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DatumUnternehmenUnternehmensmeldung
01.10.2026ANSCHÜTZ + CompanySpritpreise sprengen im September alle Rekorde
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01.09.2026ANSCHÜTZ + CompanySuper E10 war im August so teuer wie nie
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27.08.2026ANSCHÜTZ + CompanySchluss mit dem App-Chaos an der Ladesäule: Clever Tanken und Cariqa vereinfachen das Laden von E-Autos
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03.08.2026ANSCHÜTZ + CompanyIran-Krieg, Rheinpegel und Sommerferien treiben die Kraftstoffpreise im Juli wieder über 2-Euro-Marke
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01.07.2026ANSCHÜTZ + CompanyKraftstoffpreise sinken im Juni deutlich
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01.06.2026ANSCHÜTZ + CompanyKraftstoffpreise fallen im Mai kräftig – Diesel nähert sich wieder Benzinpreis an
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04.05.2026ANSCHÜTZ + CompanyTrotz Tankpreisbremse: Spritpreise im April auf höchstem Stand seit Start der Messungen von Clever Tanken
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01.04.2026ANSCHÜTZ + CompanyClever Tanken: Spritpreise auf höchstem Stand seit 2022 – keine Entlastung durch Tankpreisbremse erwartet
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12.03.2026ANSCHÜTZ + CompanyDie Illusion der Tankpreisbremse: Warum eine staatliche Preisruhe an den Zapfsäulen Sprit sogar teurer machen könnte
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02.03.2026ANSCHÜTZ + CompanyAuswertung von Clever Tanken zeigt: Super E10 im Februar so teuer wie seit 19 Monaten nicht
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02.02.2026ANSCHÜTZ + CompanyAuswertung von Clever Tanken: Kraftstoffpreise im Januar auf Elfmonatshoch
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02.01.2026ANSCHÜTZ + CompanyKraftstoffpreise im Jahr 2025: Tankjahr endet mit Entlastung an den Zapfsäulen
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01.12.2025ANSCHÜTZ + CompanyTrotz billigem Rohöl: Spritpreise steigen im November deutlich an
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22.10.2025ANSCHÜTZ + CompanyMehr Ordnung, weniger Wettbewerb: Warum die Tankpreisbremse für Verbraucher teuer werden könnte
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01.09.2025ANSCHÜTZ + CompanyTanken wird billiger: Super E10 auf Jahrestief, auch Diesel günstiger
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01.08.2025ANSCHÜTZ + CompanyKraftstoffpreise im Juli: Steuervorteil für Diesel schmilzt dahin
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24.07.2025ANSCHÜTZ + CompanyStartschuss für Lade-Transparenz in Deutschland: Clever Tanken zeigt erstmals Ad-hoc-Strompreise für E-Autos
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01.07.2025ANSCHÜTZ + CompanyGeopolitische Spannungen verteuern Sprit: 12-Tage-Krieg im Nahen Osten treibt Preise im Juni nach oben
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02.06.2025ANSCHÜTZ + CompanyKraftstoffpreise sinken im Mai: Super E10 so günstig wie seit Dezember nicht mehr
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02.05.2025ANSCHÜTZ + CompanyTrotz Ölpreisrutsch: Spritpreise sinken im April kaum
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01.04.2025ANSCHÜTZ + CompanyKraftstoffpreise im März im Sinkflug
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03.03.2025ANSCHÜTZ + CompanyKraftstoffpreise im Februar trotz fallendem Ölpreis gestiegen
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03.02.2025ANSCHÜTZ + CompanyAuswertung von Clever Tanken: Benzinpreise auf 6- und Dieselpreise auf 9-Monatshoch
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02.01.2025ANSCHÜTZ + CompanyKraftstoffpreise im Jahr 2024: Wo und wann Autofahren besonders teuer war
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02.12.2024ANSCHÜTZ + CompanyDiesel legt zu, Benzin leicht günstiger: Die Tankpreise von Clever Tanken für November
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04.11.2024ANSCHÜTZ + CompanyFünfmonatige Talfahrt gestoppt: Kraftstoffpreise ziehen im Oktober wieder an
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Spritpreise sprengen im September alle Rekorde

Spritpreise sprengen im September alle Rekorde

Emittent / Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company / Schlagwort(e): Monatszahlen/Sonstiges
Spritpreise sprengen im September alle Rekorde

01.10.2026 / 11:15 CET/CEST
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


PRESSEMITTEILUNG www.clever-tanken.de

Für Interviewwünsche oder detaillierte regionale Daten zur Benzinpreisentwicklung in den 20 größten deutschen Städten kontaktieren Sie bitte die PR-Agentur.
Eine Infografik in hoher Auflösung sowie weitere Informationen stehen unter nachfolgendem Link zum Download bereit:
bit.ly/Press-Kit_Clever-Tanken

 

Spritpreise sprengen im September alle Rekorde

  • Auswertung von Clever Tanken: Super E10 rund 13 Cent, Diesel rund 17 Cent teurer als im August
  • Super E10 und Diesel erreichen höchste Monatswerte seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen vor 13 Jahren

Nürnberg, 1. Oktober 2026. Die Kraftstoffpreise in Deutschland sprengten im September alle bisherigen Rekorde. Bundesweit kostete ein Liter Super E10 im Monatsdurchschnitt rund 2,2797 Euro und damit etwa 13 Cent mehr als im August (2,1488 Euro). Noch stärker verteuerte sich Diesel: Für einen Liter zahlten Autofahrende im Schnitt 2,4000 Euro und damit rund 17 Cent mehr als im Vormonat (2,2266 Euro). „Super E10 und Diesel waren im September so teuer wie in keinem Monat seit Beginn unserer systematischen Aufzeichnungen im September 2013“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken.

Vier Tankfüllungen mit jeweils 60 Litern Super E10 kosteten im September bundesweit durchschnittlich rund 547,13 Euro. Gegenüber August (515,71 Euro) summierte sich die Mehrbelastung auf etwa 31,42 Euro. Im Jahresvergleich wird der Anstieg noch deutlicher: Im Vergleich zu September 2025 zahlten Autofahrende für dieselbe Kraftstoffmenge rund 149,30 Euro mehr.

Und auch beim Diesel mussten Autofahrende nochmals deutlich tiefer in die Tasche greifen. Für vier Tankfüllungen à 60 Liter zahlten Autofahrende im September im Schnitt rund 576,00 Euro. Das waren etwa 41,62 Euro mehr als im August und rund 196,18 Euro mehr als im September 2025.
 

Geopolitische Lage im Nahen Osten bleibt bestimmendes Thema:
Gründe für die Preisentwicklung im September

 

Im September blieb der Iran-Krieg der entscheidende Preistreiber an den Rohölmärkten – und damit auch an den hiesigen Tankstellen. Neben der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus verschärften die Angriffe der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz auf die Energieinfrastruktur Saudi-Arabiens die bereits angespannte Versorgungslage im Nahen Osten. Das Königreich ist der weltweit größte Rohölexporteur und damit von zentraler Bedeutung für die globale Versorgung. Die zeitweise Stilllegung einer wichtigen saudischen Ölpipeline verstärkte zusätzlich die Befürchtungen vor Versorgungsengpässen auf dem Weltmarkt.

Zusätzlichen Auftrieb erhielten die Notierungen durch die Entscheidung der OPEC+, ihre Produktionsziele im Oktober nicht weiter anzuheben, sowie durch höhere Rohöleinkäufe chinesischer Raffinerien. So stieg der Preis für ein Barrel (159 Liter) der für Deutschland wichtigen Nordseesorte Brent von rund 95 US-Dollar zu Monatsbeginn auf knapp 109 US-Dollar Mitte September. Anschließend gab der Preis unter teils deutlichen Schwankungen wieder nach und lag gegen Monatsende bei rund 98 US-Dollar.

Für die zwischenzeitliche Entspannung sorgten Hoffnungen auf eine diplomatische Annäherung zwischen den USA und dem Iran. Preisdämpfend wirkte zudem die Ankündigung Saudi-Arabiens, die nach Drohnenangriffen stillgelegte Ost-West-Pipeline innerhalb weniger Tage schrittweise wieder in Betrieb zu nehmen. Über diese Pipeline kann Rohöl vom Persischen Golf zum Roten Meer transportiert werden, ohne die weitgehend blockierte Straße von Hormus passieren zu müssen.

Gegen Monatsende erhielten die Notierungen jedoch einen erneuten Auftrieb, nachdem die USA einen iranischen Vorschlag zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus zurückgewiesen hatten. Damit bekamen die Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung des Konflikts einen weiteren Dämpfer.

„Der September hat erneut gezeigt, wie stark der Ölmarkt derzeit von geopolitischen Risiken geprägt ist“, sagt Steffen Bock. „Nachrichten über mögliche Lieferausfälle haben die Notierungen teils kräftig nach oben getrieben. Umgekehrt haben bereits Signale für eine Entspannung der Versorgungslage oder diplomatische Fortschritte ausgereicht, um die Preise wieder deutlich sinken zu lassen.“
 

Diesel im September 12 Cent teuer als Benzin 
 

Auch im September kam der steuerliche Vorteil von Diesel nicht bei den Autofahrenden an. Zwar liegt die Energiesteuer auf Diesel derzeit 18,41 Cent je Liter unter der von Benzin, dennoch war Diesel im Monatsdurchschnitt rund 12,03 Cent teurer als Super E10.

Im Vergleich zum August hat sich die Preisrelation damit um rund 4,25 Cent zulasten von Diesel verschoben.
 

Die günstigsten und teuersten Tanktage im September
 

Der günstigste Tanktag für beide Kraftstoffsorten war im vergangenen Monat der 1. September. An diesem Dienstag kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt rund 2,2000 Euro und ein Liter Diesel rund 2,2510 Euro.

Der teuerste Tanktag für Super E10 war Mittwoch, der 16. September. Ein Liter kostete an diesem Tag im bundesweiten Durchschnitt 2,3270 Euro.  Diesel war mit 2,4810 Euro am Donnerstag, dem 17. September, am teuersten.
 

Städteranking im September:
Super 
E10 in München, Diesel in Nürnberg am günstigsten –
Leipzig und Dresden am teuersten

 

Unter den 20 größten deutschen Städten war München im September erneut die günstigste Super-E10-Tankstadt. Autofahrende zahlten hier im Monatsdurchschnitt 2,2227 Euro pro Liter. Nürnberg folgte mit 2,2253 Euro auf Platz zwei, Stuttgart mit 2,2418 Euro auf Platz drei. Stuttgart gehört damit zum sechsten Mal in Folge zu den drei günstigsten Super-E10-Tankstädten.

Die teuerste Super-E10-Tankstadt war dagegen Leipzig. Dort kostete der Liter im Durchschnitt 2,3119 Euro. Auf den Plätzen zwei und drei lagen Hannover mit 2,3094 Euro und Dresden mit 2,3085 Euro.

Der Preisunterschied machte sich bei mehrmaligem Tanken deutlich bemerkbar: Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten in Leipzig durchschnittlich 554,86 Euro und damit 21,41 Euro mehr als in München.

In der Kategorie der günstigsten Diesel-Tankstädte belegte Nürnberg zum dritten Mal in Folge den ersten Platz. Im Monatsdurchschnitt kostete der Liter hier 2,3775 Euro. Damit zählt die Stadt bereits zum fünften Mal nacheinander zu den Top drei dieser Kategorie. Auf Platz zwei folgte im September erneut München mit 2,3826 Euro pro Liter. Bielefeld erreichte mit 2,3853 Euro den dritten Platz.

Die teuerste Diesel-Tankstadt war im vergangenen Monat Dresden mit einem Durchschnittspreis von 2,4310 Euro pro Liter. Damit gehört die sächsische Landeshauptstadt seit neun Monaten in Folge zu den drei teuersten Dieselstandorten Deutschlands. Auf den Plätzen zwei und drei folgten im September Hannover mit 2,4220 Euro und Dortmund mit 2,4157 Euro.

 

Ausblick für Oktober:
Tankrabatt bringt Entlastung – aber nicht um jeden Preis

 

Auch im Oktober werden die Kraftstoffpreise voraussichtlich stark von den Rohölpreisen abhängen, die seit sieben Monaten maßgeblich von der Entwicklung des Iran-Konflikts und der Situation an den wichtigen Transportwegen im Nahen Osten beeinflusst werden. Eine ausbleibende Einigung zwischen den USA und dem Iran sowie weitere politische oder militärische Eskalationen könnten die Notierungen erneut in die Höhe treiben.

