Ad-hoc: Bucher Industries AG – Geschäftsergebnis 2025: Bucher mit starkem Cashflow und solider Finanzlage in wirtschaftspolitisch herausforderndem Umfeld

Ad-hoc-Mitteilung
Niederweningen, 3. März 2026 Ad-hoc-Mitteilung gemäss Artikel 53 Kotierungsreglement

Im Laufe des Jahres 2025 stabilisierten sich einige Märkte von Bucher Industries erwartungsgemäss und eine Erholung machte sich vor allem in Europa bemerkbar. Trotz der Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Handelszöllen konnte der Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Aufgrund des tiefen Auftragsbestands zu Beginn des Berichtsjahrs zeigte sich der Umsatz jedoch noch rückläufig. Die Betriebsgewinnmarge profitierte vom erwarteten Verkauf eines nicht-betriebsnotwendigen Grundstücks. Das Konzernergebnis und der Gewinn pro Aktie lagen leicht über den Vorjahreswerten. Auch dank eines starken Cashflows bleibt die Finanzlage von Bucher Industries äusserst solide. Dies gewährleistet die Flexibilität und bildet eine verlässliche Grundlage für zukünftiges Wachstum. Der Verwaltungsrat beantragt eine Dividende von CHF 11.00 pro Aktie. Das laufende Aktienrückkaufprogramm ist weit fortgeschritten und kann voraussichtlich demnächst beendet werden. Der Verwaltungsrat gibt zudem einen Wechsel des Verwaltungsratspräsidenten bekannt.

 

Im Laufe des Berichtsjahrs setzte eine Erholung der Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen von Bucher Industries ein. Vor allem die Märkte in Europa entwickelten sich positiv. Die generelle Investitionsbereitschaft wurde jedoch teilweise durch die wirtschaftspolitischen Unsicherheiten gehemmt. Angeführt von Kuhn Group und Bucher Hydraulics übertraf der Auftragseingang den Vorjahreswert. Die Nachfrage nach Glasformungsmaschinen ging weiter zurück. In dem zum Vorjahr rückläufigen Konzernumsatz ist auch der tiefere Auftragsbestand zu Beginn des Jahres reflektiert. Einzig Bucher Municipal erzielte einen Umsatz auf Vorjahresniveau. Die Betriebsgewinnmarge des Konzerns erreichte 9.7% und profitierte vom erwarteten Gewinn aus dem Verkauf eines nicht-betriebsnotwendigen Grundstücks von CHF 43 Mio. Die Profitabilität war insbesondere von den rückläufigen Volumen beeinflusst. An Standorten mit einer niedrigen Kapazitätsauslastung wurden die initiierten Kostensparmassnahmen konsequent ausgeweitet. Das Konzernergebnis mit CHF 235 Mio. und der Gewinn pro Aktie mit CHF 23.22 lagen leicht über den Vorjahreswerten.

 

Konzern

 

 
Verände­rung

CHF Mio.

2025
2024
%
%1)
%2)

Auftrags­eingang

2’883
2’756
4.6
7.4
6.7

Netto­umsatz

2’914
3’156
-7.6
-5.2
-5.7

Auftrags­bestand

1’120
1’172
-4.5
-2.2
-2.8

Betriebs­ergebnis (EBIT)

281
283
-0.4
 
 

% des Netto­umsatzes

9.7%
9.0%
 
 
 

Konzern­ergebnis

235
228
3.4
 
 

% des Netto­umsatzes

8.1%
7.2%
 
 
 

Gewinn pro Aktien in CHF

23.22
22.15
4.8
 
 

Betrieb­licher Free Cashflow

365
200
82.4
 
 

Netto­liquidität

498
402
23.9
 
 

Bilanz­summe

2‘716
2’785
-2.5
 
 

Eigen­kapital

1‘796
1’883
-4.6
 
 

Eigenkapital­quote

66.1%
67.6%
 
 
 

Eigenkapital­rendite (ROE)

12.8%
12.3%
 
 
 

Betriebliche Netto­aktiven (NOA) Durchschnitt

1‘391
1’513
-8.0
 
 

