Warren Wise Podcast
Home » Unternehmensnachrichten

Unternehmenscenter: Nachrichten

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Unternehmensnachrichten zu deutschen Aktiengesellschaften. Mit einem Klick auf den Unternehmensnamen gelangen Sie zur Firmenübersichtsseite. Ist das gesuchte Unternehmen nicht auf der Nachrichtenseite aufgelistet, nutzen Sie die Suchfunktion.

Die Daten werden übermittelt von der EQS Group GmbH. Eine Speicherung in Datenbanken sowie jegliche Weiterleitung der Nachrichten an Dritte im Rahmen gewerblicher Nutzung oder zur gewerblichen Nutzung sind nur nach schriftlicher Genehmigung durch die EQS Group GmbH gestattet.

DatumUnternehmenUnternehmensmeldung
31.08.2026Maschinenfabrik Berthold Hermle AGHERMLE im 1. Halbjahr 2026 dynamischer als erwartet
Details anzeigen →
14.07.2026Maschinenfabrik Berthold Hermle AGMaschinenfabrik Berthold HERMLE AG: Familienmitglieder der Familie Hermle bündeln Aktien in einer Familienstiftung
Details anzeigen →
01.07.2026Maschinenfabrik Berthold Hermle AGHERMLE kann in den ersten fünf Monaten 2026 expandieren
Details anzeigen →
19.05.2026Maschinenfabrik Berthold Hermle AGMaschinenfabrik Berthold Hermle Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 01.07.2026 in Gosheim mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
Details anzeigen →
19.05.2026Maschinenfabrik Berthold Hermle AGHERMLE mit gelungenem Jahresauftakt 2026
Details anzeigen →
30.04.2026Maschinenfabrik Berthold Hermle AGHERMLE 2025 in schwierigem Umfeld gut behauptet: Auftragseingang erhöht, Umsatz leicht im Plus und Ergebnis besser als erwartet
Details anzeigen →
18.03.2026Maschinenfabrik Berthold Hermle AGMaschinenfabrik Berthold Hermle AG:
Details anzeigen →
19.01.2026Maschinenfabrik Berthold Hermle AGMaschinenfabrik Berthold Hermle AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Quartalsberichten und Quartals-/Zwischenmitteilungen
Details anzeigen →
19.01.2026Maschinenfabrik Berthold Hermle AGMaschinenfabrik Berthold Hermle AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Finanzberichten gemäß §§ 114, 115, 117 WpHG
Details anzeigen →
04.12.2025Maschinenfabrik Berthold Hermle AGHERMLE stellt Kontinuität im Vorstand sicher – Jürgen Oswald wird zum 1. November 2026 neuer Finanzvorstand – Günther Beck scheidet Ende Oktober 2026 altersbedingt aus
Details anzeigen →
19.11.2025Maschinenfabrik Berthold Hermle AGHERMLE mit Zwischenhoch: Auftragsplus durch Großprojekte aus dem Ausland – Bestelleingang steigt in den ersten neun Monaten 2025 um 5 %
Details anzeigen →
10.11.2025Maschinenfabrik Berthold Hermle AGHERMLE hebt Prognose für das Gesamtjahr 2025 an
Details anzeigen →
28.08.2025Maschinenfabrik Berthold Hermle AGHERMLE im 1. Halbjahr 2025: Rückgang im Inland, Plus im Ausland
Details anzeigen →
27.08.2025Maschinenfabrik Berthold Hermle AGMaschinenfabrik Berthold Hermle AG: HERMLE konkretisiert Ausblick für das Gesamtjahr 2025: Umsatz und Ergebnis im mittleren Bereich der Prognosespanne erwartet
Details anzeigen →
02.07.2025Maschinenfabrik Berthold Hermle AGHERMLE spürt 2025 weiterhin unsicheres Umfeld
Details anzeigen →
20.05.2025Maschinenfabrik Berthold Hermle AGMaschinenfabrik Berthold Hermle Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 02.07.2025 in Gosheim mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG
Details anzeigen →
14.05.2025Maschinenfabrik Berthold Hermle AGHERMLE im 1. Quartal 2025 wie erwartet mit Rückgängen
Details anzeigen →
30.04.2025Maschinenfabrik Berthold Hermle AGJahresabschluss: HERMLE 2024 von unsicherem Umfeld beeinträchtigt
Details anzeigen →
29.04.2025Maschinenfabrik Berthold Hermle AGMaschinenfabrik Berthold HERMLE AG: Neuer Dividendenvorschlag von 11,05 Euro je Vorzugsaktie
Details anzeigen →
19.03.2025Maschinenfabrik Berthold Hermle AGMaschinenfabrik Berthold Hermle AG: HERMLE 2024 von schwacher Konjunktur gebremst – Umsatz und Ergebnis erwartungsgemäß unter Vorjahr – Schwieriges Umfeld führt 2025 zu deutlichen Rückgängen
Details anzeigen →
30.01.2025Maschinenfabrik Berthold Hermle AGLangfristige Nachfolgeplanung im Vorstand der HERMLE AG
Details anzeigen →
07.01.2025Maschinenfabrik Berthold Hermle AGMaschinenfabrik Berthold Hermle AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Quartalsberichten und Quartals-/Zwischenmitteilungen
Details anzeigen →
07.01.2025Maschinenfabrik Berthold Hermle AGMaschinenfabrik Berthold Hermle AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Finanzberichten gemäß § 114, 115, 117 WpHG
Details anzeigen →
19.11.2024Maschinenfabrik Berthold Hermle AGHERMLE trotzt schwierigem Umfeld und investiert in die Zukunft
Details anzeigen →

HERMLE im 1. Halbjahr 2026 dynamischer als erwartet

HERMLE im 1. Halbjahr 2026 dynamischer als erwartet

Maschinenfabrik Berthold Hermle Aktiengesellschaft / Schlagwort(e): Halbjahresbericht
HERMLE im 1. Halbjahr 2026 dynamischer als erwartet

31.08.2026 / 07:30 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


HERMLE im 1. Halbjahr 2026 dynamischer als erwartet

Auftragseingang steigt um 16 % auf 274 Mio. Euro

Konzernumsatz nimmt um 8 % auf 239 Mio. Euro zu

Betriebsergebnis erhöht sich von 15,3 Mio. Euro auf 25,6 Mio. Euro

Im Gesamtjahr scheint oberes Ende der Prognosespanne erreichbar

Gosheim, 31. August 2026 – Die Geschäfte der Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG entwickelten sich in den ersten sechs Monaten 2026 erfreulich dynamisch und etwas besser als erwartet. Der schwäbische Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialist verzeichnete nicht nur eine anhaltend hohe Nachfrage aus Zukunftsbranchen wie der Chipindustrie oder der Luft- und Raumfahrt sowie aus dem Verteidigungsbereich, sondern auch eine gewisse Sockelbildung auf breiter Basis. Außerdem profitierte das Unternehmen von größeren Einzelprojekten und Bestellungen aus dem Start-up-Bereich.

Konzernweit erhöhte sich der HERMLE-Auftragseingang im ersten Halbjahr 2026 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 16,1 % auf 273,9 Mio. Euro (Vj. 235,9 Mio. Euro). Die neuen Inlandsbestellungen nahmen um 11,3 % auf 76,1 Mio. Euro zu (Vj. 68,4 Mio. Euro), der ausländische Auftragseingang stieg um 18,1 % auf 197,8 Mio. Euro (Vj. 167,5 Mio. Euro). Am 30. Juni 2026 lag der Auftragsbestand im HERMLE-Konzern bei 125,3 Mio. Euro gegenüber 113,1 Mio. Euro am Vorjahresstichtag und 90,6 Mio. Euro per Ende 2025.

Gestützt auf den hohen Bestelleingang vergrößerte sich der HERMLE-Konzernumsatz von Anfang Januar bis Ende Juni 2026 um 7,9 % auf 239,2 Mio. Euro (Vj. 221,6 Mio. Euro). Im Inland legte das Geschäftsvolumen um 11,1 % auf 65,8 Mio. Euro zu (Vj. 59,2 Mio. Euro) und im Ausland um 6,8 % auf 173,4 Mio. Euro (Vj. 162,4 Mio. Euro). In den USA ergab sich unter anderem durch weitergegebene Zölle nominal erneut ein überdurchschnittlicher Anstieg. Konzernweit errechnet sich eine Exportquote von 72,5 % (Vj. 73,3 %).

Durch die gute Nachfrage und die rasche Bearbeitung der Bestellungen waren die HERMLE-Kapazitäten im ersten Halbjahr 2026 deutlich besser ausgelastet als im Vergleichszeitraum 2025. Weitere ergebnissteigernde Impulse resultierten aus dem Abschluss besonders ertragreicher Einzelprojekte, Verschiebungen im Produktmix, günstigen Wechselkurseinflüssen sowie einem Sondereffekt durch die Auflösung von Risikovorsorge im Zusammenhang mit Kundenaufträgen aus dem Start-up-Bereich. Diese Faktoren kompensierten die zunehmenden Belastungen aus steigenden Personalkosten und bürokratischem Aufwand. In Summe erhöhte sich das Betriebsergebnis (EBIT) des HERMLE-Konzerns in den ersten sechs Monaten 2026 auf 25,6 Mio. Euro (Vj. 15,3 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Steuern legte von 16,7 Mio. Euro auf 26,2 Mio. Euro zu, woraus sich eine verbesserte Bruttoumsatzmarge von 11,0 % errechnet (Vj. 7,5 %). Der Periodenüberschuss stieg von 11,8 Mio. Euro auf 18,8 Mio. Euro.

Nach dem etwas über den Erwartungen liegenden Verlauf in den ersten sechs Monaten wird sich die Wachstumsdynamik bei HERMLE in der zweiten Jahreshälfte 2026 voraussichtlich abschwächen. Ursächlich dafür ist zum einen ein Basiseffekt, da die Entwicklung im zweiten Halbjahr 2025 bereits sehr gut war. Zum anderen wurde die Dynamik in der Berichtsperiode von der starken Nachfrage aus neuen Industrien und von Kunden mit Start-up-Charakter geprägt, sodass nicht automatisch von einer Fortsetzung der erfreulichen Bestelltätigkeit ausgegangen werden kann. Zudem sieht sich HERMLE wie die gesamte deutsche Industrie weiterhin großen konjunkturellen und geopolitischen Unwägbarkeiten gegenüber. Beim Ergebnis ist außerdem zu berücksichtigen, dass die positiven Sondereffekte aus dem ersten Halbjahr entfallen und wegen der handelspolitischen Spannungen unverändert mit steigendem Materialaufwand und Währungsrisiken zu rechnen ist.

Dennoch ist das Unternehmen zuversichtlich, im Gesamtjahr 2026 das obere Ende der zu Jahresanfang veröffentlichten Prognosespanne zu erreichen, also ein Umsatzplus von rund 10 % und ein Konzernergebnis etwa auf Vorjahresniveau. Das Negativszenario der Prognose erscheint inzwischen zunehmend unwahrscheinlich, ist wegen der nach wie vor zahlreichen potenziellen Belastungen unter anderem im Beschaffungsbereich aber nicht auszuschließen.

Die Vermögens- und Finanzlage des HERMLE-Konzerns ist unverändert solide. Zum 30. Juni 2026 wies das Unternehmen eine Eigenkapitalquote von 71,7 % (31.12.2025: 72,5 %) und liquide Mittel von 124,7 Mio. Euro (31.12.2025: 81,3 Mio. Euro) aus. Der operative Cashflow erhöhte sich in den ersten sechs Monaten 2026 um 37,4 % auf 27,2 Mio. Euro (Vj. 19,8 Mio. Euro). Damit konnten die deutlich auf 16,2 Mio. Euro (Vj. 9,2 Mio. Euro) gestiegenen Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte wie bei HERMLE üblich aus eigener Kraft finanziert werden. Das Unternehmen setzte das Ausbau- und Modernisierungsprogramm für seine Standorte im Berichtszeitraum fort. Den Schwerpunkt bildete der Bau eines neuen Technologie- und Schulungszentrums am Firmensitz in Gosheim, das voraussichtlich im ersten Quartal 2027 bezogen wird.

HERMLE beschäftigte am 30. Juni 2026 konzernweit 1.636 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (30.6.2025: 1.607; 31.12.2025: 1.639). Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahresstichtag ergab sich hauptsächlich aus der Übernahme von Auszubildenden und dual Studierenden mit erfolgreichem Abschluss sowie der Neubesetzung der frei gewordenen Plätze. Dadurch erhöhte sich die Zahl der in Ausbildung oder Studium befindlichen Nachwuchskräfte bei HERMLE von 111 auf 127 junge Menschen. Zudem gab es punktuelle Neueinstellungen in den Bereichen Automation, Entwicklung, IT, Auslandsservice sowie – zur Bewältigung des zunehmenden bürokratischen Aufwands – in der Verwaltung.

Im Zentrum der Forschungs- und Entwicklungsarbeit von HERMLE stand im Berichtszeitraum die Vertiefung und Verbreiterung der Komplettbearbeitungs- und Automationskompetenz. Auf der wichtigen Branchenfachmesse AMB in Stuttgart präsentiert das Unternehmen im September 2026 zwei Produktneuheiten in diesen Bereichen: das hochintegrierte Komplettbearbeitungszentrum C 22 MT und das Robotersystem RS 1 GEN2. Mit derartigen Innovationen schafft HERMLE Potenziale für konjunkturunabhängiges organisches Wachstum. Darüber hinaus ist mittelfristig unverändert von einem intakten Bedarf an hocheffizienten, -präzisen und -dynamischen Bearbeitungszentren und Automationslösungen auszugehen. Diesen will das Unternehmen auch in Zukunft durch konsequent hohe Anwenderorientierung und die Erschließung zusätzlicher wachstumsstarker Branchen und Regionen für sich nutzen.

Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von hochwertigen Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren sowie von kompletten Automationslösungen aus einer Hand. 2025 erzielte das Unternehmen einen Konzernumsatz von 491,9 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis von 69,2 Mio. Euro. HERMLE-Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in Hightech-Branchen wie dem Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Elektronik- und Chipindustrie, optischen Industrie, Energietechnik, dem Werkzeug- und Formenbau und der Automobilindustrie sowie deren Zulieferindustrien zum Einsatz. HERMLE-Aktien werden im Regulierten Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.

Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger, T 0911 988 170 72, E-Mail: info@tik-online.de 
Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Abteilung Marketing, E-Mail: marketing@hermle.de

Den kompletten Halbjahresfinanzbericht können Sie auf der Website unter https://www.hermle.de/de/unternehmen-karriere/investor-relations/finanzberichte/zwischenberichte/ abrufen.



31.08.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold Hermle Aktiengesellschaft
Industriestraße 8-12
78559 Gosheim
Deutschland
Telefon: 07426-950
Fax: 07426-951012
E-Mail: info@hermle.de
Internet: www.hermle.de
ISIN: DE0006052830
WKN: 605283
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart; Freiverkehr in Düsseldorf, Tradegate BSX
LEI Code: 529900QGZPED9V80VN44
EQS News ID: 2390362

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

2390362  31.08.2026 CET/CEST

Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG: Familienmitglieder der Familie Hermle bündeln Aktien in einer Familienstiftung

Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG: Familienmitglieder der Familie Hermle bündeln Aktien in einer Familienstiftung

Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG / Schlagwort(e): Sonstiges
Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG: Familienmitglieder der Familie Hermle bündeln Aktien in einer Familienstiftung

14.07.2026 / 15:30 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 der Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG

Stammaktien WKN 605280 / ISIN DE0006052806

Vorzugsaktien WKN 605283 / ISIN DE0006052830

Familienmitglieder der Familie Hermle bündeln Aktien in einer Familienstiftung

Gosheim, 14.07.2026: Der Aufsichtsratsvorsitzende der Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Herr Dietmar Hermle, hat in seiner Eigenschaft als Vorstand der von ihm errichteten Hermle Familienstiftung heute der Gesellschaft mitgeteilt, dass er sämtliche von ihm persönlich gehaltenen Aktien an der Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG in die Hermle Familienstiftung eingebracht hat und seine Kinder, Frau Miriam Hermle und das Vorstandsmitglied der Gesellschaft, Herr Benedikt Hermle, zeitgleich ebenfalls sämtliche von ihnen gehaltenen Aktien an der Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG in die Hermle Familienstiftung im Wege der Zustiftung eingebracht haben.

Durch die Zustiftungen hält die Hermle Familienstiftung dann unmittelbar 25,126 % der Stammaktien der Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG.

Mit den Zustiftungen sind der Erhalt und die Bündelung der Stammaktien des Familienstamms Dietmar Hermle langfristig institutionell gefestigt.

Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG

Günther Beck

Vorstand

 

Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger, T 0911 988 170 72, E-Mail: info@tik-online.de

Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Abteilung Marketing, T 07426 95 6238, E-Mail: marketing@hermle.de



Ende der Insiderinformation

14.07.2026 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG
Industriestraße 8-12
78559 Gosheim
Deutschland
Telefon: 07426-950
Fax: 07426-951012
E-Mail: info@hermle.de
Internet: www.hermle.de
ISIN: DE0006052830
WKN: 605283
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart; Freiverkehr in Düsseldorf, Tradegate BSX
LEI Code: 529900QGZPED9V80VN44
EQS News ID: 2365682

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

2365682  14.07.2026 CET/CEST

HERMLE kann in den ersten fünf Monaten 2026 expandieren

HERMLE kann in den ersten fünf Monaten 2026 expandieren

Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG / Schlagwort(e): Monatszahlen/Hauptversammlung
HERMLE kann in den ersten fünf Monaten 2026 expandieren

01.07.2026 / 15:17 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


 

HERMLE kann in den ersten fünf Monaten 2026 expandieren

Auftragseingang erhöht sich um 23 % auf 236,9 Mio. Euro

Konzernumsatz steigt um 9 % auf 194,4 Mio. Euro

Oberes Ende der Prognosespanne für 2026 scheint bislang erreichbar

Hauptversammlung beschließt Dividende von 9,55 Euro je Vorzugsaktie

Turnusmäßige Neuwahl des Aufsichtsrats

 

Gosheim, 1. Juli 2026 – Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG hat sich in den ersten fünf Monaten 2026 gut entwickelt. Der Auftragseingang des schwäbischen Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialisten erhöhte sich im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum konzernweit um 22,6 % auf 236,9 Mio. Euro (Vj. 193,3 Mio. Euro). Wie der Vorstand auf der heutigen Hauptversammlung berichtete, verzeichnete HERMLE neben der wachsenden Nachfrage aus der Chipindustrie, der Luft- und Raumfahrt und dem Verteidigungsbereich ein anhaltend starkes US-Geschäft und erhielt größere Einzelprojekte. Die neuen Auslandsbestellungen stiegen von Anfang Januar bis Ende Mai um 25,4 % auf 176,1 Mio. Euro (Vj. 140,4 Mio. Euro). Im Inland gab es ein Plus von 14,9 % auf 60,8 Mio. Euro (Vj. 52,9 Mio. Euro). Der Auftragsbestand lag am 31. Mai 2026 konzernweit bei 133,2 Mio. Euro nach 113,4 Mio. Euro am Vorjahresstichtag und 90,6 Mio. Euro am Jahresende 2025.

 

Der Konzernumsatz nahm in den ersten fünf Monaten 2026 um 8,9 % auf 194,4 Mio. Euro zu (Vj. 178,6 Mio. Euro). Dabei vergrößerte sich der Inlandsumsatz um 19,0 % auf 56,5 Mio. Euro (Vj. 47,5 Mio. Euro) und das Auslandsvolumen um 5,2 % auf 137,9 Mio. Euro (Vj. 131,1 Mio. Euro). Der Mehrumsatz und die dadurch verbesserte Kapazitätsauslastung haben ergebnisbelastende Faktoren wie höhere Personalkosten und Abschreibungen überkompensiert, sodass sich das Betriebsergebnis ebenfalls verbesserte.

 

Auf Basis des bislang guten Geschäftsverlaufs kann HERMLE die Kurzarbeit im dritten Quartal 2026 aussetzen. Wegen der weltpolitischen und konjunkturellen Situation und der daraus resultierenden extremen Unsicherheit hält das Unternehmen trotzdem an der bestehenden Prognose für das Gesamtjahr fest. Durch den guten Jahresstart könnte aus heutiger Sicht eher das obere Ende der Prognosespanne erreichbar sein. Es verbleiben aber große externe Risikofaktoren.

 

Auf der heutigen Hauptversammlung des Unternehmens stimmten die Aktionäre dem Ausschüttungsvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig zu. Damit wird für das Geschäftsjahr 2025 eine Dividende von 9,50 Euro je Stamm- (Vj. 11,00 Euro) und 9,55 Euro je Vorzugsaktie (Vj. 11,05 Euro) ausbezahlt. Für die Vorzugsaktie errechnet sich daraus gemessen am Jahresschlusskurs 2025 eine Dividendenrendite von 5,8 %. Im Anschluss an die Dividendenauszahlung erhalten die HERMLE-Beschäftigten im Inland wie in den Vorjahren eine Prämie, die an die Höhe der Ausschüttung gekoppelt ist. Per Ende Mai 2026 beschäftigte HERMLE konzernweit 1.638 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vj. 1.605, 31.12.2025: 1.639).

 

Auch dem Vorschlag für die turnusmäßig anstehende Wahl der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat folgte die Hauptversammlung einstimmig. Dabei wurde Dr. rer. nat. Thomas Sesselmann neu in das Gremium gewählt. Dietmar Hermle, Lothar Hermle und Dr. Sonja Zobl-Leibinger wurden als Mitglieder des Aufsichtsrats bestätigt. Bereits im Vorfeld der Hauptversammlung wählten die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Alexander Selig neu und Gerd Grewin erneut als ihre Vertreter in den Aufsichtsrat. Bei der konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats, die im Anschluss an die Hauptversammlung stattfand, wurden Dietmar Hermle als Vorsitzender sowie Dr. Sonja Zobl-Leibinger und Lothar Hermle als stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats wiedergewählt.

 

 

Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von hochwertigen Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren sowie von kompletten Automationslösungen aus einer Hand. 2025 erzielte das Unternehmen einen Konzernumsatz von 491,9 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis von 69,2 Mio. Euro. HERMLE-Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in Hightech-Branchen wie dem Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Elektronik- und Chipindustrie, optischen Industrie, Energietechnik, dem Werkzeug- und Formenbau und der Automobilindustrie sowie deren Zulieferindustrien zum Einsatz. HERMLE-Aktien werden im Regulierten Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.

Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger,
T 0911 988 170 72, E-Mail: info@tik-online.de 
Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Abteilung Marketing,
E-Mail: marketing@hermle.de
Die Reden des Vorstands zur Hauptversammlung sowie der Geschäftsbericht 2025 können auf der HERMLE-Website www.hermle.de abgerufen werden.



