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E.ON SE / Schlagwort(e): Jahresbericht/Jahresergebnis E.ON wächst im Geschäftsjahr 2025 weiter und liefert bei Energiewende 25.02.2026 / 07:03 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. E.ON wächst im Geschäftsjahr 2025 weiter und liefert bei Energiewende
Zu den Ergebnissen des abgelaufenen Geschäftsjahres sagte Vorstandsvorsitzender Leonhard Birnbaum: „E.ON hat 2025 operativ auf ganzer Linie geliefert. Wir machen Tempo, beim Ausbau der Netze, der konsequenten Digitalisierung des Energiesystems und mit neuen Lösungen für unsere Kundinnen und Kunden. Diese Dynamik ist kein Selbstläufer, sondern das Ergebnis klarer Prioritäten und der Leistungsstärke unserer Teams in allen Märkten. Unser Geschäftsmodell hat sich in einem volatilen Umfeld erneut als robust und für unsere Aktionäre als attraktiv erwiesen. Auf diesem Fundament bauen wir konsequent die Infrastruktur weiter aus, die Europa für eine sichere, nachhaltige und bezahlbare Energiezukunft braucht.“
Konzernergebnis durch höhere Investitionen und operative Fortschritte gesteigert
E.ON erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2025 ein bereinigtes Konzern-EBITDA in Höhe von 9,8 Milliarden Euro. Das Ergebnis lag damit am oberen Ende des Prognosekorridors von 9,6 bis 9,8 Milliarden Euro und um 9 Prozent über dem Vorjahreswert (2024: 9,0 Milliarden Euro). Dabei profitierte E.ON insbesondere vom Wachstum im Netzgeschäft als Folge der massiven Investitionen. Der bereinigte Konzernüberschuss erhöhte sich auf 3,0 Milliarden Euro (2024: 2,9 Milliarden Euro) und lag damit im oberen Bereich der Prognose von 2,85 bis 3,05 Milliarden Euro. Das entspricht einem bereinigten Ergebnis je Aktie von 1,16 Euro (2024: 1,09 Euro).
Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2025 eine Erhöhung der Dividende auf 57 Cent je Aktie vorschlagen. Dies entspricht einer Steigerung um 4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
E.ON CFO Nadia Jakobi sagte: „Wir haben 2025 ein starkes Ergebnis erzielt und unsere Versprechen gehalten. Gleichzeitig haben wir unsere Investitionen weiter gesteigert und mit 8,5 Milliarden Euro einen neuen Maßstab erreicht. Wir investieren massiv in unsere Netze und die Modernisierung der Energieinfrastruktur, weil genau dort die Energiewende entschieden wird. Unsere guten finanziellen Ergebnisse sind die Voraussetzung für diese Investitionen.“
Energy Networks: Rückgrat der Energiewende weiter gestärkt
Im Geschäftsfeld Energy Networks stieg das bereinigte EBITDA um 12 Prozent auf 7,7 Milliarden Euro (2024: 6,9 Milliarden Euro). Parallel dazu weitete E.ON seine Investitionen deutlich auf 7,0 Milliarden Euro aus – eine Steigerung von 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2024: 5,8 Milliarden Euro). Diese Mittel flossen vorrangig in Neuanschlüsse und die Modernisierung der Netzinfrastruktur, was zu einem weiteren Wachstum der regulierten Vermögensbasis führte. Im deutschen Markt sowie in Süd-Osteuropa wurde die Ergebnisentwicklung zudem durch leicht über den Erwartungen liegende Durchleitungsmengen unterstützt. Zusätzlich trugen regulatorische Nachholeffekte – insbesondere für Netzverluste in Ungarn – zur positiven Ergebnisentwicklung bei.
Auch operativ untermauerte Energy Networks diesen Wachstumskurs im Geschäftsjahr: Rund 70 Prozent der Windkraftleistung an Land und fast 50 Prozent der Photovoltaik-Kapazitäten in Deutschland speisen mittlerweile in die Netze von E.ON ein. Vor kurzem wurde die zweimillionste Anlage für Erneuerbare Energien im deutschen E.ON-Netz angeschlossen; die Gesamtkapazität liegt damit bei rund 110 Gigawatt. Flankiert wird dieser Ausbau durch den beschleunigten Einsatz digitaler Netzkomponenten, die die Resilienz und Effizienz des Energiesystems im Zuge der Transformation langfristig sicherstellen. Beim Smart-Meter-Rollout in Deutschland lag E.ON zum Jahresende 2025 mit einer durchschnittlichen Quote von 30 Prozent deutlich über der gesetzlichen Pflichtvorgabe von 20 Prozent.
