Unternehmenscenter: Aktieninfos
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Geschäftsberichte
Quartalszahlen
Sonstige Dokumente
| Datum | Unternehmensmeldung |
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| 03.06.2026 | Automobilbranche fordert politischen Kurswechsel ![]() Generalversammlung 2026 Bern, 03. Juni 2026
Die ordentliche 68. Generalversammlung von auto-schweiz stand ganz im Zeichen der grossen Herausforderungen für die Schweizer Automobilwirtschaft in einem stagnierenden Markt. Die anwesenden Mitglieder genehmigten sämtliche statutarischen Geschäfte einstimmig und erteilten dem Vorstand Décharge. Präsident Peter Grünenfelder wurde für eine weitere Amtsdauer von drei Jahren bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurde Claudia Meyer (Renault Group). Neu in den Vorstand gewählt wurde Dirk Adelmann, CEO Schweiz von Mercedes-Benz Schweiz AG. Der Verband wird durch die Aufnahme zwei neuer Marken weiter gestärkt, womit die Branche Einigkeit und Zusammenhalt bekräftigt. Mit 63 Mitgliedsmarken zählt der Verband so viele Marken wie noch nie, die mehr als 90 Prozent des Inverkehrbringungsvolumen neuer Fahrzeuge abdecken. Peter Grünenfelder dankte den Mitgliedern für das Vertrauen: «Die geschlossene Wiederwahl stärkt uns den Rücken, um die verkehrs- und klimapolitischen Interessen der Schweizer Automobilbranche weiterhin mit Nachdruck in Bern zu vertreten.» Keine Schweizer Sonderwege bei den CO₂-Vorschriften Deregulierung und Entlastung statt neue Belastungen Ausgewogene Mobilitätspolitik gefordert Weitere Auskünfte: |
| 02.06.2026 | Schweizer Automarkt in der Regulierungsfalle: Absatz stagniert ![]() Neue Personenwagen Mai 2026 Bern, 2. Juni 2026 Der Schweizer Automobilmarkt kommt nicht vom Fleck. Angesichts von 91’341 Neuzulassungen bis Mai hat sich der Markt seit Jahresbeginn keinen Zentimeter nach vorne bewegt (+0,0 Prozent). Der Anteil der Steckerfahrzeuge bei den Neuzulassungen erreicht seit Anfang Jahr mittlerweile 35,4 Prozent. Diese Entwicklung zeigt: Für eine Erholung des Marktes braucht es einen konsequenten Abbau der Überregulierung. Der Markt für neue Personenwagen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein verharrte im Mai auf dem tiefen Niveau des Vorjahres. Nach fünf Monaten liegt die Zahl der Neuzulassungen von 91’341 Fahrzeugen exakt auf Vorjahresniveau. Trendwende ist keine in Sicht. Der Gesamtmarkt bleibt in Folge der Überregulierung in der Schweiz deutlich unter dem europäischen Niveau (siehe Grafik) und unter den Erwartungen der Branche. Zusätzliche regulatorische Belastungen für Unternehmen und Konsumenten sowie eine zunehmende Diskrepanz zwischen politischen Zielsetzungen und der Marktrealität sind die Folgen. Steckerfahrzeuge legen im Mai zu Thomas Rücker, Direktor von auto-schweiz, kommentiert: «Die aktuellen Zahlen sind ein ernüchterndes Signal für unsere Branche. Anders als im Rest Europas motivieren viele neue Fahrzeugmodelle mit unterschiedlichen Technologien die Schweizer nicht zu mehr Neuwagen. Die Nachfrage nach reinelektrischen Antrieben hat sich im Mai zwar positiv entwickelt, aber nur geringfügig. So sind für unsere Mitglieder die Emissionsziele nicht erreichbar.» Weiter weist Rücker darauf hin, dass der BEV-Anteil seit 2023 zwischen 20 und 23 Prozent liegt. Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen auf www.auto.swiss zur Verfügung. Die Auswertungen von auto-schweiz basieren auf Erhebungen des Bundes, die Daten sind möglicherweise vorläufig und nicht abgeschlossen. Medienmitteilung als PDF Download Immatrikulationen neuer Personenwagen (CH + FL) nach Marken, Mai 2026 Weitere Auskünfte: auto-schweiz |
