| 17.02.2026 | Nach der Zinswende: Die neue Normalität im Baufinanzierungsmarkt
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EQS-Media / 17.02.2026 / 14:13 CET/CEST
- Leistbarkeit bleibt der zentrale Engpass: Trotz steigender Einkommen liegt die monatliche Belastung 2025 deutlich über dem Niveau der Jahre vor der Zinswende.
- Gleichzeitig wird das Ausweichen auf den Mietmarkt zunehmend teurer: Mietkosten und Finanzierungsraten nähern sich vielen Regionen an
- Eigenkapital ist zum entscheidenden Eintrittskriterium geworden: Seit 2022 steigen Eigenkapitalquoten deutlich, Beleihungsausläufe sinken entsprechend.
- Hohe Einkommen allein reichen nicht mehr aus: Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Eigenkapital, tragfähiger Monatsrate und langfristiger Finanzierungsstruktur.
Frankfurt am Main, 17. Februar 2026 – Der deutsche Baufinanzierungsmarkt hat in den vergangenen zehn Jahren einen tiefgreifenden Strukturwandel durchlaufen. Während bis zur Zinswende ein klarer Verkäufermarkt mit stark steigenden Preisen und sehr günstigen Finanzierungskonditionen dominierte, bestimmen heute Leistbarkeit, Eigenkapital und eine solide Finanzierungsstruktur die Marktdynamik. Eine aktuelle Auswertung des Baufinanzierungsvermittlers Hüttig & Rompf zeigt, dass sich der Markt nach der starken Korrektur ab 2022 in den Jahren 2024 und 2025 neu ausgerichtet hat – ohne Rückkehr zur Niedrigzinsära, aber mit wachsender Planungssicherheit für gut vorbereitete Käuferinnen und Käufer.
Längerfristige Entwicklungen im Baufinanzierungsmarkt
Über viele Jahre war der Immobilienerwerb vor allem durch steigende Preise geprägt. Zwischen 2016 und 2021 erhöhten sich die durchschnittlichen Quadratmeterpreise für Eigennutzer von rund 2.900 Euro auf über 4.000 Euro, während die Gestehungskosten im gleichen Zeitraum von knapp 380.000 Euro auf rund 556.000 Euro stiegen. In diesem Umfeld war der Markt klar angebotsgetrieben, die Finanzierung stellte aufgrund des niedrigen Zinsniveaus für viele Käuferinnen und Käufer keinen begrenzenden Faktor dar.
Mit der Zinswende ab 2022 änderte sich diese Marktdynamik spürbar. Die Preise gaben in der Folge nach und liegen 2025 mit durchschnittlich rund 3.600 Euro pro Quadratmeter unter den Höchstständen von 2021, jedoch weiterhin deutlich über dem Niveau vor Beginn des Preisbooms.
Mietmarkt verteuert sich dynamischer als der Kaufmarkt
Deutlich stärker als die Preise veränderte sich die Finanzierungsseite. Die monatliche Gesamtrate für Eigennutzer stieg von durchschnittlich rund 1.100 Euro im Jahr 2016 auf knapp 1.800 Euro im Jahr 2025. Zwar erhöhten sich die durchschnittlichen Einkommen im gleichen Zeitraum deutlich, das Verhältnis von Rate zu Einkommen liegt mit rund 26 Prozent jedoch weiterhin klar über dem Niveau der Jahre vor der Zinswende. Leistbarkeit ist damit zum zentralen Kriterium im Baufinanzierungsmarkt geworden.
Gleichzeitig verteuert sich auch der Mietmarkt dynamisch. Eine aktuelle Auswertung der Bilthouse-Gruppe zeigt, dass die Angebotsmieten in den 50 größten Städten zuletzt um 4,8 Prozent stiegen, während die Kaufpreise lediglich um 2,6 Prozent zulegten. Dadurch verringert sich der Abstand zwischen monatlicher Miete und Finanzierungsrate weiter. In immer mehr Regionen nähern sich Miet- und Finanzierungskosten an – insbesondere für Haushalte mit ausreichend Eigenkapital und stabiler Finanzierungsstruktur.
Eigenkapital und Finanzierungsstruktur rücken in den Fokus
Parallel zur veränderten Zins- und Preisentwicklung hat sich auch die Finanzierungskultur gewandelt. Seit der Zinswende bringen Käuferinnen und Käufer im Durchschnitt deutlich mehr Eigenkapital ein. Die Eigenkapitalquote von Eigennutzern stieg von rund 20 Prozent in den Jahren 2020 und 2021 auf etwa 27 Prozent im Jahr 2025. Gleichzeitig sank der Beleihungsauslauf von knapp 89 Prozent im Jahr 2020 auf nun rund 84 Prozent.
Diese Entwicklung verdeutlicht, dass hohe Einkommen allein zunehmend kein ausreichendes Finanzierungskriterium mehr darstellen. Entscheidend ist vielmehr das Zusammenspiel aus Eigenkapital, laufender Belastung und langfristiger Finanzierungsstruktur. Ergänzend dazu ist die durchschnittliche Anfangstilgung seit 2019 von gut 3,0 Prozent auf rund 2,1 Prozent gesunken, um die monatliche Belastung unter den veränderten Zinsbedingungen tragfähig zu halten.
Entwicklung von 2024 auf 2025: Konsolidierung auf hohem Niveau
Im Übergang von 2024 auf 2025 zeigt sich eine Phase der Stabilisierung. Die Gestehungskosten und Quadratmeterpreise blieben weitgehend konstant, während die monatlichen Gesamtraten leicht zurückgingen. Trotz dieser Entlastung bewegen sich die Belastungen weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Eigenkapitalquoten blieben hoch, während sich das Verhältnis von monatlicher Rate zu Einkommen nur geringfügig verbesserte. Der Immobilienerwerb bleibt damit anspruchsvoll, ist für gut vorbereitete Käuferinnen und Käufer jedoch weiterhin realisierbar.
Neues Zinsumfeld erfordert realistische Planung
Mit Blick auf 2026 rechnet Hüttig & Rompf nicht mit einer Rückkehr zu den niedrigen Bauzinsen vergangener Jahre. Vielmehr hat sich ein neues Zinsumfeld etabliert, in dem sich die Konditionen dauerhaft auf einem höheren Niveau bewegen.
Benjamin Papo, Geschäftsführer von Hüttig & Rompf zum Bauzinsausblick: „Wir erwarten für 2026 kein Zurück zu den Tiefständen früherer Jahre, sondern eine Phase stabiler bis leicht steigender Bauzinsen. Nach der klaren Zinspause der EZB und dem Ende des Lockerungszyklus hat sich ein neues Zinsumfeld etabliert. Die zentralen Treiber für die Bauzinsen liegen dabei weniger bei der Geldpolitik als an den Kapitalmärkten. Hohe Staatsverschuldung, große Emissionsvolumina und geopolitische Unsicherheiten halten die Renditen langfristiger Staatsanleihen unter Aufwärtsdruck. Vor diesem Hintergrund halten wir für zehnjährige Baufinanzierungen mit 80 Prozent Beleihung zum Jahresende 2026 ein Zinsniveau nahe der 4-Prozent-Marke für realistisch.“
Zur Mietentwicklung: „Parallel dazu verteuert sich auch der Mietmarkt. Da die Mieten in vielen Regionen schneller steigen als die Kaufpreise, verringert sich der Abstand zwischen monatlicher Miete und Finanzierungsrate. Damit rückt bei der Entscheidung für oder gegen Wohneigentum nicht mehr allein der Bauzins in den Vordergrund, sondern die Gesamtbelastung im Vergleich zum Mieten.“
Der Bauzins bleibt damit ein wichtiger Faktor bei der Kaufentscheidung, ist jedoch nicht mehr allein ausschlaggebend. Entscheidend ist das Gesamtpaket aus Zins, Kaufpreis und Eigenkapital sowie eine solide Finanzierungsstruktur, die Planungssicherheit bietet. Wer hier gut vorbereitet ist, kann auch in einem Umfeld um vier Prozent Bauzins erfolgreich Wohneigentum erwerben.
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Über die Hüttig & Rompf GmbH
Kaufen, bauen, modernisieren: Bei der Hüttig & Rompf GmbH dreht sich alles um die passende Baufinanzierung. Als Immobilienfinanzierer begleiten wir Menschen auf dem Weg in die eigenen vier Wände – und das bereits seit
35 Jahren. Unser Erfolgsrezept? Persönliche und fachkundige Beratung. Denn unsere Experten liefern keine Standardlösungen, sondern finden genau die Baufinanzierung, die perfekt zu den Bedürfnissen, Wünschen und Möglichkeiten unserer Kunden passt. Mit rund 30 Standorten im Bundesgebiet und einem Finanzierungsvolumen von rund 2,5 Milliarden Euro (2022) gehören wir zu den drei führenden Baufinanzierungsvermittlern Deutschlands. Seit 2022 gehört die Hüttig & Rompf AG zur dann gegründeten Bilthouse-Gruppe.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.huettig-rompf.de | FAQs: www.huettig-rompf.de/baufinanzierung/faq Facebook: www.facebook.com/huettig.rompf | Instagram: https://www.instagram.com/baufinanzierung_huettig_rompf/ | LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/huettig-rompf/
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Die Bilthouse-Gruppe ist einer der führenden Anbieter für Baufinanzierungsvermittlung in Deutschland. Gegründet im Jahr 2022 vereint Bilthouse die erfolgreichen Marken von Baufi24, Hüttig & Rompf und Creditweb. Dabei setzt das Unternehmen auf persönliche, digital gestützte und vor allem transparente Finanzierungsberatung für Menschen, die eine Immobilie suchen. Um einen klaren Mehrwert für Endkunden zu schaffen, gehört auch Kredit24 für Privatkredite dazu. Das B2B-Fintech FinLink komplettiert das Angebot als CRM für die Immobilienfinanzierung. Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 700 Mitarbeitende mit einem vermittelten Baufinanzierungsvolumen von rund fünf Milliarden Euro pro Jahr.
