| 13.05.2026 | GEG-Reform schafft Freiräume – doch wirtschaftlicher Transformationsdruck bleibt bestehen / Kommentar von Tomas Peeters, CEO der Bilthouse-Gruppe
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EQS-Media / 13.05.2026 / 12:02 CET/CEST
von Tomas Peeters, CEO der Bilthouse-Gruppe
„Die heute vom Bundeskabinett beschlossene Reform des Gebäudeenergiegesetzes sendet zunächst ein wichtiges Signal an den Markt: mehr Flexibilität, weniger regulatorischer Druck und damit potenziell mehr Planungssicherheit für Eigentümer und Investoren. Nach Jahren hoher Unsicherheit rund um Sanierungspflichten und Heiztechnologien ist das grundsätzlich ein nachvollziehbarer Kurs.
Entscheidend wird allerdings sein, dass aus der politischen Entlastung keine wirtschaftliche Fehlsteuerung entsteht. Denn auch wenn der Staat Einbaupflichten lockert, bleiben die ökonomischen Realitäten bestehen. Die CO₂-Bepreisung wird in den kommenden Jahren spürbar anziehen und fossile Heizsysteme sukzessive verteuern. Wer heute ausschließlich auf kurzfristig günstigere Investitionen setzt, könnte morgen mit deutlich höheren Betriebskosten konfrontiert werden.
Hinzu kommt: Die Debatte darf nicht isoliert auf den Heizkeller reduziert werden. Banken und Finanzierungspartner bewerten Immobilien zunehmend ganzheitlich unter ESG-, Energie- und Zukunftsfähigkeitsaspekten. Der energetische Zustand eines Gebäudes wirkt sich immer stärker auf Finanzierbarkeit, Werthaltigkeit und Vermarktungsfähigkeit aus. Immobilien, die perspektivisch nicht transformiert werden, bergen langfristig höhere Risiken – für Eigentümer ebenso wie für Kreditgeber.
Gleichzeitig eröffnet das Gesetz Chancen für pragmatische Übergangslösungen im Bestand. Hybridmodelle oder schrittweise Modernisierungspfade können insbesondere bei älteren Gebäuden sinnvoll sein, um Emissionen schnell und wirtschaftlich vertretbar zu senken. Entscheidend ist aus unserer Sicht, dass Eigentümer die gewonnene Flexibilität strategisch nutzen – nicht als Aufschub auf unbestimmte Zeit, sondern für eine wirtschaftlich tragfähige Transformationsplanung.
Der Markt braucht jetzt vor allem Verlässlichkeit. Eigentümer und Bauträger investieren dann, wenn regulatorische Rahmenbedingungen nachvollziehbar, finanzierbar und langfristig stabil sind. Auch diese Planungssicherheit wird darüber entscheiden, ob die Wärmewende im Gebäudebestand bzw. der Neubau tatsächlich an Tempo gewinnen.“
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| 02.04.2026 | Was kann eine bundeseigene Wohnungsbaugesellschaft wirklich leisten – und was nicht?
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EQS-Media / 02.04.2026 / 09:25 CET/CEST
Kommentar von Tomas Peeters, CEO der Bilthouse-Gruppe
Der politische Wille, den Wohnungsmarkt zu entlasten, ist da. Das zeigt der Vorstoß der Bundesbauministerin Verena Hubertz, die eine bundeseigene Wohnungsbaugesellschaft aufbauen will. Jede zusätzliche Initiative, die bezahlbaren Wohnraum schafft, ist grundsätzlich zu begrüßen. Wir brauchen Wohnungen, die sich die Menschen leisten können, und auch Wohnungen, die staatlich gefördert werden.
Aber wir sollten ehrlich bleiben: Ein neuer, staatlicher Projektentwickler allein wird die strukturellen Probleme im Wohnungsbau nicht lösen. Es braucht mutige Reformen. Denn auch eine staatliche Wohnbaugesellschaft steht vor den gleichen Herausforderungen wie alle anderen:
- Die Genehmigungsprozesse sind unnötig kompliziert und dauern viel zu lange.
- Material- und Finanzierungskosten sind massiv gestiegen. Bauen ist so teuer geworden, dass es sich häufig kaum noch lohnt.
- An allen Ecken und Enden fehlen Fachkräfte.