Für Entlastung könnten hingegen eine Beruhigung des Konflikts und stabilere Transportwege sorgen. So hat Saudi-Arabien zuletzt einen Teil seiner Öltransporte über die Ost-West-Pipeline wieder aufgenommen, die eine wichtige Alternative zur Straße von Hormus darstellt. Ein zusätzlicher Unsicherheitsfaktor bleibt allerdings die Nachfrage. Zwar rechnet die Internationale Energieagentur (IEA) für das Gesamtjahr 2026 mit einem Rückgang der weltweiten Ölnachfrage um durchschnittlich 2,5 Millionen Barrel pro Tag, doch deuten aktuelle Marktsignale auf eine kurzfristig robuste Nachfrage hin.

Für Autofahrerinnen und Autofahrer in Deutschland kommt ab dem heutigen 1. Oktober ein weiterer Faktor hinzu: der Tankrabatt der Bundesregierung. Bis zum Jahresende wird die Energiesteuer auf Benzin und Diesel um rund 14 Cent pro Liter gesenkt. Einschließlich Mehrwertsteuer ergibt sich daraus eine rechnerische Entlastung von bis zu 17 Cent. „Der Tankrabatt ist schnell umsetzbar, wirkt in der Breite und kommt unmittelbar bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern an“, sagt Steffen Bock. „Er kann die hohen Kraftstoffpreise für drei Monate spürbar abfedern. Er ändert aber nichts an ihren Ursachen – und spätestens mit seinem Auslaufen zum Jahreswechsel fällt diese Entlastung wieder weg.“

Kritisch bewertet Steffen Bock hingegen weiterhin die seit April geltende 12-Uhr-Regel, nach der Tankstellen ihre Preise nur einmal täglich erhöhen dürfen. Nach Beobachtungen von Clever Tanken hat die Regel das allgemeine Preisniveau nicht gesenkt. Stattdessen konzentriert sich die Nachfrage zunehmend auf den Vormittag, während die Preiserhöhungen um 12 Uhr teilweise besonders kräftig ausfallen. Zugleich sind die über den Tag verteilten günstigen Tankzeitfenster weitgehend verschwunden. „Die 12-Uhr-Regel hat das Tanken nicht günstiger gemacht, sondern vor allem den Tagesverlauf der Preise verändert“, kritisiert Bock. „Für viele Berufstätige ist das besonders ärgerlich, weil sie die günstigeren Preise am Vormittag kaum nutzen können.“
 

Spartipps:
So holen Autofahrer das Beste aus dem Tankrabatt heraus

 

Steffen Bock rät Autofahrenden zunächst, nicht darauf zu setzen, dass die Entlastung durch den Tankrabatt bereits heute überall vollständig an den Zapfsäulen ankommt. Der Kraftstoff, der sich zu diesem Zeitpunkt noch in den Tanks der Tankstellen befindet, wurde in der Regel noch zum höheren Steuersatz aus den Raffinerien oder Großtanklagern ausgeliefert. „Wer noch genügend Kraftstoff im Tank hat, sollte deshalb nach Möglichkeit erst am 2. oder 3. Oktober tanken. Erfahrungsgemäß dürfte sich der Steuereffekt bis dahin weitgehend im Markt niedergeschlagen haben“, so Bock.

Entscheidend bleibt zudem die Uhrzeit. Nach Beobachtungen von Clever Tanken liegen die Preise seit Einführung der 12-Uhr-Regel vormittags häufig deutlich niedriger und steigen um 12 Uhr sprunghaft an. „Wer zeitlich flexibel ist, sollte möglichst kurz vor dem Mittag tanken. Dann sind die Preise oft am niedrigsten, bevor sie um 12 Uhr teils deutlich angehoben werden“, empfiehlt Bock. „Und wie bisher gilt: Vor dem Tanken unbedingt die Preise vergleichen. Gerade bei den derzeit hohen Kraftstoffpreisen können sich die Unterschiede zwischen den Tankstellen erheblich summieren.“


 

Über Clever Tanken

Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit dem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrerinnen und Autofahrer in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert.

Der App-Bereich Clever Laden ergänzt das Angebot seit 2018 um Services rund um das Laden von E-Fahrzeugen. Nach einem Update im Juli 2025 lassen sich hier erstmals in Deutschland auch die Preise für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen und melden. Dank der Partnerschaft mit dem Berliner Technologieunternehmen Cariqa ist seit August 2026 zudem das direkte Starten und Bezahlen von Ladevorgängen zu Betreiberpreisen möglich. So schafft Clever Tanken mehr Transparenz an öffentlichen Ladesäulen und baut sein Informationsangebot in Richtung Elektromobilität konsequent aus.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich circa acht Millionen Mal aufgerufen, die Apps circa 27 Millionen Mal. (Durchschnittswerte der letzten 12 Monate; Quellen: Google Analytics und Google Firebase / Stand: Juli 2026).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden.

  

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Ansprechpartnerin: Nadine Anschütz

Im Ludwigpalais – Ludwigstraße 8
80539 München
 
T: +49 89 9622 8981
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Geschäftsführer: Steffen Bock


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Städteranking der Spritkosten für September 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

Städteranking der Spritkosten für September 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken



Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im September 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im September 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken









 



Veröffentlichung einer Mitteilung, übermittelt durch EQS Group.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Super E10 war im August so teuer wie nie

Super E10 war im August so teuer wie nie

Emittent / Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company / Schlagwort(e): Monatszahlen/Sonstiges
Super E10 war im August so teuer wie nie

01.09.2026 / 11:19 CET/CEST
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PRESSEMITTEILUNG www.clever-tanken.de

 

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Super E10 war im August so teuer wie nie
 

  • Auswertung von Clever Tanken: Super E10 im August rund 7 Cent, Diesel rund 15 Cent teurer als im Juli
  • Teuerster Super-E10-Tankmonat seit Start der systematischen Aufzeichnungen von Clever Tanken im September 2013
 

Nürnberg, 1. September 2026. Super E10 war im August so teuer wie nie zuvor seit Beginn der systematischen Aufzeichnungen des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken im September 2013. Im bundesweiten Monatsdurchschnitt kostete ein Liter rund 2,1488 Euro und damit rund 7 Cent mehr als im Juli (2,0817 Euro). Noch härter traf es Dieselfahrer: Für einen Liter zahlten sie im August im Schnitt 2,2266 Euro. Das waren rund 15 Cent mehr als im Vormonat (2,0795 Euro).

Wer im August viermal 60 Liter Super E10 tankte, gab dafür im bundesweiten Durchschnitt rund 515,71 Euro aus. Das waren etwa 16,10 Euro mehr als im Juli. Im Jahresvergleich fiel der Aufschlag noch deutlich höher aus. Für dieselbe Menge mussten Autofahrende rund 118,90 Euro mehr bezahlen als im August 2025.

Noch stärker stiegen die Kosten für Diesel: Vier Tankfüllungen à 60 Liter schlugen im August durchschnittlich mit rund 534,38 Euro zu Buche. Das waren etwa 35,30 Euro mehr als im Vormonat und rund 156,70 Euro mehr als im August 2025. 

 

Iran-Krieg, Rheinpegel und Sommerferien:
Gründe für die Preisentwicklung im August

„Der Rohölmarkt hat im August ziemlich genau vorgegeben, wohin die Reise an den Zapfsäulen geht: Erst wurden Benzin und Diesel günstiger, dann deutlich teurer und zum Monatsende setzte wieder eine leichte Entspannung ein“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken.

Tatsächlich entwickelten sich die Kraftstoffpreise im August in weiten Teilen parallel zu den Rohölnotierungen. Dabei schwankten die Preise an den internationalen Märkten erheblich: So fiel der Preis für die für Deutschland wichtige Nordseesorte Brent Anfang August zeitweise auf rund 79 US-Dollar je Barrel (159 Liter), bevor er am 20. August auf rund 94 US-Dollar stieg. Damit betrug die Spanne zwischen Monatstief und -hoch rund 15 US-Dollar beziehungsweise gut 19 Prozent.

Verantwortlich für den zwischenzeitlich kräftigen Preisanstieg waren vor allem die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten. Die zu Monatsbeginn vorherrschenden Hoffnungen auf eine schnelle Einigung im Iran-Krieg und eine Normalisierung der Öltransporte durch die Straße von Hormus zerschlugen sich im Monatsverlauf zunehmend. Die wichtige Handelsroute blieb somit weiterhin eingeschränkt. Zugleich drohten die USA dem Iran und dessen Handelspartnern mit weiteren Sanktionen. Die Sorge vor länger anhaltenden Lieferstörungen und möglichen Angebotsausfällen trieb die Rohölpreise daraufhin deutlich nach oben.

Dem standen jedoch auch mehrere preisdämpfende Faktoren gegenüber. So erhöhte das Ölkartell OPEC+ erneut seine Förderquoten und schürte damit die Erwartungen an ein größeres Ölangebot. Gleichzeitig senkten sowohl die Internationale Energieagentur (IEA) als auch die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ihre Prognosen für die weltweite Ölnachfrage beziehungsweise deren Wachstum.

Gegen Monatsende verstärkten neue diplomatische Bemühungen um eine Öffnung der Straße von Hormus sowie steigende US-Rohölreserven den Abwärtsdruck auf die Notierungen. Nach erneuten Militärschlägen zwischen den USA und dem Iran stieg der Brent-Preis am letzten Tag des Monats jedoch wieder auf rund 91 US-Dollar.

Neben der Entwicklung der Rohölpreise wirkten im August auch saisonale und deutschlandspezifische Faktoren auf die Kraftstoffpreise. Bis weit in den Monat hinein waren in zahlreichen Bundesländern Sommerferien, wodurch die Nachfrage nach Benzin und Diesel hoch blieb.

Für zusätzlichen Auftrieb bei den Kraftstoffpreisen sorgte das anhaltende Niedrigwasser im Rhein. Aufgrund der historisch niedrigen Pegelstände konnten Güterschiffe zeitweise nur rund 20 Prozent ihrer üblichen Ladung transportieren. Dadurch verteuerte sich insbesondere in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Hessen die Versorgung mit Mineralölprodukten. Diese Regionen sind in besonderem Maße auf den Rhein als Transportweg und auf die Belieferung regionaler Tanklager angewiesen. Ausfälle lassen sich aufgrund begrenzter Kapazitäten von Bahn und Lkw sowie hoher Transportkosten nur eingeschränkt durch andere Lieferwege ausgleichen. Zwar ließen Regenfälle ab der dritten Augustdekade die Pegel leicht steigen, doch eine nachhaltige Entspannung war bis zum Monatsende nicht in Sicht.
 

Diesel im August 8 Cent teuer als Benzin

Obwohl die Energiesteuer auf Diesel derzeit 18,41 Cent je Liter unter der auf Benzin liegt, spiegelte sich dieser Vorteil im August an den Zapfsäulen nicht wider.

Im Gegenteil: Im Monatsdurchschnitt kostete ein Liter Diesel rund 7,78 Cent mehr als ein Liter Super E10. Damit hat sich die Preisrelation gegenüber dem Vormonat um rund 8 Cent zulasten von Diesel verschoben. Im Juli hatte Diesel noch durchschnittlich 0,22 Cent weniger als Super E10 gekostet.

  

Die günstigsten und teuersten Tanktage im August

Der günstigste Tanktag für beide Kraftstoffsorten war im vergangenen Monat der 9. August. An diesem Sonntag kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt rund 2,0740 Euro und ein Liter Diesel rund 2,1410 Euro.

Der teuerste Tanktag war hingegen – ebenfalls für Super E10 und Diesel – Sonntag, der 23. August. An diesem Tag kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt rund 2,2050 Euro und ein Liter Diesel 2,3010 Euro. 

 

Städteranking im August:
Super 
E10 in Dresden zum dritten Mal in Folge am teuersten

Den Titel der günstigsten Super-E10-Tankstadt unter den 20 größten deutschen Städten gewann im August München. In der Isarmetropole kostete der Liter Super E10 im Durchschnitt 2,1160 Euro. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Stuttgart (2,1175 Euro) und Mannheim (2,1273 Euro).