| 07.05.2026 | EU treibt marktorientierte Klimapolitik voran – Mauterleichterungen und flexibilisierte CO₂-Vorgaben für Lastwagenhersteller ![]() Bern, 7. Mai 2026 Am 5. Mai hat das Parlament der Europäischen Union einer Änderung der EU-Regeln zur Strassenbenutzungsgebühr zugestimmt. Damit können emissionsfreie Lastwagen und Busse bis 30. Juni 2031 von Maut- und Nutzungsgebühren befreit oder deutlich günstiger gestellt werden. Erst im März hatte das Europäische Parlament einer Anpassung der CO₂-Regulierung für schwere Nutzfahrzeuge zugestimmt. Dies erleichtert es Lastwagenherstellern, Emissionsgutschriften zu sammeln und damit Zielabweichungen in späteren Jahren auszugleichen. Damit reagiert die EU auf die Marktrealitäten beim Hochlauf emissionsfreier Nutzfahrzeuge. Die Schweiz verliert mit den strengeren Vorschriften zunehmend den Anschluss. Am 5. Mai hat das EU-Parlament eine gezielte Änderung der EU-Vorschriften zur Strassenbenutzungsgebühr, um die Möglichkeit zu verlängern, umweltfreundliche Lastwagen und Busse bis zum 30. Juni 2031 von Mautgebühren zu befreien. Die Abgeordneten unterstützten einen Vorschlag der Kommission, die Option zu verlängern, emissionsfreie schwere Nutzfahrzeuge von Maut- und Nutzungsgebühren auszunehmen oder deutlich reduzierte Gebühren anzuwenden. Dies soll für weitere fünfeinhalb Jahre gelten, vom 31. Dezember 2025 bis 30. Juni 2031. Flexibilisierung ohne Langfristziele auszusetzen Starke Signale für eine wirtschaftsorientierte Klimapolitik Schweiz bei E-Lastwagen europäische Spitze |
| 04.05.2026 | Auto-Markt stagniert weiterhin ![]() Neue Personenwagen April 2026 Bern, 4. Mai 2026 Der Markt für neue Personenwagen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein hat im April 2026 an Dynamik verloren. Mit 18’618 Neuzulassungen bleibt das Monatsresultat verglichen mit dem Vorjahreswert von 18'664 Fahrzeugen quasi unverändert (-0,2%). Kumuliert ergibt sich nach den ersten vier Monaten ein Volumen von rund 71’600 Personenwagen, was nur einem hauchdünnen Plus von 0,3 Prozent gegenüber dem schwachen Vorjahr entspricht. Damit setzt sich die verhaltene Marktentwicklung des ersten Quartals fort. Auch im April konnten reinelektrische Antriebe und Plug-in-Hybride weiter zulegen. Diese Steckerfahrzeuge machten im April 37,5 Prozent der Neuzulassungen aus. Der Anteil der Steckerfahrzeuge seit Anfang Jahr beträgt kumuliert 34,7 Prozent. Der Markt für neue Personenwagen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein kommt noch nicht in Fahrt. Trotz Frühlingsausstellungen, attraktiven Angeboten und einigen Produktneuheiten bleibt die Nachfrage gedämpft. Elektroanteil wächst Thomas Rücker, Direktor von auto-schweiz, kommentiert: «Die Elektrifizierung des Fuhrparks legt weiter zu – auch wenn die reinelektrischen Antriebe noch unter den Erwartungen liegen. Der Druck auf die Automobilwirtschaft bleibt ungebrochen hoch, weil sich der Gesamtmarkt noch nicht erholt.» Moderne Fahrzeuge sind Teil der Lösung Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen auf www.auto.swiss zur Verfügung. Die Auswertungen von auto-schweiz basieren auf Erhebungen des Bundes, die Daten sind möglicherweise vorläufig und nicht abgeschlossen. Medienmitteilung als PDF Download Immatrikulationen neuer Personenwagen (CH + FL) nach Marken, April 2026 Weitere Auskünfte: auto-schweiz |
