| 28.04.2026 | HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH veröffentlicht IFRS-Konzernbericht 2025: Starkes operatives Ergebnis bei fortgesetztem Wachstumskurs
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HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mit beschränkter Haftung
/ Schlagwort(e): Jahresbericht/ESG
HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH veröffentlicht IFRS-Konzernbericht 2025: Starkes operatives Ergebnis bei fortgesetztem Wachstumskurs
28.04.2026 / 10:00 CET/CEST
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HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH veröffentlicht IFRS-Konzernbericht 2025: Starkes operatives Ergebnis bei fortgesetztem Wachstumskurs
Berlin, 28.04.2026. Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH hat heute ihren IFRS-Konzernbericht für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt. In einem weiterhin herausfordernden Marktumfeld konnte das landeseigene Unternehmen ein positives Konzernergebnis erzielen und seinen Wachstumskurs weiter fortsetzen.
Durch Ankäufe und Neubauaktivitäten ist der Bestand im vergangenen Jahr um rund 5.700 Wohnungen gewachsen und lag zum 31. Dezember 2025 bei rund 83.000 Einheiten.
„Mit rund 1.200 fertiggestellten Neubauwohnungen im abgelaufenen Jahr 2025 gehörte die HOWOGE zu den aktivsten Wohnungsbaugesellschaften Deutschlands. Diesen Wachstumskurs werden wir auch in Zukunft fortsetzen“, sagt HOWOGE-Geschäftsführer Jörg Kotzenbauer. „Wachstum braucht vor allem Finanzierungssicherheit. Auch mit unserem sozialem Geschäftsmodell müssen wir wirtschaftlich handeln und flexibel auf unterschiedliche Finanzierungsquellen zugreifen können. Deshalb setzen wir neben klassischen Darlehen und Anleihen gezielt auf Instrumente wie langfristige Kreditrahmen mit multilateralen Förderbanken, um die Investitionen in bezahlbaren Wohnraum verlässlich abzusichern.“
Im Segment Wohnen wurde unter Berücksichtigung zahlungswirksamer Nettozinsaufwendungen und Ertragsteuern ein FFO (Funds from Operations) von
203,7 Millionen Euro erzielt. Der Verschuldungsgrad (LTV) für das Segment Wohnen belief sich zum 31. Dezember 2025 auf rund 32 Prozent.
Wie im Vorjahr ist ein umfangreiches Nachhaltigkeitskapitel Teil des Lageberichtes im Konzernjahresabschluss. Hier berichtet die HOWOGE zu Klimawandel, Kreislaufwirtschaft, Beschäftigten, Mietenden, Quartieren und Governance.
Wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2025
Wirtschaftlich war das abgelaufene Geschäftsjahr erfolgreich: Aufgrund des Bestandswachstums und der Neubautätigkeit stiegen die Erlöse aus Vermietung und Verpachtung um 8,6 Prozent auf 438,7 Millionen Euro. Auf dieser Basis konnte auch das bereinigte EBITDA (Wohnen) mit 306,4 Millionen Euro (2024: 274,6 Mio. EUR) um 11,6 Prozent gesteigert werden.
Unter Berücksichtigung der zahlungswirksamen Nettozinsaufwendungen und Ertragsteuern ergab sich für das Segment Wohnen mit 203,7 Millionen Euro ein FFO, der um zwei Prozent unter dem Vorjahresniveau liegt. Ursächlich für den Rückgang war ein Anstieg in den Zinsaufwendungen.
Das Konzernjahresergebnis 2025 beläuft sich auf 877,5 Millionen Euro, nachdem im Jahr 2024 ein Jahresüberschuss von 140 Millionen Euro erzielt wurde. Ein wesentlicher Treiber ist der marktbedingte Anstieg aus der Immobilienbewertung.
Der LTV für das Segment Wohnen lag zum 31. Dezember 2025 bei 31,8 Prozent (2024: 28,7 Prozent) und damit deutlich unter der selbst definierten Obergrenze von 50 Prozent.
„Das Emittentenrating der HOWOGE wurde auch 2025 wieder durch die beiden internationalen Ratingagenturen Standard & Poor’s (A) und Fitch (AA-) – jeweils mit stabilem Ausblick – bestätigt“, erläutert Jörg Kotzenbauer. „Damit ist die HOWOGE im Wettbewerbsvergleich exzellent aufgestellt.“
Die HOWOGE verfügt weiterhin über eine langfristig ausgerichtete und diversifizierte Finanzierungsstruktur zur Sicherung der finanziellen Unabhängigkeit und des defensiven Risikoprofils. Der gewichtete Durchschnittszins aller Finanzverbindlichkeiten ohne das Segment Schulbau lag zum 31.12.2025 mit rund 1,9 Prozent deutlich unterhalb der aktuellen Marktzinsen. Die durchschnittliche Restlaufzeit aller Finanzverbindlichkeiten betrug zum Bilanzstichtag rund acht Jahre.
Portfolioentwicklung
Zum 31.12.2025 hatte die Howoge 82.791 Wohnungen im Bestand. Das Bestandswachstum ergab sich im Wesentlichen aus der Integration von rund 4.500 Wohnungen aus dem Erwerb der PRIMA Wohnbauten Privatisierungs-Management GmbH. Darüber hinaus hat die HOWOGE acht Neubauprojekte mit rund 1.200 Wohnungen fertig gestellt und in den Bestand übernommen. Damit ist das Unternehmen aktuell die größte kommunale Wohnungsbaugesellschaft Berlins.
Die Nettokaltmiete im Gesamtbestand lag im Jahresdurchschnitt bei 7,02 Euro pro Quadratmeter und blieb damit deutlich unter dem Berliner Marktniveau. Im Rahmen der Kooperationsvereinbarung der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften mit dem Land Berlin erfolgten im Jahr 2025 moderate Mietanpassungen im Wohnungsbestand. Bei der Wiedervermietung wurden 64,3 Prozent der Wohnungen an Haushalte mit Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein vergeben. Der flächenbasierte Wohnungsleerstand lag per 31. Dezember 2025 mit 2,2 Prozent weiterhin auf niedrigem Niveau.
Insgesamt investierte die HOWOGE im Geschäftsjahr 2025 rund 530 Millionen Euro in Instandhaltung, Modernisierung und Neubau. Davon entfallen rund 107 Millionen Euro auf die Instandsetzung und Sanierung des Bestandsportfolios.
Darüber hinaus ist die HOWOGE weiterhin im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive aktiv. Derzeit ist der Neubau von 26 Schulen sowie die Sanierung von elf Schulstandorten vorgesehen. Im Jahr 2025 erfolgte die Fertigstellung von zwei Schulen. Für 2026 ist die Fertigstellung und Übergabe von fünf weiteren Schulneubauten geplant.
Nachhaltigkeitsberichterstattung
Die HOWOGE berichtet das zweite Jahr in Folge freiwillig nach dem Europäischen Berichtsstandard ESRS.
Die im Jahr 2023 entwickelte Klimastrategie ist ein Schwerpunkt des Nachhaltigkeitsmanagements der HOWOGE. Ziel ist es, bis 2045 einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen. Das bedeutet, dass der Gebäudebestand weniger als drei kg CO2e/m² pro Jahr emittiert. Für die Umsetzung dieses Ziels wurden die drei Hebel energetische Sanierung, innovative Anlagetechnik und Erhöhung des Anteils grüner Energieträger identifiziert. Der CO2e-Ausstoß des HOWOGE-Gebäudebestands liegt aktuell bei 15,08 kg CO2e/m² pro Jahr (2024: 15,49 kg CO2/m²).
Bereits seit den 1990er Jahren investiert die HOWOGE in die energetische Sanierung ihrer Bestände. Der Anteil der seit 1990 voll- bzw. teilmodernisierten Wohnungen liegt im Berichtszeitraum bei 89,1 Prozent. Die Durchschnittliche Energieeffizienzklasse des Portfolios beträgt C, der Anteil der Energieeffizienzklassen G und H ist sehr gering.
Seit 2021 berichtet die HOWOGE zudem nach den Kriterien der EU Taxonomie Verordnung und weist zum vierten Jahr infolge Taxonomiekonformität für bestimmte Wirtschaftsaktivitäten aus. Die Kennzahlen haben sich im Vergleich zum Vorjahr positiv entwickelt.
Als kommunales Wohnungsunternehmen steht neben dem Klimaschutz das soziale Engagement in den Quartieren im Fokus der HOWOGE. Insgesamt 162 Initiativen (2024: 141) und Institutionen erhielten 2025 eine finanzielle Unterstützung.
Ausblick
Für das Geschäftsjahr 2026 geht die HOWOGE trotz anhaltender Unsicherheiten im makroökonomischen Umfeld von einer positiven Entwicklung der operativen Ergebnisse aus. Der Fokus liegt auf der Bewirtschaftung des Bestandes sowie dessen Sanierung und auf dem Bau neuer Wohnungen. Die HOWOGE ist dank ihrer robusten Kapitalstruktur gut aufgestellt. Für den Konzern wird ein FFO in einer Bandbreite von 180 bis 200 Millionen Euro erwartet.
Über die HOWOGE
Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH ist eines der kommunalen Wohnungsunternehmen des Landes Berlin. Mit einem eigenen Wohnungsbestand von rund 83.000 Einheiten Wohnungen (Stand: 31.12.2025) gehört das Unternehmen zu den größten Vermietern deutschlandweit. Die HOWOGE will ihr Wohnungsportfolio insbesondere durch Neubau mittel- bis langfristig auf rund 100.000 Wohnungen erweitern. Als Teil der Berliner Schulbauoffensive übernimmt die HOWOGE zudem Neubau und Großsanierungen von Schulen.
