023 – ein Bestandteil der SwissSkills.
Vier von acht Teilnehmenden in Uzwil stammen aus der Bühler Talentschmiede
«Mit der Durchführung der Schweizer Meisterschaften 2023 bei den Anlagen- und Apparatebauerinnen und -bauer in unserem Bühler Energy Center in Uzwil, schenkt uns unser Verband Swissmem ein grosses Vertrauen», sagt Andreas Bischof, Head of Apprenticeship bei Bühler «Wir sind doppelt stolz. Einerseits dürfen wir in unseren neuen, modernen Räumlichkeiten die besten acht Anlagen- und Apparatebauerinnen und -bauer der Schweiz bei uns zum Wettkampf begrüssen und anderseits freuen wir uns, dass vier dieser Acht aus der Bühler Talentschmiede stammen. Unsere Wettkämpfer werden verstehen das bevorstehende Heimspiel zu nutzen», sagt Bischof stolz. Bühler wird die jungen Talente in seinem im Juni 2023 neu eröffneten Bühler Energy Center in Uzwil willkommen heissen. Das Energy Center mir seinem grossen Bereich für Ausbildung bietet die optimalen Bedingungen für die Austragung der Wettbewerbe. Bühler sendet Patryk Hug (Uzwil), Marco Inauen (Appenzell), Simon Inauen (Appenzell) und Urs Manser (Appenzell) mit kleinem Heimvorteil zu den Schweizer Meisterschaften vom 26. bis 28.September 2023 in Uzwil.
Ein Ausbildungsprogramm, das sich auszahlt
Ebenso rechnet sich Bühler weitere Erfolgschancen bei den IndustrySkills 2023 für die vier weiteren Lehrberufe in Bern aus. Neun Lernende von insgesamt 44 Qualifizierten gehen für Bühler Anfang September 2023 an den Start, um den Berufsbildnerinnen und Berufsbildner zu zeigen, dass Bühler mit seinem Ausbildungskonzept auf dem richtigen Weg ist. Florentin Kaufmann (Automatiker), Cyrill Koller (Industrie 4.0), Severin Meyer (Industrie 4.0), Maurin Schickli (Industrie 4.0), Jonas Stolz (Industrie 4.0), Dylan Bannwart (Konstrukteur), Aaron Burri (Konstrukteur), Dorian Demiraj (Konstrukteur) und Gino Tagliaferro (Konstrukteur) entsandte Bühler nach Bern, um ihr Können unter Beweis zu stellen.
In den neuen Räumlichkeiten des Bühler Energy Center werden die Lernenden auf die Berufswelt von morgen und übermorgen vorbereitet. In der Ausbildung der Lernenden sieht Bühler einen der entscheidenden Faktoren für den Unternehmenserfolg. Aus diesem Grund fühlt sich das Unternehmen geehrt, dass Swissmem den Standort in Uzwil für die Schweizer Meisterschaften der Anlagen- und Apparatebauerinnen und –bauer als Austragungsort ausgewählt hat. Die wertvolle Zusammenarbeit mit Swissmem als kompetenter Partner in der Berufsbildung der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie weiss das Unternehmen sehr zu schätzen.
Bühler ist stolz auf seine 13 Lernenden, die sich für die IndustrySkills 2023 qualifiziert haben und ist zuversichtlich, dass die Erfolge der vergangenen Wettbewerbe wiederholt werden.
IndustrySkills 2023 im Bühler Energy Center miterleben
Gerne laden wir Sie ein, den zweiten Teil der IndustrySkills 2023 in Uzwil hautnah mitzuerleben. Wir bieten Ihnen verschiedenen Zeitfenster, während derer Sie Fragen stellen und sich vor Ort ein Bild von den Wettbewerben machen können. Bei Interesse füllen Sie das Formular bitte bis 19.September 2023 aus.
Wir freuen uns, Sie zu den IndustrySkills2023 im Bühler Energy Center in Uzwil bei Bühler zu begrüssen.
