| 02.02.2026 | Auswertung von Clever Tanken: Kraftstoffpreise im Januar auf Elfmonatshoch
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Emittent / Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company
/ Schlagwort(e): 9-Monatszahlen/Sonstiges
Auswertung von Clever Tanken: Kraftstoffpreise im Januar auf Elfmonatshoch
02.02.2026 / 14:16 CET/CEST
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Auswertung von Clever Tanken:
Kraftstoffpreise im Januar auf Elfmonatshoch
- Super E10 im Januar rund 9 Cent, Diesel rund 10 Cent teurer als im Dezember
- Super E10 im Januar am günstigsten in Berlin, Stuttgart und Bochum
- Super E10 im Januar am teuersten in Frankfurt am Main, Dresden und
- Hannover
- Diesel im Januar am günstigsten in Wuppertal, Bochum und Bonn
- Diesel im Januar am teuersten in Leipzig, Dresden und Hannover
Nürnberg, 2. Februar 2026. Der Jahresauftakt 2026 belastete Autofahrerinnen und Autofahrer mit deutlich höheren Kraftstoffpreisen. Laut aktuellen Daten des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken legten sowohl die Preise für Super E10 als auch für Diesel im Januar im bundesweiten Mittel deutlich zu und erreichten dabei ein Elfmonatshoch. Treiber waren unter anderem die Erhöhung der CO₂-Bepreisung sowie gestiegene Rohölpreise.
Die Auswertung der Kraftstoffpreise von Clever Tanken für den Monat Januar zeigt: Ein Liter Super E10 kostete im bundesweiten Durchschnitt 1,7310 Euro. Damit lag der Preis rund 9 Cent über dem Niveau des Vormonats (1,6447 Euro). Der letzte höhere Durchschnittspreis wurde elf Monate zuvor im Februar 2025 mit 1,7453 Euro pro Liter erreicht – dies war zugleich der teuerste Tankmonat des vergangenen Jahres.
Auch Dieselfahrer mussten im Januar deutlich mehr zahlen. Im bundesweiten Durchschnitt kostete der Liter 1,6878 Euro, also rund 10 Cent mehr als im Vormonat (1,5933 Euro). Damit näherte sich der Dieselpreis wieder dem Niveau des Februars 2025. Mit durchschnittlich 1,6809 Euro pro Liter erreichte damals auch der Diesel den teuersten Monatsdurchschnitt des Jahres. Einen höheren Durchschnittspreis als im Januar verzeichnete Diesel zuletzt im April 2024 mit 1,7318 Euro pro Liter.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Preisspanne verringert sich leicht: Diesel im Januar rund 4 Cent günstiger als Benzin
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Im Januar lag der Dieselpreis im bundesweiten Durchschnitt nur noch rund 4,32 Cent je Liter unter dem von Super E10. Damit hat sich der Preisabstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten um etwa 1 Cent zulasten von Diesel verringert. Im Dezember hatte die Differenz noch bei gut 5,14 Cent gelegen.
Nach Einschätzung von Steffen Bock ist vor allem die saisonbedingt hohe Nachfrage nach Heizöl dafür verantwortlich, dass Diesel derzeit trotz einer steuerlichen Begünstigung von rund 20 Cent je Liter nur geringfügig günstiger ist als Benzin. Da Diesel und Heizöl nahezu identische Produkte sind, wirkt sich eine erhöhte Heizölnachfrage im Winter regelmäßig auch preistreibend auf den Dieselmarkt aus.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Die günstigsten und teuersten Tanktage im Januar
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Im vergangenen Monat zahlten Autofahrerinnen und Autofahrer für beide Kraftstoffsorten im Bundesdurchschnitt am Donnerstag, dem 1. Januar, am wenigsten. An diesem Tag kostete der Liter Super E10 rund 1,7010 Euro und war damit etwa 3 Cent teurer als am Tag zuvor. Der Liter Diesel kostete am ersten Tag des neuen Jahres rund 1,6520 Euro. Dies waren etwa 4 Cent mehr als am 31. Dezember 2025.
Am teuersten war Super E10 hingegen am Donnerstag, dem 15. Januar, mit 1,7410 Euro pro Liter. Diesel war am Samstag, dem 31. Januar, mit 1,7140 Euro pro Liter am teuersten.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Städteranking im Januar: Berlin bleibt günstigste E10-Stadt,
Frankfurt am Main erneut Schlusslicht
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Im monatlichen Preisranking von Clever Tanken belegte Berlin im Januar zum dritten Mal in Folge den ersten Platz in der Kategorie der günstigsten Super-E10-Tankstädte unter den 20 größten deutschen Städten. Im Monatsdurchschnitt kostete der Liter dort 1,7026 Euro. Die Plätze zwei und drei belegten Stuttgart (1,7039 Euro) und Bochum (1,7077 Euro).
Die teuerste Super-E10-Tankstadt war im vergangenen Monat zum dritten Mal in Folge Frankfurt am Main (1,7571 Euro). Dresden (1,7514 Euro) folgte auf Platz zwei. Hannover (1,7462 Euro) reihte sich auf Platz drei ein und ist damit zum neunten Mal nacheinander unter den Top drei dieser Kategorie.
Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Frankfurt am Main im Durchschnitt rund 421,70 Euro und damit etwa 13,08 Euro mehr als in der günstigsten Stadt Berlin.
Die drei günstigsten Diesel-Tankstädte waren im Januar Wuppertal (1,6640 Euro), Bochum (1,6643 Euro) und Bonn (1,6648 Euro). Damit behauptete sich Bonn den neunten Monat in Folge unter den Top drei in dieser Kategorie.
In der Sparte der teuersten Diesel-Tankstädte gab es im Januar an der Spitzenposition keine Veränderung. Denn Leipzig (1,7315 Euro) belegte wiederholt Platz eins. Damit zählt die Sachsenmetropole seit 14 Monaten ohne Unterbrechung zu den drei teuersten Dieselstandorten unter den 20 größten Städten Deutschlands – davon stand Leipzig elfmal an der Spitze. Auf Platz zwei folgte im Januar Dresden (1,7103 Euro). Hannover (1,7100 Euro) belegte zum dritten Mal nacheinander Platz drei.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Gründe für die Entwicklung der Kraftstoffpreise
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Laut Steffen Bock, dem Geschäftsführer von Clever Tanken, waren für die Erhöhung der Kraftstoffpreise vor allem zwei Faktoren ausschlaggebend: Einerseits wirkte sich zum Jahreswechsel die nächste Stufe der nationalen CO₂-Bepreisung aus. Seit dem 1. Januar 2026 wird der CO₂-Preis über Auktionen bestimmt; erwartet wird eine Spanne von 55 bis 65 Euro je Tonne. Am oberen Ende könnten sich die Mehrkosten auf rund 18,6 Cent je Liter Benzin und etwa 20,5 Cent je Liter Diesel summieren – das wären bis zu 2,9 Cent beziehungsweise 3,2 Cent mehr als im Jahr 2025.
Andererseits legten die Rohölpreise im Januar trotz hoher Schwankungen deutlich zu und erreichten mit rund 69,8 US-Dollar je Barrel (159 Liter) Ende des Monats den höchsten Stand seit Anfang August 2025.
Zwar gerieten die Notierungen zu Monatsbeginn zunächst unter Druck, da steigende US-Rohöllagerbestände auf ein komfortables Angebot hindeuteten. Darüber hinaus belasteten Spekulationen über zusätzliche Liefermengen aus Venezuela die Preise. Diese Effekte blieben jedoch nur von kurzer Dauer.
Im weiteren Monatsverlauf überwogen die preistreibenden Faktoren. Sinkende US-Ölreserven sowie die Zurückhaltung des Kartells Opec+, seine Förderung kurzfristig auszuweiten, stützten die Preise. Ein außergewöhnlich heftiger Wintersturm in den USA Ende Januar, der auch den für die Ölproduktion zentralen Bundesstaat Texas traf, verstärkte den Aufwärtstrend. Denn die Sorge vor temporären Förder- und Lieferausfällen nahm zu, während die Kälte die Nachfrage nach Heizöl ankurbelte.
Zugleich kehrte im Januar eine spürbare geopolitische Risikoprämie an den Ölmarkt zurück. Die erneut verschärften Spannungen zwischen den USA und dem Opec-Mitglied Iran rückten zuletzt vor allem das iranische Atomprogramm wieder in den Fokus. Am Markt wuchs die Sorge, dass sich der Konflikt auf die ölreiche Region am Persischen Golf ausweiten könnte. Ein militärisches Eingreifen der USA würde das Risiko von Störungen des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Transportrouten für Rohöl und Flüssigerdgas, erhöhen.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Ausblick
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Auch wenn viele Faktoren auf gedämpfte Rohöl- und Kraftstoffpreise im laufenden Jahr hindeuten und unter anderem die Internationale Energieagentur (IEA) mit einem rekordhohen globalen Ölüberschuss für 2026 rechnet: Steffen Bock geht für die kommenden Wochen zunächst von steigenden Preisen aus, maximal jedoch von einer Seitwärtsbewegung. „Vor allem die geopolitischen Spannungen sprechen in den kommenden Wochen eher für weiter steigende Rohöl- und damit Kraftstoffpreise“, sagt der Experte.
Zusätzlich belastet eine Abfolge extremer Winterwetterlagen die USA. Nur wenige Tage nach dem schweren Wintersturm wurden die südöstlichen Bundesstaaten am vergangenen Wochenende von einem sogenannten Bombenzyklon mit Sturmfluten, hohen Wellen und teils erheblichen Schneefällen getroffen. Eine nachfolgende arktische Kaltluftfront drang sogar bis nach Florida vor. Das Ausmaß der Produktionsunterbrechungen infolge der Winterstürme sowie der erhöhten Heizölnachfrage ist derzeit ungewiss.
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------ Spar-Tipps
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„Auch bei steigenden Preisen können Autofahrerinnen und Autofahrer sparen – wenn sie die Preise entlang ihrer geplanten Route vergleichen. So lässt sich schnell die günstigste Tankstelle in der Umgebung finden“, sagt Steffen Bock. Am einfachsten geht das per App, Navigationssystem oder online. Zudem rät der Experte dazu, Autobahntankstellen möglichst zu meiden. Denn aufgrund ihrer Lage sind sie in der Regel deutlich teurer als innerstädtische Anbieter.
Darüber hinaus lohnt es sich, abends zu tanken. Zwischen 18 und 20 Uhr liegen die Preise meist am niedrigsten. Es gibt aber auch vereinzelt günstige Zeitfenster am späten Vormittag oder am Nachmittag. Allerdings können sich die Preise je nach Region sehr kurzfristig ändern.
Über Clever Tanken
Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann.
Der App-Bereich Clever Laden ergänzt das Angebot seit 2018 um Services rund ums elektrische Laden. Nach einem Update im Juli 2025 lassen sich hier erstmals in Deutschland auch die Preise für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen und melden. So schafft Clever Tanken mehr Transparenz an öffentlichen Ladesäulen und baut sein Informationsangebot in Richtung Elektromobilität konsequent aus.
In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich circa fünf Millionen Mal aufgerufen, die Apps circa 20 Millionen Mal. (Stand: Juni 2025; Quellen: IVW - https://ausweisung.ivw-online.de/, AGOF Daily facts, Google Analytics).
Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden.

Städteranking der Spritkosten für Januar 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

Städteranking der Spritkosten für Januar 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken
Veröffentlichung einer Mitteilung, übermittelt durch EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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| 02.01.2026 | Kraftstoffpreise im Jahr 2025: Tankjahr endet mit Entlastung an den Zapfsäulen
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Kraftstoffpreise im Jahr 2025: Tankjahr endet mit Entlastung an den Zapfsäulen
02.01.2026 / 12:56 CET/CEST
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Kraftstoffpreise im Jahr 2025:
Tankjahr endet mit Entlastung an den Zapfsäulen
- Auswertung von Clever Tanken: Super E10 im Dezember rund 3 Cent, Diesel rund 4 Cent günstiger als im November
- Super E10 im Dezember am günstigsten in Berlin, Duisburg und Bonn
- Super E10 im Dezember am teuersten in Frankfurt am Main, Hannover und Dresden
- Diesel im Dezember am günstigsten in Bonn, Duisburg und Bochum
- Diesel im Dezember am teuersten in München, Leipzig und Hannover
Nürnberg, 2. Januar 2026. Das Tankjahr 2025 endete für Autofahrerinnen und Autofahrer mit spürbar niedrigeren Preisen – trotz des erhöhten Reiseverkehrs rund um die Weihnachtsfeiertage. Wie eine aktuelle Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken zeigt, verbilligten sich sowohl Super E10 als auch Diesel im bundesweiten Schnitt gegenüber dem Vormonat. Super E10 war damit im Dezember der günstigste Tankmonat des vergangenen Jahres, wobei es zugleich deutliche regionale Preisunterschiede gab.
Trotz des erhöhten Reiseverkehrs rund um die Weihnachtsfeiertage sind die Kraftstoffpreise im Dezember gesunken. Laut einer Auswertung von Clever Tanken kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt rund 1,6447 Euro. Das waren etwa 3 Cent weniger als im November (1,6762 Euro). Zuletzt war Super E10 im September 2024 (1,6414 Euro) günstiger gewesen, dem günstigsten Tankmonat des vorhergehenden Jahres.
Auch Diesel verbilligte sich im letzten Monat des Jahres 2025: Ein Liter kostete im Dezember durchschnittlich 1,5933 Euro und damit rund 4 Cent weniger als im Vormonat (1,6347 Euro). Zuletzt hatte der Dieselpreis im Oktober 2025 (1,5830 Euro) ein niedrigeres Niveau erreicht.
Im Jahresvergleich fiel die Entlastung weniger deutlich aus. Super E10 war im Dezember rund 2 Cent günstiger als ein Jahr zuvor. Damals hatte der Liter 1,6628 Euro gekostet. Der Dieselpreis verbilligte sich gegenüber dem Vorjahreswert von 1,5972 Euro je Liter nur marginal um rund 0,4 Cent.
