Unternehmenscenter: Aktieninfos
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| 30.01.2026 | Klima- und wirtschaftspolitisch fatal: auto-schweiz kritisiert Verzicht auf Flexibilisierung der CO2-Emissionsvorschriften scharf ![]() Bern, 30. Januar 2026 auto-schweiz, die Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure, nimmt mit grosser Verwunderung zur Kenntnis, dass die enormen Transformationslasten ihrer Mitgliederunternehmen und der KMU-Vertriebspartner im Handel bei der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK-N) kein Gehör fanden. Zu den direkten CO2-Sanktionskosten, die der Bund auf 125 Millionen Franken schätzt, kommen noch sogenannte Vermeidungskosten in mindestens gleicher Höhe hinzu. Die volkswirtschaftlichen Schäden durch den Schweizer Sonderweg sind immens und gefährden die Wettbewerbsfähigkeit und zukünftige Investitionen. Mit dem Abrutschen auf den 13. Platz in Europa beim Hochlauf der Elektromobilität und dem ältesten Fahrzeugbestand der Schweizer Geschichte rücken die Klimaziele durch diesen Sonderweg in weite Ferne. Am Dienstag hat die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK-N) ihre Initiative zur Flexibilisierung der CO2-Emissionsvorschriften für die Jahre 2025 bis 2027 (25.481) zurückgezogen. Damit verzichtet sie darauf, das CO2-Gesetz im Gleichschritt mit der Europäischen Union (EU) anzupassen. Die EU hat den Herstellern eine dreijährige Übergangsfrist zur Erreichung der CO2-Ziele ermöglicht, ohne dabei die Zielwerte in Frage zu stellen. «Die knappe Mehrheit in der Kommission nimmt in vollem Bewusstsein wirtschaftliche Verwerfungen in der Schweizer Autowirtschaft in Kauf und gefährdet damit Arbeitsplätze, Lehrstellen und Investitionen. Eine solche realitätsferne Politik ist gerade auch angesichts der angespannten Konjunkturlage und der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Schweizer Autobranche verantwortungslos», führt Verbandspräsident Peter Grünenfelder aus. Thomas Rücker, Direktor auto-schweiz, kritisiert: «Wir standen voll hinter den Zielen dieser Kommissionsinitiative und sind masslos enttäuscht, dass die teilweise existentiellen Sorgen der Importunternehmen und vor allem ihrer Handelspartner kein Gehör bei der Kommission fanden. Die Einschätzung der Kommission, Sanktionszahlungen von rund 125 Millionen Franken seien «verkraftbar», verkennt die wirtschaftliche Realität der Schweizer Automobilwirtschaft und deren finanzielle Sorgen aufgrund des tiefen Gesamtmarkts sowie der regulierungsbedingt unzureichenden Nachfrage nach Steckerfahrzeugen. Der Neuwagenmarkt befindet sich, Pandemieeffekte ausgenommen, auf dem tiefsten Stand seit über 25 Jahren, die Margen stehen unter erheblichem Druck, und zahlreiche Betriebe sehen sich mit sinkenden Volumen und steigenden Kosten konfrontiert. Sanktionen in dieser Grössenordnung entziehen der Branche dringend benötigte Mittel für Investitionen, Innovationen und den Erhalt von Arbeitsplätzen. Entgegen der Darstellung in der Medienmitteilung der Kommission betrifft dieser Entscheid keineswegs nur Grossimporteure, sondern belastet auch Garagisten und KMU in der ganzen Schweiz sowie Autokäufer. Die Branche hat im vergangenen Jahr alles unternommen, um die CO2-Emissionsziele einzuhalten. Rücker sagt: «Die dadurch entstandenen sogenannten Vermeidungskosten sind ausserordentlich hoch und übersteigen die direkten Sanktionskosten.» Zu den Vermeidungskosten zählen beispielsweise: Senkung der Werbeaufwendungen, Abwertung von bewusst breit verfügbar gehaltenen Demonstrationsfahrzeugen, die überproportionale