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| 05.05.2023 | Hüttig & Rompf AG: Immobilienfinanzierungen – Licht am Ende des Tunnels?
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EQS-Media / 05.05.2023 / 12:52 CET/CEST
- Immobilienfinanzierungen mit Stabilisierung auf niedrigem Niveau
- Zuletzt kein weiterer Anstieg der monatlichen Belastungen
- Bessere Rahmenbedingungen für den privaten Immobilienerwerb weiterhin dringend erforderlich. Gleichstellung von Selbstnutzern mit Vermietern wäre ein wichtiger Schritt
Frankfurt am Main, 5. Mai 2023 – Nach einem verhaltenen Start in das Jahr 2023 zeichnet sich im März eine Trendwende im Neugeschäft für Wohnungsbau- und Hypothekarkredite an private Haushalte ab. Jüngsten Bundesbank-Daten zufolge stieg das Neukreditvolumen auf 15,3 Mrd. EUR, ein Plus von 27 Prozent gegenüber Februar. Auch beim Baufinanzierungsvermittler Hüttig & Rompf ist es ohne Berücksichtigung saisonaler Effekte im ersten Quartal 2023 gegenüber den vorangegangenen drei Monaten zu einer gestiegenen Anzahl an Abschlüssen gekommen. „Die Kaufinteressenten scheinen sich somit allmählich auf die neuen Zinsgegebenheiten bei Hypothekendarlehen einzustellen“, wie Benjamin Papo, seit Anfang April neuer Vorstandsvorsitzender der Hüttig & Rompf AG, sagt.
Zuletzt leichter Rückgang bei den monatlichen Belastungen
Gleichzeitig haben sich die Gestehungskosten der finanzierten Objekte um rund 15 Prozent reduziert – und zwar unabhängig vom Käufertyp. Bei Selbstnutzern lagen diese in den ersten drei Monaten des Jahres im Mittel bei einer halben Million Euro, bei Kapitalanlegern waren es mit durchschnittlich 321.000 Euro gut ein Drittel weniger. Dennoch haben sich die monatlichen Belastungen bei neu abgeschlossenen Hypothekendarlehen im Jahresvergleich um 18,5 Prozent (Selbstnutzer) auf zuletzt 1.841 Euro bzw. um 13,5 Prozent (Kapitalanleger) auf 1.199 deutlich erhöht, bei sinkenden Tilgungsraten. Gerade für viele Bau- und Kaufinteressenten, die ihre Immobilie selbst bewohnen wollen, ist die Belastungsgrenze damit erreicht oder sogar überschritten. Positiv ist in diesem Zusammenhang allerdings zu vermerken, dass die monatlichen Belastungen bei Neuabschlüssen in den vergangenen drei Monaten leicht zurückgegangen sind.
Höhere Eigenkapitalanforderungen
Insgesamt muss heute deutlich genauer kalkuliert werden als noch vor zwölf oder fünfzehn Monaten. Der Beratungsbedarf potenzieller Immobilienkäufer und Bauinteressenten hat sich entsprechend erhöht. Auf die Fachkompetenz, die Erfahrung und die starke Vernetzung der beauftragten Finanzierungsvermittler sollten Kaufwillige deshalb noch stärker als ohnehin schon achten.
Beispielsweise sind die Eigenkapitalanforderungen vieler Banken deutlich angestiegen. Wurden im ersten Quartal 2022 im Schnitt noch 22,6 Prozent der Gestehungskosten aus eigenen Mitteln beigesteuert, waren es im ersten Quartal des laufenden Jahres 28,5 Prozent. Bei Selbstnutzern allein ist der Eigenkapitalanteil um 6,5 Prozentpunkte angestiegen. Bezogen auf Gestehungskosten von 500.000 Euro bringen sie heute somit 32.500 Euro mehr an Eigenmitteln zur Kaufpreisfinanzierung ihres neuen Zuhauses mit.
Geringere Tilgungssätze und kürzere Kreditlaufzeiten
Bei den Kreditkonditionen wird aktuell auf die Nachkommastellen geachtet. Haben sich im ersten Quartal 2022 noch 60 Prozent der Eigennutzer für eine Zinsfestschreibung von mindestens 15 Jahren entschieden, waren es zwölf Monate später nur noch 43 Prozent. Der Anteil der Kredite mit zehnjähriger Zinsbindung hat von 31 Prozent auf fast 46 Prozent entsprechend zugenommen – und dass, obwohl sich beim Effektivzins auf diese Weise derzeit gerade einmal 0,2 Prozentpunkte einsparen lassen. Etwa doppelt so stark fällt bei der monatlichen Belastung die Verringerung des durchschnittlichen Tilgungssatzes ins Gewicht. Lag dieser laut Marktdaten von Hüttig & Rompf in den Anfang 2022 bei Selbstnutzern noch bei 2,58 Prozent und bei Kapitalanlegern bei 2,84 Prozent, ist er im gerade abgelaufenen Quartal auf 2,16 Prozent bzw. 1,98 Prozent abgesunken. Entsprechend länger muss getilgt werden. So führt die Reduzierung des Tilgungssatzes von 2,58 Prozent auf 2,16 Prozent bei einem Zinssatz von 3,8 Prozent ceteris paribus zu einer Verlängerung der rechnerischen Tilgungsdauer um fast drei Jahre (von 23 Jahren und elf Monaten auf 26 Jahre und zehn Monate). Je geringer der regelmäßige Tilgungssatz, desto stärker sollten deshalb Sondertilgungsmöglichkeiten wahrgenommen werden, sofern es die finanzielle Situation zulässt.
Staatliche Impulse dringend erforderlich
Was fehlt, um trotz des stark erhöhten Zinsniveaus die Möglichkeit zum Kauf privaten Wohneigentums für breitere Käuferschichten wieder herzustellen, sind staatliche Impulse. Die KfW-Niedrigzinskredite von bis zu 150.000 Euro, die seit Anfang März aus dem recht begrenzten Topf von 750 Millionen Euro für den klimafreundlichen Neubau beantragt werden können, sind dabei sicherlich nur ein erster Schritt. Für erforderlich hält Papo vielmehr ein breites Maßnahmenpaket, das neben der Wiedereinführung einer Eigenheimzulage (wie 1995 bis 2005) unter anderem die Gleichstellung von Selbstnutzern mit Vermietern beinhaltet: „So sollten Hypothekenzinsen für Wohneigentum als Rentenbaustein grundsätzlich von der Steuer absetzbar sein. Zudem muss die Grunderwerbsteuer beim erstmaligen Kauf einer Wohnimmobilie entfallen und Arbeitgeberdarlehen sollten als Eigenkapitalersatz für Mitarbeiter mit kleineren und mittleren Einkommen gefördert werden, um nur einige sinnvolle Maßnahmen zur Wohneigentumsförderung zu nennen.“
Ausblick – Kaufpreise
Benjamin Papo: „Gerade bei Selbstnutzern sind die durchschnittlichen Gestehungskosten im abgelaufenen Quartal recht deutlich zurückgegangen (-6,1 Prozent). Zum Teil mag dies auf reduzierte Ansprüche bzw. Möglichkeiten der Käufer zurückzuführen sein, es spiegelt aber auch die sukzessiv fallenden Preise am Wohnimmobilienmarkt wider. So steigt mit zunehmender Vermarktungsdauer die Bereitschaft potenzielle Immobilienverkäufer, ihre Preisvorstellungen den neuen Gegebenheiten (Zinsexplosion sowie gestiegene Energie- und Sanierungskosten) anzupassen. Diese Entwicklung dürfte sich in den kommenden Monaten fortsetzen. Kaufinteressenten sollte für gute Gelegenheiten gewappnet sein.“
Ausblick – Zinsentwicklung
Benjamin Papo: „Aktuell dürften die Währungshüter der EZB nach der gestrigen Zinserhöhung nun zunächst einmal genau die weitere Inflationsentwicklung beobachten. Je hartnäckiger sich die weiterhin hohe Inflation hält, desto weiter dürfte die EZB jedoch gezwungen sein, weiter an der Zinsschraube zu drehen – und das Niveau gegebenenfalls länger zu halten als von vielen erwartet.“
Über die Hüttig & Rompf AG
Kaufen, bauen, modernisieren: Bei der Hüttig & Rompf AG dreht sich alles um die passende Baufinanzierung. Als Immobilienfinanzierer begleiten wir Menschen auf dem Weg in die eigenen vier Wände – und das bereits seit35 Jahren. Unser Erfolgsrezept? Persönliche und fachkundige Beratung. Denn unsere Experten liefern keine Standardlösungen, sondern finden genau die Baufinanzierung, die perfekt zu den Bedürfnissen, Wünschen und Möglichkeiten unserer Kunden passt. Mit rund 30 Standorten im Bundesgebiet und einem Finanzierungsvolumen von rund 2,5 Milliarden Euro (2022) gehören wir zu den drei führenden Baufinanzierungsvermittlern Deutschlands. Seit 2022 gehört die Hüttig & Rompf AG zur dann gegründeten Bilthouse-Gruppe.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.huettig-rompf.de | FAQs: www.huettig-rompf.de/baufinanzierung/faq YouTube: www.youtube.com/baufinanzierungleichtgemacht | Facebook: www.facebook.com/huettig.rompf | Instagram: https://www.instagram.com/baufinanzierung_huettig_rompf/ | LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/huettig-rompf/
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| 03.04.2023 | Hüttig & Rompf AG: Ditmar Rompf wechselt in den Aufsichtsrat der Hüttig & Rompf AG – Benjamin Papo neuer Vorstandsvorsitzender
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EQS-Media / 03.04.2023 / 13:38 CET/CEST
Frankfurt am Main, 3. April 2023 – Ditmar Rompf (63), Mitgründer und langjähriger Vorstandsvorsitzender der Hüttig & Rompf AG, wechselt mit Wirkung zum 1. April 2023 aus dem operativen Geschäft in den Aufsichtsrat der Hüttig & Rompf AG. Benjamin Papo (45), Chief Sales Officer der Bilthouse-Gruppe und Mitglied des Vorstands der Baufi24 Baufinanzierung AG, übernimmt zusätzlich den Vorstandsvorsitz der Hüttig & Rompf AG. Das Unternehmen hatte sich 2022 mit Baufi24 und Creditweb zur Bilthouse-Gruppe zusammengeschlossen.