Durchschnittspreise 2025 deutlich unter Vorjahr
Bei Betrachtung der durchschnittlichen Jahreswerte zeigt sich die Entlastung der Autofahrenden deutlicher: Super E10 kostete im Jahr 2025 deutschlandweit durchschnittlich rund 1,6804 Euro pro Liter und damit rund 5 Cent weniger als im Jahr zuvor (1,7331 Euro). Zuletzt war dieser Wert 2021 mit circa 1,5228 Euro niedriger gewesen. Der Mittelwert für einen Liter Diesel lag im vergangenen Jahr bei rund 1,6055 Euro. Das waren rund 4 Cent weniger als 2024 (1,6449 Euro). Auch Diesel war zuletzt im Jahr 2021 mit 1,3859 Euro pro Liter günstiger gewesen.
Gründe für die Entwicklung der Kraftstoffpreise im Dezember
„Die Entwicklungen im Dezember sowie über das Jahr 2025 hinweg sind vor dem Hintergrund der Anfang 2025 gestiegenen nationalen CO₂-Bepreisung fossiler Brennstoffe interessant. Denn trotz der höheren Abgaben auf Benzin und Diesel sind die Kraftstoffpreise gefallen. Der Preisrückgang ist daher vor allem auf die Veränderung der Rohölpreise zurückzuführen“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken. Im Dezember fiel der Preis für die in Deutschland maßgebliche Nordseesorte Brent von rund 63,74 US-Dollar je Barrel (159 Liter) zu Monatsbeginn auf etwa 58,86 US-Dollar zur Monatsmitte – der niedrigste Stand seit Anfang 2021. Anschließend stiegen die Preise zwar wieder auf bis zu rund 62,50 US-Dollar. Die jüngste Gegenbewegung ändert jedoch wenig am Gesamtbild: Im Dezember sind die Ölpreise den fünften Monat in Folge zurückgegangen. Das ist die längste Schwächephase seit über zwei Jahren. Belastend wirkte vor allem die Erwartung eines globalen Überangebots infolge einer höheren Förderung des Ölkartells OPEC+. Dem Preisrückgang wirkte Ende Dezember jedoch der anbahnende Konflikt zwischen den USA und dem OPEC-Mitglied Venezuela leicht entgegen.
Dass auch die Preise an den Zapfsäulen in den letzten Dezembertagen wieder leicht anzogen, dürfte laut Steffen Bock zusätzlich mit der zum 1. Januar in Kraft getretenen nächsten Stufe der nationalen CO₂-Bepreisung zusammenhängen. „Erfahrungsgemäß preisen einzelne Anbieter die Erhöhung der CO₂-Abgabe bereits in den letzten Tagen des alten Jahres ein“, so Bock.
Preisspanne vergrößert sich leicht:
Diesel im Dezember rund 5 Cent günstiger als Benzin
Im Dezember war ein Liter Diesel im bundesweiten Schnitt etwa 5,14 Cent günstiger als dieselbe Menge Super E10. Damit vergrößerte sich der Abstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten geringfügig um etwa 1 Cent zugunsten von Diesel. Im November hatte die Differenz noch bei rund 4,15 Cent gelegen.
Steffen Bock führt die hohe Heizölnachfrage im Winter als Hauptgrund dafür an, dass Diesel trotz einer Steuerdifferenz von rund 20 Cent derzeit nur geringfügig günstiger als Benzin ist. Da Diesel und Heizöl nahezu identische Produkte sind, steigt der Dieselpreis normalerweise, wenn die Heizölnachfrage hoch ist.
Die günstigsten und teuersten Tanktage im Dezember
Im vergangenen Monat kostete der Liter Super E10 mit 1,6290 Euro am Donnerstag, dem 18. Dezember, im bundesweiten Durchschnitt am wenigsten. Diesel war mit jeweils 1,5730 Euro pro Liter an zwei Tagen am günstigsten: am Mittwoch, dem 10. Dezember, sowie am Mittwoch, dem 24. Dezember.
Am teuersten war Super E10 hingegen am Mittwoch, dem 31. Dezember, mit 1,6710 Euro pro Liter. Diesel war am Montag, dem 1. Dezember, mit 1,6330 Euro pro Liter am teuersten.
Die günstigsten und teuersten Tankmonate im Jahr 2025
Der preiswerteste Monat zum Tanken von Super E10 war im vergangenen Jahr im bundesweiten Schnitt der Dezember. Es folgten die Monate August (1,6534 Euro) und September (1,6576 Euro). Am teuersten war Super E10 dagegen im Februar (1,7453 Euro), Januar (1,7295 Euro) und März (1,6938 Euro).
Der günstigste Tankmonat für Diesel war 2025 der Mai mit rund 1,5531 Euro je Liter. Es folgten die Monate August (1,5737 Euro) und Juni (1,5789 Euro). Am teuersten war Diesel im Februar (1,6809 Euro). Auf den Plätzen zwei und drei der teuersten Diesel-Tankmonate folgten der Januar (1,6723 Euro) und der November (1,6347 Euro).
Städteranking im Dezember:
Super E10 in Berlin erneut am günstigsten
Im monatlichen Preisranking von Clever Tanken belegte Berlin im Dezember unter den 20 größten deutschen Städten erneut den ersten Platz in der Kategorie der günstigsten Super-E10-Tankstädte. Im Monatsdurchschnitt kostete der Liter dort 1,5994 Euro. Die Plätze zwei und drei belegten Duisburg (1,6116 Euro) und Bonn (1,6117 Euro).
Die beiden teuersten Super-E10-Tankstädte waren im vergangenen Monat erneut Frankfurt am Main (1,6610 Euro) und Hannover (1,6597 Euro). Damit ist Hannover in diesem Jahr bereits zum elften Mal unter den Top drei dieser Kategorie. Auf dem dritten Platz folgte Dresden (1,6580 Euro). Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Frankfurt am Main im Durchschnitt rund 398,64 Euro und damit etwa 14,78 Euro mehr als im günstigen Berlin.
In der Kategorie der günstigsten Diesel-Tankstädte tauschten Bonn (1,5498 Euro) und Bochum (1,5591 Euro) im Vergleich zum November die Plätze eins und drei. Dadurch behauptete sich Bonn zum achten Mal in Folge unter den Top drei dieser Kategorie. Duisburg (1,5523 Euro) positionierte sich erneut auf Platz zwei.
In der Kategorie der teuersten Diesel-Tankstädte gab es gegenüber November keine Veränderungen. München (1,6257 Euro), Leipzig (1,6029 Euro) und Hannover (1,6016 Euro) belegten wiederholt die ersten drei Plätze. Leipzig zählt somit seit 13 Monaten ohne Unterbrechung zu den drei teuersten Dieselstandorten unter den 20 größten Städten Deutschlands – davon stand die Sachsenmetropole zehnmal an der Spitze.
Städteranking im Jahr 2025:
Super E10 und Diesel in Bonn am günstigsten
Den Titel der günstigsten Super-E10-Tankstadt des Jahres 2025 erreichte Bonn. Hier kostete der Liter Super E10 im Jahresdurchschnitt rund 1,6522 Euro. Berlin (1,6546 Euro) und Mannheim (1,6551 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Die höchsten Preise für Super E10 wurden dagegen in Dresden (1,7010 Euro), Hannover (1,6965 Euro) und Frankfurt am Main (1,6890 Euro) aufgerufen.
Die günstigste Diesel-Tankstadt war 2025 ebenfalls Bonn – und das das sechste Jahr in Folge. Hier kostete der Liter 2025 im Jahresdurchschnitt 1,5769 Euro. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Duisburg (1,5786 Euro) und Bielefeld (1,5793 Euro). Leipzig (1,6508 Euro) wurde dagegen zum dritten Mal nacheinander die teuerste Diesel-Tankstadt des Jahres. München (1,6193 Euro) und Dresden (1,6160 Euro) reihen sich auf den Plätzen zwei und drei ein.
Wichtige Einflussfaktoren auf die Kraftstoffpreise im Jahr 2025
Die Kraftstoffpreise werden durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren bestimmt. Dazu gehören die Produktions- und Transportkosten, Steuern sowie die Nachfrage. Der wichtigste Einflussfaktor sind jedoch die Rohölpreise. Die folgenden Hauptfaktoren verdeutlichen die komplexe Dynamik der Preisentwicklung im vergangenen Jahr:
- Nationale CO₂-Abgabe als struktureller Preistreiber:
Die Erhöhung des nationalen CO₂-Preises für klimaschädliche Kraftstoffe zu Jahresbeginn verteuerte Benzin und Diesel dauerhaft – unabhängig von der Marktlage und somit auch von der Entwicklung der Rohölpreise.
- Erwartetes globales Überangebot an Rohöl:
Über weite Strecken des Jahres dominierten Sorgen vor einem strukturellen Überangebot. Sowohl die OPEC+ als weltgrößte Gruppe von Erdölproduzenten als auch die Internationale Energieagentur (IEA) rechneten für 2025 und vor allem für 2026 mit einem deutlichen Angebotsüberschuss, was Abwärtsdruck an den Märkten erzeugte.
- Förderpolitik der OPEC+ als zentrales Steuerungsinstrument:
Ankündigungen des Ölkartells zur Ausweitung oder Drosselung seiner Fördermengen hatten wiederholt unmittelbare Auswirkungen auf die Preise. Bereits die Erwartung zusätzlicher Fördermengen reichte aus, um die Notierungen zu drücken.
- Geopolitische Risikoprämien:
Eingepreiste Risikoprämien aufgrund der Konflikteskalation im Nahen Osten, der Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur und die sogenannte Schattenflotte sowie Sanktionen gegen Russland führten immer wieder zu kurzfristigen Preissprüngen. Diese Risikoprämien erwiesen sich jedoch meist als volatil und nicht nachhaltig.
- Hoffnung und Ernüchterung bei den Ukraine-Verhandlungen:
Phasenweise sorgte die Aussicht auf Fortschritte der Friedensverhandlungen im Russland-Ukraine-Krieg für fallende Preise, da die Marktteilnehmer eine Rückkehr russischer Ölmengen auf den Weltmarkt einpreisten. Weil konkrete Durchbrüche jedoch ausblieben, kehrten sich diese Erwartungen immer wieder rasch um.
- Handelspolitische Unsicherheiten und Zollkonflikte:
US-Strafzölle und die Furcht vor einer Ausweitung globaler Handelskonflikte belasteten die Konjunkturaussichten – und damit die erwartete Energienachfrage. Umgekehrt sorgten Hoffnungen auf eine Entspannung zwischen den USA, China und anderen Handelspartnern zeitweise für steigende Preise.
- Sanktionen und Geldpolitik – die Rolle der USA:
Druck aus Washington auf die OPEC+ zur Senkung der Ölpreise, Sanktionen gegen Russland, den Iran und Venezuela sowie Erwartungen an eine lockerere Geldpolitik der US-Notenbank beeinflussten die Märkte mehrfach gleichzeitig – teils preisdämpfend, teils preistreibend.
- Konjunkturerwartungen als Nachfrageindikator:
Sorgen über eine Abkühlung der Weltwirtschaft wirkten preisdämpfend, während Phasen robuster Konjunktur- und Reisedaten – etwa im Sommer – die Nachfrageerwartungen und damit die Preise stützten.
Ausblick auf das Tankjahr 2026
Für das Jahr 2026 sprechen viele Faktoren für gedämpfte Rohöl- und Kraftstoffpreise. Die IEA rechnet mit einem rekordhohen globalen Ölüberschuss von rund 3,8 Millionen Barrel pro Tag. Grund dafür ist, dass das weltweite Angebot die Nachfrage deutlich übersteigen dürfte. Denn neben der OPEC+ haben zuletzt auch große Produzenten außerhalb des Kartells, darunter die USA, Brasilien und Kanada, ihre Förderung ausgeweitet. Gleichzeitig belasten ein schwaches globales Wirtschaftswachstum, anhaltende Handelskonflikte sowie der zunehmende Umstieg auf Elektro- und Hybridfahrzeuge die Nachfrageaussichten. Ein Ende des Russland-Ukraine-Krieges könnte ebenfalls preisdämpfend wirken, da eine Lockerung der westlichen Sanktionen die Rückkehr zusätzlicher russischer Ölmengen auf den Weltmarkt ermöglichen würde.
Kurzfristig preisstabilisierend könnten jedoch geopolitische Risiken wie eine weitere Eskalation des Ukraine-Kriegs oder zunehmende Konflikte zwischen den USA und dem Opec-Staat Venezuela wirken.
In Deutschland bleibt die nationale CO₂-Bepreisung für Benzin und Diesel in jedem Fall ein zentraler Preistreiber. Im Jahr 2025 lag die Abgabe bei 55 Euro pro Tonne ausgestoßenem Kohlendioxid. Dadurch verteuerte sich der Liter Super E10 im Schnitt um rund 15,7 Cent und der Liter Diesel um etwa 17,3 Cent gegenüber 2020, dem Jahr vor Einführung dieser auch als CO₂-Steuer bezeichneten Abgabe.
Ab 2026 soll der CO₂-Preis nicht mehr staatlich festgelegt werden. Stattdessen bildet sich die Abgabe über Auktionen von begrenzt verfügbaren Emissionszertifikaten. Erwartet wird eine Spanne von 55 bis 65 Euro je Tonne. Steigt der CO₂-Preis auf das obere Ende dieser Skala, könnten die Mehrkosten bei Benzin auf rund 18,6 Cent und bei Diesel auf etwa 20,5 Cent klettern. Das wären bis zu 2,9 Cent pro Liter Benzin beziehungsweise 3,2 Cent pro Liter Diesel mehr als 2025.
„Unterm Strich deutet vieles darauf hin, dass der Ölmarkt im Jahr 2026 von einem strukturellen Überangebot geprägt sein wird. Steigende Fördermengen, eine gedämpfte Nachfrage und die fortschreitende Energiewende werden den Spielraum für dauerhaft hohe Rohölpreise begrenzen. Geopolitische Risiken bleiben zwar ein Unsicherheitsfaktor, dürften jedoch vor allem für kurzfristige Aufschläge sorgen“, fasst Steffen Bock zusammen.