Betriebliche Nettoaktiven­rendite (RONOA) nach Steuern

16.2%
14.6%
 
 
 

Vollzeit­stellen im Durch­schnitt

13’696
14’173
-3.4
 
-3.9

Mitarbeitende 31. Dezember

14’198
14’107
0.6
 
-0.1

CO2-Emissionen in tCO2e

60’927
69’680
-12.6
 
 

1) Bereinigt um Währungseffekte
2) Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte

 

Starker Cashflow Die Rendite auf den betrieblichen Nettoaktiven (RONOA) nach Steuern betrug 16.2% und lag damit deutlich über den Kapitalkosten von 8%. Während die Investitionen in den Ausbau der Produktionsinfrastruktur und die Modernisierung der Produktionsmittel konsequent weitergeführt wurden, ermöglichte die fortlaufende Reduktion der Vorräte einen deutlichen Abbau des Nettoumlaufvermögens im Berichtsjahr. Als Resultat konnte der betriebliche Free Cashflow gegenüber dem bereits hohen Vorjahresniveau auf CHF 365 Mio. gesteigert werden. Mit einer Nettoliquidität von CHF 498 Mio. und einer Eigenkapitalquote von 66% präsentiert sich die Finanzlage des Konzerns weiterhin äusserst solide. Bucher Industries verfügt dadurch über die erforderliche Flexibilität und optimale Voraussetzungen, um die Investitionen in zukünftiges Wachstum sowie die Ausgaben für Forschung und Entwicklung konsequent fortzuführen.

 

Geschäftsgang der Divisionen

 

Kuhn Group

 

 

Verände­rung

CHF Mio.

2025

2024

 

%

%1)

Auftragseingang

1’124

966

 

16.4

19.9

Nettoumsatz

1’053

1’159

 

-9.2

-6.5

Auftragsbestand

524

464

 

13.0

15.9

Betriebsergebnis (EBIT)

75

93

 

-19.3

 

% des Nettoumsatzes

7.1%

8.0%

 

 

 

Vollzeitstellen im Durchschnitt

5’300

5’497

 

-3.6

 

Mitarbeitende 31. Dezember

5’457

5’281

 

3.3

 

1) Bereinigt um Währungseffekte

 

Deutliche Zunahme des Auftragseingangs Die Investitionsbereitschaft der Landwirte verbesserte sich insgesamt im Berichtsjahr, wobei sich die verschiedenen Regionen sehr unterschiedlich entwickelten. Speziell in Europa führten die normalisierten Lagerbestände bei den Händlern und die positiven Wetterbedingungen zu mehr Zuversicht und einer gestiegenen Nachfrage nach Landmaschinen. Das Segment Milch- und Viehwirtschaft wurde zudem von hohen Milch- und Fleischpreisen unterstützt. Insgesamt legte der Auftragseingang von Kuhn Group deutlich um 16% zu. Der Umsatz reflektierte den tieferen Auftragsbestand zu Beginn des Jahres und sank gegenüber dem Vorjahr um 9%. Die negative Entwicklung war am ausgeprägtesten in den USA, wogegen Europa in der zweiten Jahreshälfte ein Umsatzwachstum verzeichnete. Aufgrund der tieferen Volumen, die speziell in den USA zu einer geringen Auslastung führten, ging die Betriebsgewinnmarge auf 7.1% zurück. Die erhobenen Zusatzzölle auf Importe in die USA machten sich zunehmend in steigenden Einkaufspreisen bemerkbar. Kuhn Group arbeitete weiterhin an der Optimierung der Kosten. Anpassungen bei den Kapazitäten wurden vor allem in den USA vorgenommen.

Aussichten 2026 Getrieben durch den höheren Auftragsbestand rechnet Kuhn Group auf vergleichbarer Basis mit einem Umsatzwachstum und einer Betriebsgewinnmarge über Vorjahr.

 

Bucher Municipal

 

 

Verände­rung

CHF Mio.