Ditmar Rompf ist Kaufmann mit langjährigen Erfahrungen im Finanzdienstleistungsvertrieb mit Schwerpunkt Immobilienfinanzierungen. Nach Ausbildung und Tätigkeit im Versicherungsgewerbe gründete er 1988 mit Paul Hüttig zunächst die Hüttig & Rompf GbR, aus der später die Hüttig & Rompf AG hervorging. Ditmar Rompf war verantwortlich für die Filialen und den Vertrieb und bis zuletzt Vorsitzender des Vorstands.
„35 Jahre nach der Gründung von Hüttig & Rompf ist es an der Zeit, den Staffelstab zu übergeben“, kommentiert Ditmar Rompf. „Gleichzeitig möchte ich Hüttig & Rompf und unserer im vergangenen Jahr neu geschaffenen Unternehmensgruppe weiterhin beraterisch erhalten bleiben, um unsere gemeinsame Vision weiterzuentwickeln. Ich freue mich sehr, dass wir mit Benjamin Papo eine exzellent vernetzte und erfahrene Führungspersönlichkeit für den Vorstandsvorsitz bei Hüttig & Rompf gewinnen konnten.“
Papo verantwortet neben dem Vorstandsvorsitz der Hüttig & Rompf AG den Vertrieb und das Wachstum des Endkundengeschäfts sowie den gesamten B2C-Vertrieb der Marken Baufi24 und Hüttig & Rompf, Loanlink24 und Kredit24. Der 45-Jährige bringt umfassende Erfahrung im Auf- und Ausbau des Baufinanzierungsvertriebs mit. Er hat von 2002 bis 2015 in verschiedenen Funktionen die Entwicklung der Interhyp AG maßgeblich geprägt – davon die letzten fünf Jahre als Mitglied des Vorstands, wo er den Ausbau des Privatkundengeschäfts verantwortete. Zwischen Interhyp und Bilthouse war Papo in zwei weiteren Senior Executive Positionen verantwortlich: Von 2015 bis 2017 war er Direktor des Programms zur digitalen Transformation bei der ING Deutschland. Zuletzt hat Papo als CEO von Finanzchef24 in den vorangegangenen fünf Jahren das Insurtech erfolgreich strategisch ausgerichtet und zum führenden, digitalen Broker für Gewerbeversicherungen entwickelt.
„Ditmar Rompf hat große Fußstapfen hinterlassen. Ich freue mich darauf, Hüttig & Rompf im Verbund mit der Bilthouse-Gruppe weiterentwickeln zu dürfen“, erklärt Benjamin Papo. „Hüttig & Rompf versteht sich als starker Partner für Makler und Bauträger und bedient mit seiner qualitativen und persönlichen Baufinanzierungsberatung und -vermittlung die Bedürfnisse seiner Kunden und Bankpartner. Diesen Markenkern und diese Marktposition werden wir selbstbewusst weiterentwickeln, wenngleich die Zeitenwende am Immobilienmarkt die gesamte Branche vor Herausforderungen stellt.“
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| 25.01.2023 | Hüttig & Rompf AG: 180 Grad Wende bei Immobilienfinanzierungen – Hoffnung auf Erholung in 2023
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EQS-Media / 25.01.2023 / 10:51 CET/CEST
- Gestiegene monatliche Belastungen und verringerte Renditeperspektiven haben 2022 für einen Einbruch bei Immobilienfinanzierungen gesorgt
- Höhere Eigenkapitalanteile und geringere Tilgungssätze bei längerer Tilgungsdauer
- Finanzierungszertifikate können gerade bei Notverkäufen ein überzeugendes Argument sein und für Preisnachlässe sorgen
Frankfurt am Main, 25.01.2023 – In kaum einem Finanzierungssegment haben sich die Bedingungen 2022 so stark verändert wie beim Neugeschäft für Wohnungsbaukredite an private Haushalte. Lag der durchschnittliche Effektivzins laut Angaben der Bundesbank im Januar vergangenen Jahres noch bei 1,35%, ist er bis Ende des Jahres auf zwischenzeitlich über 4% angestiegen. Die Folgen für das Segment als Ganzes, das hinsichtlich der Anzahl der Abschlüsse einen Einbruch von über 20% (Q4: -45%) verkraften musste, aber auch für jeden einzelnen Kreditnehmer sind immens. Dies zeigt eine aktuelle Auswertung von Marktdaten des Baufinanzierungsvermittlers Hüttig & Rompf.
Belastungsgrenze bei vielen Eigennutzern erreicht
Bei der Betrachtung der Auswirkungen auf die Kreditnehmer sticht in erster Linie die gestiegene monatliche Belastung ins Auge, die mit der Aufnahme eines neuen Immobilienkredits verbunden ist. Während die monatliche Gesamtrate bei Selbstnutzern 2021 noch durchschnittlich 1.447 Euro betrug, ist sie 2022 auf 1.717 Euro angestiegen (+18,7%). Betrachtet man nur das vierte Quartal, sind es sogar 1.877 Euro, was gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum einem Anstieg von 23,6% entspricht. Eine ähnliche Entwicklung, wenn auch auf niedrigerem absoluten Niveau, lässt sich bei den Kapitalanlegern feststellen. „Insbesondere für viele Bau- und Kaufinteressenten, die ihre Immobilie selbst bewohnen wollen, ist die Belastungsgrenze damit erreicht oder sogar überschritten“, beschreibt Ditmar Rompf, Vorstandsvorsitzender der Hüttig & Rompf AG, die aktuelle Situation. Dies gilt umso mehr, als die Höhe der monatlichen Gesamtrate nur einen Teil der Veränderungen widerspiegelt. „Gleichzeitig haben sich nämlich auch das aufzubringende Eigenkapital erhöht sowie der Tilgungssatz reduziert.“
Deutlich erhöhte Eigenkapitalanforderungen
Steuerten Eigennutzer 2021 im Schnitt noch etwas über 110.000 Euro an eigenen Mitteln zum Bau oder Kauf ihrer Immobilie bei, ist dieser Betrag 2022 auf 140.000 Euro angestiegen. Im gerade abgelaufenen Quartal waren es sogar fast 150.000 Euro. Der durchschnittliche Eigenkapitalanteil an den Gestehungskosten ist damit von 20% auf 24,8% (2022) bzw. zuletzt sogar 28% (Q4 2022) angestiegen. Dies ist nötig, um die Finanzierung von den Banken, die ihre Anforderungen in den zurückliegenden Monaten deutlich erhöht haben, überhaupt erst zu angemessenen Konditionen zugesagt zu bekommen.
Die Verringerung des Tilgungssatzes dient dagegen dazu, die monatlichen Belastungen in einem stemmbaren Rahmen zu halten. 2021 lag der Tilgungssatz bei neu abgeschlossenen Baukrediten von Eigennutzern bei 2,8%. Im Jahr darauf ist dieser auf durchschnittlich 2,4% gesunken. In Q4 2022 waren es nur noch 2,2%. Die Reduzierung von 2,8% auf 2,2% hat ceteris paribus (3,6% Effektivzins) eine Verlängerung der rechnerischen Tilgungsdauer von rund 23 auf gut 27 Jahre zur Folge. Für Interessenten unterstreicht diese Entwicklung insbesondere die Bedeutung von Sondertilgungen.
Kapitalanleger können noch finanzieren, warten aber ab
Da Käufer, die ein Objekt zur Kapitalanlage suchen, im Schnitt über ein um 30% höheres Gesamteinkommen verfügen (monatlich 8.462 Euro versus 6.518 Euro für Eigennutzer), liegt die Belastungsgrenze bei ihnen deutlich weiter oben. Ihre momentane Zurückhaltung resultiert in erster Linie aus den verringerten Renditeperspektiven des Immobiliensegments. „Die aktuelle Zurückhaltung könnte sich mit einem allgemeinen inflationsbedingten Mietanstieg sowie einer Reduzierung der Kaufpreise, wie wir aktuell bereits in geringem Maße sehen, wieder verbessern“, so Rompf. „Erste Tendenzen in diese Richtung beobachten wir bereits.“
Aktuell befindet sich der Immobilienmarkt allerdings noch in einer Art Pattsituation. Die Finanzierungskosten sind erheblich angestiegen, andererseits haben die Kaufpreise bereits etwas nachgegeben. Gerade bei Notverkäufen können schon jetzt deutliche Preisnachlässe erzielt werden. Potenzielle Interessenten sollten deshalb vorbereitet sein. Für den Verkäufer kann dabei ein Finanzierungszertifikat, mit dem die ausgewählte Bank bestätigt, dass sie den Immobilienkauf mit einer Baufinanzierung begleiten würde, ein überzeugendes Argument sein.