01.07.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG
Industriestraße 8-12
78559 Gosheim
Deutschland
Telefon: 07426-950
Fax: 07426-951012
E-Mail: info@hermle.de
Internet: www.hermle.de
ISIN: DE0006052830
WKN: 605283
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart; Freiverkehr in Düsseldorf, Tradegate BSX
EQS News ID: 2358164

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

2358164  01.07.2026 CET/CEST

Maschinenfabrik Berthold Hermle Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 01.07.2026 in Gosheim mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG

Maschinenfabrik Berthold Hermle Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 01.07.2026 in Gosheim mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG

Maschinenfabrik Berthold Hermle Aktiengesellschaft / Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung
Maschinenfabrik Berthold Hermle Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 01.07.2026 in Gosheim mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG

19.05.2026 / 15:05 CET/CEST
Bekanntmachung gemäß §121 AktG, übermittelt durch EQS News
– ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


260512005708_00-0.jpg
Maschinenfabrik Berthold Hermle AG Gosheim ISIN: DE0006052806 // WKN: 605 280 (Stammaktien)
ISIN: DE0006052830 // WKN: 605 283 (Vorzugsaktien) Eindeutige Kennung des Ereignisses: 1d16fd94ab10f111b55380a80e12bf28 Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung Wir laden hiermit unsere Aktionärinnen und Aktionäre zu der am Mittwoch, den 1. Juli 2026, 11:00 Uhr (MESZ), in der Jurahalle, Gehrenstraße 18, 78559 Gosheim, stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.

Tagesordnung

1.

Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der AG und des gebilligten Konzernabschlusses sowie des zusammengefassten Lageberichts für die AG und den Konzern zum 31. Dezember 2025 sowie des Berichts des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2025

Entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen der §§ 172, 173 AktG ist zu diesem Tagesordnungspunkt keine Beschlussfassung vorgesehen, weil der Aufsichtsrat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss nach §§ 171, 172 AktG bereits gebilligt hat. Der Jahresabschluss ist damit gem. § 172 AktG festgestellt.

Die genannten Unterlagen können in der Hauptversammlung selbst eingesehen werden und sind auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.hermle.de/hauptversammlung zugänglich. Sie werden den Aktionären auf Anfrage kostenlos zugesandt.

2.

Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2025

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2025 in Höhe von 104.801.733,51 Euro wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von 9,50 Euro je Stammaktie
Wertpapier-Kenn-Nummer 605 280 / ISIN DE0006052806
auf 4.000.000 Stammaktien für das Geschäftsjahr 2025:


38.000.000,00 Euro
Ausschüttung einer Dividende von 9,55 Euro je Vorzugsaktie
Wertpapier-Kenn-Nummer 605 283 / ISIN DE0006052830
auf 1.000.000 Vorzugsaktien für das Geschäftsjahr 2025:


9.550.000,00 Euro
Einstellung in andere Gewinnrücklagen: 0,00 Euro
Vortrag auf neue Rechnung: 57.251.733,51 Euro

Die Dividende ist am dritten auf den Hauptversammlungsbeschluss folgenden Geschäftstag, mithin am Montag, 6. Juli 2026, zur Auszahlung fällig.

Sofern die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG im Zeitpunkt der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung eigene Aktien hält, sind diese nach dem Aktiengesetz nicht dividendenberechtigt. Der auf nicht dividendenberechtigte Stückaktien entfallende Teilbetrag wird ebenfalls auf neue Rechnung vorgetragen.

3.

Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2025

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2025 amtierenden Mitgliedern des Vorstands für das Geschäftsjahr 2025 Entlastung zu erteilen.

4.

Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2025

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2025 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2025 Entlastung zu erteilen.

5.

Beschlussfassung über die Billigung des Vergütungsberichts für das Geschäftsjahr 2025

Das Gesetz zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie („ARUG II“) sieht vor, dass Vorstand und Aufsichtsrat börsennotierter Gesellschaften gemäß § 162 AktG jährlich einen Vergütungsbericht über die im vorausgegangenen Geschäftsjahr jedem einzelnen gegenwärtigen oder früheren Mitglied des Vorstands und des Aufsichtsrats der Gesellschaft und von Unternehmen desselben Konzerns (§ 290 HGB) gewährte und geschuldete Vergütung zu erstellen und diesen der Hauptversammlung gemäß § 120a Abs. 4 Satz 1 AktG zur Beschlussfassung über dessen Billigung vorzulegen haben. Der Beschluss begründet weder Rechte noch Pflichten und ist nicht anfechtbar.

Der zur Billigung durch die Hauptversammlung vorgeschlagene Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr 2025 und der Vermerk über dessen Prüfung gemäß § 162 Abs. 3 AktG durch den Abschlussprüfer der Gesellschaft, RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, sind auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.hermle.de/hauptversammlung zugänglich.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den nach § 162 AktG erstellten und geprüften Vergütungsbericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2025 zu billigen.

6.

Wahlen zum Aufsichtsrat

Mit Ablauf der Hauptversammlung am 1. Juli 2026 endet die Amtszeit sämtlicher Mitglieder des Aufsichtsrats. Es sind deshalb Neuwahlen erforderlich.

Der Aufsichtsrat der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG setzt sich nach §§ 96 Abs. 1, 101 Abs. 1 AktG, §§ 1 Abs. 1 und 4 Abs. 1 Drittelbeteiligungsgesetz in Verbindung mit § 8 Abs. 1 der Satzung aus vier von der Hauptversammlung und zwei von den Arbeitnehmern zu wählenden Mitgliedern zusammen.

Der Aufsichtsrat, dessen Anteilseignervertreter auch die Funktion des Nominierungsausschusses wahrnehmen, schlägt vor, folgende Vertreter der Anteilseigner in den Aufsichtsrat zu wählen:

1.

Dietmar Hermle, Stühlingen
Unternehmer

2.

Lothar Hermle, Rottweil
Unternehmer

3.

Dr. rer. nat. Thomas Sesselmann, Tittmoning
Vorstand

4.

Dr. Sonja Zobl-Leibinger, Kilchberg (Schweiz)
Rechtsanwältin

Die Wahl erfolgt für die Zeit bis zur Beendigung derjenigen Hauptversammlung, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach dem Beginn der Amtszeit beschließt. Dabei wird das Geschäftsjahr, in dem die Amtszeit beginnt, nicht mitgerechnet.

Es ist beabsichtigt, die Wahlen zum Aufsichtsrat im Wege der Gesamtabstimmung durchzuführen.

Die Hauptversammlung ist an Wahlvorschläge nicht gebunden.

Weitere Angaben zu den vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten finden Sie nachstehend unter „Berichte und Anlagen zu Tagesordnungspunkten“.

7.

Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2026 und des Prüfers für die Prüfung des Nachhaltigkeitsberichts nach CSRD

 
7.1

Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2026

Der Aufsichtsrat schlägt vor, folgenden Beschluss zu fassen:

„Die RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, wird zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2026 gewählt.“

Der Wahlvorschlag stützt sich auf die Empfehlung des Prüfungsausschusses. Der Prüfungsausschuss hat erklärt, dass seine Empfehlung frei von ungebührlicher Einflussnahme durch Dritte ist und ihm keine die Auswahlmöglichkeiten beschränkende Klausel im Sinne von Art. 16 Abs. 6 der EU-Abschlussprüferverordnung (Verordnung (EU) Nr. 537/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014) auferlegt wurde.

7.2

Wahl des Prüfers für die Prüfung des Nachhaltigkeitsberichts nach CSRD

Der Aufsichtsrat schlägt vor, folgenden Beschluss zu fassen:

„Vorbehaltlich der konkreten Regelungen in einem Umsetzungsgesetz zur Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) – (2022/2464/EU), in der durch die Richtlinie (2025/794/EU) geänderten Fassung, zur Änderung des HGB und anderer Gesetze der am 05. Januar 2023 in Kraft getretenen CSRD in deutsches Recht und vorbehaltlich der verpflichtenden Anwendbarkeit der CSRD auf die Gesellschaft wird die RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, zum Prüfer der verpflichtenden CSRD-Berichterstattung („Nachhaltigkeitsbericht“) zur Erlangung begrenzter Prüfungssicherheit für die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG und den HERMLE-Konzern für das Geschäftsjahr 2026 gewählt.“

Der Wahlvorschlag stützt sich auf die Empfehlung des Prüfungsausschusses. Der Prüfungsausschuss hat erklärt, dass – in entsprechender Anwendung der Bestimmungen zur Auswahl des Abschlussprüfers und Konzernabschlussprüfers – bei der Auswahl des Prüfers der verpflichtenden CSRD-Berichterstattung seine Empfehlung frei von ungebührlicher Einflussnahme durch Dritte ist und ihm keine die Auswahlmöglichkeiten beschränkende Klausel im Sinne von Art. 16 Abs. 6 der EU-Abschlussprüferverordnung (Verordnung (EU) Nr. 537/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014) auferlegt wurde.

Berichte und Anlagen zu Tagesordnungspunkten

Anlage zu Tagesordnungspunkt 6 – Wahlen zum Aufsichtsrat

Angaben zu den vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten für den Aufsichtsrat


Dietmar Hermle, Unternehmer

Geburtsjahr: 1953
Nationalität: deutsch

Beruflicher Werdegang:

Seit 2014: Vorsitzender des Aufsichtsrats der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
1990 bis 2014: Mitglied des Vorstands der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
(1994 bis 2014 Sprecher des Vorstands)

Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten:

keine

Mitgliedschaften in vergleichbaren Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen:

keine


Lothar Hermle, Unternehmer

Geburtsjahr: 1957
Nationalität: deutsch

Beruflicher Werdegang:

Seit 2008 Mitglied des Aufsichtsrats der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
(seit 2011 Stellv. Vorsitzender des Aufsichtsrats
der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG)

Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten:

keine

Mitgliedschaften in vergleichbaren Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen:

Keine


Dr. rer. nat. Thomas Sesselmann, Vorstand

Geburtsjahr: 1960
Nationalität: deutsch

Beruflicher Werdegang:

Seit 2019 Sprecher des Vorstands der DIADUR SE, Traunreut
1988 – 2018 Tätigkeit bei der DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, Traunreut
ab 2008 Vorsitzender der Geschäftsführung
ab 2003 Sprecher der Geschäftsführung
1995 – 2018 Geschäftsführer
1979 – 1988 Studium und Promotion an der Universität Bayreuth
(Diplom-Physiker, Dr. rer. nat.)

Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten:

DR. JOHANNES HEIDENHAIN GmbH, Vorsitzender des Aufsichtsrats

MD ELEKTRONIK GmbH, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Mitgliedschaften in vergleichbaren Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen:

Keine


Dr. Sonja Zobl-Leibinger, Rechtsanwältin

Geburtsjahr: 1983
Nationalität: deutsch

Beruflicher Werdegang:

Seit 2011 Mitglied des Aufsichtsrats der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
(seit 2011 Stellv. Vorsitzende des Aufsichtsrats
der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG)

Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten:

AdCapital AG, Vorsitzende des Aufsichtsrats

Mitgliedschaften in vergleichbaren Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen:

keine


Weitere Angaben und Hinweise

I.

Gesamtzahl der Aktien und Stimmrechte

Im Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung beträgt das Grundkapital der Gesellschaft 15.000.000,00 Euro und ist eingeteilt in insgesamt ausgegebene 5.000.000 nennwertlose Stückaktien. Von den insgesamt ausgegebenen 5.000.000 nennwertlosen Stückaktien entfallen 4.000.000 Stück auf stimmberechtigte Stammaktien und 1.000.000 Stück auf stimmrechtslose Vorzugsaktien. Gemäß § 15 Abs. 1 der Satzung gewährt jede Stammaktie in der Hauptversammlung eine Stimme. Die Gesellschaft hält im Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung keine eigenen Aktien. Die Gesamtzahl der Stimmrechte im Zeitpunkt der Einberufung dieser Hauptversammlung beträgt 4.000.000.

II.

Voraussetzungen für die Teilnahme an der Hauptversammlung und die Ausübung des Stimmrechts

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts – soweit vorhanden – sind nur diejenigen Personen berechtigt, die zum Geschäftsschluss des 22. Tages vor der Hauptversammlung, d.h. am 9. Juni 2026, 24:00 Uhr (MESZ), („Nachweisstichtag“) Aktionäre der Gesellschaft sind und sich fristgerecht anmelden. Zur Ausübung des Stimmrechts sind ausschließlich die Stammaktionäre berechtigt. Die Anmeldung muss in Textform (§ 126b BGB) in deutscher oder englischer Sprache erfolgen und ist der Gesellschaft – zusammen mit einem Nachweis des Anteilsbesitzes durch den Letztintermediär gemäß § 67c Abs. 3 AktG – bis spätestens zum 24. Juni 2026, 24:00 Uhr (MESZ), an nachfolgende Adresse zu übermitteln:

 

Anmeldestelle:
Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
c/o Computershare Operations Center
80249 München
E-Mail: anmeldestelle@computershare.de

In der Regel übernehmen die depotführenden Institute bzw. Letztintermediäre die erforderliche Anmeldung und die Übermittlung des Nachweises des Anteilsbesitzes für ihre Kunden. Die Aktionäre werden daher gebeten, sich zeitnah an ihr depotführendes Institut zu wenden. Nach Eingang der Anmeldung mit beigefügtem Nachweis des Anteilsbesitzes erhalten die teilnahmeberechtigten Aktionäre die Eintrittskarte zur Teilnahme an der Hauptversammlung von der Anmeldestelle.

Durch Intermediäre kann eine Übermittlung gemäß § 67c Abs. 1 und Abs. 2 S. 3 AktG in Verbindung mit Artikel 2 Abs. 1 und 3 und Artikel 9 Abs. 4 der Durchführungsverordnung (EU 2018/1212) im ISO 20022 Format (z.B. per SWIFT durch einen vorherig erfolgten RMA-Austausch) erfolgen.

Nachweisstichtag gem. § 123 Abs. 3 AktG und dessen Bedeutung

Im Verhältnis zur Gesellschaft gilt für die Teilnahme an der Versammlung und – im Fall von Stammaktien – die Ausübung des Stimmrechts als Aktionär nur, wer den Nachweis des Anteilsbesitzes erbracht hat. Die Berechtigung zur Teilnahme und – im Fall von Stammaktien – der Umfang des Stimmrechts bemessen sich dabei ausschließlich nach dem Anteilsbesitz zum Nachweisstichtag. Mit dem Nachweisstichtag geht keine Sperre für die Veräußerbarkeit des Anteilsbesitzes einher. Auch im Fall der vollständigen oder teilweisen Veräußerung des Anteilsbesitzes nach dem Nachweisstichtag ist für die Teilnahme und – im Fall von Stammaktien – den Umfang des Stimmrechts ausschließlich der Anteilsbesitz des Aktionärs zum Nachweisstichtag maßgeblich; d. h. Veräußerungen von Aktien nach dem Nachweisstichtag haben keine Auswirkungen auf die Berechtigung zur Teilnahme und – im Fall von Stammaktien – auf den Umfang des Stimmrechts. Entsprechendes gilt für Erwerbe und Zuerwerbe von Aktien nach dem Nachweisstichtag. Personen, die zum Nachweisstichtag noch keine Aktien besitzen und erst danach Aktionär werden, sind für die von ihnen gehaltenen Aktien nur teilnahme- und stimmberechtigt, soweit sie sich bevollmächtigen oder zur Rechtsausübung ermächtigen lassen. Für die Dividendenberechtigung hat der Nachweisstichtag keine Bedeutung.

Jede Stammaktie gewährt in der ordentlichen Hauptversammlung eine Stimme. Die Vorzugsaktien gewähren kein Stimmrecht.

III.

Vertretung durch Dritte und Verfahren für die Ausübung des Stimmrechts

1.

Verfahren für die Bevollmächtigung Dritter

Aktionäre können sich hinsichtlich der Teilnahme an der Hauptversammlung und der Ausübung ihres Stimmrechts – soweit vorhanden – durch einen Bevollmächtigten, z. B. durch einen Intermediär, eine Aktionärsvereinigung, einen Stimmrechtsberater oder eine andere Person ihrer Wahl, vertreten lassen. Auch im Fall einer Bevollmächtigung sind eine fristgerechte Anmeldung und ein Nachweis des Anteilsbesitzes erforderlich (siehe II. „Voraussetzungen für die Teilnahme an der Hauptversammlung und die Ausübung des Stimmrechts“). Bevollmächtigt der Aktionär mehr als eine Person, so kann gemäß § 134 Abs. 3 S. 2 AktG die Gesellschaft eine oder mehrere von diesen zurückweisen.

Die Erteilung der Vollmacht, ihr Widerruf und der Nachweis der Bevollmächtigung gegenüber der Gesellschaft bedürfen der Textform, wenn keine Vollmacht nach § 135 AktG erteilt wird. Die Vollmacht kann gegenüber dem zu Bevollmächtigenden oder gegenüber der Gesellschaft erklärt werden.

Der Nachweis der Bevollmächtigung kann entweder am Tag der Hauptversammlung durch den Bevollmächtigten vorgewiesen werden (z. B. durch Vorlage der Vollmacht an der Einlasskontrolle) oder der Gesellschaft bis Ablauf des 30. Juni 2026, 24:00 Uhr (MESZ), wie folgt übermittelt, geändert oder widerrufen werden:

 

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
c/o Computershare Operations Center
80249 München
E-Mail: anmeldestelle@computershare.de

Aktionäre, die eine andere Person bevollmächtigen möchten, können für die Erteilung einer Vollmacht das Formular verwenden, das sich auf der Rückseite der Eintrittskarte befindet.

Bei Bevollmächtigung eines Intermediärs, einer Aktionärsvereinigung, eines Stimmrechtsberaters oder diesen gemäß § 135 Abs. 8 AktG gleichgestellten Personen, Vereinigungen, Instituten bzw. Unternehmen ist die Vollmachterteilung vom Bevollmächtigten nachprüfbar festzuhalten; die Vollmachterteilung muss dabei vollständig sein und darf nur die mit der Stimmrechtsausübung verbundenen Erklärungen enthalten. Aktionäre, die einen Intermediär, eine Aktionärsvereinigung, einen Stimmrechtsberater oder andere mit diesen gleichgestellten Personen, Vereinigungen, Institute bzw. Unternehmen bevollmächtigen wollen, werden gebeten, sich in diesem Fall mit dem zu Bevollmächtigenden über die Form der Vollmacht abzustimmen. Auf das besondere Verfahren nach § 135 Abs. 1 S. 5 AktG wird hingewiesen.

2.

Vollmacht an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft

Stimmberechtigte Aktionäre können sich auch durch die von der Gesellschaft benannten weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter vertreten lassen. Auch in diesem Fall sind eine fristgerechte Anmeldung und der Nachweis der Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts erforderlich (siehe II. „Voraussetzungen für die Teilnahme an der Hauptversammlung und die Ausübung des Stimmrechts“). Die Vollmacht an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft, ihre Änderung und ihr Widerruf bedürfen der Textform. Ohne ausdrückliche Weisungen werden die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft das Stimmrecht nicht ausüben.

Vollmachten und Weisungen an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft können postalisch oder per E-Mail an nachstehende Anschrift bis zum Ablauf des 30. Juni 2026, 24:00 Uhr (MESZ), erteilt, geändert oder widerrufen werden:

 

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
c/o Computershare Operations Center
80249 München
E-Mail: anmeldestelle@computershare.de

Eine Bevollmächtigung der Stimmrechtsvertreter am Tag der Hauptversammlung vor Ort ist möglich.

Stimmberechtigte Aktionäre, die die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft bevollmächtigen möchten, können für die Erteilung einer Vollmacht das Formular verwenden, das sich auf der Rückseite der Eintrittskarte befindet.

Bei einer Bevollmächtigung der von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter müssen diesen in jedem Falle Weisungen für die Ausübung des Stimmrechts erteilt werden. Die Stimmrechtsvertreter sind verpflichtet, entsprechend den ihnen erteilten Weisungen abzustimmen. Sie nehmen keine Vollmachten zur Erklärung von Widersprüchen gegen Hauptversammlungsbeschlüsse, zur Stellung von Fragen oder Anträgen entgegen.

Sollte zu einem Tagesordnungspunkt eine Einzelabstimmung durchgeführt werden, ohne dass dies im Vorfeld der Hauptversammlung mitgeteilt wurde, so gilt eine Weisung zu diesem Tagesordnungspunkt insgesamt auch als entsprechende Weisung für jeden Punkt der Einzelabstimmung.

Weitere Angaben zu den Abstimmungen gemäß Tabelle 3 DVO (EU) 2018/1212

Unter Tagesordnungspunkt 1 wird kein Beschlussvorschlag unterbreitet und ist somit auch keine Abstimmung vorgesehen (zur Erläuterung siehe dort). Unter den Tagesordnungspunkten 2 bis 4 und 6 haben die Abstimmungen über die bekanntgemachten Beschluss- bzw. Wahlvorschläge verbindlichen Charakter, unter Tagesordnungspunkt 5 haben die Abstimmungen über die bekanntgemachten Beschlussvorschläge empfehlenden Charakter. Die stimmberechtigten Aktionäre können bei sämtlichen Abstimmungen jeweils mit „Ja“ (Befürwortung) oder „Nein“ (Ablehnung) abstimmen oder sich der Stimme enthalten (Stimmenthaltung), d. h. nicht an der Abstimmung teilnehmen.

IV.

Angaben zu den Rechten der Aktionäre nach §§ 122 Abs. 2, 126 Abs. 1, 127, 131 Abs. 1 AktG

1.

Ergänzungsanträge zur Tagesordnung gemäß § 122 Abs. 2 AktG

Aktionäre, deren Anteile zusammen den zwanzigsten Teil des Grundkapitals oder einen anteiligen Betrag am Grundkapital von 500.000,00 Euro erreichen, können verlangen, dass Gegenstände auf die Tagesordnung gesetzt und bekannt gemacht werden. Jedem neuen Gegenstand muss eine Begründung oder eine Beschlussvorlage beiliegen.

Das Ergänzungsverlangen muss der Gesellschaft mit dem durch den Letztintermediär ausgestellten Nachweis über das Erreichen der Mindestaktienanzahl bis zum 31. Mai 2026, 24:00 Uhr (MESZ), in schriftlicher Form ausschließlich unter folgender Adresse zugehen:

 

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Vorstand
Industriestr. 8-12
78559 Gosheim

Antragsteller haben nachzuweisen, dass sie seit mindestens 90 Tagen vor dem Tag des Zugangs des Verlangens Inhaber der Aktien sind und dass sie die Aktien bis zur Entscheidung des Vorstands über den Antrag halten (vgl. § 142 Abs. 2 S. 2 AktG i. V. m. § 122 Abs. 1 S. 3, Abs. 2 S. 1 AktG). Dem Eigentum steht ein Anspruch auf Übereignung gegen ein Kreditinstitut, Finanzdienstleistungsinstitut oder ein nach § 53 Abs. 1 S. 1 oder § 53b Abs. 1 S. 1 oder Abs. 7 des Gesetzes über das Kreditwesen tätiges Unternehmen gleich. Die Eigentumszeit eines Rechtsvorgängers wird dem Aktionär zugerechnet, wenn er die Aktie unentgeltlich, von seinem Treuhänder, als Gesamtrechtsnachfolger, bei Auseinandersetzung einer Gemeinschaft oder bei einer Bestandsübertragung nach § 13 des Versicherungsaufsichtsgesetzes oder § 14 des Gesetzes über Bausparkassen erworben hat (vgl. § 70 AktG). Maßgeblich für die Fristwahrung ist der Zeitpunkt des Zugangs des Ergänzungsverlangens bei der Gesellschaft.

