vbw Pressemitteilung zum Arbeitsmarkt im Februar: Verfestigte Arbeitslosigkeit – Zeit für sofortige Wirtschaftswende

Emittent / Herausgeber: ibw – Informationszentrale der Bayerischen Wirtschaft e. V. / Schlagwort(e): Sonstiges/Sonstiges
28.02.2025 / 10:06 CET/CEST
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Verfestigte Arbeitslosigkeit: Zeit für sofortige Wirtschaftswende
Brossardt: „Gewaltige Aufgaben für nächste Bundesregierung“

(München, 28.02.2025). Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. sieht in den Februar-Zahlen vom bayerischen Arbeitsmarkt eine Verfestigung der tiefen Krise: Die Arbeitslosenquote im Freistaat liegt im Februar im Vergleich zum Vormonat unverändert bei 4,2 Prozent (Januar 2025: 4,2 Prozent), im Vergleich zum Vorjahr liegt sie um 0,4 Prozentpunkte höher (Februar 2024: 3,8 Prozent). Bereits im Januar wurde die Marke von 300.000 Arbeitslosen erstmals seit vier Jahren wieder klar überschritten und stieg im Februar gegenüber dem Vorjahresmonat um weitere 32.362 Personen. Die vbw geht davon aus, dass vorerst keine Wende in Sicht ist. „Der Abwärtstrend wird anhalten, da wir uns mitten in einer massiven Konjunktur- und Strukturkrise befinden. Nahezu täglich erreichen uns Meldungen von Produktionsverlagerungen und Arbeitsplatzabbau. Wir müssen dringend umsteuern, um unser Land aus dem Tal zu führen. Die nächste Bundesregierung hat gewaltige Aufgaben zu lösen“, sagte vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt anlässlich der von der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit heute vorgestellten Zahlen.

Die vbw fordert nach der Bundestagswahl eine zügige Regierungsbildung und dann entschlossene Maßnahmen, die eine nachhaltige und sofortige Wirtschaftswende mit einer deutlichen Entlastungsoffensive einläuten. „Zentral ist dabei die Verbesserung der Standortbedingungen. Unser Standort ist zu teuer, zu kompliziert, zu wenig für die Zukunft gerüstet, unsere Gesellschaft ist zu alt und zu leistungsfeindlich. Wir fordern von der künftigen Bundesregierung Mut zur Veränderung, um das Land aus der Krise zu führen“, sagte Brossardt.

Die vbw verlangt unter anderem, jede zusätzliche belastende Regulierung der Unternehmen zu stoppen sowie die Steuern, insbesondere die Unternehmensteuern, zu senken. „Wir brauchen zudem ein Konzept für eine Generalüberholung des Transfersystems aus Grundsicherung, Wohngeld und Kinderzuschlag. Die Politik der nächsten Bundesregierung muss wieder mehr Respekt vor Leistung zeigen und die Menschen zur Arbeit motivieren – anstatt sie zu Transferleistungsempfängern zu degradieren“, sagte Brossardt.

Kontakt: Tobias Rademacher, Tel. 089-551 78-399, E-Mail: tobias.rademacher@ibw-bayern.de
 


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