„Wir gestalten das Berlin der Zukunft lebenswert. Mehr als gewohnt.“
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Diese Veröffentlichung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung zum Kauf von Wertpapieren dar.
Soweit in diesem Dokument zukunftsgerichtete Aussagen enthalten sind, stellen diese keine Tatsachen dar und sind durch die Worte "erwarten", "glauben", "schätzen", "beabsichtigen", "anstreben", "davon ausgehen" und ähnliche Wendungen gekennzeichnet. Diese Aussagen bringen Absichten, Ansichten oder gegenwärtige Erwartungen und Annahmen der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH zum Ausdruck und beruhen auf gegenwärtigen Planungen, Schätzungen und Prognosen, welche die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH nach bestem Wissen vorgenommen hat, treffen aber keine Aussage über ihre zukünftige Richtigkeit. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten, die meist nur schwer vorherzusagen sind und gewöhnlich nicht im Einflussbereich der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH liegen. Es sollte berücksichtigt werden, dass die tatsächlichen Ereignisse oder Entwicklungen erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen oder enthaltenen Ereignissen und Entwicklungen abweichen können.
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| 27.04.2026 | Europäische Investitionsbank und HOWOGE vereinbaren Kreditrahmen über 500 Millionen Euro
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HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mit beschränkter Haftung
/ Schlagwort(e): Finanzierung/ESG
Europäische Investitionsbank und HOWOGE vereinbaren Kreditrahmen über 500 Millionen Euro
27.04.2026 / 12:13 CET/CEST
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Finanzierung für bezahlbaren Wohnraum in Berlin: Europäische Investitionsbank und HOWOGE vereinbaren Kreditrahmen über 500 Millionen Euro
- EIB unterstützt den Bau von tausenden neuen Wohnungen in ganz Berlin
- Größte Einzelfinanzierung der EIB für Wohnungsbau in Deutschland in den letzten zehn Jahren
- Neubauprogramm mit hohen Energieeffizienzstandards
Berlin / Luxemburg, 27 April 2026. Die Europäische Investitionsbank (EIB) und die kommunale HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH haben einen unbesicherten Kreditrahmen über 500 Millionen Euro unterzeichnet. Die Mittel sind für den Neubau von rund 3.200 Wohneinheiten bis zum Jahr 2029 in Berlin vorgesehen.
Mit dieser Finanzierung setzen die Partner ein deutliches Zeichen für die Stärkung von bezahlbarem und qualitativ hochwertigem Wohnraum in der Hauptstadt. Die Neubauten entstehen in mehreren Berliner Stadtbezirken und werden einen Förderanteil von mindestens 50 Prozent vorweisen. Gleichzeitig leistet das Neubauprogramm durch hohe Energieeffizienzstandards einen wichtigen Beitrag zu den Klimaschutzzielen Berlins.
Es handelt sich um die erste Zusammenarbeit zwischen der HOWOGE und der EIB. Der Kreditrahmen ergänzt den breit diversifizierten Finanzierungsmix des landeseigenen Unternehmens um einen weiteren strategischen Baustein und unterstützt den nachhaltigen Wachstumskurs der HOWOGE. Die Transaktion ist zugleich die zweite Rahmenvereinbarung mit einer multilateralen Entwicklungsbank und die bislang größte Einzelkredittransaktion in der Unternehmensgeschichte.
Jörg Kotzenbauer, Geschäftsführer HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH: „Mit der Europäischen Investitionsbank gewinnen wir einen starken europäischen Finanzierungspartner an unserer Seite. Gerade in Zeiten angespannter Wohnungsmärkte setzen wir damit ein klares Signal für soziale Verantwortung und langfristige Stabilität. Gleichzeitig ermöglicht uns die Zusammenarbeit den Zugang zu zinsgünstigen Finanzierungskonditionen – auch im aktuell herausfordernden Marktumfeld. Die Einbindung eines multilateralen Finanzierungspartners unterstreicht zudem das Vertrauen in den Wachstumspfad, das Geschäftsmodell und die wirtschaftliche Stärke der HOWOGE.“
Nicola Beer, Vizepräsidentin der Europäischen Investitionsbank: „Mit unserer neuen Partnerschaft mit der HOWOGE ermöglichen wir den Bau von tausenden neuen Wohnungen in ganz Berlin – bezahlbar, energieeffizient und von hoher Qualität. Dieses Projekt hilft dabei, Energiekosten für die Menschen zu senken, schafft Impulse für Wachstum und Beschäftigung und stärkt damit die wirtschaftliche Dynamik der deutschen Hauptstadt. Es ist zugleich die größte Finanzierung der Europäischen Investitionsbank für Wohnungsinvestitionen in Deutschland in den vergangenen zehn Jahren – ein klares Signal, wie ernst wir den Einsatz für mehr Wohnraum und niedrigere Energiekosten nehmen.“
Die Finanzierung der Europäischen Investitionsbank wird durch das InvestEU-Programm der Europäischen Union unterstützt
Über die HOWOGE
Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH ist eines der kommunalen Wohnungsunternehmen des Landes Berlin. Mit einem eigenen Wohnungsbestand von rund 82.150 Einheiten Wohnungen (Stand: 30.06.2025) gehört das Unternehmen zu den größten Vermietern deutschlandweit. Die HOWOGE will ihr Wohnungsportfolio insbesondere durch Neubau mittel- bis langfristig auf rund 100.000 Wohnungen erweitern. Als Teil der Berliner Schulbauoffensive übernimmt die HOWOGE zudem für das Land Berlin Neubau und Großsanierungen von Schulen.
EIB
Die Europäische Investitionsbank-Gruppe (EIB-Gruppe) ist der Finanzierungsarm der Europäischen Union und eine der weltgrößten multilateralen Entwicklungsbanken. Ihre Anteilseigner sind die 27 Mitgliedstaaten. 2025 unterzeichnete die EIB-Gruppe 100 Milliarden Euro an neuen Finanzierungen und Beratung für mehr als 870 wirkungsstarke Projekte in acht Kernbereichen, die die strategischen Ziele der EU unterstützen: Klima und Umwelt, Digitalisierung und technologische Innovationen, Sicherheit und Verteidigung, territorialer Zusammenhalt, Landwirtschaft und Bioökonomie, soziale Infrastruktur, starke globale Partnerschaften sowie die Spar- und Investitionsunion. Neben der Vergabe langfristiger Darlehen für große Infrastrukturprojekte mobilisiert die EIB-Gruppe privates Kapital für risikoreiche innovative Projekte und Unternehmen. Auf den europäischen Märkten für Venture Debt, Risikokapital, Garantien und Verbriefungen kommt ihr eine wachsende Bedeutung zu.
Der Europäische Investitionsfonds (EIF) ist die auf Garantien und Eigenkapitalbeteiligungen spezialisierte Tochtergesellschaft der EIB-Gruppe und erleichtert kleinen und mittleren Unternehmen sowie Start‑ups europaweit den Zugang zu Finanzierungen. Als Ankerinvestor mobilisiert der EIF über sein breites Netz von Partnerbanken und Investmentfonds privates Kapital und stärkt das Risikokapital‑Ökosystem, um innovative Unternehmerinnen und Unternehmer in Europa zu fördern.
2023 lancierte der EIF gemeinsam mit sechs Mitgliedstaaten (Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Belgien und Niederlande) die European Tech Champions Initiative, einen Dachfonds zur Förderung innovativer Start-ups. Mit dieser Initiative wurden bislang bereits dreizehn europäische Risikokapital-Megafonds und das Scale-up von 38Unternehmen unterstützt, darunter elf Unicorns (mit einem Marktwert von über 1Milliarde Euro).
Fotos vom Sitz und vom Management der EIB-Gruppe, Logos und B-Roll-Videos finden Sie auf unserer Website.
Pressekontakt
HOWOGE
Sabine Pentrop, Pressesprecherin, Telefon 030 5464-2420, presse@howoge.de
Annemarie Rosenfeld, Stellv. Pressesprecherin, Telefon 030 5464-2492, presse@howoge.de
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Website: www.eib.org/press - Pressestelle: press@eib.org
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| 09.02.2026 | Personalie: Inga Stein-Barthelmes zur Geschäftsführerin der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH bestellt
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HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mit beschränkter Haftung
/ Schlagwort(e): Personalie
Personalie: Inga Stein-Barthelmes zur Geschäftsführerin der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH bestellt
09.02.2026 / 10:53 CET/CEST
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Personalie: Inga Stein-Barthelmes zur Geschäftsführerin der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH bestellt
Berlin, 09.02.2026. Der Aufsichtsrat der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH unter dem Vorsitz von Dr. Jürgen Allerkamp hat Inga Stein-Barthelmes zum Mitglied der HOWOGE-Geschäftsführung bestellt.
Inga Stein-Barthelmes nimmt ihre Tätigkeit zum 1. April 2026 auf und verantwortet künftig die technischen Unternehmensbereiche der HOWOGE.
Sie folgt auf Ulrich Schiller, der das Unternehmen nach sieben Jahren zum 31. März 2026 auf eigenen Wunsch verlässt. Inga Stein-Barthelmes wird das landeseigene Unternehmen gemeinsam mit Jörg Kotzenbauer führen.