Veröffentlichungspflichtige Ergänzungsanträge zur Tagesordnung werden unverzüglich im Bundesanzeiger bekannt gemacht und europaweit verbreitet. Außerdem werden die Ergänzungsanträge auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.hermle.de/hauptversammlung veröffentlicht.

2.

Gegenanträge und Wahlvorschläge von Aktionären gemäß §§ 126 Abs. 1, 127 AktG

Gegenanträge gegen Vorschläge des Vorstands und/oder des Aufsichtsrats zu bestimmten Punkten der Tagesordnung sowie Wahlvorschläge von Aktionären sind gemäß §§ 126 Abs. 1, 127 AktG unter Nachweis der Aktionärseigenschaft bis zum 16. Juni 2026, 24:00 Uhr (MESZ), ausschließlich an folgende Adresse zu übermitteln:

 

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Vorstand
Industriestr. 8-12
78559 Gosheim
E-Mail: hauptversammlung@hermle.de

Anderweitig adressierte Gegenanträge werden nicht zugänglich gemacht. Vorbehaltlich § 126 Abs. 2 und 3 AktG werden zugänglich zu machende Gegenanträge von Aktionären einschließlich des Namens des Aktionärs und der Begründung sowie etwaiger Stellungnahmen der Verwaltung hierzu auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.hermle.de/hauptversammlung bekannt gemacht.

Diese Regelungen gelten gemäß § 127 AktG für den Vorschlag eines Aktionärs zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern (sofern Wahlen zum Aufsichtsrat Gegenstand der Tagesordnung sind) oder von Abschlussprüfern sinngemäß. Solche Vorschläge müssen jedoch nicht begründet werden. Zusätzlich zu den in § 126 Abs. 2 AktG genannten Gründen braucht der Vorstand einen Wahlvorschlag unter anderem auch dann nicht zugänglich zu machen, wenn der Vorschlag nicht Namen, ausgeübten Beruf und Wohnort des Kandidaten enthält. Die Begründung eines Gegenantrags braucht nicht zugänglich gemacht zu werden, wenn sie insgesamt mehr als 5.000 Zeichen beträgt. Vorschläge zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern müssen auch dann nicht zugänglich gemacht werden, wenn ihnen keine Angaben zu der Mitgliedschaft der vorgeschlagenen Aufsichtsratskandidaten in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten bzw. in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen im Sinne von § 125 Abs. 1 S. 5 AktG beigefügt sind.

Wir weisen darauf hin, dass Gegenanträge und Wahlvorschläge, die der Gesellschaft vorab fristgerecht übermittelt worden sind, in der Hauptversammlung nur dann Beachtung finden, wenn sie während der Hauptversammlung mündlich gestellt werden. Das Recht eines jeden Aktionärs, während der Hauptversammlung Gegenanträge bzw. Wahlvorschläge auch ohne vorherige und fristgerechte Übermittlung an die Gesellschaft zu stellen, bleibt unberührt.

3.

Auskunftsrecht nach § 131 Abs. 1 AktG

Jedem Aktionär ist auf Verlangen in der Hauptversammlung vom Vorstand Auskunft über Angelegenheiten der Gesellschaft zu geben, soweit sie zur sachgemäßen Beurteilung des Gegenstands der Tagesordnung erforderlich ist. Die Auskunftspflicht erstreckt sich auch auf die rechtlichen und geschäftlichen Beziehungen der Gesellschaft zu einem verbundenen Unternehmen sowie auf die Lage des Konzerns und der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Unter den in § 131 Abs. 3 AktG genannten Voraussetzungen darf der Vorstand die Auskunft verweigern. Der Versammlungsleiter ist nach § 14 Abs. 3 der Satzung der Gesellschaft ermächtigt, das Frage- und Rederecht von Aktionären zeitlich angemessen zu beschränken und hierzu Näheres zu bestimmen.

V.

Veröffentlichungen auf der Internetseite der Gesellschaft; ergänzende Informationen

Die Informationen und Unterlagen einschließlich dieser Einladung zur Hauptversammlung und des Geschäftsberichts für das Geschäftsjahr 2025, zugänglich zu machende Anträge von Aktionären und weitere Informationen nach § 124a AktG können auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.hermle.de/hauptversammlung eingesehen und heruntergeladen werden. Dort werden nach der Hauptversammlung auch die Abstimmungsergebnisse bekannt gegeben.

Sämtliche der Hauptversammlung gesetzlich zugänglich zu machenden Unterlagen liegen ferner während der Hauptversammlung im Versammlungsraum aus.

Den Aktionären wird auf Verlangen eine Bestätigung über die Stimmenzählung gem. § 129 Abs. 5 AktG bereitgestellt, die der Abstimmende innerhalb eines Monats nach dem Tag der Hauptversammlung und somit bis zum Ablauf des 1. August 2026, 24:00 Uhr (MESZ), anfordern kann. Dieses Verlangen ist an folgende Adresse zu richten:

 

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Vorstand
Industriestr. 8-12
78559 Gosheim
E-Mail: hauptversammlung@hermle.de

VI.

Informationen zum Datenschutz

Informationen zum Datenschutz sind ebenfalls auf der Internetseite der Gesellschaft unter

www.hermle.de/hauptversammlung

verfügbar.

Die Gesellschaft verarbeitet zur Vorbereitung und Durchführung ihrer Hauptversammlung personenbezogene Daten ihrer Aktionäre und etwaiger Aktionärsvertreter. Diese Daten umfassen insbesondere den Namen, den Wohnort bzw. die Anschrift, eine etwaige E-Mail-Adresse, den jeweiligen Aktienbestand, die Nummer der Eintrittskarte und die Erteilung etwaiger Stimmrechtsvollmachten. Je nach Lage des Falls kommen auch weitere personenbezogene Daten in Betracht. Für die Datenverarbeitung ist die Gesellschaft die verantwortliche Stelle. Der Zweck der Datenverarbeitung ist, den Aktionären und Aktionärsvertretern die Teilnahme an der Hauptversammlung sowie die Ausübung ihrer Rechte vor und während der Hauptversammlung zu ermöglichen. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) DSGVO. Die Gesellschaft beauftragt anlässlich ihrer Hauptversammlung verschiedene Dienstleister und Berater. Diese erhalten von der Gesellschaft nur solche personenbezogenen Daten, die zur Ausführung des jeweiligen Auftrags erforderlich sind. Die Dienstleister und Berater verarbeiten diese Daten ausschließlich nach Weisung der Gesellschaft. Im Übrigen werden personenbezogene Daten im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften den Aktionären und Aktionärsvertretern zur Verfügung gestellt, namentlich über das Teilnehmerverzeichnis. Die personenbezogenen Daten werden gespeichert, solange dies gesetzlich geboten ist oder die Gesellschaft ein berechtigtes Interesse an der Speicherung hat. Sie haben unter den gesetzlichen Voraussetzungen ein Auskunfts-, Berichtigungs-, Einschränkungs-, Widerspruchs- und Löschungsrecht mit Blick auf Ihre personenbezogenen Daten bzw. deren Verarbeitung sowie ein Recht auf Datenübertragbarkeit nach Kap. III DSGVO. Außerdem steht Ihnen ein Beschwerderecht bei den Datenschutz-Aufsichtsbehörden zu.

Die Kontaktdaten der Gesellschaft lauten:

Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Industriestr. 8-12, 78559 Gosheim

Unseren Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter:

Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Datenschutzbeauftragter,
Industriestr. 8-12, 78559 Gosheim, E-Mail: datenschutz@hermle.de

Zeitangaben

Soweit nicht ausdrücklich anders vermerkt, sind sämtliche Zeitangaben in dieser Hauptversammlungseinladung Zeitangaben in der für Deutschland geltenden mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ). Die koordinierte Weltzeit (UTC) entspricht der mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) minus zwei Stunden.

 

Gosheim, im Mai 2026

Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG

Der Vorstand



19.05.2026 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold Hermle Aktiengesellschaft
Industriestr. 8-12
78559 Gosheim
Deutschland
E-Mail: hauptversammlung@hermle.de
Internet: https://www.hermle.de
ISIN: DE0006052830, DE0006052806
WKN: 605283, 605280
Börsen: Stuttgart, Frankfurt

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

2330036  19.05.2026 CET/CEST

HERMLE mit gelungenem Jahresauftakt 2026

HERMLE mit gelungenem Jahresauftakt 2026

Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung
HERMLE mit gelungenem Jahresauftakt 2026

19.05.2026 / 07:29 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


HERMLE mit gelungenem Jahresauftakt 2026

Auftragseingang steigt im 1. Quartal um 15 %

Konzernumsatz legt um 14 % zu

Betriebsergebnis gegenüber Vorjahr verbessert

Gosheim, 19. Mai 2026 – Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG ist gut in das laufende Jahr gestartet. Der schwäbische Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialist konnte den Auftragseingang in den ersten drei Monaten 2026 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum konzernweit um 14,9 % auf 138,2 Mio. Euro steigern (Vj.120,3 Mio. Euro). Unterstützt wurde die positive Entwicklung unter anderem vom anhaltend hohen Bedarf in den USA sowie in der Luft- und Raumfahrtindustrie und von einzelnen Großprojekten. Mit einem Auftragsplus von 18,0 % auf 104,7 Mio. Euro (Vj. 88,7 Mio. Euro) setzte sich der Aufwärtstrend im Ausland fort. Aber auch die Nachfrage in Deutschland wuchs wieder: Die neuen Inlandsbestellungen erhöhten sich um 6,0 % auf 33,5 Mio. Euro (Vj. 31,6 Mio. Euro). Der Auftragsbestand lag am 31. März 2026 konzernweit bei 118,0 Mio. Euro gegenüber 121,8 Mio. Euro am Vorjahresstichtag und 90,6 Mio. Euro per Ende 2025.

Der HERMLE-Konzernumsatz nahm im ersten Quartal 2026 um 14,1 % auf 110,9 Mio. Euro zu (Vj. 97,2 Mio. Euro). Das Inlandsvolumen vergrößerte sich um 28,9 % auf 35,2 Mio. Euro (Vj. 27,3 Mio. Euro) und der Auslandsumsatz um 8,3 % auf 75,7 Mio. Euro (Vj. 69,9 Mio. Euro). Das entsprach einer Exportquote von 68,3 % (Vj. 71,9 %). Auch das Betriebsergebnis erhöhte sich in den ersten drei Monaten 2026 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Dank der gestiegenen Umsätze und der dadurch verbesserten Kapazitätsauslastung wurden Belastungen aus höheren Personalkosten und Währungseffekten überkompensiert.

Per Ende März 2026 beschäftigte HERMLE konzernweit 1.631 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (31.3.2025: 1.605; 31.12.2025: 1.639). Der Zuwachs gegenüber dem Vorjahresstichtag resultierte überwiegend aus der Übernahme von Auszubildenden und dual Studierenden mit erfolgreichem Abschluss sowie der Neubesetzung der freigewordenen Plätze. Darüber hinaus gab es punktuelle Neueinstellungen unter anderem im Auslandsservice.

Die Finanz- und Vermögenslage des HERMLE-Konzerns blieb sehr solide: Am 31. März 2026 wies das Unternehmen eine Eigenkapitalquote von rund 70 % aus. Das umfangreiche, mehrjährig angelegte Investitionsprogramm für die Zukunftssicherung der Standorte konnte daher planmäßig vorangetrieben werden. Im Berichtszeitraum stand der Bau des neuen Anwendungszentrums mit angeschlossener Kantine am Firmensitz in Gosheim im Mittelpunkt, das voraussichtlich 2027 eröffnet wird.

Auch die intensiven F&E-Aktivitäten setzte HERMLE fort. Auf der diesjährigen Hausausstellung Ende April, die bei den zahlreichen Besuchern aus dem In- und Ausland auf großes Interesse stieß, präsentierte das Unternehmen modernste Bearbeitungszentren und innovative Automationskonzepte sowie digitale Tools, die effiziente und zukunftssichere Fertigungsprozesse ermöglichen. Mit vielfältigen Automations- und Robotersystemen konnte HERMLE zeigen, wie sich unterschiedlichste Kundenanforderungen von der Einzelteilfertigung bis hin zur hochproduktiven Serienbearbeitung aus einer Hand realisieren lassen.

—

Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von hochwertigen Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren sowie von kompletten Automationslösungen aus einer Hand. 2025 erzielte das Unternehmen konzernweit einen Umsatz von 491,9 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis von 69,2 Mio. Euro. HERMLE-Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in Hightech-Branchen wie dem Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Elektronik- und Chipindustrie, optischen Industrie, Energietechnik, dem Werkzeug- und Formenbau und der Automobilindustrie sowie deren Zulieferindustrien zum Einsatz. HERMLE-Aktien werden im Regulierten Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.

Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger, T 0911 988 170 72, E-Mail: info@tik-online.de 
Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Abteilung Marketing, E-Mail: marketing@hermle.de



19.05.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG
Industriestraße 8-12
78559 Gosheim
Deutschland
Telefon: 07426-950
Fax: 07426-951012
E-Mail: info@hermle.de
Internet: www.hermle.de
ISIN: DE0006052830
WKN: 605283
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart; Freiverkehr in Düsseldorf, Tradegate BSX
EQS News ID: 2329068

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

2329068  19.05.2026 CET/CEST

HERMLE 2025 in schwierigem Umfeld gut behauptet: Auftragseingang erhöht, Umsatz leicht im Plus und Ergebnis besser als erwartet

HERMLE 2025 in schwierigem Umfeld gut behauptet: Auftragseingang erhöht, Umsatz leicht im Plus und Ergebnis besser als erwartet

Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG / Schlagwort(e): Jahresbericht
HERMLE 2025 in schwierigem Umfeld gut behauptet: Auftragseingang erhöht, Umsatz leicht im Plus und Ergebnis besser als erwartet

30.04.2026 / 07:29 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


HERMLE 2025 in schwierigem Umfeld gut behauptet: Auftragseingang erhöht, Umsatz leicht im Plus und Ergebnis besser als erwartet

2026 bestenfalls 10 %-iger Umsatzanstieg und annähernd stabiles Ergebnis, aber auch Rückgänge möglich

Mittelfristig hoher Bedarf an Automationslösungen kommt HERMLE zugute

Gosheim, 30. April 2026 – Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG hat sich 2025 unter sehr turbulenten äußeren Bedingungen gut behauptet und insgesamt besser entwickelt als erwartet. Ursächlich dafür waren vor allem umfangreiche neue Bestellungen aus dem Ausland, teilweise von Start-up-Unternehmen, die im zweiten Halbjahr eingingen. So konnte der schwäbische Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialist die anhaltend schwache Inlandsnachfrage mehr als ausgleichen. In Summe erhöhte sich der HERMLE-Auftragseingang 2025 konzernweit um 5,9 % auf 483,8 Mio. Euro (Vj. 456,2 Mio. Euro). Die neuen Bestellungen aus dem Ausland stiegen um 19,1 % auf 347,4 Mio. Euro (Vj. 291,1 Mio. Euro), während sie im Inland um 17,4 % auf 136,4 Mio. Euro zurückgingen (Vj. 165,1 Mio. Euro). Der Auftragsbestand belief sich am Stichtag 31. Dezember 2025 auf 90,6 Mio. Euro (Vj. 98,7 Mio. Euro).

Da die neuen Projekte bis Ende 2025 abgearbeitet wurden, entwickelte sich der HERMLE-Konzernumsatz in der Berichtsperiode deutlich besser als zu Jahresbeginn erwartet und lag mit 491,9 Mio. Euro um 0,7 % über dem Vergleichswert 2024 von 487,9 Mio. Euro. Die Auslandserlöse nahmen um 13,9 % auf 351,4 Mio. Euro zu (Vj. 308,5 Mio. Euro), der Inlandsumsatz verringerte sich um 21,7 % auf 140,5 Mio. Euro (Vj. 179,4 Mio. Euro). Die Exportquote erhöhte sich auf 71,4 % (Vj. 63,2 %). Neben dem gestiegenen Auslandsgeschäft profitierte HERMLE auch von einem wachsenden Dienstleistungsumsatz, der sich durch den zunehmenden Anteil von bei Kunden installierten komplexen Automationslösungen vergrößerte.

Dank der schnellen Auslieferung der Großaufträge aus dem Ausland waren die Kapazitäten von HERMLE im zweiten Halbjahr zeitweise gut ausgelastet. Abgesehen von diesem Zwischenhoch musste in den übrigen Monaten erneut auf Bremstage und Kurzarbeit zurückgegriffen werden. Weitere Ergebnisbelastungen resultierten aus dem gestiegenen Preis- und Wettbewerbsdruck, hohen Personal- und Energiekosten, Währungsverschiebungen und bürokratischem Mehraufwand. Daher lag das Betriebsergebnis konzernweit mit 69,2 Mio. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 85,3 Mio. Euro, übertraf aber nicht nur die Prognose vom Jahresbeginn, sondern – wegen der besseren Auslastung und Wertschöpfung in den letzten Wochen des Jahres – auch die im November nach oben korrigierte Erwartung.

Das Vorsteuerergebnis des HERMLE-Konzerns belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 71,0 Mio. Euro (Vj. 89,0 Mio. Euro), woraus sich eine zwar verringerte, aber in Anbetracht der Umstände noch zufriedenstellende Bruttoumsatzmarge von 14,4 % errechnet (Vj. 18,2 %). Der Konzernüberschuss lag bei 51,4 Mio. Euro (Vj. 65,9 Mio. Euro).

Die Einzelgesellschaft HERMLE AG erzielte 2025 einen Jahresüberschuss von 52,8 Mio. Euro (Vj. 66,2 Mio. Euro) und erreichte damit einen Bilanzgewinn von 104,8 Mio. Euro (Vj. 107,1 Mio. Euro). Vorstand und Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, daraus eine Dividende von 9,50 Euro je Stamm- und 9,55 Euro je Vorzugsaktie auszuschütten (Vj. 11,00 Euro und 11,05 Euro). Gemessen am Jahresschlusskurs 2025 würde sich für die Vorzugsaktionäre eine Dividendenrendite von 5,8 % ergeben.

Die Finanz- und Vermögenslage des HERMLE-Konzerns blieb solide: Per Ende Dezember 2025 verfügte das Unternehmen über liquide Mittel in Höhe von 81,3 Mio. Euro (Vj. 107,4 Mio. Euro) und wies eine Eigenkapitalquote von 72,5 % aus (Vj. 74,1 %). Der operative Cashflow lag im Berichtsjahr bei 67,6 Mio. Euro (Vj. 80,7 Mio. Euro) und damit deutlich über den Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte von 24,1 Mio. Euro (Vj. 51,3 Mio. Euro). Den Schwerpunkt der Investitionstätigkeit bildete die Errichtung eines neuen Anwendungszentrums am Firmensitz in Gosheim mit angeschlossener Kantine.

Der Neubau wird voraussichtlich 2027 eröffnet und beherbergt künftig auch die HERMLE-Hausausstellung. Bei der diesjährigen Veranstaltung, die vergangene Woche unter großem Besucherinteresse stattfand, zeigte das Unternehmen unter anderem innovative Lösungen aus den Bereichen Komplettbearbeitung, Automation und Digitalisierung, die zugleich die Schwerpunkte der F&E-Aktivitäten bilden. Zu den jüngsten Neuentwicklungen zählen weitere Bearbeitungszentren der Generation 2 (GEN2), das Handlingsystem HS flex hybrid, das Robotersystem RS 2 GEN2 oder der HERMLE Digital Twin. Im laufenden Jahr sind außerdem Neuvorstellungen im Bereich Komplettbearbeitung und intuitive Maschinenbedienung geplant.

Per Ende Dezember 2025 beschäftigte HERMLE konzernweit 1.639 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenüber 1.603 Personen am Vorjahresstichtag. Der moderate Zuwachs resultierte vor allem aus der Übernahme von Auszubildenden und Studierenden mit erfolgreichem Abschluss sowie der Neubesetzung der frei gewordenen Ausbildungs- bzw. Dualen Studienplätze. Die Zahl der Nachwuchskräfte, die bei HERMLE einen zukunftsorientierten Beruf erlernen, stieg im Stichtagsvergleich von 126 auf 144 Personen. Darüber hinaus gab es punktuelle Neueinstellungen unter anderem für die Bereiche Automation, Entwicklung, IT und Auslandsservice.

Zu Beginn des Jahres 2026 hat sich die Nachfrage bei HERMLE weiter stabilisiert. Auch im Inland war eine gewisse Sockelbildung zu beobachten, wenngleich auf niedrigem Niveau. Die Rahmenbedingungen in Deutschland bleiben zwar wenig investitionsfördernd, HERMLE sieht hier aber Chancen durch Einzelprojekte sowie die geplanten öffentlichen Infrastruktur- und Verteidigungsmaßnahmen. Außerdem könnte sich die Gewinnung weiterer Neukunden in verschiedenen Auslandsmärkten sowie teilweise mit Start-up-Charakter positiv auswirken.

Vor diesem Hintergrund geht die Prognose für das Gesamtjahr 2026 derzeit davon aus, dass der Umsatz des HERMLE-Konzerns im besten Fall rund 10 % über und bei einem ungünstigen Verlauf im mittleren einstelligen Prozentbereich unter dem Vorjahreswert liegt. Das Betriebsergebnis könnte im positiven Szenario annähernd das Vorjahresniveau erreichen, aber auch um bis zu 50 % geringer ausfallen. Wie im Vorjahr bleiben diesbezüglich weiterhin Unsicherheiten bestehen. Neben der nach wie vor relativ niedrigen Kapazitätsauslastung wird die Ertragslage unter anderem von steigenden Personalkosten, dem intensiven Wettbewerbs- und Preisdruck, Währungseffekten sowie bürokratischen Auflagen und daraus resultierender nicht wertschöpfender Mehrarbeit beeinträchtigt.

Die Folgen des Iran-Kriegs, durch den sich die extrem hohe Unsicherheit der künftigen geo- und handelspolitischen Entwicklung seit März weiter vergrößert hat, lassen sich für HERMLE derzeit nicht quantifizieren und sind in dieser Prognose daher nicht berücksichtigt. Anhaltende Einschränkungen in der Öl- und Gasversorgung könnten zu einer weiter steigenden Inflation, höheren Produktionskosten sowie geringeren verfügbaren Einkommen und damit zu einer weltweit schwächeren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung führen. Sollte es zu Versorgungsengpässen kommen, würde die Konjunktur in ölimportierenden Ländern sehr stark belastet. Dagegen könnte die Nachfrage in einzelnen Absatzbereichen wie Luft- und Raumfahrt, Verteidigung oder Ausrüstung der Öl- und Gasindustrie anziehen, wodurch die negativen Auswirkungen des Konflikts aber vermutlich nicht kompensiert würden.

Unabhängig von der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Situation rechnet HERMLE mittelfristig mit einem anhaltend hohen Bedarf an Automationslösungen und leistungsstarken Werkzeugmaschinen. Davon kann das Unternehmen dank seiner hohen technologischen und Dienstleistungskompetenz, der verstärkten Internationalisierung und dem guten Ruf als finanziell solide aufgestellter, verlässlicher Partner profitieren.

Der vollständige Jahresabschluss 2025 steht auf der HERMLE-Website www.hermle.de zum Download bereit.

Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von hochwertigen Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren sowie von kompletten Automationslösungen aus einer Hand. HERMLE-Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in Hightech-Branchen wie dem Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Elektronik- und Chipindustrie, optischen Industrie, Energietechnik, dem Werkzeug- und Formenbau und der Automobilindustrie sowie deren Zulieferindustrien zum Einsatz. HERMLE-Aktien werden im Regulierten Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.

Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger, T 0911 988 170 72, E-Mail: info@tik-online.de 
Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Abteilung Marketing, E-Mail: marketing@hermle.de

 



30.04.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG
Industriestraße 8-12
78559 Gosheim
Deutschland
Telefon: 07426-950
Fax: 07426-951012
E-Mail: info@hermle.de
Internet: www.hermle.de
ISIN: DE0006052830
WKN: 605283
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart; Freiverkehr in Düsseldorf, Tradegate BSX
EQS News ID: 2318048

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

2318048  30.04.2026 CET/CEST

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG:

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG:

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Schlagwort(e): Geschäftszahlen / Gesamtjahr/Dividenden
Maschinenfabrik Berthold Hermle AG:

18.03.2026 / 13:04 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


HERMLE-Geschäftsverlauf 2025 besser als erwartet

Auftragseingang steigt auf vorläufiger Basis um 6 % auf 484 Mio. Euro

Konzernumsatz mit 492 Mio. Euro leicht über Vorjahresniveau

Betriebsergebnis von 69 Mio. Euro übertrifft Prognose, bleibt aber unter Vorjahr (Vj. 85 Mio. Euro)

Dividendenvorschlag von 9,55 (Vj. 11,05) Euro je Vorzugsaktie

Benedikt Hermle per 1.11.2026 zum Vorstandsvorsitzenden ernannt

Gosheim, 18. März 2026 – Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG entwickelte sich 2025 in einem extrem schwierigen und turbulenten Umfeld besser als erwartet. Der Auftragseingang des schwäbischen Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialisten erhöhte sich auf vorläufiger Basis konzernweit um rund 6 % auf ca. 484 Mio. Euro (Vj. 456 Mio. Euro). Ursächlich dafür waren vor allem unerwartete, umfangreiche Großaufträge aus dem Ausland, die im zweiten Halbjahr zu einem Zwischenhoch führten und die schwache Inlandsnachfrage überkompensierten. Entsprechend stieg der Bestelleingang im Gesamtjahr 2025 aus dem Ausland deutlich an. Im Inland wurde dagegen ein Rückgang verzeichnet, was neben der anhaltenden Verunsicherung durch die Zollpolitik der USA auf standortspezifische Faktoren wie die Konjunkturflaute, strukturelle Probleme in der Automobilbranche, hohe Energiekosten, erschwerte Finanzierungsbedingungen sowie die ausufernde Bürokratie zurückzuführen war. Der Auftragsbestand des HERMLE-Konzerns belief sich am 31. Dezember 2025 auf rund 91 Mio. Euro (Vj. 99 Mio. Euro).

Da die Großaufträge aus dem zweiten Halbjahr bis zum Jahresende weitgehend abgearbeitet wurden, kam es zwischenzeitlich zu einer gesunden Stabilisierung der Auslastung und der HERMLE-Konzernumsatz stieg 2025 nach vorläufigen, ungeprüften Berechnungen insgesamt leicht auf 492 Mio. Euro (Vj. 488 Mio. Euro). In den übrigen Monaten des Jahres waren die Kapazitäten nicht ausreichend ausgelastet. Das Unternehmen musste daher erneut Bremstage und Kurzarbeit einsetzen. Die Ertragslage war zusätzlich durch vielfältige negative Effekte wie Lohn- und Energiepreissteigerungen, bürokratische Auflagen und Währungsverschiebungen beeinträchtigt. Das Betriebsergebnis (EBIT) des HERMLE-Konzerns reduzierte sich daher laut ungeprüften Zahlen um ca. 19 % auf rund 69 Mio. Euro (Vj. 85 Mio. Euro), lag damit aber deutlich über den Erwartungen zu Jahresbeginn. Auch die im November 2025 angehobene Prognose, in der HERMLE noch von einem Rückgang um mindestens 25 % ausgegangen war, wurde übertroffen, da gegen Ende des Jahres sowohl Auslastung als auch Wertschöpfung besser ausfielen als angenommen.

Auf Grundlage der vorläufigen Zahlen hat der Vorstand dem Aufsichtsrat heute seine Ausschüttungsempfehlung für das Geschäftsjahr 2025 vorgelegt: Vorgesehen ist, der Hauptversammlung am 1. Juli 2026 eine Dividende von 9,50 Euro je Stamm- und 9,55 Euro je Vorzugsaktie vorzuschlagen (Vj. 11,00 Euro bzw. 11,05 Euro). Im Anschluss an die Dividendenzahlung sollen die HERMLE-Beschäftigten im Inland wieder eine an der Ausschüttung orientierte Prämie erhalten.

In seiner heutigen Sitzung hat der Aufsichtsrat ferner beschlossen, Benedikt Hermle (37) mit Wirkung zum 1. November 2026 zum Vorsitzenden des Vorstands zu ernennen. Er ist seit 2018 Mitglied des dreiköpfigen Gremiums und verantwortet die Ressorts Produktion, Service und Personal.

Das vollständige, geprüfte Zahlenwerk zum Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht HERMLE Ende April 2026.

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG

Günther Beck

Vorstand
 



Ende der Insiderinformation

Erläuterung zum unmittelbaren Emittentenbezug:

Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von hochwertigen Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren sowie von kompletten Automationslösungen aus einer Hand. HERMLE-Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in Hightech-Branchen wie dem Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Elektronik- und Chipindustrie, optischen Industrie, Energietechnik, dem Werkzeug- und Formenbau und der Automobilindustrie sowie deren Zulieferindustrien zum Einsatz. HERMLE-Aktien werden im Regulierten Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.
 

Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger,
T 0911 988 170 72, E-Mail: info@tik-online.de 
Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Abteilung Marketing,
E-Mail: marketing@hermle.de
 


18.03.2026 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Industriestraße 8-12
78559 Gosheim
Deutschland
Telefon: 07426-950
Fax: 07426-951012
E-Mail: info@hermle.de
Internet: www.hermle.de
ISIN: DE0006052830
WKN: 605283
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart; Freiverkehr in Düsseldorf, Tradegate BSX
EQS News ID: 2293608

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

2293608  18.03.2026 CET/CEST

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Quartalsberichten und Quartals-/Zwischenmitteilungen

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Quartalsberichten und Quartals-/Zwischenmitteilungen

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Rechnungslegungsberichten
Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Quartalsberichten und Quartals-/Zwischenmitteilungen

19.01.2026 / 09:52 CET/CEST
Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Quartalsberichten und Quartals-/Zwischenmitteilungen übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Hiermit gibt die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG bekannt, dass folgende Finanzberichte veröffentlicht werden:

Berichtsart: Quartals-/ Zwischenmitteilung innerhalb des 1. Halbjahres

Sprache: Deutsch
Veröffentlichungsdatum: 19.05.2026
Ort: https://www.hermle.de/finanzberichte

Berichtsart: Quartals-/ Zwischenmitteilung innerhalb des 2. Halbjahres

Sprache: Deutsch
Veröffentlichungsdatum: 18.11.2026
Ort: https://www.hermle.de/finanzberichte


19.01.2026 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Industriestraße 8-12
78559 Gosheim
Deutschland
Internet: www.hermle.de

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

2262084  19.01.2026 CET/CEST

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Finanzberichten gemäß §§ 114, 115, 117 WpHG

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Finanzberichten gemäß §§ 114, 115, 117 WpHG

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Rechnungslegungsberichten
Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Finanzberichten gemäß §§ 114, 115, 117 WpHG

19.01.2026 / 09:41 CET/CEST
Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Finanzberichten gemäß §§ 114, 115, 117 WpHG übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Hiermit gibt die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG bekannt, dass folgende Finanzberichte veröffentlicht werden:

Berichtsart: Jahresfinanzbericht

Sprache: Deutsch
Veröffentlichungsdatum: 30.04.2026
Ort: https://www.hermle.de/finanzberichte

Berichtsart: Konzern-Jahresfinanzbericht

Sprache: Deutsch
Veröffentlichungsdatum: 30.04.2026
Ort: https://www.hermle.de/finanzberichte

Berichtsart: Konzern-Finanzbericht (Halbjahr/Q2)

Sprache: Deutsch
Veröffentlichungsdatum: 31.08.2026
Ort: https://www.hermle.de/finanzberichte


19.01.2026 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Industriestraße 8-12
78559 Gosheim
Deutschland
Internet: www.hermle.de

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

2262068  19.01.2026 CET/CEST

HERMLE stellt Kontinuität im Vorstand sicher – Jürgen Oswald wird zum 1. November 2026 neuer Finanzvorstand – Günther Beck scheidet Ende Oktober 2026 altersbedingt aus

HERMLE stellt Kontinuität im Vorstand sicher - Jürgen Oswald wird zum 1. November 2026 neuer Finanzvorstand - Günther Beck scheidet Ende Oktober 2026 altersbedingt aus

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Schlagwort(e): Personalie
HERMLE stellt Kontinuität im Vorstand sicher – Jürgen Oswald wird zum 1. November 2026 neuer Finanzvorstand – Günther Beck scheidet Ende Oktober 2026 altersbedingt aus

04.12.2025 / 16:32 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


 HERMLE stellt Kontinuität im Vorstand sicher

Jürgen Oswald wird zum 1. November 2026 neuer Finanzvorstand

Günther Beck scheidet Ende Oktober 2026 altersbedingt aus

 

Gosheim, 4. Dezember 2025 – Der Aufsichtsrat der Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG hat Jürgen Oswald (49) mit Wirkung zum 1. November 2026 zum Mitglied des Vorstands bestellt. Er übernimmt die Position von Günther Beck (65), der am 31. Oktober 2026 mit Auslaufen seines Vertrags aus Altersgründen aus dem Gremium ausscheiden wird. Damit setzt HERMLE seine langfristige Nachfolgeplanung fort und sorgt frühzeitig für einen reibungslosen Übergang und Kontinuität im dreiköpfigen Vorstandsgremium. Diesem gehören weiterhin Benedikt Hermle (Produktion, Service, Personal) und ab 1. Januar 2026 Kai Bacher (Vertrieb, Konstruktion & Entwicklung) an.

Jürgen Oswald arbeitet seit 2022 bei HERMLE, zunächst als Leiter Controlling und seit 1. Januar 2025 als Generalbevollmächtigter. Ab 1. November 2026 wird er im Vorstand die Ressorts Finanzen, Informationsverarbeitung und Materialwirtschaft übernehmen. Sein Dienstvertrag, der zunächst für drei Jahre läuft, wurde diese Woche unterzeichnet. Vor seiner Tätigkeit für HERMLE studierte Jürgen Oswald Betriebswirtschaft und Wirtschaftsrecht und verantwortete unterschiedliche Funktionen in internationalen Industrieunternehmen.

Günther Beck begann seine 30-jährige Karriere bei HERMLE 1994 als Leiter des Rechnungswesens und wurde im selben Jahr in den Vorstand der Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG berufen. Er scheidet mit Auslaufen seines Dienstvertrags zum 31. Oktober 2026 aus.

Der Aufsichtsratsvorsitzende Dietmar Hermle dankt Günther Beck im Namen des gesamten Aufsichtsrats ausdrücklich für seine außerordentlichen Leistungen und den hohen Einsatz und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft. „In den vergangenen Jahrzehnten“, so Dietmar Hermle weiter, „hat er maßgeblich zum Erfolg der HERMLE AG beigetragen. Zugleich freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit Jürgen Oswald. Er bringt umfangreiche Erfahrungen aus verschiedenen Funktionen unter anderem auch bei Maschinenbauunternehmen mit und ist ein höchst kompetenter Nachfolger.“

Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von hochwertigen Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren sowie von kompletten Automationslösungen aus einer Hand. 2024 erzielte das Unternehmen konzernweit einen Umsatz von 487,9 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis von 85,3 Mio. Euro. HERMLE-Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in Hightech-Branchen wie dem Werkzeug- und Formenbau, der Medizintechnik, Elektronik- und Chipindustrie, Verpackungstechnik, optischen Industrie, Luft- und Raumfahrt, Energietechnik und Automobilindustrie sowie deren Zulieferindustrien zum Einsatz. HERMLE-Aktien werden im Regulierten Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.

Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger, T 0911 988 170 72, E-Mail: info@tik-online.de 
Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Abteilung Marketing, E-Mail: marketing@hermle.de



04.12.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Industriestraße 8-12
78559 Gosheim
Deutschland
Telefon: 07426-950
Fax: 07426-951012
E-Mail: info@hermle.de
Internet: www.hermle.de
ISIN: DE0006052830
WKN: 605283
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Tradegate Exchange
EQS News ID: 2240478

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

2240478  04.12.2025 CET/CEST

HERMLE mit Zwischenhoch: Auftragsplus durch Großprojekte aus dem Ausland – Bestelleingang steigt in den ersten neun Monaten 2025 um 5 %

HERMLE mit Zwischenhoch:  Auftragsplus durch Großprojekte aus dem Ausland  - Bestelleingang steigt in den ersten neun Monaten 2025 um 5 %

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Schlagwort(e): 9-Monatszahlen
HERMLE mit Zwischenhoch: Auftragsplus durch Großprojekte aus dem Ausland – Bestelleingang steigt in den ersten neun Monaten 2025 um 5 %

19.11.2025 / 08:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


HERMLE mit Zwischenhoch:

Auftragsplus durch Großprojekte aus dem Ausland

Bestelleingang steigt in den ersten neun Monaten 2025 um 5 %

Umsatz durch anhaltend schwaches Inlandsgeschäft 10 % unter Vorjahr

Prognose für das Gesamtjahr angehoben

Gosheim, 19. November 2025 – Die Auftragslage der Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG entwickelte sich im dritten Quartal 2025 deutlich besser als erwartet. Ursächlich für dieses Zwischenhoch sind neue Großprojekte aus dem Ausland, die teilweise auch von Unternehmen mit Start-up-Charakter stammen und mit entsprechenden Chancen und Risiken verbunden sind. Vor allem dadurch stieg der Auftragseingang des schwäbischen Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialisten in den ersten neun Monaten 2025 gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum konzernweit um 4,7 % auf 353,0 Mio. Euro (Vj. 337,1 Mio. Euro). Aus dem Ausland gingen neue Bestellungen in Höhe von 255,8 Mio. Euro ein (Vj. 218,3 Mio. Euro), das entspricht einem Plus von 17,2 %. Der inländische Auftragseingang dagegen lag mit 97,2 Mio. Euro um 13,2 % unter dem Vergleichswert (Vj. 118,8 Mio. Euro). Die bereits im ersten Halbjahr zu beobachtende Nachfrageschwäche im Inland hat sich wegen der Erosion der Qualität des Industriestandorts Deutschland und auf Basis der unverändert extrem unsicheren Rahmenbedingungen im dritten Quartal fortgesetzt. Die große Diskrepanz zwischen der Entwicklung im In- und Ausland vergrößerte sich folglich weiter.

Zum Stichtag 30. September 2025 belief sich der Auftragsbestand des HERMLE-Konzerns auf 124,4 Mio. Euro und übertraf damit sowohl den Vorjahreswert von 103,8 Mio. Euro als auch das Niveau vom Jahreswechsel (31.12.2024: 98,7 Mio. Euro).

Der erfreuliche Auftragseingang, der auch im Oktober noch anhielt, wird sich aufgrund von kurzen Lieferfristen voraussichtlich vor allem im vierten Quartal 2025 auf das Geschäftsvolumen auswirken. In den ersten drei Quartalen nahm der HERMLE-Konzernumsatz um 10,0 % auf 327,3 Mio. Euro ab (Vj. 363,8 Mio. Euro). Verantwortlich dafür war der Rückgang des Inlandsvolumens um 32,5 % auf 91,1 Mio. Euro (Vj. 135,0 Mio. Euro). Der Auslandsumsatz vergrößerte sich in der Berichtsperiode leicht um 3,2 % auf 236,2 Mio. Euro (Vj. 228,8 Mio. Euro), unter anderem aufgrund von Vorzieheffekten wegen bevorstehender Zollerhöhungen bei Kunden aus den USA. Stabilisierend wirkte sich auch das wachsende Servicegeschäft aus.

Als Folge der geringeren Auslastung nahm das HERMLE-Betriebsergebnis von Januar bis September 2025 wie erwartet überproportional ab. Im dritten Quartal verlangsamte sich der Rückgang allerdings, weil die Vergleichsbasis aufgrund der verhaltenen Entwicklung im zweiten Halbjahr 2024 niedriger war. Die Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens blieb unverändert solide. Per 30. September 2025 wies HERMLE im Konzern ähnlich wie am Vorjahresstichtag eine Eigenkapitalquote von mehr als 70 % und hohe liquide Mittel aus.

Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte beliefen sich im Berichtszeitraum auf 18,5 Mio. Euro (Vj. 32,9 Mio. Euro) und konzentrierten sich auf die laufenden Projekte zur Standortsicherung. Der Fokus lag auf der Fertigstellung einer neuen Großteileproduktion am Standort Zimmern ob Rottweil, die Anfang Oktober in Betrieb genommen wurde, sowie dem Bau eines neuen Anwendungszentrums am Firmensitz in Gosheim. Die Arbeiten dort kommen gut voran: Bis zum Jahreswechsel soll das Dach des neuen Gebäudes geschlossen sein.

Ende September 2025 beschäftigte HERMLE weltweit 1.649 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das waren 49 Personen mehr als vor Jahresfrist (30.9.2024: 1.600) und 46 mehr als Ende 2024 (31.12.2024: 1.603). Neueinstellungen gab es für die Bereiche Service und Automation sowie punktuell in einigen Auslandsgesellschaften. Der Großteil des Zuwachses resultierte aber aus der Übernahme von Auszubildenden und Dual Studierenden mit erfolgreichem Abschluss, unter anderem im Bereich IT, und der Neubesetzung der entsprechend frei gewordenen Stellen. Damit bekennt sich das Unternehmen weiterhin zu seiner regionalen Verantwortung und sichert sich auch in Zukunft eine hochmotivierte und kompetente Belegschaft. Am Stichtag absolvierten 153 junge Menschen ihre Ausbildung oder ein Duales Studium bei HERMLE, 21 mehr als ein Jahr zuvor (Vj. 132).

Da die neuen Auftragseingänge aus dem Ausland überwiegend bis zum Jahresende 2025 geliefert sein sollen, wird sich die Auslastung im vierten Quartal spürbar erhöhen. Deshalb wurde die Kurzarbeit ab Ende September voraussichtlich bis zum Jahreswechsel aufgehoben. Im ersten Quartal 2026 sind dann erneut Bremstage und Kurzarbeit geplant, da HERMLE in das nächste Jahr aus heutiger Sicht wieder mit niedrigem Auftragsbestand starten wird.

Die Aussichten für das laufende Jahr haben sich durch den unerwartet starken Bestelleingang des dritten Quartals, der auch bis in den Oktober hinein anhielt, deutlich verbessert. HERMLE hat deshalb die Prognose für 2025 angehoben und rechnet nun mit einem Umsatz, der knapp das Vorjahresniveau erreichen oder im günstigen Fall leicht darüber liegen kann. Bislang wurde ein Rückgang in einer Spanne vom oberen einstelligen Prozentbereich bis 15 % erwartet. Wegen der vielfältigen Belastungen aus bürokratischen Auflagen und nicht umgesetzten Reformversprechungen, Lohn- und Energiepreissteigerungen, des Drucks auf den Industriestandort Deutschland sowie Währungsverschiebungen wird das Betriebsergebnis allerdings trotzdem um 25 % bis 30 % abnehmen. Bisher wurde eine Verringerung um 40 % bis 80 % erwartet.

—

Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von hochwertigen Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren sowie von kompletten Automationslösungen aus einer Hand. 2024 erzielte das Unternehmen einen Konzernumsatz von 487,9 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis von 85,3 Mio. Euro. HERMLE-Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in Hightech-Branchen wie dem Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Elektronik- und Chipindustrie, optischen Industrie, Energietechnik, dem Werkzeug- und Formenbau und der Automobilindustrie sowie deren Zulieferindustrien zum Einsatz. HERMLE-Aktien werden im Regulierten Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.

Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger, T 0911 988 170 72, E-Mail: info@tik-online.de 
Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Abteilung Marketing, E-Mail: marketing@hermle.de
 



19.11.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Originalinhalt anzeigen: EQS News


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Industriestraße 8-12
78559 Gosheim
Deutschland
Telefon: 07426-950
Fax: 07426-951012
E-Mail: info@hermle.de
Internet: www.hermle.de
ISIN: DE0006052830
WKN: 605283
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Tradegate Exchange
EQS News ID: 2231762

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

2231762  19.11.2025 CET/CEST

HERMLE hebt Prognose für das Gesamtjahr 2025 an

HERMLE hebt Prognose für das Gesamtjahr 2025 an

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Schlagwort(e): Prognoseänderung
HERMLE hebt Prognose für das Gesamtjahr 2025 an

10.11.2025 / 15:19 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


HERMLE hebt Prognose für das Gesamtjahr 2025 an

Zwischenhoch durch Großaufträge aus dem Ausland

Gosheim, 10. November 2025 – Umsatz und Ergebnis der Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG könnten sich im Gesamtjahr 2025 deutlich besser entwickeln als bislang erwartet. Ursächlich dafür sind neue Großaufträge aus dem Ausland, die teilweise von Unternehmen mit Start-up-Charakter stammen und mit entsprechenden Chancen und Risiken verbunden sind. Die neuen Bestellungen sollen bis Ende des Jahres ausgeliefert werden. Daher verbessern sich die Aussichten von HERMLE für das Gesamtjahr deutlich. Konkret rechnet der schwäbische Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialist 2025 nun mit einem Umsatz, der knapp das Vorjahresniveau erreichen oder im günstigen Fall leicht darüber liegen kann. Bislang wurde ein Rückgang in einer Spanne vom oberen einstelligen Prozentbereich bis 15 % erwartet. Wegen der vielfältigen Belastungen aus bürokratischen Auflagen und nicht umgesetzten Reformversprechungen, Lohn- und Energiepreissteigerungen, des Drucks auf den Industriestandort Deutschland sowie Währungsverschiebungen wird das Betriebsergebnis allerdings trotzdem um 25 % bis 30 % abnehmen. Bisher wurde eine Verringerung um 40 % bis 80 % erwartet.

Die Zahlen zur Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten 2025 werden am 19. November 2025 in der Zwischenmitteilung innerhalb des zweiten Halbjahres veröffentlicht.

 

Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG

Günther Beck

Vorstand
 



 



Ende der Insiderinformation

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:

Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von hochwertigen Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren sowie von kompletten Automationslösungen aus einer Hand. 2024 erzielte das Unternehmen einen Konzernumsatz von 487,9 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis von 85,3 Mio. Euro. HERMLE-Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in Hightech-Branchen wie dem Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Elektronik- und Chipindustrie, optischen Industrie, Energietechnik, dem Werkzeug- und Formenbau und der Automobilindustrie sowie deren Zulieferindustrien zum Einsatz. HERMLE-Aktien werden im Regulierten Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.
 

Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger, T 0911 988 170 72, E-Mail: info@tik-online.de 
Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Abteilung Marketing, E-Mail: marketing@hermle.de
 


10.11.2025 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Originalinhalt anzeigen: EQS News


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Industriestraße 8-12
78559 Gosheim
Deutschland
Telefon: 07426-950
Fax: 07426-951012
E-Mail: info@hermle.de
Internet: www.hermle.de
ISIN: DE0006052830
WKN: 605283
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Tradegate Exchange
EQS News ID: 2227040

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

2227040  10.11.2025 CET/CEST

HERMLE im 1. Halbjahr 2025: Rückgang im Inland, Plus im Ausland

HERMLE im 1. Halbjahr 2025: Rückgang im Inland, Plus im Ausland

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Schlagwort(e): Halbjahresbericht
HERMLE im 1. Halbjahr 2025: Rückgang im Inland, Plus im Ausland

28.08.2025 / 08:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


HERMLE im 1. Halbjahr 2025: Rückgang im Inland, Plus im Ausland

Auftragseingang nimmt um 6 % auf 236 Mio. Euro ab

Konzernumsatz mit 222 Mio. Euro 8 % unter Vorjahr

Betriebsergebnis bei 15,3 Mio. Euro (Vj. 38,5 Mio. Euro)

Ausblick für das Gesamtjahr 2025 konkretisiert: Umsatz und Ergebnis im mittleren Bereich der Prognosespanne erwartet


Gosheim, 28. August 2025 – Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG war im ersten Halbjahr 2025 von den schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen beeinflusst, entwickelte sich durch Zuwächse im Ausland insgesamt aber etwas besser als erwartet. Der Auftragseingang des schwäbischen Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialisten ging gemessen am entsprechenden Vorjahreswert konzernweit um 6,0 % auf 235,9 Mio. Euro zurück (Vj. 250,9 Mio. Euro). Die Nachfrage war regional sehr unterschiedlich: Während sich die neuen Bestellungen in Deutschland um 22,9 % auf 68,4 Mio. Euro verringerten (Vj. 88,7 Mio. Euro), stiegen sie im Ausland um 3,3 % auf 167,5 Mio. Euro (Vj. 162,2 Mio. Euro). Der Auftragsbestand lag Ende Juni 2025 im Konzern bei 113,1 Mio. Euro (31.12.2024: 98,7 Mio. Euro).

Die niedrige Investitionsbereitschaft im Inland führt HERMLE auf die verbreitet geringe Kapazitätsauslastung der Unternehmen und hohe Unsicherheiten zurück. Wegen der starken Exportorientierung vieler Branchen, die HERMLE beliefert, wirken sich die zunehmenden Zoll- und Handelskonflikte hier besonders deutlich aus. Hinzu kommen multiple Krisen wie die Energiewende und die Umstellung der Automobilindustrie auf alternative Antriebstechniken. Dagegen profitierten die Auslandsbestellungen in der Berichtsperiode von Vorzieheffekten bei Kunden in den USA aufgrund bevorstehender Zollerhöhungen.

Der HERMLE-Konzernumsatz nahm in den ersten sechs Monaten 2025 um 8,4 % auf 221,6 Mio. Euro ab (Vj. 241,8 Mio. Euro). Dabei verringerte sich das Inlandsvolumen um 34,0 % auf 59,2 Mio. Euro (Vj. 89,7 Mio. Euro). Der Auslandsumsatz erhöhte sich um 6,8 % auf 162,4 Mio. Euro (Vj. 152,1 Mio. Euro), sodass sich die Exportquote von 62,9 % auf 73,3 % vergrößerte. Neben dem wachsenden Auslandsgeschäft machte sich auch der steigende Serviceumsatz stabilisierend bemerkbar. In diesem Bereich kamen HERMLE die grundsätzlich zunehmende Zahl bei Kunden installierter HERMLE-Anlagen sowie der Trend zu komplexen Automationslösungen entgegen.

Das Betriebsergebnis nahm im Berichtszeitraum konzernweit erwartungsgemäß deutlich überproportional zum Umsatz um 60,3 % auf 15,3 Mio. Euro ab (Vj. 38,5 Mio. Euro). Ursächlich dafür war vor allem die nachfragebedingt schwache Kapazitätsauslastung, die durch den Abbau von Gleitzeitkonten und den Einsatz von Kurzarbeit nur begrenzt kompensiert werden konnte. Zudem wirkten sich sprunghaft gestiegene Zölle und negative Währungseffekte durch den Kursverfall des US-Dollar aus, wenn auch in geringerem Umfang. Weitere Belastungsfaktoren waren unproduktiver Mehraufwand durch die ausufernde Bürokratie, der intensivierte Wettbewerb sowie steigende Provisionen durch den wachsenden Auslandsanteil am Umsatz. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei 16,7 Mio. Euro (Vj. 40,6 Mio. Euro), woraus sich eine Bruttoumsatzmarge von 7,5 % errechnet (Vj. 16,8 %). Nach Steuern wies HERMLE ein Halbjahresergebnis von 11,8 Mio. Euro aus (Vj. 29,8 Mio. Euro). Der operative Cashflow belief sich in den ersten sechs Monaten auf 19,8 Mio. Euro (Vj. 36,7 Mio. Euro).

Insgesamt bewegte sich der Geschäftsverlauf von HERMLE im ersten Halbjahr 2025 durch die beschriebenen Vorzieheffekte etwas über den Erwartungen. Daher geht das Unternehmen trotz der bestehenden hohen Unsicherheiten und der kaum prognostizierbaren weiteren Entwicklung zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass Umsatz und Ergebnis im Gesamtjahr 2025 tendenziell im mittleren Bereich der Prognosespannen liegen und die ungünstigsten Szenarien ausgeschlossen werden können. Beim Konzernumsatz rechnet HERMLE nun mit einem Rückgang, der sich zwischen dem oberen einstelligen Prozentbereich und gut 15 % bewegt. Bislang wurden auch Einbußen von bis zu 25 % nicht ausgeschlossen. Das Betriebsergebnis wird sich voraussichtlich um 40 % bis 80 % verringern. Bisher schien auch ein Minus von 90 % möglich.

Unabhängig von der aktuellen Konjunkturschwäche setzt HERMLE die begonnenen Zukunftsprojekte an den Standorten wie geplant fort. In den ersten sechs Monaten 2025 lagen die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte bei 9,2 Mio. Euro (Vj. 19,4 Mio. Euro). Sie betrafen im Wesentlichen die Installation einer weiteren Großteilefertigung am Standort Zimmern ob Rottweil sowie den Bau eines neuen Technologie- und Schulungszentrums am Firmensitz in Gosheim.

Möglich ist die Realisierung dieser Großprojekte dank des unverändert stabilen finanziellen Fundaments des Unternehmens: Zum Stichtag 30. Juni 2025 verfügte HERMLE im Konzern über liquide Mittel in Höhe von 139,6 Mio. Euro (31.12.2024: 107,4 Mio. Euro) und wies eine Eigenkapitalquote von 72,2 % aus (31.12.2024: 74,1 %).

Die solide Basis erlaubt es HERMLE außerdem, die ambitionierten F&E-Aktivitäten auf hohem Niveau fortzusetzen. Derzeit steht die Umstellung von elektrotechnischer Architektur sowie Hard- und Software des gesamten Maschinenspektrums auf die nächste Generation (GEN2) im Mittelpunkt, um das HERMLE-Angebot zukunftssicher, technologieoffen, servicefreundlich und flexibel zu halten. Einen weiteren F&E-Schwerpunkt bildet der Ausbau der Automationskompetenz.

Auch seine langfristig ausgelegte Personalpolitik hat HERMLE im Berichtszeitraum fortgeführt. Per Ende Juni 2025 waren konzernweit 1.607 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt nach 1.603 am 31. Dezember 2024. Aufgrund der aktuell schwachen Konjunktur hat sich das Unternehmen im ersten Halbjahr 2025 mit Neueinstellungen allerdings zurückgehalten und frei werdende Stellen nur wenn unbedingt nötig besetzt.

Mittelfristig rechnet HERMLE unverändert mit einem weltweit hohen Bedarf für extrem leistungsstarke Werkzeugmaschinen und Automationslösungen.

 

Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von hochwertigen Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren sowie von kompletten Automationslösungen aus einer Hand. 2024 erzielte das Unternehmen einen Konzernumsatz von 487,9 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis von 85,3 Mio. Euro. HERMLE-Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in Hightech-Branchen wie dem Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Elektronik- und Chipindustrie, optischen Industrie, Energietechnik, dem Werkzeug- und Formenbau und der Automobilindustrie sowie deren Zulieferindustrien zum Einsatz. HERMLE-Aktien werden im Regulierten Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.

Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger, T 0911 988 170 72, E-Mail: info@tik-online.de 
Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Abteilung Marketing, E-Mail: marketing@hermle.de

Den kompletten Halbjahresfinanzbericht können Sie auf der Website unter https://www.hermle.de/de/unternehmen-karriere/investor-relations/finanzberichte/zwischenberichte/ abrufen.



28.08.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter https://eqs-news.com


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Industriestraße 8-12
78559 Gosheim
Deutschland
Telefon: 07426-950
Fax: 07426-951012
E-Mail: info@hermle.de
Internet: www.hermle.de
ISIN: DE0006052830
WKN: 605283
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Tradegate Exchange
EQS News ID: 2189426

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

2189426  28.08.2025 CET/CEST

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: HERMLE konkretisiert Ausblick für das Gesamtjahr 2025: Umsatz und Ergebnis im mittleren Bereich der Prognosespanne erwartet

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: HERMLE konkretisiert Ausblick für das Gesamtjahr 2025: Umsatz und Ergebnis im mittleren Bereich der Prognosespanne erwartet

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Schlagwort(e): Prognose
Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: HERMLE konkretisiert Ausblick für das Gesamtjahr 2025: Umsatz und Ergebnis im mittleren Bereich der Prognosespanne erwartet

27.08.2025 / 17:00 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


 

HERMLE konkretisiert Ausblick für das Gesamtjahr 2025: Umsatz und Ergebnis im mittleren Bereich der Prognosespanne erwartet

Gosheim, 27. August 2025 – Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG war im ersten Halbjahr 2025 von den schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen beeinflusst, entwickelte sich durch Zuwächse im Ausland insgesamt aber etwas besser als erwartet. Ursächlich dafür waren vor allem Vorzieheffekte bei Kunden aus den USA aufgrund bevorstehender Zollerhöhungen. Der Auftragseingang von HERMLE ging gemessen am entsprechenden Vorjahreswert konzernweit um 6,0 % auf 235,9 Mio. Euro zurück (Vj. 250,9 Mio. Euro) und der Konzernumsatz nahm um 8,4 % auf 221,6 Mio. Euro ab (Vj. 241,8 Mio. Euro). Dabei standen jeweils erheblichen Rückgängen im Inland Zuwächse im Ausland gegenüber. Das Betriebsergebnis verringerte sich deutlich überproportional zum Umsatz um 60,3 % auf 15,3 Mio. Euro (Vj. 38,5 Mio. Euro).

Aufgrund des insgesamt etwas über den Erwartungen liegenden Geschäftsverlaufs geht HERMLE trotz der bestehenden hohen Unsicherheiten und der kaum prognostizierbaren weiteren Entwicklung zum jetzigen Zeitpunkt davon aus, dass Umsatz und Ergebnis im Gesamtjahr 2025 tendenziell im mittleren Bereich der Prognosespannen liegen und die ungünstigsten Szenarien ausgeschlossen werden können. Beim Konzernumsatz rechnet HERMLE nun mit einem Rückgang, der sich zwischen dem oberen einstelligen Prozentbereich und gut 15 % bewegt. Bislang wurden auch Einbußen von bis zu 25 % nicht ausgeschlossen. Das Betriebsergebnis wird sich voraussichtlich um 40 % bis 80 % verringern. Bisher schien auch ein Minus von 90 % möglich.

Der ausführliche Zwischenbericht wird am 28. August 2025 veröffentlicht.

Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG
Günther Beck
Vorstand



Ende der Insiderinformation

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:

Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von hochwertigen Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren sowie von kompletten Automationslösungen aus einer Hand. 2024 erzielte das Unternehmen einen Konzernumsatz von 487,9 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis von 85,3 Mio. Euro. HERMLE-Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in Hightech-Branchen wie dem Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Elektronik- und Chipindustrie, optischen Industrie, Energietechnik, dem Werkzeug- und Formenbau und der Automobilindustrie sowie deren Zulieferindustrien zum Einsatz. HERMLE-Aktien werden im Regulierten Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.
 

Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger, T 0911 988 170 72, E-Mail: info@tik-online.de 
Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Abteilung Marketing, E-Mail: marketing@hermle.de


27.08.2025 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter https://eqs-news.com


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Industriestraße 8-12
78559 Gosheim
Deutschland
Telefon: 07426-950
Fax: 07426-951012
E-Mail: info@hermle.de
Internet: www.hermle.de
ISIN: DE0006052830
WKN: 605283
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Tradegate Exchange
EQS News ID: 2189532

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

2189532  27.08.2025 CET/CEST

HERMLE spürt 2025 weiterhin unsicheres Umfeld

HERMLE spürt 2025 weiterhin unsicheres Umfeld

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Schlagwort(e): Hauptversammlung/Monatszahlen
HERMLE spürt 2025 weiterhin unsicheres Umfeld

02.07.2025 / 12:49 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


HERMLE spürt 2025 weiterhin unsicheres Umfeld

Auftragseingang nimmt bis Ende Mai um 7 % auf 193,3 Mio. Euro ab

Konzernumsatz um 6 % auf 178,6 Mio. Euro verringert

Auslandsgeschäft wächst durch Vorzieheffekte in den USA

Prognose für das Gesamtjahr unverändert

HV beschließt Dividende von 11,05 Euro je Vorzugsaktie

Gosheim, 2. Juli 2025 – Die Geschäfte der Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG waren in den ersten fünf Monaten 2025 weiterhin von den extrem unsicheren Rahmenbedingungen beeinträchtigt. Wie der Vorstand auf der heutigen Hauptversammlung berichtete, nahm der Auftragseingang des schwäbischen Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialisten gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum konzernweit um rund 7 % auf 193,3 Mio. Euro ab (Vj. 208,2 Mio. Euro). Im deutschen Werkzeugmaschinenbau verringerte sich der Auftragseingang laut Fachverband VDW in den ersten fünf Monaten insgesamt um 7 % und im für HERMLE relevanten Bereich der spanenden Werkzeugmaschinen um 11 %.

Der HERMLE-Vorstand führte die inzwischen nahezu weltweit spürbare Nachfrageschwäche vor allem auf die sich ständig ändernde Zoll- und Handels- sowie die insgesamt unklare Außenpolitik der USA zurück. In Deutschland wird die Investitionsbereitschaft zusätzlich durch die starke Exportabhängigkeit und den strukturellen Umbruch in der Automobilindustrie belastet. Daher sanken die neuen Bestellungen von HERMLE im Inland um circa 29 % auf 52,9 Mio. Euro (Vj. 74,2 Mio. Euro), während aus dem Ausland mit 140,4 Mio. Euro sogar rund 5 % mehr neue Aufträge hereinkamen (Vj. 134,0 Mio. Euro). Der Auftragsbestand im Konzern belief sich Ende Mai 2025 auf 113,4 Mio. Euro nach 149,6 Mio. Euro am Vorjahresstichtag und 98,7 Mio. Euro zum Jahresende 2024.

Beim Konzernumsatz, der von Januar bis Mai 2025 um circa 6 % auf 178,6 Mio. Euro zurückging (Vj. 189,1 Mio. Euro), zeigten sich ebenfalls starke regionale Unterschiede: Der Inlandsumsatz reduzierte sich um rund 29 % auf 47,5 Mio. Euro (Vj. 67,1 Mio. Euro), wogegen das Auslandsvolumen um etwa 7 % auf 131,1 Mio. Euro anstieg (Vj. 122,0 Mio. Euro). Grund dafür sind laut HERMLE unter anderem Vorzieheffekte von Kunden aus den USA im Vorfeld der angekündigten Zollverschärfungen. Außerdem machte sich der zunehmende Serviceumsatz weiterhin stabilisierend bemerkbar. Dieser erhöhte sich bei HERMLE durch die generell wachsende Zahl an bei Kunden installierten Maschinen und den steigenden Anteil von komplexen Automationslösungen kontinuierlich.

Das Ergebnis von HERMLE hat sich in den ersten fünf Monaten 2025 erwartungsgemäß stark überproportional zum Umsatz vermindert. Hauptursache ist die niedrigere Kapazitätsauslastung, die durch den bereits Ende 2024 begonnenen und inzwischen forcierten Abbau von Gleitzeitkonten sowie die Nutzung von Kurzarbeit nur teilweise kompensiert werden konnte. Hinzu kommen ein deutlich intensivierter Wettbewerb sowie die anhaltenden Belastungen durch die ausufernde Bürokratie.

Da der Vorstand derzeit keine Anzeichen für eine baldige Nachfragebelebung sieht, bleibt die Prognose für das Gesamtjahr 2025 unverändert: Der HERMLE-Konzernumsatz dürfte 2025 mindestens im oberen einstelligen Prozentbereich, im ungünstigen Fall jedoch bis zu etwa 25 % abnehmen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern wird deutlich überproportional zum Umsatz zurückgehen – aus heutiger Sicht um mindestens 40 %, unter widrigen Umständen aber auch um bis zu 90 %.

Die Hauptversammlung stimmte dem Ausschüttungsvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig zu. Damit wird für das Geschäftsjahr 2024 eine Dividende von 11,00 Euro je Stamm- (Vj. 15,00 Euro) und 11,05 Euro je Vorzugsaktie (Vj. 15,05 Euro) ausbezahlt. Für die Vorzugsaktie errechnet sich daraus gemessen am Jahresschlusskurs 2024 eine Dividendenrendite von 6,7 %. Im Anschluss an die Dividendenauszahlung erhalten die HERMLE-Beschäftigten im Inland wie in den Vorjahren eine Prämie, die an die Höhe der Ausschüttung gekoppelt ist. Per Ende Mai 2025 waren bei HERMLE konzernweit 1.605 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (Vj. 1.551, 31.12.2024: 1.603).

—

Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von hochwertigen Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren sowie von kompletten Automationslösungen aus einer Hand. 2024 erzielte das Unternehmen einen Konzernumsatz von 487,9 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis von 85,3 Mio. Euro. HERMLE-Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in Hightech-Branchen wie dem Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Elektronik- und Chipindustrie, optischen Industrie, Energietechnik, dem Werkzeug- und Formenbau und der Automobilindustrie sowie deren Zulieferindustrien zum Einsatz. HERMLE-Aktien werden im Regulierten Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.

—
Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger, T 0911 988 170 72, E-Mail: info@tik-online.de 
Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Abteilung Marketing, E-Mail: marketing@hermle.de
Die Rede des Vorstands zur Hauptversammlung sowie der Geschäftsbericht 2024 können auf der HERMLE-Website www.hermle.de abgerufen werden.



02.07.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter https://eqs-news.com


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Industriestraße 8-12
78559 Gosheim
Deutschland
Telefon: 07426-950
Fax: 07426-951012
E-Mail: info@hermle.de
Internet: www.hermle.de
ISIN: DE0006052830
WKN: 605283
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Tradegate Exchange
EQS News ID: 2163264

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

2163264  02.07.2025 CET/CEST

Maschinenfabrik Berthold Hermle Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 02.07.2025 in Gosheim mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG

Maschinenfabrik Berthold Hermle Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 02.07.2025 in Gosheim mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG

Maschinenfabrik Berthold Hermle Aktiengesellschaft / Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung
Maschinenfabrik Berthold Hermle Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 02.07.2025 in Gosheim mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gemäß §121 AktG

20.05.2025 / 15:05 CET/CEST
Bekanntmachung gemäß §121 AktG, übermittelt durch EQS News
– ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


250512005008_00-0.jpg
Maschinenfabrik Berthold Hermle Aktiengesellschaft Gosheim ISIN: DE0006052806 // WKN:605 280 (Stammaktien)
ISIN: DE0006052830 // WKN 605 283 (Vorzugsaktien) Eindeutige Kennung des Ereignisses: b8bc327a31edef11b53e00505696f23c Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung Wir laden hiermit unsere Aktionärinnen und Aktionäre zu der am Mittwoch, den 2. Juli 2025, 11:00 Uhr (MESZ), in der Jurahalle, Gehrenstraße 18, 78559 Gosheim, stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.


Tagesordnung

1.

Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses der AG und des gebilligten Konzernabschlusses sowie des zusammengefassten Lageberichts für die AG und den Konzern zum 31. Dezember 2024 sowie des Berichts des Aufsichtsrats über das Geschäftsjahr 2024

Entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen der §§ 172, 173 AktG ist zu diesem Tagesordnungspunkt keine Beschlussfassung vorgesehen, weil der Aufsichtsrat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss nach §§ 171, 172 AktG bereits gebilligt hat. Der Jahresabschluss ist damit gem. § 172 AktG festgestellt.

Die genannten Unterlagen können in der Hauptversammlung selbst eingesehen werden und sind auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.hermle.de/hauptversammlung zugänglich. Sie werden den Aktionären auf Anfrage kostenlos zugesandt.

2.

Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns für das Geschäftsjahr 2024

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2024 in Höhe von 107.053.511,18 Euro wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende von 11,00 Euro je Stammaktie
(0,80 Euro + 10,20 Euro Bonus)
Wertpapier-Kenn-Nummer 605 280 / ISIN DE0006052806
auf 4.000.000 Stammaktien für das Geschäftsjahr 2024:



44.000.000,00 Euro
Ausschüttung einer Dividende von 11,05 Euro je Vorzugsaktie
(0,85 Euro + 10,20 Euro Bonus)
Wertpapier-Kenn-Nummer 605 283 / ISIN DE0006052830
auf 1.000.000 Vorzugsaktien für das Geschäftsjahr 2024:



11.050.000,00 Euro
Einstellung in andere Gewinnrücklagen 0,00 Euro
Vortrag auf neue Rechnung: 52.003.511,18 Euro

Die Dividende ist am dritten auf den Hauptversammlungsbeschluss folgenden Geschäftstag, mithin am Montag, 7. Juli 2025, zur Auszahlung fällig.

Sofern die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG im Zeitpunkt der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung eigene Aktien hält, sind diese nach dem Aktiengesetz nicht dividendenberechtigt. Der auf nicht dividendenberechtigte Stückaktien entfallende Teilbetrag wird ebenfalls auf neue Rechnung vorgetragen.

3.

Beschlussfassung über die Entlastung des Vorstands für das Geschäftsjahr 2024

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2024 amtierenden Mitgliedern des Vorstands für das Geschäftsjahr 2024 Entlastung zu erteilen.

4.

Beschlussfassung über die Entlastung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2024

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Geschäftsjahr 2024 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2024 Entlastung zu erteilen.

5.

