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Unternehmenscenter: Nachrichten

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DatumUnternehmenUnternehmensmeldung
19.10.2026Julius Baer Group Ltd.Julius Bär ernennt Francis Hoefman zum Chief Human Resources Officer
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06.10.2026Julius Baer Group Ltd.Der Verwaltungsrat von Julius Bär gibt die Nominierung von zwei neuen Mitgliedern bekannt
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02.10.2026Julius Baer Group Ltd.Julius Bär kündigt CHF 600 Millionen Aktienrückkauf und überarbeitete Ausschüttungspolitik an
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29.09.2026Julius Baer Group Ltd.Julius Bär bestätigt Abschluss des FINMA-Enforcementverfahrens im Zusammenhang mit Altlasten
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21.07.2026Julius Baer Group Ltd.Präsentation des Halbjahresergebnisses 2026 der Julius Bär Gruppe
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03.07.2026Julius Baer Group Ltd.Julius Bär ernennt Peter Burrill zum Chief Financial Officer und Mitglied der Geschäftsleitung
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22.05.2026Julius Baer Group Ltd.Interim Management Statement für die ersten vier Monate 2026*
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10.04.2026Julius Baer Group Ltd.Julius Bär kündigt Änderung in der Geschäftsleitung an
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09.04.2026Julius Baer Group Ltd.Ordentliche Generalversammlung der Julius Bär Gruppe AG
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19.03.2026Julius Baer Group Ltd.Einladung zur Generalversammlung publiziert
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16.03.2026Julius Baer Group Ltd.Veränderungen im Verwaltungsrat der Julius Bär Gruppe
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16.03.2026Julius Baer Group Ltd.Julius Bär veröffentlicht Geschäftsbericht 2025 und Nachhaltigkeitsbericht 2025
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02.02.2026Julius Baer Group Ltd.Die Julius Bär Gruppe kündigt Veränderungen im Verwaltungsrat an
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02.02.2026Julius Baer Group Ltd.Präsentation des Jahresabschlusses 2025 der Julius Bär Gruppe
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14.01.2026Julius Baer Group Ltd.Jean Nabaa wird Chief Operating Officer; Cindy Leggett-Flynn zum Head Group Communications ernannt
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24.11.2025Julius Baer Group Ltd.Interim Management Statement für die ersten zehn Monate 2025 und Abschluss der Kreditüberprüfung*
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24.11.2025Julius Baer Group Ltd.Victoria McLean wird Chief Compliance Officer und Mitglied der Geschäftsleitung von Julius Bär
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22.07.2025Julius Baer Group Ltd.Präsentation des Halbjahresergebnisses 2025 der Julius Bär Gruppe
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03.06.2025Julius Baer Group Ltd.Julius Bär: Zielgerichtete Strategie zur Freisetzung des vollen Potenzials bei disziplinierter Ausführung
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10.04.2025Julius Baer Group Ltd.Ordentliche Generalversammlung der Julius Bär Gruppe AG
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07.04.2025Julius Baer Group Ltd.Julius Bär strafft Organisation weiter, um Kundenfokus und nachhaltiges Wachstum zu stärken
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17.03.2025Julius Baer Group Ltd.Einladung zur Generalversammlung publiziert
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17.03.2025Julius Baer Group Ltd.Julius Bär veröffentlicht Geschäftsbericht 2024 und Nachhaltigkeitsbericht 2024
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03.02.2025Julius Baer Group Ltd.Präsentation des Jahresabschlusses 2024 der Julius Bär Gruppe
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27.01.2025Julius Baer Group Ltd.Julius Bär Gruppe gibt Veränderung im Präsidium des Verwaltungsrats bekannt
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21.11.2024Julius Baer Group Ltd.Interim Management Statement für die ersten zehn Monate 2024*
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Julius Bär ernennt Francis Hoefman zum Chief Human Resources Officer

Julius Bär ernennt Francis Hoefman zum Chief Human Resources Officer

Julius Baer Group Ltd. / Schlagwort(e): Personalie
Julius Bär ernennt Francis Hoefman zum Chief Human Resources Officer

19.10.2026 / 07:00 CET/CEST


Zürich, 19. Oktober 2026 – Die Julius Bär Gruppe gibt heute die Ernennung von Francis Hoefman zum Chief Human Resources Officer (CHRO) und zum Mitglied des Global Wealth Management Committee bekannt. Sie wird ihre Funktion am 11. Januar 2027 antreten und folgt auf Guido Ruoss, der nach einer geordneten Übergabe eine neue Herausforderung ausserhalb von Julius Bär annehmen wird.

Francis Hoefman ist eine versierte internationale HR-Führungskraft mit über 20 Jahren Erfahrung an der Schnittstelle zwischen Personalwesen, Unternehmensstrategie und organisatorischer Transformation. Zu Julius Bär stösst sie von Reckitt, einem führenden, weltweit tätigen Konsumgüterunternehmen mit rund 36’000 Mitarbeitenden in mehr als 80 Ländern. Zuletzt verantwortete sie die globale Talentförderung und Entwicklung von Führungskräften, den Kompetenzaufbau im Category Management sowie die Personalagenda im Bereich Forschung und Entwicklung. Dabei leitete sie eine globale HR-Organisation mit rund 500 Fachkräften. In dieser Funktion prägte sie die Führungs-, Talent- und Kulturagenda des Unternehmens massgeblich, stärkte dessen Kompetenzen und leistete einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Geschäftsperformance. In früheren Tätigkeiten bei Reckitt leitete Francis Hoefman die globale HR-Organisation der Geschäftsbereiche «Hygiene and Health» und bekleidete HR-Führungsrollen in internationalen Märkten. Davor hatte sie verschiedene leitende HR-Positionen bei H.J. Heinz und Mars Inc. inne. Ihre Karriere begann sie als Direktorin von VHPP, einer Vereinigung, die Führungskräfte von Philips vertritt. Francis Hoefman verfügt über einen Master of Laws in Arbeits- und Gesellschaftsrecht der Universität Maastricht und erwarb einen Postgraduate-Abschluss in Arbeitsrecht an der Grotius Academy.

Stefan Bollinger, Chief Executive Officer von Julius Bär, sagt: «Wir freuen uns sehr, Francis Hoefman bei Julius Bär willkommen zu heissen. Unsere Mitarbeitenden sind unser wertvollstes Gut. Deshalb haben wir nach dem geeignetsten CHRO gesucht, unabhängig von Branche oder geografischer Herkunft. Francis Hoefman bringt umfassende Erfahrung als globale HR-Leiterin bei einem Unternehmen mit, das für den Aufbau leistungsstarker Teams, eine Wachstumsmentalität in einem hochkompetitiven Umfeld sowie eine unternehmerische Verantwortungskultur bekannt ist und damit nachhaltige Geschäftserfolge erzielt. Sie ist eine wertvolle Ergänzung für unser Führungsteam und wird dazu beitragen, unsere Personalstrategie weiterzuentwickeln, das Potenzial unserer Mitarbeitenden im gesamten Unternehmen bestmöglich zu entfalten und Julius Bär als bevorzugten Arbeitgeber für Top-Talente zu positionieren.»

Er fährt fort: «Ich danke Guido Ruoss für seine zahlreichen nachhaltigen Beiträge zur Gruppe durch eine Vielzahl von Initiativen und Programmen während seiner 18 Jahre bei Julius Bär, davon elf Jahre an der Spitze der HR-Organisation. Wir wissen sein Engagement und seinen Einsatz für unsere Mitarbeitenden sehr zu schätzen, die entscheidend dazu beigetragen haben, Julius Bär zu einem grossartigen Arbeitsplatz zu machen. Für seine Zukunft wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg.»

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Über Julius Bär
Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende Juni 2026 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 547 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890 zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Abu Dhabi, Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lissabon, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.juliusbaer.com



Ende der Medienmitteilungen




2417590  19.10.2026 CET/CEST

Der Verwaltungsrat von Julius Bär gibt die Nominierung von zwei neuen Mitgliedern bekannt

Der Verwaltungsrat von Julius Bär gibt die Nominierung von zwei neuen Mitgliedern bekannt

Noel Quinn, Verwaltungsratspräsident der Julius Bär Gruppe, sagt: «Ich freue mich, Caroline Kuhnert und Elaine Arden an der nächsten Generalversammlung zur Wahl in den Verwaltungsrat vorzuschlagen. Beide bringen umfangreiche Expertise mit. Elaine Arden verfügt über fundierte Kompetenzen in der kulturellen Transformation von Unternehmen sowie im Aufbau leistungsstarker Teams zur Erreichung nachhaltiger Geschäftsergebnisse. Caroline Kuhnert ergänzt den Verwaltungsrat mit zusätzlichem Know-how und Erfahrung im Private Banking, insbesondere im Schweizer Markt.»

Caroline Kuhnert ist eine anerkannte Führungspersönlichkeit im Wealth Management und eine erfahrene Verwaltungsrätin in der Finanzdienstleistungsbranche. Während ihrer 20-jährigen Tätigkeit im Wealth Management der UBS, zuletzt als Mitglied des Global Wealth Management Executive Committee in Zürich, leitete sie verschiedene Geschäftsbereiche im In- und Ausland darunter für Europa, die Schweiz, Emerging Europe, Grossbritannien, den Nahen Osten, Lateinamerika und Asien. Darüber hinaus verantwortete sie das Ultra-High-Net-Worth- und Global-Family-Office-Geschäft in der EMEA-Region, ein wesentlicher Geschäftsbereich, der in einer von Produktinnovation und erweiterter Kundenwertschöpfung geprägten Phase massgeblich zum Unternehmenserfolg beitrug. Caroline Kuhnert verfügt über umfangreiche Kenntnisse im grenzüberschreitenden Risikomanagement und in der Restrukturierung. Sie hat über Konjunkturzyklen hinweg leistungsstarke Teams aufgebaut und bringt ein fundiertes Verständnis für Wealth-Management-Vergütungssysteme mit. Die gebürtige Österreicherin ist zudem Schweizer Staatsangehörige, lebt in der Schweiz und blickt auf eine langjährige Laufbahn in der Schweizer Finanzdienstleistungsbranche zurück.

Elaine Arden ist eine äusserst erfahrene HR-Führungspersönlichkeit auf FTSE-100-Ebene und hat die Transformation zweier der weltweit grössten Banken, HSBC und der Royal Bank of Scotland (RBS), entscheidend mitgeprägt. Als Director Group Human Resources bei RBS arbeitete sie eng mit dem CEO zusammen, um die internationale Gruppe mit rund 120’000 Mitarbeitenden in 30 Ländern zu modernisieren, zu verkleinern und grundlegend neu auszurichten. Später unterstützte sie bei HSBC die organisatorische Transformation und strategische Neuausrichtung eines Konzerns mit rund 220’000 Mitarbeitenden in 64 Ländern. Während ihrer Zeit bei HSBC leitete sie eine der grössten und komplexesten HR-Funktionen in der globalen Bankenbranche und arbeitete mit drei verschiedenen CEOs zusammen, bevor sie letztes Jahr in den Ruhestand trat. Zudem arbeitete sie eng mit den Verwaltungsräten beider Institute in den Bereichen Unternehmenskultur, Vergütung, Mitarbeiterengagement sowie Talent- und Nachfolgeplanung zusammen und war Mitglied mehrerer interner Gremien.

Noel Quinn fügt hinzu: «Im März gab der Verwaltungsrat bekannt, dass er aktiv mit der Suche und Auswahl hochqualifizierter Kandidatinnen befasst ist, um seine Expertise weiter zu stärken und die eigenen Diversitätsziele zu erreichen. Wir haben zwei hervorragende und erfahrene Persönlichkeiten gefunden, die eine grosse Bereicherung für den Verwaltungsrat bedeuten werden.»

Weitere Einzelheiten zur Zusammensetzung des Verwaltungsrates und der Komitees werden im März 2027 mit der Einladung zur Generalversammlung vom April 2027 bekannt gegeben.

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Über Julius Bär
Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende Juni 2026 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 547 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890 zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Abu Dhabi, Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lissabon, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

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Julius Bär kündigt CHF 600 Millionen Aktienrückkauf und überarbeitete Ausschüttungspolitik an

Julius Bär kündigt CHF 600 Millionen Aktienrückkauf und überarbeitete Ausschüttungspolitik an

Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Nach Erhalt der behördlichen Bewilligung sowie angesichts der soliden Kapitalausstattung hat der Verwaltungsrat von Julius Bär ein neues Aktienrückkaufprogramm genehmigt. Das Programm erlaubt den Rückkauf von Aktien der Julius Bär Gruppe AG im Gesamtwert von bis zu CHF 600 Millionen. Das Programm wird voraussichtlich in den kommenden Wochen gestartet und innerhalb eines Jahres abgeschlossen. Die Durchführung hängt von den vorherrschenden Marktbedingungen ab. Die Aktien werden über eine zweite Handelslinie an der SIX Swiss Exchange gekauft.

Die Gruppe kündigt ausserdem ein Update zu ihrer Kapitalausschüttungspolitik an, die Dividendenausschüttungen und Aktienrückkaufprogramme umfasst:

  • Die Gruppe beabsichtigt die Dividendenausschüttungsquote zwischen 40% und 60% des den Aktionären zurechenbaren IFRS-Konzerngewinns beizubehalten. Ziel der Gruppe ist es, eine progressive Dividende je Aktie auszuschütten, sofern keine aussergewöhnlichen Ereignisse eintreten.
  • Julius Bär verpflichtet sich weiterhin zur Aufrechterhaltung einer soliden Kapitalausstattung mit einer angestrebten CET1-Kapitalquote von 15%.

Noel Quinn, Verwaltungsratspräsident der Julius Bär Gruppe, sagt: «Der Verwaltungsrat ist erfreut über die Fortschritte, die Stefan Bollinger und das Führungsteam bei der Bewältigung von Altlasten erzielt haben, sowie über den offenen und transparenten Dialog, der während des gesamten Prozesses mit der Aufsichtsbehörde gepflegt wurde. Es ist wichtig, Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen, gleichzeitig richten wir unseren Blick auf die Zukunft und setzen uns weiterhin für ein nachhaltiges, qualitativ hochwertiges Wachstum ein. Unsere überarbeitete Kapitalpolitik spiegelt den stark kapitalgenerierenden Charakter unseres Geschäfts sowie einen ausgewogenen Ansatz der Kapitalausschüttung wider: Überschüssiges Kapital wird an die Aktionäre zurückgeführt, während die notwendige finanzielle Stärke und Flexibilität zur Umsetzung unserer bestätigten Finanzziele für den aktuellen Zyklus 2026–2028 gewahrt bleiben.»

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Über Julius Bär
Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende Juni 2026 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 547 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890 zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Abu Dhabi, Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lissabon, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

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Disclaimer für zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Medienmitteilung der Julius Bär Gruppe AG («das Unternehmen») umfasst zukunftsgerichtete Aussagen, welche die Absichten, Vorstellungen oder aktuellen Erwartungen und Prognosen der Gesellschaft über ihre zukünftigen Geschäftsergebnisse, finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten, Strategien, Möglichkeiten und das Geschäftsumfeld, in dem sie sich bewegt, widerspiegeln. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen alle Ereignisse, die keine historischen Fakten darstellen. Die Gesellschaft hat versucht, diese Aussagen durch die Verwendung von Worten wie «könnte», «wird», «sollte», «erwartet», «beabsichtigt», «schätzt», «sieht voraus», «glaubt», «versucht», «plant», «sagt voraus» und ähnlichen Begriffen zu kennzeichnen. Solche Aussagen werden auf der Grundlage von Schätzungen und Erwartungen gemacht, welche sich als falsch herausstellen können, obwohl die Gesellschaft sie im jetzigen Zeitpunkt als angemessen erachtet.

Diese zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen Risiken, Unklarheiten, Annahmen und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass das tatsächliche Geschäftsergebnis, die finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten und Möglichkeiten der Gesellschaft bzw. der Märkte, welche die Gesellschaft bedient oder zu bedienen beabsichtigt, wesentlich von diesen zukunftsgerichteten Aussagen abweichen können. Wichtige Faktoren, die zu solchen Abweichungen führen können, sind unter anderem: Veränderungen des Geschäfts- oder Marktumfelds, legislative, steuerliche oder regulatorische Entwicklungen, die allgemeine wirtschaftliche Lage in der Schweiz, der Europäischen Union und anderswo sowie die Möglichkeiten der Gesellschaft, auf Entwicklungen in der Finanzdienstleistungsindustrie zu reagieren. Zusätzliche Faktoren können die tatsächlichen Resultate, Leistungen oder Errungenschaften wesentlich beeinflussen. Vor dem Hintergrund dieser Ungewissheiten wird den Lesern davon abgeraten, sich unangemessen auf derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen. Die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften, ihre Direktoren, Manager, Arbeitnehmer und Berater übernehmen ausdrücklich keine Verpflichtung und beabsichtigen auch nicht, Aktualisierungen oder Korrekturen irgendwelcher in dieser Medienmitteilung enthaltener zukunftsgerichteter Aussagen vorzunehmen oder Änderungen in den Erwartungen der Gesellschaft oder Änderungen von Ereignissen, Bedingungen und Umständen, auf welchen diese zukunftsgerichteten Aussagen basieren, mitzuteilen, soweit dies nicht durch anwendbares Recht oder regulatorische Bestimmungen vorgeschrieben ist.

Julius Bär bestätigt Abschluss des FINMA-Enforcementverfahrens im Zusammenhang mit Altlasten

Julius Bär bestätigt Abschluss des FINMA-Enforcementverfahrens im Zusammenhang mit Altlasten

Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Julius Bär anerkennt die Schlussfolgerungen, die, wie der Ankündigung der FINMA zu entnehmen ist, von der Gruppe proaktiv durch umfassende Abhilfemassnahmen und in Abstimmung mit der FINMA adressiert wurden. Diese Massnahmen wurden durch die völlig neu aufgestellte Geschäftsleitung und als Teil der neuen Strategie der Gruppe umgesetzt.

Stefan Bollinger, Chief Executive Officer von Julius Bär, sagt: «Wir haben heute einen wichtigen Meilenstein erreicht, der die Anstrengungen bestätigt, die wir in den vergangenen 20 Monaten unternommen haben. Unser neu besetztes Führungsteam hat in Abstimmung mit der FINMA eine Reihe von Massnahmen ergriffen, um langjährige Altlasten anzugehen. Ich danke der FINMA für den offenen und konstruktiven Dialog ebenso wie unseren Mitarbeitenden für ihr Engagement, ihre Einsatzbereitschaft und Professionalität.»

Er fährt fort: «Diese weitreichenden Veränderungen haben Julius Bär zu dem einfacheren und stärkeren Unternehmen gemacht, das wir heute sind, mit einer soliden Grundlage und einer klaren strategischen Ausrichtung. Wir sind nun ganz auf die Zukunft fokussiert und freuen uns, nachhaltiges, qualitativ hochwertiges Wachstum und langfristige Wertschöpfung für unsere Kunden, Aktionäre und alle übrigen Interessengruppen zu schaffen.»

Neben der Abwicklung des Private-Debt-Geschäfts und verbundenen Massnahmen, die sich erheblich auf die Vergütung der involvierten Mitarbeitenden ausgewirkt haben, hat die Gruppe, zudem ein überarbeitetes Risiko- und Compliance-Rahmenwerk in Übereinstimmung mit der neuen, auf Wealth Management ausgerichteten Strategie eingeführt. Die Risikoorganisation und -prozesse wurden grundlegend gestärkt, dazu gehört auch die Trennung der Bereiche Risiko, Recht und Compliance. Die Gruppe hat ihre erste und zweite Verteidigungslinie weiter ausgebaut und zugleich in der gesamten Organisation eine Kultur disziplinierter Risikoverantwortung etabliert. Auf Ebene Verwaltungsrat und Geschäftsleitung wurde das Governance-Rahmenwerk erneuert, und ein neues Führungsteam ist nun im Amt.

Bestätigung der Strategie und Update Aktienrückkäufe
Mit Blick auf die Zukunft führt die Gruppe ihren Strategiezyklus 2026–2028 planmässig fort und hält an ihren Mittelfristzielen fest. In diesem Zusammenhang führt sie die Implementierung ihres überarbeiteten Risiko- und Compliance-Rahmens konsequent fort, wie kürzlich mit der Bekanntgabe der Halbjahresergebnisse 2026 bestätigt.

Die Forderung, zusätzliches CET1-Kapital in Höhe von CHF 250 Mio. zu halten, resultiert in einer faktischen Mindestanforderung für die CET1-Kapitalquote von 9.4 %. Dies entspricht einer Reduktion gegenüber der bisherigen Anforderung von CHF 500 Mio. Die von Julius Bär ausgewiesene CET1-Kapitalquote lag Ende Juni 2026 bei 18.5 %, was die robuste Kapitalausstattung der Gruppe bestätigt.

Julius Bär gibt bekannt, dass bei der FINMA ein Antrag zur Durchführung eines Aktienrückkaufprogramms eingereicht wurde, der noch der finalen Genehmigung bedarf.

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Über Julius Bär
Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende Juni 2026 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 547 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890 zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Abu Dhabi, Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lissabon, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

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Disclaimer für zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Medienmitteilung der Julius Bär Gruppe AG («das Unternehmen») umfasst zukunftsgerichtete Aussagen, welche die Absichten, Vorstellungen oder aktuellen Erwartungen und Prognosen der Gesellschaft über ihre zukünftigen Geschäftsergebnisse, finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten, Strategien, Möglichkeiten und das Geschäftsumfeld, in dem sie sich bewegt, widerspiegeln. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen alle Ereignisse, die keine historischen Fakten darstellen. Die Gesellschaft hat versucht, diese Aussagen durch die Verwendung von Worten wie «könnte», «wird», «sollte», «erwartet», «beabsichtigt», «schätzt», «sieht voraus», «glaubt», «versucht», «plant», «sagt voraus» und ähnlichen Begriffen zu kennzeichnen. Solche Aussagen werden auf der Grundlage von Schätzungen und Erwartungen gemacht, welche sich als falsch herausstellen können, obwohl die Gesellschaft sie im jetzigen Zeitpunkt als angemessen erachtet.

Diese zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen Risiken, Unklarheiten, Annahmen und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass das tatsächliche Geschäftsergebnis, die finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten und Möglichkeiten der Gesellschaft bzw. der Märkte, welche die Gesellschaft bedient oder zu bedienen beabsichtigt, wesentlich von diesen zukunftsgerichteten Aussagen abweichen können. Wichtige Faktoren, die zu solchen Abweichungen führen können, sind unter anderem: Veränderungen des Geschäfts- oder Marktumfelds, legislative, steuerliche oder regulatorische Entwicklungen, die allgemeine wirtschaftliche Lage in der Schweiz, der Europäischen Union und anderswo sowie die Möglichkeiten der Gesellschaft, auf Entwicklungen in der Finanzdienstleistungsindustrie zu reagieren. Zusätzliche Faktoren können die tatsächlichen Resultate, Leistungen oder Errungenschaften wesentlich beeinflussen. Vor dem Hintergrund dieser Ungewissheiten wird den Lesern davon abgeraten, sich unangemessen auf derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen. Die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften, ihre Direktoren, Manager, Arbeitnehmer und Berater übernehmen ausdrücklich keine Verpflichtung und beabsichtigen auch nicht, Aktualisierungen oder Korrekturen irgendwelcher in dieser Medienmitteilung enthaltener zukunftsgerichteter Aussagen vorzunehmen oder Änderungen in den Erwartungen der Gesellschaft oder Änderungen von Ereignissen, Bedingungen und Umständen, auf welchen diese zukunftsgerichteten Aussagen basieren, mitzuteilen, soweit dies nicht durch anwendbares Recht oder regulatorische Bestimmungen vorgeschrieben ist.

Präsentation des Halbjahresergebnisses 2026 der Julius Bär Gruppe

Präsentation des Halbjahresergebnisses 2026 der Julius Bär Gruppe

Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Stefan Bollinger, Chief Executive Officer der Julius Bär Gruppe AG, sagt: «Insgesamt haben wir im ersten Halbjahr 2026 eine starke operative Leistung erzielt und konnten einen Konzerngewinn auf Rekordniveau ausweisen. Dies ist auf eine deutlich erhöhte Kundenaktivität, ein Allzeithoch bei den verwalteten Vermögen, anhaltende Netto-Neugeldzuflüsse sowie eine weitere Verbesserung des operativen Hebels zurückzuführen. Diese Entwicklung unterstreicht die Stärke unseres Geschäftsmodells und die Fähigkeit unseres Teams, unsere Kundinnen und Kunden auch in einem anspruchsvollen und volatilen Marktumfeld effektiv zu unterstützen.

Die heutigen Ergebnisse stellen einen soliden Start in unseren neuen dreijährigen Strategiezyklus dar. Durch disziplinierte und konsequente Umsetzung erzielen wir bei allen unseren Prioritäten stetige Fortschritte, wobei unser Fokus besonders auf der Beschleunigung des organischen Wachstums liegt. Wir freuen uns, unsere Mittelfristziele zu bestätigen.»

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Alternative Performance-Kennzahlen und Überleitungen
Diese Medienmitteilung und andere Investorenmitteilungen enthalten bestimmte Finanzkennzahlen zur vergangenen und zukünftigen Performance und zur finanziellen Situation, die von den International Financial Reporting Standards (IFRS) nicht definiert oder festgelegt sind. Das Management ist der Meinung, dass diese alternativen Performance-Kennzahlen (Alternative Performance Measures, APM) – einschliesslich der konsistenten Adjustierung der Ergebnisse für Positionen im Zusammenhang mit Fusionen und Übernahmen (M&A) – nützliche Informationen über die finanzielle und operative Performance der Gruppe liefern. Diese APM verstehen sich als Ergänzung zu den IFRS-Performance-Kennzahlen, jedoch nicht als deren Ersatz. Die Definitionen der in dieser Medienmitteilung und anderen Investorenmitteilungen verwendeten APM sowie die Überleitungen zu den entsprechenden IFRS-Positionen finden sich im Kapitel Alternative Performance Measures des Halbjahresberichts 2026 (nur in Englisch vorliegend) unter www.juliusbaer.com/reports. Siehe auch Abschnitt Alternative Performance Measures am Ende dieser Medienmitteilung.

Performance-Analyse aus unterschiedlichen Berichtsperspektiven: ausgewiesen, adjustiert und zugrunde liegend
Zur Erhöhung der Transparenz stellt die Analyse in dieser Medienmitteilung die finanzielle Performance der Gruppe aus drei Perspektiven dar: ausgewiesen nach IFRS, adjustiert ohne M&A-bezogene Positionen sowie zugrunde liegend, wobei zusätzlich die Auswirkungen erhöhter Kreditverluste im 1. Halbjahr 2025 ausgeklammert werden.

Julius Bär erstellt den Konzernabschluss gemäss IFRS. Die Mittelfristziele der Gruppe für die Cost/Income Ratio und die Rendite auf dem CET1-Kapital (RoCET1) basieren jedoch auf adjustierten Ergebnissen, welche M&A-bezogene Auswirkungen auf Betriebsertrag und Geschäftsaufwand sowie auf die damit verbundenen Steuereffekte ausschliessen. In der Folge wird die Analyse der Entwicklung der Erfolgsrechnung sowohl auf ausgewiesener Basis als auch auf adjustierter Basis dargestellt, um das Rahmenwerk für die Performance-Beurteilung der Gruppe besser abzubilden.

Darüber hinaus weist die Gruppe darauf hin, dass das 1. Halbjahr 2025 durch eine wesentliche, nicht M&A-bezogene Position beeinflusst war: die deutlich erhöhten Netto-Kreditverluste in Höhe von CHF 130 Mio. (CHF 103 Mio. nach Steuern). Diese resultierten aus höheren Kreditwertberichtigungen auf ausgewählte Engagements in den Hypotheken- und Private-Debt-Kreditportfolios im 1. Halbjahr 2025. Um die zugrunde liegenden Performance-Trends klarer darzustellen, werden in der folgenden Analyse die adjustierten Ergebnisse des 1. Halbjahres 2026 zusätzlich mit den zugrunde liegenden Ergebnissen des 1. Halbjahres 2025 verglichen – das heisst, mit Ergebnissen, die sowohl um M&A-bezogene Positionen als auch um die oben genannten erhöhten Netto-Kreditverluste der Vorjahresperiode adjustiert wurden.