- Bürokratie und Regulierung machen allen am Bau- und Planungsprozess Beteiligten das Leben unnötig schwer, kosten Geld und Zeit.
Bezahlbarer Wohnraum wird nur dann entstehen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen – unabhängig davon, wer baut. Es braucht schnellere Verfahren, verlässliche Förderungen, Anreize für Fachkräfte und echte Entlastung bei Baukosten, Bürokratie und Regulierung. Ob Bürokratieabbau durch mehr Staat gelingt, ist zumindest fraglich.
Was es auch braucht: Vertrauen in die Privatwirtschaft. Der Staat ist nicht der beste Bauherr. Er kann – und muss – Impulse setzen, auch für sozialen Wohnungsbau. Die Umsetzung jedoch sollte in der Privatwirtschaft verantwortet werden. Dort finden wir gewachsene Kompetenz, die es braucht, um auch komplexe Projekte effizient in die Tat umzusetzen.
Zu einer echten Lösung finden wir nur, wenn alle – Politik, Kommunen, Bauwirtschaft, Finanzierer und Investoren – an einem Strang ziehen, ihre eigene Expertise einbringen und den Willen zeigen, eingefahrene, ineffiziente Strukturen aufzubrechen.
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Über Bilthouse
Die Bilthouse-Gruppe ist einer der führenden Anbieter für Baufinanzierungsvermittlung in Deutschland. Gegründet im Jahr 2022 vereint Bilthouse die erfolgreichen Marken von Baufi24, Hüttig & Rompf und Creditweb. Dabei setzt das Unternehmen auf persönliche, digital gestützte und vor allem transparente Finanzierungsberatung für Menschen, die eine Immobilie suchen. Um einen klaren Mehrwert für Endkunden zu schaffen, gehör auch Kredit24 für Privatkredite dazu. Das B2B-Fintech FinLink komplettiert das Angebot als CRM für die Immobilienfinanzierung. Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 700 Mitarbeitende mit einem vermittelten Baufinanzierungsvolumen von rund fünf Milliarden Euro pro Jahr. Baufi24 wurde im Jahr 2025 als zweitbester Baufinanzierungsvermittler vom Wirtschaftsmagazin €uro ausgezeichnet.
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| 25.02.2026 | Lockerung des Heizungsgesetzes – ein Signal der Vernunft, aber kein ökonomischer Freibrief für energetischen Stillstand
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EQS-Media / 25.02.2026 / 15:14 CET/CEST
von Tomas Peeters, CEO der Bilthouse-Gruppe
„Die angekündigten Pläne zur Lockerung und Entbürokratisierung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) sind aus Marktsicht zunächst ein wichtiges Signal der Deregulierung. Weniger Zwang und mehr Flexibilität können den Sanierungsstau in Deutschland jedoch nicht allein auflösen.
Jetzt ist Besonnenheit gefragt. Ob die geplanten Erleichterungen in der Praxis tatsächlich zu einer spürbaren finanziellen Entlastung führen, bleibt abzuwarten. Die Details der Umsetzung werden darüber entscheiden, ob wir hier eine echte bürokratische Kehrtwende erleben oder lediglich eine zeitliche Verschiebung notwendiger Investitionen.
Als Finanzierungsexperten mahnen wir jedoch zur Weitsicht: Eine Lockerung der gesetzlichen Einbaupflichten ist kein wirtschaftlicher Freibrief für den dauerhaften Verbleib bei fossilen Heizsystemen. Wer die gewonnene Freiheit dazu nutzt, jetzt noch schnell auf veraltete Öl- oder Gasheizungen zu setzen, läuft Gefahr, in eine wirtschaftliche Falle zu tappen. Die CO2-Bepreisung ist ein marktwirtschaftlicher Mechanismus, der in den kommenden Jahren unerbittlich anziehen wird. Wer die kurzfristige Ersparnis beim Einbau gegen die langfristig steigenden Betriebskosten durch fossile Brennstoffe aufrechnet, könnte eine böse Überraschung erleben. Zumal die „Grüngasquote“ auf wackeligen Beinen steht, die ausreichende Versorgung damit ist nicht sicher.