Beschlussfassung über die Billigung des Vergütungsberichts für das Geschäftsjahr 2024

Das Gesetz zur Umsetzung der zweiten Aktionärsrechterichtlinie („ARUG II“) sieht vor, dass Vorstand und Aufsichtsrat börsennotierter Gesellschaften gemäß § 162 AktG jährlich einen Vergütungsbericht über die im vorausgegangenen Geschäftsjahr jedem einzelnen gegenwärtigen oder früheren Mitglied des Vorstands und des Aufsichtsrats der Gesellschaft und von Unternehmen desselben Konzerns (§ 290 HGB) gewährte und geschuldete Vergütung zu erstellen und diesen der Hauptversammlung gemäß § 120a Abs. 4 Satz 1 AktG zur Beschlussfassung über dessen Billigung vorzulegen haben. Der Beschluss begründet weder Rechte noch Pflichten und ist nicht anfechtbar.

Der zur Billigung durch die Hauptversammlung vorgeschlagene Vergütungsbericht für das Geschäftsjahr 2024 und der Vermerk über dessen Prüfung gemäß § 162 Abs. 3 AktG durch den Abschlussprüfer der Gesellschaft, RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, sind auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.hermle.de/hauptversammlung zugänglich.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den nach § 162 AktG erstellten und geprüften Vergütungsbericht der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 zu billigen.

6.

Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2025 und des Prüfers für die Prüfung des Nachhaltigkeitsberichts nach CSRD

6.1

Wahl des Abschlussprüfers und des Konzernabschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2025

Der Aufsichtsrat schlägt vor, folgenden Beschluss zu fassen:

„Die RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, wird zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2025 gewählt.“

Der Wahlvorschlag stützt sich auf die Empfehlung des Prüfungsausschusses. Der Prüfungsausschuss hat erklärt, dass seine Empfehlung frei von ungebührlicher Einflussnahme durch Dritte ist und ihm keine die Auswahlmöglichkeiten beschränkende Klausel im Sinne von Art. 16 Abs. 6 der EU-Abschlussprüferverordnung (Verordnung (EU) Nr. 537/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014) auferlegt wurde.

6.2

Wahl des Prüfers für die Prüfung des Nachhaltigkeitsberichts nach CSRD

Der Aufsichtsrat schlägt vor, folgenden Beschluss zu fassen:

„Vorbehaltlich der konkreten Regelungen in einem Umsetzungsgesetz zur Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) – (2022/2464/EU) zur Änderung des HGB und anderer Gesetze der am 05. Januar 2023 in Kraft getretenen CSRD in deutsches Recht und vorbehaltlich der verpflichtenden Anwendbarkeit der CSRD auf die Gesellschaft wird die RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, zum Prüfer der verpflichtenden CSRD-Berichterstattung („Nachhaltigkeitsbericht“) zur Erlangung begrenzter Prüfungssicherheit für die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG und den HERMLE-Konzern für das Geschäftsjahr 2025 gewählt.“

Der Wahlvorschlag stützt sich auf die Empfehlung des Prüfungsausschusses. Der Prüfungsausschuss hat erklärt, dass – in entsprechender Anwendung der Bestimmungen zur Auswahl des Abschlussprüfers und Konzernabschlussprüfers – bei der Auswahl des Prüfers der verpflichtenden CSRD-Berichterstattung seine Empfehlung frei von ungebührlicher Einflussnahme durch Dritte ist und ihm keine die Auswahlmöglichkeiten beschränkende Klausel im Sinne von Art. 16 Abs. 6 der EU-Abschlussprüferverordnung (Verordnung (EU) Nr. 537/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014) auferlegt wurde.

Weitere Angaben und Hinweise

I.

Gesamtzahl der Aktien und Stimmrechte

Im Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung beträgt das Grundkapital der Gesellschaft 15.000.000,00 Euro und ist eingeteilt in insgesamt ausgegebene 5.000.000 nennwertlose Stückaktien. Von den insgesamt ausgegebenen 5.000.000 nennwertlosen Stückaktien entfallen 4.000.000 Stück auf stimmberechtigte Stammaktien und 1.000.000 Stück auf stimmrechtslose Vorzugsaktien. Gemäß § 15 Abs. 1 der Satzung gewährt jede Stammaktie in der Hauptversammlung eine Stimme. Die Gesellschaft hält im Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung keine eigenen Aktien. Die Gesamtzahl der Stimmrechte im Zeitpunkt der Einberufung dieser Hauptversammlung beträgt 4.000.000.

II.

Voraussetzungen für die Teilnahme an der Hauptversammlung und die Ausübung des Stimmrechts

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts – soweit vorhanden – sind nur diejenigen Personen berechtigt, die zum Geschäftsschluss des 22. Tages vor der Hauptversammlung, d.h. am 10. Juni 2025, 24:00 Uhr (MESZ), („Nachweisstichtag“) Aktionäre der Gesellschaft sind und sich fristgerecht anmelden. Zur Ausübung des Stimmrechts sind ausschließlich die Stammaktionäre berechtigt. Die Anmeldung muss in Textform (§ 126b BGB) in deutscher oder englischer Sprache erfolgen und ist der Gesellschaft – zusammen mit einem Nachweis des Anteilsbesitzes durch den Letztintermediär gemäß § 67c Abs. 3 AktG – bis spätestens zum 25. Juni 2025, 24:00 Uhr (MESZ), an nachfolgende Adresse zu übermitteln:

 

Anmeldestelle:
Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
c/o Computershare Operations Center
80249 München
E-Mail: anmeldestelle@computershare.de

In der Regel übernehmen die depotführenden Institute bzw. Letztintermediäre die erforderliche Anmeldung und die Übermittlung des Nachweises des Anteilsbesitzes für ihre Kunden. Die Aktionäre werden daher gebeten, sich zeitnah an ihr depotführendes Institut zu wenden. Nach Eingang der Anmeldung mit beigefügtem Nachweis des Anteilsbesitzes erhalten die teilnahmeberechtigten Aktionäre die Eintrittskarte zur Teilnahme an der Hauptversammlung von der Anmeldestelle.

Durch Intermediäre kann eine Übermittlung gemäß Shareholder Rights Directive II (SRD II) in Verbindung mit der Durchführungsverordnung (EU 2018/1212) im ISO 20022 Format (z.B. per SWIFT durch einen vorherig erfolgten RMA-Austausch) erfolgen.

Nachweisstichtag gem. § 123 Abs. 3 AktG und dessen Bedeutung

Im Verhältnis zur Gesellschaft gilt für die Teilnahme an der Versammlung und – im Fall von Stammaktien – die Ausübung des Stimmrechts als Aktionär nur, wer den Nachweis des Anteilsbesitzes erbracht hat. Die Berechtigung zur Teilnahme und – im Fall von Stammaktien – der Umfang des Stimmrechts bemessen sich dabei ausschließlich nach dem Anteilsbesitz zum Nachweisstichtag. Mit dem Nachweisstichtag geht keine Sperre für die Veräußerbarkeit des Anteilsbesitzes einher. Auch im Fall der vollständigen oder teilweisen Veräußerung des Anteilsbesitzes nach dem Nachweisstichtag ist für die Teilnahme und – im Fall von Stammaktien – den Umfang des Stimmrechts ausschließlich der Anteilsbesitz des Aktionärs zum Nachweisstichtag maßgeblich; d. h. Veräußerungen von Aktien nach dem Nachweisstichtag haben keine Auswirkungen auf die Berechtigung zur Teilnahme und – im Fall von Stammaktien – auf den Umfang des Stimmrechts. Entsprechendes gilt für Erwerbe und Zuerwerbe von Aktien nach dem Nachweisstichtag. Personen, die zum Nachweisstichtag noch keine Aktien besitzen und erst danach Aktionär werden, sind für die von ihnen gehaltenen Aktien nur teilnahme- und stimmberechtigt, soweit sie sich bevollmächtigen oder zur Rechtsausübung ermächtigen lassen. Für die Dividendenberechtigung hat der Nachweisstichtag keine Bedeutung.

Jede Stammaktie gewährt in der ordentlichen Hauptversammlung eine Stimme. Die Vorzugsaktien gewähren kein Stimmrecht.

III.

Vertretung durch Dritte und Verfahren für die Ausübung des Stimmrechts

1.

Verfahren für die Bevollmächtigung Dritter

Aktionäre können sich hinsichtlich der Teilnahme an der Hauptversammlung und der Ausübung ihres Stimmrechts – soweit vorhanden – durch einen Bevollmächtigten, z. B. durch einen Intermediär, eine Aktionärsvereinigung, einen Stimmrechtsberater oder eine andere Person ihrer Wahl, vertreten lassen. Auch im Fall einer Bevollmächtigung sind eine fristgerechte Anmeldung und ein Nachweis des Anteilsbesitzes erforderlich (siehe II. „Voraussetzungen für die Teilnahme an der Hauptversammlung und die Ausübung des Stimmrechts“). Bevollmächtigt der Aktionär mehr als eine Person, so kann gemäß § 134 Abs. 3 S. 2 AktG die Gesellschaft eine oder mehrere von diesen zurückweisen.

Die Erteilung der Vollmacht, ihr Widerruf und der Nachweis der Bevollmächtigung gegenüber der Gesellschaft bedürfen der Textform, wenn keine Vollmacht nach § 135 AktG erteilt wird. Die Vollmacht kann gegenüber dem zu Bevollmächtigenden oder gegenüber der Gesellschaft erklärt werden.

Der Nachweis der Bevollmächtigung kann entweder am Tag der Hauptversammlung durch den Bevollmächtigten vorgewiesen werden (z. B. durch Vorlage der Vollmacht an der Einlasskontrolle) oder der Gesellschaft bis Ablauf des 1. Juli 2025, 24:00 Uhr (MESZ), wie folgt übermittelt, geändert oder widerrufen werden:

 

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
c/o Computershare Operations Center
80249 München
E-Mail: anmeldestelle@computershare.de

Aktionäre, die eine andere Person bevollmächtigen möchten, können für die Erteilung einer Vollmacht das Formular verwenden, das sich auf der Rückseite der Eintrittskarte befindet.

Bei Bevollmächtigung eines Intermediärs, einer Aktionärsvereinigung, eines Stimmrechtsberaters oder diesen gemäß § 135 Abs. 8 AktG gleichgestellten Personen, Vereinigungen, Instituten bzw. Unternehmen ist die Vollmachterteilung vom Bevollmächtigten nachprüfbar festzuhalten; die Vollmachterteilung muss dabei vollständig sein und darf nur die mit der Stimmrechtsausübung verbundenen Erklärungen enthalten. Aktionäre, die einen Intermediär, eine Aktionärsvereinigung, einen Stimmrechtsberater oder andere mit diesen gleichgestellten Personen, Vereinigungen, Institute bzw. Unternehmen bevollmächtigen wollen, werden gebeten, sich in diesem Fall mit dem zu Bevollmächtigenden über die Form der Vollmacht abzustimmen. Auf das besondere Verfahren nach § 135 Abs. 1 S. 5 AktG wird hingewiesen.

2.

Vollmacht an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft

Stimmberechtigte Aktionäre können sich auch durch die von der Gesellschaft benannten weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter vertreten lassen. Auch in diesem Fall sind eine fristgerechte Anmeldung und der Nachweis der Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts erforderlich (siehe II. „Voraussetzungen für die Teilnahme an der Hauptversammlung und die Ausübung des Stimmrechts“). Die Vollmacht an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft, ihre Änderung und ihr Widerruf bedürfen der Textform. Ohne ausdrückliche Weisungen werden die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft das Stimmrecht nicht ausüben.

Vollmachten und Weisungen an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft können postalisch oder per E-Mail an nachstehende Anschrift bis zum Ablauf des 1. Juli 2025, 24:00 Uhr (MESZ), erteilt, geändert oder widerrufen werden:

 

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
c/o Computershare Operations Center
80249 München
E-Mail: anmeldestelle@computershare.de

Eine Bevollmächtigung der Stimmrechtsvertreter am Tag der Hauptversammlung vor Ort ist möglich.

Stimmberechtigte Aktionäre, die die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft bevollmächtigen möchten, können für die Erteilung einer Vollmacht das Formular verwenden, das sich auf der Rückseite der Eintrittskarte befindet.

Bei einer Bevollmächtigung der von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter müssen diesen in jedem Falle Weisungen für die Ausübung des Stimmrechts erteilt werden. Die Stimmrechtsvertreter sind verpflichtet, entsprechend den ihnen erteilten Weisungen abzustimmen. Sie nehmen keine Vollmachten zur Erklärung von Widersprüchen gegen Hauptversammlungsbeschlüsse, zur Stellung von Fragen oder Anträgen entgegen.

Sollte zu einem Tagesordnungspunkt eine Einzelabstimmung durchgeführt werden, ohne dass dies im Vorfeld der Hauptversammlung mitgeteilt wurde, so gilt eine Weisung zu diesem Tagesordnungspunkt insgesamt auch als entsprechende Weisung für jeden Punkt der Einzelabstimmung.

Weitere Angaben zu den Abstimmungen gemäß Tabelle 3 DVO (EU) 2018/1212

Unter Tagesordnungspunkt 1 wird kein Beschlussvorschlag unterbreitet und ist somit auch keine Abstimmung vorgesehen (zur Erläuterung siehe dort). Unter den Tagesordnungspunkten 2 bis 4 und 6 haben die Abstimmungen über die bekanntgemachten Beschluss- bzw. Wahlvorschläge verbindlichen Charakter, unter Tagesordnungspunkt 5 haben die Abstimmungen über die bekanntgemachten Beschlussvorschläge empfehlenden Charakter. Die stimmberechtigten Aktionäre können bei sämtlichen Abstimmungen jeweils mit „Ja“ (Befürwortung) oder „Nein“ (Ablehnung) abstimmen oder sich der Stimme enthalten (Stimmenthaltung), d. h. nicht an der Abstimmung teilnehmen.

IV.

Angaben zu den Rechten der Aktionäre nach §§ 122 Abs. 2, 126 Abs. 1, 127, 131 Abs. 1 AktG

1.

Ergänzungsanträge zur Tagesordnung gemäß § 122 Abs. 2 AktG

Aktionäre, deren Anteile zusammen den zwanzigsten Teil des Grundkapitals oder einen anteiligen Betrag am Grundkapital von 500.000,00 Euro erreichen, können verlangen, dass Gegenstände auf die Tagesordnung gesetzt und bekannt gemacht werden. Jedem neuen Gegenstand muss eine Begründung oder eine Beschlussvorlage beiliegen.

Das Ergänzungsverlangen muss der Gesellschaft mit dem durch den Letztintermediär ausgestellten Nachweis über das Erreichen der Mindestaktienanzahl bis zum 1. Juni 2025, 24:00 Uhr (MESZ), in schriftlicher Form ausschließlich unter folgender Adresse zugehen:

 

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Vorstand
Industriestr. 8-12
78559 Gosheim

Antragsteller haben nachzuweisen, dass sie seit mindestens 90 Tagen vor dem Tag des Zugangs des Verlangens Inhaber der Aktien sind und dass sie die Aktien bis zur Entscheidung des Vorstands über den Antrag halten (vgl. § 142 Abs. 2 S. 2 AktG i. V. m. § 122 Abs. 1 S. 3, Abs. 2 S. 1 AktG). Dem Eigentum steht ein Anspruch auf Übereignung gegen ein Kreditinstitut, Finanzdienstleistungsinstitut oder ein nach § 53 Abs. 1 S. 1 oder § 53b Abs. 1 S. 1 oder Abs. 7 des Gesetzes über das Kreditwesen tätiges Unternehmen gleich. Die Eigentumszeit eines Rechtsvorgängers wird dem Aktionär zugerechnet, wenn er die Aktie unentgeltlich, von seinem Treuhänder, als Gesamtrechtsnachfolger, bei Auseinandersetzung einer Gemeinschaft oder bei einer Bestandsübertragung nach § 13 des Versicherungsaufsichtsgesetzes oder § 14 des Gesetzes über Bausparkassen erworben hat (vgl. § 70 AktG). Maßgeblich für die Fristwahrung ist der Zeitpunkt des Zugangs des Ergänzungsverlangens bei der Gesellschaft.

Veröffentlichungspflichtige Ergänzungsanträge zur Tagesordnung werden unverzüglich im Bundesanzeiger bekannt gemacht und europaweit verbreitet. Außerdem werden die Ergänzungsanträge auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.hermle.de/hauptversammlung veröffentlicht.

2.

Gegenanträge und Wahlvorschläge von Aktionären gemäß §§ 126 Abs. 1, 127 AktG

Gegenanträge gegen Vorschläge des Vorstands und/oder des Aufsichtsrats zu bestimmten Punkten der Tagesordnung sowie Wahlvorschläge von Aktionären sind gemäß §§ 126 Abs. 1, 127 AktG unter Nachweis der Aktionärseigenschaft bis zum 17. Juni 2025, 24:00 Uhr (MESZ), ausschließlich an folgende Adresse zu übermitteln:

 

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Vorstand
Industriestr. 8-12
78559 Gosheim
E-Mail: hauptversammlung@hermle.de

Anderweitig adressierte Gegenanträge werden nicht zugänglich gemacht. Vorbehaltlich § 126 Abs. 2 und 3 AktG werden zugänglich zu machende Gegenanträge von Aktionären einschließlich des Namens des Aktionärs und der Begründung sowie etwaiger Stellungnahmen der Verwaltung hierzu auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.hermle.de/hauptversammlung bekannt gemacht.

Diese Regelungen gelten gemäß § 127 AktG für den Vorschlag eines Aktionärs zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern (sofern Wahlen zum Aufsichtsrat Gegenstand der Tagesordnung sind) oder von Abschlussprüfern sinngemäß. Solche Vorschläge müssen jedoch nicht begründet werden. Zusätzlich zu den in § 126 Abs. 2 AktG genannten Gründen braucht der Vorstand einen Wahlvorschlag unter anderem auch dann nicht zugänglich zu machen, wenn der Vorschlag nicht Namen, ausgeübten Beruf und Wohnort des Kandidaten enthält. Die Begründung eines Gegenantrags braucht nicht zugänglich gemacht zu werden, wenn sie insgesamt mehr als 5.000 Zeichen beträgt. Vorschläge zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern müssen auch dann nicht zugänglich gemacht werden, wenn ihnen keine Angaben zu der Mitgliedschaft der vorgeschlagenen Aufsichtsratskandidaten in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten bzw. in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen im Sinne von § 125 Abs. 1 S. 5 AktG beigefügt sind.

Wir weisen darauf hin, dass Gegenanträge und Wahlvorschläge, die der Gesellschaft vorab fristgerecht übermittelt worden sind, in der Hauptversammlung nur dann Beachtung finden, wenn sie während der Hauptversammlung mündlich gestellt werden. Das Recht eines jeden Aktionärs, während der Hauptversammlung Gegenanträge bzw. Wahlvorschläge auch ohne vorherige und fristgerechte Übermittlung an die Gesellschaft zu stellen, bleibt unberührt.

3.

Auskunftsrecht nach § 131 Abs. 1 AktG

Jedem Aktionär ist auf Verlangen in der Hauptversammlung vom Vorstand Auskunft über Angelegenheiten der Gesellschaft zu geben, soweit sie zur sachgemäßen Beurteilung des Gegenstands der Tagesordnung erforderlich ist. Die Auskunftspflicht erstreckt sich auch auf die rechtlichen und geschäftlichen Beziehungen der Gesellschaft zu einem verbundenen Unternehmen sowie auf die Lage des Konzerns und der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Unter den in § 131 Abs. 3 AktG genannten Voraussetzungen darf der Vorstand die Auskunft verweigern. Der Versammlungsleiter ist nach § 14 Abs. 3 der Satzung der Gesellschaft ermächtigt, das Frage- und Rederecht von Aktionären zeitlich angemessen zu beschränken und hierzu Näheres zu bestimmen.

V.

Veröffentlichungen auf der Internetseite der Gesellschaft; ergänzende Informationen

Die Informationen und Unterlagen einschließlich dieser Einladung zur Hauptversammlung und des Geschäftsberichts für das Geschäftsjahr 2024, zugänglich zu machende Anträge von Aktionären und weitere Informationen nach § 124a AktG können auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.hermle.de/hauptversammlung eingesehen und heruntergeladen werden. Dort werden nach der Hauptversammlung auch die Abstimmungsergebnisse bekannt gegeben.

Sämtliche der Hauptversammlung gesetzlich zugänglich zu machenden Unterlagen liegen ferner während der Hauptversammlung im Versammlungsraum aus.

Den Aktionären wird auf Verlangen eine Bestätigung über die Stimmenzählung gem. § 129 Abs. 5 AktG bereitgestellt, die der Abstimmende innerhalb eines Monats nach dem Tag der Hauptversammlung und somit bis zum Ablauf des 2. August 2025, 24:00 Uhr (MESZ), anfordern kann. Dieses Verlangen ist an folgende Adresse zu richten:

 

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Vorstand
Industriestr. 8-12
78559 Gosheim
E-Mail: hauptversammlung@hermle.de

VI.

Informationen zum Datenschutz

Informationen zum Datenschutz sind ebenfalls auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.hermle.de/hauptversammlung verfügbar.

Die Gesellschaft verarbeitet zur Vorbereitung und Durchführung ihrer Hauptversammlung personenbezogene Daten ihrer Aktionäre und etwaiger Aktionärsvertreter. Diese Daten umfassen insbesondere den Namen, den Wohnort bzw. die Anschrift, eine etwaige E-Mail-Adresse, den jeweiligen Aktienbestand, die Nummer der Eintrittskarte und die Erteilung etwaiger Stimmrechtsvollmachten. Je nach Lage des Falls kommen auch weitere personenbezogene Daten in Betracht. Für die Datenverarbeitung ist die Gesellschaft die verantwortliche Stelle. Der Zweck der Datenverarbeitung ist, den Aktionären und Aktionärsvertretern die Teilnahme an der Hauptversammlung sowie die Ausübung ihrer Rechte vor und während der Hauptversammlung zu ermöglichen. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 S. 1 lit. c) DSGVO. Die Gesellschaft beauftragt anlässlich ihrer Hauptversammlung verschiedene Dienstleister und Berater. Diese erhalten von der Gesellschaft nur solche personenbezogenen Daten, die zur Ausführung des jeweiligen Auftrags erforderlich sind. Die Dienstleister und Berater verarbeiten diese Daten ausschließlich nach Weisung der Gesellschaft. Im Übrigen werden personenbezogene Daten im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften den Aktionären und Aktionärsvertretern zur Verfügung gestellt, namentlich über das Teilnehmerverzeichnis. Die personenbezogenen Daten werden gespeichert, solange dies gesetzlich geboten ist oder die Gesellschaft ein berechtigtes Interesse an der Speicherung hat. Sie haben unter den gesetzlichen Voraussetzungen ein Auskunfts-, Berichtigungs-, Einschränkungs-, Widerspruchs- und Löschungsrecht mit Blick auf Ihre personenbezogenen Daten bzw. deren Verarbeitung sowie ein Recht auf Datenübertragbarkeit nach Kap. III DSGVO. Außerdem steht Ihnen ein Beschwerderecht bei den Datenschutz-Aufsichtsbehörden zu.

Die Kontaktdaten der Gesellschaft lauten:

Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Industriestr. 8-12, 78559 Gosheim

Unseren Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter:

Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Datenschutzbeauftragter,
Industriestr. 8-12, 78559 Gosheim, E-Mail: datenschutz@hermle.de

Zeitangaben

Soweit nicht ausdrücklich anders vermerkt, sind sämtliche Zeitangaben in dieser Hauptversammlungseinladung Zeitangaben in der für Deutschland geltenden mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ). Die koordinierte Weltzeit (UTC) entspricht der mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) minus zwei Stunden.