Erläuterung der Berichtsperspektiven

  • Ausgewiesen: Vollständige IFRS-Ergebnisse
  • Adjustiert: Ohne M&A-bezogene Positionen und damit verbundene Steuereffekte
  • Zugrunde liegend: Zusätzlicher Ausschluss der wesentlichen Kreditverluste im 1. Halbjahr 2025 (CHF 130 Mio., CHF 103 Mio. nach Steuern)

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Deutliches Wachstum der Kundenvermögen bei anhaltenden Netto-Neugeldzuflüssen
Die verwalteten Vermögen (AuM) stiegen auf einen Rekordwert von CHF 547 Mrd., was einem Plus von CHF 26 Mrd. (+5%) seit Jahresbeginn entspricht. Massgebend für diese Zunahme waren eine positive Marktentwicklung und Währungseffekte in Verbindung mit anhaltenden Netto-Neugeldzuflüssen. Die durchschnittlichen monatlichen AuM stiegen im Jahresvergleich um 7% auf CHF 526 Mrd. Einschliesslich der Custody-Vermögen (AuC) von CHF 102 Mrd. stiegen die gesamthaft verwalteten Kundenvermögen auf einen neuen Höchststand von CHF 649 Mrd.

Nach einem verhaltenen Jahresauftakt erreichten die Netto-Neugeldzuflüsse CHF 5.7 Mrd. (2.2% annualisiert), da die Fortschritte weiterhin durch die laufende Implementierung des überarbeiteten Risiko- und Compliance-Rahmens der Gruppe beeinflusst wurden. Alle Regionen verzeichneten Nettozuflüsse, mit besonders starken Beiträgen von Western Markets, einschliesslich der Schweiz. Nach einem Unterbruch in den ersten vier Monaten des Jahres 2026 setzte sich das Releveraging durch Kunden gegen Ende des Berichtszeitraums fort. Auch wenn die Auswirkungen der Implementierung des Risiko- und Compliance-Rahmens voraussichtlich bis ins Jahr 2027 andauern dürften, bekräftigt die Gruppe ihr Nettoneugeld-Wachstumsziel von 4–5% bis 2028.

Starker Anstieg des Betriebsertrags bei rekordhohen AuM und erhöhter Kundenaktivität
Der IFRS-Betriebsertrag erreichte CHF 2’276 Mio., was einem Anstieg von 26% gegenüber CHF 1’810 Mio. im 1. Halbjahr 2025 entspricht. Die Verbesserung reflektiert eine Erhöhung des Erfolgs aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, des Nettoerfolgs aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL (erfolgswirksam zum Fair Value) sowie des Erfolgs aus dem Zinsgeschäft. Darüber hinaus war der Vergleichszeitraum des Vorjahres durch zwei wesentliche Positionen beeinträchtigt: der M&A-bezogenen Nettoeffekt von CHF 99 Mio. aus dem Verkauf von Julius Baer Brazil und die oben erwähnten erhöhten Netto-Kreditverluste.

Da die M&A-bezogenen Anpassungen des Betriebsertrags in der ersten Hälfte von 2026 vernachlässigbar waren, belief sich der adjustierte Betriebsertrag ebenfalls auf CHF 2’276 Mio., was einem Anstieg von 12% gegenüber dem zugrunde liegenden Ergebnis von CHF 2’040 Mio. im Vorjahreszeitraum entspricht. Die entsprechende Bruttomarge stieg auf 87 Bp (1. Halbjahr 2025: 83 Bp).

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich um 12% auf CHF 1’279 Mio., wobei die wiederkehrenden Erträge um 10% auf CHF 984 Mio. anstiegen. Die hohe Kundenaktivität führte zu einer Zunahme der Courtagen und des Ertrags aus Wertschriftenemissionen um 12% auf CHF 448 Mio. Der Kommissionsaufwand ging um 1% auf CHF 153 Mio. zurück.

Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft erhöhte sich um 80% auf CHF 130 Mio., bedingt durch einen Rückgang beim Zinsaufwand um 21%, der den um 13% gesunkenen Zinsertrag mehr als ausglich. Trotz eines Anstiegs der durchschnittlichen Kreditvolumen im Vergleich zum Vorjahr sanken die Zinserträge aus Kundenausleihungen angesichts des anhaltenden Niedrigzinsumfelds um 16% auf CHF 529 Mio. Demgegenüber stieg der Zinsertrag aus dem Treasury-Portfolio – bestehend aus Schuldinstrumenten zu FVOCI (zum Fair Value durch das sonstige Ergebnis bewertet) sowie Zinserträgen aus Schuldinstrumenten zu fortgeführten Anschaffungskosten – um 2% auf CHF 270 Mio., gestützt durch einen leichten Anstieg der durchschnittlichen Bestände. Gleichzeitig ging der Zinsaufwand aus Verpflichtungen gegenüber Kunden um 22% auf CHF 582 Mio. zurück, in erster Linie bedingt durch tiefere Einlagenzinsen, obwohl die durchschnittlichen Bestände leicht zunahmen.

Der Erfolg aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL wuchs um 9% auf CHF 876 Mio. Die Erträge aus Devisen- und Edelmetallhandel sowie aus strukturierten Produkten fielen in den ersten drei Monaten des Jahres 2026 überdurchschnittlich stark aus und profitierten von Phasen erhöhter Volatilität und starken Kundenzuflüssen. In den Folgemonaten schwächten sie sich mit der Normalisierung der Marktbedingungen ab. Trotz etwas höherer Durchschnittsvolumen war der Ertrag aus Treasury Swaps rückläufig, was auf die gegenüber Vorjahr geringere Zinsdifferenz zwischen den US- und den Schweizer Zinssätzen zurückzuführen ist.

Der übrige ordentliche Erfolg nach IFRS stieg auf CHF 14 Mio. (1. Halbjahr 2025: CHF -83 Mio.), was den oben erwähnten M&A-bezogenen Effekt im 1. Halbjahr 2025 widerspiegelt. Im Vergleich zum adjustierten übrigen ordentlichen Erfolg von CHF 17 Mio. im 1. Halbjahr 2025 zeigte die Entwicklung einen geringfügigen Rückgang.

Die Nettokreditverluste auf finanziellen Vermögenswerten normalisierten sich auf CHF 23 Mio., nach CHF 130 Mio. im 1. Halbjahr 2025 (1. Halbjahr 2025, zugrunde liegend: keine).

Weitere Verbesserung des operativen Hebels, adjustierte Cost/Income Ratio bei 62.6%
Der IFRS-Geschäftsaufwand erreichte CHF 1’462 Mio., was einem Anstieg von 2% gegenüber CHF 1’440 Mio. im 1. Halbjahr 2025 entspricht. Der Personalaufwand stieg um 4% auf CHF 974 Mio., während der Sachaufwand gleichbleibend bei CHF 371 Mio. lag. Abschreibungen und Wertminderungen auf immateriellen Werten waren nahezu unverändert bei CHF 73 Mio. Abschreibungen auf Liegenschaften und Sachanlagen gingen um 8% auf CHF 44 Mio. zurück.

Der M&A-bezogene Geschäftsaufwand war im 1. Halbjahr 2026 vernachlässigbar (1. Halbjahr 2025: CHF 14 Mio.). Infolgedessen erreichte der adjustierte Geschäftsaufwand ebenfalls CHF 1’462 Mio., was einem Anstieg von 2% entspricht (1. Halbjahr 2025: CHF 1’426 Mio.).

Wie bereits kommuniziert, verfolgt die Gruppe das Ziel, bis 2028 Bruttoeffizienzsteigerungen von CHF 130 Mio. zu realisieren. Im 1. Halbjahr 2026 beliefen sich die im Zusammenhang mit dem Programm angefallenen Umsetzungskosten auf CHF 7 Mio., während die daraus resultierenden Nettokosteneinsparungen CHF 11 Mio. betrugen.

Der adjustierte Personalaufwand erhöhte sich um 4% auf CHF 974 Mio., was auf einen Anstieg des durchschnittlichen Personalbestands um 1% gegenüber dem Vorjahr sowie höhere leistungs- und erfolgsabhängige Vergütungen zurückzuführen ist. Per 30. Juni 2026 beschäftigte die Gruppe 7’675 Vollzeitkräfte (FTE), was einem Nettozuwachs von 285 Stellen seit Jahresbeginn entspricht. Davon stammten mehr als die Hälfte von der Internalisierung von Funktionen, die zuvor extern erbracht wurden, sowie einer einmaligen Definitionsänderung, die insbesondere mit der Behandlung von Langzeitabsenzen zusammenhing. Auf Nettobasis sank die Zahl der Kundenberaterinnen und Kundenberater (RMs) um 14 auf 1’247 FTE, was die Einstellung von 50 RMs und das Ausscheiden von 64 RMs reflektiert. Ein erheblicher Teil dieser Abgänge resultierte aus kontinuierlichen Performance-Management-Massnahmen. Gleichzeitig stiegen die durchschnittlichen AuM pro RM seit Jahresbeginn um 6% und erreichte zum Ende des Berichtszeitraums CHF 438 Mio.

Der adjustierte Sachaufwand war mit CHF 371 Mio. trotz einer Zunahme der Rückstellungen und Verluste um 3% auf CHF 37 Mio. stabil. Ohne Rückstellungen und Verluste in beiden Zeiträumen ging der Sachaufwand im Vergleich zum Vorjahr um 1% auf CHF 333 Mio. zurück. Die Auswirkungen höherer technologiebezogener Kosten nach dem Start des Projekts zur Modernisierung der IT-Plattform in der Schweiz wurden durch Kosteneinsparungen und Internalisierungen kompensiert.

Die adjustierten Abschreibungen auf Liegenschaften und Sachanlagen verringerten sich um 8% auf CHF 44 Mio., während sich die adjustierten Abschreibungen und Wertminderungen auf immateriellen Werten um 5% auf CHF 73 Mio. erhöhten. Letzteres war in erster Linie eine Auswirkung höherer IT-bezogener Investitionen der vergangenen Jahre.

Die adjustierte Cost/Income Ratio (ohne Rückstellungen und Verluste) verbesserte sich auf 62.6% (1. Halbjahr 2025, zugrunde liegend: 68.2%).

Rekord-Konzerngewinn
Danke des starken AuM-Wachstums, einer höheren Kundenaktivität sowie eines verbesserten operativen Hebels konnte die Profitabilität im 1. Halbjahr 2026 signifikant gesteigert werden. Der Gewinn vor Steuern nach IFRS stieg um 120% auf CHF 814 Mio., während die Ertragssteuern um 88% auf CHF 141 Mio. anstiegen. Infolgedessen erhöhten sich sowohl der IFRS-Konzerngewinn der Gruppe als auch der Gewinn pro Aktie (EPS) um 128% und erreichten einen Halbjahresrekord von CHF 673 Mio. bzw. CHF 3.27, verglichen mit CHF 295 Mio. bzw. CHF 1.44 in der Vorjahresperiode.

Der adjustierte Gewinn vor Steuern stieg auf CHF 814 Mio., ein Anstieg von 33% gegenüber dem zugrunde liegenden Ergebnis des Vorjahres. Die entsprechende Vorsteuermarge verbesserte sich um 6 Bp auf 31 Bp.

Teilweise als Folge der weiteren Umsetzung der OECD-Mindestbesteuerung in verschiedenen Jurisdiktionen erhöhte sich die adjustierte Steuerquote auf 17.3% (1. Halbjahr 2025, zugrunde liegend: 16.7%).

Der adjustierte Konzerngewinn der Gruppe wuchs auf CHF 673 Mio. und der adjustierte EPS stieg auf CHF 3.27, was einem Plus von 32% gegenüber den zugrunde liegenden Werten von CHF 511 Mio. bzw. CHF 2.49 im 1. Halbjahr 2025 entspricht.

Neben einer deutlichen Zunahme des CET1-Kapitals verbesserte sich die adjustierte RoCET1 auf 32% (1. Halbjahr 2025, zugrunde liegend: 28%).

Solide und liquide Bilanz
Im Vergleich zum Jahresende 2025 weitete sich die Bilanzsumme um 8% auf CHF 116.6 Mrd. aus, was in erster Linie auf einen Anstieg der Verpflichtungen gegenüber Kunden (Kundeneinlagen) um 8% auf CHF 72.1 Mrd. zurückzuführen war.

Die Kredite erhöhten sich um 5% auf CHF 44.4 Mrd., davon CHF 36.2 Mrd. Lombardkredite (+7%) und CHF 8.1 Mrd. Hypothekarkredite (-2%). Daraus resultierte ein Verhältnis von Ausleihungen zu Einlagen von 61%, ein Rückgang im Vergleich zu 63% Ende 2025.

Das gesamte Treasury-Portfolio wuchs um 15% auf CHF 17.6 Mrd., unterstützt durch einen Anstieg der zum FVOCI bewerteten finanziellen Vermögenswerte um 13% auf CHF 9.9 Mrd. sowie der finanziellen Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten um 17% auf CHF 7.7 Mrd.

Das den Aktionären der Julius Bär Gruppe AG zurechenbare Eigenkapital stieg um 2% auf CHF 7.4 Mrd.

Die Bilanz bleibt sehr liquid bei einer Liquiditätsdeckungsquote von 344% (Ende 2025: 261%).

Solide Kapitalausstattung
In der ersten Hälfte von 2026 verstärkte Julius Bär die bereits solide Kapitalausstattung beträchtlich.

Im Vergleich zum Jahresende 2025 nahm das CET1-Kapital um CHF 0.4 Mrd. bzw. 9% auf CHF 4.3 Mrd. zu. Trotz der Rückzahlung von Additional-Tier-1-Kapitalinstrumenten (AT1) in Höhe von USD 350 Mio. im März 2026 erhöhten sich das Tier-1-Kapital und das Gesamtkapital um CHF 0.1 Mrd. auf CHF 5.6 Mrd. bzw. CHF 5.7 Mrd.

Am 30. Juni 2026 beliefen sich die risikogewichteten Aktiven (RWA) auf CHF 23.3 Mrd., ein Anstieg von CHF 0.6 Mrd. oder 3% verglichen mit dem Stand Ende 2025. Dies war zurückzuführen auf höhere Kreditrisikopositionen, die sich um CHF 0.3 Mrd. auf CHF 11.2 Mrd. erhöhten, sowie eine vergleichbare Zunahme der Marktrisikopositionen auf CHF 2.1 Mrd. Die operationellen Risikopositionen und nicht gegenparteibezogenen Risikopositionen blieben unverändert bei CHF 9.3 Mrd. bzw. CHF 0.6 Mrd.

Diese Entwicklungen führten zu einer CET1-Kapitalquote von 18.5% (Ende 2025: 17.4%) und einer Gesamtkapitalquote von 24.4% (Ende 2025: 24.7%). Gleichzeitig wuchs das Gesamtengagement um 7% auf CHF 120 Mrd., was in einer Tier 1 Leverage Ratio von 4.7% resultierte (Ende 2025: 4.9%).

Die Kapitalausstattung der Gruppe bleibt somit solide: Die CET1-Quote sowie die Gesamtkapitalquote liegen deutlich über den internen Untergrenzen der Gruppe von 11% bzw. 15% und deutlich über den Ende Juni 2026 geltenden regulatorischen Mindestanforderungen von 8.4% bzw. 12.6%. Die Tier 1 Leverage Ratio befindet sich weiterhin komfortabel über dem regulatorischen Schwellenwert von 3.0%.

*Die M&A-bezogenen Anpassungen waren im 1. Halbjahr 2026 vernachlässigbar..

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Die Ergebniskonferenz für Analysten und Investoren wird um 8.30 Uhr (MESZ) via Webcast übertragen. Sämtliche Unterlagen (Präsentation, Halbjahresbericht 2026, Zeitreihen-Tabellen sowie die vorliegende Medienmitteilung) stehen unter www.juliusbaer.com zur Verfügung.
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Media Relations, Tel. +41 (0) 58 888 8888
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Wichtige Termine

23. November 2026: Veröffentlichung des Interim Management Statement für die ersten zehn Monate 2026

1. Februar 2027: Veröffentlichung und Präsentation des Jahresergebnisses 2026

15. März 2027: Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2026, einschliesslich des Vergütungsberichts 2026

15. März 2027: Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts 2026

15. April 2027: Generalversammlung, Zürich

Über Julius Bär
Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende Juni 2026 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 547 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890 zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Abu Dhabi, Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lissabon, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.juliusbaer.com

Disclaimer für zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Medienmitteilung der Julius Bär Gruppe AG («das Unternehmen») umfasst zukunftsgerichtete Aussagen, welche die Absichten, Vorstellungen oder aktuellen Erwartungen und Prognosen der Gesellschaft über ihre zukünftigen Geschäftsergebnisse, finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten, Strategien, Möglichkeiten und das Geschäftsumfeld, in dem sie sich bewegt, widerspiegeln. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen alle Ereignisse, die keine historischen Fakten darstellen. Die Gesellschaft hat versucht, diese Aussagen durch die Verwendung von Worten wie «könnte», «wird», «sollte», «erwartet», «beabsichtigt», «schätzt», «sieht voraus», «glaubt», «versucht», «plant», «sagt voraus» und ähnlichen Begriffen zu kennzeichnen. Solche Aussagen werden auf der Grundlage von Schätzungen und Erwartungen gemacht, welche sich als falsch herausstellen können, obwohl die Gesellschaft sie im jetzigen Zeitpunkt als angemessen erachtet.

Diese zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen Risiken, Unklarheiten, Annahmen und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass das tatsächliche Geschäftsergebnis, die finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten und Möglichkeiten der Gesellschaft bzw. der Märkte, welche die Gesellschaft bedient oder zu bedienen beabsichtigt, wesentlich von diesen zukunftsgerichteten Aussagen abweichen können. Wichtige Faktoren, die zu solchen Abweichungen führen können, sind unter anderem: Veränderungen des Geschäfts- oder Marktumfelds, legislative, steuerliche oder regulatorische Entwicklungen, die allgemeine wirtschaftliche Lage in der Schweiz, der Europäischen Union und anderswo sowie die Möglichkeiten der Gesellschaft, auf Entwicklungen in der Finanzdienstleistungsindustrie zu reagieren. Zusätzliche Faktoren können die tatsächlichen Resultate, Leistungen oder Errungenschaften wesentlich beeinflussen. Vor dem Hintergrund dieser Ungewissheiten wird den Lesern davon abgeraten, sich unangemessen auf derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen. Die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften, ihre Direktoren, Manager, Arbeitnehmer und Berater übernehmen ausdrücklich keine Verpflichtung und beabsichtigen auch nicht, Aktualisierungen oder Korrekturen irgendwelcher in dieser Medienmitteilung enthaltener zukunftsgerichteter Aussagen vorzunehmen oder Änderungen in den Erwartungen der Gesellschaft oder Änderungen von Ereignissen, Bedingungen und Umständen, auf welchen diese zukunftsgerichteten Aussagen basieren, mitzuteilen, soweit dies nicht durch anwendbares Recht oder regulatorische Bestimmungen vorgeschrieben ist.

Julius Bär ernennt Peter Burrill zum Chief Financial Officer und Mitglied der Geschäftsleitung

Julius Bär ernennt Peter Burrill zum Chief Financial Officer und Mitglied der Geschäftsleitung

Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Peter Burrill ist ein ausgewiesener Finanzexperte mit über 30 Jahren Berufserfahrung in Deutschland, Grossbritannien und den Vereinigten Staaten. Er stösst von Standard Chartered zu Julius Bär, wo er neun Jahre tätig war, zuletzt als Interim Group CFO und Mitglied des Group Management Teams. Davor war er während fünf Jahren Group Head Central Finance und stellvertretender CFO. In diesen Funktionen transformierte er den Finanzbereich umfassend, von der Kerninfrastruktur und dem Operating Model bis hin zum Aufbau eines leistungsstarken internationalen Teams. Zuvor war er bei der Deutschen Bank in Frankfurt als Group Controller und Co-Head Group Finance tätig und verantwortete die Steuerung aller gruppenweiten Finanzfunktionen, einschliesslich Finanzberichterstattung und Regulierung. Seine Laufbahn begann er bei KPMG, wo er 20 Jahre als Wirtschaftsprüfer im Bereich Financial Services arbeitete und als Partner in den Niederlassungen München und Frankfurt fungierte. Er hat einen Bachelorabschluss in Betriebswirtschaftslehre von der University of California, Santa Barbara.

Stefan Bollinger, Chief Executive Officer von Julius Bär, sagt: «Wir freuen uns sehr, Peter Burrill bei Julius Bär willkommen zu heissen. Er verfügt über fundierte, breit gefächerte Finanzexpertise und hat das gesamte Spektrum von Finanz- und Regulierungsfunktionen erfolgreich geleitet. Er bringt umfangreiche internationale Erfahrung in unseren Kernmärkten und wertvolle Sachkenntnisse aus seiner Tätigkeit bei einer stark auf Wealth Management ausgerichteten Bank mit. Damit ist er eine ausgezeichnete Ergänzung für unser Team und wird dazu beitragen, unser führendes Vermögensverwaltungsgeschäft weiter zu stärken und auszubauen sowie die guten Partnerschaften mit allen Interessengruppen zu festigen.»

Er fügt hinzu: «Ich danke Evie Kostakis für ihr langjähriges Engagement bei Julius Bär und ihre wertvollen Beiträge. Für ihren weiteren Weg wünschen wir ihr viel Erfolg und alles Gute.»

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Über Julius Bär
Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende April 2026 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 528 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890 zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Abu Dhabi, Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lissabon, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

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Interim Management Statement für die ersten vier Monate 2026*

Interim Management Statement für die ersten vier Monate 2026*

Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

  • Wachstum der verwalteten Vermögen auf Rekordwert von CHF 528 Mrd., gestützt durch starke Aktienmarktperformance und Netto-Neugeldzuflüsse von CHF 3 Mrd.
  • Anstieg der Bruttomarge auf 90 Basispunkte (Bp) im Vergleich zu zugrunde liegendem** Niveau von 80 Bp im 2. Halbjahr 2025, was auf ausserordentlich hohe aktivitätsabhängige Erträge zurückzuführen ist
  • Operativer Hebel (Operating Leverage) weiter verbessert; Cost/Income Ratio verbessert auf 62% (2. Halbjahr 2025, zugrunde liegend: 67%) und adjustierte Vorsteuermarge auf 32 Bp erhöht (2. Halbjahr 2025, zugrunde liegend: 26 Bp)
  • Bilanz der Gruppe weiterhin äusserst liquide und Kapitalausstattung stark bei einer weiter verbesserten CET1-Kapitalquote von 18.1% (Ende 2025: 17.4%), die deutlich über den Mindestanforderungen liegt
  • Geschäftsleitung weiter gestärkt durch die Ernennung von Thomas Frauenlob, Co-Head Region Western Markets & Switzerland, und Rajesh Manwani, Co-Head Global Products & Solutions

Stefan Bollinger, CEO von Julius Bär, sagt: «In den ersten vier Monaten des Jahres 2026 verzeichneten wir beim Betriebsertrag den stärksten Jahresauftakt in der Geschichte der Julius Bär Gruppe, während sich der operative Hebel weiter verbesserte. Diese insgesamt starke Performance ist auf ein Rekordhoch bei den verwalteten Vermögen, eine ausserordentlich starke Kundenaktivität und anhaltende Kostendisziplin zurückzuführen. Das Ergebnis unterstreicht die Stärke unseres Geschäftsmodells und die Qualität unserer unabhängigen, persönlichen Beratung, mit der wir unsere Kundinnen und Kunden in äusserst volatilen Märkten und unsicheren Zeiten zur Seite stehen.»

«Gleichzeitig haben wir bei unseren strategischen und operativen Prioritäten weiterhin solide Fortschritte erzielt und sind auf Kurs, um unsere Mittelfristziele zu erreichen.»

Rekordhohe verwaltete Vermögen
Die verwalteten Vermögen (AuM) erreichten einen Rekordwert von CHF 528 Mrd., was einem Anstieg um 1% gegenüber dem Jahresende 2025 entspricht. Dieses Wachstum war einer positiven Marktperformance und Netto-Neugeldzuflüssen von CHF 3.0 Mrd. zu verdanken. Zusammen machten diese beiden Faktoren den Negativeffekt der weiteren Aufwertung des Schweizer Frankens mehr als wett. Die durchschnittlichen monatlichen AuM stiegen auf CHF 520 Mrd. (2. Halbjahr 2025: CHF 507 Mrd.). Die annualisierte Netto-Neugeldrate von 1.7% (2. Halbjahr 2025: 2.7%) war beeinflusst durch die fortgesetzte Umsetzung des umfassend überarbeiteten Risiko- und Compliance-Rahmens der Gruppe, die erhöhte Unsicherheit infolge des anhaltenden Nahostkonflikts sowie eine Pause beim Releveraging durch Kunden.

Derweil verzeichnete die Rekrutierung neuer Talente eine positive Dynamik: In den ersten vier Monaten des Jahres 2026 wurden mehr als 30 Kundenberaterinnen und Kundenberater eingestellt, und Anstellungsgespräche mit nahezu 50 weiteren Kandidaten befinden sich in fortgeschrittenem Stadium. Angesichts des anhaltenden Erfolgs bei der Gewinnung hochqualifizierter Fachkräfte sowie der verstärkten Ausrichtung auf verbessertes organisches Wachstum bekräftigt die Gruppe ihr Netto-Neugeldziel von 4–5% bis 2028.

Aktivitätsabhängige Erträge führen zu starker Bruttomarge und Cost/Income Ratio
Aufgrund eines deutlichen Anstiegs der Kundenaktivität erhöhte sich die adjustierte Bruttomarge um 10 Bp auf 90 Bp (2. Halbjahr 2025, zugrunde liegend: 80 Bp). Die aktivitätsabhängigen Erträge waren in den ersten drei Monaten des Jahres besonders stark, bevor sie im April merklich nachliessen.

Die Beiträge der einzelnen Ertragskomponenten zur Bruttomarge entwickelten sich wie folgt:

  • Wiederkehrende Erträge (innerhalb des Erfolgs aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft): 37 Bp (2. Halbjahr 2025: 37 Bp).
  • Zinsabhängige Erträge: 23 Bp (2. Halbjahr 2025: 24 Bp); ein Anstieg des Beitrags vom Erfolg aus dem Zinsgeschäft auf 5 Bp (2. Halbjahr 2025: 2 Bp) wurde durch den Rückgang des Beitrags vom Ertrag aus Treasury Swaps auf 18 Bp (2. Halbjahr 2025: 22 Bp) ausgeglichen.
  • Aktivitätsabhängige Erträge: 29 Bp (2. Halbjahr 2025: 20 Bp), davon stammten 11 Bp (2. Halbjahr 2025: 10 Bp) aus den nicht-wiederkehrenden Erträgen innerhalb des Erfolgs aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft und 18 Bp (2. Halbjahr 2025: 10 Bp) aus dem Erfolg aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL (ohne Ertrag aus Treasury Swaps).

Die Gruppe konzentriert sich weiter darauf, Kostendisziplin auf allen Unternehmensebenen zu verankern und die Effizienz im Tagesgeschäft zu stärken. Die Umsetzung der bis Ende 2028 angestrebten Bruttokosteneinsparungen von CHF 130 Mio. auf Run-Rate-Basis verläuft planmässig.

Vor dem Hintergrund der starken Entwicklung der aktivitätsabhängigen Bruttomarge und anhaltender Kostendisziplin verbesserte sich die adjustierte Cost/Income Ratio auf 62% (2. Halbjahr 2025, zugrunde liegend: 67%), während die adjustierte Vorsteuermarge auf 32 Bp stieg (2. Halbjahr 2025, zugrunde liegend: 26 Bp).