Die Diplom-Volkswirtin wechselt von der PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH, wo sie als Direktorin und Prokuristin den Bereich Bundesbau leitete. In dieser Funktion verantwortete die gebürtige Berlinerin die Steuerung von Großprojekten wie Wohnungsneubau, Kasernenbauten sowie Quartiers- und Stadtentwicklungsprojekte inkl. Schulbauten. Darüber hinaus entwickelte und implementierte sie im Rahmen ihrer Tätigkeit neue Ansätze für klima- und ressourcenschonendes Bauen sowie nachhaltige Gebäudebewirtschaftung.
Zuvor war sie u. a. Geschäftsführerin der planen-bauen 4.0 GmbH. Beim Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. baute sie den Geschäftsbereich Politik, Kommunikation und Presse auf. Davor war sie in leitenden Funktionen bei der Bundesarchitektenkammer e.V. sowie als Geschäftsführerin der D.A.V.I.D. GmbH tätig.
Inga Stein-Barthelmes wird die technischen Unternehmensbereiche der HOWOGE führen, dazu zählen das Asset- und Portfoliomanagement, der Schulbau, der Neubau, das Technische Management, das Bestandsmanagement sowie weitere Bereiche.
„Mit Inga Stein-Barthelmes haben wir eine erfahrene Führungspersönlichkeit gewonnen, die eine ausgewiesene Expertise aus dem politischen, wirtschaftlichen und baulichen Kontext mitbringt. Gemeinsam werden wir den erfolgreichen Wachstumskurs der HOWOGE konsequent fortsetzen und weiter stärken“, erklärt Dr. Jürgen Allerkamp, Vorsitzender des Aufsichtsrates der HOWOGE.
Druckfähiges Bildmaterial finden Sie unter folgendem Link. Bitte beachten Sie das Copyright im Dateinamen. https://howoge.kontainer.com/shared/34c9nWWgeJqWuPkRfPLMKICAfdQGCaz0
Über die HOWOGE
Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH ist eines der kommunalen Wohnungsunternehmen des Landes Berlin. Mit einem eigenen Wohnungsbestand von rund 82.150 Wohnungen (Stand: 30.06.2025) gehört das Unternehmen zu den größten Vermietern deutschlandweit. Die HOWOGE will ihr Wohnungsportfolio insbesondere durch Neubau mittel- bis langfristig auf rund 100.000 Wohnungen erweitern. Als Teil der Berliner Schulbauoffensive übernimmt die HOWOGE zudem für das Land Berlin Neubau und Großsanierungen von Schulen.
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| 24.09.2025 | Personalien: Änderungen in der Geschäftsführung der HOWOGE
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HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mit beschränkter Haftung
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Personalien: Änderungen in der Geschäftsführung der HOWOGE
24.09.2025 / 10:30 CET/CEST
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Personalien: Änderungen in der Geschäftsführung der HOWOGE
Berlin, 24.09.2025. Der Aufsichtsrat der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH, unter dem Vorsitz von Dr. Jürgen Allerkamp, hat in seiner Sitzung am 23. September 2025, Jörg Kotzenbauer zum Mitglied der Geschäftsführung der HOWOGE bestellt. Jörg Kotzenbauer verantwortet zukünftig die kaufmännischen Unternehmensbereiche der kommunalen Gesellschaft. Ebenso ist das Gremium dem Wunsch von Ulrich Schiller gefolgt, die Geschäftsführung der HOWOGE zum 31. März 2026 zu verlassen, um sich neuen Aufgaben zu widmen. Ulrich Schiller wird als Chief Operating Officer (COO) zur Techem Gruppe in Eschborn wechseln.
Jörg Kotzenbauer tritt sein Amt am 01. November 2025 an und übernimmt u. a. die Bereiche Treasury & Investor Relations, Controlling und Datenmodellierung, Finanz- und Rechnungswesen, Recht, Personal sowie die drei Stabsstellen Governance, Risk & Compliance (GRC), Revision und Nachhaltigkeit.
Der 46-jährige Betriebswirt und Jurist blickt auf eine langjährige Erfahrung in der Immobilien- und Finanzwirtschaft zurück und verfügt u. a. über eine umfassende Expertise in der kaufmännischen und strategischen Unternehmensführung. Nach Stationen bei Union Investment übernahm Jörg Kotzenbauer im Jahr 2019 die Rolle als CEO der Zentral Boden Immobilien Gruppe und verantwortete dort rund 63.000 Wohn- und Gewerbeeinheiten sowie rund 1.000 Mitarbeitende.
Jörg Kotzenbauer wird das Unternehmen gemeinsam mit Ulrich Schiller, bis zu dessen Ausscheiden am 31. März 2026, führen.
Ulrich Schiller ist seit April 2019 Geschäftsführer der HOWOGE und führt die operativen Bereiche wie Asset- und Portfoliomanagement, Schulbau, Neubau, Technisches Management, Bestandsmanagement sowie IT. Er steht maßgeblich für das erfolgreiche Wachstum und den strategischen Umbau der HOWOGE in dieser Zeit. Unter seiner Führung ist der Bestand des Unternehmens durch Neubau und Akquisitionen um rund 20.000 Wohnungen gewachsen. Zudem verantwortet er die Entwicklung und den Aufbau der Eigenleistungsstrategie der HOWOGE.
Mit vier bereits in Betrieb genommenen und aktuell fünf im Bau befindlichen Schulen hat der Schulbau unter Ulrich Schiller in den vergangenen Jahren die Leistungsfähigkeit der HOWOGE als Baudienstleister des Landes Berlin bewiesen.
Aufsichtsrat und Gesellschafter danken Ulrich Schiller für sein außerordentliches Engagement, die großen Erfolge und die wertvolle Zusammenarbeit. „Ulrich Schiller hat in den Jahren seiner Tätigkeit die HOWOGE mit Vision und Tatkraft zu einem starken Partner des Landes Berlin und zu einem der größten und angesehensten kommunalen Wohnungsbauunternehmen Deutschlands entwickelt“, erklärt der Vorsitzende des Aufsichtsrates der HOWOGE Dr. Jürgen Allerkamp und verbindet dies mit den besten Wünschen für einen guten und erfolgreichen Start für Jörg Kotzenbauer.
In den kommenden Wochen wird ein reibungsloser Übergang sichergestellt, bis eine geeignete Nachfolge für Ulrich Schiller gefunden ist. Denn die HOWOGE soll auch weiterhin auf ihrem mit Aufsichtsrat und Gesellschafter vereinbarten Wachstumskurs bleiben.
Über die HOWOGE
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2202766 24.09.2025 CET/CEST
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| 28.08.2025 | HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH mit positiver Entwicklung im ersten Halbjahr 2025
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HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH mit positiver Entwicklung im ersten Halbjahr 2025
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HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH mit positiver Entwicklung im ersten Halbjahr 2025
Berlin, 28.08.2025. Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft ist mit einem operativ starken ersten Halbjahr in das Geschäftsjahr 2025 gestartet und befindet sich weiterhin auf Kurs, um die gesetzten Jahresziele zu erreichen. Die Geschäftsentwicklung in den zentralen Bereichen ist robust, getragen von einer positiven operativen Performance. Auch die Entwicklung der Immobilienwerte zeigt nach einer Phase der Konsolidierung wieder eine positive Dynamik.
„Nachdem wir in den vergangenen Jahren auch akquisitorisches Wachstum gesehen haben, liegt unser Fokus nun auf dem eigenen Neubau und der gezielten Weiterentwicklung unserer Bestände“, sagt Ulrich Schiller, Geschäftsführer der HOWOGE. „Damit schaffen wir die Grundlage für eine zukunftsfähige Portfolioentwicklung und nachhaltige Stabilität.“
Zum 30.06.2025 verfügte die HOWOGE über insgesamt rund 82.150 Wohnungen. Gegenüber dem Jahresbeginn ist der Bestand durch Neubautätigkeit um 545 Wohneinheiten gewachsen.
Wirtschaftliche Entwicklung
Die Ertragslage entwickelte sich im ersten Halbjahr positiv: Die Erlöse aus Vermietung und Verpachtung stiegen – bedingt durch reguläre Mietanpassungen sowie den Zuwachs aus Ankauf und Neubau – um 11 Prozent auf 224,2 Millionen Euro (H1−2024: 201,1 Millionen Euro). Das bereinigte EBITDA für das Segment Wohnen belief sich auf 158,6 Millionen Euro (H1-2024: 137,0 Millionen Euro) und erzielte damit einen Anstieg um rund 16 Prozent.
Unter Berücksichtigung der zahlungswirksamen Nettozinsaufwendungen und Ertragsteuern ergab sich für das Segment Wohnen mit 106,1 Millionen ein Funds From Operations (FFO) auf dem Niveau der Vorjahresperiode.
Im Rahmen der Immobilienbewertung konnte ein Anstieg des Fair Values des Portfolios um rund 300 Millionen Euro verzeichnet werden. Der Gesamtwert des Portfolios betrug inklusive unbebauter Grundstücke und Schulbau zum 30.06.2025 rund 14,5 Milliarden Euro (H1-2024: 13,1 Milliarden Euro).
Der Verschuldungsgrad (LTV) für das Segment Wohnen betrug zum Stichtag 31,6 Prozent und ist damit im Vergleich zum Jahresende leicht gestiegen. Hintergrund sind die Portfolioankäufe aus dem Jahr 2024, die überwiegend mit Fremdkapital finanziert wurden.
