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AMADEUS FIRE AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung/Quartalsergebnis Amadeus Fire Group startet mit positiven Entwicklungen in das laufende Jahr und bestätigt die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 06.05.2026 / 18:47 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Amadeus Fire Group startet mit positiven Entwicklungen in das laufende Jahr und bestätigt die Prognose für das Geschäftsjahr 2026 Frankfurt am Main, 6. Mai 2026 Der Start der Amadeus Fire Group (ISIN: DE0005093108, Prime Standard) in das Geschäftsjahr 2026 ist gelungen. Trotz eines weiterhin herausfordernden Marktumfelds entwickeln sich die Geschäfte im Rahmen der Erwartungen und bestätigen die für das laufende Jahr formulierten Annahmen. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland bleibt unverändert schwierig. Entsprechend war die Geschäftsentwicklung der Amadeus Fire Group weiterhin von einer verhaltenen Investitions- und Einstellungsbereitschaft sowie einer insgesamt erhöhten Unsicherheit auf Kundenseite und im Kandidatenmarkt geprägt. Gegenüber dem Vorjahresquartal konnte das Ergebnisniveau – wie erwartet – nicht erreicht werden. Vor dem Hintergrund der deutlichen Maßnahmen zur Kosten- und Strukturoptimierung, die bereits 2025 umgesetzt wurden, weist das erste Quartal 2026 jedoch eine stabilisierte operative Entwicklung auf. Im Vergleich zum Schlussquartal 2025 konnten Umsatz und operativer Rohertrag verbessert werden. Damit ist die Grundlage gelegt, um im weiteren Jahresverlauf Schritt für Schritt zu höherer Ertragskraft zurückzukehren. Der Vorstand bestätigt die Prognose für das Geschäftsjahr 2026. Das Ziel bleibt eine deutliche Ergebnissteigerung und der erste nachhaltige Schritt zurück zu höheren Ergebnismargen. Die klare strategische Ausrichtung, die starke Marktposition und das integrierte Modell aus Personal-dienstleistungen und Weiterbildung wird langfristig Werte schaffen, auch wenn eine externe konjunkturelle Unterstützung derzeit noch ausbleibt. Anspruch ist, die Amadeus Fire Group wieder zu alter Stärke zurückzuführen – mit Augenmaß, finanzieller Disziplin, Fokus auf Chancen aus Technologie und dem klaren Fokus auf nachhaltiges, profitables Wachstum, sobald der Markt dies wieder zulässt. Im Verlauf des Geschäftsjahres wird eine sich von Quartal zu Quartal kontinuierlich verbessernde Ergebnissituation gegenüber den Vorjahresquartalen zu beobachten sein. Die Amadeus Fire Group erzielte im ersten Quartal 2026 einen Umsatz von 89,4 Mio. €, trifft damit die Konzernerwartungen, und liegt damit um 9,0 Prozent unter dem Wert des Vorjahres von 98,2 Mio. €, zugleich aber um 3,5 Prozent über dem Wert des vierten Quartals 2025 von 86,3 Mio. €. Die operative Rohertragsmarge* von 51,2 Prozent liegt nur leicht unter dem Vorjahreswert von 52,0 Prozent, aber ebenfalls oberhalb des vierten Quartals von 50,7 Prozent und resultiert in einem geringeren operativen Rohertrag* in Höhe von 45,8 Mio. €, ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 10,4 Prozent (Vorjahr: 51,1 Mio. €), jedoch eine Steigerung gegenüber dem vierten Quartal 2025 um 4,5 Prozent (Vorquartal: 43,8 Mio. €). Geringere operative Roherträge* insbesondere im Segment der Personaldienstleistungen sowie zukunftsorientierte Investitionen in die digitale Transformation der Amadeus Fire Group führen zu einem überproportionalen Rückgang des operativen EBITA* um rund 30 Prozent. Das im ersten Quartal 2026 erreichte operative EBITA* beträgt 3,0 Mio. € nach 4,3 Mio. € im Vorjahr. Die Amadeus Fire Group erwirtschaftete nach drei Monaten des Geschäftsjahres 2026 ein operatives Ergebnis nach Ertragsteuern von 0,8 Mio. € (Q1/2025: 2,2 Mio. €). Der auf die Aktionäre der Amadeus Fire AG entfallende Anteil am Periodenergebnis des Q1/2026 beträgt -0,9 Mio. € (Q1/2025: 1,0 Mio. €) und ergibt ein unverwässertes Ergebnis je Aktie von -0,16 € nach 0,18 € des vergleichbaren Vorjahresquartals. Das Eigenkapital des Konzerns lag zum 31. März 2026 mit 130,1 Mio. € leicht unter dem Niveau des 31. Dezember 2025 von 130,9 Mio. €. Die Abnahme ergibt sich ausschließlich aus dem zum 31. März 2026 erwirtschafteten Periodenfehlbetrag von ‑0,8 Mio. €. Daraus resultiert, aufgrund der um rund 1,3 Prozent gestiegenen Bilanzsumme gegenüber dem Jahresultimo 2025, eine leicht geringere Eigenkapitalquote von 35,8 Prozent (31. Dezember 2025: 36,5 Prozent). Segment Personaldienstleistungen Das Marktumfeld im Segment Personaldienstleistungen blieb im ersten