Ausgewählte Finanzierungsaspekte (Durchschnitt)

Quelle: Hüttig & Rompf AG
Ausblick – Kaufpreise
Ditmar Rompf: „Aktuell bewegt sich auf dem Immobilienmarkt nur wenig. Die Finanzierungskosten sind stark angestiegen, viele potenzielle Verkäufer sind aber noch nicht bereit, diesen Umstand in ihren Preisvorstellungen zu berücksichtigen. Gerade bei Immobilienbesitzern mit Verkaufsdruck dürfte sich hier in den kommenden Wochen und Monaten aber eine zunehmende Anpassung an die neue Realität bemerkbar machen. Kaufinteressenten sollten deshalb vorbereitet sein.“
Ausblick – Zinsentwicklung
Ditmar Rompf: „Grundsätzlich ist die weitere Entwicklung der Bauzinsen schwer zu prognostizieren. Zu komplex und vielfältig sind die Faktoren, die gerade in unsicheren Zeiten zu Veränderungen des allgemeinen Zinsniveaus führen können. Einiges spricht jedoch dafür, dass wir uns zunächst auf dem aktuellen Niveau um die vier Prozent einpendeln werden.“
Über die Hüttig & Rompf AG
Die 1988 gegründete Hüttig & Rompf AG ist auf die Vermittlung von Baufinanzierungen spezialisiert und gehört zu den Top 3 Baufinanzierungsvermittlern Deutschlands. Sie beschäftigt ein Team von 270 Mitarbeiter/innen, davon 155 Baufinanzierungsberater/innen, an 28 Standorten im gesamten Bundesgebiet. Das Partnernetzwerk des Unternehmens umfasst 500 Partnerbanken und Sparkassen und 2.750 Immobilienvertriebspartner.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.huettig-rompf.de | FAQs: www.huettig-rompf.de/baufinanzierung/faq YouTube: www.youtube.com/baufinanzierungleichtgemacht | Facebook: www.facebook.com/huettig.rompf | Instagram: https://www.instagram.com/baufinanzierung_huettig_rompf/ | LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/huettig-rompf/
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| 25.10.2022 | Hüttig & Rompf AG: Preise bei Bestandsimmobilien bröckeln auf hohem Niveau – Verhandlungsspielraum bei Käufern steigt
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EQS-Media / 25.10.2022 / 10:14 CET/CEST
Preise bei Bestandsimmobilien bröckeln auf hohem Niveau – Verhandlungsspielraum bei Käufern steigt
- Nachfragerückgang nach Immobilienfinanzierungen setzt sich im dritten Quartal 2022 fort
- Preisrückgänge von bis zu zehn Prozent im Bestand vom ersten auf das dritte Quartal 2022
- Banken verschärfen ihre Eigenkapitalanforderungen und gehen bei ihren Berechnungen inzwischen von höheren Lebenshaltungskosten aus
- Bei reduzierter Tilgung lassen sich in Kombination mit dem Abschluss eines Bausparvertrags viele Projekte dennoch realisieren
Frankfurt am Main, 25.10.2022 – Der Markt für Immobilienfinanzierungen ist in den zurückliegenden Monaten eingebrochen. Lag das Neugeschäft bei Wohnungsbaukrediten deutscher Banken an private Haushalte laut Angaben der Bundesbank im März mit rund 32 Mrd. Euro noch auf einem Allzeithoch, ist es im August auf den niedrigsten Monatswert seit fast vier Jahren gefallen (18,5 Mrd. Euro). Besonders stark gefallen ist dabei die Nachfrage der Kapitalanleger, wie aktuelle Marktdaten des Baufinanzierungsberaters Hüttig & Rompf zeigen.
Verantwortungsvolle Beratung gefragt
Hauptgrund für die Entwicklung ist die Zinswende, die deutlich stärker ausfällt als ursprünglich erwartet. Hinzu kommt die Verunsicherung vieler Verbraucher und restriktivere Finanzierungsbedingungen der Banken. „In ihren Berechnungen, ob ein Käufer den Immobilienkredit überhaupt noch stemmen kann, setzen sie inzwischen deutlich höhere Lebenshaltungskosten an“, wie Ditmar Rompf, Vorstandsvorsitzender der Hüttig & Rompf AG, aus unzähligen Gesprächen mit seinen Finanzierungspartnern weiß. „Schon aus der eigenen Verantwortung heraus hat sich der prozentuale Anteil der Kaufinteressenten, den wir wieder nach Hause schicken müssen, deutlich erhöht. Viele drohen schlicht, sich zu übernehmen oder bekämen von den Banken aktuell ohnehin eine Absage.“ Die Übrigen haben ihren Eigenkapitalanteil nach jüngsten Erhebungen des Finanzierungsexperten signifikant erhöht. So brachten Eigennutzer im dritten Quartal 2022 durchschnittlich ca. 26 Prozent der Gestehungskosten an Eigenkapital auf, während es ein Jahr zuvor noch 21 Prozent waren. Bei den Kapitalanlegern ist der Anteil der eigenen Mittel binnen Jahresfrist von 24 Prozent auf 28 Prozent angestiegen.
Geringere Tilgung in Kombination mit Bausparvertrag
Diesen Anstieg, insbesondere aber die zinsbedingt höheren laufenden Kosten, können sich viele Bau- und Kaufinteressenten nicht mehr leisten. Oft wird der Wunsch nach einer eigenen Immobilie deshalb fallengelassen oder auf die lange Bank geschoben. Dabei ist nicht abzusehen, dass sich die Zinssituation in näherer Zukunft wieder bessern wird. Ganz im Gegenteil.
Statt eines Aufschubs des Projekts, empfehlen Hüttig und Rompf ihren Kunden deshalb auf niedrigere Tilgungssätze auszuweichen und diese mit einem Bausparvertrag zu kombinieren. „Dadurch lassen sich die Monatsraten überschaubar halten und Immobilienkäufer können sich schon jetzt gute Zinskonditionen für die Zeit nach der Zuteilungsreife des Bausparvertrags sichern“, erklärt Rompf. Haben sich knapp zwei Drittel der Eigennutzer vor einem Jahr noch für Tilgungsraten zwischen zwei und drei Prozent entschieden, ist dieser Anteil inzwischen auf unter 50 Prozent abgesunken. Die Quote mit Tilgungen von ein bis zwei Prozent hat sich parallel dazu um 29 Prozentpunkte erhöht. Dennoch ist die monatliche Belastung (Zins und Tilgung) der Eigennutzer von durchschnittlich 1.419 Euro auf 1.812 Euro angestiegen (Kapitalanleger von 988 Euro auf 1.192 Euro).
Mehr Einfamilienhäuser, weniger Eigentumswohnungen
Eine große Bereitschaft, Abstriche bei der Art des Objekts zu machen, ist bisher nicht erkennbar. Vielmehr ist der Anteil der Einfamilienhäuser bei den Eigennutzern zwischen Juli und September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um knapp fünf Prozentpunkte angestiegen. Der Prozentsatz der Reihenhäuser und Doppelhaushälften ist in etwa gleichgeblieben, während Eigentumswohnungen nach 29 Prozent nun nur noch für 22 Prozent der Finanzierungen stehen.
Allerdings zeigt sich zunehmend eine ambivalente Entwicklung bei den Immobilienpreisen. Im Bestand sind die Kaufpreise vom ersten bis zum Ende des dritten Quartals 2022 um sieben Prozent (Eigennutzer) beziehungsweise zehn Prozent (Kapitalanleger) gesunken. Im Neubau zeigt sich ein gegenläufiger Trend, nominal sind die Preise im Vergleichszeitraum teils sogar stark gestiegen. Hier machen sich insbesondere die gestiegenen Materialkosten bemerkbar. Ditmar Rompf: „Auch wenn die Preise bei Bestandsimmobilien zurückgegangen sind, liegen sie immer noch auf einem hohen Niveau. Zudem muss man die stark gestiegenen Bauzinsen berücksichtigen. Allmählich bieten sich Kaufinteressenten jedoch wieder kleine Verhandlungsspielräume. Mussten sie am Jahresanfang noch sofort zusagen, kann man heute hin und wieder ein wenig verhandeln.“
Ausblick – Darlehensvergabe
Ditmar Rompf: „Die Darlehensvergabe ist zuletzt erheblich restriktiver geworden. In ihren Berechnungen, ob ein Käufer sich den Immobilienkredit überhaupt leisten kann, setzen die Banken inzwischen deutlich höhere Lebenshaltungskosten an. Bei verhältnismäßig geringem Eigenkapitalanteil schauen sie besonders genau hin. Diese Haltung dürfte bei anhaltend hohen Inflationsraten auch zukünftig fortbestehen.
Ausblick – Kaufpreise
Ditmar Rompf: „Erstmals seit langer Zeit waren in einigen Regionen zuletzt leichte Rückgänge der durchschnittlichen Wohnimmobilienpreise zu beobachten. Dies auf eine Anpassung an die neuen makroökonomischen Gegebenheiten zurückführen zu wollen, greift allerdings zu kurz. Vielmehr spiegeln sich hierin wohl in erster Linie der überproportional starke Rückgang der Neubauten und der damit verbundene Anstieg des Durchschnittsalters der erworbenen Objekte wider. Mit einer nennenswerten Reduzierung der Gestehungskosten in den einzelnen Altersklassen rechnen wir bei den aktuellen Inflationsraten auch zukünftig nicht.“
Über die Hüttig & Rompf AG
Die 1988 gegründete Hüttig & Rompf AG ist auf die Vermittlung von Baufinanzierungen spezialisiert und gehört zu den Top 3 Baufinanzierungsvermittlern Deutschlands. Sie beschäftigt ein Team von 300 Mitarbeiter/innen, davon 190 Baufinanzierungsberater/innen, an 35 Standorten im gesamten Bundesgebiet. Das Partnernetzwerk des Unternehmens umfasst 500 Partnerbanken und Sparkassen und 2.750 Immobilienvertriebspartner.