Starke Kapitalausstattung
Getragen von der starken Profitabilität der ersten vier Monate 2026 schritt die Bildung von CET1-Kapital zügig voran. Dadurch verbesserte sich die CET1-Kapitalquote auf 18.1% gegenüber 17.4% zum Jahresende 2025. Nach der Rückzahlung von Additional-Tier-1-Kapitalinstrumenten (AT1) im Nennwert von USD 350 Mio. im März 2026 belief sich die Gesamtkapitalquote der Gruppe auf 24.0% (Ende 2025: 24.7%) und die Tier 1 Leverage Ratio betrug 4.8% (Ende 2025: 4.9%)***.

Auf diesen Niveaus lagen die CET1-Quote und die Gesamtkapitalquote der Gruppe weiterhin deutlich über den internen Untergrenzen von 11% bzw. 15% sowie sehr deutlich über den entsprechenden regulatorischen Mindestanforderungen von 8.4% bzw. 12.6%. Die Tier 1 Leverage Ratio befand sich weit über der regulatorischen Mindestanforderung von 3.0%.

Geschäftsleitung weiter gestärkt
Die Gruppe hat Thomas Frauenlob, Co-Head Region Western Markets & Switzerland, mit Sitz in Zürich, und Rajesh Manwani, Co-Head Global Products & Solutions, mit Sitz in Singapur, per 1. Juni 2026 in ihre Geschäftsleitung berufen. Diese Veränderung stärkt die Geschäftsleitung weiter und gewährleistet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Gruppenfunktionen sowie Kunden- und Produktvertretung. Gleichzeitig reflektiert diese Zusammensetzung die klare Wachstumsausrichtung der Gruppe. In diesem Zusammenhang wird die Funktion des Group General Counsel, die von Christoph Hiestand wahrgenommen wird, künftig nicht mehr Teil der Geschäftsleitung sein, bleibt jedoch weiterhin direkt dem CEO unterstellt, ohne Änderung der Verantwortlichkeiten im Tagesgeschäft.

Ausblick
Nach der im April festgestellten Abschwächung der Kundenaktivität rechnet die Gruppe derzeit nicht damit, dass das aussergewöhnlich hohe Niveau der Kundenaktivität des ersten Quartals 2026 in den kommenden Monaten erneut erreicht wird. Die insgesamt starke Entwicklung in den ersten Monaten – unterstützt durch das Ausbleiben wesentlicher Einmaleffekte – versetzt die Gruppe jedoch in die Lage, für das erste Halbjahr 2026 einen IFRS-Konzerngewinn zu erwarten, der deutlich über demjenigen des ersten Halbjahres 2025 liegen dürfte.

Q&A-Webcast
Im Anschluss an die heutige Veröffentlichung des Interim Management Statements für die ersten vier Monate 2026 werden Stefan Bollinger, CEO von Julius Bär, sowie CFO Evie Kostakis um 8.15 Uhr (MESZ) eine Frage-Antwort-Runde mit Analysten abhalten. Der Webcast wird live übertragen und bleibt abrufbar unter www.juliusbaer.com/webcast.

 

* Basierend auf ungeprüfter Betriebsrechnung. Bezüglich der Verwendung der Alternative Performance Measures wird auf den Abschnitt ‘Alternative Performance Measures’ am Ende dieser Medienmitteilung verwiesen.

** 2025 waren die adjustierten Ergebnisse und Performance-Kennzahlen durch erhebliche Netto-Kreditverluste beeinträchtigt. In den ‘zugrunde liegenden’ Ergebnissen ist der Einfluss dieser Kreditverluste im Jahr 2025 nicht berücksichtigt.

*** Basierend auf 100% Gewinnrealisierung; für regulatorische Meldezwecke gemäss B3F ist die Erfassung von Gewinnen auf 70% begrenzt, wenn die Finanzergebnisse nicht von externen Wirtschaftsprüfern geprüft oder begutachtet wurden. Auf dieser Grundlage betrugen die CET1-Kapitalquote Ende April 2026 17.7%, die Gesamtkapitalquote 23.5% und die Leverage Ratio 4.7%.

Wichtige Termine

  • 21. Juli 2026: Veröffentlichung und Präsentation des Halbjahresergebnisses 2026
  • 23. November 2026: Veröffentlichung des Interim Management Statements für die ersten zehn Monate 2026

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Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Abu Dhabi, Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lissabon, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

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Disclaimer für zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Medienmitteilung der Julius Bär Gruppe AG («das Unternehmen») umfasst zukunftsgerichtete Aussagen, welche die Absichten, Vorstellungen oder aktuellen Erwartungen und Prognosen der Gesellschaft über ihre zukünftigen Geschäftsergebnisse, finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten, Strategien, Möglichkeiten und das Geschäftsumfeld, in dem sie sich bewegt, widerspiegeln. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen alle Ereignisse, die keine historischen Fakten darstellen. Die Gesellschaft hat versucht, diese Aussagen durch die Verwendung von Worten wie «könnte», «wird», «sollte», «erwartet», «beabsichtigt», «schätzt», «sieht voraus», «glaubt», «versucht», «plant», «sagt voraus» und ähnlichen Begriffen zu kennzeichnen. Solche Aussagen werden auf der Grundlage von Schätzungen und Erwartungen gemacht, welche sich als falsch herausstellen können, obwohl die Gesellschaft sie im jetzigen Zeitpunkt als angemessen erachtet.

Diese zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen Risiken, Unklarheiten, Annahmen und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass das tatsächliche Geschäftsergebnis, die finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten und Möglichkeiten der Gesellschaft bzw. der Märkte, welche die Gesellschaft bedient oder zu bedienen beabsichtigt, wesentlich von diesen zukunftsgerichteten Aussagen abweichen können. Wichtige Faktoren, die zu solchen Abweichungen führen können, sind unter anderem: Veränderungen des Geschäfts- oder Marktumfelds, legislative, steuerliche oder regulatorische Entwicklungen, die allgemeine wirtschaftliche Lage in der Schweiz, der Europäischen Union und anderswo sowie die Möglichkeiten der Gesellschaft, auf Entwicklungen in der Finanzdienstleistungsindustrie zu reagieren. Zusätzliche Faktoren können die tatsächlichen Resultate, Leistungen oder Errungenschaften wesentlich beeinflussen. Vor dem Hintergrund dieser Ungewissheiten wird den Lesern davon abgeraten, sich unangemessen auf derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen. Die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften, ihre Direktoren, Manager, Arbeitnehmer und Berater übernehmen ausdrücklich keine Verpflichtung und beabsichtigen auch nicht, Aktualisierungen oder Korrekturen irgendwelcher in dieser Medienmitteilung enthaltener zukunftsgerichteter Aussagen vorzunehmen oder Änderungen in den Erwartungen der Gesellschaft oder Änderungen von Ereignissen, Bedingungen und Umständen, auf welchen diese zukunftsgerichteten Aussagen basieren, mitzuteilen, soweit dies nicht durch anwendbares Recht oder regulatorische Bestimmungen vorgeschrieben ist.

Alternative Performance Measures
This media release and other communication to investors contain certain financial measures of historical and future performance and financial position that are not defined or specified by International Financial Reporting Standards (IFRS). Management believes that these alternative performance measures (APMs) provide useful information regarding the Group’s financial and operating performance. These APMs should be regarded as complementary information to, and not as a substitute for, the IFRS results.

Adjusted results are derived by excluding from the IFRS financial results the impact on operating income (new since 1 January 2025) or on operating expenses related to acquisitions or divestments of businesses or participations (i.e. M&A transactions) as well as the taxes on those respective items. The M&A-related adjustments can represent inter alia items such as gain or loss on disposal; recycling of currency translation adjustments; amortisation of acquired customer relationships; goodwill impairment charges; M&A-related restructuring costs (examples of which include employee termination benefits that relate directly to the restructuring; contract termination costs; onerous contract provisions; consulting fees that relate directly to the restructuring; expected costs from when operations cease until final disposal); fees paid to advisers on the planning, execution, or financing of M&A transactions; integration-related IT or other general expenses; additional provisions set up for litigation or the recovered amount from the seller.

Julius Bär kündigt Änderung in der Geschäftsleitung an

Julius Bär kündigt Änderung in der Geschäftsleitung an

Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Stefan Bollinger, CEO von Julius Bär, sagt: «Ich danke Evie Kostakis für ihre Führung und ihr unermüdliches Engagement für unser Unternehmen. Während ihrer 13 Jahre bei Julius Bär, davon die letzten sechs zunächst als stellvertretender CFO und seit 2022 als CFO der Gruppe, hat sie massgebend dazu beigetragen, unsere Präsenz strategisch zu optimieren, unsere operative Effizienz zu steigern und unsere Investorenbasis zu stärken. Unter ihrer Leitung wurde das Finanzierungsprofil diversifiziert, die digitale Transformation im Finanzbereich beschleunigt und eine leistungsfähige Finanzorganisation aufgebaut. Die entschlossene Führung von Evie Kostakis war entscheidend, um Julius Bär im Hinblick auf langfristigen Erfolg neu auszurichten.»

«Persönlich bin ich Evie Kostakis sehr dankbar für ihre Unterstützung und Impulse seit meinem Eintritt bei Julius Bär. Im Namen der Geschäftsleitung sowie des Verwaltungsrates danke ich ihr und wünsche ihr alles Gute für den nächsten Schritt.»

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Über Julius Bär
Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende 2025 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 521 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890 zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Abu Dhabi, Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lissabon, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.juliusbaer.com

 

Ordentliche Generalversammlung der Julius Bär Gruppe AG

Ordentliche Generalversammlung der Julius Bär Gruppe AG

Im Einzelnen fasste die Generalversammlung 2026 der Julius Bär Gruppe AG die folgenden Beschlüsse:

  • Die Jahresrechnung und Konzernrechnung 2025 sowie der Nachhaltigkeitsbericht 2025 wurden genehmigt und der Vergütungsbericht 2025 in einer Konsultativabstimmung gutgeheissen.
  • Der Verwendung des Bilanzgewinns und einer Dividende von CHF 2.60 pro Namenaktie wurde zugestimmt. Die Dividende unterliegt der schweizerischen Verrechnungssteuer und gelangt ab dem 15. April 2026 zur Auszahlung.
  • Den Mitgliedern des Verwaltungsrates und der Geschäftsleitung wurde für das Geschäftsjahr 2025 Entlastung erteilt.
  • Der maximale Gesamtbetrag der Vergütung des Verwaltungsrates für die kommende Amtsdauer (GV 2026 – GV 2027) wurde genehmigt.
  • Ebenso genehmigt wurden für die Geschäftsleitung der Gesamtbetrag der variablen Barvergütungselemente für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2025, der Gesamtbetrag der variablen anteilsbasierten Vergütungselemente, die im laufenden Geschäftsjahr 2026 zugeteilt werden, und der maximale Gesamtbetrag der fixen Vergütung für das kommende Geschäftsjahr 2027.
  • Die Mitglieder des Verwaltungsrates Noel Quinn als Präsident des Verwaltungsrates, Bruce Fletcher, Jürg Hunziker, Kathryn Shih, Tomas Varela Muiña und Eunice Zehnder-Lai wurden je für eine Amtsdauer von einem Jahr wiedergewählt.
  • Urban Angehrn und Colin Bell wurden als neue unabhängige Mitglieder des Verwaltungsrates für eine Amtsdauer von einem Jahr gewählt.
  • Bruce Fletcher, Kathryn Shih und Eunice Zehnder-Lai wurden für eine Amtsdauer von einem Jahr als Mitglieder des Vergütungsausschusses (welcher Teil des Nominations- & Vergütungsausschusses war und nun in zwei unabhängige Ausschüsse aufgeteilt wird) gewählt.
  • Die KPMG AG, Zürich, wurde für ein weiteres Jahr als Revisionsstelle gewählt.
  • Dr. Marc Nater, Wenger Plattner Rechtsanwälte, Küsnacht, wurde bis und mit der nächsten ordentlichen Generalversammlung 2027 als unabhängiger Stimmrechtsvertreter gewählt.
  • Der Einführung eines Kapitalbands und der Änderung der Statuten wurde zugestimmt.

Die detaillierten Abstimmungsresultate und das Kurzprotokoll werden innerhalb eines Tages auf der Website unter www.juliusbaer.com/agm publiziert.

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Einladung zur Generalversammlung publiziert

Einladung zur Generalversammlung publiziert

Zürich, 19. März 2026 – Die Julius Bär Gruppe AG hat heute die Einladung zur Generalversammlung, welche am Donnerstag, 09. April 2026 stattfindet, publiziert. Die Dokumente sind online verfügbar unter www.juliusbaer.com/agm.

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Veränderungen im Verwaltungsrat der Julius Bär Gruppe

Veränderungen im Verwaltungsrat der Julius Bär Gruppe

Zürich, 16. März 2026 – Die Julius Bär Gruppe gibt heute bekannt, dass Olga Zoutendijk beschlossen hat, sich an der nächsten Generalversammlung (GV) am 9. April 2026 nicht zur Wiederwahl in den Verwaltungsrat zu stellen. Sie wird daher zu diesem Zeitpunkt vom Verwaltungsrat zurücktreten.

Noel Quinn, Verwaltungsratspräsident der Julius Bär Gruppe, sagt: «Ich danke Olga Zoutendijk sehr für ihre bedeutenden und wertvollen Beiträge für Julius Bär in den letzten sieben Jahren. Olga Zoutendijk war seit ihrem Eintritt in den Verwaltungsrat ein geschätztes Mitglied des Audit Committee und des Governance & Risk Committee. Sie hat in dieser Zeit massgeblich zu zahlreichen konstruktiven Debatten beigetragen. Nachdem nun für Julius Bär eine zweijährige Übergangsphase zu Ende gegangen ist und sich das Unternehmen in einer gestärkten Position befindet, sieht Olga Zoutendijk den richtigen Zeitpunkt für ihren Rücktritt an unserer GV 2026 gekommen.»

«Anfang Februar haben wir angekündigt, dass Urban Angehrn an der GV 2026 als neues Mitglied des Verwaltungsrates vorgeschlagen wird. Ich freue mich, heute mitteilen zu können, dass wir Colin Bell als ein weiteres Mitglied des Verwaltungsrates zur Wahl an der GV 2026 nominieren werden.»

Colin Bell ist eine vielseitig qualifizierte Führungspersönlichkeit aus der Bankenbranche. Er verfügt über umfassende Erfahrung in Unternehmensführung sowie ausgezeichnete Fachkenntnisse in den Bereichen Geldwäschereiprävention, Financial Crime Compliance und Non-Financial Risk. Hinzu kommen spezifisches technisches Know-how und geopolitische Kenntnisse. Er hat vor kurzem seine Exekutivkarriere beendet, um Beratungsaufgaben und einzelne Verwaltungsratsmandate anzunehmen. Durch seine früheren Tätigkeiten als Group Chief Compliance Officer bei HSBC sowie Group Chief Compliance Officer und Head Non-Financial Risk bei UBS versteht Colin Bell, wie eine branchenkonforme Compliance-Funktion betrieben wird. Er hat sowohl bei HSBC als auch bei UBS wichtige und komplexe Transformationsprogramme zur Verbesserung von Richtlinien und Systemen geleitet. Colin Bell verfügt über ein gutes Netzwerk zu wichtigen Aufsichtsbehörden bei der Financial Conduct Authority, Prudential Regulation Authority und der Europäischen Zentralbank; zudem arbeitete er in seiner Funktion als Group Chief Compliance Officer und Head Non-Financial Risk bei UBS eng mit der FINMA zusammen. Des Weiteren leitete Colin die europäischen Aktivitäten und die non-ring-fenced Bankgeschäfte der HSBC als CEO HSBC Europe und CEO HSBC Bank plc.

Noel Quinn sagt: «Ich freue mich sehr darauf, Colin Bell im Verwaltungsrat willkommen zu heissen. Er verfügt über weitreichende Erfahrung und wird mit seinen beim Aufbau und bei der Umsetzung anspruchsvoller Compliance-Programme erworbenen Fähigkeiten sowie mit seinen bedeutenden Kompetenzen im Bereich der Unternehmens- und Technologietransformation wichtige Beiträge leisten.»

Aufgrund der vorgeschlagenen Veränderungen in der Zusammensetzung des Verwaltungsrates, die an der bevorstehenden GV vorgebracht werden, wird die Julius Bär Gruppe ihre hinsichtlich Geschlechterdiversität selbst gesetzten Ziele und entsprechende Vorgaben bedauerlicherweise vorerst nicht erreichen. Der Verwaltungsrat ist aktiv mit der Suche und Auswahl hochqualifizierter Kandidatinnen befasst, die die Expertise des Verwaltungsrates weiter stärken und dessen Bekenntnis zu Diversität unterstützen. Der Verwaltungsrat wird den Aktionären zu gegebener Zeit, vorzugsweise noch vor der nächsten ordentlichen GV 2027, geeignete Nominierungen vorschlagen.

Weitere Einzelheiten zur Zusammensetzung des Verwaltungsrates und der Komitees werden mit der Einladung zur GV bekannt gegeben, die im März veröffentlicht wird.

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Julius Bär veröffentlicht Geschäftsbericht 2025 und Nachhaltigkeitsbericht 2025

Julius Bär veröffentlicht Geschäftsbericht 2025 und Nachhaltigkeitsbericht 2025

Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Zürich, 16. März 2026 – Die Julius Bär Gruppe veröffentlichte heute den Geschäftsbericht 2025 (einschliesslich Vergütungsbericht), den Nachhaltigkeitsbericht 2025 sowie den Geschäftsbericht 2025 (Financial Statement IFRS) der Bank Julius Bär & Co. AG. Diese Dokumente sind online verfügbar unter www.juliusbaer.com/reports.

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Die Julius Bär Gruppe kündigt Veränderungen im Verwaltungsrat an

Die Julius Bär Gruppe kündigt Veränderungen im Verwaltungsrat an

Noel Quinn, Verwaltungsratspräsident der Julius Bär Gruppe, sagt: «Ich möchte Richard Campbell-Breeden herzlich für seine wichtigen und bedeutenden Beiträge für Julius Bär während den letzten acht Jahren danken, insbesondere für seine Führungsstärke seit seiner Ernennung zum Vizepräsidenten im Februar 2024. Richard Campbell-Breeden leitete den Rekrutierungsprozess für einen neuen CEO und Verwaltungsratspräsidenten von Julius Bär. Nachdem er beide Positionen erfolgreich besetzt und einen reibungslosen Übergang gewährleistet hat, sieht er nun den richtigen Zeitpunkt gekommen, anlässlich der Generalversammlung 2026 als Vizepräsident und Mitglied des Verwaltungsrates zurückzutreten.»

«Ich freue mich sehr, dass Jürg Hunziker bereit ist, die Nachfolge von Richard Campbell-Breeden als Vizepräsident anzutreten. Seit meinem Beginn als Verwaltungsratspräsident konnte ich mich davon überzeugen, wie wertvoll Jürg Hunziker mit seiner 40-jährigen Karriere im Technologie- und Finanzdienstleistungsbereich – sowohl international als auch in der Schweiz – für uns ist. Hinzu kommt seine Erfahrung als CEO und beim Aufbau erfolgreicher, kundenorientierter Unternehmen. Er ist ein ausgezeichneter Anwärter für das Amt des Vizepräsidenten.»

Die Ernennung von Jürg Hunziker gewährleistet, dass der Verwaltungsrat weiterhin über eine dauerhafte Vertretung auf höchster Ebene in der Schweiz verfügt, die nach wie vor ein wichtiger Wachstumsmarkt für Julius Bär ist und wo sich der Hauptsitz des Unternehmens befindet.

Darüber hinaus teilt die Julius Bär Gruppe mit, dass Urban Angehrn zugestimmt hat, dem Verwaltungsrat nach der GV 2026 als unabhängiges, nicht exekutives Mitglied beizutreten, unter Vorbehalt der Zustimmung der Aktionäre.

Noel Quinn sagt: «Ich freue mich sehr, Urban Angehrn in unserem Verwaltungsrat willkommen zu heissen. Er bringt mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Finanzbranche in unserem Heimmarkt Schweiz mit. Dazu gehören seine letzte Funktion als CEO der FINMA sowie seine früheren Rollen bei der Zurich Insurance Group als Mitglied des Executive Committee und Group Chief Investment Officer. Urban Angehrn besitzt umfangreiches Fachwissen im Investmentmanagement sowie im Risikomanagement in grossen und komplexen Unternehmen. Er verfügt zudem über tiefgreifende Kenntnisse der globalen Finanzmärkte, von Regulierung und Corporate Governance. Ich bin überzeugt, dass er unseren Verwaltungsrat in dessen Geschäftsaufsicht und mit seinem Wissen in Bezug auf die Schweizer Finanzbranche weiter stärken wird.»

Weitere Einzelheiten zur Zusammensetzung des Verwaltungsrates und der Komitees werden mit der Einladung zur GV bekanntgegeben, die im März veröffentlicht wird.

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Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Abu Dhabi, Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lissabon, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.juliusbaer.com

 

 

Präsentation des Jahresabschlusses 2025 der Julius Bär Gruppe

Präsentation des Jahresabschlusses 2025 der Julius Bär Gruppe

Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Stefan Bollinger, Chief Executive Officer der Julius Bär Gruppe AG, sagt: «Wir haben im Jahr 2025 eine starke Leistung erbracht – ein Beleg für unsere Widerstandsfähigkeit, das anhaltende Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden sowie das grosse Engagement unserer Mitarbeitenden. Wir fokussieren uns nun vollumfänglich darauf, profitables Wachstum zu erzielen und unsere strategische Transformation voranzutreiben. Ich bin sehr zufrieden mit der positiven Dynamik, die im gesamten Unternehmen entstanden ist, und mit den spürbaren Fortschritten, die wir in zahlreichen Bereichen gemacht haben: von der Vereinfachung unseres Betriebsmodells und der geschärften Kundenorientierung bis hin zur Stärkung der Governance und der Erneuerung unseres Führungsteams. Alles in allem war 2025 ein erfolgreiches Übergangsjahr und wir sind nun gut aufgestellt, um unsere Mittelfristziele zu erreichen.»

Alternative Performance-Kennzahlen und Überleitungen
Diese Medienmitteilung und andere Investorenmitteilungen enthalten bestimmte Finanzkennzahlen zur vergangenen und zukünftigen Performance und zur finanziellen Situation, die von IFRS nicht definiert oder festgelegt sind. Das Management ist der Meinung, dass diese alternativen Performance-Kennzahlen (Alternative Performance Measures, APM) –einschliesslich der konsistenten Adjustierung der Ergebnisse für Positionen im Zusammenhang mit Fusionen und Übernahmen (M&A) – nützliche Informationen über die finanzielle und operative Performance der Gruppe liefern. Diese APM verstehen sich als Ergänzung zu den IFRS-Performance-Kennzahlen, jedoch nicht als deren Ersatz. Die Definitionen der in dieser Medienmitteilung und anderen Investorenmitteilungen verwendeten APM sowie die Überleitungen zu den entsprechenden IFRS-Positionen finden sich im Kapitel Alternative Performance Measures des Geschäftsberichtes 2025 (nur in Englisch vorliegend) unter www.juliusbaer.com/APM. Siehe auch Abschnitt Alternative Performance Measures am Ende dieser Medienmitteilung.

Insgesamt verbesserte zugrunde liegende Geschäftsperformance gegenüber Vorjahr
Die Entwicklung des IFRS-Konzerngewinns gegenüber Vorjahr war beeinträchtigt durch die einmalige Auflösung von Steuerrückstellungen im Jahr 2024, durch den Netto-Effekt von CHF 99 Mio. aus dem Abschluss des Verkaufs des inländischen Brasiliengeschäfts – Julius Baer Brasil Gestão de Patrimônio e Consultoria de Valores Mobiliários Ltda. (Julius Baer Brazil) – im März 2025 sowie durch 2025 verbuchte Netto-Kreditverluste von CHF 213 Mio. Letztere resultierten aus zuvor kommunizierten Erhöhungen von Kreditwertberichtigungen nach einer umfassenden Kreditüberprüfung. Diese war im November von der neuen Risikomanagement-Leitung – unter Berücksichtigung der neu ausgerichteten Strategie von Julius Bär sowie der umfassend überarbeiteten Leitlinien zur Risikobereitschaft – abgeschlossen worden. Ende 2025 wurden die Auswirkungen der erhöhten Kreditwertberichtigungen auf das Finanzergebnis teilweise durch Wiedereingänge aus Kreditwertberichtigungen ausgeglichen, die in erster Linie mit den 2023 angefallenen Kreditverlusten aus dem damals grössten Einzelengagement im Private-Debt-Kreditbuch zusammenhingen. Der IFRS-Gewinn vor Steuern ging im Vergleich zum Vorjahr um 11% auf CHF 938 Mio. zurück. Da sich die IFRS-Ertragssteuern auf CHF 174 Mio. (2024: CHF 32 Mio.) erhöhten, verringerten sich der IFRS-Konzerngewinn und der IFRS-Gewinn pro Aktie um 25% auf CHF 764 Mio. bzw. CHF 3.72.

Auf der üblichen adjustierten Basis der Gruppe (bei der M&A-bezogene Positionen ausgeschlossen sind) ging der Gewinn vor Steuern um 2% auf CHF 1’053 Mio. zurück und die Vorsteuermarge gab um 2 Basispunkte (Bp) auf 21 Bp nach. Da sich die adjustierten Ertragssteuern auf CHF 175 Mio. erhöhten (2024: CHF 32 Mio.), sanken der adjustierte Konzerngewinn und der adjustierte Gewinn pro Aktie um 16% auf CHF 878 Mio. bzw. CHF 4.27. Auf derselben Basis ging die adjustierte Rendite auf dem CET1-Kapital (RoCET1) auf 23% zurück (2024: 32%).

Bei Ausschluss der Auswirkungen der Netto-Kreditverluste aus den adjustierten Ergebnissen 2025 stieg der zugrunde liegende Gewinn vor Steuern um 17% auf CHF 1’266 Mio., während sich die zugrunde liegende Vorsteuermarge um 2 Bp auf 25 Bp verbesserte. Nachdem die zugrunde liegende Steuerquote im Jahr 2024 3% betrug, lag sie 2025 auf einem normalen Niveau von 17%. Der zugrunde liegende Konzerngewinn belief sich auf CHF 1’048 Mio., was einer Zunahme von CHF 1 Mio. entspricht. Der zugrunde liegende Gewinn pro Aktie liegt nach wie vor bei CHF 5.10, und die zugrunde liegende RoCET1 ging (nach einem substanziellen Anstieg des CET1-Kapitals im Vergleich zum Vorjahr) auf 28% zurück.

Steigende Aktienmärkte und anhaltende Netto-Neugeldzuflüsse sorgten für 5% AuM-Wachstum
Vor dem Hintergrund der weiteren Risikoreduzierung im Kundenbuch verzeichnete die Gruppe solide Netto-Neugeldzuflüsse von CHF 14.4 Mrd. (2.9%). Diese stammten vorwiegend von Kundschaft mit Domizil in Schlüsselmärkten in Asien (insbesondere Hongkong, Indien, Singapur und Thailand), Westeuropa (insbesondere Grossbritannien & Irland, Deutschland, Spanien und Portugal) und im Nahen Osten (hauptsächlich Vereinigte Arabische Emirate).

Die positiven Auswirkungen von anhaltenden Netto-Zuflüssen und steigenden globalen Aktienmärkten machten den Effekt des stärkeren Schweizer Frankens (insbesondere gegenüber dem US-Dollar) sowie der Veräusserung und Entkonsolidierung von Julius Baer Brazil (mit AuM von CHF 8 Mrd.) mehr als wett. In der Folge erhöhten sich die AuM um 5% auf rekordhohe CHF 521 Mrd. Die durchschnittlichen monatlichen AuM stiegen um 7% auf CHF 499 Mrd. Einschliesslich der Custody-Vermögen von CHF 93 Mrd. wuchsen die Kundenvermögen um 4% auf ein Allzeithoch von CHF 614 Mrd.