| 09.04.2026 | Jeder vierte neue Lastwagen fährt elektrisch ![]() Neue Nutzfahrzeuge im ersten Quartal 2026 Bern, 09. April 2026 Der Schweizer Markt für neue Nutzfahrzeuge ist in den ersten drei Monaten um 6,7 Prozent gewachsen. Von Januar bis März wurden 9’406 leichte und schwere Sachen- sowie Personentransportfahrzeuge in Verkehr gesetzt. Das entspricht einem Plus von 6,7 Prozent gegenüber 2025 (8'813). Im ersten Quartal 2026 wurden 1’073 schwere Nutzfahrzeuge über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht zugelassen. Das entspricht einem Zuwachs von 15,6 Prozent. Der Anteil rein elektrischer Fahrzeuge (BEV) bei den schweren Nutzfahrzeugen über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht ist damit weiter gewachsen. Er lag in den ersten drei Monaten 2026 bei 26,8 Prozent. Damit ist bereits mehr als jedes vierte neu zugelassene Fahrzeug in diesem Segment elektrisch unterwegs. Im Segment der schweren Lastwagen über 16 Tonnen: beträgt der Elektro-Anteil rund 25,1 Prozent, was jedem vierten neuen Lastwagen entspricht. Das bisherige Fördersystem erzeugte insbesondere für die letztgenannte Kategorie eine grosse Marktnachfrage, anders als bei den leichten Nutzfahrzeugen, den Lieferwagen und leichten Sattelschleppern bis 3,5 Tonnen Gesamtgewicht, die bedeutend langsamer wachsen. Hier beträgt das Wachstum gegenüber dem Vorjahresquartal 4,3 Prozent. Bei den leichten Nutzfahrzeugen beträgt der Marktanteil von BEV 12,2 Prozent und 3,1 Prozent Plug-in-Hybride, ein positiver Trend gegenüber dem Vorjahr. Bourgeois-Fahrzeuge weiterhin mit angezogener Handbremse unterwegs «Die Elektrifizierung bei den Nutzfahrzeugen gewinnt an Dynamik – insbesondere im schweren Segment. Das zeigt, dass der Markt in einem stimulierenden regulatorischen Umfeld funktioniert.», sagt Thomas Rücker, Direktor von auto-schweiz. «Gleichzeitig wird deutlich, dass der Hochlauf der Elektromobilität je nach Einsatzbereich unterschiedlich schnell erfolgt. Eine verlässliche Politik, die langfristige Planungs- und Investitionssicherheit bietet, beeinflusst den Markterfolg in entscheidender Weise.» Zusammen mit den 52'982 neuen Personenwagen sind im ersten Quartal 2026 in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein insgesamt 62'388 neue Motorfahrzeuge in Verkehr gesetzt worden. Im Vergleich zum Vorjahreswert von 61'503 stellt dies einen Anstieg um 6'442 Neuimmatrikulationen oder 1,4 Prozent dar. Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen auf www.auto.swiss zur Verfügung. Die Auswertungen von auto-schweiz basieren auf Erhebungen des Bundes, die Daten sind möglicherweise vorläufig und nicht abgeschlossen. Was sind Bourgeois-Fahrzeuge? Medienmitteilung als PDF Download Neuimmatrikulationen von Nutzfahrzeugen (CH + FL) nach Marken, erstes Quartal Neuimmatrikulationen von Lastwagen (CH + FL) nach Treibstoffen, erstes Quartal Weitere Auskünfte: |
| 02.04.2026 | Plus im März beschert Automarkt kleinen Lichtblick ![]() Neue Personenwagen Februar 2026 Bern, 2. April 2026 Der Schweizer Personenwagenmarkt zeigt im März 2026 auf niedrigem Niveau Erholungstendenzen. Mit 23’258 Neuzulassungen wurden 7,2 Prozent mehr Fahrzeuge in Verkehr gesetzt als im Vorjahresmonat. Damit fand der Negativtrend seit Anfang Jahr ein vorläufiges Ende: Es resultiert nunmehr ein leichtes Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem sehr schwachen Vorjahresquartal. Auch im März liessen die Kunden herkömmliche Antriebe links liegen und wandten sich Plug-In-Hybriden zu. Diese konnten gegenüber dem Vorjahresquartal um bald ein Drittel zulegen. Steckerfahrzeuge machen in diesem Jahr insgesamt ein Drittel der