Abwertung von Occasionsfahrzeugen aufgrund schwacher Nachfrage sowie die hohen Lagerbestände von Steckerfahrzeugen und Ausgaben für den Emissionshandel. Der Verband rechnet bei seinen Mitgliedsunternehmen, die rund 95 Prozent des Schweizer Importmarkts abdecken, und den Partnern im Handel mit zusätzlichen Sparmassnahmen zur Senkung der Betriebskosten und einer weiteren Ausdünnung des Händlernetzes. Während die Schweiz stur an ihrem rigiden Sanktionsregime festhält und dadurch die inländische Autoimportwirtschaft jährlich mit Sanktionen belastet, wird im Rest Europas versucht, Sanktionsfolgen zu vermeiden. Zusätzlich wird dort die stark belastete Autowirtschaft unterstützt, um Nachfrage sowie Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. In der Schweiz wurde bereits in den vergangenen Monaten zusätzlich belastend eine rückwirkend und unterjährig angepasste CO₂-Regelungen und ab dem 1. Januar 2024 die 4prozentige Automobilsteuer auf Elektrofahrzeuge eingeführt. Durch die weitere Erosion der Rahmenbedingungen rücken die Klimaziele durch diesen Sonderweg in weite Ferne. Mittlerweile ist die Schweiz auf den 13. Platz in Europa beim Hochlauf der Elektromobilität abgerutscht und weist den ältesten Fahrzeugbestand der Schweizer Geschichte aus. Um diese wirtschaftlichen und ökologischen Verwerfungen abzumildern, bedarf es nun dringend eines Verzichts auf die 4prozentige Automobilsteuer und eine marktrealistischere Rahmenordnung. auto-schweiz wird ihre Bemühungen zugunsten besserer Rahmenbedingungen auch nach dem abschlägigen Entscheid der UREK-N fortsetzen. | ||||
| 20.01.2026 | Die Schweizer Automobilitätspolitik braucht dringend eine Kurskorrektur ![]() Jahresmedienkonferenz 2026 Zürich, 20. Januar 2026 An ihrer heutigen Jahresmedienkonferenz fordert auto-schweiz eine deutliche Kurskorrektur in der Schweizer Automobilitäts- und Klimapolitik. Es gilt, die Überregulierung rasch zu beenden, Mobilität wieder bezahlbar zu machen, und die politischen Rahmenbedingungen zu verbessern. Nur so lassen sich die Schweizer Klimaziele mit den Bedürfnissen der Branche und der Konsumenten vereinbaren. Der Schweizer Personenwagenmarkt befindet sich in einem historischen Tief. Die knapp 234’000 Neuzulassungen im Jahr 2025 entsprechen dem tiefsten Stand seit 25 Jahren, abgesehen von der Corona-Pandemie. Während sich die europäischen Märkte schrittweise erholen, verharrt die Schweiz klar unter dem Vor-Pandemie-Niveau von über 300’000 Fahrzeugen pro Jahr. Diese Entwicklung ist hausgemacht: Eine realitätsferne Regulierung, hohe Energiepreise und fehlende marktwirtschaftliche Anreize bremsen die Nachfrage. Dabei hat die Automobilimportwirtschaft geliefert: Die Automobilhersteller investieren Jahr für Jahr mehr als 80 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Branche in Europa. Die Kunden können zwischen rund 300 elektrifizierten Personenwagen-, 70 Lieferwagen sowie 45 Lastwagen in allen Preis- und Nutzungskategorien wählen. Trotz dieses breiten Angebots verläuft der Hochlauf emissionsarmer Fahrzeuge nur schleppend. Der Marktanteil der Steckerfahrzeuge lag 2025 bei rund 34 Prozent und damit deutlich unter den politischen Zielwerten. Die 50 Prozent-Zielmarke der Roadmap des Bundes wird klar verfehlt; die Ausbreitung der Elektromobilität braucht mehr Zeit als von der Politik erwartet. Das Problem liegt bei den politisch gesetzten Rahmenbedingungen und den zu ambitionierten Fristen: hohe Strompreise, ungenügende städtische Ladeinfrastruktur, regulatorische Unsicherheit sowie neue Steuer- und Abgabenpläne verunsichern Private