Sto SE & Co. KGaA: Sto SE & Co. KGaA: Ungünstige Witterungsverhältnisse und Bauflaute zum Jahresstart belasten Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2026

Sto SE & Co. KGaA

/ Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung

Sto SE & Co. KGaA: Ungünstige Witterungsverhältnisse und Bauflaute zum Jahresstart belasten Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2026

08.05.2026 / 10:00 CET/CEST

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P R E S S E I N F O R M A T I O N
Sto SE & Co. KGaA, Stühlingen

 

Sto SE & Co. KGaA: Ungünstige Witterungsverhältnisse und Bauflaute zum Jahresstart belasten Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2026

Konzern-Umsatz verringert sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,9 % auf 318,5 Mio. EUR; Rückgang um 1,1 % im In- und um 2,5 % im Ausland

Saisonüblicher Q1-Fehlbetrag gegenüber 2025 vergrößert

Konzernbelegschaft reduziert sich zum Stichtag um 77 auf 5.510 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Ausblick für Gesamtjahr 2026: Konzernumsatz von 1,62 Mrd. EUR und EBIT zwischen 56 Mio. EUR und 76 Mio. EUR erwartet

 

Stühlingen, 8. Mai 2026 – Der Konzernumsatz der Sto SE & Co. KGaA, international bedeutender Hersteller von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen, verringerte sich im ersten Quartal 2026 um insgesamt 1,9 % auf 318,5 Mio. EUR (Vorjahr: 324,8 Mio. EUR). Ausschlaggebend für den Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum war größtenteils die ungünstige Witterung in den Monaten Januar und Februar sowie die weiterhin anhaltende Bauflaute. Durch sehr schnee- und regenreiche Phasen in mehreren Regionen, in denen Sto tätig ist, waren die Arbeiten auf den Baustellen insbesondere im Außenbereich stark eingeschränkt. Das schlug sich vor allem im Fassadenbereich nieder, dem umsatzstärksten Produktbereich des Sto-Konzerns. Im März waren die Bedingungen dagegen überwiegend günstig. Aus Währungsumrechnungen resultierte in den ersten drei Monaten ein in Summe negativer Einfluss von 3,0 Mio. EUR, der sich hauptsächlich aus der Kursentwicklung des US-Dollar ergab. Bereinigt um alle Währungseffekte errechnet sich im Sto-Konzern ein Umsatzrückgang um 1,0 % gegenüber dem Vorjahresquartal.

Der Umsatz im Segment Westeuropa – inklusive Deutschland – nahm in Summe leicht um 0,6 % auf 247,0 Mio. EUR ab (Vorjahr: 248,5 Mio. EUR). Erfreulichen Zuwächsen in den spanischen und österreichischen Gesellschaften standen unter anderem Verschiebungen bei Großprojekten in Frankreich gegenüber, die zu Umsatzrückgängen führten. Im Segment Nord-/Osteuropa erhöhte sich das Geschäftsvolumen um 2,4 % auf 29,3 Mio. EUR (Vorjahr: 28,6 Mio. EUR), was vor allem auf die gute Entwicklung in Osteuropa zurückging. Die skandinavischen Gesellschaften blieben wetterbedingt größtenteils unter dem Vorjahresniveau. Im Segment Amerika/Asien/Pazifik wurde im Berichtszeitraum ein Minus von insgesamt 11,5 % auf 42,2 Mio. EUR verzeichnet (Vorjahr: 47,7 Mio. EUR). Der Umsatz der nordamerikanischen Gesellschaften verringerte sich deutlich, vor allem bedingt durch die Währungsumrechnung des US-Dollar. Dagegen konnten die Sto-Gesellschaften in Mittel- und Südamerika ihr Geschäftsvolumen vergrößern. In Asien war die Nachfrage insbesondere in China weiter schwach. Im Pazifikraum blieb der Geschäftsverlauf ebenfalls unter den Erwartungen.

Konzernweit ging der Auslandsumsatz in der Berichtsperiode um 2,5 % auf 196,4 Mio. EUR zurück (Vorjahr: 201,4 Mio. EUR). Im Inland verringerte sich das Umsatzvolumen um 1,1 % auf 122,1 Mio. EUR (Vorjahr: 123,4 Mio. EUR). Der Auslandsanteil am Konzernumsatz belief sich auf 61,7 % (Vorjahr: 62,0 %).

Im April 2026 lag der Umsatz im Sto-Konzern über dem Vorjahreswert und den Erwartungen.