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| 27.07.2022 | Hüttig & Rompf AG: Zeitenwende kommt am Immobilienmarkt an: Häuslebauer werden vorsichtiger
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DGAP-Media / 27.07.2022 / 12:06
Zeitenwende kommt am Immobilienmarkt an: Häuslebauer werden vorsichtiger
- Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen mit deutlichem Rückgang im zweiten Quartal 2022
- Verbraucher aufgrund stark gestiegener Bauzinsen, Inflation und unsicherem wirtschaftlichen und politischen Umfeld verunsichert
- Eigennutzer sichern sich Bestandsobjekte vor weiterem Zinsanstieg; deutlicher Rückgang von Neubau-Finanzierungen
- Finanzielle Belastungen für die Immobilienkäufer steigen
Frankfurt am Main, 27.07.2022 – Nachdem die Bauzinsen bereits seit 2021 leicht und seit Anfang 2022 stark angestiegen sind und im Juli 2022 Werte von über drei Prozent erreichten, bricht sich die viel besprochene Zeitenwende nun vollends am Immobilienmarkt Bahn, wie aktuelle Marktdaten des Baufinanzierungsberaters Hüttig & Rompf zeigen. Während die durchschnittlichen Gestehungskosten für Eigennutzer im zweiten Quartal 2022 nur moderat um knapp zwei Prozent stiegen und für Kapitalanleger nahezu unverändert blieben, sank die Nachfrage nach Immobilienfinanzierungen im zweiten Quartal 2022 gegenüber dem Vorjahresquartal. Neben den gestiegenen Finanzierungskosten sorgten gestörte Lieferketten und mangelnde Materialverfügbarkeit, Fachkräftemangel sowie die Energiekrise zusätzlich für Unsicherheit am Immobilienmarkt und bei den Verbrauchern. Selbstgenutzte Immobilie auf den letzten Metern kaufen
Als Reaktion auf den Zinsschock versuchten insbesondere Eigennutzer vermehrt, sich im Beobachtungszeitraum eine Immobilienfinanzierung mit noch tragbaren Zinsen zu sichern und einem weiteren Zinsanstieg vorzubeugen. Die Nachfrage von Eigennutzern nach Finanzierungen für Einfamilienhäuser stieg im zweiten Quartal um knapp sechs Prozentpunkte an, für Doppelhaushälften um rund zwei Prozentpunkte. Bei den Festschreibungen ergab sich ein Trend hin zu längeren Laufzeiten von 15 und 20 Jahren. Dabei wurden Finanzierungen für Bestandobjekte im Alter von 20 Jahren und mehr stärker nachgefragt (plus acht Prozentpunkte ggü. dem Vorjahreszeitraum) als Finanzierungen für Neubauten. Demgegenüber stand ein deutlicher Rückgang von neun Prozentpunkten bei Eigennutzern und sogar über zehn Prozentpunkten bei Kapitalanlegern. Hier materialisieren sich bereits Material- und Personalknappheit im Baugewerbe. Finanzierende Banken bleiben noch gelassen
Angesichts der gestiegenen Zinsen bringen Kaufinteressenten zunehmend mehr Eigenkapital in ihre Finanzierungsvorhaben ein. Im zweiten Quartal 2021 lag die Eigenkapitalquote bei Eigennutzern im Durchschnitt noch bei 20 Prozent, im zweiten Quartal 2022 bei rund 25 Prozent. Ditmar Rompf, Vorstandsvorsitzender der Hüttig & Rompf AG: „Aus unserer Praxis sehen wir hierbei jedoch nicht etwa vorsichtiger werdende Banken als Grund. Vielmehr sind es die Kunden, die von sich aus mehr Eigenkapital einbringen, um beispielsweise den Beleihungsauslauf zu senken, der zu einer besseren Kondition bei vielen Banken führt.“Spürbar höhere Belastungen für Verbraucher
Doch auch mehr Eigenkapital konnte im zweiten Quartal 2022 in der Breite nicht verhindern, dass die Finanzierung von Immobilien teurer geworden ist. Betrug die durchschnittliche monatliche Gesamtrate der Hüttig & Rompf-Kunden (Zins und Tilgung) im zweiten Quartal 2021 noch 1.447 EUR, belief sie sich im zweiten Quartal 2022 bereits auf 1.754 EUR. Der Tilgungssatz sank von 2,7 Prozent auf 2,4 Prozent in den Vergleichszeiträumen. Ditmar Rompf: „Durch die Zinsanstiege der letzten Monate ist die Zins-Belastung jetzt häufig schon hoch. Im Ergebnis sinkt die Tilgung, um die Belastung des Kunden noch erträglich zu halten.“Ausblick - BauzinsenDitmar Rompf: „Die angekündigten Zinserhöhungen der Europäischen Zentralbank könnten noch einen zusätzlichen Effekt auf die Baufinanzierung haben, wobei auch schon einiges vorweggenommen wurde. Drei Prozent Zinsen haben wir bereits heute überschritten und halten ein vergleichbares Niveau auch zum Jahresende für realistisch. Die Zeit der Niedrigzinsen ist definitiv vorbei.“Ausblick - KaufpreiseDitmar Rompf: „Wir erwarten moderat steigende Kaufpreise aufgrund des Überhangs an Nachfrage zu Angebot. Zudem ist die Bautätigkeit derzeit an vielen Orten aufgrund von Material- und Personalengpässen unterbrochen, mancher Bauträger verschiebt Projekte in der Hoffnung auf sinkende Materialpreise. Andererseits ist die Nachfrage nach Immobilien durch die deutlich gestiegenen Zinsen zurück gegangen – der Markt hat sich noch nicht ganz neu eingependelt.“Über die Hüttig & Rompf AG
Die 1988 gegründete Hüttig & Rompf AG ist auf die Vermittlung von Baufinanzierungen spezialisiert und gehört zu den Top 3 Baufinanzierungsvermittlern Deutschlands. Sie beschäftigt ein Team von 300 Mitarbeiter/innen, davon 190 Baufinanzierungsberater/innen, an 35 Standorten im gesamten Bundesgebiet. Das Partnernetzwerk des Unternehmens umfasst 500 Partnerbanken und Sparkassen und 2.750 Immobilienvertriebspartner.
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| 27.04.2022 | Hüttig & Rompf AG: Rekordpreise am Immobilienmarkt: Durchschnittswohnung kostet über 20 Monatsgehälter mehr als vor zehn Jahren
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DGAP-Media / 27.04.2022 / 12:23
Rekordpreise am Immobilienmarkt: Durchschnittswohnung kostet über 20 Monatsgehälter mehr als vor zehn Jahren
- Großer Immobilienmarktreport: Langzeitstudie von Hüttig & Rompf wertet über 60.000 reale Immobilienfinanzierungen aus
- Eis für Eigennutzer wird dünner: Sie bezahlen im Schnitt 71 Monatsgehälter für eine 100qm Wohnung (2012: 50 Monatsgehälter)
- Boom lockt Kapitalanleger: Sie stellten zuletzt 30 Prozent der Käufer dar, nahezu eine Verdopplung gegenüber 2012
- Ausblick: Steigende Bauzinsen könnten die Nachfrage dämpfen, ein Crash erscheint aber unwahrscheinlich
Frankfurt am Main, 27.04 2022 - Seit mehr als zehn Jahren kennen die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland nur eine Richtung: steil nach oben. Und längst beschränkt sich die Rallye nicht mehr nur auf die Metropolen. Das ist eine der zentralen Erkenntnisse des heute veröffentlichten großen Immobilienmarktreports des Baufinanzierungsvermittlers Hüttig & Rompf AG. Demnach erreichte der Quadratmeterpreis im Bundesschnitt im Jahr 2021 mit 3.958 Euro ein neues Rekordhoch. Zum Vergleich: 2012 waren lediglich 2.229 Euro je Quadratmeter fällig. Ein Plus von 78 Prozent. Besonders dynamisch verlief die Preisentwicklung in der Bundeshauptstadt Berlin. Dort legten die durchschnittlich gezahlten Quadratmeterpreise von 2012 (2.340 Euro) bis 2021 (5.830 Euro) um fast 150 Prozent zu. Aber auch andere A-Städte wie Frankfurt, Stuttgart oder Hamburg meldeten neue Rekorde. An der Spitze beim absoluten Preisniveau liegt weiterhin München mit einem Quadratmeterpreis von nun knapp 9.000 Euro - und das im Durchschnitt. Schnäppchen werden in B- C- und D-Städten gesucht
Angesichts solcher Preisbewegungen sind seit einigen Jahren Ausweichbewegungen in die Speckgürtel der Metropolen sowie in B-, C- oder sogar D-Städte zu beobachten. Gleichwohl blieben die Preissteigerungen hier im Schnitt bislang hinter denen der Top-Metropolen zurück. Beispiele für besonders gefragte Lagen aus der zweiten, dritten und vierten Reihe sind etwa Leipzig (B), Heidelberg (C) oder Würzburg (D). Quadratmeterpreise unter 2.000 Euro findet man - abgesehen von wenigen Ausnahmen - allerdings nur noch im ländlichen Bereich und in Ostdeutschland. Dass die Preisschübe der vergangenen Jahre die Nachfrage bislang nicht bremsen konnten, lag auch daran, dass sich die Bauzinsen über fast den gesamten Betrachtungszeitraum der Studie in einem Abwärtstrend befanden und ein historisch niedriges Niveau erreichten. Eigennutzer stehen besonders unter Druck
Der große Immobilienmarktreport von Hüttig & Rompf - für den über 60.000 reale Finanzierungsfälle aus den vergangenen zehn Jahren über alle Lagen, Objektarten und Käufertypen ausgewertet wurden - offenbart noch andere interessante Entwicklungen. So sind die Haushaltsnettoeinkommen in den vergangenen zehn Jahren deutlich weniger stark gestiegen als die Immobilienpreise. Dies gilt insbesondere für die Gruppe der Eigennutzer. Diese Entwicklung hat dafür gesorgt, dass eine durchschnittliche, 100 Quadratmeter große Eigentumswohnung den Eigennutzer nicht mehr das 50-fache (2012), sondern mittlerweile das 71-fache (2021) des durchschnittlichen Haushaltsnettoeinkommen kostet. Nicht ganz so ausgeprägt verlief die Entwicklung bei Kapitalanlegern. In diesem Käufersegment legte der Wert im gleichen Zeitraum von 33 auf 45 des durchschnittlichen monatlichen Nettomonatseinkommen zu. Laut Statistischem Bundesamt betrug die durchschnittliche Wohnungsgröße in Deutschland Ende 2020 92 Quadratmeter. "Trotz der deutlichen Steigerung der Quadratmeterpreise blieb die monatliche Belastung der Haushalte 2012 bis 2021 relativ konstant. Dies ist auf die wachsende Nachfrage nach kleineren Objekten und die günstigen Zinsen zurückzuführen", erklärt Ditmar Rompf, Vorstandsvorsitzender der Hüttig & Rompf AG. So mussten Eigennutzer im Jahr 2021 rund 23,9 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens für die monatliche Zins- und Tilgungsrate aufwenden. Das ist nur etwas mehr als im Jahr 2012 (21,6 Prozent). Bei den Kapitalanlegern sank die monatliche Belastung im selben Zeitraum gar um 1,5 Prozentpunkte auf nun 11,5 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens.