ebenso wie Firmenkunden. auto-schweiz-Präsident Peter Grünenfelder sagt: «Die Politik muss aufhören, die Automobilwirtschaft zu drangsalieren und die Mobilität für Private und Firmen zu verteuern. Stattdessen braucht es ein funktionierendes Ökosystem für die Elektromobilität, Investitionssicherheit und verlässliche politische Signale für Autonutzerinnen und -nutzer. Davon profitieren alle: Private, Unternehmen, unser Wirtschaftssektor und das Klima». Bezahlbare Mobilität und bessere Rahmenbedingungen sind der Schlüssel zum Erfolg Die acht Forderungen von auto-schweiz: 1. Autowirtschaft deregulieren
E-Abgabe ist aufzuschieben Überarbeitung der Schwerverkehrsabgabe Keine Zweckentfremdung der Finanzmittel von den Automobilisten Infrastrukturprogramm «Verkehr ’45» aus Schieflage befreien | ||||
| 15.01.2026 | Schweizer Nutzfahrzeugmarkt im Rückwärtsgang wegen Planungsunsicherheiten und Konjunktursorgen ![]() Neue Nutzfahrzeuge im Gesamtjahr 2025 Bern, 15.Januar 2026 Der Schweizer Markt für neue Nutzfahrzeuge hat im Jahr 2025 einen markanten Rückgang von 8,3 Prozent auf nur noch 38’707 Neuzulassungen verzeichnet. Besonders stark betroffen waren schwere Nutzfahrzeuge und Personentransportfahrzeuge, während sich bei elektrisch angetriebenen Nutzfahrzeugen ein gegenteiliger Trend zeigt: Die starke Förderung und die Angebotsvielfalt haben dazu beigetragen, dass im Jahr 2025 mehr als jeder fünfte neue Lastwagen mit Strom fährt. Bei den schweren Nutzfahrzeugen über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht sank die Zahl der Neuzulassungen von 4'876 Fahrzeugen im Jahr 2024 auf 4'197 im Jahr 2025. Das entspricht einem Rückgang von 14 Prozent. Ein zentraler Grund für diese Entwicklung ist die anhaltende Unsicherheit rund um die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA). Wie geht es nach 2029 weiter? Offen ist für viele Transportunternehmen insbesondere, ab wann neue LSVA-Kategorien gelten. Die aktuelle parlamentarische Debatte um den Einführungszeitpunkt der LSVA-Erhebung für Elektrofahrzeuge verunsichert zunehmend den Markt. Noch vor kurzem gingen die Marktteilnehmer davon aus, dass Elektrolastwagen bis 2031 von der LSVA befreit sind. Die fehlende Planungssicherheit führt dazu, dass Investitionen in neue – teurere, aber umweltfreundlichere – Fahrzeuge nun zunehmend aufgeschoben werden. Marktanteil von Elektro-Nutzfahrzeugen stark gestiegen auto-schweiz-Direktor Thomas Rücker kommentiert die gegenläufige Entwicklung: «Unsicherheiten über regulatorische Rahmenbedingungen und Konjunktursorgen hatten den Schweizer Nutzfahrzeugmarkt im Jahr 2025 fest im Griff. Dank dem bestehenden regulatorischen Umfeld ist die Schweiz bei der Elektrifizierung der schweren Nutzfahrzeuge im europäischen Vergleich zwar vorn dabei. Diese Position verspielen wir aber durch die Unsicherheit rund um die LSVA zunehmend. Es braucht unbedingt langfristige Planungs- und Investitionssicherheit, damit der bisherige Markterfolg nicht gefährdet wird.» Für Rücker hält der Nutzfahrzeugmarkt aber ein ermutigendes Zeichen für den Personenwagenmarkt bereit. «Es zeigt, dass sich ein Markt mit einem stimulierenden regulatorischen Umfeld wirksam steuern lässt. Finanzielle Anreize und Rahmenbedingungen, die sich an der Marktrealität ausrichten, zeigen Wirkung.» Neuzulassungen bei leichten Nutzfahrzeugen spiegeln Konjunktursorgen Lieferwagen werden ökologischer Fast ein Fünftel weniger Personentransportfahrzeuge Zusammen mit den historisch tiefen 233'737 neuen Personenwagen sind im Jahr 2025 in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein insgesamt 272'444 neue Motorfahrzeuge in Verkehr gesetzt worden. Im Vergleich zum Vorjahreswert von 281'740 stellt dies einen weiteren Rückgang um 9'296 Neuimmatrikulationen oder 3,3 Prozent dar. Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen auf www.auto.swiss zur Verfügung. Die Auswertungen von auto-schweiz basieren auf Erhebungen des Bundes, die Daten sind möglicherweise vorläufig und nicht abgeschlossen. Medienmitteilung als PDF Download Neuimmatrikulationen von Nutzfahrzeugen (CH + FL) nach Marken, Gesamtjahr 2025 Neuimmatrikulationen von Lastwagen (CH + FL) nach Treibstoffen, Gesamtjahr Weitere Auskünfte: | ||||
| 02.01.2026 | Fehlgeleitete CO2-Regulierung: Schweizer Automarkt auf historischem Tief ![]() Neue Personenwagen 2025 Bern, 2. Januar 202 Verursacht durch die europaweit rigideste CO2-Regulierung erreicht der Schweizer Automobilmarkt mit 233’737 Neuzulassungen 2025 den tiefsten Stand seit über 25 Jahren. Während sich der europäische Markt sukzessive erholt und leicht wächst, bleibt die Schweiz erneut unter dem Vorjahresniveau. Der Anteil neu zugelassener Steckerfahrzeuge beträgt 2025 ein Drittel. Damit bleibt das politische Ziel von 50-Prozent Steckerfahrzeugen ausser Reichweite. Trotz immenser Marktanstrengungen mit über 300 E-Modellen sind daher CO₂-Sanktionsfolgen in dreistelliger Millionenhöhe für die Importeure zu erwarten. Mit dieser Sanktionspolitik steht die Schweiz europaweit isoliert da. Mit 233’737 Neuzulassungen verzeichnet der Schweizer Automobilmarkt im Gesamtjahr 2025 ein äusserst schwieriges Jahr. Gegenüber dem Vorjahr wurden knapp 6’000 Fahrzeuge weniger immatrikuliert, was einem Rückgang von 2,4 Prozent entspricht. Damit erreicht der Markt – unter Ausklammerung der Corona-Pandemie – den tiefsten Stand seit mehr als 25 Jahren. Der Schweizer Gesamtmarkt bleibt, anders als das restliche Europa, weiterhin deutlich unter dem langjährigen Vorkrisenniveau von rund 300’000 Neuzulassungen pro Jahr. Der Volumenverlust der Schweizer Automobilwirtschaft resultiert aus marktfremden CO2-Vorgaben, überdurchschnittlich hohen Energiepreisen und konjunkturellen Unsicherheiten, was sowohl Konsumentinnen und Konsumenten als auch Gewerbetreibende belastet. Die Erneuerung des Wagenparks verzögert sich dadurch weiter. Die letzte Erhebung vom Bundesamt für Statistik zeigt ein Durchschnittsalter von 10,5 Jahren, während es vor 25 Jahren (2000) noch 7,4 Jahre betrug. Peter Grünenfelder, Präsident von auto-schweiz, sagt: «Der Schweizer Automarkt schrumpft auf ein historisches Tief. Diese Entwicklung ist das Resultat einer fehlgeleiteten Klimapolitik mit einer europaweit einzigartigen CO2-Überregulierung, die gravierende Folgen für die Importeure, Händler und die Schweizer Autowirtschaft insgesamt hat. Die Bundespolitik muss sich endlich an den Marktrealitäten ausrichten. Die CO2-freie Mobilität kann nicht mit horrenden Strafzahlungen und Planwirtschaft, sondern nur mit Technologieoffenheit, einem funktionierenden Ökosystem und finanziellen Anreizen erreicht werden. Es braucht neben dem Wegfall der Sanktionen den Verzicht auf neue Elektrofahrzeug-Steuern und die Abschaffung des vierprozentigen Importzolls.» Starker Dezember bestätigt saisonales Muster Steckerfahrzeuge machen im Gesamtjahr rund ein Drittel der Neuzulassungen aus Einbruch bei Diesel- und Benzinfahrzeugen Thomas Rücker, Direktor von auto-schweiz, ordnet die Zahlen ein: «Unsere Mitglieder haben mehr als 300 attraktive E-Modelle im Angebot. Trotz dieser Vielfalt und interessanten Einstiegsangeboten verläuft der Hochlauf emissionsarmer Fahrzeuge und die Erneuerung des Fuhrparks in der Schweiz nur schleppend. Für ein beschleunigtes Wachstum braucht es eine E-mobilitätsfreundliche Politik samt tieferen Strompreisen sowie einen markanten Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur.» Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen auf www.auto.swiss zur Verfügung. Die Auswertungen von auto-schweiz basieren auf Erhebungen des Bundes, die Daten sind möglicherweise vorläufig und nicht abgeschlossen Medienmitteilung als PDF Download Immatrikulationen neuer Personenwagen (CH + FL) nach Marken, Dezember 2025 Grafik Entwicklung Automarkt (CH + FL) in den vergangenen 13 Monaten | ||||
| 16.12.2025 | Jetzt sind Technologieoffenheit und Flexibilisierung gefordert ![]() Bern, 16. Dezember 2025 auto-schweiz begrüsst, dass die Ankündigung der EU-Kommission die Marktrealität auf dem Weg zu Netto-Null berücksichtigt. Auch Bundesbern ist gefordert, die Rahmenbedingungen für die Defossilisierung des Verkehrssektors zu verbessern. auto-schweiz begrüsst den Entscheid der EU-Kommission, der europäischen Automobilbranche, an der 13 Millionen Arbeitsplätze hängen, bei ihrer fundamentalen Transformation entgegenzukommen. Die Kurskorrektur ist als Eingeständnis zu werten, dass bis 2035 europaweit kein tragfähiges Ökosystem für Elektromobilität geschaffen werden kann, und dass es ein industriepolitischer Fehler war, per 2035 einen Nullausstoss für die Neuwagenflotte auszurufen. Diese einseitige Festlegung polarisiert die Gesellschaften und verunmöglicht eine offene Technologieausgestaltung zur Erreichung der Ziele. Diese Signale sollten auch in der Schweizer Politik gehört werden, denn hierzulande ist die Ausgangssituation vergleichbar. Zusätzlich ist in der Schweiz die Automobilbranche als einziges Land in Europa von horrenden Sanktionszahlungen in dreistelliger Millionenhöhe betroffen, weil sich zu wenig Neuwagenkäufer trotz attraktivem Angebot für Autos mit emissionsarmen Antrieben (reinelektrische Antriebe (BEV) und Plug-in-Hybride (PHEV) entscheiden. Ebenso hat die europäische Flexibilisierung der CO2-Regulierung für die Schweizer Fahrzeugflotte noch keine Entsprechung gefunden. Erst recht nach dem jüngsten EU-Entscheid ist die Schweizer Automobilwirtschaft mit einem deutlich dogmatischeren Klimakurs konfrontiert als der Rest Europas. Werden diese zusätzlichen «Swiss Finish»-Regulierungen und marktferne Politik beibehalten, wird sich die Mobilität für die Schweizer Bevölkerung und das Gewerbe verteuern. Peter Grünenfelder, Präsident von auto-schweiz, sagt: «Es ist ein Irrweg, die Klimaziele im motorisierten Verkehr per staatlichem Dekret allein über Elektromobilität ohne unterstützende Rahmenbedingungen erzwingen zu wollen. Die EU-Kommission hat dies erkannt und ihren Kurs korrigiert. Auch in Bundesbern braucht es mehr Realitätsbewusstsein und vor allem auch eine politische Unterstützung der Schweizer Autowirtschaft mit ihren rund 120’000 Arbeitsplätzen. Statt Technologiezwang brauchen wir Rahmenbedingungen, die günstigen Strom, ausreichende und bequem zugängliche Ladeinfrastruktur sowie Offenheit zur Entwicklung neuer Technologien ermöglichen.» Davon profitiert auch die Bevölkerung mit 78 Prozent der Schweizer Haushalte, die ein Auto besitzen, und Millionen von Erwerbstätigen, die auf das Automobil angewiesen sind. Verbesserte Rahmenbedingungen für die Elektromobilität und Technologieoffenheit sind der Schlüssel zur Erreichung der Schweizer Klimaziele Viele Wege führen nach Rom Weitere Auskünfte: | ||||
