Regula Berger, CEO Stammhaus BKB und Vorsitzende der Konzernleitung freut sich: «Mit dem Abschluss der Strategieperiode Ende 2025 haben wir unsere ambitionierten Ziele erreicht und in wesentlichen Bereichen sogar übertroffen. Gemeinsam mit unseren rund 1500 Mitarbeitenden haben wir unsere Strategie konsequent umgesetzt und ein starkes Ertragswachstum bei gleichzeitiger Kostenstabilität erreicht. Die Tatsache, dass wir auch viele neue Kundinnen und Kunden gewinnen konnten, bestätigt unsere robuste Marktposition und operative Exzellenz.»
Wachsendes Ertragsfundament
Die BKB erzielte 2025 erneut ein gesundes und breit abgestütztes Ertragswachstum. Der Netto-Erfolg aus dem Zinsengeschäft wuchs um +4,3 % auf 470,3 Mio. CHF. Zum guten Ergebnis beigetragen haben neben dem margenorientierten Wachstum vor allem die vorausschauende Steuerung der Bilanzstruktur. Die Kommissions- und Dienstleistungserträge stiegen um +1,7 % auf 142,9 Mio. CHF. Hauptgrund dafür ist das starke Wachstum der Delegationslösungen im Konzern (+15 %) auf 9,7 Mrd. CHF und die Zunahme der Vermögensverwaltungsmandate um +25 % auf knapp 5000. Diese Entwicklung zeigt, dass die Kundinnen und Kunden den beiden Banken nicht nur grosses Vertrauen schenken, sondern auch die konstant starke Performance in der Vermögensverwaltung und Beratung anerkennen. Die Unsicherheiten am Markt führten zu einer tieferen Kundenaktivität bei Zinsabsicherungsgeschäften, weshalb der Erfolg aus dem Handelsgeschäft mit 52,7 Mio. CHF nicht an das Niveau des Vorjahres anschliessen konnte ( 15,2 %). Insgesamt wurde der Geschäftsertrag um +1,9 % gesteigert auf 675,1 Mio. CHF.
Effizienzgewinne im operativen Geschäft
Der Personalaufwand wuchs moderat um +0,9 % auf 214,6 Mio. CHF. Prozessoptimierungen, z.B. beim Hypothekarprozess oder im Kundeneröffnungsprozess mit dem «Digital Onboarding», haben sich weiter positiv auf die Produktivität ausgewirkt. Da der Sachaufwand dank konsequentem Kostenmanagement und klarer Fokussierung um -2,4 % reduziert werden konnte, stieg der Geschäftsaufwand trotz der erhöhten Abgeltung der Staatsgarantie von 15,2 Mio. CHF (+5 Mio. CHF) um lediglich +1 % auf 367,7 Mio. CHF. Als Resultat der Steigerung der operativen Leistung erhöhte sich der Geschäftserfolg um +2,1% auf 281,2 Mio. CHF. Die Cost Income Ratio reduzierte sich nochmals leicht auf 54,6 % (VJ 54,8 %).
Sicherheit und Stabilität als Grundprinzip
Dank dem starken operativen Ergebnis konnte die Kapitalbasis weiter gestärkt werden. Sie ist eine zentrale Voraussetzung dafür, dass die BKB ihre Wachstumsambitionen aus eigener Kraft finanzieren und Innovationen vorantreiben kann. So liegt die Gesamtkapitalquote mit 19,4 % wiederum deutlich über dem regulatorischen Erfordernis (13,1 %).
Weil Sicherheit und Stabilität im aktuellen Umfeld zentral sind, fokussiert der Konzern auf eine stabile Refinanzierung und ein qualitatives Wachstum. Die Bilanzsumme stieg 2025 um +2,6 % auf 57,4 Mrd. CHF. Im Zuge einer vorausschauenden Bilanzsteuerung erfolgte eine leichte Reduktion der Forderungen gegenüber Kunden (6,4 % auf 3,0 Mrd. CHF) wie auch der Hypothekarforderungen (-0,7 % auf 33,5 Mrd. CHF). Die hohe Qualität des Kreditportfolios spiegelt sich in einer sehr tiefen Non-Performing Loans Ratio von 0,26 % wider.
Erfreuliches Jahr für die Investorinnen und Investoren
Vom nachhaltigen Bilanzwachstum und der hohen Ertragskraft profitieren auch die PS-Inhaberinnen und Inhaber. Sie erhalten für das Geschäftsjahr 2025 eine höhere Brutto-Dividende von CHF 3.60 (Vorjahr CHF 3.25). Damit und durch die Kurssteigerung um +28,9 % liegt die Gesamtperformance des BKB Partizipationsscheins für 2025 bei hohen 36,5 %.
Ausblick: Start der neuen Strategie 2026+ in einem anspruchsvollen Marktumfeld
Für das 2026 rechnet die BKB mit einem weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen, geo- und handelspolitischen Umfeld. Das tiefe Zinsniveau wird auch in diesem Jahr die Ertragsentwicklung beeinflussen.
Mit der Strategie 2026+ legt die BKB den Fokus neben dem Bilanzmanagement auf die Vertriebs- und Dienstleistungsexzellenz, die Vermögensverwaltung und Anlageberatung sowie die Führungs- und Zukunftskompetenzen. Damit will der Konzern die Herausforderungen als Chancen nutzen und in den kommenden Jahren weiter nachhaltig wachsen – vor allem in der Vermögensverwaltung und bei den Vorsorgelösungen.
CEO Regula Berger ist für das 2026 zuversichtlich: «Wir begegnen dem makroökonomischen Gegenwind und dem tiefen Zinsniveau aus einer Position der Stärke mit hoher Produktivität, Anlagekompetenz, Beratungsqualität und einem Fokus auf Stabilität bzw. Sicherheit. Damit werden wir 2026 weiterhin erfolgreich mit unseren Kundinnen und Kunden wachsen.»
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