Zudem dürfen Immobilienbesitzer den Faktor Werterhalt nicht unterschätzen. Banken und Finanzierungspartner schauen heute genauer denn je auf die energetische Beschaffenheit eines Objekts. Eine Immobilie, die heute nicht zukunftsfähig saniert wird, ist morgen ein Risiko im Portfolio – sowohl für den Eigentümer als auch für den Kreditgeber. Unser Rat lautet daher: Die gewonnene Flexibilität nutzen, um Sanierungen klug und ohne Zeitdruck zu planen, aber den Pfad der Transformation keinesfalls zu verlassen. Souveränität bedeutet heute, sich unabhängig von fossilen Preisspiralen zu machen.“
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| 16.05.2023 | Bilthouse GmbH: Alexandra Hiebler komplettiert als CFO das Management-Team der Bilthouse-Gruppe
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EQS-Media / 16.05.2023 / 10:41 CET/CEST
Hamburg, 16.05.2023. Alexandra Hiebler ist seit dem 1. Mai 2023 Chief Financial Officer (CFO) der Bilthouse GmbH. Der Aufbau des Management-Teams der Bilthouse-Gruppe, einem der führenden unabhängigen Anbieter für Baufinanzierungsvermittlung in Deutschland, ist damit nach sorgfältiger Auswahl abgeschlossen. Unter dem Dach der Bilthouse-Gruppe sind seit April 2022 die erfolgreichen Marken von Baufi24, Hüttig & Rompf und Creditweb vereint.
Alexandra Hiebler wird sich um die Weiterentwicklung des Accountings und Controllings der Gruppe kümmern, für den Ausbau der Data Analytics-Kompetenz verantwortlich sein und die Investor Relations stärken. „Ich freue mich sehr, dass Alexandra unser Führungsteam vervollständigt“, sagt Tomas Peeters, CEO der Bilthouse-Gruppe. „Sowohl mit ihrem Background in den Bereichen Finanzen und Strategie, als auch durch ihre Persönlichkeit wird sie das Team bereichern und zur Realisierung unserer Wachstumspläne maßgeblich beitragen können. Von ihren langjährigen und breiten Erfahrungen bei den DAX-Konzernen Henkel und SAP können wir viel lernen, um unsere Finanz- und Analytics-Prozesse auf die nächste Ebene zu heben.“
Alexandra Hiebler war bei Henkel über zwölf Jahre lang in verschiedenen verantwortlichen Positionen im In- und Ausland tätig – davon vier Jahre als Head of Finance für Australien und Neuseeland und zuletzt als Corporate Director Group Strategy in der Zentrale in Deutschland. Sie verfügt über umfangreiche Erfahrungen in Finanz- und Buchhaltungsprozessen, der Umsetzung von Expansions- und Integrationsstrategien, der Überwachung und Durchsetzung von Rechts- und Unternehmensstandards sowie der Kommunikation mit Mitarbeitern, Beratern, Kunden und sonstigen Interessensgruppen. Ihre internationale Kompetenz und Teamfähigkeit konnte Alexandra Hiebler unter anderem beim Aufbau des Geschäftsbereichs „Laundry & Home Care“ in Australien erfolgreich unter Beweis stellen.
„Ich freue mich auf die neue Herausforderung bei Bilthouse und werde das Management-Team der Unternehmensgruppe bei der Umsetzung des eingeschlagenen Wachstumskurses mit meinen Erfahrungen tatkräftig unterstützen und voranbringen“, so Alexandra Hiebler.
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Die Bilthouse-Gruppe ist einer der führenden Anbieter für Baufinanzierungsvermittlung in Deutschland. Gegründet im Jahr 2022 vereint Bilthouse die erfolgreichen Marken von Baufi24, Hüttig & Rompf und Creditweb. Dabei setzt das Unternehmen auf persönliche, digital gestützte und vor allem transparente Finanzierungsberatung für Menschen, die eine Immobilie suchen. Um einen klaren Mehrwert für Endkunden zu schaffen, gehören auch die Firmen Kredit24 für Privatkredite und LoanLink24 für die englischsprachige Baufi-Beratung von Expats, dazu. Das B2B-Fintech FinLink komplettiert das Angebot als CRM für die Immobilienfinanzierung. Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 700 Mitarbeitende mit einem vermittelten Baufinanzierungsvolumen von rund fünf Milliarden Euro
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Dirk Ulmer
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E-Mail: d.ulmer@kerlundcie.de
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| 26.01.2023 | Bilthouse GmbH: Baufi24-Gründer wechseln in den Aufsichtsrat
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EQS-Media / 26.01.2023 / 14:00 CET/CEST
Hamburg, 26. Januar 2023 – Michael Lorenz und Stephan Scharfenorth, Gründer und Vorstände der Baufi24 Baufinanzierung AG sowie Geschäftsführer der Bilthouse GmbH, sind zum 1. Januar 2023 in den Baufi24 Aufsichtsrat gewechselt.
