Click and Collect: Briten sind etwas abholfaul

Börsenbär und Bulle

Click & Collect: Abholung klappt nicht (Foto: Henrik Dønnestad, unsplash.com)pressetext.redaktion

London (pte003/21.08.2019/06:10) – Click and Collect, also online bestellen und dann im Geschäft abholen, erfreut sich zwar steigender Beliebtheit – doch ist das Abholen zumindest den Briten oft auch zu mühsam. Jeder siebte Artikel bleibt im Vereinigten Königreich einfach liegen, so das Ergebnis einer von Barclaycard http://home.barclaycard und Decathlon http://decathlon.co.uk beauftragten Studie. Der Gesamtwert der nicht abgeholten Waren belief sich demnach 2018 auf rund 228 Mio. Pfund. Verbesserte Click-and-Collect-Angebote könnten aber mehr Kunden in die Geschäfte locken.

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Boom mit Hindernissen

Der klassische Handel setzt verstärkt auf Click and Collect, unter anderem, um am boomenden Online-Handelskuchen mitzunaschen. In Großbritannien kommt das offenbar auch prinzipiell gut an. Der im Juli durchgeführten Befragung von 2.000 Erwachsenen zufolge bestellen jedenfalls schon 71 Prozent der Briten im Schnitt zwei Mal pro Monat per Click and Collect. Doch holen 15 Prozent der Shopper die so bestellten Produkte dann nicht ab. Es bleiben daher Waren im Wert von 228 Mio. Pfund liegen.

Rund ein Drittel der Nichtabholer gibt an, dass es ihnen einfach zu mühsam ist – auf die Rückerstattung warten und dann als Lieferung ordern, sei einfach bequemer. 25 Prozent der Nicht-Abholer beklagt die langen Wartezeiten bei der Abholung, ebenfalls ein Viertel fehlendes Personal bei den Ausgabestellen. 15 Prozent wiederum kritisieren, dass sie für das Angebot eine Zusatzgebühr entrichten, obwohl sie dann selbst in den Laden gehen müssen. Die Hälfte aller Kunden würde Click and Collect indes eher nutzen, wenn Händler dafür Sonderangebote oder Belohnungen anböten.

Angebot mit Potenzial

Letztendlich bietet Click and Collect der Studie zufolge für den britischen Handel durchaus Potenzial. Denn zwei von fünf Befragten gaben an, dass sie öfter Ladengeschäfte besuchen würden, wenn das Click-and-Collect-Shoppingerlebnis besser wäre. “Marken haben die Chance, nicht nur die Zahl der Kunden, die durch die Tür kommen, zu steigern, sondern auch die Kosten und Rückläufe zu senken”, betont Kirsty Morris, Director of Account Development bei Barclaycard. Zudem bestehe die Chance auf Mehreinnahmen, wenn Click-and-Collect-Kunden im Laden noch zu zusätzlichen Produkten greifen.

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Ansprechpartner: Thomas Pichler

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