| 02.12.2025 | Steckerfahrzeuge bleiben deutlich hinter den politischen Zielwerten zurück ![]() Neue Personenwagen November 2025 Trotz intensiver Verkaufsaktivitäten, attraktiven Angeboten und breiter Modellpalette zeigt der Gesamtmarkt kumuliert per Ende November 2025 keinen positiven Verlauf. Der Gesamtmarkt lässt angesichts eines Minus von 3.4% seit Anfang Jahr keine Erholung erkennen. Im Markt für neue Personenwagen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein bleibt die Trendwende bei den Elektro- und Plug-in-Hybridfahrzeugen im November aus. Damit bleibt die Nachfrage weiterhin deutlich hinter den klimapolitischen Erwartungen und den marktfernen Anforderungen der CO₂-Regulierung zurück. Im November wurden 19’615 Autos neu zugelassen, annähernd so viele wie im Vorjahr (-0.4%). Dies illustriert die grossen Verkaufsanstrengungen der Importeure und Händler, die mit Aktionen versucht haben, ein weiteres schlechtes Jahr zu drehen. Dabei erreichten reinelektrische Fahrzeuge (BEV) im November immerhin einen Marktanteil von 24,3 Prozent, Plug-in-Hybride (PHEV) kamen auf 11,5 Prozent, was zusammen 35,8 Prozent ergibt. Kumuliert von Januar bis November bleiben die Neuzulassungen im Jahr 2025 mehr als drei Prozent (-3.4 Prozent) hinter den Zahlen von 2024 zurück: 206'993 neue Personenwagen wurden neu zugelassen. Kumuliert liegt der Marktanteil bei 21,6 Prozent BEV und 11,2 Prozent PHEV – zusammen 32,8 Prozent. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Monate fort: Das moderate Wachstum kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Ziel der Roadmap Elektromobilität von 50 Prozent Steckerfahrzeugen ein unerfüllbarer Weihnachtswunsch bleibt. Die Zielverfehlung wird Sanktionsfolgen für die Schweizer Wirtschaft in dreistelliger Millionenhöhe fürs Jahr 2025 verursachen. Die anhaltend niedrige Marktdurchdringung elektrischer Antriebe zeigt, dass der Funke immer noch nicht auf die Konsumenten überzuspringen vermag. Hohe Strompreise, die unzureichende Ladeinfrastruktur und fehlende marktwirtschaftliche Anreize sind Bremsklötze, die ein stärkeres Wachstum verhindern. Thomas Rücker, Direktor von auto-schweiz, sagt: «Die Branche hat mobilisiert, was möglich ist – vom breiten Modellangebot bis zu zahlreichen Aktionen. Doch ohne ein funktionierendes Ökosystem Elektromobilität bleibt die Wende zum emissionsarmen Autofahren auf halbem Weg stecken. Eine weitere Verteuerung der individuellen und gewerblichen Mobilität ist abzulehnen.» PHEV-Wachstum setzt sich fort auto-schweiz fordert die Abschaffung des vierprozentigen Importzolls Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen auf www.auto.swiss zur Verfügung. Die Auswertungen von auto-schweiz basieren auf Erhebungen des Bundes, die Daten sind möglicherweise vorläufig und nicht abgeschlossen. Medienmitteilung als PDF Download Immatrikulationen neuer Personenwagen (CH + FL) nach Marken, November 2025 Grafik Entwicklung Automarkt (CH + FL) in den vergangenen 13 Monaten Weitere Auskünfte: | ||||
| 18.11.2025 | Einigung zwischen Schweiz und USA im Zollstreit bietet Chancen – Automobilsteuer generell abschaffen ![]() Bern, 18. November 2025 auto-schweiz begrüsst die grundsätzliche Einigung zwischen der Schweiz und den USA über eine deutliche Senkung der US-Importzölle. Jetzt ist vom Bund ein mutiger Schritt gefordert, Importzölle wie die Automobilsteuer für alle Herstellerländer aufzuheben. Beim Abbau der Handelsbarrieren gilt es, gleich lange Spiesse für alle Marktteilnehmer zu gewährleisten. auto-schweiz, die Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure, begrüsst die am vergangenen Wochenende bekannt gewordene grundsätzliche Einigung zwischen der Schweiz und den USA über eine deutliche Senkung der US-Zölle. Die gemeinsame Absichtserklärung ist ein wichtiges Signal für den bilateralen Handel. Jetzt die Automobilsteuer abschaffen Gleiche Bedingungen, unabhängig vom Herkunftsland Weitere Auskünfte: | ||||