Kapitalanleger setzen verstärkt auf "Betongold"
Wie der Report ebenfalls zeigt: Der Anteil der Kapitalanleger an den durch Hüttig & Rompf vermittelten Finanzierungen (Finanzierungsvolumen 2021: 2,85 Milliarden Euro) stieg von 17 Prozent (2012) auf 30 Prozent im Jahr 2021. "Ein Mangel an Anlagealternativen, der grassierende Anlagenotstand sowie die steigende Inflation haben dazu geführt, dass in den vergangenen Jahren verstärkt Kapitalanleger in den Markt für Wohnimmobilien geströmt sind", erklärt Ditmar Rompf. Dabei bevorzugten sie kleine und vollmöblierte Objekte, wie beispielsweise kleine Apartments in Top-Metropolen wie München oder Berlin. Hiermit lassen sich in der Regel vergleichsweise attraktive Mietrenditen erzielen. Doch auch Objekte in aufstrebenden Standorten in B-, C- oder D-Städten sind zunehmend bei Investoren gefragt. "In den Metropolen haben die stark gestiegenen Preise auf die Mietrenditen gedrückt. Wer Geld in Wohneigentum anlegen will, muss daher kreativ werden", erläutert Ditmar Rompf Studenten-, Zweit- oder Pendlerwohnungen in B-, C- oder D-Städte können jedoch weiterhin interessante Investitionsmöglichkeiten bieten. Auch für Eigennutzer, die über kein Top-Einkommen verfügen, würden solche Nebenstandorte eine sinnvolle Ausweichmöglichkeit darstellen. Ausblick: Die Zeiten werden ruppiger
Geht der Boom am Immobilienmarkt mit der gleichen Dynamik weiter? Oder droht ein Crash, wie manche Marktbeobachter warnen? Ditmar Rompf, Vorstandsvorsitzender der Hüttig & Rompf AG hält beides für unwahrscheinlich: "Momentan beobachten wir zwar eine Trendumkehr bei der Bauzinsentwicklung. Der Anstieg der Bauzinsen, den wir für das laufende Jahr erwarten, wird den Trend, dass sich nicht mehr jeder Bauwillige eine Finanzierung leisten kann, verstärken. Schon ein relativ geringer Anstieg des Zinsniveaus, so Rompf, könne die monatliche Belastung um mehrere hundert Euro erhöhen. Das könnte für einige Haushalte zu viel sein, wenn bei der Baufinanzierung zu knapp kalkuliert wurde. Von diesem Punkt dürfte also ein dämpfender Effekt auf die Nachfrage ausgehen, der nach Ansicht von Ditmar Rompf allerdings nur gering ausfallen sollte: "Wir gehen davon aus, dass die Nachfrage nach Eigenheimen insgesamt weiterhin hoch bleiben wird."Die vollständige Studie mit vielen interessanten Details erhalten Sie hier.Über die Hüttig & Rompf AG
Die 1988 gegründete Hüttig & Rompf AG gehört zu den Top-3-Baufinanzierungsvermittlern Deutschlands. Sie beschäftigt 300 Mitarbeiter/innen, davon 190 Baufinanzierungsberater/innen, an 35 Standorten. Ihr Partnernetzwerk umfasst 500 Banken und Sparkassen sowie 2.750 Immobilienvertriebspartner. Über den "Immobilienmarktreport Deutschland" der Hüttig & Rompf AG
Der Immobilienmarktreport basiert auf 60.000 anonymisierten Datensätzen der Hüttig & Rompf AG. Das Unternehmen hat in den vergangenen zehn Jahren mehr als 60.000 Kunden auf dem Weg zur eigenen Immobilie unterstützt und diese realen Finanzierungsfälle aus der Praxis z. B. nach Entwicklung von Quadratmeter- und Objektpreisen als auch Käufertypen sowie ihrem verfügbaren Einkommen ausgewertet. Die Studie beleuchtet bevorzugte Lagen und Wohnformen, den Finanzierungsbedarf und die monatliche Belastung der Haushalte. Weitere Informationen erhalten Sie.
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| 14.02.2022 | Hüttig & Rompf AG: Immobilienmarkt - Wohneigentum als Inflationsschutz
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DGAP-Media / 14.02.2022 / 12:48
Immobilienmarkt - Wohneigentum als Inflationsschutz
- Anstieg der Kaufpreise verlangsamt sich
- Kapitalanleger konzentrieren sich auf günstigere Objekte
- Wohnimmobilien als langfristiger Inflationsschutz
- Hüttig & Rompf begrüßt Nachbesserung bei zunächst gestoppter BEG-Förderung; Neuausrichtung der Förderung noch unklar
Frankfurt am Main, 14. Februar 2022 - Wie schon in den vorherigen Quartalen setzte sich die Steigerung der Wohnimmobilienpreise in Deutschland auch im vierten Quartal 2021 fort. Im Vergleich zum vorangegangenen Quartal kühlte das Tempo des Preisanstiegs jedoch merklich ab. Im Schlussquartal 2021 stiegen die Kaufpreise im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar um 10 Prozent an, doch in den Quartalen zuvor betrug das Wachstum noch 13 Prozent (Q3 / 2021) bzw. 17 Prozent (Q2 / 2021). Das ergab eine Auswertung aktueller Marktdaten des Immobilienfinanzierungsberaters Hüttig & Rompf.
Übergeordnete Trends, die das Baufinanzierungsumfeld weiterhin beeinflussen, sind allen voran das anhaltende Niedrigzinsumfeld, steigende Bau- und Rohstoffkosten sowie die Entwicklungen rund um die COVID-19-Pandemie. Hinzu kommen die Bedenken bezüglich deutlich erhöhter Teuerungsraten, welche die Attraktivität von Immobilieninvestitionen für Kapitalanleger steigert. Da die Mieten von Wohnimmobilien sich im Allgemeinen analog zum Verbraucherpreisindex verhalten, können Wohnimmobilien langfristig gesehen einen effektiven Inflationsschutz darstellen.
Dies zeigt sich auch daran, dass der Anteil der Kapitalanleger im Jahresvergleich um sechs Prozentpunkte anstieg und somit im vierten Quartal 2021 bereits 25,6 Prozent aller Kunden ausmachte. Durchschnittlich betrug der gezahlte Kaufpreis im vierten Quartal 2021 574.000 Euro für Eigennutzer und 372.000 Euro für Kapitalanleger. Auf Basis der Daten aus dem Vorjahresquartal entspricht dies einer durchschnittlichen Kaufpreissteigerung von 11,4 Prozent für Eigennutzer und 2,3 Prozent für Kapitalanleger. Gleichzeitig fiel das Wachstum der Haushaltsnettoeinkommen insgesamt deutlich geringer aus als in den vorangegangenen Quartalen. Die Einkommen von Eigennutzern stiegen um 5,6 Prozent, die der Kapitalanleger um 2,2 Prozent. In den Quartalen zuvor ließen sich Wachstumsraten zwischen 5 und 16 Prozent beobachten. Im vierten Quartal 2021 schienen sich Haushalte mit vergleichsweise niedrigen Einkommen vermehrt am Immobilienmarkt zu engagieren. Dies wird auch daran deutlich, dass der Anteil der Kapitalanleger, die ein Haushaltsnettoeinkommen von monatlich weniger als 5.000 Euro aufweisen auf nun knapp 15 Prozent angestiegen ist (Q4 / 2021: 9 Prozent). In diesem Zusammenhang beobachten wir ebenfalls, dass der Anteil an relativ günstigen Objekten aus dem Preissegment von 100.00 bis 200.000 Euro im Vergleich zum Vorjahresquartal um sieben Prozent zugelegt hat.
