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Sto SE & Co. KGaA / Schlagwort(e): Jahresbericht/Prognose Sto-Konzern erreicht im Geschäftsjahr 2025 trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen alle Prognosewerte 30.04.2026 / 10:00 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. P R E S S E I N F O R M A T I O N
Sto-Konzern erreicht im Geschäftsjahr 2025 trotz anhaltend schwieriger Rahmenbedingungen alle Prognosewerte Konzernumsatz verringert sich um 1,3 % auf 1,591 Mrd. EUR Rückgänge im In- und Ausland durch ausbleibende Dynamik in der Bauindustrie Konzernergebnis verbessert: EBIT steigt um 9,5 % auf 64,4 Mio. EUR und EBT um 7,2 % auf 65,3 Mio. EUR; Umsatzrendite erhöht sich auf 4,1 % Konzern-EAT gegenüber Vorjahr um 4,3 % auf 39,2 Mio. EUR gestiegen Vorstand der persönlich haftenden Gesellschafterin STO Management SE schlägt unveränderte Gewinnausschüttung von 0,31 EUR je Kommanditvorzugs- und 0,25 EUR je Kommanditstammaktie plus Sonderbonus von jeweils 3,00 EUR je Aktie vor Ausblick 2026: Sto rechnet im Konzern mit einem Umsatz von 1,62 Mrd. EUR und einem EBIT zwischen 56 Mio. EUR und 76 Mio. EUR Aufsichtsrat der STO Management SE beschließt Verlängerung der Bestellung von Rainer Hüttenberger als Vorstandsvorsitzender und Wiederbestellung von Désirée Konrad zum Mitglied des Vorstands
Stühlingen, 30. April 2026 – Der Geschäftsverlauf der Sto SE & Co. KGaA, international bedeutender Hersteller von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen, war 2025 von einem belastenden Marktumfeld geprägt. Neben der großen Unsicherheit durch die globalen Krisen sowie unkalkulierbare Zoll- und Handelsbestimmungen war der Sto-Konzern in vielen Kernmärkten mit einer weiterhin schwachen Baukonjunktur konfrontiert. Trotz langsam steigender Genehmigungszahlen in Deutschland wurde 2025 erneut zurückhaltend investiert. Das hohe Kostenniveau und bürokratische Hürden sowie eine instabile Förderpolitik behinderten unter anderem eine durchgreifende Belebung der Branche. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen übertraf der Konzern-Umsatz im Berichtsjahr mit 1,591 Mrd. EUR geringfügig das prognostizierte Niveau von 1,57 Mrd. EUR, was auf das wetterbedingt überraschend gute Dezember-Geschäft zurückging, während im November die Aktivitäten auf den Baustellen in vielen Regionen witterungsbedingt eingeschränkt waren. Gegenüber 2024 verringerte sich der Umsatz um 1,3 % (Vorjahr: 1,612 Mrd. EUR). Bereinigt um sämtliche insgesamt negativen Währungsumrechnungs- und Konsolidierungseffekte errechnet sich im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Umsatzzuwachs um 0,5 %. Das Konzern–Ergebnis hat sich 2025 trotz der Hemmnisse verbessert und erreichte in vollem Umfang die Prognosewerte: Das EBIT stieg gegenüber dem Vorjahr um 9,5 % auf 64,4 Mio. EUR (Prognose: 51 Mio. EUR bis 71 Mio. EUR, Vorjahr: 58,8 Mio. EUR) und das Vorsteuerergebnis EBT vergrößerte sich um 7,2 % auf 65,3 Mio. EUR (Prognose: 50 Mio. EUR bis 70 Mio. EUR; Vorjahr: 60,9 Mio. EUR). Die daraus resultierende Umsatzrendite lag bei 4,1 % (Prognose: 3,1 % bis 4,5 %; Vorjahr: 3,8 %). Die Renditekennziffer ROCE belief sich auf 8,7 % (Vorjahr: 7,8 %); hier war ein Wert von 6,8 % bis 9,6 % prognostiziert worden. Verantwortlich für den Ergebnisanstieg waren im Wesentlichen Kosteneinsparmaßnahmen, mit denen Sto frühzeitig auf den absatzbedingten Auslastungsrückgang reagiert hatte. Sie wirkten insbesondere im vierten Quartal, einhergehend mit einer leicht verbesserten Umsatzentwicklung. Damit konnten das niedrigere Geschäftsvolumen und die weiter angespannte Situation auf Seiten der Verkaufspreise kompensiert und die Rohertragsmarge – unterstützt von einem geänderten Produktmix und teilweise günstigeren Einkaufspreisen – leicht erhöht werden. Im Personalbereich wirkte sich vor allem der vereinbarte Zukunftspakt mit Einsparmaßnahmen bei den deutschen Gesellschaften Sto SE & Co. KGaA und StoCretec GmbH entlastend aus. Am 31. Dezember 2025 beschäftigte der Sto-Konzern weltweit 5.482 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, 117 weniger als am Stichtag des Vorjahres (31.12.2024: 5.599). Die Finanz- und Vermögenslage des Sto-Konzerns war im Berichtsjahr weiterhin sehr solide. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 64,2 % am Vorjahresstichtag auf 65,5 %. Die Zahlungsmittel erhöhten sich von 110,9 Mio. EUR auf 114,7 Mio. EUR, das Netto-Finanzguthaben belief sich Ende Dezember 2025 auf 113,0 Mio. EUR (31.12.2024: 109,2 Mio. EUR). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit vergrößerte sich auf 94,5 Mio. EUR (Vorjahr: 90,5 Mio. EUR). Die persönlich haftende Gesellschafterin STO Management SE wird der ordentlichen Hauptversammlung am 18. Juni 2026 durch ihren Vorstand eine unveränderte Gewinnausschüttung von insgesamt 21.036.780,00 EUR vorschlagen. Demnach sollen die Kommanditvorzugsaktionäre erneut eine Basisdividende von 0,31 EUR sowie einen Sonderbonus von 3,00 EUR, also insgesamt 3,31 EUR je Aktie (Vorjahr: 3,31 EUR), erhalten. An die Kommanditstammaktionäre sollen eine Basisdividende von 0,25 EUR und ein Sonderbonus von 3,00 EUR, also insgesamt 3,25 EUR je Aktie (Vorjahr: 3,25 EUR), ausbezahlt werden. Im Geschäftsjahr 2026 bleiben die Rahmenbedingungen sehr anspruchsvoll. Sowohl die Folgen der internationalen Kriege, Konflikte und Handelsstreitigkeiten als auch die Frage, mit welcher Intensität die politischen Entscheidungsträger die klimapolitischen Ziele verfolgen, energetische Maßnahmen fördern sowie den Wohnungsbau unterstützen, sind kaum berechenbar. Daraus ergeben sich Risiken, aber auch Chancen für Sto. In den ersten drei Monaten 2026 blieb der Umsatz im Sto-Konzern insbesondere infolge der ungünstigen Wetterbedingungen in den Anfangsmonaten Januar und Februar unter dem Vorjahresniveau und unter den Erwartungen. Der im ersten Quartal aufgrund der witterungsbedingten Saisonalität des Geschäftsverlaufs üblicherweise erzielte Fehlbetrag hat sich gegenüber dem Vorjahr voraussichtlich vergrößert, was vor allem auf den geringeren Umsatz zurückgeht. Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert die Sto SE & Co. KGaA angesichts der aktuell zunehmenden Unsicherheit nur ein leichtes Umsatzwachstum auf 1,62 Mrd. EUR im Konzern. Das EBIT liegt voraussichtlich in der Bandbreite zwischen 56 Mio. EUR und 76 Mio. EUR und das Vorsteuerergebnis EBT zwischen 55 Mio. EUR und 75 Mio. EUR. Die daraus resultierende Umsatzrendite dürfte sich zwischen 3,3 % und 4,7 % bewegen. Für die Renditekennziffer ROCE wird ein Wert zwischen 7,4 % und 10,2 % erwartet. Negative Auswirkungen, die sich aus dem im Geschäftsbericht beschriebenen, zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts anhaltenden Krieg zwischen dem Iran, Israel und den USA ergeben können, werden mit zunehmender Dauer und Ausweitung der Auseinandersetzung wahrscheinlicher. Das konkrete Ausmaß der Folgen lässt sich nicht verlässlich beziffern. Aktuell muss damit gerechnet werden, dass der Krieg zu Preiserhöhungen im Einkauf führen wird. Nachfragebeeinträchtigungen in den für Sto relevanten Märkten sowie Einschränkungen bei der Durchführung der Geschäftstätigkeit oder der Versorgung mit Rohstoffen, Zukaufprodukten und Energie werden derzeit nicht erwartet. Personalie Der Aufsichtsrat der STO Management SE als persönlich haftende Gesellschafterin der Sto SE & Co. KGaA hat in seiner Sitzung am 23. April 2026 den Neuabschluss des Vorstandsvertrags von Rainer Hüttenberger bis zum 30. Juni 2029 und parallel dazu die Verlängerung seiner Bestellung zum Vorstandsvorsitzenden der Gesellschaft beschlossen. Die Verlängerung erfolgte damit auch im Einklang mit den bei Sto bestehenden Grundsätzen, die für Vorstandsmitglieder eine Regelaltersgrenze von 65 Jahren vorsehen. Mit der Entscheidung des Aufsichtsrats wird die Kontinuität im Strategieprozess der Sto-Gruppe unterstrichen. Rainer Hüttenberger gehört dem Gremium seit 1. April 2011 an und ist seit 1. Januar 2024 Vorstandsvorsitzender. In seiner Sitzung am 23. April 2026 hat der Aufsichtsrat außerdem entsprechend seiner Zusicherung gemäß § 84 Abs. 3 AktG die Wiederbestellung von Désirée Konrad zur Vorständin der STO Management SE mit Wirkung ab dem 1. Mai 2026 beschlossen. Die Wiederbestellung erfolgte, nachdem sich Frau Konrad vom 1. Januar 2026 bis zum 30. April 2026 in Mutterschutz bzw. Elternzeit befand. Frau Konrad gehörte vor ihrem Mutterschutz dem Gremium seit 1. September 2023 an und verantwortet insbesondere das Vorstandsressort Finanzen.
Der Geschäftsbericht 2025 steht auf www.sto.de in der Rubrik „Investor Relations“ unter der Kategorie „Geschäfts- und Zwischenberichte“ zum Download zur Verfügung. Die Sto SE & Co. KGaA ist einer der international bedeutenden Hersteller von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen. Führend ist das Unternehmen im Geschäftsfeld Wärmedämm-Verbundsysteme. Zum Kernsortiment gehören außerdem hochwertige Fassadenelemente sowie Putze und Farben, die sowohl für den Außenbereich als auch für das Innere von Gebäuden angeboten werden. Weitere Schwerpunkte sind die Bereiche Betoninstandsetzung / Bodenbeschichtungen, Akustik- und vorgehängte Fassadensysteme. Ansprechpartner Sto SE & Co. KGaA: Rainer Hüttenberger, Vorstandsvorsitzender der STO Management SE, Kontakt über: Tel.: 07744 57-1516, E-Mail: s.ebi@sto.com Medienkontakt:
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