Die teuerste Super-E10-Tankstadt wurde hingegen zum dritten Mal in Folge Dresden. Hier kostete der Liter im Monatsdurchschnitt rund 2,1895 Euro. Die Plätze zwei und drei belegten Köln (2,1883 Euro) und Frankfurt am Main (2,1768 Euro).

Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten in Dresden somit durchschnittlich 525,48 Euro und damit 17,64 Euro mehr als in München.

In der Kategorie der günstigsten Diesel-Tankstädte sicherte sich Nürnberg erneut den ersten Platz. Pro Liter zahlten Autofahrende hier im Monatsdurchschnitt 2,1944 Euro. Damit schaffte es Nürnberg zum vierten Mal in Folge unter die Top drei in dieser Kategorie. Die Plätze zwei und drei belegten im August München (2,2074 Euro) und Stuttgart (2,2133 Euro).

An der Spitze der teuersten Diesel-Tankstädte stand im vergangenen Monat Wuppertal (2,2943 Euro), gefolgt von Dresden (2,2754 Euro) und Köln (2,2625 Euro). Damit zählt Dresden seit acht Monaten in Folge zu den drei teuersten Dieselstandorten Deutschlands.

 

Ausblick für September 

„Für September spricht vieles für einen weiterhin nervösen Ölmarkt – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Kraftstoffpreise“, sagt Steffen Bock.  Solange es keine belastbare Lösung für die Straße von Hormus gibt, könne laut ihm jede politische oder militärische Eskalation neue Preissprünge auslösen.

Für zusätzliche Unsicherheit sorgt zudem die Zukunft der OPEC. Denn nach dem Austritt der Vereinigten Arabischen Emirate prüft laut jüngsten Medienberichten nun auch Venezuela einen Rückzug aus dem Ölkartell. Venezuela zählt zu den Gründungsstaaten der OPEC und verfügt über die größten nachgewiesenen Erdölvorkommen weltweit. Zugleich gibt es Anzeichen für Unzufriedenheit des Mitgliedsstaates Irak. Sollte der Zusammenhalt der Produzentengruppe weiter bröckeln, könnte dies ihre Fähigkeit schwächen, das weltweite Ölangebot und damit die Preise zu steuern.

Neben diesen internationalen Einflussfaktoren bleibt auch die Versorgungssituation in Deutschland ein Risiko für die Kraftstoffpreise. „Das anhaltende Niedrigwasser des Rheins kann Benzin und Diesel hierzulande zusätzlich verteuern. Einen klaren Trend nach oben oder unten sehe ich deshalb derzeit nicht“, resümiert Steffen Bock.

 

Spartipps

Steffen Bock rät Autofahrerinnen und Autofahrern, die Kraftstoffpreise vor jeder Tankfüllung per App, Navigationssystem oder online zu vergleichen. Seit der Einführung der Tankpreisbremse zahlt sich zudem der richtige Zeitpunkt noch stärker aus. Wer möglichst kurz vor der täglichen Preisanhebung um 12 Uhr tankt, kann in der Regel am meisten sparen.

Außerdem gilt, Autobahntankstellen zu jeder Tageszeit möglichst zu meiden. Denn abseits der Autobahnen sind Benzin und Diesel aufgrund des stärkeren Wettbewerbs häufig deutlich günstiger.

 

 

Über Clever Tanken

Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit dem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrerinnen und Autofahrer in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert.

Der App-Bereich Clever Laden ergänzt das Angebot seit 2018 um Services rund um das Laden von E-Fahrzeugen. Nach einem Update im Juli 2025 lassen sich hier erstmals in Deutschland auch die Preise für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen und melden. Dank der Partnerschaft mit dem Berliner Technologieunternehmen Cariqa ist seit August 2026 zudem das direkte Starten und Bezahlen von Ladevorgängen zu Betreiberpreisen möglich. So schafft Clever Tanken mehr Transparenz an öffentlichen Ladesäulen und baut sein Informationsangebot in Richtung Elektromobilität konsequent aus.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich circa acht Millionen Mal aufgerufen, die Apps circa 27 Millionen Mal. (Durchschnittswete der letzten 12 Monate; Quellen: Google Analytics und Google Firebase / Stand: Juli 2026).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden.

 

 

Pressekontakt
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Ansprechpartnerin: Nadine Anschütz
Im Ludwigpalais – Ludwigstraße 8
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T: +49 89 9622 8981
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Unternehmenskontakt
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Geschäftsführer: Steffen Bock
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90562 Heroldsberg
 
 

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Städteranking der Spritkosten für August 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

Städteranking der Spritkosten für August 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im August 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken
Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im August 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

 



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Schluss mit dem App-Chaos an der Ladesäule: Clever Tanken und Cariqa vereinfachen das Laden von E-Autos

Emittent / Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company / Schlagwort(e): Kooperation/Markteinführung
Schluss mit dem App-Chaos an der Ladesäule: Clever Tanken und Cariqa vereinfachen das Laden von E-Autos

27.08.2026 / 13:49 CET/CEST
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Schluss mit dem App-Chaos an der Ladesäule:
Clever Tanken und Cariqa vereinfachen das Laden von E-Autos

 

  • Mehr Wettbewerb, einfachere Nutzung: Clever Tanken baut App-Bereich „Clever Laden“ zur Ladeplattform aus
  • Aufschläge durch Zwischenhändler entfallen: Kooperation mit Cariqa macht direkte Betreiberpreise verfügbar
  • Einfache Suche und Preisvergleiche: Schnell wachsendes Netzwerk von Ladepunkten sorgt für mehr Transparenz
  • Nutzer können Ladevorgänge direkt in der App starten, bezahlen und von dynamischen Tarifen profitieren
  • Mehrere Lade-Apps und Ladekarten werden in vielen Fällen überflüssig
 
Nürnberg, 27. August 2026. Wer sein Elektroauto öffentlich laden möchte, muss heute oft zwischen verschiedenen Lade-Apps, Ladekarten und Tarifen wechseln. Preisvergleiche sind mühsam und direkte Betreiberpreise selten. Genau hier setzt Clever Tanken an. Der Verbraucherinformationsdienst baut seinen App-Bereich „Clever Laden“ zur Ladeplattform aus. Dank einer Kooperation mit dem Berliner Technologie-Start-up Cariqa können Nutzer nicht mehr nur öffentlich zugängliche Ad-hoc-Ladesäulen suchen und deren Preise anbieterübergreifend vergleichen, sondern ab sofort auch Ladevorgänge direkt in der App starten und bezahlen – zu direkten Betreiberpreisen und mit Zugang zu dynamischen Tarifen

„Seit 1999 hilft Clever Tanken Millionen Autofahrerinnen und Autofahrern in Deutschland dabei, die günstigste Tankstelle in ihrer Umgebung zu finden. Mit ‚Clever Laden‘ haben wir dieses Prinzip seit 2018 auf das öffentliche Laden von E-Autos übertragen. Durch die Partnerschaft mit Cariqa entwickeln wir diesen App-Bereich konsequent weiter: Aus einer reinen Plattform für Preisvergleiche wird eine Ladeplattform. Nutzer können Ad-hoc-Ladevorgänge, also das spontane Laden ohne Vertrag, künftig direkt aus der App starten und bezahlen. Gleichzeitig sorgen direkte Betreiberpreise und ein schnell wachsendes Netzwerk von angebundenen Ladepunkten für deutlich mehr Transparenz im Markt“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken.

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Vom Preisvergleich zur Ladeplattform:
Die Vorteile für Autofahrende und Ladepunktbetreiber

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Bislang basierten die Preisinformationen in „Clever Laden“ auf Daten aus verschiedenen verfügbaren Quellen sowie auf Meldungen von Nutzerinnen und Nutzern. Eine flächendeckende Abbildung des Marktes war jedoch kaum möglich, da Ad-hoc-Preise nicht zentral erfasst werden und viele Betreiber ihre Tarife nicht systematisch bereitstellen. Darüber hinaus konnten Nutzer zwar bereits spontane Ladevorgänge anhand der ausgewiesenen Ad-hoc-Preise planen, doch mussten sie den Ladevorgang nach der Auswahl einer Ladesäule über das Bezahlsystem an der Ladestation oder über eine andere App freischalten und abrechnen.

Das ändert sich durch die Integration der API-basierten Zahlungslösung „Cariqa Connect“. Denn über sie kann „Clever Laden“ auf die direkten Preise der angeschlossenen Ladestationsbetreiber zugreifen sowie Lade- und Bezahlvorgänge direkt innerhalb der eigenen Anwendung ermöglichen.

Die Kooperation eröffnet auch Ladepunktbetreibern neue Möglichkeiten. Statt ihre Tarife ausschließlich über klassische Roaming-Netzwerke anzubieten, können sie ihre Preise künftig direkt über Cariqa in „Clever Laden“ bereitstellen. Aufschläge durch Zwischenhändler entfallen so. Zugleich können die Betreiber ihre Preisgestaltung selbst steuern. Darüber hinaus erlangen auch kleinere Anbieter eine größere Sichtbarkeit für ihre Ladeinfrastruktur.

„Bei der Entwicklung von Cariqa hatten wir ein Ziel: Das Laden und Bezahlen von Elektrofahrzeugen muss deutlich einfacher, transparenter und fairer funktionieren. Statt nur eine weitere Lade-App zu entwickeln, wollten wir die grundlegende Infrastruktur des Marktes verändern und es Ladestationsbetreibern ermöglichen, ihre Energie direkt an Fahrerinnen und Fahrer zu verkaufen. Genau das ermöglichen wir nun auch durch die Partnerschaft mit Clever Tanken“, sagt Tamara Ciullo, Mitgründerin von Cariqa.

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Dynamische Tarife eröffnen neue Möglichkeiten
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Ladepunktbetreiber können ihre Preise flexibel gestalten, etwa mit Tag- und Nachttarifen oder mit Smart Pricing, das die Preise stundengenau anhand der erwarteten Nachfrage an jeder Station festlegt. In ruhigen Zeiten können Rabatte das Laden attraktiver machen, in Stoßzeiten kann ein Aufschlag gelten.

Unabhängig vom gewählten Modell werden die Preise bis zu eine Woche im Voraus festgelegt. So sehen Fahrende sie rechtzeitig in der App und können ihr Laden nach den günstigsten Zeitfenstern planen. Und weil „Clever Laden“ die Preise der Betreiber unverändert weitergibt, entstehen keine Aufschläge durch Zwischenhändler.

Steffen Bock: „Wir sehen großes Potenzial darin, den Markt für das öffentliche Laden von E-Fahrzeugen transparenter und fairer zu gestalten. Mit der Integration von ‚Cariqa Connect‘ entwickelt sich ‚Clever Laden‘ von einer reinen Vergleichsplattform zu einer zentralen Anlaufstelle für die Suche, den Preisvergleich, den Start und die Bezahlung öffentlicher Ad-hoc-Ladevorgänge.“



Über Clever Tanken
Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit dem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrerinnen und Autofahrer in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert.

Der App-Bereich Clever Laden ergänzt das Angebot seit 2018 um Services rund ums elektrische Laden von E-Fahrzeugen. Nach einem Update im Juli 2025 lassen sich hier erstmals in Deutschland auch die Preise für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen und melden. Dank der Partnerschaft mit dem Berliner Technologieunternehmen Cariqa ist seit August 2026 zudem das direkte Starten und Bezahlen von Ladevorgängen zu Betreiberpreisen möglich. So schafft Clever Tanken mehr Transparenz an öffentlichen Ladesäulen und baut sein Informationsangebot in Richtung Elektromobilität konsequent aus.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich circa acht Millionen Mal aufgerufen, die Apps circa 27 Millionen Mal. (Durchschnittswete der letzten 12 Monate; Quellen: Google Analytics und Google Firebase / Stand: Juli 2026).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden.
 

