IKB Deutsche Industriebank AG: IKB Deutsche Industriebank AG steigert im Geschäftsjahr 2025 Neugeschäftsvolumen und Ergebnis trotz anspruchsvollem Umfeld

IKB Deutsche Industriebank AG

/ Schlagwort(e): Jahresergebnis

IKB Deutsche Industriebank AG steigert im Geschäftsjahr 2025 Neugeschäftsvolumen und Ergebnis trotz anspruchsvollem Umfeld

13.03.2026 / 08:00 CET/CEST

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


IKB Deutsche Industriebank AG steigert im Geschäftsjahr 2025 Neugeschäftsvolumen und Ergebnis trotz anspruchsvollem Umfeld

 

  • Neugeschäft stieg deutlich auf 2,8 Mrd. € (Vorjahr: 2,2 Mrd. €)
  • Risikovorsorge mit 20 Mio. € Aufwand niedrig (Vorjahr: 45 Mio. € Aufwand), NPA-Quote im Kreditbuch sank auf 2,0 % (31. Dezember 2024: 2,3 %)
  • Konzernüberschuss vor Steuern verbessert sich auf 59 Mio. € (Vorjahr: 56 Mio. €)
  • Einmaleffekte führten zu Verwaltungsaufwendungen von 146 Mio. € (Vorjahr: 139 Mio. €) – deutliche Entlastung für 2026 erwartet
  • Eigenkapitalrendite nach Steuern bei 8,5 % (Vorjahr: 7,2 %)
  • CET-/Tier 1-Quote nach Dividendenausschüttung in Höhe von 195 Mio. € bei 17,2 %

 

[Düsseldorf, 13. März 2026] Die IKB Deutsche Industriebank AG hat im Geschäftsjahr 2025 ihr Neugeschäftsvolumen trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds auf 2,8 Mrd. € (Vorjahr: 2,2 Mrd.) deutlich gesteigert. Der Zuwachs im Neugeschäft unterstreicht die starke Position der Bank im deutschen Mittelstand. Das Ergebnis vor Steuern lag mit 59 Mio. € über dem Vorjahresniveau (56 Mio. €). „Mit den Ergebnissen für 2025 sind wir sehr zufrieden. Wir danken unseren Kunden für das erneut große Vertrauen in die IKB als Finanzierungspartner. In einem anspruchsvollem Marktumfeld konnten wir unser Geschäft ausbauen. Für 2026 rechnen wir mit einem weiteren Wachstum im Neugeschäft“, sagte Dr. Michael Wiedmann, Vorstandsvorsitzender der IKB.

Stabiles Ergebnis und sinkende Risikovorsorge

Der Zinsüberschuss lag im Geschäftsjahr 2025 bei 176 Mio. € (Vorjahr: 205 Mio. €). Bei den Zinserträgen machte sich der Rückgang des Kreditvolumens aus dem Vorjahr bemerkbar. Zudem sind große Teile des gestiegenen Neugeschäftsvolumens erst ab Ende des ersten Halbjahres ausgezahlt worden. Zinserträge sind hieraus zeitlich verzögert angefallen. Der Provisionsüberschuss stieg aufgrund des höheren Kreditneugeschäfts und vermehrter Kapitalmarktaktivitäten der Kunden auf 19 Mio. € über Vorjahr (16 Mio. €).

Der Verwaltungsaufwand lag mit 146 Mio. €, insbesondere wegen Einmalkosten aus dem IT-Dienstleisterwechsel und strategischen Projekten, über dem Vorjahreswert (139 Mio.€). Der Personalaufwand betrug 78 Mio. € (Vorjahr: 76 Mio. €) und resultiert aus Gehaltsanpassungen sowie dem Anstieg der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr. Die Anderen Verwaltungsaufwendungen lagen bei 68 Mio. € (Vorjahr: 64 Mio. €). Bereits im laufenden Jahr erwarten wir mit weniger als 135 Mio. € deutlich niedrigere Aufwendungen.