IFRS-Betriebsertrag beeinträchtigt durch Netto-Kreditverluste und Brasilien-Verkauf, doch zugrunde liegender Betriebsertrag dank AuM-Wachstum gestiegen
Der IFRS-Betriebsertrag gab um 3% auf CHF 3’760 Mio. nach (2024: CHF 3’861 Mio.). Der positive Effekt des höheren Erfolgs aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft und der Anstieg des Erfolgs aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL (erfolgswirksam zum Fair Value) wurde durch den Rückgang des Erfolgs aus dem Zinsgeschäft, die bereits genannten gestiegenen Netto-Kreditverluste und durch den Rückgang des übrigen ordentlichen Erfolgs mehr als kompensiert. Grund für Letzteres war grösstenteils der Einmaleffekt des Verkaufs von Julius Baer Brazil, hauptsächlich wegen nicht liquiditätswirksamer kumulierter Währungsumrechnungsdifferenzen, die bereits früher im Eigenkapital der Gruppe berücksichtig wurden.

Unter Ausschluss des M&A-bezogenen Effekts auf den Betriebsertrag lag der adjustierte Betriebsertrag unverändert bei CHF 3’861 Mio. Entsprechend beträgt die adjustierte Bruttomarge 77 Bp (2024: 83 Bp). Unter Ausschluss der Auswirkung der CHF 213 Mio. Netto-Kreditverluste auf den adjustierten Betriebsertrag wuchs der zugrunde liegende Betriebsertrag um 6% auf CHF 4’073 Mio., in erster Linie aufgrund des 7%igen Anstiegs der durchschnittlichen monatlichen AuM im Vergleich zum Vorjahr. Die entsprechende adjustierte Bruttomarge nahm um 1 Bp auf 82 Bp ab.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich um 5% auf CHF 2’314 Mio. Die wiederkehrenden Erträge (Summe von Beratungs- und Verwaltungsgebühren und Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft aus anderen Dienstleistungen) nahmen um 5% auf CHF 1’822 Mio. zu. Die erhöhte Kundenaktivität führte zu einem Anstieg der Courtagen und des Ertrags aus Wertschriftenemissionen um 12% auf CHF 802 Mio. Der Kommissionsaufwand nahm um 23% auf CHF 310 Mio. zu.

Da sich die zinsabhängigen Ertragskomponenten weiter in Richtung Erfolg aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL verlagerten, verringerte sich der Erfolg aus dem Zinsgeschäft um CHF 252 Mio. auf CHF 125 Mio. Obwohl die Kundenausleihungen im Vergleich zum Vorjahr um 1% höher ausfielen, führte die Kombination von anhaltend rückläufigen Zinsen, der relativen Verlagerung zu geringer verzinsten Krediten in Schweizer Franken und ein schwächerer US-Dollar zu einem Rückgang der Zinserträge aus Kundenausleihungen um 29% auf CHF 1’159 Mio. Die Erträge aus dem Treasury-Portfolio (Summe von Zinsertrag aus Schuldinstrumenten zu FVOCI [zum Fair Value durch das sonstige Ergebnis bewertet] und Zinsertrag aus Schuldinstrumenten zu fortgeführten Anschaffungskosten) verringerten sich um 11% auf CHF 530 Mio. und die Zinserträge aus Forderungen gegenüber Banken um 51% auf CHF 139 Mio. Teilweise wegen niedrigeren Zinsen und Wechselkurseffekten sank der Zinsaufwand aus Verpflichtungen gegenüber Kunden um 23% auf CHF 1’398 Mio. und der Zinsaufwand aus Verpflichtungen gegenüber Banken ging um 22% auf CHF 147 Mio. zurück. Eine Netto-Zunahme der Anleiheemissionen in Verbindung mit einer relativen Verlagerung hin zu Euro- und US-Dollar-denominierten Schuldinstrumenten führten zu einem Anstieg des Zinsaufwands aus emittierten Schuldinstrumenten um 22% auf CHF 144 Mio.

Der Erfolg aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL erhöhte sich um CHF 326 Mio. bzw. 25% auf CHF 1’608 Mio. Dies widerspiegelt einen bedeutenden Anstieg des Ertrags aus Treasury Swaps wegen höherer Volumina und einer ausgeweiteten durchschnittlichen Differenz zwischen US- und Schweizer Zinsen. Die Erträge aus strukturierten Produkten und Devisenhandel steigerten sich in den ersten vier Monaten von 2025, namentlich während der Volatilitätsspitze Anfang April nach den US-Zoll-Ankündigungen, ehe sie im weiteren Jahresverlauf zurückgingen.

Der adjustierte übrige ordentliche Erfolg erhöhte sich um CHF 14 Mio. auf CHF 26 Mio.

Verbesserte zugrunde liegende Cost/Income Ratio, nachdem Bruttokosteneinsparungsziel übertroffen wurde
Der Geschäftsaufwand nach IFRS nahm im Vorjahresvergleich um 1% auf CHF 2’823 Mio. zu. Der Personalaufwand erhöhte sich um 3% auf CHF 1’851 Mio. und die Abschreibungen und Wertminderungen auf immateriellen Vermögenswerten gingen um 6% auf CHF 154 Mio. hoch, während der Sachaufwand um 7% auf CHF 722 Mio. zurückging. Die Abschreibungen auf Liegenschaften und Sachanlagen verzeichneten einen Rückgang um 4% auf CHF 96 Mio.

Wie in früheren Jahren umfasst der adjustierte Geschäftsaufwand in der Analyse und Erörterung der Ergebnisse in dieser Medienmitteilung sowie im Management-Report im Auszug aus dem Geschäftsbericht 2025 keine M&A-bezogenen Kosten (CHF 15 Mio. gegenüber CHF 24 Mio. im Jahr 2024). Auf dieser Basis stieg der adjustierte Geschäftsaufwand um 1% auf CHF 2’808 Mio.

Kostensenkungsmassnahmen führten per Ende 2025 zu Bruttoeinsparungen von CHF 130 Mio. auf Run-Rate-Basis. Das ursprüngliche Einsparungsziel von CHF 110 Mio. wurde um CHF 20 Mio. übertroffen. Die Gesamtkosten zur Erreichung dieses Einsparungsziels belaufen sich auf CHF 40 Mio. Wie bereits kommuniziert, strebt die Gruppe im Strategiezyklus 2026–2028 bis Ende 2028 auf Run-Rate-Basis weitere Bruttokosteneinsparungen von CHF 130 Mio. durch strukturelle Effizienzsteigerungen an. Die Gesamtkosten zur Erreichung dieses Einsparungsziels liegen aktuellen Schätzungen zufolge bei rund CHF 65 Mio.

Der adjustierte Personalaufwand stieg um 4% auf CHF 1’848 Mio., teilweise aufgrund höherer Incentive- und leistungsbezogener Kosten, einer Zunahme der Aufwendungen für Vorsorgeeinrichtungen sowie höherer Abfindungszahlungen. Ende 2025 beschäftigte die Gruppe 7’390 Vollzeitkräfte (FTE), 205 FTE weniger als Ende 2024. Der Anstieg um 184 FTE durch die Internalisierung von zuvor externen Mitarbeitenden wurde durch den Rückgang im Zusammenhang mit Julius Baer Brazil (-250 FTE) und durch weitere Massnahmen mehr als wettgemacht. Ende 2025 betrug die Anzahl Kundenberaterinnen und Kundenberater (RM) 1’262 FTE, 118 FTE weniger als im Vorjahr, davon 28 RM-Stellen weniger durch den Verkauf von Julius Baer Brazil.

Der adjustierte Sachaufwand ging um 7% auf CHF 714 Mio. zurück, obwohl sich die Rückstellungen und Verluste um 28% auf CHF 56 Mio. erhöhten. Ohne Rückstellungen und Verluste verringerte sich der adjustierte Sachaufwand um 9% auf CHF 658 Mio. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen einer Verminderung bei den Beratungshonoraren und Rechtskosten sowie tieferen Ausgaben für externe Mitarbeitende zuzuschreiben.

Während sich die adjustierten Abschreibungen auf Liegenschaften und Sachanlagen um 3% auf CHF 96 Mio. reduzierten, erhöhten sich die adjustierten Abschreibungen und Wertminderungen auf immateriellen Werten um 8% auf CHF 150 Mio. Dieser Anstieg war in erster Linie eine Auswirkung höherer IT-bezogener Investitionen der vergangenen Jahre.

Die adjustierte Cost/Income Ratio (ohne adjustierte Rückstellungen und Verluste) erhöhte sich auf 71.3% (2024: 70.9%). Ohne den Effekt der CHF 213 Mio. Netto-Kreditverluste auf den adjustierten Betriebsertrag im Jahr 2025 verbesserte sich die zugrunde liegende Cost/Income Ratio um 3 Prozentpunkte auf 67.6%.

Solide und liquide Bilanz
Trotz der Auswirkungen eines deutlich schwächeren US-Dollars wuchs die Bilanz um CHF 2.4 Mrd. auf CHF 107.5 Mrd. Grund dafür war hauptsächlich die Zunahme der finanziellen Verbindlichkeiten zum Fair Value (Emission von strukturierten Produkten) um 35% bzw. CHF 4.2 Mrd. auf CHF 16.4 Mrd., was teilweise durch den 3%igen Rückgang (CHF 1.9 Mrd.) der Verpflichtungen gegenüber Kunden (Kundeneinlagen) auf CHF 66.8 Mrd. kompensiert wurde.

Die Kredite erhöhten sich um 1% auf CHF 42.1 Mrd., davon CHF 33.8 Mrd. Lombardkredite (+2%) und CHF 8.3 Mrd. Hypotheken (-2%). Das Verhältnis von Ausleihungen zu Einlagen stieg infolgedessen auf 63% (Ende 2024: 61%).

Während die Bargeldbestände und Guthaben bei Zentralbanken um 12% auf CHF 7.2 Mrd. zurückgingen, erhöhten sich die Forderungen aus Securities-Financing-Geschäften um 70% auf CHF 9.8 Mrd. Das gesamte Treasury-Portfolio, erfasst in allen finanziellen Vermögenswerten zu FVOCI (Rückgang um 18% auf CHF 8.7 Mrd.) und anderen finanziellen Vermögenswerten zu fortgeführten Anschaffungskosten (Zunahme um 24% auf CHF 6.5 Mrd.), verringerte sich um 4% auf CHF 15.3 Mrd.

Das den Aktionären der Julius Bär Gruppe AG zurechenbare Eigenkapital stieg um 6% auf CHF 7.2 Mrd.

Die Bilanz bleibt sehr liquid bei einer Liquiditätsdeckungsquote von 261% (Ende 2024: 292% bzw. 282% auf pro forma-B3F-äquivalenter Basis).

Solide Kapitalisierung
In der Schweiz wurde der finale Basel-III-Standard (B3F) zu Beginn des Geschäftsjahres 2025 umgesetzt. Im Vergleich zum Jahresende 2024 hat das CET1-Kapital um CHF 0.4 Mrd. bzw. 10% auf CHF 3.9 Mrd. zugenommen. Die kombinierten positiven Effekte aus dem erwirtschafteten Konzerngewinn und der anhaltenden Umkehr (Pull-to-Par) der Wertminderung (2021 und 2022) der im Treasury-Portfolio der Gruppe gehaltenen Anleihen (zum FVOCI bewertete finanzielle Vermögenswerte) übertrafen die Auswirkung der einbehaltenen Beiträge für eine Dividende deutlich. Nach der Platzierung von Perpetual Tier 1 Subordinated-Anleihen über USD 400 Mio. im Februar 2025 und der Rückzahlung von Perpetual Tier 1 Subordinated-Anleihen über CHF 350 Mio. im Juni 2025 erhöhten sich das Tier 1 Kapital um 4% auf CHF 5.5 Mrd. und das Gesamtkapital um 5% auf CHF 5.6 Mrd.

Die risikogewichteten Aktiven (RWA) beliefen sich auf CHF 22.7 Mrd. Die Kreditrisikopositionen betrugen CHF 11.0 Mrd., operationelle Risikopositionen CHF 9.3 Mrd., Marktrisikopositionen CHF 1.8 Mrd. und nicht gegenparteibezogene Risikopositionen CHF 0.6 Mrd. Im Vergleich dazu lagen die gesamthaften RWA Ende 2024 bei CHF 20.2 Mrd. bzw. CHF 25.2 Mrd. auf pro forma-B3F-äquivalenter Basis.

Diese Entwicklungen führten zu einer CET1-Kapitalquote von 17.4% (Ende 2024: 17.8% bzw. 14.2% auf pro forma-B3F-äquivalenter Basis) und einer Gesamtkapitalquote von 24.7% (Ende 2024: 26.4% bzw. 21.1% auf pro forma-B3F-äquivalenter Basis). Das Gesamtengagement stieg um 3% auf CHF 111 Mrd., die Tier 1 Leverage Ratio lag unverändert bei 4.9%.

Die Kapitalisierung der Gruppe bleibt somit solide: Die CET1-Quote und die Gesamtkapitalquote liegen weiterhin deutlich über den eigenen Untergrenzen der Gruppe von 11% bzw. 15% und sehr deutlich über den Ende 2025 geltenden regulatorischen Mindestanforderungen von 8.3% bzw. 12.5%. Die Tier 1 Leverage Ratio befindet sich weiterhin komfortabel über der regulatorischen Mindestanforderung von 3.0%.

Antrag auf unveränderte ordentliche Dividende von CHF 2.60 pro Aktie
Im Rahmen der Kapitalausschüttungspolitik der Gruppe wird der Verwaltungsrat der Julius Bär Gruppe AG für das Geschäftsjahr 2025 eine unveränderte ordentliche Dividende von CHF 2.60 pro Aktie beantragen. Unter Vorbehalt der Zustimmung der Aktionäre an der Generalversammlung vom 9. April 2026 erfolgt die Auszahlung der Dividende am 15. April 2026. Die Dividende unterliegt der schweizerischen Verrechnungssteuer von 35%.

Rückkehr zu solidem Fundament und positive Dynamik zur Erreichung der 2026–2028 Ziele
Neben der starken zugrunde liegenden finanziellen Performance markierte das Jahr 2025 den Startpunkt einer umfassenden mittelfristigen Transformation von Julius Bär. Dabei wurden in zwei zentralen Bereichen wesentliche Fortschritte erzielt: i) konsequente Adressierung und Bewältigung von Altlasten bei gleichzeitig kontinuierlicher Risikoreduktion des Geschäfts, ii) Festlegung und erfolgreiche Umsetzung der neuen strategischen Ausrichtung, die den Stakeholdern im Juni 2025 vorgestellt wurde.

Mit den nun geltenden überarbeiteten Leitlinien zur Risikobereitschaft, die jetzt vollständig auf das Kerngeschäft Wealth Management ausgerichtet sind, sowie nach Abschluss der Kreditüberprüfung und einer grundlegenden Optimierung der Risikoprozesse und -organisation hat die Gruppe Altlasten erfolgreich aufgearbeitet und Geschäftsrisiken weiter reduziert. Gleichzeitig wurde eine Reihe konsequenter Massnahmen umgesetzt, um die Governance und die Verantwortlichkeiten innerhalb der Organisation zu stärken. Dazu gehört die Vereinfachung des Betriebsmodells, die Überarbeitung des Vergütungssystems und die Einführung eines gruppenweiten Culture & Conduct-Programms. Zudem wurde eine neue Führungsstruktur geschaffen mit einer schlankeren und erneuerten Geschäftsleitung sowie den Ernennungen eines neuen Chief Risk Officer, Chief Compliance Officer und Chief Operating Officer.

Gleichzeitig wurden wichtige Meilensteine bei der Umsetzung der zentralen strategischen Prioritäten erzielt: Ausgewogenheit zwischen Wachstum, Risiko und Kostendisziplin – unterstützt durch technologische und kulturelle Transformation. Im Bereich Kosten und Effizienz hat die Gruppe ihre Ziele für das Kostensenkungsprogramm 2025 übertroffen, eine neue globale Finanzplattform eingeführt und in der Schweiz ein Projekt zur Modernisierung der IT-Infrastruktur gestartet.

Im Hinblick auf die Wachstumsambition von Julius Bär wurden mehrere Massnahmen in den Bereichen Produktivität der Frontorganisation, Kundenangebot, Produktdurchdringung und geografische Präsenz eingeleitet. Zusätzliche Impulse wurden durch die neue Einheit Global Products & Solutions erzielt, die nun vollständig operativ ist. Um die Umsetzung weiter zu unterstützen und insbesondere das organische Wachstum zu fördern, hat die Gruppe ein dediziertes, dreijähriges Revenue & Growth-Programm lanciert.

Insgesamt war 2025 ein entscheidendes Übergangsjahr für die Gruppe, das ein stärkeres Fundament und eine positive Dynamik bei der Umsetzung geschaffen hat. Julius Bär ist nun gut aufgestellt in den Strategiezyklus 2026–2028 gestartet und ist auf Kurs, um die Mittelfristziele zu erreichen.
 

* Unter Ausschluss von 2025 verbuchten M&A-bezogenen Positionen und Netto-Kreditverlusten.

** Die Kapitalquoten per Ende 2024 auf pro forma finalem Basel-III-Standard-äquivalenter Basis.

__________________________


Die Ergebniskonferenz für Analysten und Investoren durch Stefan Bollinger (Chief Executive Officer) und Evie Kostakis (Chief Financial Officer) wird um 8.30 Uhr (MEZ) via Webcast übertragen. Im Anschluss erfolgt um 10.15 Uhr (MEZ) eine Präsentation für die Medien. Sämtliche Unterlagen (Präsentation, Auszug aus dem Geschäftsbericht 2025, Zeitreihen-Tabellen sowie die vorliegende Medienmitteilung) stehen unter www.juliusbaer.com zur Verfügung.

Diese Medienmitteilung liegt auch in englischer Sprache vor. Massgebend ist die englische Version.

Kontakte
Media Relations, Tel. +41 (0) 58 888 8888
Investor Relations, Tel. +41 (0) 58 888 5256

Wichtige Termine

16. März 2026: Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2025, einschliesslich des Vergütungsberichts 2025

16. März 2026: Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts 2025

9. April 2026: Generalversammlung, Zürich

13. April 2026: Dividendenabgang (Ex-Dividendendatum)

14. April 2026: Dividendenstichtag

15. April 2026: Ausschüttungstag Dividende

22. Mai 2026: Veröffentlichung des Interim Management Statement für die ersten vier Monate 2026

21. Juli 2026: Veröffentlichung und Präsentation des Halbjahresergebnisses 2026

Über Julius Bär
Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende 2025 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 521 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890 zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Abu Dhabi, Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, Lissabon, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.juliusbaer.com

Disclaimer für zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Medienmitteilung der Julius Bär Gruppe AG («das Unternehmen») umfasst zukunftsgerichtete Aussagen, welche die Absichten, Vorstellungen oder aktuellen Erwartungen und Prognosen der Gesellschaft über ihre zukünftigen Geschäftsergebnisse, finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten, Strategien, Möglichkeiten und das Geschäftsumfeld, in dem sie sich bewegt, widerspiegeln. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen alle Ereignisse, die keine historischen Fakten darstellen. Die Gesellschaft hat versucht, diese Aussagen durch die Verwendung von Worten wie «könnte», «wird», «sollte», «erwartet», «beabsichtigt», «schätzt», «sieht voraus», «glaubt», «versucht», «plant», «sagt voraus» und ähnlichen Begriffen zu kennzeichnen. Solche Aussagen werden auf der Grundlage von Schätzungen und Erwartungen gemacht, welche sich als falsch herausstellen können, obwohl die Gesellschaft sie im jetzigen Zeitpunkt als angemessen erachtet.

Diese zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen Risiken, Unklarheiten, Annahmen und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass das tatsächliche Geschäftsergebnis, die finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten und Möglichkeiten der Gesellschaft bzw. der Märkte, welche die Gesellschaft bedient oder zu bedienen beabsichtigt, wesentlich von diesen zukunftsgerichteten Aussagen abweichen können. Wichtige Faktoren, die zu solchen Abweichungen führen können, sind unter anderem: Veränderungen des Geschäfts- oder Marktumfelds, legislative, steuerliche oder regulatorische Entwicklungen, die allgemeine wirtschaftliche Lage in der Schweiz, der Europäischen Union und anderswo sowie die Möglichkeiten der Gesellschaft, auf Entwicklungen in der Finanzdienstleistungsindustrie zu reagieren. Zusätzliche Faktoren können die tatsächlichen Resultate, Leistungen oder Errungenschaften wesentlich beeinflussen. Vor dem Hintergrund dieser Ungewissheiten wird den Lesern davon abgeraten, sich unangemessen auf derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen. Die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften, ihre Direktoren, Manager, Arbeitnehmer und Berater übernehmen ausdrücklich keine Verpflichtung und beabsichtigen auch nicht, Aktualisierungen oder Korrekturen irgendwelcher in dieser Medienmitteilung enthaltener zukunftsgerichteter Aussagen vorzunehmen oder Änderungen in den Erwartungen der Gesellschaft oder Änderungen von Ereignissen, Bedingungen und Umständen, auf welchen diese zukunftsgerichteten Aussagen basieren, mitzuteilen, soweit dies nicht durch anwendbares Recht oder regulatorische Bestimmungen vorgeschrieben ist.

Jean Nabaa wird Chief Operating Officer; Cindy Leggett-Flynn zum Head Group Communications ernannt

Jean Nabaa wird Chief Operating Officer; Cindy Leggett-Flynn zum Head Group Communications ernannt

Die Julius Bär Gruppe gibt heute neue Ernennungen und organisatorische Veränderungen bekannt, mit denen die Transformation und Strategieumsetzung der Gruppe weiter vorangetrieben werden.

Der zum COO ernannte Jean Nabaa verfügt über mehr als 20 Jahre internationale Erfahrung im Finanzdienstleistungsbereich mit Schwerpunkt Wealth Management. Zu Julius Bär kommt er von der HSBC, wo er zuletzt als COO International Wealth and Premier Banking und als COO Global Private Banking tätig war. Zuvor hatte er COO-Funktionen bei der Standard Chartered Bank und der Bank of America Merrill Lynch inne. Seine Karriere begann er bei McKinsey & Company in der Schweiz. Jean Nabaa ist Schweizer Staatsbürger und hat einen MBA-Abschluss von INSEAD sowie einen Master of Science in Economics von der Universität Lausanne.

Stefan Bollinger, CEO von Julius Bär, sagt: «Ich freue mich sehr, Jean Nabaa bei Julius Bär willkommen zu heissen. Mit seinem Fachwissen bringt er herausragende Kompetenzen in unser Unternehmen ein. Sein Eintritt erfolgt zu einem für Julius Bär bedeutenden Zeitpunkt. Jean Nabaa wird in seiner Rolle als COO massgeblich dazu beitragen, Operational Excellence, die Optimierung von Front-to-Back-Prozessen sowie technologische Fortschritte und Innovation voranzutreiben – allesamt entscheidende Faktoren zur Verbesserung des Kundenerlebnisses und Erreichung unserer Geschäftsziele sowie bei der Umsetzung unserer Strategie.»

Nic Dreckmann wird am 13. April 2026 im gegenseitigen Einvernehmen als COO und stellvertretender CEO von Julius Bär zurücktreten. Nach einer geordneten Übergabe wird er Julius Bär im Sommer 2026 verlassen, um neue Herausforderungen ausserhalb der Gruppe anzunehmen.

Stefan Bollinger sagt: «Im Namen der gesamten Geschäftsleitung und aller Mitarbeitenden möchte ich Nic Dreckmann herzlich für seine herausragende Führungsarbeit und seine Beiträge danken. Damit geht ein bemerkenswertes Kapitel von über zwei Jahrzehnten bei Julius Bär zu Ende. Im Laufe seiner Karriere hat Nic Dreckmann die Entwicklung unseres Unternehmens wesentlich geprägt, und ich wünsche ihm für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.»

Julius Bär schafft ausserdem eine neue Funktion Group Communications, die von Cindy Leggett-Flynn geleitet wird. Sie stösst im Januar 2026 zu Julius Bär und wird direkt an den CEO berichten.

Cindy Leggett-Flynn weist eine erfolgreiche internationale Karriere im Bereich strategische Kommunikation auf. Zuletzt hatte sie bei Credit Suisse während der Phase der Übernahme durch die UBS die Rolle des Global Head Communications inne. Vorher war sie Chief Communications Officer bei AIG sowie über 16 Jahre bei der Brunswick Group Partnerin und Managing Partner für Greater China. Cindy Leggett-Flynn ist US-amerikanische Staatsbürgerin und hat einen Master of Arts in Land Economy von der University of Cambridge, Grossbritannien.

Stefan Bollinger sagt: «Ich freue mich sehr, Cindy Leggett-Flynn als Head Group Communications bei Julius Bär willkommen zu heissen. Für diese wichtige Position bringt sie umfangreiche internationale Erfahrung in strategischer Kommunikation sowie in Führungsfunktionen bei globalen Finanzinstituten und Beratungsfirmen mit.»

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 Über Julius Bär
Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende Oktober 2025 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 520 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890 zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

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Interim Management Statement für die ersten zehn Monate 2025 und Abschluss der Kreditüberprüfung*

Interim Management Statement für die ersten zehn Monate 2025 und Abschluss der Kreditüberprüfung*

Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

  • Die verwalteten Vermögen (AuM) erreichten per 31. Oktober 2025 rekordhohe CHF 520 Mrd. und überschritten damit erstmals in der Geschichte der Gruppe die Schwelle einer halben Billion. Solides Nettoneugeld von CHF 11.7 Mrd. seit Jahresbeginn, trotz fortgesetzter Risikoreduzierung, sowie steigende Aktienmärkte hatten den Effekt eines deutlich stärkeren Schweizer Frankens mehr als wettgemacht.
  • Der Anstieg der Kundenvermögen bei einer weitgehend stabilen zugrunde liegenden Bruttomarge führte zu einem deutlichen Wachstum der Erträge im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig verbesserte sich der operative Hebel (Operating Leverage), ein Beleg der Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells von Julius Bär.
  • Julius Bär hat nun die Kreditüberprüfung abgeschlossen und entschieden, eine Untergruppe von Positionen im Kreditbuch abzubauen, die nicht mit der neu ausgerichteten Strategie und den überarbeiteten Leitlinien zur Risikobereitschaft der Gruppe vereinbar sind. Diese Positionen befinden sich hauptsächlich im Buch der renditegenerierenden Wohn- und Gewerbeimmobilien und betragen CHF 0.7 Mrd.
  • In der Folge werden weitere Wertberichtigungen auf Kredite von CHF 149 Mio. in der Finanzrechnung im November 2025 erfasst.
  • Die Bilanz der Gruppe bleibt sehr liquid und ihre Kapitalausstattung ist stark, wobei sich die CET1-Kapitalquote auf 16.3%** erhöht hat und damit deutlich über den Mindestanforderungen liegt.
  • Victoria McLean wird Ende Februar 2026 als Chief Compliance Officer und Mitglied der Geschäftsleitung zu Julius Bär stossen, vorbehaltlich der abschliessenden behördlichen Genehmigung.
  • Weitere Fortschritte bei der Stärkung der Präsenz der Gruppe durch Neubesetzungen von Führungspositionen im Heimatmarkt Schweiz, die Eröffnung in Lissabon und die geplante Eröffnung in Abu Dhabi. Bereits zu Beginn des Jahres wurde eine neue Geschäftsstelle in Mailand in Betrieb genommen.

 

Stefan Bollinger, CEO der Julius Bär Gruppe AG, sagt: «In den letzten zehn Monaten haben wir die Risiken unseres Geschäfts deutlich reduziert und gleichzeitig den operativen Hebel verbessert, solide Neugeldzuflüsse erzielt sowie unsere Kapitalausstattung weiter gestärkt. Diese Leistung ist Beleg für die Widerstandsfähigkeit unseres Wealth-Management-Geschäftsmodells und für das Vertrauen, das uns unsere Kunden entgegenbringen.

Der Abschluss der Kreditüberprüfung im Übergangsjahr 2025 ist ein wichtiger Meilenstein in der Bereinigung von Altlasten im Kreditbereich. Mit unserem klaren strategischen Fokus, unseren überarbeiteten Leitlinien zur Risikobereitschaft und mit unseren insgesamt gestärkten Risikofunktionen und -prozessen sind wir nun vollständig auf unser Kerngeschäft, das Wealth Management, ausgerichtet.

Wir freuen wir uns auch sehr, Victoria McLean bei Julius Bär und in unserer Geschäftsleitung willkommen zu heissen. Mit dem Antritt des neuen Chief Compliance Officers schliessen wir die Bildung unserer neuen Risikoorganisation ab.