Für Informationen zur Berufsbildung von Bühler klicken Sie hier.
Über Bühler
Bühler verfolgt das Ziel, Innovationen für eine bessere Welt zu schaffen. Dafür beabsichtigt das Unternehmen, die Bedürfnisse von Wirtschaft, Mensch und Natur in Einklang zu bringen. Als wichtiger Lösungspartner für die Lebensmittel- und Mobilitätsindustrie hat Bühler eine Strategie entwickelt, um die Treibhausgasemissionen in seinen Betrieben bis 2030 um 60% zu reduzieren (Greenhouse Gas Protocol, Scopes 1 & 2, Basisjahr 2019). Das Unternehmen hat sich darüber hinaus verpflichtet, bis 2025 skalierbare Lösungen anzubieten, die Energie, Abfall und Wasser in den Wertschöpfungsketten seiner Kunden um 50% reduzieren. Milliarden Menschen kommen täglich mit Technologien von Bühler in Kontakt, um ihren Grundbedarf an Lebensmitteln und Mobilität zu decken. Zwei Milliarden Menschen essen täglich Lebensmittel, die auf Anlagen von Bühler hergestellt wurden. Eine Milliarde Menschen reisen in Fahrzeugen, deren Teile mit Technologien von Bühler produziert wurden. Unzählige Menschen tragen Brillen, benutzen Smartphones und lesen Zeitungen und Zeitschriften. Sie alle werden mit Prozesstechnologien und -lösungen von Bühler hergestellt. Dank dieser globalen Relevanz ist Bühler in der einzigartigen Lage, die heutigen Herausforderungen in nachhaltige Geschäftsfelder zu verwandeln. Bühler trägt dazu bei, die Welt sicher zu ernähren. Und das Unternehmen leistet seinen Beitrag zum Klimaschutz, indem es Lösungen herstellt, die zu energieeffizienteren Autos, Gebäuden und Anlagen führen.
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| 05.09.2023 | Bühler und NRGene erhöhen gemeinsam die Wettbewerbsfähigkeit der Insektenindustrie
 Die Zukunft des Tierfutters
Die Partnerschaft zwischen Bühler und NRGene bietet BSF-Produzenten eine umfassende Lösung, die Bühlers hochentwickelte Anlagen und Engineering-Fähigkeiten mit NRGenes fortschrittlicher Genomik-Technologie basierend auf künstlicher Intelligenz (KI) verbindet. Produktionsanlagen und massgeschneiderte Insektenstämme mit herausragender Leistung werden in eine kundenspezifische Lösung integriert, die von Anfang an eine kosteneffiziente Insektenproduktion im industriellen Massstab gewährleistet.
«Die Insektenindustrie ist noch immer dabei, ihre Produktionskosten zu optimieren. Fortschritte in der Insektengenetik sind ein wichtiger Schlüssel dazu. Der Nutzen der Genetik zeigt sich bereits in der traditionellen Landwirtschaft. Der Einsatz von verbesserten Insektenstämmen in Verbindung mit unseren industriellen Prozesslösungen wird die Produktion von Insekten grundlegend verändern», sagt Andreas Baumann, Head of Market Segment Insect Technology bei Bühler. «Die Gesamtlösung wird zu einer hohen Ausbeute an erstklassigen Produkten führen und gleichzeitig eine effiziente Nutzung von Rohstoffen, Landflächen, Wasser und Energie gewährleisten. Das macht die Investition in die Insektenproduktion attraktiver, da sie den Anlagenbetreiberinnen und -betreibern einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil auf dem Markt verschafft.»
«Es gibt eine wachsende Nachfrage nach tierischen Proteinen zur Fütterung karnivorer Haus- und Nutztiere. Wir sind davon überzeugt, dass das enorme Potenzial von BSF als alternative, nachhaltige Proteinquelle für Futtermittel nur dann ausgeschöpft werden kann, wenn das Fachwissen verschiedener Disziplinen – von der Genetik bis hin zum Ingenieurwesen – in diese neue Industrie einfliesst. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Bühler, um gemeinsam ein kosteneffizientes Wachstum dieser Branche zu ermöglichen», sagt Dr. Gil Ronen, CEO und Gründer von NRGene.