Die HOWOGE verfügt über eine breit diversifizierte Finanzierungsstrategie und weist ein ausgewogenes Fälligkeitsprofil auf. Die erstklassige Bonität des Unternehmens wurde von den Ratingagenturen S&P (A) sowie Fitch (AA-), jeweils mit stabilem Ausblick, erneut bestätigt. Das stabile Zinsniveau konnte im ersten Halbjahr genutzt werden, um die bestehende soziale Anleihe um 200 Millionen Euro aufzustocken. Somit ist der Liquiditätsbedarf der HOWOGE für das laufende Geschäftsjahr weitgehend gedeckt.
Wachstum und Portfolioentwicklung
Zum 30.06.2025 umfasste das Portfolio 82.152 Wohnungen. Der flächenbezogene Leerstand lag mit 1,7 Prozent weiterhin auf niedrigem Niveau. Die durchschnittliche Nettokaltmiete der Wohnungen belief sich zum Stichtag auf 7,02 Euro pro Quadratmeter und liegt damit deutlich unter den marktüblichen Vergleichsmieten. Der moderate Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert sowohl aus Neubauzugängen als auch aus Mietanpassungen, die im Rahmen der Kooperationsvereinbarung mit dem Land Berlin umgesetzt wurden.
Gemäß der Wachstumsstrategie erweitert die HOWOGE ihren Bestand kontinuierlich durch den Bau neuer Wohnungen. Im ersten Halbjahr dieses Jahres konnten insgesamt 545 Wohnungen fertiggestellt werden. Zum Stichtag befanden sich rund 2.100 Wohneinheiten im Bau.
Auch als Partnerin in der Berliner Schulbauoffensive ist die HOWOGE aktiv: Aktuell sind der Neubau von 26 Schulen (davon sieben Holzmodulbauschulen) und die Sanierung von 11 Schulkomplexen vorgesehen. Im Jahr 2024 wurden zwei Schulen mit rund 1.600 Schulplätzen erfolgreich fertiggestellt und an den Bezirk Lichtenberg übergeben. Dieses Jahr erfolgte die Fertigstellung zwei weiterer Schulen mit insgesamt rund 1.600 Schulplätzen. Aktuell befinden sich fünf Schulen mit rund 4.000 Schulplätzen im Bau.
Investition in einen klimafreundlichen Gebäudebestand
Die HOWOGE verfolgt mit ihrer Klimastrategie das Ziel, ihren Gebäudebestand systematisch zu dekarbonisieren. Neben der energetischen Gebäudesanierung setzt das Unternehmen auf innovative Anlagentechnik und die Grünerwerdung der Energieträger. Beim Neubau wird dafür zum Beispiel das Nur-Strom-Prinzip genutzt. Derzeit entstehen rund 800 Wohnungen, die ohne fossile Energieträger auskommen und ausschließlich mit Strom aus Photovoltaik, Wärmepumpen und zertifiziertem Grünstrom versorgt werden.
Ein Pilotprojekt zur klimafreundlichen Sanierung in der Rhinstraße 2-4 in Berlin-Lichtenberg steht kurz vor der Fertigstellung. Hier wird ein 40 Jahre alter Plattenbau mit 296 Wohnungen zum KfW-Effizienzhaus 55EE weiterentwickelt.
Zum Hebel innovative Anlagentechnik gehört auch der Ausbau der Photovoltaik. Bis 2033 sollen auf den Dächern des Bestands 50 Megawatt installierte Leistung erreicht werden. Aktuell sind acht Megawatt umgesetzt.
Ausblick
Nach einem erfolgreichen ersten Halbjahr ist die HOWOGE auf einem guten Weg, die gesetzten Prognosen für das Geschäftsjahr 2025 zu erreichen. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen weiterhin ein operatives Ergebnis (FFO) in einer Bandbreite von 180 bis 200 Millionen Euro.
Über die HOWOGE
Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH ist eines der kommunalen Wohnungsunternehmen des Landes Berlin. Mit einem eigenen Wohnungsbestand von rund 82.150 Einheiten Wohnungen (Stand: 30.06.2025) gehört das Unternehmen zu den größten Vermietern deutschlandweit. Die HOWOGE will ihr Wohnungsportfolio insbesondere durch Neubau mittel- bis langfristig auf rund 100.000 Wohnungen erweitern. Als Teil der Berliner Schulbauoffensive übernimmt die HOWOGE zudem für das Land Berlin Neubau und Großsanierungen von Schulen.
„Wir gestalten das Berlin der Zukunft lebenswert. Mehr als gewohnt.“
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Soweit in diesem Dokument zukunftsgerichtete Aussagen enthalten sind, stellen diese keine Tatsachen dar und sind durch die Worte "erwarten", "glauben", "schätzen", "beabsichtigen", "anstreben", "davon ausgehen" und ähnliche Wendungen gekennzeichnet. Diese Aussagen bringen Absichten, Ansichten oder gegenwärtige Erwartungen und Annahmen der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH zum Ausdruck und beruhen auf gegenwärtigen Planungen, Schätzungen und Prognosen, welche die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH nach bestem Wissen vorgenommen hat, treffen aber keine Aussage über ihre zukünftige Richtigkeit. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten, die meist nur schwer vorherzusagen sind und gewöhnlich nicht im Einflussbereich der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH liegen. Es sollte berücksichtigt werden, dass die tatsächlichen Ereignisse oder Entwicklungen erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen oder enthaltenen Ereignissen und Entwicklungen abweichen können.
28.08.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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| 28.04.2025 | HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH: Solides Unternehmenswachstum bei positiven operativen Ergebnissen
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HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mit beschränkter Haftung
/ Schlagwort(e): Jahresbericht/Nachhaltigkeit
HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH: Solides Unternehmenswachstum bei positiven operativen Ergebnissen
28.04.2025 / 10:08 CET/CEST
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HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH: Solides Unternehmenswachstum bei positiven operativen Ergebnissen
Berlin, 28.04.2025. Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH hat heute ihren IFRS-Konzernbericht 2024 veröffentlicht. Trotz der andauernden Herausforderungen des Marktes schließt die kommunale Gesellschaft das Jahr mit einem positiven Konzernjahresergebnis ab und setzt ihren Wachstumskurs konsequent fort. So hat die HOWOGE ihren Bestand im vergangenen Jahr durch Ankauf und Neubau um rund 5.200 Mietwohnungen auf mehr als 81.600 Wohnungen (Stand 01.01.2025) erhöht.
Unter Berücksichtigung der zahlungswirksamen Nettozinsaufwendungen und Ertragsteuern ergab sich ein FFO (Funds from Operations) für das Segment Wohnen von rund 208 Millionen Euro. Der Verschuldungsgrad (LTV) für das Segment Wohnen betrug zum 31.12.2024 rund 29 Prozent.
„Zwar hat sich das Marktumfeld im Jahr 2024 stabilisiert, hinsichtlich der Entwicklung der Immobilienpreise und Zinsen besteht jedoch aufgrund der deutlich erhöhten Investitionspläne der Bundesregierung und der eskalierenden globalen Handelskonflikte weiterhin Unsicherheit“, sagt HOWOGE-Geschäftsführer Ulrich Schiller. „Allein im Jahr 2024 ist Berlin um rund 19.000 Personen gewachsen, während Baugenehmigungen und Fertigstellungszahlen rückläufig sind. Das verstärkt zusätzlich den Nachfrageüberhang insbesondere nach Wohnraum für geringe und mittlere Einkommen. Dass wir unseren Wachstumskurs vor diesem Hintergrund weiterhin fortführen können, ermöglicht unser sehr gutes operatives Ergebnis und unsere stabile finanzielle Basis.“
Katharina Greis, Geschäftsführerin der HOWOGE: „Wachstum ist nur dann langfristig möglich, wenn diesem eine solide Finanzierungsstruktur zugrunde liegt. Daher ist es insbesondere bei einem sozialen Geschäftsmodell wichtig, die Wirtschaftlichkeit im Blick zu haben und bei der Finanzierung flexibel agieren zu können. So hat die HOWOGE im Jahr 2024 neben klassischen besicherten Darlehen unter anderem einen Rahmenvertrag mit der Council of Europe Development Bank (CEB) genutzt und einen Social Bond emittiert, um die Investitionen zur Schaffung und zum Erhalt sozialen Wohnraums zu ermöglichen.“
Wirtschaftliche Entwicklung im Geschäftsjahr 2024
Die HOWOGE blickt auf ein Geschäftsjahr mit einem positiven operativen Ergebnis zurück. Infolge des Bestandswachstums und der Neubautätigkeit des Unternehmens stiegen die Erlöse aus Vermietung und Verpachtung um 4,8 Prozent auf 403,8 Millionen Euro.
Trotz zunehmender Kosten unter anderem für Instandhaltung und Personal konnte das bereinigte EBITDA auf 276,8 Millionen Euro (2023: 257,2 Millionen Euro) gesteigert werden. Nachdem im Vorjahr noch ein marktbedingt negatives Ergebnis aus der Immobilienbewertung zu einem Jahresfehlbetrag geführt hatte, erzielte die HOWOGE im Jahr 2024 ein positives Konzernjahresergebnis von 140 Millionen Euro. Der Verschuldungsgrad (LTV) für das Segment Wohnen lag zum 31.12.2024 bei rund 29 Prozent und damit deutlich unter der selbst gesetzten Höchstgrenze von 50 Prozent.
