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EQS Group GmbH: EQS Group erweitert Privacy Cockpit um KI-Governance-Funktionen zur Vorbereitung auf den EU AI Act

EQS Group GmbH

/ Schlagwort(e): Produkteinführung

EQS Group erweitert Privacy Cockpit um KI-Governance-Funktionen zur Vorbereitung auf den EU AI Act

02.07.2026 / 11:00 CET/CEST

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Neues AI Governance Modul unterstützt Unternehmen dabei, KI-Systeme über zentrale Workflows und prüfungssichere Governance zu dokumentieren, freizugeben und zu überwachen

München – 2. Juli 2026

Die EQS Group, ein führender internationaler Cloudsoftware-Anbieter für Compliance & Ethics, Data Privacy, Sustainability Management und Investor Relations, erweitert das EQS Privacy Cockpit um ein neues AI Governance Modul. Die Lösung unterstützt Unternehmen bei der Vorbereitung auf Anforderungen des AI Acts und damit verbundene KI-Governance-Prozesse. KI-Systeme lassen sich damit zentral und prüfungssicher identifizieren, klassifizieren, dokumentieren, freigeben und überwachen.

Mit dem EU AI Act wird ein risikobasierter Rahmen für KI-Systeme eingeführt. Unternehmen benötigen strukturierte Prozesse, um Verzeichnisse ihrer KI-Systeme zu pflegen, Risikoklassifizierungen vorzunehmen, Verantwortlichkeiten zuzuweisen, technische Dokumentation zu sammeln und KI-bezogene Risiken über die Zeit zu überwachen. Diese Prozesse werden zugleich Teil einer breiteren KI-Governance: Unternehmen müssen den Einsatz von KI über Geschäftsbereiche, Einheiten und regulatorische Kontexte hinweg konsistent steuern.

In der Praxis werden viele KI-Anwendungsfälle weiterhin über Tabellen, E-Mail-Freigaben und dezentrale Systeme verwaltet. Das erschwert es, einen verlässlichen Überblick über KI-Systeme zu behalten, konsistente Klassifizierung sicherzustellen, Verantwortlichkeiten zuzuweisen und Nachweise für interne Prüfungen, Audits oder behördliche Anfragen bereitzustellen.

Diese Herausforderungen adressiert das EQS AI Governance Modul durch einen strukturierten Rahmen für KI-Governance. Es unterstützt die Vorbereitung auf den AI Act und hilft Unternehmen darüber hinaus, wiederholbare Governance-Prozesse für KI-Systeme zu etablieren. KI-Systeme können in einem zentralen Register erfasst, mithilfe geführter Klassifizierungs-Workflows bewertet, durch Prüf- und Freigabeprozesse geführt, mit Risiken und Kontrollen verknüpft und über ihren gesamten Lebenszyklus dokumentiert werden. Durch die Verbindung von KI-Governance mit bestehenden Datenschutz- und Risikoprozessen unterstützt das Modul Unternehmen dabei, auf etablierten Governance-Strukturen aufzubauen, anstatt von Grund auf neu zu beginnen.

„Der AI Act macht eine bestehende Governance-Herausforderung konkreter. Viele Unternehmen setzen KI bereits in verschiedenen Geschäftsbereichen ein, haben aber keinen konsistenten Überblick über diese Systeme, ihr Risikoprofil oder die damit verbundenen Verantwortlichkeiten“, sagt Thomas Vini Pires, Senior Solution Advisor, Privacy & AI Governance, bei der EQS Group. „Diese Transparenzlücke muss geschlossen werden, damit Unternehmen KI-Governance zuverlässig und prüfungssicher steuern können.“

Mit dem EQS AI Governance Modul können Unternehmen:

  • Ein zentrales Verzeichnis von KI-Systemen erstellen: Pflege eines strukturierten Registers von KI-Systemen, einschließlich Anwendungsfall, Business Owner, Risikoklassifizierung, Anbieter, Modell, Version und zugehöriger Dokumentation.
  • KI-Anwendungsfälle konsistent klassifizieren: Nutzung geführter Assessments und vorkonfigurierter Fragebögen, um KI-Systeme zu identifizieren, die Rolle des Unternehmens zu bestimmen, KI-bezogene Risiken zu bewerten und die passende Risikokategorie zuzuweisen.
  • KI-Systeme durch Prüf- und Freigabeprozesse führen: Steuerung von KI-Anwendungsfällen durch strukturierte Validierungs-Workflows, Einbindung relevanter Stakeholder, Erfassung von Kommentaren und Entscheidungen sowie Dokumentation der Freigabe vor dem Einsatz.
  • Technische und Compliance-Dokumentation pflegen: Sammlung und Verwaltung der technischen, organisatorischen und Compliance-Dokumentation, die zur Unterstützung interner Prüfungen, externer Audits, der Vorbereitung auf den AI Act und damit verbundener Governance-Prozesse erforderlich ist.
  • KI-Risiken mit Kontrollen und Maßnahmen verknüpfen: Verbindung von KI-Systemen mit Risikorahmenwerken, Zuweisung von Kontrollen und Verantwortlichen sowie Überwachung von Maßnahmen zur Risikominderung über den KI-Lebenszyklus hinweg.
  • Kontinuierliche Governance über die Erstfreigabe hinaus unterstützen: Festlegung von Überprüfungszyklen, Pflege der Dokumentationshistorie und Sicherstellung eines klaren Audit Trails für Bewertungen, Freigaben und Governance-Entscheidungen.

Das AI Governance Modul wird als eigenständige Lösung oder als Teil des EQS Privacy Cockpit verfügbar sein. Das Privacy Cockpit bündelt Datenschutz, KI-Governance und digitale Risikoprozesse auf einer Plattform. Damit können Unternehmen KI-Systeme mit bereits im Privacy Cockpit verwalteten Verzeichnissen von Verarbeitungstätigkeiten, Datenschutz-Folgenabschätzungen, Risikomanagementprozessen, Workflows, Freigaben und Audit Trails verbinden.

Weitere Informationen unter: https://www.eqs.com/de/platform-data-privacy/ki-compliance/

Pressekontakt 
Christina Jahn   

Tel.: +49 89 444430133   

E-Mail: christina.jahn@eqs.com 

 

Über EQS Group    

Die EQS Group ist ein führender internationaler Cloudsoftware-Anbieter in den Bereichen Compliance & Ethics, Data Privacy, Sustainability Management und Investor Relations. Weltweit nutzen mehr als 14.000 Unternehmen die Produkte der EQS Group, um Vertrauen zu schaffen, indem sie zuverlässig und sicher komplexe regulatorische Anforderungen erfüllen, Risiken minimieren und transparent über ihren Geschäftserfolg sowie dessen Auswirkungen auf die Gesellschaft und das Klima berichten.   

Die Lösungen der EQS Group sind in einer Cloud-basierten Plattform gebündelt. Damit lassen sich Compliance-Prozesse in den Bereichen Hinweisgeberschutz und Fallbearbeitung, Richtlinienmanagement und Genehmigungsprozesse ebenso professionell steuern wie das Geschäftspartnermanagement, das Risikomanagement von Drittparteien, die Insiderlistenverwaltung und Meldepflichten. Darüber hinaus entwickelt die EQS Group Software für die Erfüllung menschenrechtlicher Sorgfaltspflichten entlang der Lieferketten von Unternehmen, für die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen wie DSGVO und EU AI Act, sowie für effizientes ESG-Management und regelkonforme Nachhaltigkeitsberichterstattung.  Börsennotierte Unternehmen nutzen zudem ein globales Newswire, Investor Targeting und Kontaktmanagement, aber auch IR-Webseiten und Webcasts für eine effiziente und sichere Investorenkommunikation.   

Die EQS Group wurde im Jahr 2000 in München gegründet. Heute beschäftigt der Konzern weltweit rund 600 Mitarbeitende.  https://www.eqs.com/de  


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