Neuzulassungen aus. Der Markt für neue Personenwagen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein gab im März 2026 ein Lebenszeichen von sich. Die 23’258 Neuzulassungen im März entsprechen einem Wachstum von 7,2 Prozent im Vergleich zum sehr schwachen Vorjahresmonat. Damit dreht auch die Jahresbilanz leicht ins Positive: In den ersten drei Monaten wurden 52'982 neue Personenwagen immatrikuliert, was einem Plus von 0,6 Prozent entspricht. Reinelektrische Modelle (BEV) und vor allem Plug-in-Hybride (PHEV) sind auf Wachstumskurs Thomas Rücker, Direktor bei auto-schweiz, ordnet die Entwicklung ein: «Die aktuellen Zahlen sind ermutigend, obwohl sie sich nach wie vor auf tiefem Niveau befinden. Die nächsten Monate werden zeigen ob die Erholung von Dauer ist. Es ist damit zu rechnen, dass die Treibstoffkostenentwicklung einen wachsenden Einfluss haben wird. Die Branche hofft weiterhin auf eine stärkere Nachfrage, damit dem alternden Fahrzeugpark entgegengewirkt wird. Eine schnelle Erneuerung des Wagenparks hilft, die Emissionen im Strassenverkehr zu senken, und dank der modernen Assistenzsysteme die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.» Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen auf www.auto.swiss zur Verfügung. Die Auswertungen von auto-schweiz basieren auf Erhebungen des Bundes, die Daten sind möglicherweise vorläufig und nicht abgeschlossen. Medienmitteilung als PDF Download Immatrikulationen neuer Personenwagen (CH + FL) nach Marken, März 2026 Grafik Entwicklung Automarkt (CH + FL) in den vergangenen 13 Monaten Weitere Auskünfte: |
| 03.03.2026 | Markt bleibt im Februar im Rückwärtsgang – Plug-in-Hybride bei elektrifizierten Antrieben gefragt ![]() Neue Personenwagen Februar 2026 Bern, 3. März 2026 Der Markt für neue Personenwagen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein bleibt im Februar 2026 unter Druck. Mit 15’697 Neuzulassungen wurden 515 Fahrzeuge weniger immatrikuliert als im bereits schwachen Vorjahresmonat, was einem Rückgang von 3,2 Prozent entspricht. Unterschiedliche Dynamik bei den Antrieben: Einzig Plug-in-Hybride konnten gegenüber dem Vorjahr zulegen. Der Markt für neue Personenwagen in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein bleibt auch im Februar 2026 im Rückwärtsgang. Mit einem Minus von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat setzt sich der Negativtrend fort. Nach zwei Monaten beträgt der Rückgang kumuliert 4,1 Prozent. Rückläufige Zahlen bei den Personenwagen sind in den ersten Wochen des Jahres zwar eine typische Gegenbewegung zum Jahresendgeschäft, aber die CO2-Überregulierung verstärkt diese Marktverzerrung noch. Unterschiedliche Dynamik bei den Antrieben Thomas Rücker, Direktor bei auto-schweiz, sagt: «Der deutliche Rückgang bei Diesel-Fahrzeugen unterstreicht den strukturellen Wandel im Markt. Insgesamt bleibt die Erneuerung des Fahrzeugbestands zentral, um CO₂-Emissionen weiter zu senken und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.» Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen auf www.auto.swiss zur Verfügung. Die Auswertungen von auto-schweiz basieren auf Erhebungen des Bundes, die Daten sind möglicherweise vorläufig und nicht abgeschlossen. Bereit zum Rennsportauftakt Medienmitteilung als PDF Download Immatrikulationen neuer Personenwagen (CH + FL) nach Marken, Februar 2026 Grafik Entwicklung Automarkt (CH + FL) in den vergangenen 13 Monaten Weitere Auskünfte: |