Insekten sind eine gesunde und nachhaltige Proteinquelle für Tierfutter. Sie können zu einer Kreislaufwirtschaft beitragen, da organische Abfälle wie Speisereste und Nebenströme aus der Landwirtschaft mit Hilfe von Insekten in Futter für Haustiere, Fische und Nutztiere umgesetzt werden können. Die Rückstände aus der Insektenzucht, der sogenannte Frass, kann wiederum als Dünger verwendet werden und trägt so zum Zero-Waste-Ansatz bei.
Die Schwarze Soldatenfliege gilt als eine der nachhaltigsten Fleischalternativen für karnivore Haus- und Nutztiere. Ihre Proteine und Fette bieten den Tieren einen besseren Nährwert als andere Proteinquellen und leisten so einen wichtigen Beitrag zur Tiergesundheit. Die industrielle Nutzung der Schwarzen Soldatenfliege gewinnt bei Unternehmen, die nach alternativen Proteinfutterquellen und nachhaltigeren Methoden suchen, schnell an Bedeutung. Die grösste Herausforderung für diese Branche ist derzeit die Senkung der Produktionskosten, um BSF-Proteinmehl für noch mehr Anwendungen rentabel zu machen.
Bühler ist ein weltweit führendes Unternehmen mit mehr als 160 Jahren Erfahrung in der Bereitstellung von Lösungen für die Lebensmittel-, Futtermittel- und Mobilitätsindustrie. In den letzten 10 Jahren hat Bühler seine Fähigkeiten in der Insektenproteinindustrie weiterentwickelt und bereits eine Reihe von bedeutenden Projekten in diesem Bereich abgeschlossen.
NRGene ist bekannt für seine fortschrittliche Genomik-Technologie, die auf künstlicher Intelligenz basiert und bereits in mehr als 300 Projekten mit führenden Agrar- und Lebensmittel-technologieunternehmen rund um den Globus erfolgreich eingesetzt wurde. NRGene ist sich des Potenzials der wachsenden BSF-Industrie und ihres Bedarfs an fortschrittlichen genomischen Lösungen bewusst und arbeitet über NRGenes kanadische Tochtergesellschaft daran, neue BSF-Züchtungen zu entwickeln. Das Hauptziel von NRGene ist es, der Kundschaft verbesserte BSF-Stämme zur Verfügung zu stellen, die auf deren Aufzuchtsbedingungen und Futtersubstrate zugeschnitten sind.
Neues Applikationszentrum für Insektentechnologie in Nordamerika
NRGene wird in seiner kanadischen Niederlassung in Saskatoon das North American Insect Center (NAIC), ein Anwendungszentrum für den nordamerikanischen Markt, einrichten. Bühler wird das NAIC mit einer Insektenaufzuchtkammer für Versuchszwecke ausstatten, welche die industriellen Bedingungen simulieren und Einblicke in die Prozesse geben kann. Das Zentrum wird als Test- und Demonstrationsanlage für die Kundinnen und Kunden beider Unternehmen dienen. Zudem wird es Bühler und NRGene ermöglichen, die Leistung ausgewählter BSF-Stämme und Betriebsparameter zu bewerten, um die Insektenproduktion effizienter zu gestalten.