 

Gosheim, im Mai 2025

Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG

Der Vorstand



20.05.2025 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter https://eqs-news.com


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold Hermle Aktiengesellschaft
Industriestr. 8-12
78559 Gosheim
Deutschland
E-Mail: hauptversammlung@hermle.de
Internet: https://www.hermle.de
ISIN: DE0006052830, DE0006052806
WKN: 605283, 605280
Börsen: Stuttgart, Frankfurt

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

2141816  20.05.2025 CET/CEST

HERMLE im 1. Quartal 2025 wie erwartet mit Rückgängen

HERMLE im 1. Quartal 2025 wie erwartet mit Rückgängen

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Schlagwort(e): Quartals-/Zwischenmitteilung
HERMLE im 1. Quartal 2025 wie erwartet mit Rückgängen

14.05.2025 / 08:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


HERMLE im 1. Quartal 2025 wie erwartet mit Rückgängen
Auftragseingang nimmt um 5,3 % auf 120,3 Mio. Euro ab
Konzernumsatz mit 97,2 Mio. Euro 8,8 % unter Vorjahr
Leichtes Wachstum im Ausland, aber erhebliche Einbußen im Inland
Prognose für das Gesamtjahr unverändert

Gosheim, 14. Mai 2025 – Die Geschäftsentwicklung der Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG war im ersten Quartal 2025 wegen der schwachen Konjunktur im Werkzeugmaschinenbau wie erwartet rückläufig. Der Auftragseingang des schwäbischen Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialisten nahm im Konzern gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 5,3 % auf 120,3 Mio. Euro ab (Vj. 127,0 Mio. Euro). Ursächlich dafür war ausschließlich die schwache Inlandsnachfrage: In Deutschland reduzierten sich die neuen Bestellungen in der Berichtsperiode deutlich um 26,9 % auf 31,6 Mio. Euro (Vj. 43,2 Mio. Euro). Dagegen stieg der Auftragseingang aus dem Ausland um 5,8 % auf 88,7 Mio. Euro (Vj. 83,8 Mio. Euro). Hier zeigte sich einmal mehr der Erfolg der konsequenten Internationalisierung des HERMLE-Geschäfts. Der Auftragsbestand lag am 31. März 2025 konzernweit bei 121,8 Mio. Euro nach 150,8 Mio. Euro am Vorjahresstichtag und 98,7 Mio. Euro am Jahresende 2024.

Auch beim Konzernumsatz konnte HERMLE im Ausland leicht zulegen: Das außerhalb Deutschlands erzielte Geschäftsvolumen vergrößerte sich von Januar bis März 2025 um 2,6 % auf 69,9 Mio. Euro (Vj. 68,1 Mio. Euro). Dagegen nahm der Inlandsumsatz um 29,1 % auf 27,3 Mio. Euro stark ab (Vj. 38,5 Mio. Euro). Die Exportquote erhöhte sich von 63,9 % auf 71,9 %. Insgesamt verringerte sich der Konzernumsatz um 8,8 % auf 97,2 Mio. Euro (Vj. 106,6 Mio. Euro). Die damit verbundene niedrigere Auslastung der Kapazitäten führte im ersten Quartal 2025 erwartungsgemäß zu einem deutlich überproportionalen Ergebnisrückgang. Dem wirkt HERMLE mit dem vermehrten Abbau von Gleitzeitkonten und dem Einsatz von Kurzarbeit in vielen Unternehmensbereichen entgegen. Ende März beschäftigte HERMLE konzernweit 1.605 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenüber 1.521 Personen am Vorjahresstichtag und 1.603 zum Jahreswechsel 2024.

Unabhängig von den aktuell schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen setzte HERMLE sein umfangreiches Investitionsprogramm zur Standortentwicklung im Berichtszeitraum fort, um sich für den langfristig zu erwartenden, anhaltend hohen Bedarf an Automationslösungen und Bearbeitungszentren zu rüsten. Im Mittelpunkt stand der Bau eines neuen Anwendungszentrums am Firmensitz in Gosheim. Das Investitionsvolumen lag im ersten Quartal 2025 allerdings unter Vorjahr. Die Finanz- und Vermögenslage des HERMLE-Konzerns blieb dank der starken finanziellen Basis weiterhin sehr solide: Ende März 2025 wurde eine Eigenkapitalquote von über 70 % ausgewiesen.

Da die Belastungsfaktoren aus schwacher Konjunktur, geopolitischen Konflikten sowie Zoll- und Handelsstreitigkeiten derzeit unvermindert anhalten und es bisher keine Anzeichen für eine Verbesserung des Umfelds gibt, bleibt die Prognose für das Gesamtjahr 2025 unverändert: HERMLE geht von einem Umsatzrückgang in einer Spanne vom oberen einstelligen Prozentbereich bis zu 25 % und einer hierzu überproportionalen Ergebniseinbuße von 40 % bis zu 90 % aus.

 

Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von hochwertigen Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren sowie von kompletten Automationslösungen aus einer Hand. 2024 erzielte das Unternehmen konzernweit einen Umsatz von 487,9 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis von 85,3 Mio. Euro. HERMLE-Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in Hightech-Branchen wie dem Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Elektronik- und Chipindustrie, optischen Industrie, Energietechnik, dem Werkzeug- und Formenbau und der Automobilindustrie sowie deren Zulieferindustrien zum Einsatz. HERMLE-Aktien werden im Regulierten Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.

Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger, T 0911 988 170 72, E-Mail: info@tik-online.de 
Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Abteilung Marketing, E-Mail: marketing@hermle.de



14.05.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter https://eqs-news.com


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Industriestraße 8-12
78559 Gosheim
Deutschland
Telefon: 07426-950
Fax: 07426-951012
E-Mail: info@hermle.de
Internet: www.hermle.de
ISIN: DE0006052830
WKN: 605283
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Tradegate Exchange
EQS News ID: 2136384

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

2136384  14.05.2025 CET/CEST

Jahresabschluss: HERMLE 2024 von unsicherem Umfeld beeinträchtigt

Jahresabschluss: HERMLE 2024 von unsicherem Umfeld beeinträchtigt

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Schlagwort(e): Jahresbericht
Jahresabschluss: HERMLE 2024 von unsicherem Umfeld beeinträchtigt

30.04.2025 / 08:01 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Jahresabschluss: HERMLE 2024 von unsicherem Umfeld beeinträchtigt

Rückgang bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis

Internationalisierung, Automation und Service wirken stabilisierend

Investitionsprogramm konjunkturunabhängig fortgesetzt

2025 deutliche Umsatz- und Ergebniseinbußen prognostiziert

Mittelfristig anhaltend hoher Bedarf für Automationslösungen erwartet

Gosheim, 30. April 2025 – Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG war 2024 wie erwartet von den unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beeinträchtigt. Wie dem heute veröffentlichten Jahresabschluss zu entnehmen ist, profitierte der schwäbische Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialist im ersten Halbjahr noch von einem hohen Auftragsbestand aus dem Vorjahr und einer weniger stark rückläufigen Nachfrage als prognostiziert. Vor allem der robuste Bedarf für automatisierte Komplettlösungen wirkte stützend. In der zweiten Jahreshälfte machte sich die verhaltene Branchenkonjunktur dann aber deutlich bemerkbar. Insgesamt verringerte sich der HERMLE-Auftragseingang 2024 konzernweit um 7,8 % auf 456,2 Mio. Euro (Vj. 494,8 Mio. Euro). Im Inland nahmen die neuen Bestellungen um 9,3 % auf 165,1 Mio. Euro ab (Vj. 182,0 Mio. Euro) und im Ausland um 6,9 % auf 291,1 Mio. Euro (Vj. 312,8 Mio. Euro). Der Auftragsbestand belief sich am Jahresende 2024 auf 98,7 Mio. Euro gegenüber 130,5 Mio. Euro am Vorjahresstichtag.

Im Zuge der sich abschwächenden Nachfrage reduzierte sich der HERMLE-Konzernumsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um 8,3 % auf 487,9 Mio. Euro (Vj. 532,3 Mio. Euro). Der Rückgang fiel im Ausland mit 6,2 % auf 308,5 Mio. Euro (Vj. 329,0 Mio. Euro) deutlich niedriger aus als im Inland mit 11,8 % auf 179,4 Mio. Euro (Vj. 203,3 Mio. Euro), sodass sich die Exportquote im Vorjahresvergleich von 61,8 % auf 63,2 % erhöhte. Das bestätigt die erfolgreiche Internationalisierungsstrategie von HERMLE: Allein in den vergangenen sechs Jahren gründete das Unternehmen neue Tochtergesellschaften und Niederlassungen in Mexiko, Thailand, China, USA, Frankreich sowie Rumänien und intensivierte die Aktivitäten auch in anderen Auslandsmärkten. Stabilisierend wirkte 2024 insbesondere das außereuropäische Geschäft, während die Situation in Europa und vor allem in Deutschland durch die Konjunkturschwäche und die Strukturkrise in der Automobilindustrie geprägt war. Positiv machten sich auch die weltweit wachsenden Serviceumsätze von HERMLE bemerkbar, die durch den zunehmenden Anteil von bereits bei Kunden installierten Automationslösungen anstiegen.

Das Abschmelzen des Auftragspuffers führte im Jahresverlauf 2024 zu einer sukzessive verminderten Kapazitätsauslastung bei HERMLE und damit wie erwartet zu einem deutlich überproportionalen Ergebnisrückgang. Hinzu kamen höhere Personalkosten, die neben dem Ausbau der Belegschaft aus Tariflohnsteigerungen, einem anhaltend hohen Krankenstand sowie einem wachsenden bürokratischen Aufwand durch vermehrte gesetzliche Regelungen mit entsprechend unproduktiver Mehrarbeit resultierten. Das Betriebsergebnis (Ergebnis vor Zinsen und Steuern, EBIT) des HERMLE-Konzerns nahm im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 85,3 Mio. Euro ab (Vj. 115,8 Mio. Euro). Das Vorsteuerergebnis belief sich auf 89,0 Mio. Euro (Vj. 118,4 Mio. Euro). Daraus errechnet sich eine zwar reduzierte, aber noch immer solide Bruttoumsatzmarge von 18,2 % (Vj. 22,2 %). Der Konzernjahresüberschuss lag bei 65,9 Mio. Euro (Vj. 87,6 Mio. Euro). Auf dieser Grundlage und unter Berücksichtigung der außergewöhnlich unsicheren Aussichten für 2025 haben Vorstand und Aufsichtsrat nach intensiver Diskussion beschlossen, der Hauptversammlung vorzuschlagen, für das Geschäftsjahr 2024 eine unveränderte Basisdividende von 0,80 Euro je Stamm- und 0,85 Euro je Vorzugsaktie sowie einen Bonus von 10,20 Euro (Vj. 14,20 Euro) je Aktie auszuschütten.

Die Finanz- und Vermögenslage von HERMLE blieb 2024 trotz der rückläufigen Geschäftsentwicklung sehr solide: Der operative Cashflow betrug konzernweit 80,7 Mio. Euro (Vj. 99,1 Mio. Euro), und zum Jahresende wurden liquide Mittel in Höhe von 107,4 Mio. Euro (Vj. 111,0 Mio. Euro) sowie eine Eigenkapitalquote von 74,1 % (Vj. 72,5 %) ausgewiesen. Damit bleibt HERMLE in der Lage, die begonnenen Projekte zur Zukunftssicherung unabhängig von der aktuell unsicheren Situation im Umfeld fortzusetzen. Im Rahmen eines mehrjährigen Investitionsprogramms wurde in der Berichtsperiode vor allem am Standort Zimmern ob Rottweil in neue Gebäude und Anlagen für die Großteilefertigung sowie zusätzliche Montage- und Lagerflächen investiert. Weitere Schwerpunkte lagen auf einer hochmodernen Spindelmontage und den Vorbereitungen für ein neues Anwendungszentrum am Firmensitz in Gosheim, mit dessen Bau Anfang 2025 begonnen wurde. Darüber hinaus hat HERMLE den früheren Zulieferer und Spezialisten für hochgenaue Schleifteile Gebr. Grieswald erworben und sich damit in der Kernkompetenz Spindeltechnologie verstärkt. Insgesamt beliefen sich die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 2024 konzernweit auf 51,3 Mio. Euro (Vj. 33,2 Mio. Euro).

Durch die Grieswald-Übernahme und gezielte Neueinstellungen im In- und Auslands-Service sowie in mit Automation befassten Bereichen hat sich das HERMLE-Team in der Berichtsperiode vergrößert – im Stichtagsvergleich um insgesamt 92 Personen auf 1.603 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vj. 1.511), darunter 126 Auszubildende und dual Studierende (Vj. 111). Wie in den Vorjahren wurden außerdem Nachwuchskräfte mit erfolgreichem Abschluss übernommen und die frei gewordenen Plätze neu besetzt. Mit einer langfristig ausgelegten Personalpolitik beugt HERMLE dem Fachkräftemangel vor und trägt dazu bei, hochqualifiziertes und erfahrenes Personal an das Unternehmen zu binden. Zugleich kann HERMLE mit seinem firmenspezifischen Konzept des atmenden Unternehmens über Gleitzeitkonten flexibel auf Nachfrageschwankungen reagieren.

Im vierten Quartal 2024 wurden bereits produktionsfreie Tage eingelegt und vorsorglich Kurzarbeit für einzelne Bereiche beantragt. Angesichts der anhaltend schwachen und höchst unsicheren Aussichten für den gesamten Werkzeugmaschinenbau baut das Unternehmen im ersten Halbjahr 2025 verstärkt Gleitzeitkonten ab und nutzt das Instrument der Kurzarbeit. Für das Gesamtjahr 2025 rechnet das Unternehmen wie bereits im März veröffentlicht mit einem deutlichen Umsatzrückgang in einer Spanne vom oberen einstelligen Prozentbereich bis zu 25 % und einer hierzu überproportionalen Ergebniseinbuße von 40 % bis zu 90 %. Die unklare künftige weltwirtschaftliche Entwicklung und insbesondere die erratische Zollpolitik der USA mit hohen angedrohten Zöllen gegen europäische Hersteller nicht nur der Automobilindustrie ist dabei mit ihren vermutlichen Auswirkungen zwar einkalkuliert, aber nur schwer zuverlässig zu quantifizieren. 

Unabhängig von der aktuell schwierigen Branchensituation rechnet HERMLE mittelfristig mit einem anhaltend hohen Bedarf für extrem leistungsstarke Werkzeugmaschinen und automatisierte Anlagen. Darauf ist das Unternehmen mit seinen flexiblen, individuell konfigurierbaren Bearbeitungszentren und hochautomatisierten Produktionslösungen gut vorbereitet. Aktuell stellt HERMLE sein komplettes Maschinenangebot schrittweise auf die nächste Generation (GEN2) um. Im Mittelpunkt stehen das elektrische Design und modernste Schnittstellen, um die Modelle der Generation 2 zukunftssicher, servicefreundlich, offen und flexibel zu halten. Nach der Erstvorstellung verschiedener GEN2-Maschinen auf der HERMLE-Hausausstellung im Vorjahr folgen nun die nächsten Varianten und Automationskomponenten der GEN2 auf der diesjährigen Hausmesse des Unternehmens, die von 13. bis 16. Mai 2025 am Firmensitz in Gosheim stattfindet.

Der komplette Jahresabschluss 2024 kann auf der HERMLE-Website www.hermle.de abgerufen werden.

 

Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von hochwertigen Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren sowie von kompletten Automationslösungen aus einer Hand. HERMLE-Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in Hightech-Branchen wie dem Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Elektronik- und Chipindustrie, optischen Industrie, Energietechnik, dem Werkzeug- und Formenbau und der Automobilindustrie sowie deren Zulieferindustrien zum Einsatz. HERMLE-Aktien werden im Regulierten Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.

Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger, T 0911 988 170 72, E-Mail: info@tik-online.de 

Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Udo Hipp, T 07426 95 6238, E-Mail: udo.hipp@hermle.de

 



30.04.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter https://eqs-news.com


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Industriestraße 8-12
78559 Gosheim
Deutschland
Telefon: 07426-950
Fax: 07426-951012
E-Mail: info@hermle.de
Internet: www.hermle.de
ISIN: DE0006052830
WKN: 605283
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Tradegate Exchange
EQS News ID: 2126788

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

2126788  30.04.2025 CET/CEST

Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG: Neuer Dividendenvorschlag von 11,05 Euro je Vorzugsaktie

Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG: Neuer Dividendenvorschlag von 11,05 Euro je Vorzugsaktie

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Schlagwort(e): Dividende
Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG: Neuer Dividendenvorschlag von 11,05 Euro je Vorzugsaktie

29.04.2025 / 11:50 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


HERMLE: Neuer Dividendenvorschlag von 11,05 Euro je Vorzugsaktie

Gosheim, 29. April 2025 – Im Rahmen der Diskussion der Tagesordnung zur Hauptversammlung 2025 haben Vorstand und Aufsichtsrat der Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG gemeinsam beschlossen, für das Geschäftsjahr 2024 neben der Basisdividende von 0,80 Euro je Stammaktie und 0,85 Euro je Vorzugsaktie einen Bonus von 10,20 Euro je Stamm- und je Vorzugsaktie vorzuschlagen. Damit beläuft sich die Dividende auf 11,00 Euro je Stammaktie und 11,05 Euro je Vorzugsaktie (Vj. 15,00 Euro bzw. 15,05 Euro). Bisher hatte der Vorstand eine Ausschüttung von 10,00 Euro je Stammaktie und 10,05 Euro je Vorzugsaktie vorgeschlagen. Die vollständigen Daten zum Geschäftsjahr 2024 werden morgen im Rahmen der Regelpublizität veröffentlicht.

Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG
Günther Beck
Vorstand
 



Ende der Insiderinformation

Informationen und Erläuterungen des Emittenten zu dieser Mitteilung:

Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von hochwertigen Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren sowie von kompletten Automationslösungen aus einer Hand. HERMLE-Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in Hightech-Branchen wie dem Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Elektronik- und Chipindustrie, optischen Industrie, Energietechnik, dem Werkzeug- und Formenbau und der Automobilindustrie sowie deren Zulieferindustrien zum Einsatz. HERMLE-Aktien werden im Regulierten Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.

Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger, T 0911 988 170 72, E-Mail: info@tik-online.de 
Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Udo Hipp, T 07426 95 6238, E-Mail: udo.hipp@hermle.de


29.04.2025 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter https://eqs-news.com


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Industriestraße 8-12
78559 Gosheim
Deutschland
Telefon: 07426-950
Fax: 07426-951012
E-Mail: info@hermle.de
Internet: www.hermle.de
ISIN: DE0006052830
WKN: 605283
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Tradegate Exchange
EQS News ID: 2126686

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

2126686  29.04.2025 CET/CEST

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: HERMLE 2024 von schwacher Konjunktur gebremst – Umsatz und Ergebnis erwartungsgemäß unter Vorjahr – Schwieriges Umfeld führt 2025 zu deutlichen Rückgängen

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: HERMLE 2024 von schwacher Konjunktur gebremst - Umsatz und Ergebnis erwartungsgemäß unter Vorjahr - Schwieriges Umfeld führt 2025 zu deutlichen Rückgängen

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Schlagwort(e): Vorläufiges Ergebnis/Prognose
Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: HERMLE 2024 von schwacher Konjunktur gebremst – Umsatz und Ergebnis erwartungsgemäß unter Vorjahr – Schwieriges Umfeld führt 2025 zu deutlichen Rückgängen

19.03.2025 / 15:44 CET/CEST
Veröffentlichung einer Insiderinformation nach Artikel 17 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


HERMLE 2024 von schwacher Konjunktur gebremst

Umsatz und Ergebnis erwartungsgemäß unter Vorjahr

Auslandsgesellschaften und Servicegeschäft wirken stabilisierend

Dividendenvorschlag von 10,05 (Vj. 15,05) Euro je Vorzugsaktie

Schwieriges Umfeld führt 2025 zu deutlichen Rückgängen

 

Gosheim, 19. März 2025 – Die Geschäfte der Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG waren 2024 erwartungsgemäß von der verhaltenen Werkzeugmaschinenkonjunktur beeinflusst. Der Auftragseingang des schwäbischen Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialisten nahm nach vorläufigen Berechnungen konzernweit um rund 8 % auf circa 457 Mio. Euro ab (Vj. 495 Mio. Euro), wobei die Nachfrage aus dem Ausland erheblich stabiler war als im Inland. Damit entwickelte sich HERMLE deutlich besser als der Branchendurchschnitt, was das Unternehmen vor allem auf seine gute Position in den Bereichen Automation und Komplettbearbeitung sowie die zunehmende Internationalisierung zurückführt. Ende 2024 verfügte der HERMLE-Konzern über einen Auftragsbestand von rund 99 Mio. Euro (Vj. 131 Mio. Euro).

Der HERMLE-Konzernumsatz betrug auf vorläufiger, ungeprüfter Basis rund 488 Mio. Euro (Vj. 532 Mio. Euro). Auch hier entwickelte sich das Auslandsvolumen besser als der Inlandsumsatz. Vor allem in einigen außereuropäischen Märkten konnte HERMLE Zuwächse erzielen. Stabilisierend wirkte zudem das Servicegeschäft, das durch den zunehmenden Anteil von bei Kunden installierten Automationslösungen anstieg.

Das vorläufige, ungeprüfte Betriebsergebnis (EBIT) lag im Konzern mit rund 86 Mio. Euro wie prognostiziert deutlich unter dem sehr guten Vorjahresniveau von rund 116 Mio. Euro. Ursächlich dafür war vor allem die geringere Kapazitätsauslastung, bemerkbar machten sich aber auch vermehrte regulatorische Aufwendungen, der wachsende Wettbewerbsdruck sowie zunehmende Personalkosten durch eine vergrößerte Belegschaft, Tariflohnsteigerungen und einen anhaltend hohen Krankenstand.

Auf dieser Basis hat der Vorstand dem Aufsichtsrat heute empfohlen, der Hauptversammlung am 2. Juli 2025 für das Geschäftsjahr 2024 eine Dividende von 10,00 Euro je Stamm- und 10,05 Euro je Vorzugsaktie vorzuschlagen (Vj. 15,00 bzw. 15,05 Euro). Die Ausschüttung setzt sich aus einer unveränderten Basisdividende von 0,80 Euro je Stamm- und 0,85 Euro je Vorzugsaktie sowie einem reduzierten Bonus von jeweils 9,20 Euro je Aktie (Vj. 14,20 Euro) zusammen. Im Anschluss an die Dividendenzahlung sollen die HERMLE-Beschäftigten im Inland wieder eine an der Ausschüttung orientierte Prämie erhalten.