Für Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland sieht der Experte jedoch keine automatische Entlastung. Denn den globalen Ölmarkttrends steht die nationale CO₂-Bepreisung entgegen. „Auch wenn die Erhöhungen auf den ersten Blick moderat erscheinen, summieren sie sich über die Jahre hinweg deutlich. Damit bleibt die CO₂-Abgabe ein wesentlicher Preistreiber an den Zapfsäulen – politisch gewollt, aber für Pendler und Vielfahrer zunehmend spürbar.“
Egal, ob die Preise an den Zapfsäulen fallen oder steigen: Wer beim Tanken sparen möchte, sollte die Preise entlang der eigenen Route vergleichen – am einfachsten per App, Navigationssystem oder online. So lässt sich schnell die günstigste Tankstelle im Umfeld finden. Zudem gilt: Autobahntankstellen meiden, denn aufgrund ihrer Lage sind sie in der Regel deutlich teurer als innerstädtische Anbieter.
Darüber hinaus lohnt es sich, abends zu tanken. Besonders zwischen 18 und 20 Uhr liegen die Preise meist am niedrigsten; vereinzelt gibt es auch günstigere Zeitfenster am späten Vormittag oder am Nachmittag. Allerdings können Preisänderungen je nach Region sehr kurzfristig erfolgen.
Über Clever Tanken
Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann.
Der App-Bereich Clever Laden ergänzt das Angebot seit 2018 um Services rund ums elektrische Laden. Nach einem Update im Juli 2025 lassen sich hier erstmals in Deutschand auch die Preise für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen und melden. So schafft Clever Tanken mehr Transparenz an öffentlichen Ladesäulen und baut sein Informationsangebot in Richtung Elektromobilität konsequent aus.
In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich circa fünf Millionen Mal aufgerufen, die Apps circa 20 Millionen Mal. (Stand: Juni 2025; Quellen: IVW - https://ausweisung.ivw-online.de/, AGOF Daily facts, Google Analytics).
Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden.

Städteranking der Spritkosten für Dezember 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken  Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im Dezember 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken
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| 01.12.2025 | Trotz billigem Rohöl: Spritpreise steigen im November deutlich an
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Trotz billigem Rohöl: Spritpreise steigen im November deutlich an
01.12.2025 / 12:19 CET/CEST
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20 größten deutschen Städten kontaktieren Sie bitte die PR-Agentur.
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Trotz billigem Rohöl:
Spritpreise steigen im November deutlich an
- Auswertung von Clever Tanken: Super E10 rund 1 Cent, Diesel rund 5 Cent teurer als im Oktober
- Super E10 im November am günstigsten in Berlin, Bonn und Bochum
- Super E10 im November am teuersten in Frankfurt am Main, Hannover und München
- Diesel im November am günstigsten in Bochum, Duisburg und Bonn
- Diesel im November am teuersten in München, Leipzig und Hannover
Nürnberg, 1. Dezember 2025. Obwohl die Rohölpreise im November im Durchschnitt so niedrig waren wie seit Juni nicht mehr, sind die Kraftstoffpreise dennoch gestiegen. Wie die aktuelle Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken zeigt, kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt rund 1,6762 Euro. Das waren rund 1 Cent mehr als im Oktober. Ein Liter Diesel kostete rund 1,6347 Euro und damit etwa 5 Cent mehr als im Vormonat.
„Bei der Preisbildung von Kraftstoffen spielt Rohöl eine entscheidende Rolle. Daher bewegen sich die Preise an den Zapfsäulen – wenn auch mit einer gewissen Verzögerung – häufig relativ parallel zu den Preisen an den Rohölbörsen. Im November war das jedoch nicht der Fall“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken. „Obwohl sich der Preis der für Deutschland wichtigen Nordseesorte Brent mit rund 62 bis 65 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) in einem stabilen und engen Rahmen bewegte, stiegen die Preise für Super E10 und Diesel im Monatsverlauf Woche für Woche an und fielen erst gegen Monatsende leicht.“
Im Jahresvergleich zeigen sich ebenfalls Aufschläge: Super E10 lag im vergangenen Monat rund 3 Cent über dem Niveau von November 2024, als der Liter im bundesweiten Schnitt 1,6511 Euro gekostet hatte. Diesel verteuerte sich um etwa 5 Cent gegenüber dem Vorjahreswert von 1,5819 Euro je Liter.
Preisspanne schrumpft: Diesel nähert sich Benzin deutlich an
Im November betrug die Preisdifferenz zwischen Super E10 und Diesel nur noch etwa 4,15 Cent pro Liter. Damit schrumpfte der Abstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten deutlich. Im Oktober hatte dieser noch bei rund 7,92 Cent gelegen. Dies entspricht im November einer Verringerung um etwa 3,77 Cent zulasten des Diesels.
Doch warum ist Diesel trotz der Steuerdifferenz von rund 20 Cent aktuell nur geringfügig günstiger als Benzin? Steffen Bock führt dies vor allem auf die hohe Heizölnachfrage im Winter zurück. Da Diesel und Heizöl nahezu identische Produkte sind, steigt in der Regel der Dieselpreis, wenn die Heizölnachfrage hoch ist.
Die günstigsten und teuersten Tanktage im November
Im November kostete der Liter Super E10 mit 1,6660 Euro am Samstag, dem 29. November, im bundesweiten Durchschnitt am wenigsten. Diesel war an gleich drei Tagen am günstigsten. So kostete der Liter am Samstag, dem 1. November, am Montag, dem 3. November, und am Dienstag, dem 4. November, jeweils 1,6060 Euro und damit im Monatsdurchschnitt am wenigsten.
Am teuersten war Super E10 hingegen am Sonntag, dem 16. November, mit 1,6920 Euro pro Liter. Diesel war am Freitag, dem 21. November, mit 1,6670 Euro pro Liter am teuersten.
Städteranking: Super E10 in Berlin am günstigsten
Im monatlichen Preisranking von Clever Tanken belegte Berlin im November unter den 20 größten deutschen Städten Platz eins in der Kategorie der günstigsten Super-E10-Tankstädte. Im Monatsdurchschnitt kostete der Liter dort 1,6365 Euro. Wie schon im Oktober belegten Bonn (1,6469 Euro) und Bochum (1,6479 Euro) die Plätze zwei und drei.
Die teuerste Super-E10-Tankstadt war im vergangenen Monat hingegen Frankfurt am Main. Dort kostete der Liter im Durchschnitt 1,6959 Euro. Platz zwei erreichte Hannover mit 1,6910 Euro. Damit ist die niedersächsische Landeshauptstadt in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal unter den Top drei in dieser Kategorie. Auf dem dritten Platz folgte München mit 1,6857 Euro. Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Frankfurt am Main im Durchschnitt rund 407,02 Euro und damit etwa 14,26 Euro mehr als im günstigen Berlin.
In der Kategorie der günstigsten Diesel-Tankstädte belegte Bochum mit 1,6062 Euro im November die Poleposition. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Duisburg (1,6064 Euro) und Bonn (1,6069 Euro). Damit ist Bonn zum siebten Mal in Folge unter den Top drei in dieser Kategorie.
In der Kategorie der teuersten Diesel-Tankstädte belegten München (1,6584 Euro), Leipzig (1,6576 Euro) und Hannover (1,6489 Euro) die ersten drei Plätze. Leipzig zählt somit seit zwölf Monaten ohne Unterbrechung zu den drei teuersten Dieselstandorten unter den 20 größten Städten Deutschlands – davon stand die Stadt zehnmal an der Spitze.
Gründe für die Preisentwicklung im November
Im November wurde der Rohölmarkt von zwei gegensätzlichen Kräften geprägt, die in Summe zu einem Seitwärtsmarkt führten. Preisdämpfend wirkten vor allem anhaltende Sorgen vor einem Überangebot: Das Ölkartell OPEC+ hatte erneut eine Ausweitung der Förderung zum Jahresende angekündigt. Darüber hinaus beeinflussten Prognosen für das kommende Jahr die Preise. Sowohl die OPEC+ als auch die Internationale Energieagentur (IEA) rechnen für 2026 mit einem deutlichen Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage und erwarten einen globalen Rohölüberschuss. Gegen Monatsende wirkten zudem die diplomatischen Bemühungen um eine Lösung des Ukraine-Kriegs preisdämpfend. Denn sollte der Konflikt beigelegt werden, könnte der Westen seine Beschränkungen gegen die russische Ölwirtschaft zurückfahren. Dadurch wäre die Rückkehr zusätzlicher russischer Ölmengen auf den globalen Markt möglich.
Dem gegenüber standen mehrere stützende Faktoren: geopolitische Risiken wie wiederholte ukrainische Angriffe auf russische Energieanlagen, schärfere westliche Sanktionen gegen die russische Ölindustrie sowie das Ende des US-Shutdowns, das die Konjunkturerwartungen leicht aufhellte.
Ausblick auf Dezember 2025 und das Tankjahr 2026
Im Dezember könnten die Kraftstoffpreise trotz des zuletzt schwachen Rohölmarktes wieder leicht anziehen. Grund hierfür sind vor allem saisonale Faktoren: Mit Beginn der bundesweiten Weihnachtsferien und der sogenannten Driving Season zum Jahresende steigt typischerweise die Nachfrage nach Benzin und Diesel. Gleichzeitig nehmen einige Anbieter die zum 1. Januar 2026 vorgesehene Erhöhung der CO₂-Abgabe erfahrungsgemäß bereits in den letzten Dezembertagen vorweg. Das kann den Preisanstieg an den Zapfsäulen zusätzlich verstärken.
Mittelfristig sprechen jedoch viele Faktoren dafür, dass die Kraftstoffpreise zu Jahresbeginn 2026 eher gedämpft bleiben. So erhöht die OPEC+ ab Dezember ihre tägliche Förderung um 137.000 Barrel, um frühere Beschlüsse umzusetzen. Gleichzeitig hat das Kartell, das rund die Hälfte des weltweiten Erdöls fördert, am gestrigen Sonntag (30. November) beschlossen, seine Förderquoten für das Jahr 2026 unverändert zu lassen. Zudem einigten sich acht der 22 Mitgliedstaaten darauf, im ersten Quartal 2026 vorerst keine weiteren Produktionsausweitungen vorzunehmen. Damit wollen die Ölproduzenten einem weiteren Preisverfall entgegenwirken. Denn auch große Produzenten außerhalb des Kartells – darunter die USA, Brasilien und Kanada – haben ihre Produktion zuletzt erhöht. Die IEA erwartet deshalb im kommenden Jahr einen rekordhohen globalen Ölüberschuss, da das weltweite Angebot die Nachfrage deutlich übersteigen dürfte.
Darüber hinaus trüben ein schwaches globales Wirtschaftswachstum, der anhaltende Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie politische Unsicherheiten die Nachfrageaussichten. Zusätzlich dürfte der Umstieg auf Elektro- und Hybridfahrzeuge die Nachfrage dämpfen. Vor diesen Hintergründen rechnet die Weltbank damit, dass die Rohölpreise im Jahr 2026 auf den niedrigsten Stand seit sechs Jahren fallen könnten.
Steffen Bock fasst zusammen: „Zum Jahresende könnten die Preise an den Zapfsäulen noch einmal kurzfristig steigen – sowohl wegen der starken Reisetätigkeit als auch durch die vorweggenommenen Effekte der CO₂-Bepreisung. Für 2026 überwiegen jedoch die Signale eines weiterhin hohen Ölangebots und einer eher schwachen Nachfrage. Das spricht dafür, dass die Öl- und Kraftstoffpreise im kommenden Jahr tendenziell niedrig sein werden.“
Spar-Tipps
Wer beim Tanken sparen möchte, sollte die Preise entlang der eigenen Route vergleichen – am einfachsten per App, Navigationssystem oder online. So lässt sich schnell die günstigste Tankstelle im Umfeld finden. Zudem gilt: Autobahntankstellen meiden, denn aufgrund ihrer Lage sind sie in der Regel deutlich teurer als innerstädtische Anbieter.
Darüber hinaus lohnt es sich, abends zu tanken. Besonders zwischen 18 und 20 Uhr liegen die Preise meist am niedrigsten; vereinzelt gibt es auch günstigere Zeitfenster am späten Vormittag oder am Nachmittag. Allerdings können Preisänderungen je nach Region sehr kurzfristig erfolgen.
Über Clever Tanken
Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann.
Der App-Bereich Clever Laden ergänzt das Angebot seit 2018 um Services rund ums elektrische Laden. Nach einem Update im Juli 2025 lassen sich hier erstmals in Deutschand auch die Preise für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen und melden. So schafft Clever Tanken mehr Transparenz an öffentlichen Ladesäulen und baut sein Informationsangebot in Richtung Elektromobilität konsequent aus.
In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich circa fünf Millionen Mal aufgerufen, die Apps circa 20 Millionen Mal. (Stand: Juni 2025; Quellen: IVW - https://ausweisung.ivw-online.de/, AGOF Daily facts, Google Analytics).
Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden.

Städteranking der Spritkosten für November 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im November 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken
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| 22.10.2025 | Mehr Ordnung, weniger Wettbewerb: Warum die Tankpreisbremse für Verbraucher teuer werden könnte
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Mehr Ordnung, weniger Wettbewerb: Warum die Tankpreisbremse für Verbraucher teuer werden könnte
22.10.2025 / 12:17 CET/CEST
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Mehr Ordnung, weniger Wettbewerb:
Warum die Tankpreisbremse für Verbraucher teuer werden könnte
- Clever-Tanken-Gründer Steffen Bock warnt: Eine staatlich verordnete Preisruhe an den Tankstellen könnte den Wettbewerb lähmen – und Autofahrern am Ende höhere Kosten bescheren
Nürnberg, 22. Oktober 2025. Baden-Württemberg hat am vergangenen Freitag (17. Oktober) im Bundesrat einen Vorschlag zur Einführung einer sogenannten Tankpreisbremse eingebracht. Nach österreichischem Vorbild sollen Tankstellen ihre Preise künftig nur noch einmal täglich erhöhen dürfen, während Preissenkungen jederzeit möglich wären. Dadurch sollen die Preisschwankungen an den Zapfsäulen verringert und die Preisgestaltungen transparenter gemacht werden. Der Antrag wird nun in den Ausschüssen der Länderkammer weiter beraten. Welche Folgen eine solche Regelung für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie den Wettbewerb hätte und warum das österreichische Modell für Deutschland kaum taugt, erklärt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken, im folgenden Interview.
Welches Ziel verfolgt die Tankpreisbremse?
Herr Bock, die Politik erhofft sich von der Tankpreisbremse mehr Transparenz und Fairness an der Zapfsäule. Teilen Sie diese Einschätzung?