Der Trend hin zu günstigeren Objekten lässt sich auf zwei Faktoren zurückführen. Zum einen fokussieren sich Kapitalanleger auf kleinere Objekte, wie beispielsweise Einzimmerwohnungen, da diese noch eine vergleichsweise hohe Mietrendite aufweisen. Des Weiteren beobachten wir eine Ausweichbewegung weg von den teureren Lagen hin zu günstigeren Regionen.
Ebenfalls bemerkenswert ist der im Vergleich zum Vorjahresquartal gestiegene Eigenmitteleinsatz. Eigennutzer brachten im vierten Quartal 2021 durchschnittlich 116.000 Euro Eigenkapital ein, was einem Anstieg von 15 Prozent entspricht. Für Kapitalanleger ergab sich ein Anstieg von knapp 10 Prozent auf rund 83.000 Euro. Dies ist insofern interessant, als dass die Eigenkapitalquote sich seit einigen Jahren in einem übergeordneten Abwärtstrend befindet. Es bleibt abzuwarten, wie sich die jüngste Intervention der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bei der Risikovorsorge von Banken für Immobilienkredite hier weiter auswirken wird.
Ditmar Rompf, Vorstandsvorsitzender der Hüttig & Rompf AG: "Das anhaltende Niedrigzinsumfeld bewegt immer mehr Menschen dazu, ihre liquiden Mittel am Immobilienmarkt zu investieren. Angesichts der aktuellen Inflations- und Preisentwicklung ist ein Engagement am Immobilienmarkt für den langfristigen Kapitalerhalt aus unserer Sicht unabdingbar, auch wenn die Finanzierungskosten durch die Renditeanstiege an den Anleihemärkten zuletzt etwas gestiegen sind. Umso mehr sollten Verbraucher bei der Immobilienfinanzierung genau hinschauen, auch abseits der reinen Finanzierungskosten. Ein Finanzierungsberater kann hier gute Dienste leisten. Das gilt ganz besonders auch für die KfW-Förderung energieeffizienter Gebäude (BEG), mit deren abruptem Stopp die Bundesregierung die Verbraucher jüngst stark verunsichert hat. Glücklicherweise können nun zumindest die bis zum Antragsstopp am 24. Januar 2022 eingegangenen förderfähigen Anträge mit einer Zuteilung rechnen. Um Härtefälle abzufangen, prüft das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit der KfW zudem ein Darlehensprogramm, das zinsverbilligte Kredite für Antragsteller bereitstellen soll, deren Anträge abgelehnt wurden. So soll eine Liquiditätslücke bei baureifen Projekten verhindert werden."
Mit Blick auf die Nachfragesituation führt Ditmar Rompf weiter aus: "Das verstärkte Interesse von Kapitalanlegern hat natürlich eine weitere Verschärfung der ohnehin schon angespannten Lage am Wohnimmobilienmarkt zur Folge. Vor allem in Bezug auf Eigentumswohnungen in Metropolregionen könnte dieser Trend zu einer noch schärferen Konkurrenzsituation führen."
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| 24.11.2021 | Hüttig & Rompf AG: Baufinanzierung - Checkliste Unterlagen
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DGAP-Media / 24.11.2021 / 11:54
Baufinanzierung - Checkliste Unterlagen
- Angespannte Lage am Immobilienmarkt stellt Kaufinteressenten vor Herausforderungen
- Checklisten helfen, den Kauf- und Finanzierungsprozess effizient zu gestalten
- Finanzierungsnachweis bzw. Finanzierungszertifikat als zentraler Schlüssel auf dem Weg zum Traumobjekt
Frankfurt am Main, 24. November 2021 - Angesichts der angespannten Lage am Wohnungsmarkt entscheiden häufig Nuancen darüber, welcher Kaufinteressent den Zuschlag erhält. Ist das passende Objekt gefunden, muss es schnell gehen. Wie so häufig liegt der Schlüssel in der richtigen Vorbereitung. Wer im entscheidenden Moment bereits alle Unterlagen und Nachweise parat hat, besitzt einen entscheidenden Vorteil. Wenn Dokumente nachreichgereicht werden müssen, verschlechtert dies die Ausgangssituation. Checklisten können dabei helfen, bei der Vielzahl an zu erbringenden Nachweisen den Überblick zu behalten.
Das wohl wichtigste, das ein Kaufinteressent benötigt, um vom Makler und Verkäufer ernst genommen zu werden, ist eine Bestätigung darüber, was man sich leisten kann. Hier bietet es sich an, qualifizierte Baufinanzierungsvermittler ins Boot zu holen. Diese stellen je nach persönlicher Situation und nach umfänglicher Beratung ein sogenanntes „Finanzierungszertifikat" aus. Die rechtzeitige Vorlage dieses Dokuments - idealerweise von einem in der Branche renommierten und bekannten Baufinanzierungsvermittler - belegt gegenüber dem Verkäufer zum einen die Ernsthaftigkeit des Interesses, zum anderen aber auch die finanziellen Kapazitäten. Zudem ist das Finanzierungszertifikat ein Signal an Makler und Verkäufer, dass der Interessent gut vorbereitet und eine rasche Abwicklung des Geschäfts gewährleistet ist.
Auf dem Weg zur Finanzierungszusage bzw. zum Zertifikat gilt es folglich, ebenfalls gut vorbereitet zu sein. Denn wer bereits zum ersten Termin alle Nachweise erbringen kann, verhindert zeitraubende Nachfolgetermine und Absprachen. Um einen Finanzierungsnachweis ausstellen zu können, benötigt der Baufinanzierungsberater eine Reihe von Unterlagen. Generell lassen sich diese in die folgenden Kategorien einteilen:
- Identitätsnachweise
- Einkommensnachweise
- Vermögensnachweise
- (Vorläufige) Objektunterlagen
Sobald das Transaktionsvorhaben konkret wird, wird eine spezifische Finanzierungszusage benötigt. Auch in diesem Zusammenhang erweist es sich als Vorteil, wenn bereits im Vorfeld ein Finanzierungszertifikat ausgestellt wurde. Liegt dieses schon vor, ist der Großteil der Arbeit bereits getan und es gilt nur noch, die Details der Wunschimmobilie mit dem Finanzierungsberater zu teilen. Hier bietet das Finanzierungszertifikat eine erneute Zeitersparnis und verhindert, dass das Fehlen von Unterlagen erst an diesem kritischen Schritt des Prozesses bemerkt wird.
Denn das Nachreichen von Dokumenten verzögert den gesamten Prozess, was schon vielen Interessenten schlaflose Nächte bereitet und vor allem oft auch den Zuschlag gekostet hat. Welche Nachweise erbracht werden müssen und wofür Baufinanzierungsberater diese benötigen, erklären wir im nachfolgenden Abschnitt. Persönliche Unterlagen - Nachweis der Identität
Um ein individuelles Darlehensangebot zu erhalten, müssen Sie sich zunächst ausweisen können. Für gewöhnlich reicht hier die Vorlage des Personalausweises aus. Einkommens- und Vermögensnachweise - Angaben zur finanziellen Gesamtsituation
Neben den persönlichen Unterlagen, die in erster Linie der Identitätsprüfung dienen, sind Einkommensnachweise einzureichen. Hierbei sind je nach Beschäftigungsverhältnis unterschiedliche Nachweise zu erbringen. Für Angestellte sind dies für gewöhnlich:
- die letzten drei Gehaltsnachweise, wenn sich der Interessent noch in einem Anstellungsverhältnis befindet, für Ruheständler die entsprechenden Rentenbescheide
- die letzte Lohnsteuerbescheinigung
- Nachweise über bereits bestehende Kreditverpflichtungen
- Angaben zu weiteren Zahlungsverpflichtungen, wie etwa bestehende Kreditlinien oder Unterhaltszahlungen
- eine unterzeichnete Schufa-Selbstauskunft
- Mitteilung über vorausgegangene Vermögensabnahmen durch einen Gerichtsvollzieher (Zeitraum: die letzten 5 Jahre)
- Angaben über drohende Insolvenzverfahren
Da Unternehmer über keinerlei Gehaltsnachweise verfügen, müssen Sie für gewöhnlich folgende Belege vorlegen:
- Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA)
- Bilanz- und Gewinnermittlung
- Auszug aus dem Handelsregister
- Gesellschaftervertrag, falls vorhanden
Darüber hinaus muss auch ein Nachweis über das vorhandene Eigenkapital erbracht werden. Grundsätzlich gilt dabei die Regel, dass mit steigendem Eigenkapital auch die Wahrscheinlichkeit einer Finanzierungszusage zunimmt. Zusätzlich wirkt sich ein höheres Eigenkapital auch häufig positiv auf die Finanzierungskonditionen aus. Entsprechende Belege sind unter anderem:
- Sparbücher
- Kontoauszüge von Tagesgeldkonten
- Depotauszüge
Generell ist jeder Nachweis über das vorhandene Vermögen zweckdienlich, auch wenn dieses nicht in Gänze als Eigenkapital in die Finanzierung eingebracht werden soll. In diesem Zusammenhang kann sich beispielsweise auch der Besitz einer weiteren Immobilie positiv auf die Bewertung auswirken. Im Einzelfall kann ein professioneller Baufinanzierungsvermittler genau die Kreditinstitute ausfindig machen, die die für Ihre individuelle Lebens- und Vermögenssituation passendsten Konditionen und Leistungen anbieten und so das für Sie bestmögliche Gesamtpaket aushandeln. Objektunterlagen - Das Kernstück des Vorhabens
Das Kernstück der Baufinanzierung stellt natürlich das entsprechende Objekt dar, weshalb Unterlagen darüber nicht fehlen dürfen. Diese können vom Verkäufer, dem jeweiligen Makler oder dem zuständigen Bauträger eingeholt werden. Diese Informationen dienen Kreditinstituten dazu, um das mit der Finanzierung des Objekts einhergehende Kreditrisiko besser abschätzen zu können. Hierfür benötigt das Kreditinstitut im Normalfall:
- Kaufvertrag oder Kaufvertragsentwurf
- vollständiger unbeglaubigter Grundbuchauszug, falls die Grundbuchdaten nicht aus Kaufvertrag oder dessen Entwurf ersichtlich sind
- unbeglaubigter amtlicher Lageplan
- Baubeschreibung
- Exposé
- aktuelle digitale Fotos der Immobilie von außen (bei Bestandsimmobilien)
Zudem werden je nach Objektart weitere spezifische Nachweise benötigt. Für Häuser sind dies:
- Grundriss-, Schnitt- und Ansichtszeichnungen
- Wohn- und Nutzflächenberechnung
- Berechnung des umbauten Raumes (Kubus)
Handelt es sich um Eigentumswohnungen, sind stattdessen Teilungserklärung, Wohnungsgrundriss und Wohnflächenberechnung einzureichen.