Heute ist Julius Bär stärker, einfacher aufgestellt und ganz auf die Zukunft fokussiert.»

Abschluss der Kreditüberprüfung und damit verbundene Erhöhung der Wertberichtigungen auf Kredite
Unter der Leitung von Ivan Ivanic, dem neu ernannten Chief Risk Officer, hat die Gruppe bedeutende Optimierungen ihrer Risikoorganisation und zugrunde liegender Prozesse vorgenommen. Untermauert wurden diese durch mehrere wichtigen Besetzungen von Führungspositionen, darunter die interne Beförderung von Stefano Pollina zum Chief Credit Officer und die Einstellung von Carl-Erik Schranz als Head Credit Risk Management für Hypotheken. Stefano Pollina weist von seiner Rolle als Chief Credit Officer Asia von Julius Bär während über einem Jahrzehnt eine starke Erfolgsbilanz auf. Carl-Erik Schranz verfügt über mehr als 25 Jahre fundierte Erfahrung in leitenden Positionen im Kreditbereich der UBS, unter anderem in den Bereichen Hypotheken, Recovery Management sowie Structured Lombard.

Anlässlich des Strategie-Updates im Juni 2025 hat sich die Gruppe klar dazu bekannt, sich ganz auf ihr Kerngeschäft Wealth Management zu konzentrieren, zu dem auch die klassische Lombard-Kreditvergabe und das klassische Hypothekargeschäft für Wohnimmobilien gehören. Im Einklang mit dieser strategischen Ausrichtung hat die Gruppe die Leitlinien zur Risikobereitschaft der Gruppe umfassend überarbeitet, welche im Sommer vom Verwaltungsrat abgesegnet wurden. Die Änderungen wurden anschliessend umgesetzt und flossen in die letzte Phase der Kreditüberprüfung ein. Diese Überprüfung ist nun abgeschlossen.

Zum einen hat die Überprüfung bestätigt, dass das Lombard-Kreditportfolio und das klassische Hypothekarportfolio für Wohnimmobilien widerstandsfähig und gut besichert sind. Zweitens wurde nach der Gegenüberstellung mit der neuen Strategie sowie den neuen Leitlinien zur Risikobereitschaft der Entscheid gefasst, eine Untergruppe von Positionen im Kreditbuch abzubauen. Dieses Portfolio beträgt CHF 0.7 Mrd. und befindet sich hauptsächlich im Bereich der renditegenerierenden Wohn- und Gewerbeimmobilien.

Vergleichbar mit dem nahezu abgeschlossenen Abbau des Private-Debt-Kreditportfolios wird dieser Prozess in geordneter und disziplinierter Weise durchgeführt, um den Shareholder Value zu schützen. Unter Berücksichtigung zukunftsgerichteter Risiken und möglichen schwierigeren Refinanzierungsbedingungen für Kunden während dieses Prozesses, hält es die Gruppe für angemessen und angebracht, zusätzliche Wertberichtigungen auf Kredite von CHF 149 Mio. (CHF 121 Mio. nach Steuern) in der Finanzrechnung im November 2025 zu erfassen.

Der Abschluss der Überprüfung ist die letzte Phase in der Aufarbeitung von Altlasten im Kreditbereich.

Finanzergebnis
In den ersten zehn Monaten des Jahres 2025 erzielte die Gruppe vor dem Hintergrund der fortgesetzten Risikoreduzierung im Kundenbuch solide Netto-Neugeldzuflüsse von CHF 11.7 Mrd. (2.8% annualisiertes Wachstum). Diese Zuflüsse stammten vorwiegend von Kunden mit Domizil in Schlüsselmärkten in Asien (vor allem Hongkong, Indien, Singapur und Thailand), in Westeuropa (insbesondere Grossbritannien & Irland, Deutschland und Spanien), sowie im Nahen Osten (hauptsächlich in den VAE).  

Die positiven Auswirkungen von anhaltenden Nettozuflüssen und steigenden globalen Aktienmärkten machten den Effekt des stärkeren Schweizer Frankens (insbesondere gegenüber dem US-Dollar) sowie der Veräusserung und Entkonsolidierung von Julius Baer Brazil im März 2025 mehr als wett. In der Folge wuchsen die AuM auf ein Rekordhoch von CHF 520 Mrd. (ein Anstieg von 8% seit Ende Juni und von 4% seit Jahresbeginn). Somit überschritten die ausgewiesenen AuM erstmals die Schwelle von einer halben Billion Schweizer Franken. Der deutliche Anstieg der Kundenvermögen bei einer weitgehend stabilen Bruttomarge führte wiederum zu einem starken Wachstum der Erträge im Vergleich zum Vorjahr.

Unter Ausschluss der M&A-bezogenen Effekte und der in den ersten vier Monaten des Jahres ausgewiesenen Netto-Kreditverluste, resultierte aus der Geschäftstätigkeit eine zugrunde liegende Bruttomarge für die ersten zehn Monate des Jahres 2025 von 83 Basispunkten (Bp), unverändert gegenüber den 83 Bp für das Gesamtjahr 2024.

Im Zeitraum Juli–Oktober 2025 lag die adjustierte Bruttomarge knapp über 82 Bp, ein leichter Rückgang gegenüber den 83 Bp (zugrunde liegend) im H1 2025, aber eine klare Verbesserung gegenüber der Bruttomarge von 76 Bp von Mai–Juni 2025:

  • Wiederkehrende Erträge (innerhalb des Erfolgs aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft): 36 Bp (H1 2025: 37 Bp) und damit auf dem Niveau von Mai–Juni 2025; nach der Entkonsolidierung von Julius Baer Brazil zu Beginn des Jahres war ein leichter Rückgang zu verzeichnen (dessen Ertragsbeitrag hatte sich grösstenteils aus wiederkehrenden Erträgen zusammengesetzt).
  • Aktivitätsabhängige Erträge: 21 Bp (H1 2025: 22 Bp), davon 11 Bp (H1 2025: 10 Bp) von nicht wiederkehrenden Erträgen innerhalb des Erfolgs aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft und 11 Bp (H1 2025: 12 Bp) vom Erfolg aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL (ohne Ertrag aus Treasury Swaps). Der von der Kundenaktivität abhängige Erfolg hatte in den Sommermonaten nachgegeben, bevor er sich im September und Oktober wieder verbesserte.
  • Zinsabhängige Erträge: Stabil bei 24 Bp (H1 2025: 24 Bp), davon 2 Bp vom Erfolg aus dem Zinsgeschäft (H1 2025: 3 Bp) und 22 Bp vom Ertrag aus Treasury Swaps (H1 2025: 21 Bp). Während das Kreditbuch seit Ende Juni 2025 absolut gesehen gewachsen war, ging die Kreditdurchdringung (Kredite im Verhältnis zu den gesamthaften AuM) in diesem Zeitraum leicht zurück.

Der operative Hebel verbesserte sich: Auf derselben zugrunde liegenden Basis lag die adjustierte Cost/Income Ratio für die ersten zehn Monate 2025 bei 66% (Gesamtjahr 2024: 71%) und die adjustierte Vorsteuermarge bei 27 Bp (Gesamtjahr 2024: 23 Bp). Im Zeitraum Juli–Oktober 2025 betrug die adjustierte Cost/Income Ratio 63% (H1 2025, zugrunde liegend: 68%) und die adjustierte Vorsteuermarge 30 Bp (H1 2025, zugrunde liegend: 25 Bp).

Die Gruppe geht davon aus, bis Ende 2025 auf Run-Rate-Basis Bruttokosteneinsparungen von CHF 130 Mio. zu erreichen und damit ihr ursprüngliches Ziel um CHF 20 Mio. zu übertreffen. Die Gesamtkosten zur Erreichung dieses Einsparungsziels werden nun auf CHF 45 Mio. geschätzt. Davon sind bislang CHF 34 Mio. in die Resultate für die ersten zehn Monate von 2025 eingeflossen.

Starke Bilanz und Kapitalausstattung
In der Schweiz wurde der finale Basel-III-Standard (B3F) zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres umgesetzt. Zur Erinnerung, die Kapitalquoten von Julius Bär waren durch den Wechsel zu B3F um 350 Bp beeinträchtigt.

In den ersten zehn Monaten von 2025 verstärkte sich die CET1-Kapitalquote der Gruppe auf 16.3% (Ende 2024, auf pro forma B3F-äquivalenter Basis: 14.2%), die Gesamtkapitalquote verbesserte sich auf 22.9% (Ende 2024, auf pro forma B3F-äquivalenter Basis: 21.1%) und die Tier 1 Leverage Ratio betrug unverändert 4.9% (Ende 2024: 4.9%)**.

Auf diesen Niveaus liegen die CET1-Kaptialquote und die Gesamtkapitalquote der Gruppe weiterhin deutlich über den eigenen Untergrenzen der Gruppe von 11% bzw. 15% sowie sehr deutlich über den regulatorischen Mindestanforderungen von 8.3% bzw. 12.5%. Die Tier 1 Leverage Ratio der Gruppe befand sich komfortabel über den regulatorischen Anforderungen von 3.0%.

Victoria McLean stösst als Chief Compliance Officer zur Geschäftsleitung
Julius Bär hatte am 20. Mai 2025 angekündet, eine separate Chief Compliance Officer-Funktion einzuführen, die der Geschäftsleitung angehören wird. Die Gruppe hat Victoria McLean per Ende Februar 2026 zum Chief Compliance Officer und Mitglied der Geschäftsleitung ernannt, vorbehaltlich abschliessender behördlicher Genehmigung. Victoria McLean ist eine ausgewiesene Compliance-Expertin mit über 30 Jahren Erfahrung im Wealth Management und stösst von Goldman Sachs zu Julius Bär. Sie verfügt über fundierte Kenntnisse der Kernmärkte der Gruppe, dazu gehören die Schweiz, Kontinentaleuropa, Grossbritannien, der Nahe Osten und Asien.

Stärkung der Stellung in der Schweiz und Ausbau der globalen Präsenz
Eine der wichtigen strategischen Prioritäten der Gruppe ist es, ihre Position in der Schweiz zu stärken, um noch ungenutztes Wachstumspotenzial im Heimatmarkt von Julius Bär auszuschöpfen. Wie vor Kurzem bekannt gegeben werden Marc Blunier und Alain Krüger per 1. Januar 2026 als Co-Leiter die Verantwortung für den Schweizer Markt übernehmen.

Gleichzeitig festigt die Gruppe ihre Präsenz in den wachstumsstarken Märkten des Nahen Ostens und Asiens sowie in den Kernmärkten Westeuropas. Julius Bär hat die grundsätzliche behördliche Genehmigung zur Eröffnung eines neuen Advisory Office im ADGM, dem internationalen Finanzzentrum von Abu Dhabi, erhalten und ergänzt damit im Nahen Osten ihre über zwanzigjährige Präsenz im DIFC in Dubai.

Wie am 28. Oktober 2025 bekannt gegeben, hat Julius Bär die erforderlichen behördlichen Genehmigungen erhalten, um im vierten Quartal 2025 eine dedizierte Niederlassung der Bank Julius Baer Europe Ltd. (Julius Baer Europe) in Lissabon, Portugal, zu eröffnen, nachdem bereits Anfang dieses Jahres eine Geschäftsstelle in Mailand, Italien, in Betrieb genommen wurde.

Ausblick
Aufgrund der einmaligen Auflösung von Steuerrückstellungen im Dezember 2024, der Auswirkung der Veräusserung von Julius Baer Brasil zu Beginn des Jahres auf den IRFS-Konzerngewinn und des Effekts nach Steuern der 2025 zu verbuchenden Netto-Kreditverluste erwartet die Gruppe gegenwärtig, dass der IFRS-Konzerngewinn für das Gesamtjahr 2025 tiefer liegen wird als jener für das Gesamtjahr 2024. Unter Ausschluss dieser Einmaleffekte bleiben die zugrunde liegende Profitabilität und die Kapitalgenerierung weiterhin stark, unterstützt durch rekordhohe verwaltete Vermögen, solides Nettoneugeld und ein diszipliniertes Kostenmanagement.

Q&A-Webcast
Nach der Veröffentlichung des Interim Management Statements für die ersten zehn Monate 2025 einschliesslich des Abschlusses der Kreditüberprüfung werden Julius Bärs CEO Stefan Bollinger, CFO Evie Kostakis and CRO Ivan Ivanic um 8.15 Uhr (MEZ) eine Frage-und-Antwort-Runde mit Analysten abhalten. Der Webcast wird live übertragen und bleibt abrufbar unter www.juliusbaer.com/webcast.

 

*Basierend auf ungeprüfter Betriebsrechnung. Bezüglich der Verwendung der Alternative Performance Measures wird auf den Abschnitt ‘Alternative Performance Measures’ am Ende dieser Medienmitteilung verwiesen.

**Basierend auf 100% Gewinnrealisierung; für regulatorische Meldezwecke gemäss B3F ist die Erfassung von Gewinnen auf 70% begrenzt, wenn die Finanzergebnisse nicht von externen Wirtschaftsprüfern geprüft oder begutachtet wurden. Auf dieser Grundlage betrugen die CET1-Kapitalquote Ende Oktober 2025 16.0%, die Gesamtkapitalquote 22.6% und die Leverage Ratio 4.9%.

Wichtige Termine
2. Februar 2026: Veröffentlichung und Präsentation des Jahresergebnisses 2025

16. März 2026: Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2025, einschliesslich des Vergütungsberichts 2025

16. März 2026: Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts 2025

9. April 2026: Generalversammlung, Zürich

Kontakte
Media Relations, Tel. +41 (0) 58 888 8888
Investor Relations, Tel. +41 (0) 58 888 5256

Über Julius Bär
Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende Oktober 2025 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 520 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890 zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.juliusbaer.com

Disclaimer für zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Medienmitteilung der Julius Bär Gruppe AG («das Unternehmen») umfasst zukunftsgerichtete Aussagen, welche die Absichten, Vorstellungen oder aktuellen Erwartungen und Prognosen der Gesellschaft über ihre zukünftigen Geschäftsergebnisse, finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten, Strategien, Möglichkeiten und das Geschäftsumfeld, in dem sie sich bewegt, widerspiegeln. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen alle Ereignisse, die keine historischen Fakten darstellen. Die Gesellschaft hat versucht, diese Aussagen durch die Verwendung von Worten wie «könnte», «wird», «sollte», «erwartet», «beabsichtigt», «schätzt», «sieht voraus», «glaubt», «versucht», «plant», «sagt voraus» und ähnlichen Begriffen zu kennzeichnen. Solche Aussagen werden auf der Grundlage von Schätzungen und Erwartungen gemacht, welche sich als falsch herausstellen können, obwohl die Gesellschaft sie im jetzigen Zeitpunkt als angemessen erachtet.

Diese zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen Risiken, Unklarheiten, Annahmen und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass das tatsächliche Geschäftsergebnis, die finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten und Möglichkeiten der Gesellschaft bzw. der Märkte, welche die Gesellschaft bedient oder zu bedienen beabsichtigt, wesentlich von diesen zukunftsgerichteten Aussagen abweichen können. Wichtige Faktoren, die zu solchen Abweichungen führen können, sind unter anderem: Veränderungen des Geschäfts- oder Marktumfelds, legislative, steuerliche oder regulatorische Entwicklungen, die allgemeine wirtschaftliche Lage in der Schweiz, der Europäischen Union und anderswo sowie die Möglichkeiten der Gesellschaft, auf Entwicklungen in der Finanzdienstleistungsindustrie zu reagieren. Zusätzliche Faktoren können die tatsächlichen Resultate, Leistungen oder Errungenschaften wesentlich beeinflussen. Vor dem Hintergrund dieser Ungewissheiten wird den Lesern davon abgeraten, sich unangemessen auf derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen. Die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften, ihre Direktoren, Manager, Arbeitnehmer und Berater übernehmen ausdrücklich keine Verpflichtung und beabsichtigen auch nicht, Aktualisierungen oder Korrekturen irgendwelcher in dieser Medienmitteilung enthaltener zukunftsgerichteter Aussagen vorzunehmen oder Änderungen in den Erwartungen der Gesellschaft oder Änderungen von Ereignissen, Bedingungen und Umständen, auf welchen diese zukunftsgerichteten Aussagen basieren, mitzuteilen, soweit dies nicht durch anwendbares Recht oder regulatorische Bestimmungen vorgeschrieben ist.

Alternative Performance Measures
This media release and other communication to investors contain certain financial measures of historical and future performance and financial position that are not defined or specified by International Financial Reporting Standards (IFRS). Management believes that these alternative performance measures (APMs) provide useful information regarding the Group’s financial and operating performance. These APMs should be regarded as complementary information to, and not as a substitute for, the IFRS results.

Adjusted results are derived by excluding from the IFRS financial results the impact on operating income (new since 1 January 2025) or on operating expenses related to acquisitions or divestments of businesses or participations (i.e. M&A transactions) as well as the taxes on those respective items. The M&A-related adjustments can represent inter alia items such as gain or loss on disposal; recycling of currency translation adjustments; amortisation of acquired customer relationships; goodwill impairment charges; M&A-related restructuring costs (examples of which include employee termination benefits that relate directly to the restructuring; contract termination costs; onerous contract provisions; consulting fees that relate directly to the restructuring; expected costs from when operations cease until final disposal); fees paid to advisers on the planning, execution, or financing of M&A transactions; integration-related IT or other general expenses; additional provisions set up for litigation or the recovered amount from the seller.

Definitionen und weitere Einzelheiten finden sich im Abschnitt ‘Alternative Performance Measures’ des Halbjahresberichts 2025, der unter www.juliusbaer.com verfügbar ist.

Victoria McLean wird Chief Compliance Officer und Mitglied der Geschäftsleitung von Julius Bär

Victoria McLean wird Chief Compliance Officer und Mitglied der Geschäftsleitung von Julius Bär

Victoria McLean ist eine ausgewiesene Compliance-Expertin mit über 30 Jahren Erfahrung im Wealth Management und war während ihrer bisherigen Karriere für grosse Finanzdienstleistungsinstitute mit globaler Ausrichtung tätig. Zu Julius Bär stösst sie von Goldman Sachs, wo sie seit 2012 Head Private Wealth Management Compliance EMEA war und seit 2021 die Verantwortung für die regionale Länder-Compliance EMEA innehatte. Victoria McLean verfügt über einen Bachelor of Laws (LLB) von der University of Sheffield.

Stefan Bollinger, CEO von Julius Bär, sagt: «Ich freue mich ausserordentlich, Victoria McLean in der Geschäftsleitung von Julius Bär willkommen zu heissen. Ihre umfassende Erfahrung wird in ihrer Rolle als Chief Compliance Officer von grossem Wert sein. Sie ist die ideale Besetzung, um die Optimierung unserer Compliance-Prozesse im gesamten Unternehmen weiter voranzutreiben.»

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 Über Julius Bär
Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende Juni 2025 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 483 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890 zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.juliusbaer.com 

Präsentation des Halbjahresergebnisses 2025 der Julius Bär Gruppe

Präsentation des Halbjahresergebnisses 2025 der Julius Bär Gruppe

Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Stefan Bollinger, Chief Executive Officer der Julius Bär Gruppe AG, sagte: «Es ist ermutigend, die positive Dynamik zu sehen, die sich in einem gegenüber dem Vorjahr mehr als doppelt so hohen Nettoneugeld und einem zweistelligen Anstieg des zugrunde liegenden Konzerngewinns niederschlägt – bei anhaltender Fokussierung auf Kunden und Risikomanagement. Mit einer klaren strategischen Agenda erzielen wir nun bedeutende Fortschritte bei der Erschliessung von Wachstumspotenzial. Gleichzeitig setzen wir organisatorische und operative Veränderungen um und liegen mit unserem Kostensenkungsprogramm vor Plan. Ich bin zuversichtlich, dass wir über alle Voraussetzungen verfügen, um unser volles Potenzial auszuschöpfen und unsere Mittelfristziele zu erreichen.»

Alternative Performance-Kennzahlen und Überleitungen
Diese Medienmitteilung und andere Investorenmitteilungen enthalten bestimmte Finanzkennzahlen zur vergangenen und zukünftigen Performance und zur finanziellen Situation, die von IFRS nicht definiert oder festgelegt sind. Das Management ist der Meinung, dass diese alternativen Performance-Kennzahlen (Alternative Performance Measures, APM) – einschliesslich der konsistenten Adjustierung der Ergebnisse für Positionen im Zusammenhang mit Fusionen und Übernahmen (M&A) – nützliche Informationen über die finanzielle und operative Performance der Gruppe liefern. Diese APM verstehen sich als Ergänzung zu den IFRS-Performance-Kennzahlen, jedoch nicht als deren Ersatz. Die Definitionen der in dieser Medienmitteilung und anderen Investorenmitteilungen verwendeten APM sowie die Überleitungen zu den entsprechenden IFRS-Positionen finden sich im Kapitel Alternative Performance Measures des Halbjahresberichts 2025 (nur in Englisch vorliegend) unter www.juliusbaer.com/APM. Siehe auch Abschnitt Alternative Performance Measures am Ende dieser Medienmitteilung.

Insgesamt verbesserter zugrunde liegender Geschäftsgang gegenüber Vorjahr
Der IFRS-Gewinn vor Steuern wurde beeinträchtigt durch bereits ausgewiesene Netto-Kreditverluste von CHF 130 Mio. (verbucht nach Erhöhung der Wertberichtigungen für ausgewählte Positionen im Hypothekenportfolio und Private-Debt-Portfolio) und einen Netto-Effekt von CHF 99 Mio. aus dem Abschluss des Verkaufs des inländischen brasilianischen Geschäfts Julius Baer Brasil Gestão de Patrimônio e Consultoria de Valores Mobiliários Ltda. (Julius Baer Brazil) im März 2025. Infolgedessen ging der Gewinn vor Steuern nach IFRS gegenüber dem Vorjahr um 32% auf CHF 370 Mio. zurück. Der Konzerngewinn sowie der Gewinn pro Aktie verringerten sich um je 35% auf CHF 295 Mio. bzw. CHF 1.44.

Auf der üblichen adjustierten Basis der Gruppe (ohne M&A-bezogene Positionen) ging der Gewinn vor Steuern um 12% auf CHF 484 Mio. zurück und die Vorsteuermarge gab um 4 Basispunkte (Bp) auf 20 Bp nach. Der adjustierte Konzerngewinn und der adjustierte Gewinn pro Aktie verzeichneten einen Rückgang um 11% auf CHF 408 Mio. bzw. CHF 1.98. Auf derselben Basis sank die adjustierte Rendite auf dem CET1-Kapital (RoCET1) auf 22% (H1 2024: 30%).

Unter Ausschluss des Effekts der Netto-Kreditverluste auf das adjustierte Halbjahresergebnis 2025 ergab sich ein Anstieg des zugrunde liegenden Gewinns vor Steuern um 11% auf CHF 614 Mio. Dies entspricht einem Wachstum der zugrunde liegenden Erträge um 5% sowie einer Verbesserung der zugrunde liegenden Cost/Income Ratio auf 68.2% (H1 2024: 71.0%), nachdem sich die Kosteneinsparungsmassnahmen erstmals positiv auf die Ergebnisse der Gruppe ausgewirkt hatten. Diese Einsparungen vermochten den Rückgang der zugrunde liegenden Bruttomarge um 2 Bp (auf 83 Bp) mehr als auszugleichen. Die zugrunde liegende Vorsteuermarge verbesserte sich um 1 Bp auf 25 Bp. Der zugrunde liegende Konzerngewinn und der zugrunde liegende Gewinn pro Aktie stiegen um 11% auf CHF 511 Mio. beziehungsweise CHF 2.49. Die zugrunde liegende Rendite auf dem CET1-Kapital (RoCET1) erhöhte sich auf 28%.

Netto-Neugeldzuflüsse im Vorjahresvergleich mehr als verdoppelt
Während die Risikoreduzierung im Kundenbuch fortgesetzt wurde, erzielte die Gruppe starke und qualitativ hochwertige Netto-Neugeldzuflüsse von CHF 7.9 Mrd. (3.2% annualisiert). Dies entspricht einem Anstieg von 113% gegenüber CHF 3.7 Mrd. in der Vorjahresperiode. Die Zuflüsse stammten vorwiegend von Kundschaft mit Domizil in Schlüsselmärkten der Gruppe in Asien (insbesondere Hongkong, Singapur und Indien), in Westeuropa (insbesondere Grossbritannien und Irland sowie Deutschland) und im Nahen Osten (hauptsächlich den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain).

Die verwalteten Vermögen betrugen per 30. Juni 2025 CHF 483 Mrd. und lagen damit CHF 15 Mrd. (-3%) tiefer als zu Jahresbeginn. Die positiven Auswirkungen von soliden Netto-Neugeldzuflüssen und steigenden globalen Aktienmärkten wurden durch den schwächeren US-Dollar und die Veräusserung sowie Entkonsolidierung von Julius Baer Brazil (AuM von CHF 8 Mrd.) im März 2025 mehr als kompensiert. Die durchschnittlichen monatlichen AuM stiegen im Jahresvergleich um 7% auf CHF 491 Mrd. Einschliesslich der Custody-Vermögen von CHF 89 Mrd. betrugen die gesamthaften Kundenvermögen CHF 572 Mrd.

Betriebsertrag nach IFRS wegen Verkauf von Julius Baer Brazil 7% tiefer, aber zugrunde liegender Betriebsertrag höher nach AuM-Anstieg gegenüber Vorjahr
Der Betriebsertrag nach IFRS gab um 7% auf CHF 1’810 Mio. nach (H1 2024: CHF 1’945 Mio.). Die positiven Effekte des Anstiegs beim Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie beim Erfolg aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL (erfolgswirksam zum Fair Value) wurden durch den rückläufigen Erfolg aus dem Zinsgeschäft und die beiden zuvor genannten, bereits offengelegten grösseren Positionen (Netto-Kreditverluste und Veräusserung von Julius Baer Brazil) mehr als kompensiert.

Unter Ausschluss des M&A-bezogenen Effekts auf den Betriebsertrag ging der adjustierte Betriebsertrag um 2% auf CHF 1’910 Mio. zurück. Entsprechend betrug die adjustierte Bruttomarge 78 Bp (H1 2024: 85 Bp). Ohne den Effekt der Netto-Kreditverluste von CHF 130 Mio. auf den adjustierten Betriebsertrag erhöhte sich der zugrunde liegende Betriebsertrag um 5% auf CHF 2’040 Mio. Dies war in erster Linie auf den 7%igen Anstieg der durchschnittlichen monatlichen AuM im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Auf dieser Basis betrug die entsprechende zugrunde liegende Bruttomarge 83 Bp.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft nahm um 5% auf CHF 1’143 Mio. zu, wobei sich die wiederkehrenden Erträge um 4% auf CHF 896 Mio. steigerten. Die erhöhte Kundenaktivität bewirkte einen Anstieg der Courtagen und des Ertrags aus Wertschriftenemissionen um 14% auf CHF 402 Mio. Der Kommissionsaufwand nahm um 31% auf CHF 154 Mio. zu.

Da sich die zinsabhängigen Ertragskomponenten weiter in Richtung Erfolg aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL verlagerten, verringerte sich der Erfolg aus dem Zinsgeschäft um CHF 151 Mio. auf CHF 72 Mio. Aufgrund eines Rückgangs der Zinsen im Vergleich zum Vorjahr, einer relativen Verlagerung hin zu tiefer verzinsten Krediten in Schweizer Franken und eines schwächeren US-Dollars nahmen die Zinserträge aus Kundenausleihungen um 27% auf CHF 628 Mio. ab. Die Erträge aus dem Treasury-Portfolio (die Summe von Zinsertrag aus Schuldinstrumenten zu FVOCI [zum Fair Value durch das sonstige Ergebnis bewertet] und Zinsertrag aus Schuldinstrumenten zu fortgeführten Anschaffungskosten) verringerten sich um 14% auf CHF 264 Mio. und die Zinserträge aus Forderungen gegenüber Banken um 49% auf CHF 81 Mio. Teilweise wegen niedrigerer Zinsen und Wechselkurseffekten sank der Zinsaufwand aus Verpflichtungen gegenüber Kunden um 19% auf CHF 747 Mio. Der Zinsaufwand aus Verpflichtungen gegenüber Banken ging um 31% auf CHF 79 Mio. zurück.