Steffen Bock: Ganz ehrlich: Nein. Denn mehr Transparenz, als wir sie heute haben, gibt es faktisch kaum. Die Datenlage ist durch die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) ohnehin gläsern – für Verbraucher wie Anbieter. Eine neue Regelung würde daran nichts ändern. Was die Preisbremse aber sehr wohl verändern würde, wäre der Marktmechanismus. Wenn Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich anheben dürfen, wird sich der Wettbewerb zwar beruhigen, aber nicht im Sinne sinkender Preise – und damit nicht im Sinne der Verbraucher. Denn die Preiserhöhung würde sich künftig am oberen Ende des Schwankungsspektrums orientieren und nur langsam wieder nach unten bewegen. Wir würden also eher auf einem hohen Plateau landen: weniger Bewegung, aber höhere Durchschnittspreise. Das mag auf den ersten Blick angenehm erscheinen, wäre am Ende jedoch für alle teurer.
Wie häufig werden die Preise aktuell pro Tag geändert? – Eine Auswertung.
Kritiker sprechen von einem „Preiswahnsinn“ an deutschen Tankstellen. Clever Tanken hat nun eine systematische Untersuchung der Preisänderungen durchgeführt. Ist das Problem wirklich so groß?
Steffen Bock: Nein, das ist stark überzeichnet, wie unsere eigenen Berechnungen zeigen. Zwar gibt es einzelne Extremwerte von 40 oder 50 Preisänderungen pro Tag, doch diese verzerren das Gesamtbild. Seit September 2013 werten wir monatlich Millionen Preispunkte der MTS-K aus. Genauer gesagt, erfassen wir alle zwei Minuten die Preisdaten von rund 14.500 Tankstellen. Um zu prüfen, wie sich die Preisänderungshäufigkeit in den vergangenen Jahren entwickelt hat, haben wir die Daten für Super E10, Super E5 und Diesel jetzt mithilfe von KI im Detail untersucht. Für unsere Analyse haben wir den Mai jedes Jahres seit 2014 herangezogen, also dem ersten Jahr, in dem Daten der MTS-K über den gesamten Zeitraum vorlagen.
Das Ergebnis: Seit 2014 ist die Zahl der Preisänderungen pro Tag im Median stetig gestiegen – von rund fünf im Jahr 2014 auf etwa 19 im Jahr 2021. 2022 und 2023 lag der Wert jeweils bei rund 20. Im Jahr 2024 wurde mit rund 24 Preisänderungen ein Höchststand erreicht. In diesem Jahr beobachten wir einen leichten Rückgang auf etwa 23.
Seit Einführung der MTS-K hat sich die Zahl der Preisänderungen pro Tag also zwar spürbar erhöht, sie ist aber seit gut fünf Jahren weitgehend stabil und zeigt einen leichten Rückwärtstrend. 23 Preisänderungen pro Tag bedeuten – ohne die Öffnungszeiten der jeweiligen Tankstellen zu berücksichtigen – im Durchschnitt weniger als eine Anpassung pro Stunde. Der Markt ist also längst nicht so volatil, wie manchmal behauptet wird. Es handelt sich um statistisch nachvollziehbare, normale Wettbewerbsschwankungen – nicht um Preiswillkür. Das Auf und Ab der Preise ist kein Chaos, sondern Ausdruck eines aktiven Wettbewerbs. Es ist aber nicht darauf zurückzuführen, dass Verbraucher bewusst in die Irre geführt werden sollen.
Kann das österreichische Modell ein Vorbild für Deutschland sein?
In Österreich dürfen Tankstellen ihre Preise nur einmal täglich um 12 Uhr mittags erhöhen. Könnte dieses Modell den deutschen Markt stabilisieren?
Steffen Bock: Nein, und das hat drei Gründe. Erstens: Die Ausgangsbedingungen sind ganz andere. In Österreich sind die Kraftstoffpreise vor allem deshalb niedriger, weil die Steuern geringer sind. Netto, also ohne Steuern, ist der Sprit dort sogar teurer als bei uns – die Mineralölkonzerne setzen also pro Liter mehr um. Das zeigt: Nicht die Regelung selbst sorgt für die niedrigeren Preise, sondern die geringere steuerliche Belastung. Übertragen auf Deutschland würde das österreichische Modell also nicht zu einer finanziellen Entlastung der Verbraucherinnen und Verbraucher führen, sondern zu höheren Margen für die Mineralölkonzerne und zu höheren Preisen für die Autofahrerinnen und Autofahrer.
Zweitens würden wir mit einem System wie in Österreich einen trügerisch ruhigen Markt schaffen. Zwar wäre täglich nur eine Preiserhöhung möglich, jedoch wären beliebig viele Preissenkungen erlaubt. Das könnte theoretisch sogar zu mehr Änderungen als heute führen. Diese hätten dann jedoch weniger mit Wettbewerb als mit taktischer Marktpflege zu tun. Damit würde das Ziel, die Anzahl der Preisänderungen zu reduzieren, also eventuell nicht erreicht. Es sei denn, es würde auch noch geregelt werden, wie oft Tankstellen die Preise nach unten anpassen dürfen.
Drittens dürften kurz vor Mittag, also dem nächstmöglichen Zeitpunkt für die nächste Erhöhung, die niedrigsten Preise erreicht werden. Zu dieser Zeit müssen jedoch viele Menschen arbeiten und können daher nicht spontan tanken fahren. Heute gibt es durch das Auf und Ab hingegen immer wieder Zeitfenster, in denen das Tanken vergleichsweise günstig ist.
Wäre eine Tankpreisbremse ein Mittel gegen den „Rakete-Feder-Effekt“?
Das Bundeskartellamt kritisiert immer wieder den sogenannten „Rakete-und-Feder-Effekt“. Das bedeutet: Steigen die Rohölpreise, steigen die Preise an den Zapfsäulen schnell und stark wie eine Rakete. Fallen die Ölpreise jedoch, fallen die Kraftstoffpreise eher langsam wie eine Feder. Preissenkungen werden also zögerlicher an die Verbraucher weitergegeben. Welche Wirkung hätte die Tankpreisbremse darauf?
Steffen Bock: Richtig, der „Rakete-und-Feder-Effekt“ beschreibt Reaktionen auf veränderte Rahmenbedingungen – etwa wenn der Ölpreis steigt oder fällt. Er hat also nur indirekt mit dem täglichen Auf und Ab des Wettbewerbs zu tun. Aber: Eine starre Preisstruktur mit nur einer erlaubten Erhöhung am Tag könnte diesen Effekt tatsächlich sogar verstärken. Wenn die Preise auf hohem Niveau fixiert sind und der Anreiz zu Senkungen fehlt, fällt die Feder noch träger. Das würde die Reaktionsfähigkeit des Marktes schwächen – und am Ende würden die Verbraucher den Preis dafür zahlen.
Könnte eine Preisbremse das Aus für Vergleichs-Apps bedeuten?
Würde eine solche neue Regelung Apps wie Clever Tanken überflüssig machen?
Steffen Bock: Wenn der Wettbewerb zum Stillstand kommt, ist weniger Orientierung nötig. Das wäre jedoch kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt. Preisvergleichs-Apps sind heute ein Werkzeug, um Transparenz für Verbraucherinnen und Verbraucher herzustellen. Zudem sind sie ein Anreiz für Tankstellen, im Wettbewerb zu bleiben. Dazu bieten Apps beispielsweise auch umfangreiche Preiskurven und Statistiken an, sodass es Autofahrerinnen und Autofahrern leichtfällt, das Verhalten der eigenen Haustankstellen einzuschätzen und ihr Tankverhalten entsprechend anzupassen.
Angesichts der heutigen Marktlage teile ich das Argument der „fehlenden Transparenz“ und der „Irreführung der Verbraucher“ durch die vielen Änderungen übrigens ausdrücklich nicht. Denn Vergleichs-Apps sorgen für ein hohes Maß an Transparenz. In einem reglementierten Markt mit starren Preisgrenzen könnten die Apps aber eine kontraproduktive Wirkung haben. Denn die Daten könnten dann eher den Anbietern helfen, sich gegenseitig zu beobachten, statt die Kundinnen und Kunden beim Sparen zu unterstützen. Die Transparenz würde dann nicht mehr nach außen zu den Kunden, sondern nach innen wirken – zum Vorteil der Konzerne.
Das Fazit
Welches Fazit ziehen Sie aus der aktuellen Diskussion?
Steffen Bock: Die Preisbremse mag politisch populär klingen, ökonomisch ist sie jedoch eine riskante Illusion. Sie dämpft Bewegung, aber nicht die Kosten. Anstatt den Markt zu regulieren, sollte die Politik den Wettbewerb stärken und die Verbraucher dazu befähigen, diesen zu nutzen.
Über Clever Tanken
Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann. Seit Herbst 2021 ermöglicht die App über Clever Pay die Bezahlung von Kraftstoff direkt per Smartphone an ausgewählten Tankstellen. Realisiert wird die Funktion in Kooperation mit dem Finanzdienstleister LogPay Financial Services GmbH, einer einhundertprozentigen Tochter der Volkswagen Financial Services AG.
Der App-Bereich Clever Laden ergänzt das Angebot seit 2018 um Services rund ums elektrische Laden. Nach einem Update im Juli 2025 lassen sich hier erstmals in Deutschand auch die Preise für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen und melden. So schafft Clever Tanken mehr Transparenz an öffentlichen Ladesäulen und baut sein Informationsangebot in Richtung Elektromobilität konsequent aus.
In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich circa fünf Millionen Mal aufgerufen, die Apps circa 20 Millionen Mal. (Stand: Juni 2025; Quellen: IVW - https://ausweisung.ivw-online.de/, AGOF Daily facts, Google Analytics).
Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden. Weitere Informationen im Internet unter: www.clever-tanken.de
 Schwankende Zahlen an der Zapfsäule: Laut Clever Tanken passen Tankstellen ihre Preise im Schnitt rund 23-mal pro Tag an – ein Zeichen für aktiven Wettbewerb. © infoRoad GmbH / Clever Tanken - Michael Reichel  Auswertung von Clever Tanken: Seit Einführung der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) im Jahr 2013 ist die Zahl der täglichen Preisänderungen zunächst gestiegen, seit fünf Jahren aber weitgehend stabil – zuletzt sogar leicht rückläufig. © infoRoad GmbH / Clever Tanken  Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken: „Eine Tankpreisbremse würde den Wettbewerb dämpfen – und am Ende zu höheren Durchschnittspreisen führen.“ © infoRoad GmbH / Clever Tanken - Michael Reichel
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| 01.09.2025 | Tanken wird billiger: Super E10 auf Jahrestief, auch Diesel günstiger
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Tanken wird billiger: Super E10 auf Jahrestief, auch Diesel günstiger
01.09.2025 / 12:58 CET/CEST
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Tanken wird billiger: Super E10 auf Jahrestief, auch Diesel günstiger
- Auswertung von Clever Tanken für August 2025: Super E10 rund 2 Cent, Diesel rund 4 Cent günstiger als im Juli
- Super E10 im August am günstigsten in Bonn, Mannheim und Bochum
- Super E10 im August am teuersten in Hannover, Leipzig und Dresden
- Diesel im August am günstigsten in Bonn, Wuppertal und Bochum
- Diesel im August am teuersten in Leipzig, Berlin und München
Nürnberg, 1. September 2025. Trotz der bundesweiten Sommerferien sind die Kraftstoffpreise im August gefallen. Wie die aktuelle Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken zeigt, kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt rund 1,6534 Euro. Das waren etwa 2 Cent weniger als im Juli (1,6685 Euro). Damit sind die Preise für Super E10 auf einen neuen Tiefstwert in diesem Jahr gefallen. Für Diesel zahlten Autofahrende im August 1,5737 Euro pro Liter und somit rund 4 Cent weniger als im Vormonat (1,6119 Euro).
Auch der Preisunterschied im Vergleich zum Vorjahr fällt deutlich aus. Gegenüber August 2024 war Super E10 im vergangenen Monat rund 6 Cent günstiger. Damals hatte der Liter im Schnitt 1,7127 Euro gekostet. Viermal Auftanken à 60 Liter war damit rund 14,23 Euro preiswerter als vor einem Jahr. Für Dieselfahrer zahlte sich die Ersparnis gegenüber dem Vorjahr jedoch geringer aus. Im August 2024 hatte der Liter rund 1,5894 Euro gekostet und so rund 2 Cent mehr als im vergangenen Monat. Auf vier Tankfüllungen gerechnet, zahlten Autofahrerinnen und Autofahrer also rund 3,77 Euro weniger als im Vorjahr.
Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken: „Im August profitierten Autofahrerinnen und Autofahrer vor allem von sinkenden Rohölnotierungen, die für eine spürbare Entlastung an den Zapfsäulen sorgten.“ Denn an den internationalen Märkten überwogen preisdrückende Faktoren wie höhere Fördermengen, Konjunktursorgen und ein gegenüber dem Dollar erstarkter Euro, der Ölimporte für den Euroraum verbilligte. So fiel der Preis für die für Deutschland wichtige Nordseesorte Brent zeitweise auf rund 65 US-Dollar je Barrel (159 Liter) und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Anfang Juni.
Benzin-Diesel-Schere öffnet sich
Der Preisabstand zwischen Super E10 und Diesel betrug im August rund 7,97 Cent pro Liter. Im Vergleich zum Juli, als die Differenz noch bei 5,66 Cent lag, hat sich der Abstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten damit um rund 2 Cent zugunsten von Diesel vergrößert.
Steffen Bock kritisiert jedoch: „Wenn man bedenkt, dass die Steuerdifferenz zwischen Super E10 und Diesel rund 20 Cent beträgt, ist der Dieselpreis weiterhin zu hoch.“
Ein Grund dafür ist, dass Diesel weltweit als Kraftstoff für Lkws, Busse und Maschinen stark nachgefragt ist. Hinzu kommen höhere Produktionskosten, da Diesel aufwendiger verarbeitet werden muss und ihm bestimmte Biokraftstoffe beigemischt werden. Darüber hinaus liegt die CO₂-Abgabe bei Diesel rund 1,4 Cent höher als bei Superkraftstoff. Zudem würden viele Tankstellen den steuerlichen Vorteil von Diesel nach Einschätzung von Steffen Bock nicht vollständig an die Verbraucher weitergeben, sondern ihn zum Teil als zusätzliche Marge einkalkulieren.
