Ad-hoc: Graubündner Kantonalbank – GKB mit solidem Jahresergebnis

Medienmitteilung vom 27. Februar 2026 (Ad hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR)

Das erfreuliche Jahresergebnis 2025 bestätigt erneut das robuste Geschäftsmodell der Graubündner Kantonalbank. Daniel Fust, CEO der GKB, fasst das vergangene Geschäftsjahr wie folgt zusammen: «Das Ergebnis 2025 überzeugt mit einer hohen Ertragskraft. Die gute operative Leistung, das solide Wachstum im Hypothekargeschäft und der Gewinnbeitrag unserer Beteiligungen verdeutlichen die erfolgreiche Strategie der GKB.» 

Erfreulicher Konzerngewinn in anspruchsvollem Umfeld
Während die operativen Ertragskomponenten im Zins-, Kommissions- und Handelsgeschäft steigen, erhöhen sich die Risikovorsorge und Investitionen in die Zukunft. Als Folge davon reduziert sich der Geschäftserfolg um 9.6% auf 229.9 Millionen Franken. Die Beteiligungen tragen weiterhin mit einem erfreulichen Gewinnbeitrag von 8.6% zum guten Ergebnis bei. Der Konzerngewinn fällt mit 224.6 Millionen Franken leicht tiefer aus als im Vorjahr (-2.1%). 

Umsichtige Risikovorsorge 
Der Geschäftsertrag sinkt um 2.9%. Grund dafür ist die Risikovorsorge. Der Zinserfolg ohne Risikovorsorge steigt um 1.3%. Der infolge des Nullzinsumfelds erfolgte Margenrückgang wird durch das Wachstum und die erfolgreiche Anlagestrategie des Eigenkapitals der GKB kompensiert. Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft steigt insbesondere wegen der positiven Börsenentwicklung und der Akquisition von Anlagevolumen im Stammhaus um 1.9%. Die Quote des zinsunabhängigen Geschäfts liegt damit bei 37.7% und bestätigt das erfolgreiche und robuste Geschäftsmodell mit dem Anlage- und Vorsorgegeschäft als zweitem starken Standbein. 

Produktivität der Bank weiterhin hoch
Der Geschäftsaufwand erhöht sich um 4.1%. Für die erfolgreiche Gestaltung der Zukunft investiert die GKB kontinuierlich in die ganzheitliche Kundenberatung sowie in Digitalisierungsthemen und rekrutiert dazu zielgerichtet Fachkräfte. Setzt man den eingesetzten Aufwand ins Verhältnis zum erwirtschafteten Ertrag, resultiert eine erfreuliche Cost/Income-Ratio von 48.0%. 

Breit abgestütztes Wachstum im Privatkundengeschäft
Das Geschäftsvolumen der GKB beläuft sich auf 78.8 Milliarden Franken (+3.5%). Die Zunahme bei den Kundenausleihungen beträgt 1.5%. Das Kreditwachstum wird wie bereits im Vorjahr vorwiegend durch das traditionelle Geschäft mit Privat- und KMU-Kunden im Heimmarkt generiert. Der Bestand an Kundenvermögen nimmt um 4.5% zu. Während die positive Börsenentwicklung zu einem Anstieg führt, belasten Abflüsse von einzelnen, grösseren institutionellen Kunden das Nettoneugeld. Bei Privat- und Geschäftskunden wächst die GKB solide mit 0.3 Milliarden Franken.

Sehr starke Eigenkapitalausstattung
Die anrechenbaren Eigenmittel betragen 2.8 Milliarden Franken. Die GKB legt grossen Wert auf Sicherheit und Stabilität. Die strategisch angestrebte Krisenresistenz zeigt sich in der gewichteten Kapitalquote von hohen 20.0% (CET-1-Ratio). 

Kanton, Partizipanten und Öffentlichkeit profitieren
Es wird eine unveränderte Dividende von 47.50 Franken ausgeschüttet. Insgesamt fliessen über Dividenden 118.8 Millionen Franken an den Kanton Graubünden und die Partizipanten. Der Kanton Graubünden erhält inklusive Abgeltung der Staatsgarantie 103.6 Millionen Franken. Das sind umgerechnet rund 503 Franken pro Bündnerin und Bündner. 

Studie bestätigt regionale Bedeutung der GKB
Nebst dem erfreulichen Jahresabschluss verweist Daniel Fust auf eine neue Studie der BAK Economics AG und der Fachhochschule Graubünden. Diese untersuchte die volkswirtschaftliche Bedeutung der GKB im Kanton und seinen Regionen. «Die GKB erzielt laut der Studie durch direkte und indirekte Effekte eine jährliche Wertschöpfung von 415 Millionen Franken und trägt massgeblich zur Wirtschaftskraft des Kantons bei. Weiter wird aufgezeigt, dass unsere Wirkung weit über das Bankgeschäft hinausgeht, indem wir Unternehmen fördern, Regionen stärken und Verantwortung fürs Gemeinwesen in Graubünden tragen», so Daniel Fust. 

Strategieprogramm 2026–2030 und Ausblick
Heinz Huber ist seit 1. Juli 2025 Bankpräsident der GKB und konnte dadurch die strategische Stossrichtung mitprägen: «Mit der Strategie 2026–2030 bauen wir auf Bewährtem auf und passen uns flexibel an die technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen an.» Dies hilft der Bank, die Chancen der neuen Arbeitswelt und neuer Technologien zu nutzen. Ziele sind eine erstklassige ganzheitliche Beratung im ganzen Kanton, ein starkes Engagement in und für Graubünden, weiterhin eine Diversifikation der Erträge sowie eine herausragende Stabilität, Effizienz und unternehmerische Fitness der Graubündner Kantonalbank. Für 2026 geht die GKB in einem anspruchsvollen Tiefzinsumfeld und mit positiven Aktienmärkten von einem Konzerngewinn knapp auf Vorjahresniveau aus. 

Kontakt:
Thomas Müller
thom.mueller@gkb.ch
Telefon +41 81 256 83 11

Bernhard Kobel
bernhard.kobel@gkb.ch
Telefon +41 81 256 88 01

Graubündner Kantonalbank, Postfach, 7001 Chur | medien@gkb.ch / gkb.ch/medien

Graubündner Kantonalbank.
Die Graubündner Kantonalbank bietet alles, was eine moderne Universalbank ausmacht – für Privatpersonen, die Wirtschaft und die öffentliche Hand. Die GKB ist in allen Regionen Graubündens präsent und mit über 1’000 Mitarbeitenden eine der grössten Arbeitgeberinnen im Kanton. Neben ihren wirtschaftlichen Aktivitäten zeigt die Bank ihr Engagement durch Sponsoring, den GKB Engagement-Fonds, ihre Kunstsammlung und ihre Freiwilligenarbeit.

Die GKB verfügt über Mehrheitsbeteiligungen an der Privatbank Bellerive AG und der Albin Kistler AG. Zudem ist sie Alleinaktionärin der BZ Bank Aktiengesellschaft. Der GKB Partizipationsschein ist seit 1985 börsenkotiert. Am Geschäftsergebnis 2025 partizipiert der Kanton Graubünden inkl. Abgeltung der Staatsgarantie mit 103.6 Millionen Franken.

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