Der Erfolg aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL erhöhte sich um CHF 170 Mio. bzw. 27% auf CHF 807 Mio. als Folge eines bedeutenden Anstiegs des Ertrags aus Treasury Swaps aufgrund höherer Volumina und einer sich ausweitenden Differenz zwischen US- und Schweizer Zinsen. Die Erträge aus strukturierten Produkten und Devisenhandel steigerten sich in den ersten vier Monaten von 2025, namentlich während der Volatilitätsspitze Anfang April nach den US-Zoll-Ankündigungen, ehe sie im Mai und Juni zurückgingen.

Der übrige ordentliche Erfolg nach IFRS verringerte sich um CHF 81 Mio. auf CHF -83 Mio., was auf den bereits genannten M&A-bezogenen Effekt zurückzuführen ist. Der adjustierte übrige ordentliche Erfolg verbesserte sich um CHF 19 Mio. auf CHF 17 Mio.

Die Wertberichtigungen auf finanziellen Vermögenswerten beliefen sich auf CHF 130 Mio. (H1 2024: CHF 7 Mio.).

Verbesserte zugrunde liegende Cost/Income Ratio – erwartete Bruttokosteneinsparungen von CHF 130 Mio. bis Ende 2025
Der Geschäftsaufwand nach IFRS nahm gegenüber Vorjahr um 3% auf CHF 1’440 Mio. zu. Während der Personalaufwand um 3% auf CHF 940 Mio. stieg, lag der Sachaufwand mit CHF 378 Mio. um 2% höher. Die Abschreibungen und Wertminderungen auf immateriellen Werten verzeichneten einen Anstieg von 5% auf CHF 73 Mio. und die Abschreibungen auf Liegenschaften und Sachanlagen gingen um 2% auf CHF 48 Mio. zurück.

Wie in früheren Jahren umfasst der adjustierte Geschäftsaufwand in der Analyse und Erörterung der Ergebnisse in dieser Medienmitteilung sowie im Management Report des Halbjahresberichts 2025 keine M&A-bezogenen Kosten (CHF 14 Mio., eine Zunahme im Vergleich zu CHF 9 Mio. im H1 2024). Auf dieser Basis stieg der adjustierte Geschäftsaufwand im Vorjahresvergleich um 2% auf CHF 1’426 Mio.

Wie bereits angekündigt geht die Gruppe davon aus, die für Ende 2025 auf Run-Rate-Basis angestrebten Bruttokosteneinsparungen von CHF 110 Mio. um CHF 20 Mio. zu übertreffen. Die geschätzten Gesamtkosten zur Erreichung dieses Einsparungsziels betragen rund CHF 65 Mio. Davon sind bislang CHF 27 Mio. in die Finanzrechnung eingeflossen, einschliesslich CHF 22 Mio. beim Personalaufwand (H1 2024: CHF 18 Mio., nur Personalaufwand).

Der adjustierte Personalaufwand stieg um 3% auf CHF 937 Mio., teilweise aufgrund höherer Incentive- und leistungsbezogener Kosten, einer Zunahme der Aufwendungen für Vorsorgeeinrichtungen und höherer Abfindungszahlungen. Ende Juni 2025 beschäftigte die Gruppe 7’335 Vollzeitkräfte (FTE), 260 FTE weniger als Ende 2024 (davon 250 FTE von Julius Baer Brazil). Von der gesamten Anzahl FTE waren 1’286 Kundenberaterinnen und Kundenberater (RM), was einem Rückgang seit Jahresbeginn um 94 FTE entspricht. Es wurden 55 RM neu eingestellt, 28 RM traten infolge des Verkaufs von Julius Baer Brazil aus, weitere 78 RM verliessen die Gruppe (grösstenteils im Rahmen des Performance-Managements). Hinzu kam eine weitere Netto-Reduktion um 43 RM infolge interner Transfers und der gegen Ende der Berichtsperiode umgesetzten Änderungen des Front-Operating-Modells.

Der adjustierte Sachaufwand stieg um 1% auf CHF 371 Mio., was insbesondere auf eine Erhöhung bei Rückstellungen und Verlusten um CHF 24 Mio. auf insgesamt CHF 36 Mio. zurückzuführen ist. Ohne Rückstellungen und Verluste verzeichnete der adjustierte Sachaufwand einen Rückgang um 5% auf CHF 335 Mio. Diese Entwicklung wurde im Wesentlichen verursacht durch eine Verminderung bei den Beratungshonoraren und Rechtskosten sowie tiefere Ausgaben für externe Mitarbeitende.

Während sich die adjustierten Abschreibungen auf Liegenschaften und Sachanlagen um 1% auf CHF 48 Mio. verringerten, erhöhten sich die adjustierten Abschreibungen und Wertminderungen auf immateriellen Werten um 6% auf CHF 70 Mio. Dieser Anstieg war in erster Linie eine Auswirkung höherer IT-bezogener Investitionen der vergangenen Jahre.

Die adjustierte Cost/Income Ratio (ohne adjustierte Rückstellungen und Verluste) stieg auf 72.8% an (H1 2024: 71.0%). Ohne den Effekt der CHF 130 Mio. Netto-Kreditverluste auf den adjustierten Betriebsertrag verbesserte sich die zugrunde liegende Cost/Income Ratio um 3 Prozentpunkte auf 68.2%.

Starke und liquide Bilanz
Im Vergleich zum Jahresende 2024 sank die Bilanz infolge der signifikanten Auswirkung eines schwächeren US-Dollars geringfügig (CHF -0.4 Mrd.) auf CHF 104.7 Mrd.

Die Kredite verringerten sich um CHF 0.2 Mrd. auf CHF 41.4 Mrd. Davon waren CHF 8.5 Mrd. Hypothekarkredite (unverändert) sowie CHF 32.9 Mrd. Lombardkredite (CHF -0.2 Mrd.), wobei letztere auch CHF 0.1 Mrd. Private-Debt-Kredite umfassen (Ende 2024: CHF 0.4 Mrd.). Da sich die Position Verpflichtungen gegenüber Kunden (Kundengelder) seit Jahresbeginn um 5% auf CHF 65.3 Mrd. verringerte, erhöhte sich das Verhältnis von Ausleihungen zu Einlagen auf 63% (Ende 2024: 61%).

Während sich Bargeld und Einlagen bei Zentralbanken um 9% auf CHF 7.5 Mrd. verringerten, stiegen Forderungen aus Wertpapierleihgeschäften (Securities Lending) um 134% auf CHF 13.4 Mrd. Das gesamte Treasury-Portfolio, erfasst in den finanziellen Vermögenswerten zu FVOCI (Rückgang um 16% auf CHF 8.9 Mrd.) und anderen finanziellen Vermögenswerten zu fortgeführten Anschaffungskosten (Zunahme um 4% auf CHF 5.5 Mrd.), verringerte sich um 10% auf CHF 14.4 Mrd.

Das den Aktionären der Julius Bär Gruppe AG zurechenbare Eigenkapital ging um 1% auf CHF 6.7 Mrd. zurück.

Die Bilanz bleibt sehr liquide bei einer Liquiditätsdeckungsquote von 303% (Ende 2024: 292% oder 296% auf pro forma B3F-äquivalenter Basis).

Kreditüberprüfung im Gange
Die Überprüfung des Kreditportfolios wird fortgesetzt und voraussichtlich in den nächsten Monaten abgeschlossen werden. Seit dem letzten Update mit dem Interim Management Statement für die ersten vier Monate des Jahres 2025 (20. Mai 2025) bestand keine Notwendigkeit, weitere Wertberichtigungen für Kreditrisiken zu bilden. Nach Abschluss der Kreditüberprüfung wird die Gruppe in der Lage sein zu entscheiden, ob zusätzliche Wertberichtigungen erforderlich sind.

Solide Kapitalausstattung
In der Schweiz wurde der finale Basel-III-Standard (B3F) zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres umgesetzt. Im ersten Halbjahr 2025 verstärkte Julius Bär die bereits solide Kapitalausstattung auf vergleichbarer Basis erheblich.

Im Vergleich zum Jahresende 2024 ist das CET1-Kapital um CHF 0.2 Mrd. bzw. 4% auf CHF 3.7 Mrd. angestiegen. Die kombinierten positiven Effekte aus dem erzielten Konzerngewinn und der anhaltenden Umkehr (Pull-to-Par) der Wertminderung (2021 und 2022) der im Treasury-Portfolio der Gruppe gehaltenen Anleihen (zum FVOCI bewertete finanzielle Vermögenswerte) vermochten die Auswirkung der einbehaltenen Beiträge für eine Dividende mehr als auszugleichen. Nach der Platzierung von Perpetual Tier 1 Subordinated-Anleihen über USD 400 Mio. im Februar 2025 und der Rückzahlung von Perpetual Tier 1 Subordinated-Anleihen über CHF 350 Mio. im Juni 2025 lagen das Tier 1 Kapital und das Gesamtkapital unverändert bei CHF 5.3 Mrd.

Per 30. Juni 2025 beliefen sich die risikogewichteten Aktiven (RWA) auf CHF 24.0 Mrd. Die Kreditrisikopositionen betrugen CHF 11.3 Mrd., operationelle Risikopositionen CHF 10.7 Mrd., Marktrisikopositionen CHF 1.3 Mrd. und nicht gegenparteibezogene Risikopositionen CHF 0.6 Mrd. Ende 2024 beliefen sich die gesamthaften risikogewichteten Aktiven auf CHF 20.2 Mrd. bzw. CHF 25.2 Mrd. auf pro forma B3F-äquivalenter Basis.

Diese Entwicklungen führten zu einer CET1-Kapitalquote von 15.6% (Ende 2024: 17.8% bzw. 14.2% auf pro forma B3F-äquivalenter Basis) und einer Gesamtkapitalquote von 22.3% (Ende 2024: 26.4% bzw. 21.1% auf pro forma B3F-äquivalenter Basis). Das Gesamtengagement blieb stabil bei CHF 107 Mrd., die Tier 1 Leverage Ratio lag unverändert bei 4.9%.

Somit bleibt die Kapitalausstattung der Gruppe unverändert stark: Die CET1-Quote und die Gesamtkapitalquote lagen weiterhin deutlich über den eigenen Untergrenzen der Gruppe von 11% bzw. 15% und sehr deutlich über den Ende Juni 2025 geltenden regulatorischen Mindestanforderungen von 8.3% bzw. 12.5%. Die Tier 1 Leverage Ratio befand sich weiterhin komfortabel über der regulatorischen Mindestanforderung von 3.0%.

__________________________

Die Ergebniskonferenz für Analysten und Investoren wird um 8.30 Uhr (MESZ) via Webcast übertragen. Sämtliche Unterlagen (Präsentation, Halbjahresbericht 2025, Tabellendokumente sowie die vorliegende Medienmitteilung) stehen unter www.juliusbaer.com zur Verfügung.

Diese Medienmitteilung liegt auch in englischer Sprache vor. Massgebend ist die englische Version.

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Wichtige Termine

  • 24. November 2025: Veröffentlichung des Interim Management Statements für die ersten zehn Monate 2025
  • 2. Februar 2026: Veröffentlichung und Präsentation des Jahresergebnisses 2025
  • 16. März 2026: Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2025, einschliesslich des Vergütungsberichts 2025
  • 16. März 2026: Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts 2025
  • 9. April 2026: Generalversammlung, Zürich

Über Julius Bär
Julius Bär ist die führende unabhängige Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkundschaft. Per Ende Juni 2025 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 483 Mrd. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890 zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Mexiko-Stadt, Mailand, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

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Disclaimer für zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Medienmitteilung der Julius Bär Gruppe AG («das Unternehmen») umfasst zukunftsgerichtete Aussagen, welche die Absichten, Vorstellungen oder aktuellen Erwartungen und Prognosen der Gesellschaft über ihre zukünftigen Geschäftsergebnisse, finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten, Strategien, Möglichkeiten und das Geschäftsumfeld, in dem sie sich bewegt, widerspiegeln. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen alle Ereignisse, die keine historischen Fakten darstellen. Die Gesellschaft hat versucht, diese Aussagen durch die Verwendung von Worten wie «könnte», «wird», «sollte», «erwartet», «beabsichtigt», «schätzt», «sieht voraus», «glaubt», «versucht», «plant», «sagt voraus» und ähnlichen Begriffen zu kennzeichnen. Solche Aussagen werden auf der Grundlage von Schätzungen und Erwartungen gemacht, welche sich als falsch herausstellen können, obwohl die Gesellschaft sie im jetzigen Zeitpunkt als angemessen erachtet.

Diese zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen Risiken, Unklarheiten, Annahmen und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass das tatsächliche Geschäftsergebnis, die finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten und Möglichkeiten der Gesellschaft bzw. der Märkte, welche die Gesellschaft bedient oder zu bedienen beabsichtigt, wesentlich von diesen zukunftsgerichteten Aussagen abweichen können. Wichtige Faktoren, die zu solchen Abweichungen führen können, sind unter anderem: Veränderungen des Geschäfts- oder Marktumfelds, legislative, steuerliche oder regulatorische Entwicklungen, die allgemeine wirtschaftliche Lage in der Schweiz, der Europäischen Union und anderswo sowie die Möglichkeiten der Gesellschaft, auf Entwicklungen in der Finanzdienstleistungsindustrie zu reagieren. Zusätzliche Faktoren können die tatsächlichen Resultate, Leistungen oder Errungenschaften wesentlich beeinflussen. Vor dem Hintergrund dieser Ungewissheiten wird den Lesern davon abgeraten, sich unangemessen auf derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen. Die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften, ihre Direktoren, Manager, Arbeitnehmer und Berater übernehmen ausdrücklich keine Verpflichtung und beabsichtigen auch nicht, Aktualisierungen oder Korrekturen irgendwelcher in dieser Medienmitteilung enthaltener zukunftsgerichteter Aussagen vorzunehmen oder Änderungen in den Erwartungen der Gesellschaft oder Änderungen von Ereignissen, Bedingungen und Umständen, auf welchen diese zukunftsgerichteten Aussagen basieren, mitzuteilen, soweit dies nicht durch anwendbares Recht oder regulatorische Bestimmungen vorgeschrieben ist.

Julius Bär: Zielgerichtete Strategie zur Freisetzung des vollen Potenzials bei disziplinierter Ausführung

Julius Bär: Zielgerichtete Strategie zur Freisetzung des vollen Potenzials bei disziplinierter Ausführung

Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Zürich, 03. Juni 2025 – Stefan Bollinger, CEO von Julius Bär, sagt: «Seit Januar haben wir auf mehreren Ebenen grosse Fortschritte erzielt, um unsere Organisation zu stärken und das Vertrauen all unserer Stakeholder zu festigen. Die letzten 20 Wochen haben mich in meiner Überzeugung bestärkt, dass dieses Unternehmen einzigartig ist, unsere Mitarbeitenden mit grossem Engagement hervorragende Arbeit leisten, und das zugrunde liegende Geschäftspotenzial beträchtlich ist.»

Er fügt hinzu: «Wir haben nun eine klare strategische Agenda und Prioritäten, um zukünftige Chancen zu nutzen. Ich freue mich darauf, das nächste Kapitel der Transformation aufzuschlagen. Das Team und ich sind fest entschlossen, unsere Mittelfristziele konsequent umzusetzen.»

Investoren-Update
Nach dem Start von Stefan Bollinger als neuer CEO im Januar 2025 und der Wahl von Noel Quinn zum Verwaltungsratspräsidenten im Mai 2025 präsentiert Julius Bär heute ein Update zu den Massnahmen der neuen Führung, um unmittelbare Herausforderungen und Altlasten zu bewältigen. Die Gruppe gibt ausserdem ihre strategische Agenda und Prioritäten sowie eine Reihe neuer Finanzziele für den kommenden Dreijahreszeitraum ab 2026 bekannt. Die Präsentation findet heute in London vor Analysten und Investoren statt. Sie ist unter www.juliusbaer.com/webcast abrufbar.

Die ersten 20 Wochen: Umgesetzte Massnahmen und Strategieüberprüfung
Während der vergangenen 20 Wochen hat Julius Bär mehrere Massnahmen ergriffen, um Transparenz und Verantwortlichkeit zu erhöhen, die Kundenorientierung zu stärken und effizientere Managementprozesse zu gewährleisten.

Die Gruppe hat ihre Führungs- und Managementstrukturen verändert (u. a. die Geschäftsleitung verkleinert, ein neues Global Wealth Management Committee eingeführt, die regionale Organisation gestrafft und eine neue Einheit Global Products & Solutions etabliert), das Risikomanagement verbessert (u. a. mit neuer fokussierter Risikoorganisation und -führung und der Überprüfung des Kreditportfolios) sowie ihr Betriebsmodell und ihre geografische Präsenz optimiert (u. a. durch zusätzliche Kostensenkungsmassnahmen, ein neues Front Operating Model, ein neues UHNW Competence Centre, den Rückzug aus dem Onshore-Geschäft in Brasilien und den Eintritt ins Onshore-Geschäft in Italien).

Diese Schritte bildeten auch den Grundstein für die Strategieüberprüfung, aus der die folgende Agenda resultiert: Rückkehr zu profitablem Wachstum, Steigerung der betrieblichen Effizienz und Kostendisziplin, Stärkung eines disziplinierten Risiko- und Compliance-Managements, Einsatz von Technologie und Förderung einer Kultur von Leistung und Eigenverantwortung.

Rückkehr zu profitablem Wachstum im Kerngeschäft Wealth Management
Angesichts der Stärken des Unternehmens – dazu gehören das Kundenportfolio, das umfassende Produktangebot, die internationale Präsenz sowie ein unabhängiges Wealth-Management-Angebot – verfügt Julius Bär über eine einzigartige Positionierung, um zukünftige Wachstumschancen zu nutzen.

Um ihre Wachstumsambitionen umzusetzen, strebt die Gruppe Folgendes an: Schärfung der Segmentierung und Abdeckung, Verbesserung des Produktangebots, Ausbau der Spitzenpositionen in Schlüsselmärkten und Steigerung der Produktivität im Frontbereich.

Eine klare Priorisierung sowie ein konsequenter Fokus auf die Erbringung differenzierter Lösungen für vermögende (High-Net-Worth Individuals, HNWI) und sehr vermögende (Ultra-High-Net-Worth Individuals, UHNWI) Kunden in allen Regionen werden erforderlich sein, um bis 2028 das Ziel eines Netto-Neugeldwachstums von 4–5% zu erreichen.

Steigerung der betrieblichen Effizienz und Kostendisziplin
Julius Bär konzentriert sich nachdrücklich auf die Wiederherstellung eines positiven operativen Hebels (Operational Leverage) und strebt bis 2028 eine adjustierte Cost/Income Ratio von weniger als 67% an.

Hierfür wird die Gruppe in Ergänzung zu den Wachstumsambitionen bis 2028 weitere Effizienzsteigerungsmassnahmen von CHF 130 Millionen ergreifen, wobei die erwarteten Kosten dafür bei etwa 50% liegen. Diese zusätzlichen Einsparungen sollen durch die fortgesetzte Optimierung des Betriebsmodells, durch Prozess- und IT-Vereinfachungen sowie durch eine fest verankerte Kostendisziplin erreicht werden. Ein besonderer Schwerpunkt wird auf der Straffung der Sachkosten liegen.

Diese Massnahme erfolgt zusätzlich zur im Februar 2025 angekündigten Erhöhung des Bruttoeinsparziels um CHF 110 Millionen im Rahmen des Kostenprogramms 2023–2025. Dieses dürfte um rund CHF 20 Millionen übertroffen werden.

Stärkung eines disziplinierten Risiko- und Compliance-Managements
Julius Bär hat sich zum Ziel gesetzt, die Prozesse im Risiko- und Compliance-Management sowie die Verantwortlichkeit in der gesamten Organisation zu stärken. Dafür bedarf es einer Anpassung des Risikoprofils im Einklang mit dem Umfang des Kerngeschäfts Wealth Management, einer Stärkung der ersten Verteidigungslinie sowie einer Kultur der disziplinierten Risikoverantwortlichkeit.

Aufbauend auf einer Reihe erster Massnahmen hat die Gruppe eine neue Risikoorganisation unter veränderter Führung eingerichtet, wie am 20. Mai 2025 im Interim Management Statement mitgeteilt wurde. Ivan Ivanic, derzeit Chief Credit Officer, wurde per 1. Juli 2025 zum Chief Risk Officer ernannt.

Einsatz von Technologie, um das Geschäft voranzutreiben
Im Rahmen der strategischen Agenda wird Julius Bär auch künftig in das digitale Erlebnis investieren – sowohl für Kunden als auch für Mitarbeitende der Front, die diese betreuen. Die digitalen Tools sollen die hochwertigen persönlichen Dienstleistungen von Julius Bär ergänzen und auf einer skalierbaren sowie harmonisierten Infrastruktur basieren. Dafür hat die Gruppe die neue Einheit Digital Business Transformation geschaffen und ein IT-Infrastrukturprojekt in der Schweiz gestartet.

Kultur von Leistung und Eigenverantwortung
Eine dedizierte Ausrichtung auf eine Kultur von Leistung und Eigenverantwortung wird für den Erfolg des Transformationsprozesses von Julius Bär von entscheidender Bedeutung sein. Die Gruppe will ein erstklassiger Arbeitgeber für hochqualifizierte Mitarbeitende sein, die sich gemeinsamen Prinzipien wie Kundenorientierung, zielgerichtete Arbeitsweise und einer starken Tradition verpflichtet fühlen.

Finanzziele 2026–2028
Für den Strategiezyklus 2026–2028 setzt Julius Bär realistische Dreijahresziele, unter der Annahme, dass es zu keiner wesentlichen Verschlechterung der Märkte oder Wechselkurse kommt:

  • Netto-Neugeld verbessern auf 4–5% bis 2028
  • Adjustierte Cost/Income Ratio verbessern auf weniger als 67% bis 2028
  • Adjustierte Rendite auf dem CET1 Kapital (RoCET1)*** von mindestens 30% während dem Zyklus

Die disziplinierte Umsetzung der Strategie wird zur Wiederherstellung eines positiven operativen Hebels beitragen und Julius Bär dabei unterstützen, die festgelegten Ziele konsequent und zuverlässig zu erreichen, um so langfristigen Wert für die Stakeholder zu schaffen.

Kapitalausschüttungspolitik
Während die festgelegte Kapitalausschüttungspolitik der Gruppe unverändert bleibt, wird der Verwaltungsrat jedoch eine künftige Auflegung eines Aktienrückkaufprogramms erst in Betracht ziehen, wenn die Gruppe die erforderliche Klarheit von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA erhalten hat.

Webcast für Medien
Vor der Strategie-Update-Präsentation findet um 8.30 Uhr BST (9.30 Uhr MESZ) eine Webkonferenz für Medien statt.

Webcast für Analysten und Investoren
Die vollständigen Informationen zum Strategie-Update sind unter www.juliusbaer.com abrufbar. Die Präsentation wird in London um 10.00 Uhr BST (11.00 Uhr MESZ) stattfinden und gleichzeitig per Webcast übertragen unter www.juliusbaer.com/webcast.

Diese Medienmitteilung liegt auch in englischer Sprache vor. Massgebend ist die englische Version.

 

*Bezüglich der Verwendung der Alternative-Performance-Kennzahlen wird auf den Abschnitt Alternative Performance Measures am Ende dieser Medienmitteilung verwiesen (nur in Englisch verfügbar).

**Berechnet auf Basis einer pro forma konstanten CET1-Kapitalquote von 14%.

***Berechnet auf Basis einer pro forma konstanten CET1-Kapitalquote von 14%.

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Über Julius Bär
Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende April 2025 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 467 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890 zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.juliusbaer.com

Disclaimer für zukunftsgerichtete Aussagen
Diese Medienmitteilung der Julius Bär Gruppe AG («das Unternehmen») umfasst zukunftsgerichtete Aussagen, welche die Absichten, Vorstellungen oder aktuellen Erwartungen und Prognosen der Gesellschaft über ihre zukünftigen Geschäftsergebnisse, finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten, Strategien, Möglichkeiten und das Geschäftsumfeld, in dem sie sich bewegt, widerspiegeln. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen alle Ereignisse, die keine historischen Fakten darstellen. Die Gesellschaft hat versucht, diese Aussagen durch die Verwendung von Worten wie «könnte», «wird», «sollte», «erwartet», «beabsichtigt», «schätzt», «sieht voraus», «glaubt», «versucht», «plant», «sagt voraus» und ähnlichen Begriffen zu kennzeichnen. Solche Aussagen werden auf der Grundlage von Schätzungen und Erwartungen gemacht, welche sich als falsch herausstellen können, obwohl die Gesellschaft sie im jetzigen Zeitpunkt als angemessen erachtet.

Diese zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen Risiken, Unklarheiten, Annahmen und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass das tatsächliche Geschäftsergebnis, die finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten und Möglichkeiten der Gesellschaft bzw. der Märkte, welche die Gesellschaft bedient oder zu bedienen beabsichtigt, wesentlich von diesen zukunftsgerichteten Aussagen abweichen können. Wichtige Faktoren, die zu solchen Abweichungen führen können, sind unter anderem: Veränderungen des Geschäfts- oder Marktumfelds, legislative, steuerliche oder regulatorische Entwicklungen, die allgemeine wirtschaftliche Lage in der Schweiz, der Europäischen Union und anderswo sowie die Möglichkeiten der Gesellschaft, auf Entwicklungen in der Finanzdienstleistungsindustrie zu reagieren. Zusätzliche Faktoren können die tatsächlichen Resultate, Leistungen oder Errungenschaften wesentlich beeinflussen. Vor dem Hintergrund dieser Ungewissheiten wird den Lesern davon abgeraten, sich unangemessen auf derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen. Die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften, ihre Direktoren, Manager, Arbeitnehmer und Berater übernehmen ausdrücklich keine Verpflichtung und beabsichtigen auch nicht, Aktualisierungen oder Korrekturen irgendwelcher in dieser Medienmitteilung enthaltener zukunftsgerichteter Aussagen vorzunehmen oder Änderungen in den Erwartungen der Gesellschaft oder Änderungen von Ereignissen, Bedingungen und Umständen, auf welchen diese zukunftsgerichteten Aussagen basieren, mitzuteilen, soweit dies nicht durch anwendbares Recht oder regulatorische Bestimmungen vorgeschrieben ist.

Alternative Performance Measures
This media release and other communication to investors contain certain financial measures of historical and future performance and financial position that are not defined or specified by International Financial Reporting Standards (IFRS). Management believes that these alternative performance measures (APMs) provide useful information regarding the Group’s financial and operating performance. These APMs should be regarded as complementary information to, and not as a substitute for, the IFRS results.

Adjusted results are derived by excluding from the IFRS financial results the impact on operating income (new since 1 January 2025) or on operating expenses related to acquisitions or divestments of businesses or participations (i.e. M&A transactions) as well as the taxes on those respective items. The M&A-related adjustments can represent inter alia items such as gain or loss on disposal; recycling of currency translation adjustments; amortisation of acquired customer relationships; goodwill impairment charges; M&A-related restructuring costs (examples of which include employee termination benefits that relate directly to the restructuring; contract termination costs; onerous contract provisions; consulting fees that relate directly to the restructuring; expected costs from when operations cease until final disposal); fees paid to advisers on the planning, execution, or financing of M&A transactions; integration-related IT or other general expenses; additional provisions set up for litigation or the recovered amount from the seller.