Die günstigsten und teuersten Tanktage im August
Die beiden günstigsten Tanktage für Super E10 waren Dienstag, der 19., und Mittwoch, der 20. August 2025. Rund 1,6420 Euro kostete der Liter an diesen beiden Tagen im bundesweiten Durchschnitt. Diesel war mit rund 1,5530 Euro ebenfalls am Dienstag, dem 19. August, am günstigsten.
Am teuersten waren beide Kraftstoffsorten am 1. August. An diesem Freitag kostete der Liter Super E10 rund 1,6740 Euro und der Liter Diesel rund 1,6110 Euro.
Städteranking: Super E10 und Diesel
in Bonn zum dritten Mal in Folge am günstigsten
Im monatlichen Preisranking von Clever Tanken unter den 20 größten deutschen Städten belegte Bonn im August zum dritten Mal nacheinander Platz eins in der Kategorie der günstigsten Super-E10-Tankstädte. Autofahrerinnen und Autofahrer zahlten dort im Durchschnitt 1,6239 Euro pro Liter. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Mannheim (1,6241 Euro) und Bochum (1,6285 Euro).
Die teuerste Super-E10-Tankstadt war im August hingegen Hannover. Dort zahlten Autofahrende durchschnittlich 1,6711 Euro pro Liter. Leipzig (1,6592 Euro) und Dresden (1,6587 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Hannover durchschnittlich rund 401,06 Euro und damit rund 11,33 Euro mehr als im günstigen Bonn.
Auch in der Kategorie der günstigsten Diesel-Tankstädte belegte Bonn im August den ersten Platz – und zwar ebenfalls zum dritten Mal in Folge. Im Monatsdurchschnitt kostete ein Liter Diesel dort 1,5377 Euro. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Wuppertal (1,5465 Euro) und, wie bereits im Juli, Bochum (1,5482 Euro).
Den Titel der teuersten Diesel-Tankstadt erhielt hingegen erneut Leipzig. Mit 1,6205 Euro je Liter belegte die sächsische Metropole bereits zum fünften Mal in Folge Platz eins. Damit zählt Leipzig seit neun Monaten ununterbrochen zu den drei teuersten Dieselstandorten unter den 20 größten deutschen Städten – und stand achtmal davon an der Spitze. Auf den Rängen zwei und drei folgten im August Berlin (1,6045 Euro) und München (1,5886 Euro).
Gründe für die Preisentwicklung im August
Im August standen die Rohölmärkte wie auch in den Monaten zuvor im Spannungsfeld zwischen geopolitischen Konflikten und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – mit entsprechenden Folgen für die Preise an den Zapfsäulen.
Zu Monatsbeginn sorgte die Entscheidung der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) und ihrer Verbündeten wie Russland (OPEC+), die Ölproduktion im September um 547.000 Barrel pro Tag auszuweiten, für leichten Preisdruck. Als Gründe für diese Entscheidung nannten die beteiligten Mitgliedsstaaten eine gesunde Wirtschaft und geringe Ölvorräte. Um den Ölpreis ins Gleichgewicht zu bringen, hatte die Gruppe, die etwa die Hälfte des weltweiten Öls fördert, ihre Produktion seit Ende November 2023 gedrosselt. Seit April 2025 setzt sie – nicht zuletzt auf Druck von US-Präsident Donald Trump – wieder auf eine Ausweitung der Förderung und drückt damit die Notierungen.
Parallel dazu führten die von den USA verhängten und weiter verschärften Zölle gegen eine Reihe von Handelspartnern zu wachsenden Sorgen über eine Abkühlung der Weltkonjunktur. Dies trübte die Nachfrageaussichten für Rohöl und verbilligte die Preise ebenfalls.
Gegenläufig wirkten zeitweise geopolitische Spannungen. Dazu gehörten Drohungen aus Washington, Strafzölle gegen Abnehmer russischen Rohöls wie Indien oder China zu verhängen. Sie führten zu Preisanstiegen. Denn die Märkte fürchteten Angebotsengpässe, sollte Indien seine Ölimporte zurückfahren.
Ausblick
„Auch wenn die Rohölpreise Ende August wieder leicht angezogen haben: Im September spricht vieles weiterhin für schwankende, tendenziell aber eher niedrige Öl- und damit Kraftstoffpreise“, sagt Steffen Bock. Vor allem die höheren Fördermengen der OPEC+ drückten auf die Preise, da das zusätzliche Angebot die Notierungen belaste, solange die Nachfrage nicht deutlich anziehe. Darüber hinaus würde ein festerer Euro die Rohölimporte für die Eurozone verbilligen. Hinzu kämen die von den USA ausgeweiteten Zölle, die die Angst vor einer schwächeren Weltwirtschaft schürten. Sollte sich diese Erwartung bestätigen, könnte die Ölnachfrage sinken, was ebenfalls ein Argument für niedrigere Preise wäre. Allerdings: Ein US-Berufungsgericht hat am vergangenen Wochenende einen Teil der Zölle für unrechtmäßig erklärt. Nun liegt es beim Obersten Gerichtshof der USA zu entscheiden, ob sie gerechtfertigt sind. „Wenn sich die globalen Entwicklungen fortsetzen, die wir im August gesehen haben, dürfte das weiterhin dämpfend auf die Rohöl- und damit auch auf die Kraftstoffpreise in Deutschland wirken. Zudem könnte das Ende der Sommerferien hierzulande die Kraftstoffpreise zusätzlich drücken“, erläutert Bock.
„Demgegenüber könnten die jüngsten massiven Angriffe Russlands auf die Ukraine und US-Strafzölle gegen Käufer russischen Öls wie zuletzt gegen Indien Preisschübe auslösen“, erklärt Bock. Indien ist nach China der größte Ölkunde Russlands und verkauft einen Teil davon mit Gewinn weiter. Trump sieht darin eine indirekte Unterstützung Moskaus, obwohl der Westen versuche, Russland im Krieg gegen die Ukraine zu isolieren. Trotz der im August verhängten drastischen Strafzölle gegen indische Importe wie Textilien und Schmuck will das Land aber weiter auf günstiges Öl aus Russland setzen. Sollte Indien seine Importe jedoch einstellen, würde dem Weltmarkt ein relevantes Angebotsvolumen fehlen. Diesen Ausfall allein könnte der Markt zwar verkraften, jedoch besteht das Risiko, dass auch andere mit Strafzöllen belegte Abnehmer auf russisches Öl verzichten.
„Darüber hinaus haben überraschend starke Rückgänge der Vorräte in den USA bereits im August zu Preissprüngen geführt. Wiederholte Signale einer robusten US-Nachfrage könnten den Abwärtstrend im September daher ebenfalls abfedern“, sagt Steffen Bock.
Spar-Tipp: abends tanken
Doch egal, ob die Kraftstoffpreise fallen, stagnieren oder steigen: Autofahrenden, die sparen wollen, rät Steffen Bock vom Stopp an Autobahntankstellen grundsätzlich ab – sofern sich dieser ohne größere Umwege vermeiden lässt. Denn aufgrund ihrer verkehrsgünstigen Lage und der geringen Konkurrenz in der näheren Umgebung sind die Preise dort häufig deutlich höher als an innerstädtischen Tankstellen.
Der Experte empfiehlt außerdem, vorzugsweise abends zu tanken. „Besonders zwischen 18 und 20 Uhr sind die Preise in der Regel am niedrigsten. Auch zwischen 11 und 14 Uhr sowie zwischen 15 und 16 Uhr lassen sich tagsüber oft günstigere Angebote finden – abhängig von Region und Anbieter. Zu beachten ist jedoch: Preisänderungen erfolgen teilweise abrupt und in sehr kurzen Intervallen.“
Wer sparen möchte, sollte zudem vor dem Halt an einer Tankstelle die Preise in der Umgebung vergleichen – etwa per App, Navigationssystem oder online. So lässt sich schnell herausfinden, welche Anbieter aktuell den günstigsten Literpreis bieten.
Über Clever Tanken
Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann. Seit Herbst 2021 ermöglicht die App über Clever Pay die Bezahlung von Kraftstoff direkt per Smartphone an ausgewählten Tankstellen. Realisiert wird die Funktion in Kooperation mit dem Finanzdienstleister LogPay Financial Services GmbH, einer einhundertprozentigen Tochter der Volkswagen Financial Services AG.
Der App-Bereich Clever Laden ergänzt das Angebot seit 2018 um Services rund ums elektrische Laden. Nach einem Update im Juli 2025 lassen sich hier erstmals in Deutschand auch die Preise für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen und melden. So schafft Clever Tanken mehr Transparenz an öffentlichen Ladesäulen und baut sein Informationsangebot in Richtung Elektromobilität konsequent aus.
In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich circa fünf Millionen Mal aufgerufen, die Apps circa 20 Millionen Mal. (Stand: Juni 2025; Quellen: IVW - https://ausweisung.ivw-online.de/, AGOF Daily facts, Google Analytics).
Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden. Weitere Informationen im Internet unter: www.clever-tanken.de

Städteranking der Spritkosten für August 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im August 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken
Veröffentlichung einer Mitteilung, übermittelt durch EQS Group. Medienarchiv unter https://www.eqs-news.com.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
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| 01.08.2025 | Kraftstoffpreise im Juli: Steuervorteil für Diesel schmilzt dahin
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Kraftstoffpreise im Juli: Steuervorteil für Diesel schmilzt dahin
01.08.2025 / 14:13 CET/CEST
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Kraftstoffpreise im Juli: Steuervorteil für Diesel schmilzt dahin
- Auswertung von Clever Tanken für Juli 2025: Super E10 rund 1 Cent günstiger, Diesel rund 3 Cent teurer als im Juni
- Super E10 im Juli am günstigsten in Bonn, Bochum und Essen
- Super E10 im Juli am teuersten in Dresden, Hannover und Leipzig
- Diesel im Juli am günstigsten in Bonn, Bremen und Bochum
- Diesel im Juli am teuersten in Leipzig, Dresden und Hannover
Nürnberg, 1. August 2025. Mini-Entlastung beim Benzin, Preisdruck beim Diesel: So lässt sich die Entwicklung der Kraftstoffpreise im Juli zusammenfassen. Laut aktueller Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken lag der bundesweite Durchschnittspreis für Super E10 im Juli bei rund 1,6685 Euro. Das war knapp 1 Cent weniger als im Juni (1,6771 Euro). Damit war Super E10 so günstig wie noch in keinem anderen Monat des laufenden Jahres. Für Diesel mussten Autofahrende hingegen 1,6119 Euro pro Liter zahlen, rund 3 Cent mehr als im Vormonat (1,5789 Euro).
Im Vergleich zum Juli 2024 war Super E10 im vergangenen Monat deutlich günstiger. Damals kostete der Liter im Schnitt 1,7590 Euro. Das waren rund 9 Cent mehr als im Juli 2025. Wer viermal 60 Liter tankte, sparte damit rund 21,72 Euro gegenüber dem Vorjahr. Auch für Diesel zahlten Autofahrende weniger als vor einem Jahr. Der damalige Durchschnittspreis lag bei 1,6433 Euro pro Liter, im vergangenen Juli waren es etwa 3 Cent weniger. Auf vier Tankfüllungen gerechnet, entspricht das einer Ersparnis von rund 7,54 Euro.
„Zwar ist der Preis für Super E10 im Juli leicht gesunken. Doch angesichts rückläufiger Rohölnotierungen hätte die Entlastung an den Zapfsäulen noch deutlicher ausfallen können – auch für Diesel“, erklärt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken. „Die Entwicklung an den internationalen Rohölmärkten im Juli sind an den Tankstellen damit wie schon in den vergangenen Monaten nur bedingt weitergegeben worden.“
Steuervorteil verpufft: Diesel nähert sich Benzinpreis
Trotz der gefallenen Ölpreise ist der Benzinpreis im Juli deutlicher gesunken als der Dieselpreis. So betrug der Preisabstand zwischen Super E10 und Diesel nur noch rund 5,66 Cent pro Liter, obwohl die Energiesteuer für Diesel etwa 20Cent pro Liter niedriger ist als für E10. Im Vergleich zum Juni, als die Differenz noch bei 9,82 Cent lag, hat sich der Abstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten damit um rund 4,16 Cent zuungunsten von Diesel verringert.
Steffen Bock sagt dazu: „Obwohl die saisonale Heizölnachfrage im Sommer keine Rolle spielt, bleibt der Dieselpreis auf hohem Niveau. Ein Grund: Diesel ist weltweit als Kraftstoff für Lkws, Busse und Maschinen stark gefragt – unabhängig von der Jahreszeit. Hinzu kommen höhere Produktionskosten, da Diesel aufwendiger verarbeitet werden muss, bestimmte Biokraftstoffe beigemischt werden und zusätzlich die CO₂-Abgabe bei Diesel rund 1,4 Cent höher liegt als bei Superkraftstoff. Zudem geben viele Tankstellen den steuerlichen Vorteil von Diesel nicht vollständig an die Verbraucher weiter, sondern kalkulieren ihn zum Teil als zusätzliche Marge ein.“
Die günstigsten und teuersten Tanktage im Juli
Der günstigste Tanktag für Super E10 war Donnerstag, der 24. Juli 2025. Rund 1,6590 Euro kostete der Liter an diesem Tag im bundesweiten Durchschnitt. Diesel war mit rund 1,5930 Euro am Mittwoch, den 2. Juli, am günstigsten.
Am teuersten war Super E10 am Dienstag, den 8. Juli, mit 1,6810 Euro. Dieselfahrende zahlten mit 1,6240 Euro pro Liter am meisten am Sonntag, den 20. Juli.
Städteranking: Super E10 in Dresden zum siebten Mal in Folge am teuersten
Im monatlichen Preisranking von Clever Tanken sicherte sich Bonn im Juli erneut den Spitzenplatz unter den 20 größten deutschen Städten in der Kategorie der günstigsten Super-E10-Tankstädte. Autofahrer zahlten dort durchschnittlich 1,6363 Euro pro Liter. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Bochum (1,6374 Euro) und Essen (1,6428 Euro).