Der Marktwert (Fair Value) des HOWOGE Portfolios inklusive Baugrundstücke und Schulbau beläuft sich per 31.12.2024 auf rund 13,1 Milliarden Euro.
Zur Sicherung der finanziellen Unabhängigkeit und des defensiven Risikoprofils verfügt die HOWOGE über eine langfristige und diversifizierte Finanzierungsstruktur. So hat die HOWOGE im Geschäftsjahr 2024 erstmals einen Social Bond mit einem Volumen von 300 Millionen Euro und einer Laufzeit von sechs Jahren erfolgreich emittiert. Damit wurden Teile der getätigten Ankäufe finanziert.
Über das Anleihenrahmenprogramm (DIP) mit einem Gesamtvolumen von vier Milliarden Euro hat die HOWOGE zudem die Möglichkeit, kurzfristig weitere Unternehmensanleihen zu emittieren.
Der gewichtete Durchschnittszins aller Finanzverbindlichkeiten der HOWOGE lag zum 31.12.2024 mit rund 1,7 Prozent deutlich unterhalb der aktuellen Marktzinsen. Die durchschnittliche Restlaufzeit aller Finanzverbindlichkeiten betrug zum Bilanzstichtag rund acht Jahre.
Das Emittentenrating des Unternehmens wurde auch im Jahr 2024 durch die beiden internationalen Ratingagenturen Standard & Poor’s (A) und Fitch (AA-) mit jeweils einem stabilen Ausblick bestätigt. Die Ratings reflektieren die sehr gute Bonität der HOWOGE.
Ankauf und Neubau
Im Jahr 2024 tätigte die HOWOGE Transaktionen in einem Gesamtvolumen von rund 1,4 Milliarden Euro. Die größte Transaktion umfasst die PRIMA Wohnbauten Privatisierungs-Management GmbH mit rund 4.500 Wohnungen sowie die Stadtentwicklungsgesellschaft Buch mbH (SEG Buch) mit Baulandreserven für rund 1.200 Wohnungen. Dieser Ankauf war mit einem Volumen von rund 700 Millionen Euro die größte Transaktion am deutschen Markt im Jahr 2024.
Darüber hinaus erwarb das Unternehmen vier Neubauprojekte im Rahmen von Forward Deals, darunter das Projekt Konnekt/Georg-Knorr-Park in Berlin-Marzahn mit rund 1.700 Wohnungen.
Zum 31.12.2024 umfasste der Bestand der HOWOGE rund 77.100 Wohnungen und rund 1.150 Gewerbeeinheiten. Mit dem wirtschaftlichen Übergang des PRIMA-Portfolios zum 01.01.2025 ist der HOWOGE-Bestand auf mehr als 81.600 Wohnungen gewachsen.
Trotz des herausfordernden Marktumfelds mit hohen Baukosten und volatilen Zinsen hat die HOWOGE im Jahr 2024 rund 670 neue Wohneinheiten errichtet. Für das laufende Geschäftsjahr ist die Fertigstellung von etwa 900 Mietwohnungen geplant.
Portfolioentwicklung und Unternehmenswachstum
Der flächenbasierte Wohnungsleerstand über das Gesamtportfolio befand sich per 31.12.2024 mit 1,5 Prozent auf einem anhaltend niedrigen Niveau. Die Miete im Jahresdurchschnitt lag mit 6,69 Euro pro Quadratmeter weiterhin deutlich unterhalb der Marktmieten. Im Zuge der Anpassung der Kooperationsvereinbarung mit dem Land Berlin erfolgten für das Jahr 2024 moderate Mieterhöhungen im Bestand.
Im Rahmen der Wiedervermietungen wurden 64,6 Prozent der Wohnungen an Personen mit einem Wohnberechtigungsschein vermietet.
In die Instandsetzung, Sanierung und den Neubau hat die HOWOGE im Jahr 2024 insgesamt rund 360 Millionen Euro investiert. Davon entfallen rund 108 Millionen Euro auf die Instandhaltung und Sanierung des Bestandsportfolios.
Als kommunales Wohnungsunternehmen steht darüber hinaus das soziale Engagement in den Quartieren im Fokus der HOWOGE. Insgesamt 141 Initiativen und Projekte (2023: 134 Initiativen und Projekte) erhielten 2024 eine finanzielle Unterstützung. Zusammen mit den Ausgaben für eigene Projekte und Beteiligungen an Partnerprojekten belaufen sich die finanziellen Zuwendungen für das gesellschaftliche Engagement der HOWOGE im Jahr 2024 auf etwa 2,8 Millionen Euro (2023: 2,2 Millionen Euro).
Auch als Partnerin in der Berliner Schulbauoffensive ist die HOWOGE aktiv: Aktuell sind der Neubau von 27 Schulen und die Sanierung von elf Schulkomplexen vorgesehen. Zum 31.12.2024 befanden sich sieben Schulen in Bau. Im Jahr 2024 wurden zwei Schulen an der Allee der Kosmonauten erfolgreich fertiggestellt und an den Bezirk Lichtenberg übergeben. Für 2025 erfolgt die Fertigstellung zwei weiterer Schulen.
Der Personalbestand der HOWOGE ist 2024 um etwa 26 Prozent auf rund 1.400 Personen gestiegen. Dieser Anstieg liegt insbesondere im Ankauf der ATOZ Facility Solutions GmbH begründet. Die HOWOGE hatte das Unternehmen mit rund 170 Mitarbeitenden im Rahmen ihrer Eigenleistungsstrategie im Jahr 2024 erworben. Mit der Gründung ihrer Tochtergesellschaft HOWOGE Reinigung GmbH im Sommer 2023 hatte die HOWOGE begonnen, bisher an externe Dienstleister vergebene Bewirtschaftungsaufgaben in Eigenleistung selbst zu erbringen.
Nachhaltigkeitsberichterstattung
Die Nachhaltigkeitsberichterstattung der HOWOGE erfolgt in diesem Jahr erstmalig und vollständig nach der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) und ist in den Lagebericht des IFRS-Konzernberichtes integriert. Damit erfüllt die HOWOGE höchste europäische Standards in diesem Bereich.
Die Umsetzung ihrer im Jahr 2023 entwickelten Klimastrategie ist ein Schwerpunkt des Nachhaltigkeitsmanagements der HOWOGE. Ziel ist ein CO2-Ausstoß pro Quadratmeter von unter drei Kilogramm pro Jahr und damit Klimaneutralität bis zum Jahr 2045. Der CO2-Ausstoß des HOWOGE-Gebäudebestands liegt aktuell bei 15,49 kg CO2/m² pro Jahr (2024), die Energieintensität ohne Klimabereinigung bei 87,52 kWh/m² pro Jahr (2024).
Die HOWOGE hat bereits in den 1990er Jahren begonnen, ihre Bestände zu sanieren, sodass der Anteil der seit 1990 voll- bzw. teilmodernisierter Wohnungen bei rund 88,4 Prozent liegt. Das Portfolio weist im Durchschnitt die Energieeffizienzklasse C auf.
Die Emissionsbilanz der HOWOGE wurde im Berichtsjahr 2024 erstmals nach dem international anerkannten GHG-Protocol-Standard erstellt. Sie umfasst neben direkten Emissionen (Scope 1) und solchen aus eingekaufter Energie (Scope 2) auch indirekte Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette (Scope 3). Damit schafft die HOWOGE eine umfassendere Transparenz über ihre Klimawirkung und eine fundierte Basis für wirksame Reduktionsmaßnahmen.
Seit 2021 berichtet die HOWOGE zudem nach den Kriterien der EU-Taxonomie Verordnung und weist zum dritten Jahr infolge Taxonomiekonformität für bestimmte Wirtschaftsaktivitäten aus. Der taxonomiekonforme Umsatz beträgt 20,6 Prozent, OpEx 27,1 Prozent und CapEx 14,6 Prozent.
Ausblick
Für das Geschäftsjahr 2025 geht die HOWOGE trotz anhaltender Unsicherheiten im makroökonomischen Umfeld von stabilen Marktbedingungen und einer positiven Entwicklung der operativen Ergebnisse aus. Operativer Fokus der HOWOGE besteht in der Integration der neuen Bestände sowie in der Realisierung der Neubauvorhaben. Die HOWOGE ist dank ihrer robusten Kapitalstruktur weiterhin gut aufgestellt. Für das operative Geschäft rechnet das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr mit einem FFO in einer Bandbreite von 180 bis 200 Millionen Euro.
Über die HOWOGE
Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH ist eines der sechs kommunalen Wohnungsunternehmen des Landes Berlin. Mit einem eigenen Wohnungsbestand von rund 81.600 Wohnungen (Stand 01.01.2025) gehört das Unternehmen zu den größten Vermietern deutschlandweit. Die HOWOGE will ihr Wohnungsportfolio insbesondere durch Neubau mittel- bis langfristig auf rund 100.000 Wohnungen erweitern. Als Teil der Berliner Schulbauoffensive übernimmt die HOWOGE zudem für das Land Berlin Neubauten und Großsanierungen von Schulen.