Energy Retail: Ergebnis im Rahmen der Erwartung – Fokus auf flexible Energielösungen
Das Geschäftsfeld Energy Retail erzielte im Geschäftsjahr 2025 ein bereinigtes EBITDA von 1,7 Milliarden Euro (2024: 1,8 Milliarden Euro) und lag damit in der Mitte des prognostizierten Korridors. Der Rückgang von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr resultierte maßgeblich aus Portfolioeffekten in Großbritannien durch einen höheren Anteil von Kunden mit Festpreisverträgen. In Deutschland stieg das Ergebnis gegenüber dem Vorjahr leicht an, im Wesentlichen getrieben durch Preiseffekte im Produktportfolio. Belastend wirkten unter anderem Aufwendungen für Digitalisierung und Kundenmanagement. E.ON investierte im Geschäftsfeld Energy Retail 480 Millionen Euro (2024: rund 550 Millionen Euro). Diese Mittel flossen vorrangig in den europaweiten Ausbau der Ladeinfrastruktur, in Digitalisierung und in neue Kundenlösungen.
Parallel dazu festigte E.ON seine Rolle als Innovationstreiber für flexible Energielösungen: Gemeinsam mit der BMW Group hat E.ON das bundesweit erste kommerzielle Angebot für bidirektionales Laden ins öffentliche Stromnetz geschaffen, das Elektrofahrzeuge als aktive Speicher in den Energiemarkt integriert. Zudem lancierte E.ON mit Home Comfort ein neues modulares Angebot im deutschen Markt, das Wärmepumpen, Photovoltaik, Speicher und Ladeinfrastruktur intelligent synchronisiert. Durch automatisierte Lastverschiebung optimiert es die Energiekosten der Kundinnen und Kunden.
Energy Infrastructure Solutions: Wachstum durch Dekarbonisierung
Das Geschäftsfeld Energy Infrastructure Solutions steigerte das bereinigte EBITDA im Geschäftsjahr 2025 um 5 Prozent auf rund 590 Millionen Euro (2024: rund 560 Millionen Euro). Treiber dieser Entwicklung waren eine verbesserte Anlagenverfügbarkeit in Skandinavien und Großbritannien, witterungsbedingt höhere Volumeneffekte im Wärmegeschäft in Deutschland sowie weitere Fortschritte beim Smart-Meter-Rollout in Großbritannien. Die Investitionen erreichten mit rund 900 Millionen Euro erneut ein hohes Niveau, nachdem der Vorjahreswert durch Sondereffekte außergewöhnlich hoch ausgefallen war (2024: rund 970 Millionen Euro).
Zahlreiche neue Projekte unterstreichen die strategische Bedeutung des Geschäfts als Partner für die industrielle und kommunale Dekarbonisierung. Ein Beispiel ist die Initiative „United Heat“, mit der E.ON die Transformation der Fernwärme in Görlitz und Zgorzelec (Polen) vorantreibt und ein jährliches CO₂‑Einsparpotenzial von bis zu 50.000 Tonnen erschließt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Energieinfrastruktur für Rechenzentren: Gemeinsam mit dem Betreiber CyrusOne entwickelt E.ON lokale Lösungen zur Energieerzeugung. Diese dezentralen Kapazitäten adressieren den steigenden Energiebedarf im Zuge des Hochlaufs von KI-Infrastruktur und entlasten das Stromnetz.
Prognose 2026: Ergebnis auf angepasstem Vorjahresniveau erwartet
Mit Beginn des Geschäftsjahres 2026 passt E.ON das bereinigte EBITDA sowie den bereinigten Konzernüberschuss erstmalig um temporäre regulatorische Effekte im Netzgeschäft an. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet E.ON auf dieser Basis eine stabile Ergebnisentwicklung und geht von einem bereinigten Konzern‑EBITDA im Korridor von 9,4 bis 9,6 MilliardenEuro aus.
Der bereinigte Konzernüberschuss wird – den Entwicklungen des bereinigten Konzern-EBITDA folgend – im Bereich von 2,7 bis 2,9 Milliarden Euro erwartet. Dies entspricht einem bereinigten Ergebnis je Aktie von 1,03 bis 1,11 Euro.
Für die einzelnen Geschäftsfelder legt E.ON für 2026 folgende Prognose zugrunde:
Für das Geschäftsfeld Energy Networks rechnet E.ON angepasst um die temporären regulatorischen Effekte mit einem stabilen Ergebnis. Das bereinigte EBITDA soll im Geschäftsjahr 2026 zwischen 7,2 und 7,4 MilliardenEuro liegen.