Das Sonstige Ergebnis belief sich auf 31 Mio. € (Vorjahr: 20 Mio. €).  Wie geplant, haben wir die Maßnahmen zur Risikoreduzierung im Wertpapierportfolio fortgeführt und den daraus entstandenen Aufwand durch die Auflösung von Vorsorgereserven kompensiert. Diese Maßnahmen laufen aus HGB- und ökonomischer Sicht auseinander. Die zur Zinssicherung abgeschlossenen Derivate verzeichneten einen Marktwertanstieg von rund 150 Mio. € und stärkten die ökonomische Position substanziell. Diese Maßnahmen werden aufgrund der HGB-Bilanzierungsvorschriften jedoch nicht erfolgswirksam erfasst.

Der Risikovorsorgeaufwand war mit 20 Mio. € deutlich geringer als im Vorjahr (45 Mio. €) und ist das Ergebnis einer selektiven Kreditvergabe flankiert durch ein aktives Portfolio- und Risikomanagement. Der Anteil der Non-performing Assets lag mit einer Quote von 2,0 % (31. Dezember 2024: 2,3 %) am Kreditbuch weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau.

Die Cost-Income-Ratio lag bei 75 % (Vorjahr: 63 %). Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert aus dem Rückgang des Zins- und Provisionsüberschusses bei gleichzeitigem Anstieg der Verwaltungsaufwendungen im Wesentlichen aufgrund von Einmaleffekten. Der Return on Equity betrug 8,5 % (Vorjahr: 7,2 %).

Das Ergebnis vor Steuern lag mit 59 Mio. € (Vorjahr: 56 Mio. €) im Rahmen der Erwartungen.

Robustes Kreditbuch mit solider Kundenbasis

Das Kreditbuch lag im Geschäftsjahr bei 8,5 Mrd. €. Das Kreditbuch ist in Höhe von 4,4 Mrd. € bzw. 54 % durch Fördermittelkredite der KfW Bankengruppe und anderer Fördermittelbanken refinanziert, von denen ein signifikanter Anteil nachhaltige Finanzierungen sind. Das restliche Kreditbuch ist überwiegend einlagenfinanziert. Die langjährigen Kunden der IKB im Mittelstand sind hervorragend im Markt positioniert, international und in unterschiedlichen Branchen aufgestellt. Zudem verfügen sie über ausreichend Eigenkapital und Liquidität.

Komfortable Kapitalausstattung und angemessene Liquiditätssituation

Die Bank verfügt über eine solide Profitabilität bei stabiler Risikovorsorge und die Kapitalausstattung ist seit Jahren auf einem hohen Niveau. Angesichts dieser Entwicklung schüttet die IKB den Bilanzgewinn der IKB AG in Höhe von rund 195 Mio. € aus. Der Bilanzgewinn setzt sich aus 152 Mio. € Gewinnvortrag sowie aus regulärer Dividende in Höhe von rund 43 Mio. € bzw. 70 % des Konzernjahresüberschusses zusammen. Auch nach Ausschüttung liegt die CET 1-/Tier 1-Quote der IKB-Gruppe bei 17,2 % (Vorjahr: 19,2%) und damit unverändert deutlich über den gesetzlichen Mindestanforderungen.

Die Geschäfts- und Privatkundeneinlagen beliefen sich zum 31. Dezember 2025 auf 3,6 Mrd. € nach 3,7 Mrd. € zum 31. Dezember 2024. Die frei verfügbare Liquiditätsreserve betrug 1,3 Mrd. € (31. Dezember 2024: 1,1 Mrd. €). Rund 91 % der Einlagen sind durch Einlagensicherung geschützt. Die Net Stable Funding Ratio zur Abbildung der mittel- bis langfristigen Liquidität betrug zum 31. Dezember 2025 in der IKB-Gruppe 120 % und lag damit nachhaltig über der gesetzlichen Mindestanforderung von 100 %. Im Berichtszeitraum betrug die Leverage Ratio der IKB unverändert 6,2 %. Die gesetzliche Mindestquote wird damit deutlich übertroffen.