Am teuersten war Super E10 im Juli zum siebten Mal in Folge in Dresden. Durchschnittlich 1,6959 Euro zahlten die Autofahrenden hier pro Liter. Damit zählt die sächsische Metropole bereits zum zwölften Mal nacheinander zu den drei teuersten Super-E10-Tankstädten Deutschlands. Auf den weiteren Rängen lagen Hannover (1,6882 Euro) und Leipzig (1,6870 Euro), die im Vergleich zum Vormonat die Plätze zwei und drei tauschten. Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Dresden durchschnittlich rund 407,02 Euro – und damit rund 14,30 Euro mehr als im günstigen Bonn.
In der Kategorie der günstigsten Diesel-Tankstädte belegte Bonn im Juli erneut den ersten Platz. Ein Liter kostete dort im Monatsdurchschnitt 1,5836 Euro. Auf den weiteren Rängen folgten Bremen (1,5870 Euro) und Bochum (1,5908 Euro).
Leipzig (1,6646 Euro) und Dresden (1,6236 Euro) belegten im Juli zum vierten Mal in Folge die Plätze eins und zwei unter den teuersten Diesel-Tankstädten Deutschlands. Auf Rang drei folgte Hannover mit einem Durchschnittspreis von 1,6216 Euro. Beide sächsischen Städte zählen damit bereits den achten Monat in Folge zu den drei teuersten Dieselstandorten bundesweit – Leipzig war dabei sieben Mal auf Platz eins.
Gründe für die Preisentwicklung im Juli
Die Entwicklung der Kraftstoffpreise wird durch ein komplexes Zusammenspiel mehrerer Faktoren beeinflusst. Jedoch hat vor allem die Entwicklung der Rohölpreise maßgebliche Auswirkungen. Im Juli bewegten sich die Rohölpreise zwischen geopolitischen Spannungen, Produktionsentscheidungen der Opec+ und einer robusten Nachfrage.
Während die Opec+ als weltgrößte Gruppe von Erdölproduzenten zunächst mit einer unerwartet starken Förderausweitung für August einen kurzfristigen Preisrückgang auslöste, zog die Notierung ab der Monatsmitte wieder an. Ursache waren Spekulationen über neue US-Sanktionen gegen Russland – darunter auch mögliche Abgaben für Großkunden, die russisches Öl kaufen – sowie Drohnenangriffe auf Förderanlagen in Irakisch-Kurdistan. Darüber hinaus stützten die starke Reisetätigkeit sowie sinkende Lagerbestände in den USA die Märkte zusätzlich.
Zudem sorgten handelspolitische Entwicklungen für Auftrieb: Fortschritte in den Gesprächen zwischen den USA und Japan sowie der Europäischen Union führten zu wachsendem Optimismus hinsichtlich einer Entspannung globaler Zollkonflikte – ein wichtiger Faktor für die weltweite Ölnachfrage. Der Abschluss mehrerer Handelsabkommen und das Ausbleiben weiterer Eskalationen im Zollstreit ließen die Preise ebenso steigen wie die Erwartung einer lockereren Geldpolitik der US-Notenbank. Die Mischung aus geopolitischen Risiken, stabiler Nachfrage und wirtschaftspolitischer Zuversicht sorgte damit insgesamt für einen anhaltenden Aufwärtstrend an den Ölmärkten.
Ausblick
Für August rechnet Steffen Bock weiterhin mit volatilen Preisen an den Zapfsäulen, da sich an den internationalen Rohölmärkten derzeit gemischte Tendenzen abzeichnen. Sowohl die jüngsten Handelsabkommen zwischen den USA, Japan und der EU als auch geopolitische Spannungen – etwa durch mögliche neue Sanktionen gegen Russland oder die anhaltende Unsicherheit in Förderregionen im Nahen Osten – dürften im August für weiteren Aufwärtsdruck auf die Rohölpreise sorgen. Zusätzlich könnten rückläufige Lagerbestände – etwa in den USA aufgrund der „Driving Season“, also der Sommerreisezeit – zu weiteren Preisschüben führen.
Entscheidend wird zudem sein, ob die Opec+ an ihrer expansiven Förderpolitik festhält. Sollten die Produktionsmengen weiter steigen, könnte das den Preisauftrieb dämpfen.
Spar-Tipp: Autobahntankstellen meiden!
Ob steigende oder fallende Kraftstoffpreise, ob Ferienzeit oder nicht: Vom Stopp an Autobahntankstellen rät Steffen Bock grundsätzlich ab – sofern sich dieser ohne größere Umwege vermeiden lässt. Denn aufgrund ihrer verkehrsgünstigen Lage und der geringen Konkurrenz in der näheren Umgebung sind die Preise dort häufig deutlich höher als an innerstädtischen Tankstellen.
Der Experte empfiehlt außerdem, vorzugsweise abends zu tanken. „Besonders zwischen 18 und 20 Uhr sind die Preise in der Regel am niedrigsten. Auch zwischen 11 und 14 Uhr sowie zwischen 15 und 16 Uhr lassen sich tagsüber oft günstigere Angebote finden – abhängig von Region und Anbieter. Zu beachten ist jedoch: Preisänderungen erfolgen teilweise abrupt und in sehr kurzen Intervallen.“
Wer sparen möchte, vergleicht am besten vorab die Preise in der Umgebung – etwa per App, Navigationssystem oder online. So lässt sich schnell herausfinden, welche Tankstelle aktuell den günstigsten Literpreis bietet.
Über Clever Tanken
Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann. Seit Herbst 2021 ermöglicht die App über Clever Pay die Bezahlung von Kraftstoff direkt per Smartphone an ausgewählten Tankstellen. Realisiert wird die Funktion in Kooperation mit dem Finanzdienstleister LogPay Financial Services GmbH, einer einhundertprozentigen Tochter der Volkswagen Financial Services AG.
Der App-Bereich Clever Laden ergänzt das Angebot seit 2018 um Services rund ums elektrische Laden. Nach einem Update im Juli 2025 lassen sich hier erstmals in Deutschand auch die Preise für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen und melden. So schafft Clever Tanken mehr Transparenz an öffentlichen Ladesäulen und baut sein Informationsangebot in Richtung Elektromobilität konsequent aus.
In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich circa fünf Millionen Mal aufgerufen, die Apps circa 20 Millionen Mal. (Stand: Juni 2025; Quellen: IVW - https://ausweisung.ivw-online.de/, AGOF Daily facts, Google Analytics).
Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden. Weitere Informationen im Internet unter: www.clever-tanken.de

Städteranking der Spritkosten für Juli 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im Juli 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken
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| 24.07.2025 | Startschuss für Lade-Transparenz in Deutschland: Clever Tanken zeigt erstmals Ad-hoc-Strompreise für E-Autos
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EQS-Media / 24.07.2025 / 10:50 CET/CEST
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Startschuss für Lade-Transparenz in Deutschland:
Clever Tanken zeigt erstmals Ad-hoc-Strompreise für E-Autos
App-Bereich „Clever Laden“ macht Preise für spontanes Laden sichtbar – vertragsfrei und über anbieterübergreifend
Nürnberg, 24. Juli 2025. Frischer in der Aufmachung, intuitiver in der Nutzung: So präsentiert sich die App des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken seit Anfang Juli allen Autofahrenden, die die Kraftstoffpreise in ihrer Umgebung vergleichen möchten. Nutzern des App-Bereichs „Clever Laden“ steht zudem ein neuer, deutschlandweit einzigartiger Service zur Verfügung. Wer sein Elektrofahrzeug an Ad-hoc-Säulen laden möchte, kann künftig auch hier die Preise vergleichen – und zwar über alle Anbieter hinweg.
„Nutzerinnen und Nutzer von Elektrofahrzeugen haben von jeher ein Problem: Entweder führen sie einen Stapel Ladekarten mit sich oder sie haben zahllose Apps auf ihrem Smartphone installiert, um die Ladesäulen der verschiedenen Anbieter zu aktivieren und das Aufladen zu bezahlen. Wer schnell ein paar Kilowattstunden an einem Ladepunkt in der Umgebung laden will und keine passende Karte oder App bei sich hat, kann die Säule nicht nutzen. Das kann in dringenden Situationen unangenehm werden“, sagt Steffen Bock.
Vom Kraftstoff-Pionier zum Vorreiter der Elektromobilität
Bock ist Geschäftsführer von Clever Tanken. Das Verbraucherinformationsportal hat er 1999 gegründet – und damals den Markt revolutioniert. Denn Clever Tanken war weltweit der erste Dienst, der den Vergleich von Kraftstoffpreisen ermöglichte. „Als wir mit unserem Service starteten, wurden uns die Preise an den Tankstellen ausschließlich von Autofahrerinnen und Autofahrern gemeldet. Seit 2013 erhält Clever Tanken die aktuellen Preise von der Markttranspare
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nzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Diese werden wiederum direkt von den Tankstellen gemeldet“, erläutert Steffen Bock.
Mit der aktuellen App-Erweiterung nimmt das Unternehmen erneut eine Pionierrolle ein. Der Bereich „Clever Laden“ ist seit 2018 Teil der Clever-Tanken-App und ermöglicht es Nutzern, Ladepunkte im Umkreis und entlang der Fahrstrecke zu finden. „Ab sofort können die Nutzer von ‚Clever Laden‘ zudem erstmals in Deutschland die Preise für Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen – also für das spontane Laden ohne Vertrag. Damit wollen wir ein transparentes System über alle Anbieter hinweg etablieren, das es in Deutschland bisher nicht gab“, erläutert Steffen Bock.
Gegen das Kartenchaos: AFIR schafft Standards für spontanes Laden
Die rechtliche Grundlage dafür wurde im vergangenen Jahr geschaffen. Seit dem 13. April 2024 verpflichtet die überarbeitete EU-Verordnung über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) Betreiber neu errichteter, öffentlich zugänglicher DC-Ladesäulen mit mindestens 50kW Ladeleistung, spontane Ladevorgänge ohne vorherigen Vertrag zu ermöglichen. Diese Ladesäulen müssen gängige Zahlungsmittel wie Kredit- oder Debitkarten sowie alternativ auch QR-Code-basierte Zahlungssysteme unterstützen. Ladepunkte mit geringerer Leistung oder ältere Anlagen können von den Betreibern freiwillig nachgerüstet werden, um den Nutzerkomfort zu erhöhen.
Clever Laden setzt auch auf die Schwarmintelligenz
Ein Vergleich der Ad-hoc-Preise war bislang aber nicht möglich, weil das Netz an entsprechenden Ladesäulen – und damit auch der Markt – noch klein ist und die Preise nicht systematisch erfasst sind. Clever Tanken will diese Lücke jetzt schließen. „Zum Start enthält die Liste an vielen Ladepunkten noch keine Preise – teils, weil Betreiber sie nicht melden müssen, teils, weil technische Voraussetzungen noch fehlen oder uns die Ad-hoc-Preise noch nicht vorliegen. Allerdings füllen wir die Daten über diverse verfügbare Quellen Schritt für Schritt. Zusätzlich können uns die Autofahrenden Preise melden. Je mehr Nutzer mitmachen, desto schneller füllen sich die Preislisten – und desto aktueller sind sie auch“, erklärt Steffen Bock.
Damit die Nutzer diese Transparenz im Alltag direkt erleben können, wurde die App entsprechend erweitert: Mit wenigen Klicks gelangen sie vom blauen Kraftstoffbereich „Clever Tanken“ in den grün gestalteten Bereich „Clever Laden“. Dort lassen sich wie bisher Ladepunkte in der Umgebung finden, Details abrufen, Favoriten anlegen – und ab sofort auch Ad-hoc-Preise einsehen und melden.
Steffen Bock betont: „Wir haben beim Spritpreisvergleich gelernt, wie wichtig transparente Preise und ein einfacher Zugang zu Tankmöglichkeiten für die Verbraucherinnen und Verbraucher sind. Diese Prinzipien gelten auch für die E-Mobilität. Zusammen mit perspektivisch sinkenden Strompreisen liegt hier der Schlüssel für eine nachhaltige Marktentwicklung – nicht bei kleinteiligen Subventionen oder Kaufprämien.“
Über Clever Tanken
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Public Relations
Ansprechpartnerin: Nadine Anschütz
Im Ludwigpalais – Ludwigstraße 8
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 Eine App, zwei Welten – Clever Tanken setzt auf Transparenz bei Sprit und Strom. © infoRoad GmbH / Clever Tanken  Durchblick beim Laden: Die Kartenansicht in "Clever Laden" macht ab sofort auch spontane E-Mobilität alltagstauglich. © infoRoad GmbH / Clever Tanken  Mit der Listenfunktion von "Clever Laden" lassen sich erstmals in Deutschland auch Ad-hoc-Strompreise vergleichen. © infoRoad GmbH / Clever Tanken
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| 01.07.2025 | Geopolitische Spannungen verteuern Sprit: 12-Tage-Krieg im Nahen Osten treibt Preise im Juni nach oben
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Geopolitische Spannungen verteuern Sprit: 12-Tage-Krieg im Nahen Osten treibt Preise im Juni nach oben
01.07.2025 / 10:55 CET/CEST
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Geopolitische Spannungen verteuern Sprit:
12-Tage-Krieg im Nahen Osten treibt Preise im Juni nach oben
- Auswertung von Clever Tanken für Juni 2025: Super E10 rund 1 Cent, Diesel rund 3 Cent teurer als im Mai
- Super E10 im Juni am günstigsten in Bonn, Mannheim und Duisburg
- Super E10 im Juni am teuersten in Dresden, Leipzig und Hannover
- Diesel im Juni am günstigsten in Bonn, Mannheim und Bremen
- Diesel im Juni erneut am teuersten in Leipzig, Dresden und München
Nürnberg, 1. Juli 2025. Nach drei Monaten im Sinkflug sind die Kraftstoffpreise in Deutschland im Juni wieder gestiegen. Laut der aktuellen Auswertung des in Nürnberg ansässigen Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken kostete der Liter Super E10 im Juni im bundesweiten Monatsdurchschnitt rund 1,6771 Euro. Das war knapp 1 Cent mehr als im Mai (1,6711 Euro). Für den Liter Diesel zahlten Autofahrende im Juni rund 1,5789 Euro und damit etwa 3 Cent mehr als im Vormonat (1,5531 Euro). „Im Mai waren die Preise für Super E10 noch auf ein Fünfmonatstief gefallen. Im Juni hingegen sorgte vor allem der zwölftägige Krieg zwischen Israel und dem Iran für einen Preisanstieg an den Zapfsäulen – auch in Deutschland“, erläutert Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken.