Tomas Peeters, Vorstandsvorsitzender der Baufi24 Baufinanzierung AG und CEO der Bilthouse-Gruppe: „Wir freuen uns Michael Lorenz und Stephan Scharfenorth auch nach dem operativen Ausscheiden als Berater an unserer Seite zu wissen. Gleichwohl gilt ihnen unser Dank für ihre Innovations- und Schaffenskraft als Gründer der Erfolgsgeschichte Baufi24. Dank ihrer unternehmerischen Weitsicht – unter anderem durch die langfristige Vorbereitung der „Bilthouse Idee“, konnten wir Bilthouse zu einem führenden Anbieter im deutschen Hypothekenmarkt formen. Mit dem 2022 neu etablierten Vorstandsteam sind wir optimal aufgestellt und arbeiten wir an den nächsten Erfolgen innerhalb der Bilthouse-Gruppe.“
Benjamin Papo (CSO), Helena von Voithenberg (CHRO) und Iryna Zhovtobryukh (CTO) sind gemeinsam mit Tomas Peeters (CEO) Mitglieder des Baufi24 Vorstands und der Bilthouse Geschäftsleitung.
„Als Baufi24-Gründer sind wir es gewohnt, unsere Rollen zu wechseln und Talenten Räume zu geben. In den letzten sechzehn Jahren war das oft der Fall und hat maßgeblich zu unserem Erfolg beigetragen“, betont Stephan Scharfenorth - Baufi24-Gründer, Vorstand und Bilthouse Geschäftsführer. „Nicht viele Startups schaffen die Transformation zu einem stabilen Unternehmen mit großen Zukunftschancen. Als „bootstrapped business“ ist das keine Selbstverständlichkeit. Deshalb sind wir besonders stolz, dass Baufi24 sich entgegen allen Widerständen und Herausforderungen seinen Platz erobert hat.“
Seit 2022 ist die Baufi24 Baufinanzierung AG Teil der neu geschaffenen Bilthouse Gruppe, zu der ebenfalls die Hüttig & Rompf AG, die FinLink GmbH und die Creditweb GmbH gehören. Mit rund 350 Mitarbeiter/ -innen und einem vermittelten Baufinanzierungsvolumen von ca. 5 Milliarden Euro pro Jahr entstand dadurch ein führender Player für Immobilienfinanzierungen.
Michael Lorenz, Co-Gründer und Geschäftsführer von Bilthouse: „Das Baufi24-Geschäftsstellenmodell hat sich als besonders wirkungsvoll erwiesen. Vollständig digital gestartet, haben wir schnell verstanden, dass Kunden nach wie vor die persönliche Beratung durch Menschen bevorzugen. Die Geschwindigkeit, mit der wir unsere Beratungskapazitäten aufbauen konnten, beeindruckt mich immer wieder. Mit guten Ideen und einem unerschütterlichen Glauben setzen sich Unternehmen offensichtlich auch in sehr wettbewerbsintensiven Markumfeldern durch.“
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Die Bilthouse Gruppe ist einer der führenden Anbieter für Baufinanzierungsvermittlung in Deutschland. Gegründet im Jahr 2022 vereint Bilthouse die erfolgreichen Marken von Baufi24, Hüttig & Rompf und Creditweb. Dabei setzt das Unternehmen auf persönliche, digital gestützte und vor allem transparente Finanzierungsberatung für Menschen, die eine Immobilie suchen. Um einen klaren Mehrwert für Endkunden zu schaffen, gehören auch die Firmen Kredit24 für Privatkredite und LoanLink24 für die englischsprachige Baufi-Beratung von Expats, dazu. Das B2B-Fintech FinLink komplettiert das Angebot als CRM für die Immobilienfinanzierung. Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 350 Mitarbeitende mit einem vermittelten Baufinanzierungsvolumen von rund fünf Milliarden Euro pro Jahr.
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