2025

2024

 

%

%1)

Auftragseingang

556

591

 

-6.0

-3.4

Nettoumsatz

605

602

 

0.6

3.4

Auftragsbestand

239

296

 

-19.2

-17.4

Betriebsergebnis (EBIT)

57

46

 

24.2

 

% des Nettoumsatzes

9.4%

7.6%

 

 

 

Vollzeitstellen im Durchschnitt

2’569

2’508

 

2.4

 

Mitarbeitende 31. Dezember

2’649

2’561

 

3.4

 

1) Bereinigt um Währungseffekte

 

Erfreuliche Margensteigerung Bucher Municipal erlebte eine stabile Marktsituation und eine weiterhin gute Nachfrage. Insbesondere die Bereiche Kompaktkehrfahrzeuge und Kanalreinigungsfahrzeuge entwickelten sich positiv. Ersatzteile und Wartungsdienstleistungen zeigten sich relativ stabil. Die Bestellungen für Grosskehrfahrzeuge, Winterdienstausrüstungen und Müllfahrzeuge gingen zurück. Der Auftragseingang lag erwartungsgemäss unter dem starken Vorjahr und nahm um 6% ab. Der Umsatz lag auf dem hohen Vorjahresniveau. Die tieferen Volumen in Australien und Asien konnten durch das Wachstum in Europa und Amerika ausgeglichen werden. Zum Wachstum trugen speziell die Bereiche Kompaktkehrfahrzeuge, Kanalreinigungsfahrzeuge sowie Winterdienstausrüstungen bei. Die Division profitierte von der hohen Kapazitätsauslastung und den weitergeführten Effizienzsteigerungsmassnahmen. Als Resultat stieg die Betriebsgewinnmarge weiter an und erreichte 9.4%.

Aussichten 2026 Bucher Municipal erwartet einen leichten Umsatzrückgang auf vergleichbarer Basis und eine leicht tiefere Betriebsgewinnmarge als 2025.

 

Bucher Hydraulics

 

 

Verände­rung

CHF Mio.

2025

2024

%

%1)

%2)

Auftragseingang

631

575

9.8

13.0

10.4

Nettoumsatz

626

653

-4.2

-1.5

-3.7

Auftragsbestand

154

148

4.0

7.0

3.7

Betriebsergebnis (EBIT)

63

71

-11.1

 

 

% des Nettoumsatzes

10.1%

10.9%

 

 

 

Vollzeitstellen im Durchschnitt

2’906

2’979

-2.5

 

-3.9

Mitarbeitende 31. Dezember

3’100

3’074

0.8

 

-0.8

1) Bereinigt um Währungseffekte
2) Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte

 

Nachfrage zieht wieder an Die Nachfrage in den Hydraulikmärkten konnte im Berichtsjahr insgesamt zulegen, obwohl die Unsicherheiten im Zusammenhang mit den globalen Handelszöllen bei den Kunden von Bucher Hydraulics spürbar waren. Der Auftragseingang von Bucher Hydraulics übertraf den Wert des Vorjahres um 10%. Die Nachfrage insbesondere nach hydraulischen Lösungen für Baumaschinen, Landtechnik, stationärer Industriehydraulik sowie mobiler elektrischer Antriebstechnik stieg an. Aufgrund des niedrigen Auftragsbestands zu Beginn des Jahres verzeichnete der Umsatz der Division gegenüber 2024 einen leichten Rückgang und nahm um 4% ab. Mit der Erholung im Auftragseingang konnte sich der Umsatz in Europa und Asien in der zweiten Jahreshälfte jedoch stabilisieren. In den USA, und damit auch im Bereich Fördertechnik, zeigte sich der Umsatz weiterhin rückläufig. Die tiefere Kapazitätsauslastung sowie Akquisitions- und Integrationskosten schlugen sich in der Betriebsgewinnmarge nieder. Diese ging gegenüber dem Vorjahr auf 10.1% zurück.

Aussichten 2026 Bucher Hydraulics geht von einem leichten Umsatzanstieg auf vergleichbarer Basis und einer entsprechend leicht höheren Betriebsgewinnmarge aus.

 

Bucher Emhart Glass

 

 

Verände­rung

CHF Mio.