  

Pressekontakt
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Public Relations
Ansprechpartnerin: Nadine Anschütz
Im Ludwigpalais – Ludwigstraße 8
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T: +49 89 9622 8981
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Über Cariqa
Cariqa ist die direkte Zahlungsinfrastruktur für das Laden von Elektrofahrzeugen. Das Unternehmen mit Sitz in Berlin verbindet Ladepunktbetreiber direkt mit Fahrenden, egal wo sie laden: in Apps, im Fahrzeug oder über Routenplaner. Betreiber behalten die volle kommerzielle Kontrolle über ihr Netz, und die Zahlungen fließen direkt an sie. Cariqa arbeitet mit Ladepunktbetreibern wie Pfalzwerke, EWE Go, Qwello, enercity, Mer, TEAG Mobil und CITYWATT zusammen und bietet Fahrenden an diesen Netzen Preise direkt vom Betreiber.

Cariqa Connect, das Integrationsprodukt des Unternehmens für Laden und Zahlung in App und auf Drittanbieter-Plattformen, ist unter anderem bei HERE Technologies, A Better Routeplanner, Chargeprice und Eco-Movement im Einsatz. Weitere Informationen unter: cariqa.com.

 

Unternehmenskontakt
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10115 Berlin

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Laden wird jetzt clever: Der App-Bereich „Clever Laden“ von Clever Tanken macht das öffentliche Laden seit Ende August 2026 einfacher. E-Autofahrer können Ladepunkte suchen, Preise vergleichen sowie direkt in der App laden und bezahlen – zu direkten Betreiberpreisen und mit Zugang zu dynamischen Tarifen. © infoRoad GmbH, Clever Tanken / Michael Reichel

Laden wird jetzt clever: Der App-Bereich „Clever Laden“ von Clever Tanken macht das öffentliche Laden seit Ende August 2026 einfacher. E-Autofahrer können Ladepunkte suchen, Preise vergleichen sowie direkt in der App laden und bezahlen – zu direkten Betreiberpreisen und mit Zugang zu dynamischen Tarifen. © infoRoad GmbH, Clever Tanken / Michael Reichel

 
Laden zum Betreiberpreis: Seit Ende August 2026 zeigt „Clever Laden“ E-Autofahrern nicht nur, wo sie laden können und was es kostet. Über die Kooperation mit Cariqa können sie den Ladevorgang direkt in der App starten und bezahlen – ohne Aufschläge durch Zwischenhändler und mit Zugang zu dynamischen Tarifen. © infoRoad GmbH, Clever Tanken / Michael Reichel
Laden zum Betreiberpreis: Seit Ende August 2026 zeigt „Clever Laden“ E-Autofahrern nicht nur, wo sie laden können und was es kostet. Über die Kooperation mit Cariqa können sie den Ladevorgang direkt in der App starten und bezahlen – ohne Aufschläge durch Zwischenhändler und mit Zugang zu dynamischen Tarifen. © infoRoad GmbH, Clever Tanken / Michael Reichel
 


Alles in einer App: Dank der Zahlungslösung „Cariqa Connect“ greift „Clever Laden“ auf die Preise der bereits angeschlossenen Ladestationsbetreiber zu. E-Autofahrer können so direkte Betreiberpreise vergleichen und ihren Ladevorgang in der App starten und bezahlen. © infoRoad GmbH, Clever Tanken / Michael Reichel
Alles in einer App: Dank der Zahlungslösung „Cariqa Connect“ greift „Clever Laden“ auf die Preise der bereits angeschlossenen Ladestationsbetreiber zu. E-Autofahrer können so direkte Betreiberpreise vergleichen und ihren Ladevorgang in der App starten und bezahlen. © infoRoad GmbH, Clever Tanken / Michael Reichel


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Iran-Krieg, Rheinpegel und Sommerferien treiben die Kraftstoffpreise im Juli wieder über 2-Euro-Marke

Iran-Krieg, Rheinpegel und Sommerferien treiben die Kraftstoffpreise im Juli wieder über 2-Euro-Marke

Emittent / Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company / Schlagwort(e): Monatszahlen/Sonstiges
Iran-Krieg, Rheinpegel und Sommerferien treiben die Kraftstoffpreise im Juli wieder über 2-Euro-Marke

03.08.2026 / 11:18 CET/CEST
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20 größten deutschen Städten kontaktieren Sie bitte die PR-Agentur.

 

Eine Infografik in hoher Auflösung sowie weitere Informationen stehen unter nachfolgendem Link zum Download bereit: bit.ly/Press-Kit_Clever-Tanken

 

 

Iran-Krieg, Rheinpegel und Sommerferien treiben die Kraftstoffpreise im Juli wieder über 2-Euro-Marke 

  • Auswertung von Clever Tanken: Super E10 im Juli rund 23 Cent, Diesel rund 28 Cent teurer als im Juni

 

Nürnberg, 3. August 2026. Der Abwärtstrend an den Zapfsäulen ist vorerst gestoppt. Nach zwei Monaten sinkender Preise für Super E10 und Diesel haben diese im Juli wieder stark angezogen – und die 2-Euro-Marke deutlich übersprungen. Das geht aus aktuellen Berechnungen des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken hervor. Demnach kostete ein Liter Super E10 im Juli im bundesweiten Monatsdurchschnitt 2,0817 Euro. Damit verteuerte sich der Kraftstoff gegenüber Juni (1,8512 Euro) um rund 23 Cent. Noch stärker fiel das Plus bei Diesel aus. Der bundesweite Durchschnittspreis lag im Juli bei 2,0795 Euro je Liter und damit rund 28 Cent über dem Vormonatswert (1,7966 Euro).

Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten Autofahrerinnen und Autofahrer im Juli durchschnittlich rund 499,61 Euro. Das entsprach einem Plus von etwa 55,32 Euro gegenüber dem Juni. Im Vergleich zum Juli des Vorjahres mussten Autofahrende für dieselbe Kraftstoffmenge sogar rund 99,17 Euro mehr bezahlen.

Für vier Tankfüllungen à 60 Liter Diesel fielen im Juli im Durchschnitt rund 499,08 Euro an. Das waren etwa 67,90 Euro mehr als im Juni. Gegenüber Juli 2025 stiegen die Ausgaben um rund 112,22 Euro.

 

Iran-Krieg, Tankrabatt-Aus, Tankpreisbremse, Rheinpegel und Sommerferien:
Gründe für die Preisentwicklung im Juli

 

Anfang Juli schienen die Rahmenbedingungen für sinkende Kraftstoffpreise noch günstig. Nachdem sich die Lage im Nahen Osten entspannt hatte, war der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent auf rund 70 US-Dollar gefallen – der niedrigste Stand seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar. Zum Vergleich: Zeitweise hatte der Brent-Preis im Zuge des Konflikts im Tagesdurchschnitt noch Spitzen von rund 114 US-Dollar je Barrel erreicht.

„An den Zapfsäulen kam von dem Rückgang der Rohölpreise Anfang Juli jedoch kaum etwas an. Ein wesentlicher Grund dafür war, dass der auf Mai und Juni befristete Tankrabatt der Bundesregierung wie vorgesehen Ende Juni auslief. Damit fiel die staatliche Entlastung von rund 17 Cent je Liter Kraftstoff ab dem 1. Juli weg“, erläutert Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken.

Darüber hinaus begrenzt die seit April geltende Tankpreisbremse den Preiswettbewerb zwischen den Tankstellen in Deutschland und hält die durchschnittlichen Kraftstoffpreise auf einem höheren Niveau.

Zusätzlichen Kostendruck verursacht das extreme Niedrigwasser auf dem Rhein. Denn auf besonders flachen Abschnitten können Tankschiffe derzeit teilweise nur noch rund 20 Prozent ihrer üblichen Ladung aufnehmen. Um die gleiche Kraftstoffmenge wie zuvor zu transportieren, sind deshalb deutlich mehr Schiffe und Fahrten erforderlich. Das erhöht die Transportkosten erheblich.

Zu den deutschlandspezifischen Einflussfaktoren summierten sich im weiteren Monatsverlauf erneut geopolitische Risiken. Zwar versuchte die OPEC+, den Markt mit einer Ausweitung ihrer Fördermenge um 188.000 Barrel pro Tag ab August zu beruhigen. Dieser Schritt verpuffte jedoch weitgehend. Denn nur kurze Zeit später eskalierte der Konflikt zwischen den USA und dem Iran erneut. Angriffe auf Tanker in der Straße von Hormus, neue militärische Auseinandersetzungen und die Sorge vor möglichen Versorgungsengpässen ließen die Risikoprämien am Ölmarkt wieder kräftig steigen. Der Preis für ein Barrel Brent-Rohöl kletterte daraufhin bis auf rund 100 US-Dollar. Erst gegen Monatsende gaben die Notierungen wieder etwas nach, da Hoffnungen auf neue Verhandlungen zwischen Washington und Teheran aufkamen.

 

Trotz Steuerdifferenz von rund 20 Cent:
Diesel im Juli fast so teuer wie Benzin

 

Die Benzin-Diesel-Schere hat sich im Juli nahezu vollständig geschlossen. Während Super E10 im Juni noch durchschnittlich 5,46 Cent je Liter mehr kostete als Diesel, betrug der Preisunterschied im Juli nur noch 0,22 Cent. Damit schrumpfte der Preisabstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten um 5,24 Cent je Liter.

Der steuerliche Preisvorteil von Diesel ist damit praktisch aufgezehrt. Obwohl die Energiesteuer auf Diesel derzeit 18,41 Cent je Liter unter der von Benzin liegt, spiegelte sich dieser Vorteil im Juli an den Zapfsäulen kaum noch wider.

 

Die günstigsten und teuersten Tanktage im Juli

 

Der günstigste Tanktag für beide Kraftstoffsorten war im vergangenen Monat Samstag, der 4. Juli. An diesem Tag kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt rund 1,9990 Euro und ein Liter Diesel rund 1,9280 Euro. Dasselbe Preisniveau hielt Diesel auch am 5. und 6. Juli.

Die höchsten Durchschnittspreise wurden gegen Monatsende erreicht. Für Super E10 mussten Autofahrerinnen und Autofahrer am Donnerstag, dem 23. Juli, mit rund 2,1480 Euro je Liter am meisten zahlen. Diesel erreichte am Freitag, dem 31. Juli, seinen Monatshöchstwert von durchschnittlich 2,2070 Euro pro Liter.

 

Städteranking im Juli:
Super 
E10 und Diesel in Dresden zum zweiten Mal in Folge am teuersten

  

Die günstigste Super-E10-Tankstadt unter den 20 größten deutschen Städten war im Juli Stuttgart mit einem durchschnittlichen Literpreis von 2,0437 Euro. München (2,0481 Euro) und Nürnberg (2,0550 Euro) folgten im bundesweiten Preisvergleich von Clever Tanken auf den Plätzen zwei und drei.

Die teuerste Super-E10-Tankstadt war, wie bereits im Juni, Dresden mit rund 2,1188 Euro pro Liter, gefolgt von Leipzig (2,1168 Euro) und Frankfurt am Main (2,1019 Euro).

Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten in Dresden somit durchschnittlich 508,51 Euro. Das waren etwa 18,02 Euro mehr als in Stuttgart.

Nachdem Nürnberg in den beiden Vormonaten bereits jeweils Rang drei in der Kategorie der günstigsten Diesel-Tankstädte belegt hatte, übernahm die Frankenmetropole im Juli mit einem durchschnittlichen Literpreis von 2,0566 Euro die Spitzenposition. Die Plätze zwei und drei sicherten sich Stuttgart (2,0589 Euro) und Leipzig (2,0609 Euro).

Dresden stand wiederholt auch an der Spitze der teuersten Diesel-Tankstädte. Autofahrende zahlten hier durchschnittlich 2,1225 Euro je Liter. Damit gehört die Stadt inzwischen seit sieben Monaten in Folge zu den drei teuersten Dieselstandorten Deutschlands. Auf den Plätzen zwei und drei reihten sich Wuppertal (2,1076 Euro) und Frankfurt am Main (2,1059 Euro) ein.

 

Ausblick für August:
Keine Entlastung durch den Staat

 

Für den August sieht Steffen Bock bislang nur wenige Anzeichen für eine spürbare Entspannung an den Zapfsäulen. Zwar hat das Ölkartell OPEC+ am gestrigen Sonntag bereits zum sechsten Mal in Folge eine Anhebung seiner Förderquote beschlossen. Ab September soll die tägliche Fördermenge um weitere rund 188.000 Barrel steigen. Ob dadurch tatsächlich zusätzliches Rohöl auf den Weltmarkt gelangt, ist jedoch offen. Denn höhere Förderquoten bedeuten nicht automatisch höhere Fördermengen. Einige der größten Produzenten, darunter Saudi-Arabien, schöpften ihre bisherigen Quoten zuletzt nicht vollständig aus. Ein wesentlicher Grund dafür sind die anhaltenden Einschränkungen beim Transport durch die Straße von Hormus.