| 03.02.2026 | Fehlstart ins neue Jahr – Druck auf verkehrs- und klimapolitische Kurskorrektur steigt weiter ![]() Neue Personenwagen Januar 2026 Bern, 3. Februar 2026 Das Auto-Jahr 2026 beginnt mit einem Fehlstart: Gerade einmal etwas mehr als 14'000 neue Personenwagen sind im Januar in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein immatrikuliert worden. Damit wurde das bereits tiefe Marktniveau aus dem Vorjahr um 5,1 Prozent unterschritten. Damit setzt sich die Überalterung der Schweizer Autoflotte fort, und die Klimaziele werden unerreichbar. Eine rasche verkehrs- und klimapolitische Kurskorrektur ist dringend notwendig. Der Schweizer Markt für neue Personenwagen ist sehr schwach ins Jahr 2026 gestartet. Die 14'027 Neuzulassungen entsprechen einem Minus von 5,1 Prozent gegenüber Januar 2025 und markieren den schlechtesten Zulassungsmonat in diesem Jahrhundert. Auffällig ist die Diskrepanz zum starken Vormonat Dezember. Gegenüber Dezember 2025 gingen die Neuzulassungen im Januar 2026 im Vergleich um 47,6% oder knapp die Hälfte zurück. Rückläufige Januarzahlen bei den Personenwagen sind zwar eine typische Gegenbewegung zum Jahresendgeschäft, aber die CO2-Überregulierung verstärkt diese Marktverzerrung markant. Das lässt sich an den BEV-Neuzulassungen gut ablesen: Im Januar 2026 wurden mit 2'913 Fahrzeugen zwei Drittel oder 66 Prozent weniger BEV in Verkehr gesetzt als im Dezember 2025 (8'584). Die Schweizer Autoimportwirtschaft und die Händler und Garagisten hatten im Dezember alles unternommen, um die CO2-Sanktionen zu vermeiden oder zu minimieren. Dadurch kam es im Jahresendgeschäft zu unnatürlichen Effekten. Die Januarzahlen sind grundsätzlich nur bedingt aussagekräftig für den weiteren Jahresverlauf, aber das Minus von fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr macht deutlich, dass für die CO2-Rahmenordnung dringender Anpassungsbedarf besteht. Peter Grünenfelder, Präsident von auto-schweiz, sagt: «Bundesrat und Parlament sind angesichts dieser Zahlen mehr denn je gefordert, die CO2-Rahmenbedingungen rasch anzupassen und die Klima- und Verkehrspolitik endlich an der Markrealität auszurichten, um weitere Schäden zulasten von Autowirtschaft, KMU und privaten Haushalten zu vermeiden. Ansonsten setzt sich die Überalterung des Schweizer Fahrzeugbestands unvermindert fort und die klimapolitischen Ziele verkommen zur unbezahlbaren und wirtschaftlich höchst schädlichen Utopie.» Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen auf www.auto.swiss zur Verfügung. Die Auswertungen von auto-schweiz basieren auf Erhebungen des Bundes, die Daten sind möglicherweise vorläufig und nicht abgeschlossen. Medienmitteilung als PDF Download Immatrikulationen neuer Personenwagen (CH + FL) nach Marken, Januar 2026 Immatrikulationen neuer Personenwagen (CH + FL) der vergangenen 13 Monate Januar 2026 Weitere Auskünfte: |
| 30.01.2026 | Klima- und wirtschaftspolitisch fatal: auto-schweiz kritisiert Verzicht auf Flexibilisierung der CO2-Emissionsvorschriften scharf ![]() Bern, 30. Januar 2026 auto-schweiz, die Vereinigung Schweizer Automobil-Importeure, nimmt mit grosser Verwunderung zur Kenntnis, dass die enormen Transformationslasten ihrer Mitgliederunternehmen und der KMU-Vertriebspartner im Handel bei der Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK-N) kein Gehör fanden. Zu den direkten CO2-Sanktionskosten, die der Bund auf 125 Millionen Franken schätzt, kommen noch sogenannte Vermeidungskosten in mindestens gleicher Höhe hinzu. Die volkswirtschaftlichen Schäden durch den Schweizer Sonderweg sind immens und gefährden die Wettbewerbsfähigkeit und zukünftige