Scheinheilige Unternehmen oft Ziel von Hackern

Börsenbär und Bulle

Hacker: Entlarven scheinheilige Unternehmen (Foto: pixabay.com, Tumisu)pressetext.redaktion

Newark (pte002/02.10.2020/06:05) – Täuschen Unternehmen Engagement für gute Zwecke vor, macht sie das häufig zum Ziel für Hacker-Angriffe. Laut einer Studie der University of Delaware http://udel.edu wollen bestimmte Cybergangster scheinheilige Firmen entlarven, die öffentlich soziale Verantwortung simulieren, nur um ihr Image zu verbessern.

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“Zielscheibe auf dem Rücken”

Ein rotes Tuch für viele Hacker ist das sogenannte “Greenwashing”, bei dem Unternehmen so tun, als seien sie umweltfreundlich. Vor allem, wenn diese Selbstdarstellung Fehlverhalten maskieren soll, riskieren Unternehmen Angriffe. “Solchen Konzernen droht deutlich wahrscheinlicher ein Datenleck. Wenn sie Greenwashing betreiben, malen sie im Grunde eine Zielscheibe auf den eigenen Rücken”, warnt John D’Arcy, Co-Autor der Studie.

Für die Untersuchung haben die Forscher Informationen über Datenlecks von großen Unternehmen gesammelt. Zusätzlich dazu haben sie die externen Meinungen über die sozialen Leistungen der Gesellschaften untersucht. Dabei konnte das Team einen Zusammenhang zwischen Scheinheiligkeit und Hacker-Angriffen feststellen.

Vorsicht bei sozialen Versprechen

Laut D’Arcy macht es einen großen Unterschied, ob Verhalten wie Greenwashing nur einen Randbereich des Unternehmens, wie beispielsweise einzelne Initiativen, betrifft oder wichtige Bereiche in der Firma, wie etwa deren Produkte. Zieht sich Heuchelei in großem Ausmaß durch den ganzen Konzern, weckt das deutlich eher den Zorn von Cyber-Kriminellen.

Hacker können dabei unterschiedliche Personen sein. Unter anderem sind verärgerte Angestellte oder auch Aktivistengruppen im Netz für die Datenlecks verantwortlich. Unternehmen sollten den Forschern zufolge vorsichtig sein, wenn sie öffentlich soziale Versprechen machen, die sie nicht halten werden. Ist das Engagement allerdings ernst gemeint, halten sich Hacker dagegen zurück und Datenlecks sind weniger wahrscheinlich.

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Aussender: pressetext.redaktion

Ansprechpartner: Georg Haas

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[ Quelle: http://www.pressetext.com/news/20201002002 ]

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