Wie sich die Kraftstoffpreise in den kommenden Wochen entwickeln, hängt daher vor allem von der Lage im Nahen Osten ab. „Solange der Konflikt zwischen den USA und dem Iran jederzeit erneut eskalieren kann und die Lage rund um die Straße von Hormus fragil bleibt, dürfte die geopolitische Risikoprämie auf dem Ölmarkt hoch bleiben“, erklärt Bock.

Darüber hinaus sprechen speziell auf dem deutschen Kraftstoffmarkt mehrere Faktoren gegen kurzfristige Preisrückgänge. Steffen Bock: „In der ersten Augustwoche befinden sich alle 16 Bundesländer gleichzeitig in den Sommerferien. Entsprechend hoch dürfte die Nachfrage nach Benzin und Diesel ausfallen. Gleichzeitig verteuert der historisch niedrige Rheinpegel den Transport von Mineralölprodukten weiterhin erheblich.“

Entlastung durch den Staat ist dagegen nicht zu erwarten. Sowohl Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) als auch der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) haben Ende Juli deutlich gemacht, dass trotz der zuletzt kräftig gestiegenen Rohöl- und Kraftstoffpreise eine Neuauflage des Tankrabatts nicht geplant ist. Für Pendler, Urlauber und viele Unternehmen dürfte das Tanken daher auch in den kommenden Wochen teuer bleiben.

 

Spartipps
 

Steffen Bock rät Autofahrerinnen und Autofahrern, die Kraftstoffpreise vor jeder Tankfüllung per App, Navigationssystem oder online zu vergleichen. Seit Einführung der Tankpreisbremse zahlt sich zudem der richtige Zeitpunkt noch stärker aus. Wer möglichst kurz vor der täglichen Preisanhebung um 12 Uhr tankt, kann in der Regel am meisten sparen.

Für Urlaubsfahrten empfiehlt Bock außerdem, Autobahntankstellen möglichst zu meiden. Abseits der Autobahn sind Benzin und Diesel aufgrund des stärkeren Wettbewerbs häufig deutlich günstiger.


 

Über Clever Tanken

Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH bereits im Jahr 1999 mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de Autofahrerinnen und Autofahrer in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise in der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt durch Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert.

Seit 2018 ergänzt der App-Bereich Clever Laden das Angebot um Services rund um das Laden von E-Fahrzeugen. Nach einem Update im Juli 2025 lassen hier erstmals in Deutschland auch die Preise für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen und melden.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Website wird monatlich circa acht Millionen Mal aufgerufen, die App circa 27 Millionen Mal. (Durchschnittswerte der vergangenen 12 Monate; Quellen: Google Analytics und Google Firebase / Stand: Juli 2026).

Nicht nur Verbraucherinnen und Verbraucher nutzen die Services von Clever Tanken. Auch Unternehmen wie HERE und Garmin greifen auf die Datenbank zurück und integrieren die aktuellen Kraftstoffpreise in ihre Dienste. Darüber hinaus verwenden zahlreiche Print-, Online- und Rundfunkmedien die Daten, um über günstige Tankmöglichkeiten in der jeweiligen Region zu informieren.

 

 

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Städteranking der Spritkosten für Juli 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

Städteranking der Spritkosten für Juli 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken


Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im Juli 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im Juli 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken


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Kraftstoffpreise sinken im Juni deutlich

Kraftstoffpreise sinken im Juni deutlich

Emittent / Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company / Schlagwort(e): Monatszahlen/Sonstiges
Kraftstoffpreise sinken im Juni deutlich

01.07.2026 / 09:48 CET/CEST
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PRESSEMITTEILUNG www.clever-tanken.de

Für Interviewwünsche oder detaillierte regionale Daten zur Benzinpreisentwicklung in den 20 größten deutschen Städten kontaktieren Sie bitte die PR-Agentur.
Eine Infografik in hoher Auflösung sowie weitere Informationen stehen unter nachfolgendem Link zum Download bereit:
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Kraftstoffpreise sinken im Juni deutlich

  • Auswertung von Clever Tanken: Super E10 im Juni rund 12 Cent, Diesel rund 18 Cent günstiger als im Mai

 

Nürnberg, 1. Juli 2026. Nachdem die Kraftstoffpreise bereits im Mai deutlich gesunken waren, setzte sich diese Entwicklung im Juni fort. Wie Berechnungen des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken zeigen, kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Monatsdurchschnitt 1,8512 Euro. Gegenüber Mai (1,9683 Euro) entsprach das einem Rückgang von rund 12 Cent pro Liter. Diesel verbilligte sich im selben Zeitraum noch deutlicher: Der bundesweite Durchschnittspreis lag im Juni bei 1,7966 Euro je Liter und damit rund 18 Cent unter dem Wert des Vormonats (1,9727 Euro).

Wer im Juni viermal 60 Liter Super E10 tankte, zahlte dafür durchschnittlich rund 444,29 Euro. Das waren etwa 28,10 Euro weniger als im Mai. Gegenüber dem Vorjahresmonat lagen die Ausgaben allerdings noch immer um rund 41,78 Euro höher.

Für dieselbe Menge Diesel mussten Autofahrerinnen und Autofahrer im Juni durchschnittlich 431,18 Euro bezahlen. Im Vergleich zum Vormonat entsprach das einer Ersparnis von rund 42,26 Euro. Gegenüber Juni 2025 lagen die Kosten jedoch um etwa 52,25 Euro höher.

  

Rohölpreise, Tankrabatt und Tankpreisbremse:
Gründe für die Preisentwicklung im Juni

 

Die Entwicklung der Kraftstoffpreise wurde im Juni vor allem durch die Rohölmärkte sowie den bis zum 30. Juni geltenden Tankrabatt bestimmt. Zu Monatsbeginn notierte die für Deutschland relevante Nordseesorte Brent noch bei rund 98 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Mit der Annäherung zwischen den USA und dem Iran setzte jedoch eine deutliche Trendwende ein. Das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran, die schrittweise Normalisierung des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus und die Aussicht auf ein wieder steigendes Ölangebot aus der Golfregion setzten die Rohölpreise deutlich unter Druck. Ende Juni kostete ein Barrel Brent zeitweise nur noch rund 73 US-Dollar und damit so wenig wie seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar nicht mehr.

„Neben den fallenden Rohölpreisen sorgte der bis zum 30. Juni befristete Tankrabatt für Entlastung an den Zapfsäulen. Gleichzeitig bremste jedoch die im April eingeführte Tankpreisbremse den Wettbewerb“, erklärt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken. „Während der von der Bundesregierung eingeführte Tankrabatt die Kraftstoffpreise im Mai und Juni um bis zu rund 17 Cent je Liter entlastet hat, dürfen Tankstellen infolge der Tankpreisbremse ihre Kraftstoffpreise nur noch einmal täglich um 12 Uhr anheben. Viele Anbieter kalkulieren deshalb vorsichtiger und setzen ihre Preise zur Mittagszeit tendenziell höher an, da spätere Preiserhöhungen nicht mehr möglich sind. Die anschließenden Preissenkungen im Tagesverlauf reichen dadurch häufig nicht mehr an die früher üblichen Tiefstpreise heran. Das erhöht die durchschnittlichen Kraftstoffpreise.“

 

Diesel im Juni rund 5,5 Cent günstiger als Benzin

 

Nachdem Diesel zwischen März und Mai bis zu 15,42 Cent pro Liter teurer war als Super E10, drehte sich das Verhältnis im Juni wieder um. Im Monatsdurchschnitt kostete Diesel rund 5,46 Cent weniger als Super E10. Damit vergrößerte sich der Preisabstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten gegenüber dem Vormonat um rund 6 Cent zugunsten von Diesel. Allerdings liegt der Dieselpreis damit weiterhin deutlich unter seinem steuerlichen Vorteil von rund 20 Cent pro Liter gegenüber Benzin.

Dass Diesel in den vergangenen Monaten deutlich teurer als Benzin war, lag vor allem an der zwischenzeitlichen Blockade der Straße von Hormus, den damit verbundenen Unterbrechungen der globalen Lieferketten und der gleichzeitig hohen Bedeutung von Diesel für Logistik, Industrie und Landwirtschaft. Da Deutschland einen erheblichen Teil seines Dieselbedarfs importiert, reagieren die Dieselpreise in der Regel sensibler auf Störungen internationaler Transportwege als die Benzinpreise.

„Mit der Entspannung im Nahen Osten hat sich zuletzt auch die Lage am Dieselmarkt wieder beruhigt. Die Sorge vor einer akuten Unterversorgung ist deutlich zurückgegangen, sodass die Dieselpreise derzeit stärker nachgeben als die Benzinpreise“, erklärt Steffen Bock. „Gleichzeitig sorgt die beginnende Reise- und Ferienzeit für eine stabile Nachfrage nach Benzin. Zusätzlich hat der seit Anfang Mai geltende Tankrabatt bei beiden Kraftstoffsorten preisdämpfend gewirkt.“

 

Die günstigsten und teuersten Tanktage im Juni

 

Am günstigsten tankten Autofahrerinnen und Autofahrer im vergangenen Monat am Freitag, dem 19. Juni. An diesem Tag kostete der Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt rund 1,7920 Euro, und der Liter Diesel rund 1,7100 Euro. Denselben Durchschnittspreis erreichte Diesel zudem am Dienstag, dem 23. Juni.

Am teuersten war ein Liter Super E10 mit rund 1,9080 Euro am Dienstag, dem 30. Juni. Diesel erreichte seinen Höchststand bereits am Donnerstag, dem 4. Juni, mit durchschnittlich 1,8890 Euro pro Liter.

 

Städteranking im Juni:
Super 
E10 und Diesel in Dresden, Hannover und Hamburg am teuersten

 

Mit einem durchschnittlichen Literpreis von 1,7977 Euro war Bonn im Juni die günstigste Super-E10-Tankstadt im bundesweiten Preisvergleich von Clever Tanken unter den 20 größten deutschen Städten. Stuttgart folgte mit 1,8102 Euro auf Rang zwei, Duisburg sicherte sich mit 1,8153 Euro den dritten Platz.

Die teuerste Super-E10-Tankstadt war im Juni Dresden. Dort mussten Autofahrerinnen und Autofahrer im Monatsdurchschnitt 1,9063 Euro für einen Liter Super E10 bezahlen. Hannover belegte mit 1,8860 Euro den zweiten Platz vor Hamburg mit 1,8669 Euro.

Für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 zahlten Autofahrende in Dresden im Juni somit durchschnittlich rund 457,51 Euro. Das waren etwa 26,06 Euro mehr als in Bonn, der günstigsten Super-E10-Tankstadt des Monats.

In der Kategorie der günstigsten Diesel-Tankstädte übernahm Bielefeld im Juni die Spitzenposition. Ein Liter Diesel kostete dort im Monatsmittel 1,7604 Euro. Bonn behauptete mit 1,7621 Euro erneut Rang zwei, gefolgt von Nürnberg mit 1,7644 Euro auf Platz drei. Für Bonn war es bereits der 14. Monat in Folge unter den drei günstigsten Diesel-Tankstädten Deutschlands.

Auch an der Spitze der teuersten Diesel-Tankstädte standen im Juni Dresden, Hannover und Hamburg. In Dresden zahlten Autofahrende durchschnittlich 1,8782 Euro je Liter. Damit gehört die Elbstadt inzwischen seit sechs Monaten in Folge zu den drei teuersten Dieselstandorten Deutschlands. Hannover folgte mit 1,8176 Euro auf Rang zwei, Hamburg belegte mit 1,8104 Euro den dritten Platz.

 

Ausblick für Juli

 

Mit Beginn des Julis entfällt zunächst der bis Ende Juni geltende Tankrabatt. Allein dadurch verteuern sich Benzin und Diesel rechnerisch um 16,7 Cent je Liter. Ob dieser Anstieg jedoch vollständig bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern ankommt, hängt maßgeblich von der weiteren Entwicklung der Rohölpreise sowie vom Wettbewerb an den Tankstellen ab.