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NRGene Kontakt:
Yana Voldman, Business Development Director
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Telefon: +972-72-2203766
E-Mail: yana.voldman@nrgene.com
Über Bühler
Bühler verfolgt das Ziel, Innovationen für eine bessere Welt zu schaffen. Dafür beabsichtigt das Unternehmen, die Bedürfnisse von Wirtschaft, Mensch und Natur in Einklang zu bringen. Als wichtiger Lösungspartner für die Lebensmittel- und Mobilitätsindustrie hat Bühler eine Strategie entwickelt, um die Treibhausgasemissionen in seinen Betrieben bis 2030 um 60% zu reduzieren (Greenhouse Gas Protocol, Scopes 1 & 2, Basisjahr 2019). Das Unternehmen hat sich darüber hinaus verpflichtet, bis 2025 skalierbare Lösungen anzubieten, die Energie, Abfall und Wasser in den Wertschöpfungsketten seiner Kunden um 50% reduzieren. Milliarden Menschen kommen täglich mit Technologien von Bühler in Kontakt, um ihren Grundbedarf an Lebensmitteln und Mobilität zu decken. Zwei Milliarden Menschen essen täglich Lebensmittel, die auf Anlagen von Bühler hergestellt wurden. Eine Milliarde Menschen reisen in Fahrzeugen, deren Teile mit Technologien von Bühler produziert wurden. Unzählige Menschen tragen Brillen, benutzen Smartphones und lesen Zeitungen und Zeitschriften. Sie alle werden mit Prozesstechnologien und -lösungen von Bühler hergestellt. Dank dieser globalen Relevanz ist Bühler in der einzigartigen Lage, die heutigen Herausforderungen in nachhaltige Geschäftsfelder zu verwandeln. Bühler trägt dazu bei, die Welt sicher zu ernähren. Und das Unternehmen leistet seinen Beitrag zum Klimaschutz, indem es Lösungen herstellt, die zu energieeffizienteren Autos, Gebäuden und Anlagen führen.
Bühler investiert jährlich bis zu 5% des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Im Jahr 2022 erwirtschafteten rund 12’700 Mitarbeitende einen Umsatz von CHF 3,0 Milliarden. Das Schweizer Familienunternehmen ist in 140 Ländern auf der ganzen Welt aktiv und betreibt ein globales Netzwerk von 105 Servicestationen, 30 Produktionswerken und Anwendungszentren in 23 Ländern.
www.buhlergroup.com
Über NRGene
NRGene ist ein AgTech-Unternehmen, das in der Forschung und Entwicklung von IP-intensiven technologischen Produkten tätig ist. Das Unternehmen nutzt KI- und Big-Data-Lösungen, um genetische Informationen zu analysieren und so die natürliche Entwicklung wichtiger Nutzpflanzen und -tiere in der globalen Agrar- und Lebensmittelindustrie zu beschleunigen und zu verbessern. Die Technologie von NRGene wurde bereits in über 300 Projekten für führende AgTech- und FoodTech-Unternehmen auf der ganzen Welt erfolgreich eingesetzt.
www.nrgene.com
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| 31.08.2023 | Bühler liefert seine Batterielösungen an die neue Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle in Deutschland
 Die Zukunft der Batterie: Entwicklung nachhaltiger Lösungen
Die Fraunhofer-Gesellschaft beabsichtigt, eine führende Rolle bei der Entwicklung industrieller Batterieproduktionsanlagen in Europa zu übernehmen. Der Bau einer neuen Testanlage am Forschungs- und Entwicklungsstandort Münster und einer Gigafactory auf demselben Gelände gehören zu diesem Plan. «Das Fraunhofer FFB hat ein klares Ziel. Wir erforschen und entwickeln Lösungen für die Skalierung der Produktionstechnologien für Lithium-Ionen-Batterien. Unsere Kundinnen und Kunden sind deutsche Automobilhersteller, die in die Batterieproduktion einsteigen wollen, um sich unabhängiger von internationalen Zulieferern und Anlagenbauern in der Batterieindustrie zu machen», sagt Markus Eckstein, Leiter der Fraunhofer FFB-Forschung.