Eine Prognose für das Geschäftsjahr 2025 ist vor dem Hintergrund der herausfordernden sowie derzeit extrem risikobehafteten und kaum vorhersehbaren Rahmenbedingungen mit hohen Unsicherheiten verbunden. HERMLE hofft wie der Branchenverband VDW im laufenden Jahr auf eine Sockelbildung, geht aber im zunehmend wahrscheinlichen, ungünstigen Fall von einem weiteren Absinken des Auftragseingangs aus. Aktuell erwartet HERMLE 2025 beim Konzernumsatz mindestens einen Rückgang im oberen einstelligen Prozentbereich, im ungünstigen Fall jedoch um rund 20 % oder mehr. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern geht voraussichtlich um mindestens 40 %, unter widrigen Umständen auch um bis zu 90 % zurück. Zu den größten Risken zählen derzeit die vom neuen US-Präsidenten angedrohten, extremen Zollerhöhungen von 25 % gegen europäische Hersteller nicht nur der Automobilindustrie. Diese könnten die Auslastung vieler Firmen in Europa, deren Nachfrage nach Werkzeugmaschinen und die Preisqualität insgesamt stärker beeinträchtigen als bislang berücksichtigt.

Mittelfristig rechnet das Unternehmen trotz regionaler Verschiebungen aber nach wie vor weltweit mit einem hohen Bedarf für hochleistungsfähige Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme. Dank einer starken Position im Bereich Automation und Komplettbearbeitung, hoher Produkt- und Servicequalität, zunehmender Internationalisierung, einem sehr kompetenten und hochmotivierten Team sowie einer äußerst soliden finanziellen Basis dürfte HERMLE hiervon überdurchschnittlich profitieren.

Das vollständige, geprüfte Zahlenwerk zum Geschäftsjahr 2024 veröffentlicht HERMLE voraussichtlich Ende April 2025.

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Günther Beck
Vorstand

Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von hochwertigen Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren sowie von kompletten Automationslösungen aus einer Hand. HERMLE-Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in Hightech-Branchen wie dem Maschinenbau, der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Elektronik- und Chipindustrie, optischen Industrie, Energietechnik, dem Werkzeug- und Formenbau und der Automobilindustrie sowie deren Zulieferindustrien zum Einsatz. HERMLE-Aktien werden im Regulierten Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.

Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger, T 0911 988 170 72, E-Mail: info@tik-online.de 
Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Udo Hipp, T 07426 95 6238, E-Mail: udo.hipp@hermle.de



Ende der Insiderinformation

19.03.2025 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter https://eqs-news.com


Sprache: Deutsch
Unternehmen: Maschinenfabrik Berthold Hermle AG
Industriestraße 8-12
78559 Gosheim
Deutschland
Telefon: 07426-950
Fax: 07426-951012
E-Mail: info@hermle.de
Internet: www.hermle.de
ISIN: DE0006052830
WKN: 605283
Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (General Standard), Stuttgart; Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Tradegate Exchange
EQS News ID: 2102964

 
Ende der Mitteilung EQS News-Service

2102964  19.03.2025 CET/CEST

Langfristige Nachfolgeplanung im Vorstand der HERMLE AG

Langfristige Nachfolgeplanung im Vorstand der HERMLE AG

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Schlagwort(e): Personalie
Langfristige Nachfolgeplanung im Vorstand der HERMLE AG

30.01.2025 / 08:01 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Langfristige Nachfolgeplanung im Vorstand der HERMLE AG

Kai Bacher wird zum 1. Januar 2026 neuer Vertriebsvorstand

Franz-Xaver Bernhard scheidet Ende 2025 aus Altersgründen aus

Gosheim, 30. Januar 2025 – Der Aufsichtsrat der Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG hat Kai Bacher (42) mit Wirkung zum 1. Januar 2026 zum Mitglied des Vorstands bestellt. Er folgt auf Franz-Xaver Bernhard (65), der mit Auslaufen seines Vertrags per 31. Dezember 2025 aus Altersgründen aus dem Gremium ausscheidet. Damit sichert HERMLE frühzeitig einen reibungslosen Übergang und Kontinuität im dreiköpfigen Vorstandsgremium, dem weiterhin Günther Beck (Finanzen, Informationstechnologie) und Benedikt Hermle (Produktion, Service, Personal) angehören.

Kai Bacher ist seit 2003 bei HERMLE tätig, zunächst im Rahmen eines Dualen Studiums im Fach Maschinenbau, anschließend in verschiedenen Positionen in Konstruktion und Produktentwicklung. Danach arbeitete er mehrere Jahre als Assistent der Geschäftsleitung sowie Leiter Produktmanagement und bereits eng mit Franz-Xaver Bernhard zusammen. Zum 1. Januar 2025 wurde ihm Generalvollmacht für den Bereich Vertrieb erteilt. Ab Anfang 2026 wird er im Vorstand die Ressorts Vertrieb, Forschung & Entwicklung, Produktmanagement sowie Zoll & Außenwirtschaft verantworten. Sein Dienstvertrag, der diese Woche unterzeichnet wurde, läuft zunächst für drei Jahre.

Der gelernte Maschinenbautechniker Franz-Xaver Bernhard begann seine mehr als 40-jährige Karriere bei HERMLE 1983 als stellvertretender Montageleiter. Nach verschiedenen Leitungsfunktionen in den Bereichen Technischer Verkauf, Anwendungstechnik, Vertrieb sowie Forschung & Entwicklung wurde er 2001 in den Vorstand der Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG bestellt. Dort ist er nach Übertragung der Zuständigkeit für den Vertrieb an Kai Bacher noch bis Ende 2025 für Forschung & Entwicklung zuständig.

„Im Namen des gesamten Aufsichtsrats“, so Aufsichtsratsvorsitzender Dietmar Hermle, „danke ich Franz-Xaver Bernhard herzlich für die hervorragenden Leistungen und sein herausragendes Engagement, mit dem er die HERMLE AG in den vergangenen Jahrzehnten maßgeblich mitgestaltet hat. Wir wünschen ihm alles erdenklich Gute für seinen wohlverdienten Ruhestand. Zugleich freuen wir uns, mit Kai Bacher einen höchst kompetenten Nachfolger gefunden zu haben, der seit vielen Jahren bei HERMLE tätig ist, sodass sich der Aufsichtsrat bereits ein Bild von seiner erfolgreichen Arbeit machen konnte.“

—

Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von hochwertigen Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren sowie von kompletten Automationslösungen aus einer Hand. 2023 erzielte das Unternehmen konzernweit einen Umsatz von 532,3 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis von 115,8 Mio. Euro. HERMLE-Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in Hightech-Branchen wie dem Werkzeug- und Formenbau, der Medizintechnik, Elektronik- und Chipindustrie, Verpackungstechnik, optischen Industrie, Luft- und Raumfahrt, Energietechnik und Automobilindustrie sowie deren Zulieferindustrien zum Einsatz. HERMLE-Aktien werden im Regulierten Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.

Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger, T 0911 988 170 72, E-Mail: info@tik-online.de 

Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Udo Hipp, T 07426 95 6238, E-Mail: udo.hipp@hermle.de



30.01.2025 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter https://eqs-news.com




2077387  30.01.2025 CET/CEST

fncls.ssp?fn=show_t_gif&application_id=2077387&application_name=news&site_id=airport_aws~~~7cc68db1-74de-43c8-af69-2ae0a97efdc3

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Quartalsberichten und Quartals-/Zwischenmitteilungen

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Quartalsberichten und Quartals-/Zwischenmitteilungen

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Rechnungslegungsberichten
Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Quartalsberichten und Quartals-/Zwischenmitteilungen

07.01.2025 / 09:55 CET/CEST
Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Quartalsberichten und Quartals-/Zwischenmitteilungen übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Hiermit gibt die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG bekannt, dass folgende Finanzberichte veröffentlicht werden:

Berichtsart: Quartals-/ Zwischenmitteilung innerhalb des 1. Halbjahres

Sprache: Deutsch
Veröffentlichungsdatum: 14.05.2025
Ort: https://www.hermle.de/finanzberichte

Berichtsart: Quartals-/ Zwischenmitteilung innerhalb des 2. Halbjahres

Sprache: Deutsch
Veröffentlichungsdatum: 19.11.2025
Ort: https://www.hermle.de/finanzberichte


07.01.2025 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter https://eqs-news.com




2062833  07.01.2025 CET/CEST

fncls.ssp?fn=show_t_gif&application_id=2062833&application_name=news&site_id=airport_aws~~~7cc68db1-74de-43c8-af69-2ae0a97efdc3

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Finanzberichten gemäß § 114, 115, 117 WpHG

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Finanzberichten gemäß § 114, 115, 117 WpHG

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Rechnungslegungsberichten
Maschinenfabrik Berthold Hermle AG: Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Finanzberichten gemäß § 114, 115, 117 WpHG

07.01.2025 / 09:46 CET/CEST
Vorabbekanntmachung über die Veröffentlichung von Finanzberichten gemäß § 114, 115, 117 WpHG übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Hiermit gibt die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG bekannt, dass folgende Finanzberichte veröffentlicht werden:

Berichtsart: Jahresfinanzbericht

Sprache: Deutsch
Veröffentlichungsdatum: 30.04.2025
Ort: https://www.hermle.de/finanzberichte

Berichtsart: Konzern-Jahresfinanzbericht

Sprache: Deutsch
Veröffentlichungsdatum: 30.04.2025
Ort: https://www.hermle.de/finanzberichte

Berichtsart: Konzern-Finanzbericht (Halbjahr/Q2)

Sprache: Deutsch
Veröffentlichungsdatum: 28.08.2025
Ort: https://www.hermle.de/finanzberichte


07.01.2025 CET/CEST Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter https://eqs-news.com




2062503  07.01.2025 CET/CEST

fncls.ssp?fn=show_t_gif&application_id=2062503&application_name=news&site_id=airport_aws~~~7cc68db1-74de-43c8-af69-2ae0a97efdc3

HERMLE trotzt schwierigem Umfeld und investiert in die Zukunft

HERMLE trotzt schwierigem Umfeld und investiert in die Zukunft

Maschinenfabrik Berthold Hermle AG / Schlagwort(e): 9-Monatszahlen
HERMLE trotzt schwierigem Umfeld und investiert in die Zukunft

19.11.2024 / 08:00 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


HERMLE trotzt schwierigem Umfeld und investiert in die Zukunft

Konzernumsatz nach neun Monaten 4,5 % unter Vorjahr

Auftragseingang geht um 10 % auf 337 Mio. Euro zurück

Weitere Abschwächung im vierten Quartal erwartet

Prognose für das Gesamtjahr 2024 bestätigt

Gosheim, 19. November 2024 – Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG hat sich im bisherigen Jahresverlauf 2024 trotz sehr schwieriger gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen gut behauptet und konnte den Umsatz im dritten Quartal auf dem Vorjahresniveau stabilisieren. In den ersten neun Monaten nahm der Konzernumsatz des schwäbischen Automations- und Werkzeugmaschinenspezialisten gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert um 4,5 % auf 363,8 Mio. Euro ab (Vj. 380,9 Mio. Euro). Damit zeigte sich HERMLE robuster als der gesamte deutsche Werkzeugmaschinenbau, der nach Angaben des Branchenverbands VDW im selben Zeitraum einen Umsatzrückgang von 8 % verzeichnete. Das HERMLE-Geschäftsvolumen verringerte sich im Inland um 3,7 % auf 135,0 Mio. Euro (Vj. 140,2 Mio. Euro) und im Ausland um 4,9 % auf 228,8 Mio. Euro (Vj. 240,7 Mio. Euro). Daraus errechnet sich eine Exportquote von 62,9 % (Vj. 63,2 %). Basis für den soliden Verlauf war der gute Auftragsbestand des Unternehmens, der im dritten Quartal weiter abgearbeitet wurde und sich Ende September auf 103,8 Mio. Euro belief (31.12.2023: 130,5 Mio. Euro; 30.9.2023: 161,1 Mio. Euro).

Vor dem Hintergrund wachsender geopolitischer Unsicherheiten und staatlicher Interventionen, der schwachen Konjunktur vor allem in Deutschland und anderen europäischen Staaten sowie struktureller Veränderungen unter anderem in der Automobilbranche hat sich die Investitionszurückhaltung der Industrie seit Mitte des Jahres weiter verstärkt. Hiervon ist auch HERMLE zunehmend betroffen: Der Auftragseingang nahm in den ersten drei Quartalen 2024 konzernweit um 9,9 % auf 337,1 Mio. Euro ab (Vj. 374,1 Mio. Euro). Davon entfielen 118,8 Mio. Euro auf das Inland (Vj. 132,0 Mio. Euro) und 218,3 Mio. Euro auf das Ausland (Vj. 242,1 Mio. Euro). Im gesamten deutschen Werkzeugmaschinenbau verringerten sich die neuen Bestellungen in der Berichtsperiode nach VDW-Angaben um 23 %. HERMLE führt das bessere eigene Abschneiden auf die starke Stellung im Automationsbereich und die damit verbundenen wachsenden Serviceaktivitäten sowie die zunehmende Internationalisierung außerhalb Europas zurück. Stabilisierend wirkte beispielsweise die Entwicklung der Nachfrage in Nordamerika.

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage von HERMLE blieb in den ersten neun Monaten 2024 weiterhin solide, auch wenn sich das Ergebnis vor allem wegen der geringeren Auslastung wie erwartet deutlich stärker als der Umsatz reduzierte. Per Ende September verfügte das Unternehmen nach wie vor über hohe liquide Mittel und eine Eigenkapitalquote von 72,4 % (31.12.2023: 72,5 %; 30.9.2023: 70,0 %).

Damit hat HERMLE eine gute Grundlage, um die begonnenen Zukunftsprojekte unabhängig von der aktuellen Konjunktur umzusetzen. Hierzu zählt beispielsweise das über mehrere Jahre angelegte Investitionsprogramm zum Standortausbau, durch das sich die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in der Berichtsperiode von 19,9 Mio. Euro auf 32,9 Mio. Euro erhöhten. Im Mittelpunkt stand der Ausbau des Produktionsstandortes Zimmern ob Rottweil. Dort hat das Unternehmen im dritten Quartal eine weitere Fertigung von Automationskomponenten und zusätzliche Lagerflächen in Betrieb genommen. Andere Schwerpunkte waren der Erwerb der auf hochgenaue Schleifteile spezialisierten Gebr. Grieswald GmbH & Co. KG, Burladingen, sowie die neue Spindelmontage und die Messtechnik am Firmensitz Gosheim. Hier wurde ferner mit dem Abriss alter Gebäudeteile für die Erstellung eines neuen Anwendungszentrums mit angeschlossener Kantine für die Beschäftigten begonnen. Auch in die Cybersicherheit investiert HERMLE laufend.

Ein anderes wichtiges Zukunftsprojekt, dessen Umsetzung derzeit konzentriert vorangetrieben wird, ist die Umstellung des gesamten Produktportfolios auf „Generation 2“. Damit gestaltet das Unternehmen die komplette elektrische Architektur seiner Bearbeitungszentren neu und bringt alle Schnittstellen auf den modernsten Stand der Technik. Zusätzlich führt HERMLE seine F&E-Aktivitäten auf hohem Niveau fort, um die Produktpalette auszubauen und kontinuierlich zu optimieren.

Auch an seiner langfristig ausgelegten Personalpolitik hält das Unternehmen fest, wobei der Nachwuchsförderung besondere Bedeutung zukommt. Zum 30. September 2024 konnte HERMLE die Zahl der Auszubildenden und dual Studierenden auf 132 Personen steigern (Vj. 116) und damit einem künftigen Fachkräftemangel entgegenwirken. Darüber hinaus vergrößerte sich die Belegschaft in verschiedenen Auslandstochtergesellschaften sowie den mit Automationslösungen befassten Unternehmensbereichen und durch die im April erfolgte Übernahme des früheren Zulieferers Grieswald. Insgesamt beschäftigte die HERMLE-Gruppe zum Stichtag weltweit 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (31.12.2023: 1.511; 30.9.2023: 1.506).

In den kommenden Monaten wird sich der Nachfragerückgang aus Sicht von HERMLE fortsetzen oder sogar nochmals beschleunigen. Vielfältige weltpolitische Spannungen wie die Kriege in der Ukraine und Nahost sowie die zunehmend interventionistische Handels- und Industriepolitik mit den damit verbundenen Zollkonflikten zwischen der EU und China bzw. den USA bergen hohe Risiken. Hinzu kommen eine lähmende Überregulierung in Europa, die Regierungskrise in Deutschland, die wichtige Entscheidungen verzögert, und die Unsicherheit über den künftigen politischen Kurs der USA. Aufgrund der sich vielschichtig überlagernden Belastungen rechnet HERMLE mit einer länger andauernden Nachfrageschwäche. Vorsorglich legt das Unternehmen darum bereits im vierten Quartal 2024 produktionsfreie Tage ein und beantragt für einzelne Abteilungen Kurzarbeit. Im ersten Quartal 2025 sind dann Kurzarbeit für die meisten Produktionsbereiche und der verstärkte Abbau der Gleitzeitkonten in den indirekten Bereichen geplant, um sich der abnehmenden Nachfrage flexibel anzupassen.

Die Prognose für das Gesamtjahr 2024 bleibt weitgehend unverändert: HERMLE rechnet damit, dass sich der Konzernumsatz gegenüber dem Vorjahr mindestens im oberen einstelligen Prozentbereich oder auch etwas mehr als 10 % verringert. Das Ergebnis wird hierzu deutlich überproportional abnehmen. Neben der erheblich schwächeren Auslastung im vierten Quartal wirken sich hier die bereits im bisherigen Jahresverlauf gestiegenen Personalkosten aus, die durch den Ausbau der Belegschaft, Tariflohnsteigerungen, anhaltend hohe Krankenstände sowie die vergrößerte Arbeitsbelastung wegen wachsender Bürokratisierung und Überregulierung bedingt sind. Hinzu kommen eine zunehmende Wettbewerbsintensität sowie der Anstieg der Fixkosten durch den erfolgten Ausbau des Standorts Zimmern.

Unabhängig von der aktuell schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation ist HERMLE für die nächsten Jahre grundsätzlich gut aufgestellt und in der Lage, sowohl eine längere konjunkturelle Durststrecke zu überstehen als auch schnell auf den nächsten Aufschwung zu reagieren. Zukunftsprojekte wie „Generation 2“ oder der Bau des neuen Anwendungszentrums können dank der sehr soliden finanziellen Situation auch in konjunkturschwachen Zeiten umgesetzt werden. Zudem profitiert das Unternehmen von seiner starken Position im Automationsbereich, der weiterhin große Wachstumschancen birgt, hoher Produkt- und Servicequalität, zunehmender Internationalisierung sowie seinem kompetenten und hochmotivierten Team.

—

Die Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG ist einer der weltweit führenden Anbieter von hochwertigen Fräsmaschinen und Bearbeitungszentren sowie von kompletten Automationslösungen aus einer Hand. 2023 erzielte das Unternehmen konzernweit einen Umsatz von 532,3 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis von 115,8 Mio. Euro. HERMLE-Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme kommen aufgrund ihrer hohen Qualität und Präzision in Hightech-Branchen wie dem Werkzeug- und Formenbau, der Medizintechnik, Elektronik- und Chipindustrie, Verpackungstechnik, optischen Industrie, Luft- und Raumfahrt, Energietechnik und Automobilindustrie sowie deren Zulieferindustrien zum Einsatz. HERMLE-Aktien werden im Regulierten Markt der Börsen Stuttgart und Frankfurt am Main gehandelt.

Medienkontakt: Redaktionsbüro tik GmbH, Gabriele Rechinger, T 0911 988 170 72, E-Mail: info@tik-online.de 

Bildmaterial: Maschinenfabrik Berthold HERMLE AG, Udo Hipp, T 07426 95 6238, E-Mail: udo.hipp@hermle.de



19.11.2024 CET/CEST Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht, übermittelt durch EQS News – ein Service der EQS Group AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
Medienarchiv unter https://eqs-news.com




2032379  19.11.2024 CET/CEST

fncls.ssp?fn=show_t_gif&application_id=2032379&application_name=news&site_id=airport_aws~~~7cc68db1-74de-43c8-af69-2ae0a97efdc3

Aktien DAX
Airbus SEAllianz SE
BASF SEBayer AG
Brenntag SECommerzbank AG
Continental AGDaimler Truck Holding AG
Deutsche Börse AGDHL AG
E.ON SEFresenius Medical Care AG
Fresenius SE & Co. KGaAGEA Group AG
Hannover Rück SEHeidelberg Materials AG
Henkel AG & Co. KGaAHOCHTIEF Aktiengesellschaft
Infineon Technologies AGMercedes-Benz Group AG
Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in MünchenQIAGEN N.V.
Rheinmetall AGRWE AG
SAP SEScout24 SE
Siemens AktiengesellschaftSiemens Healthineers AG
Symrise AGVOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT
Vonovia SEZalando SE

Aktien MDAX
AIXTRON SEAurubis AG
AUTO1 Group SEBechtle AG
Bilfinger SECTS Eventim AG & Co. KGaA
Delivery Hero SEDeutsche Lufthansa AG
Dr. Ing. h.c. F. Porsche AGDWS Group GmbH & Co. KG
Elmos Semiconductor SEflatexDEGIRO SE
Fraport AG Frankfurt Airport Services Worldwidefreenet AG
Fuchs SEHELLA GmbH & Co. KGaA
HENSOLDT AGIONOS Group SE
JENOPTIK AGK+S Aktiengesellschaft
Knorr-Bremse AGKrones AG
LANXESS AGLEG Immobilien SE
Nemetschek SENordex SE
Porsche Automobil Holding SEPUMA SE
Rational AGSalzgitter Aktiengesellschaft
Schaeffler AGStröer SE & Co. KGaA
SUSS MicroTec SETAG Immobilien AG
Talanx AGThyssenKrupp AG
TRATON SE

Aktien SDAX
1&1 AGATOSS Software SE
Basler AGBefesa S.A.
CANCOM SECarl Zeiss Meditec AG
CEWE Stiftung & Co. KGaADeutsche Beteiligungs AG
Deutsche EuroShop SEDouglas AG
Drägerwerk AG & Co. KGaAEckert & Ziegler SE
Einhell Germany AGEvotec SE
GFT Technologies SEGRENKE AG
HAMBORNER REIT AGHeidelberger Druckmaschinen AG
HelloFresh SEHORNBACH Holding AG & Co. KGaA
Hugo Boss AGHypoport SE
INDUS Holding AGinit innovation in traffic systems SE
Jungheinrich AGKontron AG
KWS SAAT SE & Co. KGaAMLP SE
Mutares SE & Co. KGaANORMA Group SE
Ottobock SE & Co. KGaAPATRIZIA SE
PNE AGPVA TePla AG
Redcare Pharmacy N.V.SFC Energy AG
SGL Carbon SESixt SE
SMA Solar Technology AGSpringer Nature AG & Co. KGaA
Stabilus SESüdzucker AG
TeamViewer SEtonies SE
Verbio SE

Aktien TECDAX
AIXTRON SEATOSS Software SE
Bechtle AGCarl Zeiss Meditec AG
Deutsche Telekom AGDrägerwerk AG & Co. KGaA
Eckert & Ziegler SEElmos Semiconductor SE
Evotec SEfreenet AG
HENSOLDT AGInfineon Technologies AG
IONOS Group SEJENOPTIK AG
Kontron AGNemetschek SE
Nordex SEOttobock SE & Co. KGaA
PVA TePla AGQIAGEN N.V.
SAP SESiemens Healthineers AG
Siltronic AGSMA Solar Technology AG
SUSS MicroTec SETeamViewer SE
Verbio SE