Diese Vielzahl an benötigten Unterlagen mag auf den ersten Blick abschreckend wirken, doch mit der richtigen Organisation lassen sich die Nachweise zügig zusammenstellen. Außerdem wird der anfallende Aufwand am Ende in vielen Fällen auch belohnt - und zwar mit der eigenen Traumimmobilie.
Weitere spannende Informationen rund um das Thema Baufinanzierung erwarten Sie unter: https://www.youtube.com/BaufinanzierungleichtgemachtDitmar Rompf, Vorstandsvorsitzender der Hüttig & Rompf AG: „Die angespannte Situation am Immobilienmarkt sorgt für Verunsicherung unter Kaufinteressenten. Ein kritischer Punkt ist und bleibt in vielen Fällen die rasche Umsetzung des Finanzierungsprozesses, sobald eine passende Immobilie gefunden wurde. Potenzielle Käufer sollten sich bereits im Vorfeld mit der Zusammenstellung der notwendigen Unterlagen und Nachweise auseinandersetzen. Denn wer bereits zum ersten Termin alle Nachweise vorzeigen kann, verhindert zeitraubende Nachfolgetermine sowie Absprachen und erhöht so die Chancen auf die Traumimmobilie."Über die Hüttig & Rompf AG
Die 1988 gegründete Hüttig & Rompf AG ist auf die Vermittlung von Baufinanzierungen spezialisiert und gehört zu den Top 3 Baufinanzierungsvermittlern Deutschlands. Sie beschäftigt ein Team von 275 Mitarbeiter/innen, davon 170 Baufinanzierungsberater/innen, an über 30 Standorten im gesamten Bundesgebiet. Das Partnernetzwerk des Unternehmens umfasst 300 Partnerbanken und Sparkassen und 2.500 Immobilienvertriebspartner.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.huettig-rompf.de | FAQs: www.huettig-rompf.de/baufinanzierung/faq YouTube: www.youtube.com/baufinanzierungleichtgemacht | Facebook: www.facebook.com/huettig.rompf | Instagram: https://www.instagram.com/baufinanzierung_huettig_rompf/ | LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/huettig-rompf/Pressekontakt:
Dirk Ulmer
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E-Mail: d.ulmer@kerlundcie.de
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Hüttig & Rompf AG
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Emittent/Herausgeber: Hüttig & Rompf AG
Schlagwort(e): Immobilien
24.11.2021 Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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1251681 24.11.2021
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| 20.10.2021 | Hüttig & Rompf AG: Immobilienmarkt - Kapitalanlage weiter im Fokus
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DGAP-Media / 20.10.2021 / 15:42
Immobilienmarkt - Kapitalanlage weiter im Fokus
- Kaufpreise steigen im Jahresvergleich deutlich an
- Wohnimmobilien als langfristiger Inflationsschutz
- Kapitalanleger schlagen vermehrt am Immobilienmarkt zu
Frankfurt am Main, 20. Oktober 2021 - Der anhaltende Aufwärtstrend der Wohnimmobilienpreise bleibt auch im dritten Quartal ungebrochen. Unsicherheiten - insbesondere im Zusammenhang mit der Ausbreitung der Delta-Variante - scheinen weitestgehend keine Auswirkungen zu haben. Ganz im Gegenteil; das bestehende Niedrigzinsumfeld und die Sorge vor langfristig erhöhten Inflationsraten machen Wohnimmobilien für Kapitalanleger interessant, die nach Wegen suchen, um ihre liquiden Mittel langfristig anzulegen. Dies zeigt sich auch anhand einer aktuellen Auswertung von Marktdaten des Immobilienfinanzierungsberaters Hüttig & Rompf.
Durchschnittlich betrug der gezahlte Kaufpreis im dritten Quartal 2021 547.000 € für Eigennutzer und 388.000 € für Kapitalanleger. Auf Basis der Daten aus dem Vorjahresquartal entspricht dies einer durchschnittlichen Kaufpreissteigerung von 11 Prozent für Eigennutzer und 22 Prozent für Kapitalanleger. Auf Basis des Medians ergibt sich nur eine Kaufpreissteigerung von 14 Prozent für Kapitalanleger. Die Datenlage deutet also darauf hin, dass einige sehr teure Immobilien den Durchschnittswert deutlich nach oben getrieben haben. Im Vergleich zum Vorjahresquartal stiegen die eingesetzten Eigenmittel um 12 Prozent (Eigennutzer) bzw. 15 Prozent (Kapitalanleger).
Im Durchschnitt wuchsen jedoch auch die Einkommen von Eigennutzern um 5 Prozent, die der Kapitalanleger sogar um 14 Prozent. Allerdings zeigt sich, verglichen mit der allgemeinen Einkommensentwicklung, dass dies nicht auf einen Anstieg der Einkommen in der Breite, sondern viel mehr auf einen Selektionseffekt zurückzuführen ist. In der aktuellen Situation beschäftigen sich zunehmend Besserverdiener mit dem Immobilienerwerb und ziehen den Durchschnitt deutlich nach oben.
Zudem bleibt der wohnwirtschaftliche Immobilienmarkt aufgrund des Niedrigzinsumfelds weiterhin als Anlageklasse attraktiv. Verstärkt wird dieser Trend durch die aufkommende Befürchtung, dass die zuletzt stark gestiegenen Inflationsraten von längerfristiger Natur sein könnten. Denn ohne eine einhergehende Änderung des Zinsniveaus bedeutet eine erhöhte Inflation vor allem eine noch geringere reale Verzinsung von Geldvermögen. Da die Mieten von Wohnimmobilien sich im Allgemeinen analog zum Verbraucherpreisindex verhalten, können Wohnimmobilien einen effektiven Inflationsschutz darstellen. Zusätzlich können Kapitalanleger von der Preisentwicklung ihrer Objekte profitieren. In den vergangenen 10 Jahren ergab sich hieraus eine erhebliche Wertsteigerung und die zugrundeliegenden fundamentalen Faktoren bleiben noch immer intakt.
Dieser Logik folgend stieg der Anteil der Kapitalanleger von 20 Prozent im Vorjahresquartal auf nun 24 Prozent an. Diese Gruppe fokussiert sich mit einem Anteil von 78 Prozent stark auf Eigentumswohnungen. In diesem Segment ist zudem eine starke Verschiebung von günstigeren (bis 400.000 €) zu mittel- bis hochpreisigen Objekten (ab 400.000 €) zu beobachten, deren Anteil um rund 10 Prozent anstieg. Hierbei geht der höhere Kaufpreis allerdings nicht mit einer Steigerung der Wohnfläche einher. Dies könnte darauf hinweisen, dass entweder Lage oder Qualität der Objekte gestiegen sind. Natürlich ist auch der allgemeine Preisanstieg als Erklärungsfaktor heranzuziehen. Ditmar Rompf, Vorstandsvorsitzender der Hüttig & Rompf AG: „Das anhaltende Niedrigzinsumfeld treibt immer mehr gut situierte Haushalte dazu, ihre liquiden Mittel am Immobilienmarkt zu investieren. Tatsächlich ist es so, dass es für den langfristigen Vermögenserhalt kaum einen Weg vorbei am Immobilienmarkt gibt." „Das verstärkte Interesse von Kapitalanlegern hat natürlich eine weitere Verschärfung der ohnehin schon angespannten Lage am Wohnimmobilienmarkt zur Folge. Vor allem in Bezug auf Eigentumswohnungen in Metropolregionen könnte dieser Trend zu einer noch schärferen Konkurrenzsituation führen", so Ditmar Rompf weiter.Über die Hüttig & Rompf AG
Die 1988 gegründete Hüttig & Rompf AG ist auf die Vermittlung von Baufinanzierungen spezialisiert und gehört zu den Top 3 Baufinanzierungsvermittlern Deutschlands. Sie beschäftigt ein Team von 275 Mitarbeiter/innen, davon 170 Baufinanzierungsberater/innen, an über 30 Standorten im gesamten Bundesgebiet. Das Partnernetzwerk des Unternehmens umfasst 300 Partnerbanken und Sparkassen und 2.500 Immobilienvertriebspartner.
Weitere Informationen finden Sie unter: www.huettig-rompf.de | FAQs: www.huettig-rompf.de/baufinanzierung/faq YouTube: www.youtube.com/baufinanzierungleichtgemacht | Facebook: www.facebook.com/huettig.rompf | Instagram: https://www.instagram.com/baufinanzierung_huettig_rompf/ | LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/huettig-rompf/Pressekontakt:
Dirk Ulmer
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Jörg Weisenberger
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20.10.2021 Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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