Zehn Kilometer weiter südlich von der aktuellen Pilotanlage (FFB Workspace), im Hansa-Businesspark Münster, steht bereits die komplette Aussenhülle der FFB PreFab, des nächsten Meilensteins des Fraunhofer FFB. Im Jahr 2024 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein und die bestehende 30-Millimeter-Extruderanlage von Bühler in die FFB-PreFab einziehen. Die Pilot-Anlage verbindet eine industrietaugliche Produktionsleistung mit einer einfachen Bedienung. «Dank des modularen Aufbaus kann innerhalb kürzester Zeit eine sehr grosse Anzahl von Prozessparametern eingestellt und damit der Mischprozess sehr effizient angepasst werden», erklärt Philipp Stössel, Team Manager Process Technology Grinding & Dispersing bei Bühler.
In der FFB PreFab forschen die Teams mit Kundinnen und Kunden und Universitäten auf einer Fläche von 6000 Quadratmetern. «In unseren Innovationsmodulen können wir die Vorteile der kürzeren Umstellung- und Reinigungszeiten nutzen. So können wir bestehende Prozesse verbessern, neue Technologien anwenden und die gewonnenen Erkenntnisse auf industrielle Anwendungen übertragen», sagt Eckstein.
Das kontinuierliche Mischverfahren von Bühler ist einzigartig in der Branche. Es ermöglicht das Dosieren von Rohmaterial, Vormischen, Kneten, Feindispergieren und Entgasen in einer einzigen Maschine. «Dank der kontinuierlichen Mischtechnologie von Bühler können wir genaue Parameter für die Skalierung bestimmen und auf die Gigafactory übertragen. Die Batterieexpertinnen und Batterieexperten von Bühler bringen uns immer wieder dazu, die Abläufe aus einem anderen Blickwickel zu betrachten, und wir stehen in regem Austausch, wenn es um neue Technologien und Best Practices geht. Wir sind zum Beispiel fasziniert von QuaLiB, einer hauseigenen Entwicklung von Bühler, die es ermöglicht, die Qualität des Elektrodenpaste in Echtzeit zu analysieren und die Rückverfolgung des Prozesses sicherzustellen», erklärt Eckstein.
Die Fraunhofer-Forschungseinrichtung
Die Zusammenarbeit geht noch weiter. Bühler hat eine öffentliche Ausschreibung für sich entschieden und wird die Fraunhofer-Industrieanlage mit einem 93-Millimeter-Extruder sowie einer hochentwickelten Anlage für die Handhabung, Lagerung und Dosierung der Rohstoffe und für die Lagerung der Paste ausstatten. Die Anlage wird in der Lage sein, bis zu 1200 Liter Elektrodenpaste pro Stunde zu verarbeiten.
«Es ist aussergewöhnlich, dass eine Forschungseinrichtung eine komplette Lithium-Ionen-Batterieanlage aufbaut, um Forschung im Tonnenmassstab zu betreiben. Eine solche industrierelevante Forschung wird wertvolles Know-how hervorbringen und könnte dazu beitragen, die Technologielücke zwischen Europa und Asien zu schliessen. Ausserdem ist es eine ideale Plattform, um qualifizierte Arbeitskräfte für die Batterieindustrie aufzubauen», sagt Stoessel. «Für Bühler ist dies ein Leuchtturmprojekt, das dazu beitragen wird, die kontinuierliche Mischtechnologie weiter zu fördern.»
Ein dynamischer Markt
Die Fraunhofer-Forschungseinrichtung FFB ist ein Zeichen für die dynamische Entwicklung, die das Thema industrielle Batterieherstellung in der Forschung und Industrie einnimmt. Unternehmen und Forschungsinstitute suchen nach Möglichkeiten, die Kapazität zu verbessern, die Ladezeit zu verkürzen, die Kosten zu senken und die Innovation weiter voranzutreiben.