„Wir gestalten das Berlin der Zukunft lebenswert. Mehr als gewohnt.“
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Soweit in diesem Dokument zukunftsgerichtete Aussagen enthalten sind, stellen diese keine Tatsachen dar und sind durch die Worte "erwarten", "glauben", "schätzen", "beabsichtigen", "anstreben", "davon ausgehen" und ähnliche Wendungen gekennzeichnet. Diese Aussagen bringen Absichten, Ansichten oder gegenwärtige Erwartungen und Annahmen der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH zum Ausdruck und beruhen auf gegenwärtigen Planungen, Schätzungen und Prognosen, welche die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH nach bestem Wissen vorgenommen hat, treffen aber keine Aussage über ihre zukünftige Richtigkeit. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten, die meist nur schwer vorherzusagen sind und gewöhnlich nicht im Einflussbereich der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH liegen. Es sollte berücksichtigt werden, dass die tatsächlichen Ereignisse oder Entwicklungen erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen oder enthaltenen Ereignissen und Entwicklungen abweichen können.
28.04.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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| 31.03.2025 | Personalie: HOWOGE-Geschäftsführerin Katharina Greis verlässt das Unternehmen
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HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mit beschränkter Haftung
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Personalie: HOWOGE-Geschäftsführerin Katharina Greis verlässt das Unternehmen
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Personalie: HOWOGE-Geschäftsführerin Katharina Greis verlässt das Unternehmen
Berlin, 31.03.2025. Die kaufmännische Geschäftsführerin der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH Katharina Greis wird ihre Tätigkeit auf eigenen Wunsch zum 31.05.2025 beenden. Über ihre Entscheidung hatte sie zuvor Aufsichtsrat und Gesellschafter informiert.
Katharina Greis verantwortet seit April 2023 beim landeseigenen Wohnungsbauunternehmen gemeinsam mit Ulrich Schiller die Geschäftsführung. Dort leitet sie die Bereiche Treasury, Finanz- und Rechnungswesen, Controlling und Datenmodellierung, Recht, Personal, Nachhaltigkeit, Governance, Risk & Compliance, die interne Revision sowie die Tochtergesellschaft HOWOGE Service GmbH.
Die HOWOGE hat im vergangenen Jahr 2024 erfolgreich ein Transaktionsvolumen von rd. 1,4 Milliarden Euro realisiert, das in hohem Maße von den kaufmännischen Bereichen unter der Leitung von Katharina Greis getragen wurde. Katharina Greis schaffte die Voraussetzung für die solide, diversifizierte Kapitalstruktur des Unternehmens als notwendige Basis für weiteres Wachstum. Unter ihrer Führung hat die HOWOGE u. a. erstmals einen Social Bond erfolgreich emittiert und frühzeitig die Refinanzierung von fälligen Unternehmensanleihen sichergestellt.
Während ihrer Amtszeit hat sich der Bestand der HOWOGE durch Neubau und Ankäufe von 75.500 auf über 80.000 Wohnungen vergrößert und ist die Mitarbeiterzahl insbesondere durch das Hochfahren der Eigenleistungsstrategie von 1.000 auf über 1.400 Mitarbeiter gewachsen. Katharina Greis hat in dieser Zeit parallel die kaufmännischen Bereiche erfolgreich neu strukturiert. Insbesondere verbesserte und steigerte sie ganzheitlich die laufenden Prozesse mit ihrem Fokus auf effiziente und wertschätzende Kommunikation. Dabei ist ihr innerhalb des Unternehmens beides gelungen: erfolgreiche Transformation und parallele Umsetzung der Projekte.
Aufsichtsrat und Gesellschafter danken Katharina Greis für ihr großes Engagement und die wertvolle Zusammenarbeit und wünschen ihr für ihren weiteren Lebensweg alles Gute und viel Erfolg.
Über die HOWOGE
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31.03.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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| 29.08.2024 | HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH: Erfolgreiches erstes Halbjahr 2024 – HOWOGE setzt auf weiteres Wachstum und baut Eigenleistungen aus
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HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mit beschränkter Haftung
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HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH: Erfolgreiches erstes Halbjahr 2024 – HOWOGE setzt auf weiteres Wachstum und baut Eigenleistungen aus
29.08.2024 / 09:00 CET/CEST
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HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH: Erfolgreiches erstes Halbjahr 2024 – HOWOGE setzt auf weiteres Wachstum und baut Eigenleistungen aus
Berlin, 29. August 2024. Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr zurück und liegt auf Kurs, um die Ziele für das Geschäftsjahr 2024 zu erreichen. In den ersten sechs Monaten des Jahres konnte das kommunale Berliner Unternehmen die Weichen für weiteres Wachstum sowie den Ausbau seiner Eigenleistungsstrategie stellen. Der Wohnungsbestand der HOWOGE ist im ersten Halbjahr 2024 durch Neubau um rund 240 Wohnungen gewachsen und umfasste zum 30.06.2024 rund 76.700 Einheiten.
Auch wirtschaftlich verlief das erste Halbjahr 2024 positiv: Im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr ergab sich ein Anstieg des FFO (Funds From Operations) auf 105,6 Millionen Euro. Der Verschuldungsgrad (LTV) Wohnen lag zum 30.06.2024 mit 29,3 Prozent auf dem Jahresendniveau 2023.
„Die Marktbedingungen sind noch immer anspruchsvoll“, sagt HOWOGE-Geschäftsführer Ulrich Schiller. „Dennoch konnten wir mehr als 200 Neubauwohnungen fertigstellen, mit dem Bau von rund 150 Wohnungen beginnen und im ersten Halbjahr den Kauf von rund 4.500 Wohnungen sowie umfangreichen Baulandreserven beurkunden. Mit der Übernahme der ATOZ Facility Solutions GmbH zum 01.08.2024 erzielen wir zudem einen wichtigen Fortschritt im Ausbau unserer Eigenleistungen.“ Katharina Greis, Geschäftsführerin der HOWOGE: „Unsere solide Kapitalstruktur bietet die notwendige Basis, um auch in diesen Zeiten auf Opportunitäten am Markt zu reagieren. Dies wird auch durch die Bestätigung unserer Ratings untermauert. Im Mai hat die HOWOGE erstmals einen Social Bond mit einem Volumen von 300 Millionen Euro erfolgreich emittiert. Damit ist bereits ein großer Teil der Finanzierung der jüngsten Portfolioakquisition sichergestellt.“
Wirtschaftliche Entwicklung
Im ersten Halbjahr 2024 erwirtschaftete die HOWOGE ein positives operatives Ergebnis. So stiegen die Erlöse aus Vermietung und Verpachtung in Folge regulärer Mietanpassungen sowie durch Bestandswachstum aus der Neubautätigkeit um 4,8 Prozent auf 201,1 Millionen Euro (H1 2023: 191,9 Mio. EUR). Das bereinigte EBITDA liegt bei 139,3 Millionen Euro (H1 2023: 131,8 Mio. EUR). Unter Berücksichtigung der zahlungswirksamen Nettozinsaufwendungen und Ertragsteuern ergab sich mit 105,6 Millionen Euro ein Anstieg des FFO von rund sechs Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2023.
Im Rahmen der Immobilienbewertung wurde der Fair Value des Portfolios um rund
ein Prozent abgesenkt und betrug inklusive der Bestandszugänge durch Neubau und Investitionen zum 30.06.2024 rund 12,6 Milliarden Euro (FY 2023 12,6 Mrd. EUR). Mit 29,3 Prozent zum 30.06.2024 ist der der Verschuldungsgrad Wohnen (LTV) im Vergleich zum Jahresende 2023 stabil geblieben.
Die HOWOGE verfügt über ein diversifiziertes Portfolio an Finanzierungsinstrumenten und eine robuste Kapitalstruktur mit ausgewogenem Fälligkeitenprofil. Die erstklassige Bonität wurde kürzlich durch die Ratingagenturen S&P (A) sowie Fitch (AA-), jeweils mit stabilem Ausblick, bestätigt.
Auch finanzierungsseitig befindet sich die HOWOGE auf einem guten Weg: Die Refinanzierung der im vierten Quartal 2024 zur Rückzahlung fälligen Unternehmensanleihe mit einem Nominalbetrag von 500 Millionen Euro ist bereits gesichert.
Im Mai 2024 hat die HOWOGE erstmals einen Social Bond emittiert. Die soziale Anleihe wird am 05.06.2030 fällig. Mit einem Volumen von 300 Millionen Euro ist damit bereits ein großer Teil der Finanzierung des letzten Portfolioankaufs gewährleistet.
Wachstum und Portfolioentwicklung
Zum 30.06.2024 umfasste der Bestand der HOWOGE 76.684 Wohnungen und 1.151 Gewerbeeinheiten. Der flächenbasierte Wohnungsleerstand lag per 30.06.2024 mit 1,2 Prozent auf einem anhaltend niedrigen Niveau. Die durchschnittliche Nettokaltmiete der Wohneinheiten befindet sich trotz des Anstiegs von 6,46 Euro pro Quadratmeter (31.12.2023) auf 6,70 Euro pro Quadratmeter weiterhin deutlich unterhalb der Marktmieten. Der Anstieg resultiert aus geplanten Zugängen durch Neubau sowie moderaten Mieterhöhungen im Bestand, die auf Basis der Kooperationsvereinbarung der Landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften mit dem Land Berlin erfolgten.
Gemäß ihrer Wachstumsstrategie erweitert die HOWOGE ihren Bestand durch Ankauf und Neubau. So konnte das Unternehmen im ersten Halbjahr drei Neubauprojekte mit insgesamt 238 Wohnungen fertigstellen und mit dem Bau von zwei Projekten mit insgesamt 139 Wohnungen beginnen. Rund 2.400 Wohnungen befinden sich derzeit im Bau.
