The Stepstone Group: Stepstone Langzeit-Analyse: Soft Skills in fast jedem zweiten Job gefragt

EQS-Media / 11.03.2026 / 09:22 CET/CEST

Presseinformation
Stepstone Langzeit-Analyse: Soft Skills in fast jedem zweiten Job gefragt

  • Nachfrage nach Soft Skills in Job-Ausschreibungen steigt seit 2019 deutlich – „Zuverlässigkeit“ mehr als vervierfacht
  • Kompetenzen wie Teamfähigkeit und Flexibilität besonders gefragt
  • KI-Jobs fest auf dem Arbeitsmarkt angekommen, doch andere Profile gefragt als noch 2019

Düsseldorf, 11.03.2026 – Teamfähigkeit, Flexibilität und Zuverlässigkeit werden für Arbeitgeber immer wichtiger. Eine Langzeit-Analyse aller Jobs auf Stepstone.de seit 2019 zeigt: Soft Skills werden in offenen Jobs heute deutlich häufiger als Anforderung genannt als noch vor wenigen Jahren.
2025 wurden Soft Skills in 45 % aller Jobs auf Stepstone.de genannt, 2019 nur in knapp einem Viertel (25 %). Besonders stark gestiegen ist die Nachfrage nach Zuverlässigkeit: Sie wird 2025 mehr als viermal so häufig genannt wie 2019 (+354 %). Auch Selbstständigkeit (+168 %), Flexibilität (+150 %) und Teamfähigkeit (+138 %) sind deutlich gefragter als noch vor wenigen Jahren

„In wirtschaftlich unsicheren Zeiten setzen Arbeitgeber verstärkt auf verlässliche und anpassungsfähige Mitarbeitende“, sagt Anna Wittich, Arbeitsmarktforscherin bei Stepstone. „Die gestiegene Nachfrage zeigt sich über alle Berufsfelder hinweg – von der Pflege über die Logistik bis ins Projektmanagement. Ob Schichtdienst, wechselnde Einsatzorte oder hybride Arbeit: Verlässlich im Team zu arbeiten und sich auf neue Rahmenbedingungen einzustellen, ist heute überall entscheidend. Fachliche Qualifikationen bleiben wichtig, doch Soft Skills werden immer häufiger zum ausschlaggebenden Faktor.“

Teamfähigkeit ist insgesamt die meistgefragte soziale Kompetenz: In 40 Prozent aller Stellenanzeigen, die Soft Skills nennen, wird Teamfähigkeit ausdrücklich verlangt. Es folgen Flexibilität (26 %), Kommunikationsfähigkeit (22 %) und Zuverlässigkeit (20 %). „Mit zunehmender Automatisierung gewinnen menschliche Fähigkeiten also spürbar an Gewicht. Gleichzeitig nimmt der Einsatz von KI-Tools auch im Recruiting zu: Das sorgt für optimiertere Texte mit mehr Standardisierungen“, sagt Anna Wittich.

Von ersten Schritten zur systematischen Anwendung: KI-Arbeitsmarkt wird erwachsen

Die Analyse zeigt zudem, dass sich KI-Berufe fest auf dem Arbeitsmarkt etabliert haben. Gesucht werden zunehmend Fachkräfte, die KI entwickeln und operativ in Unternehmen einsetzen. Nach den Boom-Jahren 2021 bis 2023 hat sich die absolute Zahl der „KI-Jobs“ im Jahr 2025 leicht über dem Niveau von 2019 stabilisiert (+12 %). KI-Jobs sind in dieser Analyse alle Jobs, auf die einer oder mehrere von über 40 Suchbegriffen zutreffen.

Gleichzeitig verschieben sich die gefragten Qualifikationen deutlich: Klassische daten- und plattformorientierte Kompetenzen wie „Internet of Things“ (-70 %), „Big Data“ (-59 %) oder „Business Intelligence“ (-27 %) verlieren an Bedeutung, während Fähigkeiten rund um den konkreten Einsatz von KI stark zulegen. Dazu zählen etwa 2019 noch kaum vorhandene Stichworte wie „MLOps“, der professionelle Aufbau und Betrieb von KI-Systemen, sowie „KI-Strategie“, also die gezielte Einbindung von KI in Geschäftsprozesse. Auch Jobs im Umfeld Generativer KI haben sich fest etabliert und stehen für besonders anwendungsnahe Kompetenzen, etwa in der „Sprachverarbeitung (NLP)“ (+337 %) oder im Umgang mit modernen KI-Frameworks wie „PyTorch“ (+239 %).

„Es geht nicht mehr nur darum, Modelle zu entwickeln, sondern sie zuverlässig zu betreiben, in bestehende Systeme zu integrieren und wertschöpfend einzusetzen. Rollen wie KI-Engineer oder MLOps-Spezialist waren vor wenigen Jahren noch kaum definiert – heute sind sie als spezialisierte Profile mit messbarem Bedarf am Arbeitsmarkt angekommen“, sagt Wittich. „Gleichzeitig zeigt der Rückgang spezialisierter Aufgabenprofile, dass sich in einem rasant verändernden Feld breites Wissen und Veränderungsbereitschaft gefragt ist.“
Neben der IT sind KI-Fähigkeiten inzwischen besonders stark in Berufsgruppen wie Wissenschaft, Beratung, Ingenieurwesen und Marketing gefragt, die zusammen mehr als drei Viertel (80 %) aller KI-Jobs ausmachen.

Über die Analyse 
Für die Studie wurden von Januar 2019 bis Dezember 2025 alle Stellenausschreibungen von Stepstone in Deutschland analysiert. Dabei wurde ermittelt, wie häufig Arbeitgeber KI-Skills oder Begriffe mit KI-Bezug (z.B. Machine Learning, Data Science, Big Data, Robotik) oder Soft Skills (z.B. Analytisches Denken, Kreativität, Flexibilität) in den Voraussetzungen, die Bewerbende für einen Job mitbringen müssen, genannt wurden.

Über The Stepstone Group 
The Stepstone Group ist eine weltweit führende digitale Recruiting-Plattform, die Unternehmen mit passenden Talenten zusammenbringt und Menschen hilft, den richtigen Job zu finden. Mit Hilfe KI-unterstützter Job-Marktplätze und programmatischer Marketing-Lösungen erreichen jedes Jahr mehr als 130 Millionen Bewerbungen rund 130.000 Arbeitgeber. Das Unternehmen ist in mehr als 10 Ländern aktiv – darunter mit Stepstone in Deutschland, mit Appcast in den USA und mit Totaljobs in Großbritannien. The Stepstone Group mit Hauptsitz in Düsseldorf beschäftigt weltweit rund 3.000 Menschen. Mehr Informationen unter: www.thestepstonegroup.com/deutsch

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The Stepstone Group Presse 
press@stepstone.com

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Emittent/Herausgeber: The Stepstone Group
Schlagwort(e): Dienstleistungen

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