Im Vergleich zum Juni des Vorjahres, als der Liter Super E10 durchschnittlich 1,7636 Euro gekostet hatte, lag der Preis zuletzt um etwa 9 Cent darunter. Wer im vergangenen Monat viermal 60 Liter tankte, zahlte damit gegenüber Juni 2024 rund 20,76 Euro weniger. Auch Diesel war günstiger als vor einem Jahr. Damals hatte der Kraftstoff im Monatsdurchschnitt rund 1,6459 Euro gekostet. Autofahrende zahlten damit im vergangenen Monat rund 7 Cent weniger – was bei vier Tankfüllungen einer Ersparnis von etwa 16,08 Euro entspricht.
Preisdifferenz zwischen Benzin und Diesel schrumpft
Im Juni kostete ein Liter Super E10 im Durchschnitt rund 9,82 Cent mehr als ein Liter Diesel. Im Vergleich zum Mai, als die Differenz noch bei 11,80 Cent lag, hat sich der Abstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten damit um rund 2 Cent zuungunsten von Diesel verringert. Zuvor hatte sich die Preisschere vier Monate in Folge zugunsten von Diesel geöffnet.
Die günstigsten und teuersten Tanktage im Juni
Der günstigste Tanktag – und zwar für Super E10 und Diesel – war Donnerstag, der 12. Juni. An diesem Tag kostete der Liter Super E10 rund 1,6510 Euro und der Liter Diesel rund 1,5320 Euro.
Am teuersten war Super E10 im Juni gleich an zwei Tagen: Am Freitag, dem 20., und am Dienstag, dem 24. Juni, kostete ein Liter jeweils 1,7040 Euro. Dieselfahrende zahlten mit 1,6340 Euro pro Liter am meisten am Dienstag, dem 24. Juni.
Städteranking: Super E10 in Dresden zum sechsten Mal in Folge am teuersten
Im monatlichen Preisvergleich von Clever Tanken belegte Bonn im Juni unter den 20 größten deutschen Städten den ersten Platz in der Kategorie der günstigsten Super-E10-Tankstädte. Ein Liter kostete hier im Monatsdurchschnitt 1,6491 Euro. Auf dem zweiten Platz folgte Mannheim (1,6494 Euro). Den dritten Platz belegte Duisburg (1,6525 Euro).
Am teuersten war Super E10 im Juni zum sechsten Mal in Folge in Dresden (1,7098 Euro). Damit gehört die sächsische Metropole zum elften Mal nacheinander zu den drei teuersten Super-E10-Tankstädten des Landes. Auf dem zweiten Platz folgte im Juni Leipzig (1,7070 Euro). Hannover (1,6946 Euro) reihte sich wiederholt auf dem dritten Platz ein. Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Dresden durchschnittlich rund 410,35 Euro – und damit rund 14,57 Euro mehr als in der günstigsten Super-E10-Tankstadt Bonn.
Auch unter den günstigsten Diesel-Tankstädten belegte Bonn im Juni den ersten Platz. Ein Liter Diesel kostete hier im Monatsdurchschnitt 1,5535 Euro. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Mannheim (1,5549 Euro) und Bremen (1,5550 Euro).
In der Kategorie der drei teuersten Diesel-Tankstädte gab es gegenüber April und Mai keine Veränderungen. Hier belegten Leipzig (1,6390 Euro), Dresden (1,5983 Euro) und München (1,5882 Euro) erneut die Plätze eins bis drei.
Gründe für die Preisentwicklung im Juni
Obwohl sich hierzulande auch Faktoren wie Nachfrageschwankungen, Beschaffungskosten, Angebotsveränderungen und derzeit zudem der seit Wochen viel zu niedrige Rheinpegel preistreibend auf die Kraftstoffpreise auswirken: Maßgeblich für die Entwicklungen an den Zapfsäulen sind die Rohölpreise.
Und diese haben im Juni deutlich angezogen. So kletterte der Preis für die in Deutschland maßgebliche Nordseesorte Brent von rund 63 US-Dollar pro Barrel zu Monatsbeginn ab dem 13. Juni zeitweise auf über knapp 79 US-Dollar – der höchste Stand seit Januar. Auslöser war die Eskalation des Konflikts zwischen Israel und dem Iran. Die Märkte preisten eine steigende geopolitische Risikoprämie ein, insbesondere nachdem beide Seiten wiederholt militärisch interveniert hatten und potenzielle Angebotsausfälle aus dem ölreichen Nahen Osten drohten.
Ab dem 23. Juni folgte ein ebenso rasanter Rückgang der Ölpreise. Bis zum Monatsende verlor der Brent-Preis etwa zwölf Dollar und fiel auf rund 67 US-Dollar je Barrel. Grund hierfür war vor allem die Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran, die Hoffnungen auf eine Entspannung der Lage schürte.
Allerdings zeigte sich der Rückgang der Rohölpreise an den Zapfsäulen nur schleppend. Ein Phänomen, das Experte Steffen Bock wie folgt einordnet: „Abrupte Erhöhungen der Rohölpreise aus triftigen Gründen wie beispielsweise einem Krieg werden häufig sehr schnell und umfassend an den Zapfsäulen weitergegeben. Anders verhält es sich oft, wenn sich die Rohölpreise wieder entspannen. Denn diese Entwicklung wird an die Verbraucher zumeist sehr viel langsamer weitergegeben.“
Ausblick
Steffen Bock zufolge werden die Rohöl- und damit die Kraftstoffpreise auch im Juli vor allem unter dem Einfluss geopolitischer Spannungen stehen. Inwieweit die Preise steigen oder fallen werden, werde dabei vor allem von der Entwicklung der Situation im Nahen Osten abhängen.
Darüber hinaus dürfte die Benzinnachfrage aufgrund der weltweiten Sommerferien steigen, was die Rohöl- und Kraftstoffpreise typischerweise stützt.
Spar-Tipp: Abends tanken!
Steffen Bock rät deshalb: „Autofahrerinnen und Autofahrer, die sparen wollen, sollten abends tanken. Denn laut den Beobachtungen von Clever Tanken sind die Kraftstoffpreise vor allem zwischen 18 und 20 Uhr am günstigsten. Tagsüber gibt es zudem Zeitfenster zwischen 11 und 14 Uhr sowie zwischen 15 und 16 Uhr, in denen die Preise fallen. Allerdings können die Zeitfenster je nach Region und Anbieter variieren. Zudem kommt es immer wieder zu abrupten Erhöhungen und Senkungen – teilweise in sehr kurzen zeitlichen Abständen.“
Grundsätzlich sollten Autofahrende die Preise an den Zapfsäulen trotzdem entlang ihrer Route vergleichen, beispielsweise per App, Navigationsgerät oder im Internet. So erfahren sie, welche Tankstelle in ihrer Nähe aktuell die günstigsten Preise anbietet. Laut Steffen Bock ist es auch wichtig, Autobahntankstellen zu meiden, wenn dies ohne Umwege möglich ist. Denn aufgrund ihrer günstigen Lage und der geringen Konkurrenz in der näheren Umgebung sind diese oft teurer als Tankstellen in größeren Innenstädten.
Über Clever Tanken
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Für Fahrer von Elektroautos bietet Clever Tanken über eine Kooperation mit dem Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch innerhalb der App die Erweiterung Clever Laden an. Über sie lassen sich freie Ladepunkte in der Umgebung ermitteln. Auch können die Preise verglichen, Ladevorgänge ausgelöst und beendet sowie die Bezahlung via PayPal und Kreditkarte vorgenommen werden – all das unabhängig von Netzwerkkarten und Verträgen mit Energieunternehmen.
In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich mehr als sechs Millionen Mal aufgerufen, die App mehr als 32 Millionen Mal. (Mai 2022; Quellen: IVW - http://ausweisung.ivw-online.de/index.php?i=112, AGOF Daily facts, Google Analytics).
Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden. Weitere Informationen im Internet unter: www.clever-tanken.de

Städteranking der Spritkosten für Juni 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im Juni 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken
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| 02.06.2025 | Kraftstoffpreise sinken im Mai: Super E10 so günstig wie seit Dezember nicht mehr
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Kraftstoffpreise sinken im Mai: Super E10 so günstig wie seit Dezember nicht mehr
02.06.2025 / 09:00 CET/CEST
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Kraftstoffpreise sinken im Mai:
Super E10 so günstig wie seit Dezember nicht mehr
- Auswertung von Clever Tanken: Super E10 rund 1 Cent, Diesel rund 3 Cent günstiger als im April
- Benzinpreis auf Fünfmonatstief – Dieselpreis so niedrig wie zuletzt im September 2024
- Super E10 im Mai am günstigsten in Berlin, Duisburg und Bielefeld
- Super E10 im Mai am teuersten in Dresden, Frankfurt am Main und Hannover
- Diesel im Mai am günstigsten in Bielefeld, Düsseldorf und Bonn
- Diesel im Mai am teuersten in Leipzig, Dresden und München
Nürnberg, 2. Juni 2025. Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind im Mai den dritten Monat in Folge gesunken. Das geht aus der aktuellen Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken aus Nürnberg hervor. Demnach kostete der Liter Super E10 im Mai im bundesweiten Monatsdurchschnitt rund 1,6711 Euro. Das war rund 1 Cent weniger als im April (1,6849 Euro). Der Liter Diesel kostete im Mai rund 1,5531 Euro und damit etwa 3 Cent weniger als im Vormonat (1,5806 Euro). „Die Preise für Super E10 sind im Mai auf ein Fünfmonatstief gerutscht. Niedriger waren sie zuletzt im Dezember 2024. Der Dieselpreis war im September vergangenen Jahres das letzte Mal günstiger“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat, als der Liter Super E10 im Durchschnitt rund 1,8070 Euro gekostet hatte, lag der Preis im vergangenen Monat rund 14 Cent niedriger. Bei vier Tankfüllungen à 60 Liter entspricht das einer Ersparnis von etwa 32,62 Euro. Diesel war im Vergleich zum Vorjahreswert (1,6572 Euro) rund 10 Cent günstiger. Vier Tankfüllungen à 60 Liter kosteten damit rund 24,98 Euro weniger.
Preisdifferenz zwischen Benzin und Diesel steigt den vierten Monat in Folge
Im Mai kostete ein Liter Super E10 durchschnittlich rund 11,80 Cent mehr als ein Liter Diesel. Gegenüber April, als die Differenz noch bei 10,43 Cent lag, hat sich der Abstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten um rund 1 Cent zugunsten von Dieselkraftstoff vergrößert. „Damit öffnet sich die Preisschere den vierten Monat in Folge zugunsten von Diesel“, sagt Steffen Bock. „Ein Grund dafür ist der Frühling, in dem Heizöl weniger nachgefragt wird, das in der Herstellung eng mit Diesel verbunden ist.“
Die günstigsten und teuersten Tanktage im Mai
Der günstigste Tag zum Tanken – für beide Kraftstoffsorten – war Montag, der 26. Mai. An diesem Tag kostete der Liter Super E10 rund 1,6570 Euro und der Liter Diesel rund 1,5340 Euro.
Am teuersten war Super E10 wiederum am Mittwoch, dem 14. Mai, mit 1,6810 Euro pro Liter. Diesel kostete am meisten am Freitag, dem 2. Mai, mit 1,5680 Euro pro Liter.
Städteranking: Super E10 in Dresden zum fünften Mal nacheinander am teuersten
Im Mai entschied Berlin mit durchschnittlich 1,6294 Euro pro Liter den monatlichen Preisvergleich von Clever Tanken unter den 20 größten deutschen Städten in der Kategorie der günstigsten Super-E10-Tankstädte erneut für sich. Auf dem zweiten Platz folgte wie im April Duisburg (1,6436 Euro). Den dritten Platz belegte Bielefeld (1,6456 Euro).
Am teuersten war Super E10 im Mai zum fünften Mal nacheinander in Dresden (1,6982 Euro). Damit gehört die sächsische Landeshauptstadt zum zehnten Mal in Folge zu den drei teuersten Super-E10-Tankstädten. Auf dem zweiten Platz folgte im Mai wie im Vormonat Frankfurt am Main (1,6952 Euro). Hannover (1,6774 Euro) reihte sich auf dem dritten Platz ein. Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Dresden durchschnittlich rund 407,57 Euro und damit rund 16,51 Euro mehr als in der günstigsten Super-E10-Stadt Berlin.
Im Ranking der günstigsten Diesel-Tankstädte belegte Bielefeld mit 1,5137 Euro pro Liter erneut den ersten Platz – und ist damit seit acht Monaten in Folge unter den Top zwei in dieser Kategorie. Düsseldorf (1,5218 Euro) stieg von Rang drei im April auf Rang zwei im Mai. Bonn (1,5239 Euro) reihte sich auf dem dritten Platz ein.
In der Kategorie der drei teuersten Diesel-Tankstädte gab es gegenüber dem Vormonat keine Veränderungen. Leipzig (1,6221 Euro), Dresden (1,5942 Euro) und München (1,5748 Euro) belegten hier erneut die Plätze eins bis drei.
Gründe für die Preisentwicklung im Mai
Zwar beeinflussen auch Faktoren wie Nachfrageschwankungen, Beschaffungskosten oder Angebotsveränderungen die Kraftstoffpreise hierzulande. Zudem wirkt sich der seit Wochen viel zu niedrige Rheinpegel preistreibend auf die Transportkosten aus. Der Hauptgrund für die Entwicklungen an den Zapfsäulen sind jedoch die Rohölpreise. Und diese zeigten sich im Mai sehr volatil.
Zu Monatsbeginn sorgten die Hoffnungen auf eine Entschärfung des Handelskonflikts zwischen den USA und China für einen Aufschwung auf den internationalen Rohölmärkten. Der Optimismus über konstruktive Gespräche und ein vorübergehendes Zollabkommen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt ließ die Nachfrageerwartungen und damit die Rohölpreise steigen.
Zudem hielten geopolitische Spannungen im Nahen Osten den Markt zwischenzeitlich in Atem. Spekulationen über einen möglichen israelischen Angriff auf iranische Atomanlagen verstärkten die Sorgen über Angebotsausfälle aus dem Iran.