Ordentliche Generalversammlung der Julius Bär Gruppe AG

Ordentliche Generalversammlung der Julius Bär Gruppe AG

Im Einzelnen fasste die Generalversammlung 2025 der Julius Bär Gruppe AG die folgenden Beschlüsse:

  • Die Jahresrechnung und Konzernrechnung 2024 sowie der Nachhaltigkeitsbericht 2024 wurden genehmigt und der Vergütungsbericht 2024 in einer Konsultativabstimmung gutgeheissen.
  • Der Verwendung des Bilanzgewinns und einer Dividende von CHF 2.60 pro Namenaktie wurde zugestimmt. Die Dividende unterliegt der schweizerischen Verrechnungssteuer und gelangt ab dem 16. April 2025 zur Auszahlung.
  • Den Mitgliedern des Verwaltungsrats und der Geschäftsleitung wurde für das Geschäftsjahr 2024 Entlastung erteilt.
  • Der maximale Gesamtbetrag der Vergütung des Verwaltungsrats für die kommende Amtsdauer (GV 2025 – GV 2026) wurde genehmigt.
  • Ebenso genehmigt wurden für die Geschäftsleitung der Gesamtbetrag der variablen Barvergütungselemente für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2024, der Gesamtbetrag der variablen anteilsbasierten Vergütungselemente, die im laufenden Geschäftsjahr 2025 zugeteilt werden, sowie der maximale Gesamtbetrag der fixen Vergütung für das kommende Geschäftsjahr 2026.
  • Die Mitglieder des Verwaltungsrats Richard Campbell-Breeden, Bruce Fletcher, Jürg Hunziker, Kathryn Shih, Tomas Varela Muiña, Eunice Zehnder-Lai und Olga Zoutendijk wurden je für die Amtsdauer von einem Jahr wiedergewählt.
  • Noel Quinn wurde als neues unabhängiges Mitglied und als Präsident des Verwaltungsrats für eine Amtsdauer ab 1. Mai 2025 bis zum Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung gewählt.
  • Richard Campbell-Breeden, Bruce Fletcher, Kathryn Shih und Eunice Zehnder-Lai wurden für die Amtsdauer von einem Jahr als Mitglieder des Vergütungsausschusses (Teil des Nominations- & Vergütungsausschusses) gewählt.
  • Die KPMG AG, Zürich, wurde für ein weiteres Jahr als Revisionsstelle gewählt.
  • Dr. Marc Nater, Wenger Plattner Rechtsanwälte, Küsnacht, wurde bis und mit der nächsten ordentlichen Generalversammlung 2026 als unabhängiger Stimmrechtsvertreter gewählt.

Die detaillierten Abstimmungsresultate sowie das Kurzprotokoll werden innerhalb eines Tages auf der Website unter www.juliusbaer.com/agm publiziert.

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Über Julius Bär

Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende 2024 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 497 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890 zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.juliusbaer.com

Julius Bär strafft Organisation weiter, um Kundenfokus und nachhaltiges Wachstum zu stärken

Julius Bär strafft Organisation weiter, um Kundenfokus und nachhaltiges Wachstum zu stärken

Zürich, 7. April 2025 – Mit diesen Änderungen, die per sofort in Kraft treten, treibt Julius Bär die Umsetzung einer vereinfachten, effizienteren und kundenorientierten Organisation unter Einhaltung höchster Risikostandards weiter voran.

Neue Einheit Global Products & Solutions

Julius Bär hat eine neue Einheit Global Products & Solutions geschaffen, welche die bisherigen Geschäftseinheiten Markets und Wealth Management Solutions (Teil der bisherigen Einheit IMWS, Investment & Wealth Management Solutions) unter der Co-Leitung von Luigi Vignola und Rajesh Manwani vereinigt. Die vereinfachte Struktur, die ein durchgängiges und ganzheitliches Beratungserlebnis ermöglicht, hat sich in Asien bereits bestens bewährt. Luigi Vignola hatte dieses Modell während seiner früheren Tätigkeit in Asien eingeführt und Rajesh Manwani, seit 2017 Head Markets & Wealth Management Solutions Asia, hat die Zusammenarbeit und Umsetzung in den letzten Jahren weitergeführt und intensiviert. Die kombinierte Einheit hat wesentlich zu einem verbesserten Beratungserlebnis und zum Wachstum in der asiatischen Region beigetragen. Rajesh Manwani wird in seiner neuen Rolle ebenfalls Mitglied des Global Wealth Management Committee (GWMC) und vertritt Global Products & Solutions an der Seite von Luigi Vignola, welcher in den letzten sechs Jahren die Einheit Markets von Julius Bär weltweit geleitet hat.

Der Bereich CIO Office, Teil der bisherigen IWMS-Organisation, wird als eine eigenständige Einheit von Yves Bonzon geführt, der seit 2016 Chief Investment Officer von Julius Bär ist. Yves Bonzon berichtet unverändert an Chief Executive Officer Stefan Bollinger und bleibt Mitglied des GWMC. Mit diesem Schritt wird die Unabhängigkeit der Investment Management-Kompetenzen von Julius Bär zum Nutzen der Kunden der Gruppe sichergestellt und gleichzeitig ein integriertes Angebot unterstützt.

Region Western Markets & Switzerland

Das Kundengeschäft von Julius Bär ist künftig in drei Regionen gegliedert: Asia, weiterhin unter der Leitung von Jimmy Lee, Emerging Markets, weiterhin unter der Leitung von Rahul Malhotra und die neue Region Western Markets & Switzerland unter der Co-Leitung von Carlos Recoder und Thomas Frauenlob. Carlos Recoder und Thomas Frauenlob werden für die Schweiz – den Heimatmarkt von Julius Bär – sowie den Rest Westeuropas, die Americas und das Intermediaries- und Family Office-Geschäft verantwortlich sein.

Die Bündelung der komplementären Kompetenzen und Erfahrungen in Bezug auf Märkte und Kundensegmente unter der Leitung der bewährten Region Heads Carlos Recoder und Thomas Frauenlob wird der neuen Region und der Gruppe eine grosse Schlagkraft verleihen.

Ernennung Head Digital Business Transformation

Nicolas de Skowronski, der in den letzten fünf Jahren Co-Head von IWMS war, wurde zum neuen Head Digital Business Transformation ernannt und berichtet an Chief Operating Officer (COO) Nic Dreckmann. In seiner neuen Rolle wird Nicolas de Skowronski das digitale Angebot und die digitalen Initiativen von Julius Bär harmonisieren und die User Journeys sowohl für Kunden als auch für Kundenberater abdecken. Er wird zudem die Funktion des stellvertretenden COO übernehmen und Mitglied des GWMC bleiben.

Stefan Bollinger, Chief Executive Officer der Julius Bär Gruppe, sagt: «Nach der Etablierung der neuen Geschäftsleitung und des Global Wealth Management Committee sind diese Veränderungen ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer einfacheren und kundenorientierteren Organisation, die Julius Bär für Wachstum positioniert. Die neue, auf konsequente Kundenfokussierung ausgerichtete Struktur wird Verantwortlichkeit sowie diszipliniertes Unternehmertum fördern und gleichzeitig unsere Risikokultur stärken.»

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Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

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Einladung zur Generalversammlung publiziert

Einladung zur Generalversammlung publiziert

Zürich, 17. März 2025 – Die Julius Bär Gruppe AG hat heute die Einladung zur Generalversammlung, welche am Donnerstag, 10. April 2025 stattfindet, publiziert. Die Dokumente sind online verfügbar unter www.juliusbaer.com/agm.

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Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende 2024 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 497 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890 zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.juliusbaer.com

Julius Bär veröffentlicht Geschäftsbericht 2024 und Nachhaltigkeitsbericht 2024

Julius Bär veröffentlicht Geschäftsbericht 2024 und Nachhaltigkeitsbericht 2024

Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Zürich, 17. März 2025 – Die Julius Bär Gruppe veröffentlichte heute den Geschäftsbericht 2024 (einschliesslich Vergütungsbericht), den Nachhaltigkeitsbericht 2024 sowie den Geschäftsbericht 2024 (Financial Statement IFRS) der Bank Julius Bär & Co. AG. Diese Dokumente sind online verfügbar unter www.juliusbaer.com/reports.

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Über Julius Bär

Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende 2024 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 497 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890 zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.juliusbaer.com

Präsentation des Jahresabschlusses 2024 der Julius Bär Gruppe

Präsentation des Jahresabschlusses 2024 der Julius Bär Gruppe

Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

  • Verwaltete Vermögen (AuM) auf rekordhohen CHF 497 Mrd., Zunahme von 16%, bedingt durch Netto-Neugeld von CHF 14 Mrd., steigende Aktienmärkte und einen schwächeren Schweizer Franken.
  • Wachstum Betriebsertrag leicht gedämpft durch höheren Zinsaufwand im Vergleich zum Vorjahr. Bruttomarge bei 83 Basispunkten (Bp) gegenüber 88 Bp (zugrunde liegend) im Jahr 2023.
  • Höherer Geschäftsaufwand widerspiegelt Investitionen in Rekrutierung und Technologie. Adjustierte Cost/Income Ratio 70.9% gegenüber 69.1% (zugrunde liegend) im Jahr 2023.
  • IFRS-Konzerngewinn auf CHF 1’022 Mio. gestiegen (+125%) und den Aktionären zurechenbarer IFRS-Gewinn pro Aktie (EPS) auf CHF 4.98 (+125%), unterstützt durch hohe Auflösung von Steuerrückstellungen.
  • Solide Kapitalisierung bei gestiegener CET1-Kapitalquote von 17.8% (Ende 2023: 14.6%), Gesamtkapitalquote von 26.4% (Ende 2023: 24.0%) und stabiler Leverage Ratio von 4.9%.
  • Finale Basel-3-Standards (B3F) in der Schweiz ab 2025 vollständig umgesetzt. CET1-Kapital gemäss B3F 14.2% Ende 2024, Gesamtkapitalquote gemäss B3F 21.1%.
  • Sehr liquide Bilanz mit einer Liquiditätsdeckungsquote von 292% (Ende 2023: 291%).
  • Antrag auf unveränderte ordentliche Dividende von CHF 2.60 pro Aktie.
  • Kostenprogramm erweitert, Bruttoeinsparziel von zusätzlichen CHF 110 Mio.
  • Geschäftsleitung auf fünf Mitglieder verkleinert.

Zürich, 3. Februar 2025 – Stefan Bollinger, Chief Executive Officer der Julius Bär Gruppe AG, sagt: «Meine ersten Wochen bei Julius Bär haben alle meine Beweggründe für die Übernahme der CEO-Funktion bestätigt und mich in meiner Überzeugung bestärkt, dass das Unternehmen über eine einzigartige Positionierung verfügt. Mit der hochwertigen Kundenbasis, den hervorragenden Mitarbeitenden, der starken und widerstandsfähigen Marke sowie dem einzigartigen Fokus auf Wealth Management verfügt Julius Bär aus meiner Sicht über das starke Fundament und alle Voraussetzungen, die es braucht, um Erfolg zu haben. Das heute bekannt gegebene Ergebnis bestätigt dies – ein Ergebnis, das vor einem Jahr noch nicht absehbar war. Ich danke meinen Kolleginnen und Kollegen für ihre geleistete Arbeit. Aufbauend auf den historischen Stärken von Julius Bär ist dies eine solide Ausgangslage, um die Herausforderungen sowohl auf der Ertrags- als auch auf der Kostenseite anzugehen.»

Nic Dreckmann, Chief Operating Officer und vorheriger Chief Executive Officer ad interim der Julius Bär Gruppe AG, sagt: «Das Jahr 2024 hat die Widerstandsfähigkeit unseres Unternehmens unter Beweis gestellt. Dank dem unermüdlichen Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und unseren starken Kundenbeziehungen konnten wir das Jahr mit den höchsten je verwalteten Vermögen abschliessen, unterstützt durch einen beschleunigten Netto-Neugeldzufluss in der zweiten Jahreshälfte. Gleichzeitig haben wir alles daran gesetzt, unser Risikorahmenwerk und unsere Kontrollen zu verstärken, um die vor einem Jahr gemachten Ankündigungen zu erfüllen. Auch bei der Straffung unseres Betriebsmodels haben wir weitere Fortschritte erzielt. Unsere Teams und ich freuen uns darauf, die begonnene Arbeit fortzusetzen und unsere Anstrengungen unter der Leitung von Stefan Bollinger zu intensivieren, wobei wir von seiner Erfahrung und seiner frischen Perspektive profitieren werden.»

Alternative Performance-Kennzahlen und Überleitungen

Diese Medienmitteilung und andere Investorenmitteilungen enthalten bestimmte Finanzkennzahlen zur vergangenen und zukünftigen Performance und zur finanziellen Situation, die von IFRS nicht definiert oder festgelegt sind. Das Management ist der Meinung, dass diese alternativen Performance-Kennzahlen (Alternative Performance Measures, APM) – einschliesslich der konsistenten Adjustierung der Ergebnisse für Positionen im Zusammenhang mit Fusionen und Übernahmen (M&A) – nützliche Informationen über die finanzielle und operative Performance der Gruppe liefern. Diese APM verstehen sich als Ergänzung zu den IFRS-Performance-Kennzahlen, jedoch nicht als deren Ersatz. Die Definitionen der in dieser Medienmitteilung und anderen Investorenmitteilungen verwendeten APM sowie die Überleitungen zu den entsprechenden IFRS-Positionen finden sich im Kapitel ‘Alternative Performance Measures’ des Auszugs aus dem Geschäftsbericht 2024 (nur in Englisch verfügbar) unter www.juliusbaer.com/berichte.

Anstieg der verwalteten Vermögen wegen breiter Erholung der Aktienmärkte, Währungseffekten und Netto-Neugeldzuflüssen

Die verwalteten Vermögen (AuM) nahmen um CHF 70 Mrd. (+16%) auf rekordhohe CHF 497 Mrd. zu. Diese Zunahme ist hauptsächlich auf steigende globale Aktienmärkte, einen positiven Währungseffekt, insbesondere aufgrund der Abwertung des Schweizer Frankens gegenüber dem US-Dollar, sowie auf Netto-Neugeldzuflüsse zurückzuführen. Letztere beschleunigten sich in der zweiten Jahreshälfte deutlich. Die durchschnittlichen monatlichen AuM stiegen im Jahresvergleich um 7% auf CHF 467 Mrd. Einschliesslich der Custody-Vermögen (AuC) von CHF 93 Mrd. wuchsen die Kundenvermögen um 15% auf ein Allzeithoch von CHF 590 Mrd.

Die Netto-Neugeldzuflüsse verbesserten sich auf CHF 14.2 Mrd. (Wachstumsrate von 3.3%), eine Zunahme von 14% im Vergleich zum Vorjahr, mit soliden Nettobeiträgen von Kunden mit Domizil in strategischen Schlüsselmärkten in Europa (insbesondere Grossbritannien, Deutschland und Schweiz), in Asien (insbesondere Singapur, Hongkong und Indien) sowie im Nahen Osten (insbesondere VAE). Der Fremdfinanzierungsabbau durch Kunden kam gegen Jahresende zum Stillstand.

Wachstum des Betriebsertrags durch höheren Zinsaufwand gedämpft

2024 stieg der Betriebsertrag um 19% (CHF 621 Mio.) auf CHF 3’861 Mio. Allerdings war der Betriebsertrag im Vorjahr (2023) durch eine signifikante Erhöhung der spezifischen Wertberichtigungen im Zusammenhang mit dem grössten Einzelengagement im Private-Debt-Kreditbuch der Gruppe beeinträchtigt. Dies führte zu Netto-Kreditverlusten von CHF 586 Mio. (CHF 475 Mio. nach Steuern) (‘grosser Private-Debt-Kreditverlust’). Bei Ausschluss dieses grossen Private-Debt-Kreditverlusts aus den Ergebnissen 2023 betrug der zugrunde liegende Anstieg des Betriebsertrags 1% (CHF 35 Mio.). Die positiven Effekte des starken Wachstums des Erfolgs aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sowie des Erfolgs aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL (erfolgswirksam zum Fair Value) wurden durch den rückläufigen Erfolg aus dem Zinsgeschäft wettgemacht. Die Bruttomarge belief sich auf 83 Bp gegenüber einer zugrunde liegenden Bruttomarge von 88 Bp im Jahr 2023.

Der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich um 14% auf CHF 2’204 Mio. Die wiederkehrenden Erträge (Summe von Beratungs- und Verwaltungsgebühren und Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft aus anderen Dienstleistungen) nahmen um 10% zu. Dies führte zu einer Steigerung des Bruttomargenbeitrags der wiederkehrenden Erträge von 1 Bp auf insgesamt 37 Bp. Die Kundenaktivität verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr und liess die Courtagen und den Ertrag aus Wertschriftenemissionen um 26% ansteigen, während der Kommissionsaufwand um 11% zunahm.

Der Erfolg aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL erhöhte sich um 21% auf CHF 1’282 Mio. Der Ertrag aus Treasury Swaps profitierte in erster Linie von einer Ausweitung der durchschnittlichen Differenz zwischen (hauptsächlich) den US-Zinssätzen und den Schweizer Zinssätzen, da die Schweizerische Nationalbank vor der US-Notenbank mit Zinssenkungen begonnen hatte. Gleichzeitig wurde der Erfolg aus dem Handelsgeschäft durch eine erhöhte Kundenaktivität, hauptsächlich im Bereich strukturierte Produkte, gestützt.

Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft ging um 55% auf CHF 377 Mio. zurück. Die Erträge aus dem Treasury-Portfolio (Summe von Zinsertrag aus Schuldinstrumenten zu FVOCI (zum Fair Value durch das sonstige Ergebnis bewertet)) und der Zinsertrag aus Schuldinstrumenten zu fortgeführten Anschaffungskosten stiegen um 20% auf CHF 597 Mio. Die Zinserträge aus Kundenausleihungen gingen um 7% auf CHF 1’627 Mio. zurück. Der Zinsaufwand aus Verpflichtungen gegenüber Kunden erhöhte sich im Vorjahresvergleich um 17% auf CHF 1’813 Mio. Grund dafür waren weitere Umschichtungen von Kundenvermögen von Kontokorrentkonten in Call- und Festgelder. Der Zinsaufwand aus Verpflichtungen gegenüber Banken nahm um CHF 92 Mio. auf CHF 188 Mio. zu.

Der übrige ordentliche Erfolg ging um 28% auf CHF 12 Mio. zurück, und die Wertberichtigungen auf finanziellen Vermögenswerten beliefen sich auf CHF 15 Mio. (2023: CHF 606 Mio. aufgrund des grossen Private-Debt-Kreditverlusts in jenem Jahr; 2023 zugrunde liegend: CHF 20 Mio.).

Höherer Geschäftsaufwand reflektiert Investitionen in Rekrutierung und Technologie

Der Geschäftsaufwand nach IFRS nahm um 3% auf CHF 2’807 Mio. zu. Die Auswirkungen eines Anstiegs von 5% beim Personalaufwand auf CHF 1’789 Mio. sowie von 2% bei den adjustierten Abschreibungen und Wertminderungen auf immateriellen Vermögenswerten auf CHF 145 Mio. wurden teilweise durch einen Rückgang der Abschreibungen auf Liegenschaften und Sachanlagen um 2% kompensiert. Der Sachaufwand verzeichnete einen marginalen Anstieg von CHF 1 Mio. auf CHF 773 Mio.

Wie in früheren Jahren umfasst der adjustierte Geschäftsaufwand in der Analyse und Erörterung der Ergebnisse keine M&A-bezogenen Kosten (CHF 24 Mio. im Jahr 2024 und CHF 21 Mio. im Jahr 2023). Die M&A-bezogenen Abschreibungen und Wertverminderungen auf Kundenbeziehungen sanken auf CHF 6 Mio. (2023: CHF 13 Mio.), während die übrigen M&A-bezogenen Kosten auf CHF 18 Mio. (2023: CHF 8 Mio.) stiegen. Die Überleitungen zu den entsprechenden IFRS-Positionen finden sich im Kapitel ‘Alternative Performance Measures’ des Auszugs aus dem Geschäftsbericht 2024 (nur in Englisch verfügbar) unter www.juliusbaer.com/berichte.

Der adjustierte Geschäftsaufwand stieg um 3% auf CHF 2’782 Mio.

Der adjustierte Personalaufwand nahm um 4% auf CHF 1’778 Mio. zu und lag dabei unter dem 5%-Anstieg der monatlichen durchschnittlichen Anzahl Vollzeitstellen (FTE) gegenüber dem Vorjahr. Die Anzahl FTE erhöhte sich um 170 auf gesamthaft 7’595; davon waren 1’380 FTE Relationship Manager (RM). Dies entspricht einem Zuwachs von 37 FTE (oder 57 FTE bei Bereinigung um die Veräusserung und Dekonsolidierung von Kairos im Mai 2024).

Der adjustierte Sachaufwand stieg um CHF 1 Mio. auf CHF 767 Mio., wobei sich die Rückstellungen und Verluste um CHF 18 Mio. auf CHF 44 Mio. verringerten. Ohne Rückstellungen und Verluste erhöhte sich der adjustierte Sachaufwand um 3% auf CHF 723 Mio. Dieser Anstieg war in erster Linie eine Folge höherer IT-bezogener Ausgaben.

Während sich die adjustierten Abschreibungen und Wertminderungen auf immateriellen Werten um 7% auf CHF 138 Mio. erhöhten, grösstenteils aufgrund IT-bezogener Investitionen in den letzten Jahren, gingen die Abschreibungen auf Liegenschaften und Sachanlagen um 3% auf CHF 100 Mio. zurück.

Dies führte zu einer adjustierten Cost/Income Ratio (ohne adjustierte Rückstellungen und Verluste) von 70.9% im Vergleich zu 81.6% im Jahr 2023 (69.1% ohne den grossen Private-Debt-Kreditverlust) und einer adjustierten Kostenmarge (ebenfalls ohne adjustierte Rückstellungen und Verluste) von 59 Bp gegenüber 61 Bp im Vorjahr.

Kostenprogramm

Anfang 2024 hatte Julius Bär die Zielvorgabe für das Kostensenkungsprogramm 2023–2025 von ursprünglich CHF 120 Mio. auf CHF 130 Mio. (brutto) erhöht. Bis Ende 2024 erreichten die zugrunde liegenden Kosteninitiativen auf Run-Rate-Basis Bruttokosteneinsparungen von CHF 140 Mio. Die gesamten kumulierten programmbezogenen Restrukturierungskosten belaufen sich bis heute auf CHF 39 Mio., wovon CHF 24 Mio. im Jahr 2024 verbucht wurden.

Trotz dieser erheblichen Einsparungen ist die adjustierte Cost/Income Ratio nach wie vor unbefriedigend und weit vom ursprünglich für 2025 festgelegten Ziel von <64% entfernt. Deshalb wurde beschlossen, das laufende Kostenprogramm 2023–2025 zu erweitern, mit dem Ziel, bis Ende 2025 auf Run-Rate-Basis weitere Bruttoeinsparungen von CHF 110 Mio. bei Sach- und Personalkosten zu erzielen. Die Kosten zur Erreichung dieser Einsparungsziele werden derzeit auf etwa CHF 55 Mio. geschätzt, die voraussichtlich im Jahr 2025 verbucht werden.

Profitabilität durch hohe Auflösung von Steuerrückstellungen gestärkt

Der IFRS-Gewinn vor Steuern stieg um 105% auf CHF 1’054 Mio. Mit einem Rückgang der Ertragssteuern um 47% auf CHF 32 Mio. erhöhten sich sowohl der den Aktionären zurechenbare IFRS-Konzerngewinn als auch der den Aktionären zurechenbare IFRS-Gewinn pro Aktie um 125%, auf CHF 1’022 Mio. bzw. CHF 4.98.

Der adjustierte Gewinn vor Steuern verzeichnete eine Zunahme von 102% auf CHF 1’078 Mio., die adjustierte Bruttomarge vor Steuern von 11 Bp auf 23 Bp. Die entsprechenden adjustierten Ertragssteuern verringerten sich um 49% auf CHF 32 Mio., was einer adjustierten Steuerquote von 2.9% entspricht (2023: 11.7%; zugrunde liegende Steuerquote 2023: 15.5%). Die deutlich tiefere Steuerquote ist auf eine hohe Auflösung von Steuerrückstellungen nach einem erfolgreichen Abschluss eines Revisionsverfahrens der Schweizer Unternehmenssteuern für die Geschäftsjahre 2017–2022 zurückzuführen. Sowohl der adjustierte Konzerngewinn der Gruppe als auch der adjustierte den Aktionären zurechenbare Gewinn pro Aktie erhöhte sich um 122% auf CHF 1’047 Mio. bzw. CHF 5.10. Die adjustierte Rendite auf dem CET1-Kapital (RoCET1) stieg um 32% (2023: 15%; 2023 zugrunde liegend: 30%).

Bei Ausschluss des grossen Private-Debt-Kreditverlusts aus den Ergebnissen 2023 ging der adjustierte Gewinn vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr um 4% zurück; die adjustierte Vorsteuermarge sank um 3 Bp. Auf derselben zugrunde liegenden Basis stiegen sowohl der adjustierte Konzerngewinn der Gruppe als auch der adjustierte den Aktionären zurechenbare Gewinn pro Aktie um 11%.

Sehr liquide Bilanz

Teilweise aufgrund des schwächeren Schweizer Frankens (insbesondere gegenüber dem US-Dollar) stieg die Bilanz um 9% auf CHF 105 Mrd. Die Kredite erhöhten sich um 7% auf CHF 42 Mrd., davon CHF 9 Mrd. Hypotheken (+3%) und CHF 33 Mrd. Lombardkredite (+8%). Letztere schliessen auch CHF 0.4 Mrd. Private-Debt-Kredite (2023: CHF 0.8 Mrd.) ein. Die Position Verpflichtungen gegenüber Kunden (Einlagen) erhöhte sich um 9% auf CHF 69 Mrd., während das Verhältnis von Ausleihungen zu Einlagen auf 61% zurückging (Ende 2023: 62%).

Die Bargeldbestände, grösstenteils bei Zentralbanken in der Schweiz und in Europa, gingen um 15% auf CHF 8 Mrd. zurück. Das gesamte Treasury-Portfolio, erfasst in allen finanziellen Vermögenswerten zu FVOCI (Rückgang um 17% auf CHF 11 Mrd.) und anderen finanziellen Vermögenswerten zu fortgeführten Anschaffungskosten (Rückgang um 5% auf CHF 5 Mrd.), verringerte sich um 14% auf CHF 16 Mrd.

Das den Aktionären der Julius Bär Gruppe AG zurechenbare Eigenkapital stieg um 11% auf CHF 6.8 Mrd.

Die Bilanz blieb sehr liquid bei einer Liquiditätsdeckungsquote von 292% (Ende 2023: 291%).

Entwicklung der Kapitalquoten und Tier 1 Leverage Ratio

Das CET1-Kapital nahm um CHF 0.6 Mrd. bzw. 21% auf CHF 3.6 Mrd. zu. Die kombinierten positiven Effekte aus dem starken erzielten Konzerngewinn und der anhaltenden Umkehr (Pull-to-Par) der Wertminderung aus den Jahren 2021 und 2022 der im Treasury-Portfolio der Gruppe gehaltenen Anleihen (zum FVOCI bewertete finanzielle Vermögenswerte) übertrafen die Auswirkungen der einbehaltenen Beiträge für eine Dividende.

Nur geringfügig durch die Rückzahlung der 2017 ausgegebenen AT1-Anleihen im September 2024 (Nominalbetrag von USD 300 Mio.) beeinflusst, erhöhte sich das Tier 1 Kapital um CHF 0.5 Mrd. (+10%) auf CHF 5.3 Mrd. und das Gesamtkapital um CHF 0.4 Mrd. (+ 9%) auf CHF 5.3 Mrd.

Die risikogewichteten Aktiven (RWA) gingen um CHF 0.1 Mrd. bzw. 1% auf CHF 20.2 Mrd. zurück. Die signifikante Reduktion des Private-Debt-Kreditbuchs auf CHF 0.4 Mrd. (Ende 2023: CHF 0.8 Mrd.), bei 100% Kreditrisikogewicht, beschränkte den Anstieg der Kreditrisikopositionen. Diese nahmen um 1% auf CHF 11.8 Mrd. zu. Die operationellen Risikopositionen verringerten sich um 2% auf CHF 6.2 Mrd., während die Marktrisikopositionen um 7% auf CHF 1.6 Mrd. zurückgingen und die nicht gegenparteibezogenen Risikopositionen um 2% auf CHF 0.7 Mrd. anstiegen.

