Original-Research: Shelly Group SE – von Montega AG Einstufung von Montega AG zu Shelly Group SE
FY 2024: Shelly setzt den hochprofitablen Wachstumskurs mit anhaltender Dynamik fort Nachdem Shelly zu Beginn des Jahres das Übertreffen der Umsatz-Guidance vermeldete, folgte nun die Veröffentlichung weiterer Finanzkennzahlen. Demnach ist es dem Smart-Home-Anbieter gelungen, das hohe Margenniveau beizubehalten und weiterhin Wachstumsraten oberhalb der 40%-Schwelle zu erreichen. Zudem signalisiert die Unternehmensprognose für das laufende Jahr eine Fortsetzung dieser positiven Entwicklung. Wachstumsdynamik dürfte im Jahresverlauf zunehmen: Nach vorläufigen Berechnungen erzielte die Shelly Group in 2024 Konzernerlöse von 106,7 Mio. EUR, was einer Steigerungsrate von 42,4% entspricht. Damit schaffte es Shelly auch im vergangenen Jahr, den hoch einstellig bis niedrig zweistellig wachsenden Smart-Home-Markt zu übertreffen, was u.E. durch ein breites und stetig verbessertes Produktportfolio, ein attraktives Preisniveau sowie einen weiteren Ausbau der Vertriebsaktivitäten gelang. Diese sollen auch in 2025 mit dem Aufbau dezidierter Teams u.a. in Polen und UK weiter verstärkt werden. Die Top Line-Entwicklung wird laut dem Vorstand im Verlauf des Jahres an Fahrt gewinnen, während Q1 mit einer Umsatzsteigerung von ca. 25% yoy den Tiefpunkt darstellen soll. Grund hierfür ist vor allem der Startzeitpunkt der Produktneuheiten mit dem Schwerpunkt auf den Gen4-Produkten, die ab Q2 verfügbar sein sollten, sowie der Erweiterung um smarte Türschlösser (ebenfalls ab Q2) und Kameras (in Q4). Wir positionieren uns umsatzseitig weiterhin in der Mitte der ausgegebenen Prognosespanne, um sowohl der bislang hohen Prognosefähigkeit von Shelly Rechnung zu tragen als auch die inhärenten Risiken eines verzögerten Produktlaunches zu berücksichtigen. Operative Marge durch ansteigende Marketingkosten leicht rückläufig: Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte Shelly die eigene EBIT-Prognose nicht vollständig erreichen und erzielte eine Marge i.H.v. 24,1% (-1,4PP yoy). So konnten unterdurchschnittlich wachsende Verwaltungskosten (18,3% vom Umsatz; -6,4PP yoy) sowie eine höhere Bruttomarge (+2,5PP yoy) die signifikant ansteigenden Marketingkosten (17,3% vom Umsatz; +10,4PP yoy) nicht kompensieren. Diese umfassten u.a. Bonuszahlungen an Zwischenhändler, um die Sichtbarkeit in einzelnen Märkten zu erhöhen (siehe Comment vom 10. Januar 2025). Durch eine veränderte Vertragsgestaltung soll die Marketingquote laut Vorstand im laufenden Jahr wieder etwas zurückgehen. Wir passen unsere Erwartungen für die Marketingkosten in den kommenden Jahren dennoch nach oben an, was sich in einem leicht geringeren EBIT im Prognosezeitraum widerspiegelt. Verlängerung Vorstandsverträge: In der vergangenen Woche hat Shelly die vorzeitigen Vertragsverlängerungen der Co-CEOs Dimitar Dimitrov und Wolfgang Kirsch bis Ende 2030 respektive Ende 2028 verkündet. Wir begrüßen diesen Schritt aufgrund der außerordentlich erfolgreichen Zeit des Führungsduos sowohl operativ als auch in der Kapitalmarktentwicklung in den vergangenen Jahren. Fazit: Shelly hat in 2024 seinen Erfolgskurs fortgesetzt und konnte neben einer starken operativen Performance auch das Produktangebot und die Unternehmensstrukturen weiter ausbauen. Zwar dürfte das Auftaktquartal hinsichtlich der Top LineDynamik noch etwas schwächer als in den vergangenen Quartalen ausfallen, allerdings erwarten wir für das Gesamtjahr wiederholt ein Wachstum von rund 40% bei einer EBIT-Marge leicht unterhalb von 25%. Wir bestätigen unsere Kaufempfehlung und das Kursziel. +++ Diese Meldung ist keine Anlageberatung oder Aufforderung zum Abschluss Die vollständige Analyse können Sie hier downloaden: http://www.more-ir.de/d/31857.pdf Kontakt für Rückfragen:
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