Investitionen. Mit dem Abrutschen auf den 13. Platz in Europa beim Hochlauf der Elektromobilität und dem ältesten Fahrzeugbestand der Schweizer Geschichte rücken die Klimaziele durch diesen Sonderweg in weite Ferne. Am Dienstag hat die Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie (UREK-N) ihre Initiative zur Flexibilisierung der CO2-Emissionsvorschriften für die Jahre 2025 bis 2027 (25.481) zurückgezogen. Damit verzichtet sie darauf, das CO2-Gesetz im Gleichschritt mit der Europäischen Union (EU) anzupassen. Die EU hat den Herstellern eine dreijährige Übergangsfrist zur Erreichung der CO2-Ziele ermöglicht, ohne dabei die Zielwerte in Frage zu stellen. «Die knappe Mehrheit in der Kommission nimmt in vollem Bewusstsein wirtschaftliche Verwerfungen in der Schweizer Autowirtschaft in Kauf und gefährdet damit Arbeitsplätze, Lehrstellen und Investitionen. Eine solche realitätsferne Politik ist gerade auch angesichts der angespannten Konjunkturlage und der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Schweizer Autobranche verantwortungslos», führt Verbandspräsident Peter Grünenfelder aus. Thomas Rücker, Direktor auto-schweiz, kritisiert: «Wir standen voll hinter den Zielen dieser Kommissionsinitiative und sind masslos enttäuscht, dass die teilweise existentiellen Sorgen der Importunternehmen und vor allem ihrer Handelspartner kein Gehör bei der Kommission fanden. Die Einschätzung der Kommission, Sanktionszahlungen von rund 125 Millionen Franken seien «verkraftbar», verkennt die wirtschaftliche Realität der Schweizer Automobilwirtschaft und deren finanzielle Sorgen aufgrund des tiefen Gesamtmarkts sowie der regulierungsbedingt unzureichenden Nachfrage nach Steckerfahrzeugen. Der Neuwagenmarkt befindet sich, Pandemieeffekte ausgenommen, auf dem tiefsten Stand seit über 25 Jahren, die Margen stehen unter erheblichem Druck, und zahlreiche Betriebe sehen sich mit sinkenden Volumen und steigenden Kosten konfrontiert. Sanktionen in dieser Grössenordnung entziehen der Branche dringend benötigte Mittel für Investitionen, Innovationen und den Erhalt von Arbeitsplätzen. Entgegen der Darstellung in der Medienmitteilung der Kommission betrifft dieser Entscheid keineswegs nur Grossimporteure, sondern belastet auch Garagisten und KMU in der ganzen Schweiz sowie Autokäufer. Die Branche hat im vergangenen Jahr alles unternommen, um die CO2-Emissionsziele einzuhalten. Rücker sagt: «Die dadurch entstandenen sogenannten Vermeidungskosten sind ausserordentlich hoch und übersteigen die direkten Sanktionskosten.» Zu den Vermeidungskosten zählen beispielsweise: Senkung der Werbeaufwendungen, Abwertung von bewusst breit verfügbar gehaltenen Demonstrationsfahrzeugen, die überproportionale Abwertung von Occasionsfahrzeugen aufgrund schwacher Nachfrage sowie die hohen Lagerbestände von Steckerfahrzeugen und Ausgaben für den Emissionshandel. Der Verband rechnet bei seinen Mitgliedsunternehmen, die rund 95 Prozent des Schweizer Importmarkts abdecken, und den Partnern im Handel mit zusätzlichen Sparmassnahmen zur Senkung der Betriebskosten und einer weiteren Ausdünnung des Händlernetzes. Während die Schweiz stur an ihrem rigiden Sanktionsregime festhält und dadurch die inländische Autoimportwirtschaft jährlich mit Sanktionen belastet, wird im Rest Europas versucht, Sanktionsfolgen zu vermeiden. Zusätzlich wird dort die stark belastete Autowirtschaft unterstützt, um Nachfrage sowie Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. In der Schweiz wurde bereits in den vergangenen Monaten zusätzlich belastend