Im April dieses Jahres hat die HOWOGE im Rahmen eines Paketankaufes die PRIMA Wohnbauten Privatisierungs-Management GmbH (PRIMA) mit 4.495 Wohnungen sowie – gemeinsam mit der Berlinovo Immobilien Gesellschaft mbH – die Stadtent-wicklungsgesellschaft Buch mbH (SEG Buch), mit der die Baulandreserven der HOWOGE erweitert werden, für einen Kaufpreis von 700 Millionen Euro von der Vonovia SE erworben. Der Übergang der Geschäftsanteile der Gesellschaften ist zum 01.01.2025 vereinbart.
Zum 01.08.2024 erfolgte darüber hinaus die Übernahme der ATOZ Facility Solutions GmbH mit rund 170 Mitarbeitenden. Damit setzt die HOWOGE ihre Eigenleistungsstrategie konsequent fort und nimmt das Facility Management für Teile des Portfolios in die eigenen Hände.
Neben dem Schaffen und Erhalten von bezahlbarem Wohnraum ist Klimaneutralität für den Gesamtbestand zu erlangen ein wichtiges Unternehmensziel: Ein Leuchtturmprojekt wird derzeit in Berlin-Lichtenberg umgesetzt: Hier baut die HOWOGE ein 63 Meter hohes Doppelwohnhochhaus mit 296 Wohnungen zu einem Niedrigenergiehaus um. Ziel der Sanierung ist es, die Energieeffizienz des Gebäudes deutlich zu steigern, sodass es die Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 55EE erfüllt. Das Projekt in der Rhinstraße ist das aktuell größte von mehr als 40 laufenden Sanierungsprojekten.
Darüber hinaus übernimmt die HOWOGE im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive vor allem Neubauten von weiterführenden Schulen sowie Großsanierungen bestehender Schulen für das Land Berlin. Im Frühjahr 2024 hat die HOWOGE das größte Schulbauprojekt Berlins fertiggestellt und zwei Schulen mit insgesamt 1.600 Schulplätzen an den Bezirk Lichtenberg übergeben. Aktuell befinden sich sieben Schulen mit knapp 5.500 Schulplätzen im Bau.
Ausblick
Nach erfolgreichen ersten sechs Monaten bestätigt die HOWOGE ihre Prognose für das operative Geschäft und rechnet weiterhin mit einem FFO von 180 bis 200 Millionen Euro für das Jahr 2024.
Über die HOWOGE
Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH ist eines der sechs kommunalen Wohnungsunternehmen des Landes Berlin. Mit einem eigenen Wohnungsbestand von rund 76.700 Einheiten Wohnungen (Stand: 30.06.2024) gehört das Unternehmen zu den größten Vermietern deutschlandweit. Die HOWOGE will ihr Wohnungsportfolio insbesondere durch Neubau mittel- bis langfristig auf rund 100.000 Wohnungen erweitern. Als Teil der Berliner Schulbauoffensive übernimmt die HOWOGE zudem für das Land Berlin Neubau und Großsanierungen von Schulen.
„Wir gestalten das Berlin der Zukunft lebenswert. Mehr als gewohnt.“
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Soweit in diesem Dokument zukunftsgerichtete Aussagen enthalten sind, stellen diese keine Tatsachen dar und sind durch die Worte "erwarten", "glauben", "schätzen", "beabsichtigen", "anstreben", "davon ausgehen" und ähnliche Wendungen gekennzeichnet. Diese Aussagen bringen Absichten, Ansichten oder gegenwärtige Erwartungen und Annahmen der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH zum Ausdruck und beruhen auf gegenwärtigen Planungen, Schätzungen und Prognosen, welche die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH nach bestem Wissen vorgenommen hat, treffen aber keine Aussage über ihre zukünftige Richtigkeit. Zukunftsgerichtete Aussagen unterliegen Risiken und Ungewissheiten, die meist nur schwer vorherzusagen sind und gewöhnlich nicht im Einflussbereich der HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH liegen. Es sollte berücksichtigt werden, dass die tatsächlichen Ereignisse oder Entwicklungen erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen angegebenen oder enthaltenen Ereignissen und Entwicklungen abweichen können.
29.08.2024 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group AG. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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| 30.05.2024 | HOWOGE begibt erfolgreich ersten Social Bond in Höhe von 300 Millionen Euro
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HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mit beschränkter Haftung
/ Schlagwort(e): Anleihe/Finanzierung
HOWOGE begibt erfolgreich ersten Social Bond in Höhe von 300 Millionen Euro
30.05.2024 / 16:26 CET/CEST
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HOWOGE begibt erfolgreich ersten Social Bond in Höhe von 300 Millionen Euro
Berlin, 30.05.2024. Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH hat gestern ihren ersten Social Bond mit einem Volumen von 300 Millionen Euro begeben. Die soziale Anleihe mit einer Laufzeit von sechs Jahren wird am 5. Juni 2030 fällig. Der Zinssatz beträgt 3,875 Prozent.
Der Anleiheerlös wird für die Finanzierung von Investitionen verwendet, die den Kriterien des Social Finance Framework der HOWOGE entsprechen. Dazu gehört beispielsweise der jüngste Portfolioankauf von 4.500 Wohnungen inklusive Grundstücksreserven, den die kommunale Gesellschaft im April dieses Jahres getätigt hat.
Dank der wachsenden Nachfrage nach Bekanntgabe der Emission konnte die HOWOGE den Endpreis auf MS (Mid Swap) +95 Basispunkte und damit 30 Basispunkte unter der ursprünglichen Preisprognose festsetzen.
Dieses starke Ergebnis wird durch eine rund 3,7-fache Überzeichnung der Anleihe und einen minimalen Neuemissionszuschlag von fünf Basispunkten unterstrichen.
Katharina Greis, kaufmännische Geschäftsführerin der HOWOGE: „Mit der erfolgreichen Platzierung der Anleihe zeigen wir erneut unseren exzellenten Zugang zum Kapitalmarkt. Die unbesicherte Finanzierung unterstreicht die Diversifizierung unserer Finanzierungsquellen sowie die Optimierung der Finanzierungskosten. Gleichzeitig folgt die Einbeziehung der sozialen Komponente bei einer Anleihe dem obersten Ziel der HOWOGE, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und zu erhalten.“
Über die HOWOGE
Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH ist eines der sechs kommunalen Wohnungsunternehmen des Landes Berlin. Mit einem eigenen Wohnungsbestand von rund 76.400 Wohnungen (Stand 31.12.2023) gehört das Unternehmen zu den größten Vermietern deutschlandweit. Die HOWOGE will ihr Wohnungsportfolio insbesondere durch Neubau mittel- bis langfristig auf rund 100.000 Wohnungen erweitern. Als Teil der Berliner Schulbauoffensive übernimmt die HOWOGE zudem für das Land Berlin Neubauten und Großsanierungen von Schulen.
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| 25.04.2024 | HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH: Positives operatives Ergebnis bei Fortsetzung des strategischen Wachstums
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HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mit beschränkter Haftung
/ Schlagwort(e): Jahresbericht/ESG
HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH: Positives operatives Ergebnis bei Fortsetzung des strategischen Wachstums
25.04.2024 / 09:55 CET/CEST
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HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH: Positives operatives Ergebnis bei Fortsetzung des strategischen Wachstums
Berlin, 25.04.2024. Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück. Heute hat die kommunale Gesellschaft ihren IFRS-Jahresabschluss 2023 vorgelegt. Trotz der andauernden Herausforderungen des Marktumfeldes verlässt die HOWOGE den strategischen Wachstumspfad nicht und hat den Bestand durch die Fertigstellung von knapp 1.000 Mietwohnungen auf rund 76.400 Wohnungen erhöht. Unter Berücksichtigung der zahlungswirksamen Ertragsteuern und Finanzaufwendungen ergab sich mit rund 200 Millionen Euro ein FFO (Funds from operations), der nur leicht unter dem Vorjahresniveau liegt. Der Verschuldungsgrad (LTV) lag zum 31.12.2023 bei rund 32 Prozent. „Die HOWOGE ist trotz schwieriger Bedingungen gut durch das Jahr gekommen“, sagt HOWOGE-Geschäftsführer Ulrich Schiller. „Angesichts der hohen Nachfrage nach bezahlbarem Wohnraum setzen wir unseren Wachstumspfad mit Augenmaß fort. Wichtige Voraussetzung dafür ist die Anpassung der Kooperationsvereinbarung mit dem Land Berlin im vergangenen Jahr, die uns eine moderate Erhöhung der Mieten einräumt. Damit erhalten wir die Möglichkeit unseren gesellschaftlichen Auftrag weiter zu erfüllen.“
Katharina Greis, Geschäftsführerin der HOWOGE: „Die HOWOGE ist wirtschaftlich gut aufgestellt. Wir verfügen über eine diversifizierte Kapitalstruktur und ein proaktives Verbindlichkeitenmanagement. So haben wir bereits frühzeitig die Refinanzierung der im November 2024 fälligen Unternehmensanleihe sichergestellt.“
Wirtschaftliche Entwicklung
Für das Geschäftsjahr 2023 verzeichnet die HOWOGE ein positives operatives Ergebnis. Die Erlöse aus Vermietung und Verpachtung stiegen infolge des Bestandswachstums aus der Neubautätigkeit des Unternehmens um 3,4 Prozent auf 385,2 Millionen Euro.