Infolgedessen verbesserte sich die CET1-Kapitalquote auf 17.8% (Ende 2023: 14.6%) und die Gesamtkapitalquote auf 26.4% (Ende 2023: 24.0%).

Das Gesamtengagement erhöhte sich um 10% auf CHF 107 Mrd., was zum Jahresende zu einer Tier 1 Leverage Ratio von 4.9% führte (Ende 2023: 4.9%).

In der Schweiz werden die finalen Basel-3-Standards (B3F) ab Anfang 2025 vollständig umgesetzt und wirken sich in erster Linie auf die Berechnung der RWA aus. Für Julius Bär hat die Anwendung der B3F-Methodologie eine äusserst limitierte Auswirkung auf die Kreditrisikogewichte. Die inflationären Auswirkungen auf die Marktrisikogewichte, die sich aus der grundlegenden Überprüfung des Handelsbuchs (FRTB) ergeben haben, wurden durch bereits vorgenommene Anpassungen in Bezug auf bestimmte handelsbezogene Aktivitäten weitgehend gemildert. Die Hauptauswirkung für die Gruppe betrifft die operationellen Risikogewichte. Für deren Berechnung im Rahmen von B3F werden die historischen internen Verlustdaten einer Bank berücksichtigt, die die in den letzten zehn Jahren angefallenen operationellen Verluste widerspiegeln. Am 30. Dezember 2015 gab Julius Bär bekannt, dass mit der US-Staatsanwaltschaft des südlichen Bezirks von New York eine Grundsatzvereinbarung über eine umfassende Lösung für das frühere grenzüberschreitende US-Geschäft erzielt wurde (DOJ-Vereinbarung von 2015). Die DOJ-Vereinbarung von 2015 führte zu einer gesamthaften Rückstellung von USD 547 Mio., die in den konsolidierten Finanzabschlüssen 2015 der Gruppe ausgewiesen wurde. Obwohl die Gruppe ihre Dienstleistungen für in den USA ansässige Kunden bereits weit vor 2015 eingestellt hatte, wird der mit der DOJ-Vereinbarung von 2015 verbundene Verlust bei der Berechnung der Anforderungen für das operationelle Risiko während des Jahres 2025 relevant bleiben. Als Folge werden sich die operationellen RWA vorübergehend um CHF 1.7 Mrd. erhöhen, bevor der Verlust Ende 2025 wieder aus der Berechnung herausgenommen wird.

Wäre B3F im Jahr 2024 bereits eingeführt gewesen, hätte aus den oben genannten Gründen die CET1-Kapitalquote gemäss B3F 14.2% und die Gesamtkapitalquote gemäss B3F 21.1% betragen. Unter Berücksichtigung, dass der methodologische Effekt der DOJ-Vereinbarung von 2015 auf die Berechnung der operativen RWA Ende 2025 enden wird, hätte die CET1-Kapitalquote gemäss B3F nach dem Look-Through-Ansatz 15.3% und die Gesamtkapitalquote gemäss B3F nach dem Look-Through-Ansatz 22.7% betragen. Die Berechnung des Gesamtengagements wird durch B3F nur geringfügig beeinflusst, und die Tier 1 Leverage Ratio gemäss B3F hätte Ende 2024 immer noch bei 4.9% gelegen.

Auf diesen Niveaus würden die CET1-Kapitalquote und die Gesamtkapitalquote weiterhin deutlich über den eigenen Untergrenzen der Gruppe von 11% bzw. 15% liegen sowie sehr deutlich über den regulatorischen Mindestanforderungen von 8.3% bzw. 12.5%. Die Tier 1 Leverage Ratio würde sich weiterhin komfortabel über der regulatorischen Mindestanforderung von 3.0% befinden.

Antrag auf unveränderte ordentliche Dividende von CHF 2.60 pro Aktie

Im Rahmen der Kapitalausschüttungspolitik der Gruppe wird der Verwaltungsrat der Julius Bär Gruppe AG für das Geschäftsjahr 2024 eine unveränderte ordentliche Dividende von CHF 2.60 pro Aktie beantragen. Unter Vorbehalt der Zustimmung der Aktionäre an der Generalversammlung vom 10. April 2025 erfolgt die Auszahlung der Dividende am 16. April 2025. Die Dividende unterliegt der schweizerischen Verrechnungssteuer von 35%.

Die CET1-Kapitalquote gemäss B3F von 14.2% per Ende 2024 würde leicht über der in der Kapitalausschüttungspolitik der Gruppe festgelegten Untergrenze von 14% für Aktienrückkäufe liegen. Der Verwaltungsrat hat aber entschieden, kein neues Aktienrückkaufprogramm zu lancieren.

Verkauf von Julius Bär Brasilien voraussichtlich im ersten Quartal 2025 abgeschlossen

Am 7. Januar 2025 gab die Gruppe die Unterzeichnung einer Vereinbarung über den Verkauf ihres inländischen brasilianischen Vermögensverwaltungsgeschäfts, Julius Baer Brasil Gestão de Patrimônio e Consultoria de Valores Mobiliários Ltda. (Julius Baer Brazil), an die Banco BTG Pactual S.A. (BTG) bekannt. Julius Bär wird weiterhin brasilianische Kunden von anderen Standorten aus betreuen, sodass das internationale brasilianische Geschäft davon unberührt bleibt. Der Abschluss der Transaktion unterliegt den üblichen behördlichen Genehmigungen und wird für das erste Quartal 2025 erwartet. Die Transaktion dürfte die CET1-Kapitalquote von Julius Bär bei Abschluss um etwa 30 Bp erhöhen, basierend auf einer Gesamtgeldleistung von BRL 615 Mio. (CHF 91 Mio.). Der Abschluss der Transaktion wird sich voraussichtlich einmalig auf den Betriebsertrag auswirken, und zwar in Höhe von ca. CHF 120 Mio., hauptsächlich aufgrund nicht liquiditätswirksamer kumulierter Währungsumrechnungsdifferenzen, die bereits im Eigenkapital der Gruppe erfasst sind.

Änderungen in den Geschäftsleitungen

Mit sofortiger Wirkung werden die Geschäftsleitungen der Julius Bär Gruppe AG und der Bank Julius Bär & Co. AG deutlich verkleinert und neu aus folgenden Personen bestehen:

  • Stefan Bollinger, Chief Executive Officer
  • Nic Dreckmann, Chief Operating Officer und stellvertretender CEO
  • Oliver Bartholet, Chief Risk Officer
  • Evie Kostakis, Chief Financial Officer
  • Christoph Hiestand, Group General Counsel

In der Geschäftsleitung übernimmt der CEO die direkte Verantwortung für alle ertragsgenerierenden Aktivitäten und für das Frontgeschäft, wobei die Leiter der Regionen und der Bereiche Markets sowie Investment & Wealth Management Solutions direkt an den CEO berichten. Der Aufgabenbereich des Chief Operating Officer wird um die Bereiche Client Strategy & Experience und HR & Corporate Affairs erweitert mit dem Ziel, Kundenzufriedenheit zu steigern, die betriebliche Effizienz zu verbessern sowie unsere Technologie und Infrastruktur weiter zu stärken.

Stefan Bollinger sagt: «Eine neue Führungsstruktur und eine schlankere Geschäftsleitung werden die Verantwortlichkeit erhöhen, diszipliniertes Unternehmertum von oben nach unten fördern und unsere konsequente Kundenorientierung stärken. Dies ist der erste Schritt, um eine schlankere und einfachere Art der Geschäftsführung zu schaffen. Wir werden die gleichen Grundsätze durch die gesamte Organisation hindurch anwenden. Ich bin überzeugt, dass unsere Kunden und alle weiteren Stakeholder den Unterschied spüren werden.»

Strategie-Update

Julius Bär wird vor Sommer 2025 ein Strategie-Update einschliesslich neuer Mittelfristziele präsentieren. Weitere Einzelheiten wie genauer Zeitpunkt und Austragungsort werden voraussichtlich zusammen mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2024 am 17. März 2025 bekannt gegeben.

__________________________

Die Bilanzpräsentation für Analysten und Investoren durch Stefan Bollinger (Chief Executive Officer), Nic Dreckmann (Chief Operating Officer) und Evie Kostakis (Chief Financial Officer) wird um 8.30 Uhr (MEZ) via Webcast übertragen. Im Anschluss erfolgt um 10.30 Uhr (MEZ) eine Präsentation für die Medien. Sämtliche Unterlagen (Präsentation, Auszug aus dem Geschäftsbericht 2024 (nur in Englisch verfügbar), Zeitreihen-Tabellen sowie die vorliegende Medienmitteilung) stehen unter www.juliusbaer.com zur Verfügung.

Diese Medienmitteilung liegt auch in englischer Sprache vor. Massgebend ist die englische Version.

 

Kontakt

Media Relations, Tel. +41 (0) 58 888 8888

Investor Relations, Tel. +41 (0) 58 888 5256

 

Wichtige Termine

17. März 2025: Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2024, einschliesslich des Vergütungsberichts 2024

17. März 2025: Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts 2024

10. April 2025: Generalversammlung, Zürich

14. April 2025: Dividendenabgang (Ex-Dividendendatum)

15. April 2025: Dividendenstichtag

16. April 2025: Ausschüttungstag Dividende

22. Mai 2025: Veröffentlichung des Interim Management Statement für die ersten vier Monate 2025

22. Juli 2025: Veröffentlichung und Präsentation des Halbjahresergebnisses 2025

Über Julius Bär

Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkundinnen und Privatkunden. Unser gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende 2024 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 497 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890 zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Mexiko-Stadt, Mailand, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.juliusbaer.com

Disclaimer für zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Medienmitteilung der Julius Bär Gruppe AG («das Unternehmen») umfasst zukunftsgerichtete Aussagen, welche die Absichten, Vorstellungen oder aktuellen Erwartungen und Prognosen der Gesellschaft über ihre zukünftigen Geschäftsergebnisse, finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten, Strategien, Möglichkeiten und das Geschäftsumfeld, in dem sie sich bewegt, widerspiegeln. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen alle Ereignisse, die keine historischen Fakten darstellen. Die Gesellschaft hat versucht, diese Aussagen durch die Verwendung von Worten wie «könnte», «wird», «sollte», «erwartet», «beabsichtigt», «schätzt», «sieht voraus», «glaubt», «versucht», «plant», «sagt voraus» und ähnlichen Begriffen zu kennzeichnen. Solche Aussagen werden auf der Grundlage von Schätzungen und Erwartungen gemacht, welche sich als falsch herausstellen können, obwohl die Gesellschaft sie im jetzigen Zeitpunkt als angemessen erachtet.

Diese zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen Risiken, Unklarheiten, Annahmen und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass das tatsächliche Geschäftsergebnis, die finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten und Möglichkeiten der Gesellschaft bzw. der Märkte, welche die Gesellschaft bedient oder zu bedienen beabsichtigt, wesentlich von diesen zukunftsgerichteten Aussagen abweichen können. Wichtige Faktoren, die zu solchen Abweichungen führen können, sind unter anderem: Veränderungen des Geschäfts- oder Marktumfelds, legislative, steuerliche oder regulatorische Entwicklungen, die allgemeine wirtschaftliche Lage in der Schweiz, der Europäischen Union und anderswo sowie die Möglichkeiten der Gesellschaft, auf Entwicklungen in der Finanzdienstleistungsindustrie zu reagieren. Zusätzliche Faktoren können die tatsächlichen Resultate, Leistungen oder Errungenschaften wesentlich beeinflussen. Vor dem Hintergrund dieser Ungewissheiten wird den Lesern davon abgeraten, sich unangemessen auf derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen. Die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften, ihre Direktoren, Manager, Arbeitnehmer und Berater übernehmen ausdrücklich keine Verpflichtung und beabsichtigen auch nicht, Aktualisierungen oder Korrekturen irgendwelcher in dieser Medienmitteilung enthaltener zukunftsgerichteter Aussagen vorzunehmen oder Änderungen in den Erwartungen der Gesellschaft oder Änderungen von Ereignissen, Bedingungen und Umständen, auf welchen diese zukunftsgerichteten Aussagen basieren, mitzuteilen, soweit dies nicht durch anwendbares Recht oder regulatorische Bestimmungen vorgeschrieben ist.

Julius Bär Gruppe gibt Veränderung im Präsidium des Verwaltungsrats bekannt

Julius Bär Gruppe gibt Veränderung im Präsidium des Verwaltungsrats bekannt

Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Zürich, 27. Januar 2025 – Verwaltungsratspräsident Romeo Lacher hat den Verwaltungsrat 2024 über seine Absicht informiert, an der Generalversammlung 2025 nicht mehr für eine Wiederwahl zur Verfügung zu stehen. Nach der Ernennung von Stefan Bollinger zum CEO bietet sich die Gelegenheit, die strategische Entwicklung von Julius Bär auch auf Stufe Verwaltungsrat unter einer neuen Führung voranzutreiben. Der Verwaltungsrat hat entsprechend frühzeitig einen Suchprozess für externe Kandidatinnen und Kandidaten einleiten können. Dieser Prozess steht kurz vor dem Abschluss. Der Wahlvorschlag für das Verwaltungsratspräsidium wird voraussichtlich im März 2025 zusammen mit der Einladung zur Generalversammlung und den Anträgen zu den Wahlen in den Verwaltungsrat kommuniziert.

Richard M. Campbell-Breeden, Vizepräsident des Verwaltungsrats von Julius Bär, sagt: «Im Namen des Verwaltungsrats möchte ich Romeo Lacher herzlich danken. Unter seiner Führung hat der Verwaltungsrat entschlossen gehandelt, um die Auswirkungen der im Jahr 2023 erlittenen Kreditverluste anzugehen und einen neuen CEO zu bestimmen. Dank Romeo Lachers Arbeit und seinem Engagement für eine rasche und nahtlose Nachfolgeregelung sind wir bereit für die nächste Phase in der Entwicklung unserer Strategie.»

Romeo Lacher, Präsident des Verwaltungsrats von Julius Bär, sagt. «Mit Stefan Bollingers Antritt als CEO schlägt Julius Bär ein neues Kapitel auf. Es ist ein guter Zeitpunkt für diesen Wechsel auf Stufe Verwaltungsrat. Als führender Pure-Play-Wealth-Manager weltweit ist Julius Bär bestens für künftigen Erfolg aufgestellt. Ich danke an dieser Stelle allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Julius Bär für ihre Unterstützung und ihr Engagement.»

Wichtige Termine

3. Februar 2025: Veröffentlichung und Präsentation des Jahresergebnisses 2024

17. März 2025: Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2024, einschliesslich des Vergütungsberichts 2024

17. März 2025: Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts 2024

10. April 2025: Generalversammlung, Zürich

 

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Über Julius Bär

Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende Oktober 2024 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 480 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890 zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.juliusbaer.com

Interim Management Statement für die ersten zehn Monate 2024*

Interim Management Statement für die ersten zehn Monate 2024*

Ad-hoc-Mitteilung gemäss Art. 53 KR

Zürich, 21. November 2024 – In den ersten zehn Monaten des Jahres 2024 verzeichnete Julius Bär einen erheblichen Anstieg der verwalteten Vermögen (AuM), unterstützt durch beschleunigte Netto-Neugeldzuflüsse seit Ende Juni. Die CET1-Kapitalquote der Gruppe erhöhte sich auf 16.7%, was den stark kapitalgenerierenden Charakter des Geschäftsmodells der Julius Bär Gruppe unterstreicht. Stefan Bollinger, der designierte CEO von Julius Bär, wird sein Amt am 9. Januar 2025 antreten. 

AuM-Wachstum um 12% auf CHF 480 Mrd. – Beschleunigte Nettozuflüsse

In den ersten zehn Monaten des Jahres 2024 wuchsen die AuM auf CHF 480 Mrd. an, was einer Zunahme um 12% seit Jahresbeginn entspricht. Die gesamten Kundenvermögen erreichten mit CHF 570 Mrd. einen neuen Höchstwert. Der Anstieg der AuM ist auf die starken Aktienmärkte und solide Nettozuflüsse von CHF 11 Mrd. zurückzuführen. Der positive Währungseffekt, der im ersten Halbjahr zum Tragen kam, kehrte sich während der letzten vier Monate teilweise um.

Gegenüber dem ersten Halbjahr 2024 (H1 2024), als Nettozuflüsse von CHF 3.7 Mrd. (annualisiertes Wachstum 1.7%) verzeichnet worden waren, beschleunigte sich das Netto-Neugeld im Zeitraum Juli bis Oktober 2024 auf CHF 7.5 Mrd. (annualisiertes Wachstum 4.8%). Dieses beinhaltete einen grossen einzelnen Transaktionszufluss, von dem der überwiegende Teil im November wieder abfloss. Ohne diese Transaktion betrug das Zuflusstempo von Juli bis Oktober 4.2%.

Das Netto-Neugeld stammte vorwiegend von Kunden mit Domizil in strategischen Schlüsselmärkten in Europa (vor allem Grossbritannien und Deutschland), in Asien (insbesondere Singapur und Indien) sowie im Nahen Osten (hauptsächlich in den VAE). Der Effekt des Fremdfinanzierungsabbaus durch Kunden hat sich gegenüber den Vorjahren deutlich abgeschwächt.

In den ersten zehn Monaten des Jahres 2024 ist die Zahl der Kundenberater um 46 Vollzeitstellen (FTE) auf 1’389 FTE gestiegen.

Bruttomarge 83 Basispunkte

In den ersten zehn Monaten des Jahres 2024 sank die Bruttomarge auf 83 Basispunkte (Bp). Für das Gesamtjahr 2023 hatte die zugrunde liegende** Bruttomarge 88 Bp betragen. 

Im Zeitraum Juli bis Oktober 2024 belief sich die Bruttomarge auf 81 Bp, was einem Rückgang gegenüber den für H1 2024 ausgewiesenen 85 Bp darstellt. Sie liegt aber auf ähnlichem Niveau wie in den Monaten Mai bis Juni 2024 (unter Ausschluss des Verlusts im Zusammenhang mit dem Verkauf von Kairos im Mai 2024):

  • Der Bruttomargenbeitrag aus wiederkehrenden Erträgen (innerhalb des Erfolgs aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft) sank leicht auf 37 Bp (H1 2024: 38 Bp). Dies war teils auf den vier Monate dauernden Einfluss der Entkonsolidierung von Kairos im Mai 2024 zurückzuführen.
  • Die zinsbezogenen Erträge steuerten 23 Bp (H1 2024: 24 Bp) zur Bruttomarge bei; von ihnen rührten 7 Bp (H1 2024: 10 Bp) vom Erfolg aus dem Zinsgeschäft und 16 Bp (H1 2024: 14 Bp) vom Ertrag aus Treasury Swaps (innerhalb des Erfolgs aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL***) her.
  • Die aktivitätsbezogenen Erträge trugen 21 Bp (H1 2024: 24 Bp) zur Bruttomarge bei, wovon 10 Bp (H1 2024: 10 Bp) auf die nicht wiederkehrenden Erträge innerhalb des Erfolgs aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft und 11 Bp (H1 2024: 14 Bp) auf Erträge zurückzuführen waren, die nicht mit dem Ertrag aus Treasury Swaps (innerhalb des Erfolgs aus Finanzinstrumenten bewertet zu FVTPL) in Verbindung standen. Nach einem saisonal bedingt schwächeren dritten Quartal verbesserten sich die aktivitätsbezogenen Erträge im Oktober wieder.

Cost/Income Ratio 71% und Vorsteuermarge 24 Bp

Die adjustierte Cost/Income Ratio blieb bei 71%, verglichen mit 69% (zugrunde liegend) im Gesamtjahr 2023. Die adjustierte Vorsteuermarge betrug 24 Bp, im Vergleich zu 26 Bp (zugrunde liegend) im Gesamtjahr 2023.

Starke Kapitalausstattung

In der Schweiz wird der finale Basel-3-Standard (B3F) per 1. Januar 2025 umgesetzt. In den ersten zehn Monaten des Jahres 2024 stieg die CET1-Kapitalquote der Gruppe auf Grundlage des derzeit geltenden Standards auf 16.7% (Ende 2023: 14.6%), während sich die Gesamtkapitalquote auf 24.7% erhöhte (Ende 2023: 24.0%). Diese Entwicklung wurde zusätzlich verstärkt durch die weiteren Vorteile der Umkehr (Pull-to-Par) der Wertminderung (im Jahr 2021 und 2022) der im Treasury-Portfolio der Gruppe gehaltenen Anleihen (zum FVOCI**** bewertete finanzielle Vermögenswerte) sowie durch eine weitere Verringerung des Private-Debt-Kreditbuchs auf knapp über CHF 0.4 Mrd. (Ende 2023: CHF 0.8 Mrd.; Ende Juni 2024: CHF 0.6 Mrd.) bei einer 100-prozentigen Kreditrisikogewichtung.

Auf diesen Niveaus liegen die CET1-Quote und die Gesamtkapitalquote der Gruppe weiterhin deutlich über den eigenen Untergrenzen der Gruppe von 11% bzw. 15% sowie sehr deutlich über den regulatorischen Mindestanforderungen von 8.3% bzw. 12.5%.

Nach der Rückzahlung der 2017 ausgegebenen AT1-Anleihe (Gesamtbetrag von USD 300 Mio.) im September 2024 lag die Tier 1 Leverage Ratio der Gruppe bei 4.8% (Ende 2023: 4.9%) und damit klar über der regulatorischen Anforderung von 3.0%.

Die Gruppe erwartet derzeit, dass der IFRS-Konzerngewinn für das Gesamtjahr 2024 deutlich über jenem des Gesamtjahres 2023 liegen wird.

Der neue CEO Stefan Bollinger wird am 9. Januar 2025 beginnen

Wie im Juli 2024 angekündigt, hat der Verwaltungsrat Stefan Bollinger zum Chief Executive Officer ernannt. Die Gruppe kann nun bestätigen, dass Stefan Bollinger seine Tätigkeit bei Julius Bär am 9. Januar 2025 aufnehmen wird.

Q&A-Webcast

Nach der Veröffentlichung des Interim Management Statements für die ersten zehn Monate des Jahres 2024 wird die durch CFO Evie Kostakis vertretene Geschäftsleitung von Julius Bär um 8.00 Uhr (MEZ) eine Frage-und-Antwort-Runde mit Analysten abhalten. Der Webcast kann live verfolgt werden und wird zugänglich bleiben via www.juliusbaer.com/webcasts.

* Basierend auf ungeprüfter Betriebsrechnung. Diese Medienmitteilung enthält bestimmte Finanzkennzahlen, die von IFRS nicht definiert oder festgelegt sind. Ihre Definitionen finden sich im Kapitel «Alternative Performance Measures» des Halbjahresberichts 2024 (nur in Englisch verfügbar) unter www.juliusbaer.com/berichte. 

** Zugrunde liegend: Unter Ausschluss der Erhöhung der Wertberichtigungen auf der grössten Private-Debt-Einzelposition um CHF 586 Mio. im H2 2023.

*** Fair Value through Profit or Loss (erfolgswirksam zum Fair Value bewertet).

**** Fair Value through Other Comprehensive Income (zum Fair Value durch das sonstige Ergebnis bewertet).
 

Kontakt

Media Relations, Tel. +41 (0) 58 888 8888

Investor Relations, Tel. +41 (0) 58 888 5256

 

Wichtige Termine

3. Februar 2025: Veröffentlichung und Präsentation des Jahresergebnisses 2024

17. März 2025: Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2024, einschliesslich des Vergütungsberichts 2024

17. März 2025: Veröffentlichung des Nachhaltigkeitsberichts 2024

10. April 2025: Generalversammlung, Zürich

Über Julius Bär

Julius Bär ist die führende Schweizer Wealth-Management-Gruppe und eine erstklassige Marke in diesem globalen Sektor, ausgerichtet auf die persönliche Betreuung und Beratung anspruchsvoller Privatkunden. Unser gesamtes Handeln orientiert sich an unserem übergeordneten Ziel: Mehrwert zu schaffen, der über das Finanzielle hinausgeht. Per Ende Oktober 2024 beliefen sich die verwalteten Vermögen auf CHF 480 Milliarden. Die Bank Julius Bär & Co. AG, die renommierte Privatbank, deren Ursprünge bis ins Jahr 1890 zurückreichen, ist die wichtigste operative Gesellschaft der Julius Bär Gruppe AG, deren Aktien an der SIX Swiss Exchange (Ticker-Symbol: BAER) kotiert und Teil des Swiss Leader Index (SLI) sind, der die 30 grössten und liquidesten Schweizer Aktien umfasst.

Julius Bär ist in rund 25 Ländern und an rund 60 Standorten präsent. Mit Hauptsitz in Zürich sind wir an wichtigen Standorten vertreten wie etwa in Bangkok, Dubai, Dublin, Frankfurt, Genf, Hongkong, London, Luxemburg, Madrid, Mailand, Mexiko-Stadt, Monaco, Mumbai, Santiago de Chile, São Paulo, Schanghai, Singapur, Tel Aviv und Tokio. Unsere kundenorientierte Ausrichtung, unsere objektive Beratung auf der Basis der offenen Produktplattform von Julius Bär, unsere solide finanzielle Basis sowie unsere unternehmerische Managementkultur machen uns zur internationalen Referenz im Wealth Management.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website unter www.juliusbaer.com

Disclaimer für zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Medienmitteilung der Julius Bär Gruppe AG («das Unternehmen») umfasst zukunftsgerichtete Aussagen, welche die Absichten, Vorstellungen oder aktuellen Erwartungen und Prognosen der Gesellschaft über ihre zukünftigen Geschäftsergebnisse, finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten, Strategien, Möglichkeiten und das Geschäftsumfeld, in dem sie sich bewegt, widerspiegeln. Zukunftsgerichtete Aussagen umfassen alle Ereignisse, die keine historischen Fakten darstellen. Die Gesellschaft hat versucht, diese Aussagen durch die Verwendung von Worten wie «könnte», «wird», «sollte», «erwartet», «beabsichtigt», «schätzt», «sieht voraus», «glaubt», «versucht», «plant», «sagt voraus» und ähnlichen Begriffen zu kennzeichnen. Solche Aussagen werden auf der Grundlage von Schätzungen und Erwartungen gemacht, welche sich als falsch herausstellen können, obwohl die Gesellschaft sie im jetzigen Zeitpunkt als angemessen erachtet.

Diese zukunftsgerichteten Aussagen unterliegen Risiken, Unklarheiten, Annahmen und anderen Faktoren, die dazu führen können, dass das tatsächliche Geschäftsergebnis, die finanzielle Lage, Liquidität, Leistung, Aussichten und Möglichkeiten der Gesellschaft bzw. der Märkte, welche die Gesellschaft bedient oder zu bedienen beabsichtigt, wesentlich von diesen zukunftsgerichteten Aussagen abweichen können. Wichtige Faktoren, die zu solchen Abweichungen führen können, sind unter anderem: Veränderungen des Geschäfts- oder Marktumfelds, legislative, steuerliche oder regulatorische Entwicklungen, die allgemeine wirtschaftliche Lage in der Schweiz, der Europäischen Union und anderswo sowie die Möglichkeiten der Gesellschaft, auf Entwicklungen in der Finanzdienstleistungsindustrie zu reagieren. Zusätzliche Faktoren können die tatsächlichen Resultate, Leistungen oder Errungenschaften wesentlich beeinflussen. Vor dem Hintergrund dieser Ungewissheiten wird den Lesern davon abgeraten, sich unangemessen auf derartige zukunftsgerichtete Aussagen zu verlassen. Die Gesellschaft und ihre Tochtergesellschaften, ihre Direktoren, Manager, Arbeitnehmer und Berater übernehmen ausdrücklich keine Verpflichtung und beabsichtigen auch nicht, Aktualisierungen oder Korrekturen irgendwelcher in dieser Medienmitteilung enthaltener zukunftsgerichteter Aussagen vorzunehmen oder Änderungen in den Erwartungen der Gesellschaft oder Änderungen von Ereignissen, Bedingungen und Umständen, auf welchen diese zukunftsgerichteten Aussagen basieren, mitzuteilen, soweit dies nicht durch anwendbares Recht oder regulatorische Bestimmungen vorgeschrieben ist.


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