2025

2024

%

%1)

%2)

Auftragseingang

297

359

-17.1

-15.0

-15.4

Nettoumsatz

374

462

-19.2

-17.3

-17.6

Auftragsbestand

114

193

-41.0

-39.4

-40.0

Betriebsergebnis (EBIT)

47

78

-39.4

 

 

% des Nettoumsatzes

12.6%

16.8%

 

 

 

Vollzeitstellen im Durchschnitt

1’496

1’627

-8.1

 

-8.7

Mitarbeitende 31. Dezember

1’494

1’605

-6.9

 

-9.3

1) Bereinigt um Währungseffekte
2) Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte

 

Weiterhin zweistellige Betriebsgewinnmarge Die teilweise immer noch vorhandenen Überkapazitäten bei Glasherstellern prägten die Nachfrage im Berichtsjahr. Geografisch waren insbesondere Europa und Nordamerika vom Abschwung betroffen, während einige Schwellenmärkte weiter Wachstum verzeichneten. Die Kunden von Bucher Emhart Glass blieben im Berichtsjahr zurückhaltend mit Investitionen und der Auftragseingang der Division nahm um 17% ab. Insbesondere die Bestellungen für Glasformungsmaschinen und Sektionen verharrten weiter auf einem tiefen Niveau, während sich das Service- und Ersatzteilgeschäft stabiler entwickelte. Der Umsatz lag ebenfalls deutlich unter dem Wert des Vorjahres und reduzierte sich um 19%. Aufgrund der tiefen Kapazitätsauslastung nahm die Betriebsgewinnmarge ebenfalls deutlich ab, blieb jedoch auch aufgrund des stabileren Service- und Ersatzteilgeschäfts mit 12.6% weiterhin im zweistelligen Bereich. Die Produktionsplanungen wurden an den tieferen Auftragsbestand angepasst und die Kapazitäten weiter reduziert. Durch eine Verlagerung der Produktion im Bereich der Inspektionsmaschinen trieb die Division zudem die Konsolidierung der Montage- und Fertigungsaktivitäten voran.

Aussichten 2026 Auf vergleichbarer Basis rechnet Bucher Emhart Glass mit einem deutlich tieferen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr. Die Betriebsgewinnmarge dürfte deutlich tiefer als 2025 ausfallen.

 

Bucher Specials

 

 

Verände­rung

CHF Mio.

2025

2024

%

%1)

%2)

Auftragseingang

337

333

1.2

2.4

1.1

Nettoumsatz

322

357

-9.7

-8.6

-9.1

Auftragsbestand

112

97

14.7

15.9

13.9

Betriebsergebnis (EBIT)

10

8

19.0

 

 

% des Nettoumsatzes

3.1%

2.3%

 

 

 

Vollzeitstellen im Durchschnitt

1’356

1’495

-9.3

 

-10.8

Mitarbeitende 31. Dezember

1’424

1’515

-6.0

 

-7.0

1) Bereinigt um Währungseffekte
2) Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte

 

Enttäuschender Geschäftsgang Die Märkte von Bucher Specials zeigten im Berichtsjahr ein gemischtes Bild. Bei Bucher Vaslin und Bucher Automation blieb die Nachfrage deutlich unter dem Vorjahr, während sie sich bei Bucher Unipektin weiterhin stark hielt. Bei Bucher Landtechnik stagnierte der Markt auf tiefem Niveau. Insgesamt war der Auftragseingang der Division gegenüber dem Wert des Vorjahrs stabil, der Umsatz sank um 10%. Trotz der tiefen Auslastung bei Bucher Vaslin und Bucher Automation sowie zusätzlicher Kosten im Zusammenhang mit Reorganisationen konnte die Betriebsgewinnmarge aufgrund von Effizienzsteigerungsmassnahmen auf 3.1% gesteigert werden.

Aussichten 2026 Bucher Specials geht von einem leichten Umsatzwachstum auf vergleichbarer Basis aus. Die Betriebsgewinnmarge dürfte aufgrund der höheren Kapazitätsauslastung sowie der ergriffenen Effizienzsteigerungsmassnahmen ansteigen.