eine rückwirkend und unterjährig angepasste CO₂-Regelungen und ab dem 1. Januar 2024 die 4prozentige Automobilsteuer auf Elektrofahrzeuge eingeführt. Durch die weitere Erosion der Rahmenbedingungen rücken die Klimaziele durch diesen Sonderweg in weite Ferne. Mittlerweile ist die Schweiz auf den 13. Platz in Europa beim Hochlauf der Elektromobilität abgerutscht und weist den ältesten Fahrzeugbestand der Schweizer Geschichte aus. Um diese wirtschaftlichen und ökologischen Verwerfungen abzumildern, bedarf es nun dringend eines Verzichts auf die 4prozentige Automobilsteuer und eine marktrealistischere Rahmenordnung. auto-schweiz wird ihre Bemühungen zugunsten besserer Rahmenbedingungen auch nach dem abschlägigen Entscheid der UREK-N fortsetzen. |
| 20.01.2026 | Die Schweizer Automobilitätspolitik braucht dringend eine Kurskorrektur ![]() Jahresmedienkonferenz 2026 Zürich, 20. Januar 2026 An ihrer heutigen Jahresmedienkonferenz fordert auto-schweiz eine deutliche Kurskorrektur in der Schweizer Automobilitäts- und Klimapolitik. Es gilt, die Überregulierung rasch zu beenden, Mobilität wieder bezahlbar zu machen, und die politischen Rahmenbedingungen zu verbessern. Nur so lassen sich die Schweizer Klimaziele mit den Bedürfnissen der Branche und der Konsumenten vereinbaren. Der Schweizer Personenwagenmarkt befindet sich in einem historischen Tief. Die knapp 234’000 Neuzulassungen im Jahr 2025 entsprechen dem tiefsten Stand seit 25 Jahren, abgesehen von der Corona-Pandemie. Während sich die europäischen Märkte schrittweise erholen, verharrt die Schweiz klar unter dem Vor-Pandemie-Niveau von über 300’000 Fahrzeugen pro Jahr. Diese Entwicklung ist hausgemacht: Eine realitätsferne Regulierung, hohe Energiepreise und fehlende marktwirtschaftliche Anreize bremsen die Nachfrage. Dabei hat die Automobilimportwirtschaft geliefert: Die Automobilhersteller investieren Jahr für Jahr mehr als 80 Milliarden Euro in Forschung und Entwicklung, mehr als jede andere Branche in Europa. Die Kunden können zwischen rund 300 elektrifizierten Personenwagen-, 70 Lieferwagen sowie 45 Lastwagen in allen Preis- und Nutzungskategorien wählen. Trotz dieses breiten Angebots verläuft der Hochlauf emissionsarmer Fahrzeuge nur schleppend. Der Marktanteil der Steckerfahrzeuge lag 2025 bei rund 34 Prozent und damit deutlich unter den politischen Zielwerten. Die 50 Prozent-Zielmarke der Roadmap des Bundes wird klar verfehlt; die Ausbreitung der Elektromobilität braucht mehr Zeit als von der Politik erwartet. Das Problem liegt bei den politisch gesetzten Rahmenbedingungen und den zu ambitionierten Fristen: hohe Strompreise, ungenügende städtische Ladeinfrastruktur, regulatorische Unsicherheit sowie neue Steuer- und Abgabenpläne verunsichern Private ebenso wie Firmenkunden. auto-schweiz-Präsident Peter Grünenfelder sagt: «Die Politik muss aufhören, die Automobilwirtschaft zu drangsalieren und die Mobilität für Private und Firmen zu verteuern. Stattdessen braucht es ein funktionierendes Ökosystem für die Elektromobilität, Investitionssicherheit und verlässliche politische Signale für Autonutzerinnen und -nutzer. Davon profitieren alle: Private, Unternehmen, unser Wirtschaftssektor und das Klima». Bezahlbare Mobilität und bessere Rahmenbedingungen sind der Schlüssel zum Erfolg Die acht Forderungen von auto-schweiz: 1. Autowirtschaft deregulieren
E-Abgabe ist aufzuschieben Überarbeitung der Schwerverkehrsabgabe Keine Zweckentfremdung der Finanzmittel von den Automobilisten Infrastrukturprogramm «Verkehr ’45» aus Schieflage befreien |