| 04.11.2025 | Trotz stark wachsender Plug-in-Hybride kein goldener Oktober ![]() Neue Personenwagen Oktober 2025 Bern, 4. November 2025 Im Oktober konnte der Schweizer Markt für neue Personenwagen die Verluste seit Anfang Jahr zumindest eindämmen. Den grössten Zuwachs verzeichneten dabei die Plug-in-Hybride (PHEV), die im Oktober im Vergleich zum Vorjahr ein Drittel zulegen konnten. Über alle Antriebsarten hinweg blieb das Ergebnis mit 18’451 Neuzulassungen gleichwohl 1,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. Kumuliert seit Jahresbeginn wurden 187’378 neue Personenwagen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein immatrikuliert – ein Rückgang von knapp vier Prozent gegenüber 2024. Die Automobilimporteure bleiben damit von CO2-Ausgleichzahlungen in dreistelliger Millionenhöhe bedroht. Im Oktober 2025 entfielen 22,6 Prozent der Neuzulassungen auf reine Elektroautos (BEV), was einem Plus von 17,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Plug-in-Hybride (PHEV) zeigten gegenüber dem Vorjahresmonat das grösste Wachstum; sie legten um ein Drittel (33,6 Prozent) zu und erreichten einen Marktanteil von 12,8 Prozent. Zusammengenommen hatten im Oktober 2025 somit 35,4 Prozent der neuen Personenwagen einen Ladestecker. Die grossen Verkaufsanstrengungen und zahlreichen Aktionen der Importeure und Händler im Oktober konnten nichts daran ändern, dass seit Anfang Jahr eine Erholung des Gesamtmarkts ausgeblieben ist, während der Anteil Steckerfahrzeuge leicht ausgebaut werden konnte. Kumuliert wurden in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein seit Jahresbeginn 187’378 neue Personenwagen immatrikuliert. Über das gesamte Jahr liegt der kombinierte Marktanteil von Steckerfahrzeugen (BEV und PHEV) bei 32,5 Prozent und damit unter einem Drittel. Das in der «Roadmap Elektromobilität» formulierte Ziel, bis Ende Jahr die 50-Prozent-Marke zu erreichen, ist somit unerreichbar. Damit drohen den Automobilimporteuren CO2-Ausgleichzahlungen in dreistelliger Millionenhöhe für das Jahr 2025. Die EU ist für einmal der Schweiz voraus Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen auf www.auto.swiss zur Verfügung. Die Auswertungen von auto-schweiz basieren auf Erhebungen des Bundes, die Daten sind möglicherweise vorläufig und nicht abgeschlossen. Medienmitteilung als PDF Download Immatrikulationen neuer Personenwagen (CH + FL) nach Marken, Oktober 2025 Grafik Entwicklung Automarkt (CH + FL) in den vergangenen 13 Monaten Weitere Auskünfte:
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| 16.10.2025 | Konjunktursorgen belasten den Nutzfahrzeugmarkt ![]() Neue Nutzfahrzeuge Januar bis September 2025 Bern, 16. Oktober 2025 Der Schweizer Markt für Nutzfahrzeuge zeigt in den ersten neun Monaten 2025 ein gemischtes Bild: Die Zahl der Neuzulassungen bleibt insgesamt klar rückläufig, was sich in den verbleibenden drei Monaten kaum mehr korrigieren lässt. Einzig positiv zu vermerken ist, dass der Anteil elektrisch betriebener Lastwagen hoch ist. Jeder fünfte neue schwere Lastwagen fährt inzwischen mit Strom, was nur dank der bis anhin starken Förderung und positiven Rahmenbedingungen möglich war. auto-schweiz-Direktor Thomas Rücker kommentiert die Entwicklung