 

Bucher sorgt für mehr Lebensqualität

Die Ergebnisse der Produkte von Bucher finden sich überall in unserem Alltag. Denn viele Lebensmittel sind bei ihrer Herstellung mit Bucher in Kontakt gekommen, sei es der Apfelsaft, der durch eine Presse von Bucher Unipektin gewonnen wurde oder das Vorratsglas, das auf einer Anlage von Bucher Emhart Glass entstanden ist. Sogar bei einem Glas Milch war Bucher involviert, in diesem Fall zum Beispiel durch den autonomen selbstfahrenden Futtermischwagen «Aura» von Kuhn Group, welcher die Kühe gefüttert hatte. Auch profitieren wir von sauberen Strassen, die bereits frühmorgens von einer Kehrmaschine von Bucher Municipal gereinigt wurden. Lesen Sie weitere interessante Alltagsanwendungen in den Divisionsberichten im Geschäftsbericht 2025.

 

Gelebte Nachhaltigkeit

Bucher Industries hat auch im Berichtsjahr in die Erneuerung und die Automatisierung von Anlagen und Standorten investiert sowie die Infrastruktur wo nötig erweitert. Zudem haben Bucher Emhart Glass in Sanjin (China) und Bucher Hydraulics in Frutigen (Schweiz) weitere Photovoltaikanlagen in Betrieb genommen. Und Bucher Municipal ist am Standort Dorking (England) auf Biogas als Wärmequelle umgestiegen. Insgesamt konnten die CO2-Emissionen (Scope 1 und 2) gegenüber Vorjahr um 13% gesenkt werden. Mit einer Reduktion von insgesamt 35% hat Bucher Industries damit das Reduktionsziel von 25% bis zum Jahr 2028 im Vergleich zu den Emissionen von 2021 erreicht, wobei die Reduktion teilweise auf die konjunkturelle Abschwächung zurückzuführen war.

 

Veränderungen in Konzernleitung und Verwaltungsrat

Wie angekündigt, gab es per 1. Januar 2026 zwei Veränderungen in der Konzernleitung. Mit Martin Starkey wurde ein interner Nachfolger für Aurelio Lemos zum Divisionsleiter von Bucher Municipal ernannt. Daniel Schippan übernahm die Divisionsleitung von Bucher Emhart Glass von Matthias Kümmerle, der nach der Generalversammlung am 16. April 2026 Nachfolger von Jacques Sanche als CEO wird. Diese Wechsel stellen die langfristige Nachfolgeplanung sicher. Der Verwaltungsrat ist überzeugt, dass die Konzernleitung damit gut für die Zukunft aufgestellt ist. Urs Kaufmann, seit 2023 Mitglied des Verwaltungsrats und seit 2024 Präsident, hat sich aus persönlichen Gründen entschieden, am 16. April 2026 nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung zu stehen. Urs Kaufmann prägte die strategische Weiterentwicklung von Bucher Industries entscheidend und schärfte die Ausrichtung auf nachhaltiges und profitables Wachstum. Der Verwaltungsrat und die Konzernleitung danken Urs Kaufmann für sein Engagement und sein wegweisendes Wirken. Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung Stefan Scheiber, seit 2022 Mitglied des Verwaltungsrats als Präsident, zur Wahl vor. Der Schweizer Staatsbürger Stefan Scheiber, Betriebswirtschafter, ist eine ausgewiesene Führungspersönlichkeit im internationalen Umfeld. Er war seit 1988 in verschiedenen Management-Positionen bei Bühler Group an unterschiedlichen Standorten weltweit sowie in der Schweiz tätig, bevor er von 2016 bis 2025 CEO des global tätigen Industriekonzerns für innovative Lösungen für die Lebensmittel- und Futtermittelindustrie sowie Hightech-Materialien wurde. Seit 2020 ist Stefan Scheiber Mitglied des Verwaltungsrats von Bühler Group und im Februar 2026 wurde er zum Präsidenten des Verwaltungsrats gewählt. Daneben ist Stefan Scheiber Mitglied des Verwaltungsrats der St. Galler Kantonalbank AG.