Das Potenzial ist gross und Bühler ist bereit, gemeinsam mit seinen Forschungspartnerinnen und -partnern und der Automobilindustrie an einer nachhaltigen Zukunft zu arbeiten. Bühler hat seinen Geschäftsbereich Battery Solutions vor mehr als zehn Jahren gegründet. Basierend auf der bewährten Doppelschneckenextruder-Technologie für die Lebens- und Futtermittelindustrie entwickelte Bühler ein neues kontinuierliches Mischverfahren für Elektrodenpaste. In diesen Jahren hat Bühler weltweit Aufträge für mehr als 70 kontinuierliche Elektrodenpaste-Mischanlagen erhalten, wovon mehr als die Hälfte Grossanlagen sind.
Über Bühler
Bühler verfolgt das Ziel, Innovationen für eine bessere Welt zu schaffen. Dafür beabsichtigt das Unternehmen, die Bedürfnisse von Wirtschaft, Mensch und Natur in Einklang zu bringen. Als wichtiger Lösungspartner für die Lebensmittel- und Mobilitätsindustrie hat Bühler eine Strategie entwickelt, um die Treibhausgasemissionen in seinen Betrieben bis 2030 um 60% zu reduzieren (Greenhouse Gas Protocol, Scopes 1 & 2, Basisjahr 2019). Das Unternehmen hat sich darüber hinaus verpflichtet, bis 2025 skalierbare Lösungen anzubieten, die Energie, Abfall und Wasser in den Wertschöpfungsketten seiner Kunden um 50% reduzieren. Milliarden Menschen kommen täglich mit Technologien von Bühler in Kontakt, um ihren Grundbedarf an Lebensmitteln und Mobilität zu decken. Zwei Milliarden Menschen essen täglich Lebensmittel, die auf Anlagen von Bühler hergestellt wurden. Eine Milliarde Menschen reisen in Fahrzeugen, deren Teile mit Technologien von Bühler produziert wurden. Unzählige Menschen tragen Brillen, benutzen Smartphones und lesen Zeitungen und Zeitschriften. Sie alle werden mit Prozesstechnologien und -lösungen von Bühler hergestellt. Dank dieser globalen Relevanz ist Bühler in der einzigartigen Lage, die heutigen Herausforderungen in nachhaltige Geschäftsfelder zu verwandeln. Bühler trägt dazu bei, die Welt sicher zu ernähren. Und das Unternehmen leistet seinen Beitrag zum Klimaschutz, indem es Lösungen herstellt, die zu energieeffizienteren Autos, Gebäuden und Anlagen führen.
Bühler investiert jährlich bis zu 5% des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Im Jahr 2022 erwirtschafteten rund 12’700 Mitarbeitende einen Umsatz von CHF 3,0 Milliarden. Das Schweizer Familienunternehmen ist in 140 Ländern auf der ganzen Welt aktiv und betreibt ein globales Netzwerk von 105 Servicestationen, 30 Produktionswerken und Anwendungszentren in 23 Ländern.
www.buhlergroup.com
Über die Fraunhofer FFB
Die Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle FFB ist eine Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft am Standort Münster. Ihr Konzept sieht eine Kombination aus Labor- und Produktionsforschung für unterschiedliche Batteriezellformate – Rundzelle, prismatische Zelle und Pouchzelle – vor. Die Mitarbeitenden der Fraunhofer FFB erforschen je nach Bedarf einzelne Prozessschritte oder die gesamte Produktionskette. Gemeinsam mit den Projektpartnern/-innen des Batterieforschungszentrums MEET der WWU Münster, des Lehrstuhls PEM der RWTH Aachen und des Forschungszentrums Jülich schafft die Fraunhofer-Gesellschaft in Münster eine Infrastruktur, mit der kleine, mittlere und Großunternehmen, aber auch Forschungseinrichtungen, die seriennahe Produktion neuer Batterien erproben, umsetzen und optimieren können. Während der Anfangsphase des Projekts wurde die Fraunhofer FFB als Institutsteil des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT aufgebaut. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung und das Land Nordrhein-Westfalen fördern den Aufbau der Fraunhofer FFB im Rahmen des Projekts »FoFeBat« mit insgesamt bis zu 680 Millionen Euro.
www.ffb.fraunhofer.de
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