in den ersten neun Monaten: «Der Schweizer Nutzfahrzeugmarkt bleibt wegen Konjunktursorgen und sich weiter abzeichnender Planungsunsicherheiten im Rückwärtsgang. Die steigenden Immatrikulationen von elektrischen Nutzfahrzeugen sind ein ermutigendes Zeichen. Aber es braucht deutliche Fortschritte bei den Rahmenbedingungen, um die Elektrifizierung der Fuhrparks von KMU, Gewerblern und Transportunternehmen zu beschleunigen». Die Schnellladeinfrastruktur ist zu wenig für Lastwagen ausgelegt; und die Fuhrunternehmen benötigen Klarheit, wie es mit der leistungsabhängigen Schwerverkehrsabgabe für elektrische Antriebe nach 2030 weitergeht. Die Diskussionen um weitere Kostenbeiträge der E-Mobilität für die Strasseninfrastruktur helfen nicht, die Attraktivität zu steigern. Thomas Rücker sagt: «Im gewerblichen Güterverkehr sind Planungssicherheit bei Investitionen sowie die Totalbetriebskosten existenziell. Tarifobergrenzen und andere Massnahmen müssen langfristig verbindlich verankert werden.» Jeder fünfte neu zugelassene Lastwagen fährt elektrisch Neuzulassungen bei leichten Nutzfahrzeugen spiegeln Konjunkturschwäche Reinelektrische leichte Nutzfahrzeuge haben zugelegt Neuzulassungen von Wohnmobilen gehen um ein Viertel zurück Gemeinsam mit den 168’927 neu zugelassenen Personenwagen wurden von Januar bis September 2025 in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein insgesamt 197’096 neue Motorfahrzeuge registriert. Das sind 10’542 weniger als im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres (207'638), was einem kumulierten Minus von 5,1 Prozent entspricht. Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen auf www.auto.swiss zur Verfügung. Die Auswertungen von auto-schweiz basieren auf Erhebungen des Bundes, die Daten sind möglicherweise vorläufig und nicht abgeschlossen. Neuimmatrikulationen von Nutzfahrzeugen Januar bis September 2025 (CH+FL) Neuimmatrikulationen von Lastwagen nach Treibstoffen Januar bis September 2025 (CH+FL) Weitere Auskünfte: | ||||
| 02.10.2025 | Unrealistische Roadmap E-Mobilität für 2025 – Marktrealität widerspricht politischem Wunschdenken ![]() Neue Personenwagen September 2025 Bern, 2. Oktober 2025 Der Schweizer Automarkt bleibt im September 2025 auf unterdurchschnittlichem Niveau. Mit rund 20'000 Neuzulassungen setzt sich der seit Jahresbeginn bestehende Marktrückgang (-3,9 Prozent) fort. Zwei von drei neuen Personenwagen verfügen inzwischen über mindestens Hybridantrieb, doch das Ziel der Roadmap Elektromobilität des Bundes – 50 Prozent Steckerfahrzeuge im Jahr 2025 – bleibt ausser Reichweite. Die unbefriedigende Marktsituation hat auch im September angehalten. In der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein wurden im September des laufenden Jahres 20’029 Personenwagen und damit etwas weniger als im Vorjahresmonat (-0,6 Prozent) neu in Verkehr gebracht. Damit hat sich der rund vierprozentige Marktrückgang (-3,9 Prozent) gegenüber dem bereits schwachen Vorjahr im September fortgesetzt. Deutliche Mehrheit der neuen Personenwagen mit Hybrid- oder Elektroantrieb Bund bremst E-Mobilität aus: CO2 -Reduktionsziele so nicht einhaltbar Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen auf www.auto.swiss zur Verfügung. Die Auswertungen von auto-schweiz basieren auf Erhebungen des Bundes, die Daten sind möglicherweise vorläufig und nicht abgeschlossen. Medienmitteilung als PDF Download Immatrikulationen neuer Personenwagen (CH + FL) nach Marken, September 2025 Grafik Entwicklung Automarkt (CH + FL) in den vergangenen 13 Monaten Weitere Auskünfte: |