Der im ersten Quartal aufgrund der witterungsbedingten Saisonalität des Geschäftsverlaufs gewöhnlich erzielte Fehlbetrag hat sich 2026 im Vergleich zum Vorjahr vergrößert. Hauptgrund war das geringere Umsatzvolumen wegen des ungünstigen Wetters. Zudem stieg der Personalaufwand im Sto-Konzern insbesondere infolge der zum Jahreswechsel umgesetzten Tariferhöhung in Deutschland, während 2025 in den Monaten Januar und Februar Kurzarbeit bei der Sto SE & Co. KGaA durchgeführt worden war. Der ab Ende des Berichtszeitraums auf der Beschaffungsseite spürbare Preisdruck durch den Krieg zwischen dem Iran, Israel und den USA schlug sich noch nicht im Quartalsergebnis nieder.

Im Sto-Konzern waren am 31. März 2026 weltweit 5.510 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig. Im Vergleich zum Stichtag des Vorjahres ergibt sich ein Rückgang um 77 (31.03.2025: 5.587).

Die Vermögenslage des Sto-Konzerns zeigte sich weiterhin solide. Die Änderung einzelner Bilanzpositionen im Vergleich zum Jahresende 2025 spiegelte den saisonüblichen Geschäftsverlauf im ersten Quartal eines Jahres wider. Die Investitionen in Sachanlagen und Immaterielle Vermögenswerte beliefen sich bis Ende März 2026 auf 5,5 Mio. EUR (Vorjahr: 5,7 Mio. EUR). Zu den größten Einzelprojekten gehörten die mehrjährig angelegte Einführung des ERP-Systems SAP S/4HANA sowie der Erwerb eines bisher gemieteten Standorts in Röthis (Österreich), an dem das VerkaufsCenter für die Region Vorarlberg ansässig ist.

Für das Gesamtjahr 2026 prognostiziert die Sto SE & Co. KGaA vor dem Hintergrund der großen Unsicherheiten ein leichtes Umsatzwachstum auf 1,62 Mrd. EUR im Konzern. Das EBIT liegt voraussichtlich in einer Bandbreite von 56 Mio. EUR bis 76 Mio. EUR und das Vorsteuerergebnis EBT zwischen 55 Mio. EUR und 75 Mio. EUR. Die daraus resultierende Umsatzrendite dürfte sich in einer Spanne von 3,3 % bis 4,7 % bewegen. Für die Renditekennziffer ROCE wird ein Wert zwischen 7,4 % und 10,2 % erwartet. Die für das Unternehmen wesentlichen Chancen und Risiken sind im Lagebericht 2025 dargestellt und ausführlich erläutert. Das konkrete Ausmaß der Auswirkungen, die sich aus dem Krieg zwischen dem Iran, Israel und den USA ergeben, lässt sich nicht verlässlich beziffern, das Risiko spürbar negativer Folgen erhöht sich aber mit zunehmender Dauer und Ausweitung der Auseinandersetzung. Aktuell muss damit gerechnet werden, dass der Krieg zu weiteren Preiserhöhungen auf der Beschaffungsseite führt. Nachfragebeeinträchtigungen in den für Sto relevanten Märkten sowie Einschränkungen bei der Durchführung der Geschäftstätigkeit oder der Versorgung mit Rohstoffen, Zukaufprodukten und Energie können nicht ausgeschlossen werden.

Die Zwischenmitteilung innerhalb des ersten Halbjahres 2026 steht auf www.sto.de zum Download zur Verfügung.

Die Sto SE & Co. KGaA ist einer der international bedeutenden Hersteller von Produkten und Systemen für Gebäudebeschichtungen. Führend ist das Unternehmen im Geschäftsfeld Wärmedämm-Verbundsysteme. Zum Kernsortiment gehören außerdem hochwertige Fassadenelemente sowie Putze und Farben, die sowohl für den Außenbereich als auch für das Innere von Gebäuden angeboten werden. Weitere Schwerpunkte sind die Bereiche Betoninstandsetzung / Bodenbeschichtungen, Akustik- und vorgehängte Fassadensysteme.

Ansprechpartner Sto SE & Co. KGaA:

Rainer Hüttenberger, Vorstandsvorsitzender der STO Management SE,

Kontakt über: Tel.: 07744 57-1516, E-Mail: s.ebi@sto.com

 

Medienkontakt:
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