 

Aussichten Konzern 2026

Der Konzern erwartet, dass sich die eingesetzte Erholung der Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen von Bucher Industries weiter fortsetzen wird. Gleichzeitig bleiben die wirtschaftspolitischen Unsicherheiten bestehen. Daher rechnet der Konzern für 2026 mit einem stabilen Umsatz auf vergleichbarer Basis. Die Betriebsgewinnmarge dürfte auf Vorjahresniveau (ohne den 2025 erzielten Gewinn aus dem Grundstücksverkauf von CHF 43 Mio.) liegen.

 

Kontinuierliche Dividendenpolitik

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung vom 16. April 2026 die Ausschüttung einer Dividende von CHF 11.00 pro Aktie wie im Vorjahr. Der Antrag berücksichtigt eine kontinuierliche Dividendenpolitik, das Konzernergebnis 2025, die Aussichten für das laufende Jahr sowie weitere interne und externe Investitionsmöglichkeiten. Aufgrund der soliden Finanzlage und der starken Cash-Generierung hat Bucher Industries im Mai 2025 ein Aktienrückkaufprogramm lanciert, das bis zu 4% des aktuellen Aktienkapitals zum Zweck der Kapitalherabsetzung umfasst. Das Aktienrückkaufprogramm ist weit fortgeschritten und kann voraussichtlich demnächst beendet werden. Der Verwaltungsrat beabsichtigt daher, der kommenden Generalversammlung die Herabsetzung des Aktienkapitals zu beantragen.

 

Generalversammlung

Am 16. April 2026 um 15.30 Uhr findet die ordentliche General­versammlung der Bucher Industries AG im Hotel Mövenpick in Regensdorf statt. Die Anträge finden sich in der Einladung zur Generalversammlung, die am 18. März 2026 an die Aktio­närinnen und Aktionäre verschickt wird. Die am 10. April 2026 im Aktienregister mit Stimmrecht einge­tragenen Aktionärinnen und Aktionäre sind an der Generalversammlung stimmberechtigt. Vom 11. bis 16. April 2026 bleibt das Aktienregister für Eintragungen geschlossen. Aktien, die ab dem 20. April 2026 gekauft werden, sind nicht mehr dividendenberechtigt. Nach Genehmigung der Dividende erfolgt die Auszahlung am 22. April 2026. Der Geschäftsbericht 2025 ist ab dem 3. März 2026 und die Einladung zur Generalversammlung ab dem 18. März 2026 unter www.bucherindustries.com abrufbar. In gedruckter Form steht der Geschäftsbericht 2025 ab dem 3. März 2026 zur Verfügung.

 

Der Geschäftsbericht sowie die Präsentation zur Bilanzmedien- und Analystenkonferenz sind auf bucherindustries.com unter «Mediendossiers» verfügbar.

 

Um 14 Uhr findet die Analystenkonferenz statt (Link zur Anmeldung). Die Aufnahme steht im Nachgang auf bucherindustries.com zur Verfügung.

Kontakt für Investorinnen und Finanzanalysten
Jin Wiederkehr, Investor Relations
T +41 58 750 15 50
ir@bucherindustries.com

Kontakt für Medien
Saskia Rusch, Leiterin Konzernkommunikation
T +41 58 750 15 40
media@bucherindustries.com

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Simply great machines
Bucher Industries ist ein weltweit tätiger Technologiekonzern mit führenden Marktstellungen in Spezialgebieten des Maschinen- und Fahrzeugbaus. Die Aktivitätsgebiete umfassen Landmaschinen, Kommunal­fahrzeuge, hydraulische und elektronische Komponenten sowie elektrohydraulische Systeme, Produktionsanlagen für die Glasbehälterindustrie, Anlagen für die Herstellung von Getränken und Automatisierungslösungen. Das Unternehmen ist an der Schweizer Börse kotiert (SIX: BUCN). Weitere Informationen finden Sie unter 
bucherindustries.com.

Zusätzliche Führungskennzahlen: Bucher Industries verwendet intern und extern Kennzahlen, die nicht von Swiss GAAP FER definiert sind. Die Zusammensetzung und die Berechnung der einzelnen Kennzahlen sind auf bucherindustries.com/de/zusaetzliche-fuehrungskennzahlen aufgeführt.

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