Trotz steigender Kosten u. a. für Instandhaltung und Personal konnte das bereinigte EBITDA mit 257,2 Millionen Euro (2022: 268,1 Millionen Euro) nahezu stabil gehalten werden. Bedingt durch die Marktentwicklung erfolgte eine Wertanpassung aus der Immobilienbewertung um rund zehn Prozent, die zu einem Anstieg des Verschuldungsgrades (LTV) zum 31.12.2023 um rund 4 Prozentpunkte auf 32,1 Prozent (Segment Wohnen: 29,6 Prozent) führte. Damit liegt der Verschuldungsgrad immer noch deutlich innerhalb des Zielkorridors von unter 50 Prozent. Der Marktwert (Fair Value) des HOWOGE Portfolios inklusive Baugrundstücken und Schulbau beläuft sich per 31.12.2023 auf rund 12,6 Milliarden Euro.
Zur Sicherung der finanziellen Unabhängigkeit und des defensiven Risikoprofils setzt die HOWOGE auf eine langfristige und diversifizierte Finanzierungsstruktur. Seit 2021 verfügt das Unternehmen über das Emittentenrating der beiden internationalen Ratingagenturen Standard & Poor’s und Fitch von A (S&P) beziehungsweise AA- (Fitch), jeweils mit stabilem Ausblick. Die Ratings wurden zuletzt im Sommer 2023 bestätigt und reflektieren die gute Bonität des Unternehmens.
Über das Anleihenrahmenprogramm (DIP) mit einem Gesamtvolumen von 4 Milliarden Euro hat die HOWOGE die Möglichkeit, kurzfristig Unternehmensanleihen emittieren zu können.
Im Geschäftsjahr 2023 gab es nur geringfügige Refinanzierungen und Kreditaufnahmen. Der gewichtete Durchschnittszins liegt aktuell mit rund 1,1 Prozent deutlich unterhalb der aktuellen Marktzinsen. Die durchschnittliche Restlaufzeit aller Finanzverbindlichkeiten betrug zum Bilanzstichtag rund acht Jahre. Für das laufende Geschäftsjahr steht die Refinanzierung einer Unternehmensanleihe mit 500 Millionen Euro Volumen an. Das zuletzt rückläufige Zinsniveau wurde bereits zur Sicherung von Zinskonditionen genutzt.
Wachstum und Portfolioentwicklung
Zum 31.12.2023 hatte die HOWOGE 76.392 Wohnungen und 1.150 Gewerbeeinheiten im Portfolio. Damit leben in den Beständen der HOWOGE mehr als 150.000 Menschen. Der flächenbasierte Wohnungsleerstand befand sich per 31.12.2023 mit 1,5 Prozent auf einem anhaltend niedrigen Niveau. Die Miete lag im Jahresdurchschnitt mit 6,42 Euro pro Quadratmeter deutlich unterhalb der Marktmieten. Mehr als 64 Prozent aller Wiedervermietungen des Jahres 2023 erfolgten an Menschen mit Anspruch auf einen Wohnberechtigungsschein.
Der Personalbestand der HOWOGE ist 2023 um etwa 13 Prozent auf 1.121 Personen gestiegen. Hauptgrund für das Personalwachstum ist die Gründung der HOWOGE Reinigung GmbH. Die HOWOGE Reinigung erweitert das Leistungsspektrum der HOWOGE und kümmert sich seit Juli 2023 um die Hausreinigung eines Teils des Immobilienbestandes. Die Ausweitung der Reinigungsleistungen auf den Gesamtbestand erfolgt sukzessive.
Der Bestandszuwachs von rund 1.000 Einheiten im Jahr 2023 resultiert aus der Fertigstellung von Neubauprojekten. So hat die HOWOGE beispielsweise direkt an der Rummelsburger Bucht im Bezirk Lichtenberg knapp 170 Wohnungen fertiggestellt, in der Ohlauer Straße in Friedrichshain-Kreuzberg entstand ein integratives Wohnbauprojekt mit 120 Wohnungen und in Treptow-Köpenick wurden 280 Wohnungen für Studierende realisiert.
Trotz des angespannten Marktumfeldes konnte die HOWOGE im Jahr 2023 mit dem Bau für rund 980 Wohnungen beginnen, für das laufende Geschäftsjahr ist die Fertigstellung von etwa 1.000 Neubauwohnungen geplant.
Darüber hinaus setzt die HOWOGE ihren Wachstumspfad zusätzlich mit dem Ankauf von Bestandsportfolien fort. So erwirbt die HOWOGE die PRIMA Wohnbauten Privatisierungs-Management GmbH (PRIMA) mit 4.495 Wohnungen in den Berliner Bezirken Lichtenberg und Treptow-Köpenick sowie gemeinsam mit der Berlinovo Immobilien Gesellschaft mbH die Stadtentwicklungsgesellschaft Buch mbH (SEG Buch) von der Vonovia SE. Der strategische Erwerb erfolgt im Rahmen eines Paket-Ankaufs zum Kaufpreis von 700 Millionen Euro. Der Übergang der Geschäftsanteile der Gesellschaften erfolgt zum 01.01.2025.
Im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive (BSO) verantwortet die HOWOGE den Bau und die Sanierung von insgesamt 38 Schulbauten. Den größten Schulbau der BSO mit zwei weiterführenden Schulen für fast 1.600 Schülerinnen und Schüler hat die HOWOGE im April 2024 an den Bezirk Lichtenberg übergeben. Derzeit befinden sich fünf Schulen mit fast 4.200 Schulplätzen im Bau, zwei weitere Baustarts für fast 1.400 Schulplätze folgen dieses Jahr.
Veröffentlichung Nachhaltigkeitsbericht
Parallel zu den Geschäftszahlen hat die HOWOGE heute den Nachhaltigkeitsbericht (https://nachhaltigkeit.howoge.de/) veröffentlicht.
Im Jahr 2023 hat die HOWOGE eine Klimastrategie entwickelt. Ziel ist es, bis 2045 einen klimaneutralen Bestand zu erreichen. Das bedeutet, dass der Gebäudebestand weniger als 3 kg CO2/m² pro Jahr emittiert. Für die Umsetzung dieses Ziels wurden die drei Hebel energetische Sanierung, innovative Anlagetechnik und Erhöhung des Anteils grüner Energieträger identifiziert. Der CO2-Ausstoß des HOWOGE-Gebäudebestands liegt aktuell bei 17,45 kg CO2/m² pro Jahr (2022), die Energieintensität bei 100,57 kWh/m² pro Jahr (2023). Die HOWOGE wird künftig weitere Handlungsoptionen entwickeln, um das neue Klimaziel zu erreichen.
Ein wichtiger Baustein für klimaneutrales Wohnen ist in diesem Zusammenhang der Photovoltaik-Ausbau. Im Jahr 2023 hat die HOWOGE Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 1.003 Kilowatt-Peak installiert, die insgesamt rund 1.524 Megawattstunden CO₂-freien Strom erzeugen und rund 632 Tonnen CO₂ einsparen. Der gesamte Anlagenpark erzeugt eine Leistung von 3.073 Kilowatt-Peak. Über 4.000 Mieterhaushalte werden aktuell mit grünem Mieterstrom versorgt.
Es ist geplant, in den kommenden Jahren bis 2033 auf jedem dafür geeigneten Gebäude der HOWOGE Photovoltaikanlagen zu errichten. Dafür investiert das Unternehmen rund 71 Millionen Euro.
Seit 2021 berichtet die HOWOGE zudem nach den Kriterien der EU Taxonomie Verordnung und weist zum zweiten Jahr infolge Taxonomiekonformität für bestimmte Wirtschaftsaktivitäten aus. Die Kennzahlen haben sich im Vergleich zum Vorjahr positiv entwickelt. So beträgt der taxonomiekonforme Umsatz 25,0 Prozent, OpEx 25,3 Prozent und CapEx 22,7 Prozent.
Als kommunales Wohnungsunternehmen steht neben dem Klimaschutz das soziale Engagement in den Quartieren im Fokus der HOWOGE. Insgesamt 134 Initiativen und Institutionen erhielten 2023 eine finanzielle Unterstützung. Zusammen mit den Ausgaben für eigene Projekte und Beteiligungen an Partnerprojekten belaufen sich die Investitionen in das gesellschaftliche Engagement im Jahr 2023 auf etwa 2,2 Millionen Euro.
Ausblick
Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die HOWOGE, dass sich die Marktbedingungen weiter stabilisieren und sich die operativen Ergebnisse positiv entwickeln. Die HOWOGE ist dank robuster Kapitalstruktur gut aufgestellt. Für das operative Geschäft rechnet das Unternehmen mit einem FFO in einer Bandbreite zwischen 180 und 200 Millionen Euro.
Über die HOWOGE
Die HOWOGE Wohnungsbaugesellschaft mbH ist eines der sechs kommunalen Wohnungsunternehmen des Landes Berlin. Mit einem eigenen Wohnungsbestand von rund 76.400 Wohnungen (Stand 31.12.2023) gehört das Unternehmen zu den größten Vermietern deutschlandweit. Die HOWOGE will ihr Wohnungsportfolio insbesondere durch Neubau mittel- bis langfristig auf rund 100.000 Wohnungen erweitern. Als Teil der Berliner Schulbauoffensive übernimmt die HOWOGE zudem für das Land Berlin Neubauten und Großsanierungen von Schulen.
„Wir gestalten das Berlin der Zukunft lebenswert. Mehr als gewohnt.“
Wichtiger Hinweis:
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