Ab der Monatsmitte sorgten dann verschiedene Gründe für den Rückgang der Rohölpreise. So belasteten widersprüchliche Signale bei den Iran-Gesprächen das Marktvertrauen. Die Aussicht auf ein neues Atomabkommen zwischen den USA und dem Iran ließ Befürchtungen über ein globales Überangebot aufkommen. Im Falle einer Einigung könnte der Iran zusätzliche Mengen Rohöl exportieren.
Darüber hinaus dämpften der Anstieg der Rohölimporte und unerwartet hohe US-Lagerbestände die Preise, da gleichzeitig die Nachfrage nach Benzin und Destillaten in den USA sank.
Als weiterer Preisdämpfer wirkten die Erwartungen der Analysten an eine Ausweitung der Fördermengen durch die Organisation erdölexportierender Länder und ihrer Verbündeten (Opec+).
Ausblick
Tatsächlich hat eine Kerngruppe von acht Ländern der Opec+ bei einem virtuellen Treffen am 31. Mai beschlossen, ihre Ölproduktion im Juli 2025 wie erwartet um 411.000 Barrel pro Tag zu erhöhen. Damit werden die bereits für Mai und Juni umgesetzten Produktionsschritte fortgesetzt. Laut Opec+ bilden stabile globale Wirtschaftsprognosen und eine gesunde Marktlage die Grundlage für diese Entscheidung. Das Kartell, das rund 40 Prozent der weltweiten Ölproduktion kontrolliert, dürfte mit diesem Schritt jedoch kaum Einfluss auf die Ölpreise nehmen, da der Markt die Ausweitung bereits antizipiert hatte.
Steffen Bock zufolge könnten die Rohöl- und damit die Kraftstoffpreise im Juni daher vor allem unter dem Einfluss geopolitischer Spannungen stehen. Insbesondere die Atomgespräche zwischen den USA und dem Iran sowie mögliche israelische Militäraktionen könnten für Nervosität am Rohölmarkt sorgen.
Auch wirtschaftliche Faktoren werden im Juni eine Rolle spielen. So steigt mit Beginn der Sommerfahrsaison in den USA saisonal typischerweise die Nachfrage nach Benzin, was die Rohölpreise stützen dürfte. Gleichzeitig könnten schwache Wirtschaftsdaten aus China die globale Nachfrage und damit die Rohölpreise belasten.
Steffen Bock: „Ende Juni starten zudem mit Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auch hierzulande die ersten drei Bundesländer in die Sommerferien, was die Preise an den Zapfsäulen in diesen Regionen zusätzlich ankurbeln könnte.“
Spar-Tipp: Abends tanken!
Steffen Bock rät deshalb: „Autofahrerinnen und Autofahrer, die sparen wollen, sollten abends tanken. Denn laut den Beobachtungen von Clever Tanken sind die Kraftstoffpreise vor allem zwischen 18 und 20 Uhr am günstigsten. Tagsüber gibt es zudem Zeitfenster zwischen 11 und 14 Uhr sowie zwischen 15 und 16 Uhr, in denen die Preise fallen. Allerdings können die Zeitfenster je nach Region und Anbieter variieren. Zudem kommt es immer wieder zu abrupten Erhöhungen und Senkungen – teilweise in sehr kurzen zeitlichen Abständen.“
Grundsätzlich sollten Autofahrende die Preise an den Zapfsäulen trotzdem entlang ihrer Route vergleichen, beispielsweise per App, Navigationsgerät oder im Internet. So erfahren sie, welche Tankstelle in ihrer Nähe aktuell die günstigsten Preise anbietet. Laut Steffen Bock ist es auch wichtig, Autobahntankstellen zu meiden, wenn dies ohne Umwege möglich ist. Denn aufgrund ihrer günstigen Lage und der geringen Konkurrenz in der näheren Umgebung sind diese oft teurer als Tankstellen in größeren Innenstädten.
Über Clever Tanken
Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann. Seit Herbst 2021 bietet die App zudem mit Clever Pay die Bezahlung von Kraftstoff direkt über das Smartphone an ausgewählten Tankstellen an. Möglich ist dies durch eine Kooperation mit dem Finanzdienstleister LogPay Financial Services GmbH, einer einhundertprozentigen Tochter der Volkswagen Financial Services AG.
Für Fahrer von Elektroautos bietet Clever Tanken über eine Kooperation mit dem Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch innerhalb der App die Erweiterung Clever Laden an. Über sie lassen sich freie Ladepunkte in der Umgebung ermitteln. Auch können die Preise verglichen, Ladevorgänge ausgelöst und beendet sowie die Bezahlung via PayPal und Kreditkarte vorgenommen werden – all das unabhängig von Netzwerkkarten und Verträgen mit Energieunternehmen.
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| 02.05.2025 | Trotz Ölpreisrutsch: Spritpreise sinken im April kaum
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Trotz Ölpreisrutsch: Spritpreise sinken im April kaum
02.05.2025 / 11:08 CET/CEST
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Trotz Ölpreisrutsch: Spritpreise sinken im April kaum
- Auswertung von Clever Tanken: Super E10 rund 1 Cent, Diesel rund 4 Cent günstiger als im März
- Super E10 im April am günstigsten in Berlin, Duisburg und Essen
- Super E10 im April am teuersten in Dresden, Frankfurt am Main und Bremen
- Diesel im April am günstigsten in Bielefeld, Duisburg und Düsseldorf
- Diesel im April am teuersten in Leipzig, Dresden und München
Nürnberg, 2. Mai 2025. Die Preise an den Zapfsäulen in Deutschland sind im April gesunken. Allerdings: Im Vergleich zu den starken Einbrüchen der weltweiten Rohölnotierungen haben sich die Kraftstoffpreise an den Zapfsäulen hierzulande zu wenig nach unten bewegt. Das zeigt die aktuelle Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken. Danach kostete der Liter Super E10 im bundesweiten Monatsdurchschnitt rund 1,6849 Euro. Das war rund 1 Cent weniger als im März (1,6938 Euro). Der Liter Diesel kostete im April rund 1,5806 Euro und damit rund 4 Cent weniger als im Vormonat (1,6208 Euro).
Im Monatsmittel war der Liter Super E10 zuletzt im Dezember 2024 günstiger als im April gewesen – damals kostete er 1,6628 Euro. Im Vergleich zum Vorjahresmonat – dem teuersten Super-E10-Tankmonat des Jahres 2024 mit 1,8503 Euro pro Liter – lag der Preis im vergangenen Monat rund 17 Cent niedriger. Bei vier Tankfüllungen à 60 Liter entspricht das einer Ersparnis von etwa 39,70 Euro.
Diesel war im Vergleich zum Vorjahreswert (1,7318 Euro) rund 15 Cent günstiger. Bei vier Tankfüllungen à 60 Liter entspricht dies einer Ersparnis von rund 36,29 Euro. Günstiger war der Kraftstoff zuletzt im Oktober 2024 (1,5640 Euro) gewesen.
Verbraucher zahlen zu viel: Mineralölkonzerne geben Preisvorteile nicht weiter
Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken: „Zwar sind die Kraftstoffpreise im April den zweiten Monat in Folge gefallen. Aber erneut nicht so stark, wie es die niedrigen Rohölpreise erlaubt hätten.“ Im März hatte ein Barrel der für Deutschland wichtigen Nordseesorte Brent noch zwischen rund 68 und 74 US-Dollar gekostet. Im April rutschten sie auf ein Vierjahrestief von bis zu rund 59 US-Dollar. Zwar beeinflussen neben den Rohölpreisen auch andere Faktoren wie Nachfrageschwankungen, Beschaffungskosten oder Angebotsveränderungen die Kraftstoffpreise. Auch der seit Wochen viel zu niedrige Rheinpegel wirkt sich preistreibend auf die Transportkosten aus. Dennoch hätten die Kraftstoffpreise im April aufgrund der stark gefallenen Rohölpreise deutlich stärker sinken müssen. „Der Rückgang der Rohölpreise auf dem Weltmarkt kommt aber nur dann bei den Verbrauchern an, wenn die Mineralölkonzerne ihn weitergeben. Daher steht weiterhin im Raum, was das Bundeskartellamt bereits Mitte Februar nach einer umfangreichen Sektoruntersuchung öffentlich gemacht hat: die Zweifel an einem echten Wettbewerb unter den Raffinerien“, sagt Steffen Bock.
Preisdifferenz zwischen Benzin und Diesel steigt zum dritten Mal in Folge
Ein Liter Super E10 kostete im April durchschnittlich rund 10,43 Cent mehr als ein Liter Diesel. Gegenüber dem Vormonat, als die Differenz noch bei 7,30 Cent lag, hat sich der Abstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten um rund 3 Cent zugunsten von Dieselkraftstoff vergrößert. Damit öffnet sich die Preisschere den dritten Monat in Folge zugunsten von Diesel. Ein Grund dafür sind die steigenden Temperaturen, die zu einer geringeren Nachfrage nach Heizöl führen – einem Produkt, das in der Herstellung eng mit Diesel verbunden ist.
Die günstigsten und teuersten Tanktage im April
Am günstigsten war das Tanken von Super E10 im Bundesdurchschnitt am Donnerstag, 10. April. An diesem Tag kostete der Liter rund 1,6680 Euro. Diesel war am Mittwoch, 16. April, mit rund 1,5650 Euro am günstigsten.
Die höchsten Preise – und zwar für beide Kraftstoffsorten – registrierte Clever Tanken am Donnerstag, 3. April: Der Liter Super E10 kostete an diesem Tag rund 1,7120 Euro, der Liter Diesel rund 1,6160 Euro.
Städteranking: Super E10 zum vierten Mal in Folge in Dresden am teuersten
Im monatlichen Preisvergleich von Clever Tanken unter den 20 größten deutschen Städten belegte Berlin (1,6477 Euro) im April den ersten Platz der günstigsten Super-E10-Tankstädte. Dahinter reihten sich Duisburg (1,6506 Euro) und Essen (1,6553 Euro) ein.
Am teuersten war Super E10 im April zum vierten Mal in Folge in Dresden (1,7137 Euro). Auf den Plätzen zwei und drei folgten Frankfurt am Main (1,6967 Euro) und Bremen (1,6902 Euro). Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Dresden durchschnittlich rund 411,29 Euro und damit rund 15,84 Euro mehr als im günstigen Berlin.
Im Ranking der günstigsten Diesel-Tankstädte belegten Bielefeld (1,5339 Euro), Duisburg (1,5390 Euro) und Düsseldorf (1,5467 Euro) die Plätze eins bis drei. Die drei teuersten Diesel-Tankstädte waren im April Leipzig (1,6462 Euro), Dresden (1,6115 Euro) und München (1,6027 Euro).
Gründe für die Preisentwicklung im April
Dass die Rohölpreise im April zeitweise auf den tiefsten Stand seit Anfang 2021 gefallen sind, lag vor allem an den drastischen Zollerhöhungen von US-Präsident Donald Trump. Deren Ankündigung ging einher mit der Angst der Anleger vor einem weltweiten Konjunktureinbruch – und damit einer sinkenden Ölnachfrage. Zwar ruderte die US-Regierung schnell zurück, ordnete eine 90-tägige Pause für die meisten neuen Abgaben an und senkte zudem teilweise die Sätze. Für Verunsicherung sorgten jedoch die drastischen Zölle gegen China und dessen Reaktion mit hohen Gegenzöllen. Denn Investoren befürchten, dass dem Zollkrieg ein deutlicher Konjunktureinbruch in beiden Nationen und damit eine geringere Ölnachfrage folgen könnte. Preissenkend wirkte auch die Entscheidung der Opec+, die Fördermenge bis Ende Mai um durchschnittlich 411.000 Barrel pro Tag und damit das Angebot zu erhöhen.
Spekulationen über mögliche Verhandlungen zwischen den USA und China sorgten indes Mitte des Monats für steigende Rohölpreise. Zudem stützten neue Sanktionen der USA gegen iranische Ölexporte und der Rückgang der US-Lagerbestände die Preise am Ölmarkt.
Ausblick
Viele der Faktoren, die die Entwicklung der Rohölpreise im April beeinflusst haben, werden auch im Mai eine Rolle spielen. Insbesondere der Handelskonflikt zwischen den USA und China schürt Konjunkturängste in den beiden größten Volkswirtschaften der Welt, belastet die Ölnachfrage und drückt auf die Preise. Sollten die konjunkturellen Eintrübungen in beiden Ländern in den kommenden Wochen jedoch nicht so stark ausfallen wie befürchtet, könnte dies auch schnell wieder zu steigenden Notierungen führen.
Preistreibend könnten sich auch Sanktionen der USA gegen Russland auswirken, sollte Moskau die Bemühungen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine blockieren. Auch die Situation im Atomstreit der USA mit dem Iran könnte das Ölangebot verknappen – und die Preise entsprechend treiben.
Steffen Bock rechnet aufgrund der aktuellen geopolitischen Spannungen, Handelskonflikte und wirtschaftlichen Unsicherheiten auch im Mai mit einer volatilen Entwicklung der Rohölpreise. Inwieweit diese an den Zapfsäulen und damit bei den Verbrauchern hierzulande ankommen, hänge wiederum stark von den Mineralölkonzernen ab.
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Steffen Bock rät deshalb: „Autofahrerinnen und Autofahrer, die beim Tanken sparen wollen, können die Preise an den Zapfsäulen entlang ihrer Route vergleichen – per App, Navigationsgerät oder im Internet. So erfahren sie, welche Tankstelle in ihrer Nähe aktuell die günstigsten Preise anbietet. Wichtig ist auch, Autobahntankstellen zu meiden, wenn dies ohne Umwege möglich ist. Denn diese sind aufgrund ihrer günstigen Lage und der geringen Konkurrenz in der näheren Umgebung oft teurer als zum Beispiel Tankstellen in größeren Innenstädten.“
Außerdem sollten Autofahrende beachten, dass die günstigsten Tankzeiten häufig zwischen 11 und 14 Uhr, 15 und 16 Uhr sowie vor allem abends zwischen 18 und 20 Uhr liegen. Allerdings: Je nach Region und Anbieter können die Zeitfenster variieren. Zudem kommt es immer wieder zu abrupten Erhöhungen und Senkungen – teilweise im Stundentakt.
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