Für das Geschäftsfeld Energy Retail erwartet E.ON ein bereinigtes EBITDA von 1,6 bis 1,8 Milliarden Euro und damit ein Ergebnis auf Vorjahresniveau. Negative Effekte aus der Entkonsolidierung einer Gesellschaft werden durch kontinuierliche operative Effizienzsteigerungen im gesamten Geschäftsfeld ausgeglichen.
Das bereinigte EBITDA des Geschäftsfeldes Energy Infrastructure Solutions soll 2026 0,60 bis 0,75 Milliarden Euro erreichen und damit über dem Vorjahr liegen. Der erwartete Anstieg resultiert im Wesentlichen aus Ergebnisbeiträgen neuer Anlagen, die 2026 in Betrieb gehen.
E.ON bekräftigt klare Wachstumsagenda bis 2030: Höhere Investitionen als Treiber für starke Ergebnisdynamik
E.ON weitet sein Investitionsprogramm für die nächsten Jahre erneut aus. Für den Zeitraum zwischen 2026 und 2030 plant das Unternehmen Investitionen im Umfang von rund 48 Milliarden Euro (vorherige Planung: 43 Milliarden Euro zwischen 2024 und 2028). Infolgedessen erwartet E.ON mittelfristig einen deutlichen Ergebnisanstieg: Das bereinigte Konzern-EBITDA im Jahr 2030 soll auf rund 13 MilliardenEuro, der bereinigte Konzernüberschuss auf rund 3,8 MilliardenEuro und das bereinigte Ergebnis je Aktie auf rund 1,45 Euro steigen.
Mit den steigenden Investitionen reagiert E.ON auf den unverändert wachsenden Infrastrukturbedarf im europäischen Energiesystem. Der Ausbau erneuerbarer Energien, neue industrielle Verbraucher und der stark steigende Anschlussbedarf von Batteriespeichern und Rechenzentren erhöhen die Anforderungen an die Verteilnetze erheblich. Gleichzeitig steigt der Anspruch an Versorgungssicherheit und Resilienz – sowohl aufgrund zunehmender Volatilität im Energiesystem als auch einer wachsenden Bedrohungslage für kritische Infrastruktur. Das geplante Investitionsprogramm bis 2030 unterstellt als Annahme ausdrücklich angemessene regulatorische Rahmenbedingungen im deutschen Netzgeschäft.
Leonhard Birnbaum sagte: „Indem wir weiter in den Ausbau und die Digitalisierung unserer Infrastruktur investieren, übernehmen wir bei der Energiewende Verantwortung. Unser Energiesystem wird größer, dezentraler und komplexer, und wir sorgen dafür, dass es für unsere Kunden sicher, bezahlbar und widerstandsfähig bleibt. Der Bedarf im System wächst schneller als je zuvor. Voraussetzung bleibt weiterhin, dass sich unsere Investitionen auch rentieren und wir sie daher nachhaltig finanzieren können.“
Der Investitionsschwerpunkt für die nächsten Jahre liegt unverändert im Ausbau, der Modernisierung und Digitalisierung der Verteilnetze. Von den insgesamt rund 48 Milliarden Euro sollen etwa 40 MilliardenEuro in das Netzgeschäft fließen. Im Geschäftsfeld Energy Retail plant E.ON rund 2,5 Milliarden Euro, vor allem in digitale Plattformen, Elektromobilität und flexible Kundenangebote. Für Energy Infrastructure Solutions sind rund 5 Milliarden Euro vorgesehen, unter anderem für Fernwärmeprojekte, industrielle Dekarbonisierungslösungen, lokale Energieinfrastruktur sowie Batteriespeicher.
Nadia Jakobi ergänzte: „Unser Wachstum bis 2030 basiert auf einer klaren und belastbaren Logik. Alle drei Geschäftsfelder leisten dazu ihren Beitrag – getragen von operativer Leistungsfähigkeit, Effizienz und konsequenter Digitalisierung. Gleichzeitig bleiben wir bei allen Investitionsentscheidungen strikt diszipliniert und sichern über eine robuste Bilanzstruktur die Finanzierung unseres Wachstums ab. Unsere Dividendenpolitik mit einem jährlichen Wachstum von bis zu 5 Prozent unterstreicht diesen Kurs.“
Diese Pressemitteilung enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des E.ON-Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die E.ON SE beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei Verpflichtung, derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
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