Quartal 2026, wie bereits prognostiziert, weiterhin angespannt. Die fortbestehende Unsicherheit – nun ebenfalls vor dem Hintergrund der kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten – spiegelte sich in einer vorsichtigen Nachfrage und einer niedrigen Wechselbereitschaft wider. Unternehmen agieren bei Personalentscheidungen weiterhin zurückhaltend; Einstellungsprozesse verlängern sich und Bedarfe werden stärker situativ und kurzfristig gesteuert. Die Dienstleistungen Zeitarbeit, Personalvermittlung sowie Interim- und Projektmanagement blieben im Vergleich zum Vorjahresquartal hinter dem noch besseren Markt- und Geschäfts-niveau des ersten Quartals 2025 zurück, während sich gegenüber dem vierten Quartal 2025 eine stabile Entwicklung auf Segmentebene abzeichnete. Der operative Rohertrag des Segments erhöhte sich in diesem Zusammenhang um 6,3 Prozent. Der Gesamtumsatz des Segments in Höhe von 47,7 Mio. € lag aufgrund dieser Effekte, wie erwartet, um -17,6 Prozent unter dem Wert des Vorjahresquartals von 57,9 Mio. €. Der erzielte operative Segmentrohertrag sank um -18,9 Prozent auf 21,9 Mio. € (Q1/2025: 27,1 Mio. €). Entsprechend verringerte sich die operative Rohertragsmarge des Segments auf 46,0 Prozent (Q1/2025: 46,8 Prozent). Operativ wurden die im Vorjahr eingeleiteten Maßnahmen zur Kostenkontrolle und Effizienz-steigerung konsequent fortgeführt. Im Mittelpunkt standen eine strikte Steuerung der Kostenbasis sowie die Produktivitäts- und Qualitätssteuerung in der Niederlassungsorganisation. Performancemanagement sowie ein anhaltend zurückhaltendes Nachbesetzen von Vakanzen führten dazu, dass die Kostenbasis entsprechend niedriger liegt und die Ergebnisentwicklung stützt. Gleichzeitig wurden Investitionen in Systeme und Prozesse priorisiert, um die Organisation strukturell weiterzuentwickeln. Das operative Segment-EBITA lag mit 1,7 Mio. € schlussendlich unter dem Vorjahreswert (2,7 Mio. €) jedoch im Rahmen der Erwartungen und resultiert in einer operativen EBITA-Marge von 3,6 Prozent (Q1/2025: 4,7 Prozent). Segment Weiterbildung Das Segment Weiterbildung verzeichnete im ersten Quartal 2026 eine insgesamt robuste Entwicklung und erzielte einen Umsatz leicht oberhalb des Vorjahresniveaus. Dabei zeigte sich jedoch ein differenziertes Bild: Während sich das Privatkundengeschäft (B2C) stabil bis leicht positiv entwickelte und die staatlich geförderte Weiterbildung (B2G) noch unter dem Vorjahr lag, wies das Unternehmenskundengeschäft (B2B) eine deutlich positive Dynamik auf. Hier wirkten sich auch die Umsätze der im Jahr 2025 akquirierten Gesellschaften Masterplan und eduBITES positiv aus. Der Gesamtumsatz des Segments in Höhe von 41,8 Mio. € stieg aufgrund dieser Effekte um 3,4 Prozent über den Wert des vergleichbaren Vorjahresquartals von 40,4 Mio. €. Die erzielten operativen Segmentroherträge sanken jedoch leicht um -0,7 Prozent auf 23,9 Mio. € (Q1/2025: 24,1 Mio. €). Entsprechend verringerte sich die operative Rohertragsmarge des Segments auf weiterhin solide 57,2 Prozent (Q1/2025: 59,6 Prozent). Im Wesentlichen erwirtschafteten die B2C- und B2G-Bereiche das um -16,8 Prozent unter dem Vorjahreswert liegende operative EBITA in Höhe von 1,3 Mio. € (Q1/2025: 1,6 Mio. €), wobei das Ergebnis im B2G-Bereich bereits über Vorjahr lag. Die erzielte operative EBITA-Marge von 3,1 Prozent liegt somit ebenfalls unterhalb des vergleichbaren Vorjahresquartals (Q1/2025: 3,9 Prozent). Operativ standen weiterhin die konsequente Steuerung und Weiterentwicklung der Schulungsorganisation sowie die Modernisierung der digitalen Lernumgebung im Fokus. Investitionen in IT-Infrastruktur und moderne Lernformate wurden priorisiert, um die operative Leistungsfähigkeit zu sichern und die Skalierbarkeit des Angebots – insbesondere im technologie-getriebenen B2B Weiterbildungsmarkt – weiter auszubauen. Ergebnis- bzw. margenseitig belasteten im Quartal – analog zur im Vorjahr beschriebenen Logik – neben der Auslastung des Standortnetzes insbesondere Kostenimpulse in der Leistungserbringung (u.a. qualifizierte Honorarkräfte) sowie die fortgesetzten Investitionen in die Weiterentwicklung der IT Umgebung.
* Definition des operativen Rohertrags sowie des operativen EBITA der Amadeus Fire Group siehe in der Zwischen- Die Einwahldaten zum erläuternden Conference Call am 7. Mai 2026 um 08:30 Uhr MESZ erhalten Sie per separater Einladung. Die vollständige Zwischenmitteilung zum Q1/2026 ist auf der Homepage veröffentlicht unter:
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