Grundsätzlich sprechen derzeit mehrere Faktoren für tendenziell sinkende Rohölpreise. Sollte das Rahmenabkommen zwischen den USA und dem Iran Bestand haben, dürfte sich das Ölangebot auf dem Weltmarkt in den kommenden Wochen weiter erhöhen. Neben einer schrittweisen Normalisierung der Ölexporte aus der Golfregion rechnen Marktbeobachter auch mit einer Rückkehr iranischer Lieferungen sowie mit einer anhaltend hohen Förderung, unter anderem in den USA und in Brasilien. Mehrere Analysten erwarten deshalb, dass das globale Ölangebot die Nachfrage im Laufe des Julis wieder deutlich übersteigen wird.

Demgegenüber dürfte der Beginn der Sommerferien in allen Bundesländern außer Bayern die Nachfrage nach Kraftstoffen erhöhen und die Preise stützen. Zudem können die auf 60 Tage angesetzten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran jederzeit für neue Unsicherheit an den Rohölmärkten sorgen. Vor allem Nachrichten rund um die Straße von Hormus dürften die Ölpreise weiterhin empfindlich bewegen. „Kurzfristig ist daher insbesondere infolge des auslaufenden Tankrabatts mit höheren Kraftstoffpreisen zu rechnen. Im weiteren Monatsverlauf könnten sinkende Rohölpreise diesen Effekt jedoch zumindest teilweise wieder ausgleichen“, erläutert Steffen Bock.

 

Spartipps

 

Steffen Bock rät Autofahrerinnen und Autofahrern, die unabhängig von steigenden oder fallenden Preisen sparen möchten, die Preise vor dem Tanken per App, Navigationssystem oder online zu vergleichen. Gerade durch die neue Tankpreisbremse lohnt sich das richtige Timing noch stärker als zuvor. Wer kurz vor 12 Uhr tankt, kann am meisten sparen.

Mit Blick auf die beginnende Ferienzeit weist Bock außerdem darauf hin, Autobahntankstellen möglichst zu meiden. Denn aufgrund ihrer verkehrsgünstigen Lage und der oft geringeren Konkurrenz in der Umgebung sind die Preise dort meist deutlich höher als an innerstädtischen Tankstellen.

 

 

Über Clever Tanken

Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann.

Der App-Bereich Clever Laden ergänzt das Angebot seit 2018 um Services rund ums elektrische Laden. Nach einem Update im Juli 2025 lassen sich hier erstmals in Deutschland auch die Preise für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen und melden. So schafft Clever Tanken mehr Transparenz an öffentlichen Ladesäulen und baut sein Informationsangebot in Richtung Elektromobilität konsequent aus.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich circa fünf Millionen Mal aufgerufen, die Apps circa 20 Millionen Mal. (Stand: Juni 2025; Quellen: IVW – https://ausweisung.ivw-online.de/, AGOF Daily facts, Google Analytics).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden.

 

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Städteranking der Spritkosten für Juni 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

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Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im Juni 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken
Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im Juni 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

 

 



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Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


Kraftstoffpreise fallen im Mai kräftig – Diesel nähert sich wieder Benzinpreis an

Kraftstoffpreise fallen im Mai kräftig –  Diesel nähert sich wieder Benzinpreis an

Emittent / Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company / Schlagwort(e): Monatszahlen/Sonstiges
Kraftstoffpreise fallen im Mai kräftig – Diesel nähert sich wieder Benzinpreis an

01.06.2026 / 10:28 CET/CEST
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Kraftstoffpreise fallen im Mai kräftig –

Diesel nähert sich wieder Benzinpreis an

 

  • Laut Auswertung von Clever Tanken: Super E10 im Mai rund 13 Cent, Diesel rund 28 Cent günstiger als im April
  • Analyse der hy Consulting Group zeigt: Tankrabatt kommt an, jedoch nehmen Preisschwankungen durch die Tankpreisbremse deutlich zu
 

Nürnberg, 1. Juni 2026. Tanken ist im Mai wieder deutlich günstiger geworden. Laut Berechnungen des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken kostete der Liter Super E10 im vergangenen Monat durchschnittlich 1,9683 Euro und damit rund 13 Cent weniger als im April (2,0975 Euro). Diesel kostete im bundesweiten Durchschnitt etwa 1,9727 Euro pro Liter. Das waren etwa 28 Cent weniger als im Vormonat (2,2517 Euro).

Für vier Tankvorgänge mit jeweils 60 Litern Super E10 zahlten Autofahrerinnen und Autofahrer im Mai somit durchschnittlich rund 472,39 Euro. Das entsprach einem Rückgang von etwa 31 Euro gegenüber dem April. Im Vergleich zum Mai des Vorjahres lagen die Kosten jedoch rund 71,33 Euro höher.

Für dieselbe Menge Diesel wurden im Mai im Durchschnitt 473,45 Euro fällig. Damit sanken die Ausgaben im Vergleich zum Vormonat um rund 66,96 Euro, lagen jedoch etwa 100,70 Euro über dem Niveau von Mai 2025.

 

Gründe für die Preisentwicklung im Mai
 

„Die Kraftstoffpreise standen im Mai unter dem Einfluss mehrerer gegenläufiger Faktoren“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken. „Während der Iran-Krieg und die faktische Blockade der Straße von Hormus die Rohölpreise zeitweise massiv steigen ließen, sorgten ab der Monatsmitte Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung zwischen den USA und dem Iran immer wieder für deutliche Entspannungen an den Rohölmärkten – und damit auch für Preisnachlässe an den Tankstellen“, erläutert Bock. So kostete ein Barrel (159 Liter) der für Deutschland wichtigen Nordseesorte Brent zu Monatsbeginn noch rund 114 US-Dollar. Ab dem 20. Mai gaben die Ölpreise jedoch deutlich nach und fielen zuletzt auf rund 92 Dollar je Barrel.

„Nach unseren Beobachtungen wirken seit Anfang Mai in Deutschland der Tankrabatt und die im April eingeführte Tankpreisbremse zusätzlich auf die Preisentwicklung an den Zapfsäulen ein. Während jedoch der Tankrabatt die Verbraucher derzeit um rund 17 Cent pro Liter Kraftstoff entlastet, dämpft die Tankpreisbremse den Wettbewerb unter den Tankstellen und treibt die Preise in die Höhe“, erklärt Bock. Da die Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich um 12 Uhr mittags erhöhen dürfen, kalkulieren viele Anbieter vorsichtiger und setzen die Preise zur Mittagszeit tendenziell höher an. Denn spätere Nachkorrekturen nach oben sind nicht mehr möglich. Die anschließenden Preissenkungen im Tagesverlauf reichen dadurch häufig nicht mehr an die früher üblichen Tiefstpreise heran, sodass die Durchschnittspreise insgesamt steigen.

 

Analyse der hy Consulting Group bestätigt: Tankrabatt kommt weitestgehend an
 

Eine aktuelle Analyse der hy Consulting Group, die auf Daten von Clever Tanken basiert, deutet ebenfalls darauf hin, dass der Tankrabatt im Mai grundsätzlich bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern angekommen ist. „Im Vergleich zu Frankreich sind die Kraftstoffpreise in Deutschland seit Einführung des Tankrabatts deutlich niedriger. Die These, die Mineralölkonzerne würden alles einbehalten, greift also zu kurz, was auch von der Monopolkommission bestätigt wird“, sagt Sebastian Voigt, Co-CEO der hy Consulting Group.

Gleichzeitig hat sich die Dynamik an den Zapfsäulen verändert. So nahmen die Preisschwankungen im Tagesverlauf im Mai noch einmal deutlich zu. Bei Diesel lagen sie im Durchschnitt bei 15 Cent pro Tag, nachdem sie im April bei 11 Cent gelegen hatten. Bei Super E5 stiegen sie von 9 auf 12 Cent. Zudem stieg die Zahl der täglichen Preissenkungen pro Tankstelle von durchschnittlich 6,4 im April auf 8,1 im Mai.

Darüber hinaus fiel der Preissprung rund um die erlaubte Preiserhöhung um 12 Uhr mittags stärker aus als zuvor. Wer kurz vor 12 Uhr die Zeit hatte und tanken konnte, konnte laut der Analyse deshalb besonders häufig sparen.

  

Diesel im Mai nur noch 0,4 Cent teurer als Benzin

 

Im Mai war Diesel nur noch 0,4 Cent teurer als Benzin. Damit hat sich die Benzin-Diesel-Schere gegenüber dem Vormonat um 14,98 Cent pro Liter zugunsten von Diesel zusammengezogen. Zum Vergleich: Während Diesel im März bereits 14,28 Cent pro Liter teurer war als Super E10, betrug die Differenz im April 15,42 Cent – obwohl Diesel einen steuerlichen Vorteil von rund 20 Cent pro Liter hat.

Ursachen für diese Entwicklung waren vor allem die Blockade der Straße von Hormus, die Sorge vor Lieferengpässen sowie die große Bedeutung von Diesel für Wirtschaft und Versorgung. Denn Diesel wird nicht nur von Autofahrern benötigt. Auch Lkws, Lieferketten, Industrie, Landwirtschaft und teilweise Energieerzeuger sind darauf angewiesen. Wenn die Energiemärkte unter Druck geraten, steigt in der Regel auch der Druck auf den Dieselpreis schneller als auf den Benzinpreis. Hinzu kommt, dass Deutschland bei Diesel deutlich stärker von Importen abhängig ist als bei Benzin. Werden globale Lieferketten gestört oder wichtige Transportwege unsicher, wirkt sich dies meist besonders schnell auf die Dieselpreise aus.

Steffen Bock: „Zuletzt hat sich die Lage am Markt etwas entspannt. Händler rechnen offenbar nicht mehr mit einer akuten Dieselknappheit, weshalb die Dieselpreise derzeit stärker fallen als die Benzinpreise. Gleichzeitig stützt die Reise- und Ferienzeit die Nachfrage nach Benzin. Zusätzlich wirkt seit Anfang Mai der Tankrabatt preisdämpfend auf beide Kraftstoffsorten.“

  

Die günstigsten und teuersten Tanktage im Mai

 

Der günstigste Tag zum Tanken von Super E10 und Diesel war im vergangenen Monat Sonntag, der 31. Mai. An diesem Tag kostete der Liter Super E10 rund 1,9100 Euro und der Liter Diesel 1,8640 Euro.

Am teuersten war Super E10 am Dienstag, dem 5. Mai. An diesem Tag kostete der Liter im Mittel 2,0110 Euro. Diesel war am Sonntag, dem 3. Mai, mit 2,0920 Euro am teuersten.

  

Städteranking im Mai:

Super E10 und Diesel in Stuttgart am günstigsten und in Hannover am teuersten

 

Beim bundesweiten Preisvergleich von Clever Tanken unter den 20 größten deutschen Städten lag Stuttgart im Mai erneut an der Spitze der günstigsten Super-E10-Tankstädte. Autofahrende zahlten dort im Durchschnitt 1,9252 Euro pro Liter. Auf den Plätzen zwei und drei folgten München mit 1,9262 Euro und Nürnberg mit 1,9272 Euro.

Hannover war im Mai die teuerste Super-E10-Tankstadt. Dort kostete der Liter im Monatsmittel 2,0048 Euro. Die weiteren Plätze belegten Hamburg mit 1,9941 Euro und Leipzig mit 1,9856 Euro.

Wer im vergangenen Monat viermal jeweils 60 Liter Super E10 tankte, zahlte in Hannover somit durchschnittlich rund 481,15 Euro. Damit lagen die Kosten etwa 19,10 Euro über dem Niveau von Stuttgart, der günstigsten Stadt im Ranking.

Auch im Ranking der günstigsten Diesel-Tankstädte sicherte sich Stuttgart im Mai den ersten Platz. Autofahrerinnen und Autofahrer zahlten dort im Monatsdurchschnitt 1,9326 Euro pro Liter. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Bonn mit 1,9381 Euro und Nürnberg mit 1,9388 Euro. Für Bonn war es bereits der 13. Monat in Folge unter den drei günstigsten Diesel-Standorten Deutschlands.