Ausblick

Die weltweite konjunkturelle Entwicklung dürfte 2026 erheblich durch die zunehmende Fragmentierung der Weltwirtschaft, geopolitische Spannungen und wirtschaftspolitische Unsicherheiten belastet bleiben.  In Deutschland dürfte der Auslastungsgrad im Verarbeitenden Gewerbe im Zuge einer sich allmählich belebenden Exporttätigkeit im Jahr 2026 weiter steigen und die Investitionsneigung stützen. Es ist davon auszugehen, dass die Unternehmensinvestitionen ab Mitte 2026 wieder wachsen.

Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet die IKB folgende Zielwerte:

  • Eine weitgehend unverändert harte Kernkapitalquote (CET1-/Tier 1-Quote) in der Institutsgruppe (2025: 17,2 %).
  • Eine Steigerung des Neugeschäftsvolumens bei Kreditprodukten im Vergleich zum Vorjahr (2025: 2,8 Mrd. €).
  • Einen Risikovorsorgeaufwand im Kreditgeschäft auf Vorjahresniveau.
  • Sinkende Verwaltungsaufwendungen mit weniger als 135 Mio. €. Dies resultiert aus stark sinkenden Projektkosten und einer hohen Kostendisziplin bei den Anderen Verwaltungsaufwendungen.
  • Einen Konzernjahresüberschuss vor Steuern von mehr als 60 Mio. € und für den Return on Equity (RoE) einen deutlich über dem Vorjahr liegenden Wert von knapp 10 % nach Steuern (auf Basis der Risikoaktiva mit einer kalkulatorischen CET 1-Quote von 12 %).
  • Zukünftig Ausschüttung regulärer Dividenden von 60 % bis 80 % des Konzernjahresüberschusses nach Steuern.

Negative Auswirkungen und zusätzliche Belastungen im laufenden Geschäftsjahr können sich aus der Entwicklung der geopolitischen Krisenherde sowie der Entwicklung der Kapital- und Rohstoffmärkte und neuen regulatorischen Anforderungen oder Auslegungen ergeben.

Tabelle: Gewinn- und Verlustrechnung Geschäftsjahr 2025 der IKB (Konzern, nach HGB)

 

in Mio. € 1.1.2025 –  31.12.2025 1.1.2024 –  31.12.2024
Zinsüberschuss 176 205
Provisionsüberschuss 19 16
Brutto-Erträge 195 220
Verwaltungsaufwendungen -146 -139
Personalaufwendungen -78 -76
Andere Verwaltungs-
aufwendungen
-68
 
-64
Ergebnis vor Risikovorsorge 48 81
Risikovorsorgesaldo -20 -45
Operatives Ergebnis 29 36
Sonstiges Ergebnis 31 20
Ergebnis vor Steuern 59 56
Steueraufwand/Steuerertrag 2 5
Ergebnis nach Steuern 61 61

Summendifferenzen sind Rundungsdifferenzen.

 

Weitere Details zu den Entwicklungen im Geschäftsjahr 2025 sind im Geschäftsbericht 2025 und in der Investorenpräsentation unter https://www.ikb.de/de/firmenkunden/berichte-und-praesentationen verfügbar.

Kontakt:
Armin Baltzer, Telefon: +49 211 8221-6236, E-Mail: investor.relations@ikb.de

 

Die IKB Deutsche Industriebank AG begleitet mittelständische Unternehmen mit Krediten sowie Kapitalmarkt- und Beratungsdienstleistungen.

 

 


13.03.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.


Sprache: Deutsch
Unternehmen: IKB Deutsche Industriebank AG
Wilhelm-Bötzkes-Straße 1
40474 Düsseldorf
Deutschland
Telefon: +49 (0)211 8221-4511
Fax: +49 (0)211 8221-2511
E-Mail: investor.relations@ikb.de
Internet: www.ikb.de
ISIN: DE0008063306
WKN: 806330
Börsen: Freiverkehr in Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate BSX
EQS News ID: 2290728

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

2290728  13.03.2026 CET/CEST

Eine Speicherung der Nachrichten in Datenbanken sowie jegliche Weiterleitung der Nachrichten an Dritte im Rahmen gewerblicher Nutzung oder zur gewerblichen Nutzung sind nur nach schriftlicher Genehmigung durch die EQS Group GmbH gestattet.
Originalversion auf eqs-news.com ansehen.

Skyscraper Anzeige

AnlegerPlus