Zins-Segen auf US-Staatsanleihen hält an

Börsenbär und Bulle

Lohnende Zinsen: US-Staatsanleihen rentabel (Foto: pixabay.com, kalhh)pressetext.redaktion

Köln (pte018/17.01.2019/11:30) – Die US-Notenbank Fed http://federalreserve.gov erhöht seit einigen Jahren ihren Leitzins, zuletzt im vergangenen Dezember auf 2,5 Prozent, während der Leitzins in Europa seit Jahren bei null Prozent stagniert. In den kommenden Monaten wird sich dieser Trend fortsetzen, zeigt eine aktuelle Expertenbefragung von 14 Banken und Versicherungen durch das Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) http://iwkoeln.de .

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USA für deutsche Anleger attraktiv

Wer in den USA aktuell eine Staatsanleihe mit zehn Jahren Restlaufzeit hält, kann sich über Zinsen von rund 2,74 Prozent pro Jahr freuen. Zum Vergleich: In Deutschland gibt es gerade einmal 0,24 Prozent Zinsen auf entsprechende Anlagen. Die Experten erwarten, dass die Zinsen auf US-Staatsanleihen bis Ende Juni dieses Jahres um weitere 0,33 Prozentpunkte steigen, während Zinsen auf Bundesanleihen im gleichen Zeitraum gerade einmal um 0,23 Prozentpunkte zulegen werden – von einem signifikant niedrigeren Ausgangsniveau.

“Für deutsche Anleger sind die USA nach wie vor besonders attraktiv. Zukünftig wird daher noch mehr Anlagekapital von Deutschland in die USA fließen”, sagt IW-Köln-Ökonom Markus Demary. Zwar müssten deutsche Anleger zunächst Dollar erwerben, sodass ihre Anlageentscheidung auch von der Entwicklung des Wechselkurses abhängt. Die befragten Volkswirte rechnen allerdings nicht damit, dass der Euro in den kommenden Monaten stark an Wert zulegen wird, was den Gewinn in der Fremdwährung schmälern würde.

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Aussender: pressetext.redaktion

Ansprechpartner: Florian Fügemann

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