Hannover lag auch unter den teuersten Diesel-Tankstädten im Mai vorn. Dort kostete der Liter im Monatsdurchschnitt 2,0084 Euro. Hamburg rückte mit 2,0035 Euro von Platz eins im April auf Rang zwei. Dresden belegte mit 1,9957 Euro den dritten Platz und ist damit den fünften Monat in Folge unter den Top drei in dieser Kategorie.

 

Ausblick für Juni

 

Steffen Bock rechnet auch im Juni mit weiterhin hohen Schwankungen bei den Kraftstoffpreisen. Maßgeblich dafür dürften die geopolitische Lage im Nahen Osten, die weitere Entwicklung rund um die Straße von Hormus sowie die Beschlüsse der OPEC+ zur weiteren Förderstrategie auf ihrer Sitzung am 7. Juni sein.

Gleichzeitig könnten die Preise an den Zapfsäulen zum Monatsende anziehen. Denn der Tankrabatt der Bundesregierung endet voraussichtlich am 30. Juni. Hinzu kommt, dass in mehreren Bundesländern Ende Juni und Anfang Juli die Sommerferien beginnen, wodurch sich die Nachfrage nach Kraftstoffen typischerweise erhöht.

 

Spartipps

 

Steffen Bock rät Autofahrerinnen und Autofahrern, die unabhängig von steigenden oder fallenden Preisen sparen möchten, die Preise vor dem Tanken per App, Navigationssystem oder online zu vergleichen. Gerade durch die neue Tankpreisbremse lohnt sich das richtige Timing noch stärker als zuvor. Denn laut der aktuellen Analyse der hy Consulting Group sind die Preissprünge im Mai um 12 Uhr mittags noch stärker ausgefallen als im April vor der Reform. Wer kurz vor 12 Uhr tankt, kann deshalb am meisten sparen. Darüber hinaus zeigten sich im Mai insbesondere der Samstag und der Sonntag als vergleichsweise günstige Tanktage.

Mit Blick auf die beginnende Ferienzeit weist Bock außerdem darauf hin, Autobahntankstellen möglichst zu meiden. Denn aufgrund ihrer verkehrsgünstigen Lage und der oft geringeren Konkurrenz in der Umgebung sind die Preise dort meist deutlich höher als an innerstädtischen Tankstellen.

 

 

Über Clever Tanken

 

Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann.

Der App-Bereich Clever Laden ergänzt das Angebot seit 2018 um Services rund ums elektrische Laden. Nach einem Update im Juli 2025 lassen sich hier erstmals in Deutschland auch die Preise für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen und melden. So schafft Clever Tanken mehr Transparenz an öffentlichen Ladesäulen und baut sein Informationsangebot in Richtung Elektromobilität konsequent aus.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich circa fünf Millionen Mal aufgerufen, die Apps circa 20 Millionen Mal. (Stand: Juni 2025; Quellen: IVW – https://ausweisung.ivw-online.de/, AGOF Daily facts, Google Analytics).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden.

 

 

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Städteranking der Spritkosten für Mai 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

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Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im Mai 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken
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Trotz Tankpreisbremse: Spritpreise im April auf höchstem Stand seit Start der Messungen von Clever Tanken

Trotz Tankpreisbremse: Spritpreise im April auf höchstem Stand seit Start der Messungen von Clever Tanken

Emittent / Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company / Schlagwort(e): Monatszahlen/Sonstiges
Trotz Tankpreisbremse: Spritpreise im April auf höchstem Stand seit Start der Messungen von Clever Tanken

04.05.2026 / 11:50 CET/CEST
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Trotz Tankpreisbremse:
Spritpreise im April auf höchstem Stand seit Start der Messungen von Clever Tanken

 

  • Super E10 im April rund 9 Cent, Diesel rund 10 Cent teurer als im März
  • Tankpreisbremse bremst Wettbewerb statt Preise
  • Tankrabatt drückt Spritpreise seit 1. Mai


Nürnberg, 4. Mai 2026. Autofahren in Deutschland war im April so teuer wie nie zuvor seit Beginn der regelmäßigen Auswertungen von Clever Tanken im Juni 2012 – trotz der zum 1. April eingeführten Tankpreisbremse der Bundesregierung. Nach Berechnungen des Verbraucherinformationsdienstes kostete der Liter Super E10 im vergangenen Monat durchschnittlich 2,0975 Euro und damit rund 9 Cent mehr als im März (2,0114 Euro). Für Diesel fielen bundesweit im Durchschnitt 2,2517 Euro pro Liter an. Das waren etwa 10 Cent mehr als im Vormonat (2,1542 Euro).

Für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 zahlten Autofahrerinnen und Autofahrer damit im April im Schnitt rund 503,40 Euro. Das waren 20,66 Euro mehr als im März und etwa 99,02 Euro mehr als ein Jahr zuvor. Dieselbe Menge Diesel kostete im April 540,41 Euro, was rund 23,40 Euro mehr als im Vormonat und etwa 161,06 Euro mehr als im April 2025 bedeutete.

Laut Steffen Bock, dem Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken, waren die anhaltend hohen Rohölpreise infolge des Iran-Kriegs der Haupttreiber dieser Entwicklung. Zusätzlich führte die zum 1. April eingeführte Tankpreisbremse entgegen ihrer eigentlichen Zielsetzung zu steigenden Preisen. Bock rechnet für die kommenden Wochen weiterhin mit angespannten Energiemärkten und hohen Rohölnotierungen. „Zwar kann der seit dem 1. Mai geltende Tankrabatt die Preise an den Zapfsäulen bis zu seinem Auslaufen Ende Juni senken; wie stark die Entlastung aber tatsächlich ausfallen wird, dürfte maßgeblich von der weiteren Entwicklung des Iran-Kriegs abhängen“, sagt Bock. 
 

Diesel im April 15,42 Cent teurer als Benzin


Der Preisabstand zwischen Super E10 und Diesel hat sich im April erneut zulasten von Diesel vergrößert. Während Diesel im März bereits 14,28 Cent pro Liter teurer war als Super E10, lag die Differenz im April bei 15,42 Cent – trotz des steuerlichen Vorteils von rund 20 Cent pro Liter für Diesel. Damit vergrößerte sich die Preisschere zwischen den beiden Kraftstoffsorten gegenüber dem Vormonat um weitere 1,14 Cent zulasten von Diesel.
 

Die günstigsten und teuersten Tanktage im April


Die günstigsten Tage zum Tanken von Super E10 waren im vergangenen Monat Sonntag, der 19. April, und Dienstag, der 21. April. An diesen Tagen kostete der Liter im Bundesdurchschnitt 2,0460 Euro. Diesel war am Mittwoch, dem 22. April, mit 2,1110 Euro am günstigsten.

Die höchsten Preise für Super E10 wurden am Sonntag, dem 5., und am Montag, dem 6. April, aufgerufen. An beiden Tagen kostete der Liter im Mittel 2,1840 Euro. Diesel war am Dienstag, dem 7. April, mit 2,4360 Euro am teuersten. 

Städteranking im April: Super E10 in Stuttgart, Diesel in Bielefeld am günstigsten


Im monatlichen Preisranking von Clever Tanken unter den 20 größten deutschen Städten führte Stuttgart im April die Liste der günstigsten Super-E10-Tankstädte an. Dort kostete der Liter im Monatsmittel 2,0596 Euro. Auf den weiteren Plätzen folgten Nürnberg mit durchschnittlich 2,0676 Euro sowie Bonn mit 2,0698 Euro pro Liter.

Die drei teuersten Super-E10-Tankstädte waren im vergangenen Monat Leipzig mit 2,1236 Euro, Dresden mit 2,1170 Euro und Hamburg mit 2,1061 Euro.

Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Leipzig im Durchschnitt rund 509,66 Euro und damit etwa 15,36 Euro mehr als in Stuttgart, der Stadt mit den günstigsten Preisen.

Im Ranking der günstigsten Diesel-Tankstädte lag Bielefeld im April vorn. Autofahrende zahlten dort im Monatsdurchschnitt 2,2163 Euro pro Liter. Auf dem zweiten Platz folgte erneut Bonn mit 2,2227 Euro, auf dem dritten Platz Stuttgart mit 2,2336 Euro. Für Bonn war es bereits der zwölfte Monat in Folge unter den drei günstigsten Dieselstandorten Deutschlands.

In der Kategorie der teuersten Diesel-Tankstädte kam es im April zu einem Wechsel an der Spitze. Leipzig, das zuvor drei Monate in Folge die teuerste Diesel-Tankstadt Deutschlands gewesen war und seit insgesamt 16 Monaten ohne Unterbrechung zu den drei teuersten Standorten zählte – davon 13-mal auf Platz eins –, fiel im vergangenen Monat auf Rang vier zurück. Den ersten Platz belegte stattdessen Hamburg mit einem Durchschnittspreis von 2,2764 Euro pro Liter. Platz zwei sicherte sich, wie in den drei Monaten zuvor, Dresden mit 2,2751 Euro. Den dritten Platz belegte Hannover mit 2,2680 Euro. 

Erster Grund für die Entwicklung der Kraftstoffpreise im April: die hohen Rohölpreise


Die beiden zentralen Preistreiber an den Zapfsäulen in Deutschland waren im April die hohen Rohölnotierungen sowie die eingeführte Tankpreisbremse der Bundesregierung. 

Dabei standen die Rohölpreise massiv unter dem Einfluss des Iran-Kriegs, was direkte Auswirkungen auf die Kraftstoffpreise in Deutschland hatte. Zu Monatsbeginn zog der Preis für ein Barrel (159 Liter) der für Deutschland wichtigen Nordseesorte Brent zunächst weiter deutlich an und erreichte zeitweise Tageswerte von rund 109 US-Dollar. Ausschlaggebend dafür waren die anhaltenden Angriffe zwischen den USA, Israel und dem Iran sowie die Sorge vor Versorgungsengpässen infolge der weitgehenden Blockade der Straße von Hormus, die zu den wichtigsten Handelsrouten für den weltweiten Öltransport zählt.

Am 8. April gerieten die Ölpreise dann deutlich unter Druck, nachdem der Iran und die USA eine befristete Waffenruhe sowie eine teilweise Öffnung der Straße von Hormus angekündigt hatten. Der Brent-Preis fiel daraufhin kurzzeitig um rund 17 Prozent auf rund 91 US-Dollar je Barrel, was sofort auch zu fallenden Spritpreisen führte.

Die Entspannung hielt jedoch nur kurz an. Bereits wenige Tage später sorgten Zweifel an der Stabilität der Waffenruhe, neue Spannungen rund um die Straße von Hormus sowie stockende Verhandlungen zwischen Washington und Teheran wieder für Aufwärtsdruck. Bis zum Monatsende stieg der Brent-Preis deshalb erneut auf Tageswerte von bis zu 112 US-Dollar je Barrel. Während die Rohölpreise bis Monatsende erneut kräftig anzogen, fiel der Preisanstieg an den Zapfsäulen jedoch deutlich moderater aus.
 

Zweiter Grund für die Entwicklung der Kraftstoffpreise im April: die Tankpreisbremse


Neben den gestiegenen Rohölpreisen dürfte im April auch die neue Tankpreisbremse zu höheren Kraftstoffpreisen beigetragen haben. Darauf weist eine gemeinsame Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW Mannheim und des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie (DICE) hin. Die Forschenden analysierten dafür die Daten von rund 15.000 Tankstellen jeweils zwei Wochen vor und nach dem Inkrafttreten der neuen Tankpreisregelung am 1. April. Ihr Ergebnis: Die Gewinnmargen für Super E5 und Super E10 stiegen seit der Einführung der Maßnahme um rund 6 Cent pro Liter. Für Diesel sei der Effekt aufgrund der kriegsbedingt stark schwankenden internationalen Notierungen bislang hingegen noch nicht eindeutig quantifizierbar.

Laut der Studie führte die neue Regelung zwar zu besser vorhersehbaren Preisbewegungen im Tagesverlauf, aber zugleich auch zu höheren Durchschnittspreisen. Während Autofahrerinnen und Autofahrer früher mehrfach täglich von günstigen Preisfenstern profitieren konnten, konzentrieren sich die Preissteigerungen nun auf einen vorhersehbaren Zeitpunkt zur Mittagszeit. Vor allem zwischen Mittag und frühem Abend liegen die Preise der Untersuchung zufolge nun systematisch höher. Zwischen 8 Uhr morgens und kurz vor 12 Uhr mittags erreichen sie ihre Tiefpunkte.

Besonders deutlich stiegen die Margen laut den Forschenden nicht etwa bei großen Tankstellenketten, sondern bei kleineren Ketten und unabhängigen Tankstellen. Zudem zeigten sich regionale Unterschiede: In Süddeutschland erhöhten sich die Margen zusätzlich um bis zu 1,2 Cent pro Liter Benzin und um bis zu 2,4 Cent pro Liter Diesel.

Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts, ordnete die Studienergebnisse in einem Interview mit dem „Tagesspiegel“ kritisch ein. Er gab zu bedenken, dass die Analyse nur die Preise, nicht aber die Mengen untersucht habe. Unklar sei geblieben, wie viele Autofahrer zu welchem Preis getankt haben. „Gut möglich, dass viele Autofahrer zu einem günstigen Zeitpunkt getankt und von der neuen Regelung profitiert haben“, sagte der oberste Wettbewerbshüter.
 

Ausblick: Weiterhin hohe Rohölpreise, geringer Wettbewerb durch Tankpreisbremse und temporärer Tankrabatt


Steffen Bock von Clever Tanken ist von den Ergebnissen der Studie nicht überrascht. „Die 12-Uhr-Regel bremst den Wettbewerb – nicht die Preise. Damit verfehlt sie ihr Ziel. Auf diese sehr wahrscheinliche Entwicklung habe ich bereits lange vor der Einführung der Regelung hingewiesen.“ Viele würden den Mineralölkonzernen nun vorwerfen, die Situation für höhere Margen zu nutzen. „Ich sehe das differenzierter. Die Politik hat mit der Regelung den Wettbewerb geschwächt. Dass insbesondere kleinere Anbieter ihre Preise stärker angehoben haben, ist nachvollziehbar, da sie sich gegen Risiken absichern müssen. Gleichzeitig sind gerade diese Anbieter wichtig, um den Wettbewerb im Markt aufrechtzuerhalten“, sagt Steffen Bock.

Laut dem Experten dürfte Preistreiber Nummer eins in den kommenden Wochen und Monaten aber der Iran-Krieg bleiben. Solange sich keine nachhaltige Öffnung der Straße von Hormus abzeichnet, rechnen Marktbeobachter damit, dass der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent auf einem hohen Niveau von über 100 US-Dollar verharren könnte.

Zugleich wächst die Sorge, dass die Folgen des Konflikts die Energiemärkte noch über Monate hinweg belasten könnten. Die US-Bank Goldman Sachs hat ihre Prognose für den Brent-Preis im vierten Quartal bereits von 80 auf 90 US-Dollar je Barrel angehoben. Damit liegt die Erwartung der Bank weiterhin deutlich über dem Niveau vor Beginn des Iran-Kriegs.

Mittelfristig könnte sich die Lage am Ölmarkt jedoch wieder etwas entspannen. So haben die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) das Ölkartell OPEC sowie den erweiterten Verbund OPEC+ zum 1. Mai verlassen, um künftig unabhängiger über Fördermengen und Preise entscheiden zu können. Zudem erhöhte die OPEC+ nach dem Austritt der VAE ihre Förderquote für Juni um weitere 188.000 Barrel pro Tag. Analysten sehen darin Signale dafür, dass das globale Ölangebot nach einer möglichen Öffnung der Straße von Hormus künftig steigen und die Preise mittelfristig unter Druck geraten könnten. Kurzfristig dürfte die geopolitische Unsicherheit die Märkte jedoch weiterhin dominieren.

Eine schnellere Entlastung an den Zapfsäulen verspricht hingegen der seit dem 1. Mai geltende Tankrabatt der Bundesregierung. Durch die temporäre Senkung der Energiesteuer könnte sich der Kraftstoffpreis rechnerisch um bis zu 16,7 Cent pro Liter senken.  Und tatsächlich sind die Preise zum Start der Maßnahme spürbar gefallen. So sank der Tagesdurchschnittspreis für einen Liter Super E10 von 2,110 Euro am 30. April auf 1,973 Euro am 1. Mai. Diesel verbilligte sich im selben Zeitraum von 2,197 Euro auf 2,062 Euro pro Liter.

„Trotzdem gilt: Ab 12 Uhr mittags steigen die Preise sprunghaft an. Autofahrerinnen und Autofahrer sollten deshalb die Preise per App, Navigationssystem oder online vergleichen und – wenn es der Alltag zulässt – möglichst vormittags vor 12 Uhr tanken“, rät Steffen Bock.



Über Clever Tanken

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In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich circa fünf Millionen Mal aufgerufen, die Apps circa 20 Millionen Mal. (Stand: Juni 2025; Quellen: IVW – https://ausweisung.ivw-online.de/, AGOF Daily facts, Google Analytics).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden.

 

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Städteranking der Spritkosten für April 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

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Clever Tanken: Spritpreise auf höchstem Stand seit 2022 – keine Entlastung durch Tankpreisbremse erwartet

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Clever Tanken:
Spritpreise auf höchstem Stand seit 2022 – keine Entlastung durch Tankpreisbremse erwartet

 

  • Super E10 im März rund 26 Cent, Diesel rund 44 Cent teurer als im Februar
  • Tankpreisbremse gilt ab heute: Clever Tanken erwartet keine spürbaren Preisrückgänge

 

Nürnberg, 1. April 2026. Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind im März deutlich gestiegen und haben laut einer aktuellen Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken das höchste Niveau seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine im Frühjahr 2022 erreicht. Hauptursache dafür waren stark gestiegene Rohölnotierungen infolge der Eskalation im Nahen Osten. Für Autofahrerinnen und Autofahrer bedeutete dies spürbar höhere Preise an den Zapfsäulen. Sollte der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran anhalten, rechnet Clever Tanken auch für April mit weiter steigenden Preisen. Eine spürbare Entlastung durch die zum 1. April eingeführte Tankpreisbremse der Bundesregierung erwartet Geschäftsführer Steffen Bock hingegen nicht.

Wie die Auswertung von Clever Tanken zeigt, lag der bundesweite Durchschnittspreis für Super E10 im März bei 2,0114 Euro pro Liter und damit rund 25,91 Cent höher als im Vormonat (1,7523 Euro). Für Autofahrende bedeutete dies im März Mehrkosten von rund 62,18 Euro für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 gegenüber dem Vormonat. Ein höherer durchschnittlicher Literpreis wurde zuletzt im Mai 2022, in der Anfangsphase des Russland-Ukraine-Krieges, mit 2,0659 Euro je Liter erreicht. Dies war der bisher zweithöchste Wert seit Beginn der monatlichen Auswertungen von Clever Tanken im Juni 2012.

Auch Diesel verteuerte sich im März deutlich. Der bundesweite Durchschnittspreis stieg auf 2,1542 Euro je Liter und lag damit rund 43,65 Cent über dem Februarwert (1,7177 Euro). Dies ist zugleich der höchste durchschnittliche Literpreis, den Clever Tanken seit Beginn der monatlichen Auswertungen ermittelt hat. Zuletzt war Diesel im März 2022 mit einem Durchschnittspreis von 2,1441 Euro je Liter vergleichbar teuer.

Steffen Bock, Geschäftsführer von Clever Tanken: „Was wir derzeit sehen, ist ein geopolitischer Preisschock: Steigende Rohölpreise werden schnell an den Zapfsäulen weitergegeben. Nationale politische Maßnahmen wie die heute Mittag startende Tankpreisbremse ändern daran wenig, denn sie ändern nichts an der Ursache.“ 

 

Diesel im März 14,28 Cent teurer als Benzin

 

Der Preisabstand zwischen Super E10 und Diesel hat sich im März deutlich gedreht. Während Benzin im Februar noch 3,46 Cent teurer war als Diesel, lag der Dieselpreis im vergangenen Monat 14,28 Cent über dem Benzinpreis – trotz des steuerlichen Vorteils von rund 20 Cent. Damit hat sich die Schere zwischen Benzin und Diesel um insgesamt 17,74 Cent zulasten von Diesel verschoben.

Der Blick auf den Rohölpreis allein greift bei der Erklärung der unterschiedlichen Kraftstoffpreise allerdings zu kurz. „Ein Grund dafür, dass der Dieselpreis deutlich stärker gestiegen ist als der Benzinpreis, liegt darin, dass Diesel und Benzin zwar beide aus Rohöl destilliert, aber auf unterschiedlichen Märkten mit unterschiedlichen Preisentwicklungen gehandelt werden. Für Diesel beziehungsweise dessen Vorprodukt Gasoil existiert ein globaler Markt, während Benzin stärker regional geprägt ist“, erklärt Steffen Bock.

 

Für Diesel ist also vor allem der internationale Markt für Gasoil entscheidend. Kommt es dort zu Angebotsengpässen – etwa durch geopolitische Konflikte oder unterbrochene Lieferketten –, wirkt sich das deutlich schneller und stärker auf den Dieselpreis aus als auf den Benzinpreis.

Denn Europa produziert mehr Benzin, als auf dem eigenen Markt benötigt wird, und exportiert deshalb einen Teil davon – beispielsweise in die USA. Beim Diesel verhält es sich umgekehrt: Hier ist die Nachfrage höher als die heimische Produktion, weshalb Diesel und sein Vorprodukt Gasoil importiert werden müssen. Ein bedeutender Teil dieser Lieferungen kam früher aus Russland. Seit Beginn des Ukrainekriegs werden sie jedoch verstärkt aus Ländern der Golfregion bezogen. Aktuell sind daher nicht nur Rohölexporte aus dem Persischen Golf beeinträchtigt, sondern auch Lieferungen von Diesel und Gasoil.

Zudem wird Diesel nicht nur von Autofahrern genutzt, sondern in großem Umfang auch im Güterverkehr, in der Industrie sowie im Baugewerbe. Diese Nachfrage reagiert deutlich weniger auf steigende Preise als der Benzinverbrauch privater Autofahrer. Dadurch bleiben Preisspitzen bei Diesel häufig länger bestehen.

Ein zusätzlicher Faktor für steigende Dieselpreise ist der sogenannte Fuel-Switching-Effekt. Dabei wechseln Unternehmen bei hohen Gaspreisen auf andere Energieträger. Wenn Erdgas knapp oder sehr teuer wird, können viele Industrieunternehmen ihre Anlagen auf Ölprodukte umstellen. Dann wird statt Gas beispielsweise Diesel oder leichtes Heizöl eingesetzt. Dieser Fuel Switch erhöht die Nachfrage nach Diesel zusätzlich – und kann die Preise weiter nach oben treiben.
 

Die günstigsten und teuersten Tanktage im März
 

Der günstigste Tanktag für beide Kraftstoffsorten war im vergangenen Monat Sonntag, der 1. März. An diesem Tag kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt rund 1,7850 Euro und ein Liter Diesel rund 1,7540 Euro.

Am höchsten lagen die Preise zum Monatsende: Am Dienstag, dem 31. März, zahlten Autofahrerinnen und Autofahrer im Schnitt 2,0960 Euro für einen Liter Super E10 und rund 2,3050 Euro für einen Liter Diesel.
 

Städteranking im März:
Bochum ist günstigste Super-E10-Tankstadt,
Leipzig seit 16 Monaten unter den drei teuersten Diesel-Tankstädten

 

Im aktuellen Preisvergleich von Clever Tanken unter den 20 größten deutschen Städten lag Bochum im März in der Kategorie der günstigsten Super-E10-Tankstädte vorn. Autofahrende zahlten dort im Monatsdurchschnitt 1,9868 Euro pro Liter. Den zweiten Platz teilten sich Bonn und Leipzig mit jeweils 1,9874 Euro. Nürnberg belegte mit 1,9876 Euro Rang drei.

Die teuerste Super-E10-Tankstadt war im vergangenen Monat zum fünften Mal in Folge Frankfurt am Main (2,0316 Euro). Auf den Plätzen zwei und drei folgten Bremen (2,0208 Euro) und Dresden (2,0202 Euro).

Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Frankfurt am Main im Durchschnitt rund 487,58 Euro und damit etwa 10,75 Euro mehr als in der günstigsten Stadt Bochum.

Die günstigste Diesel-Tankstadt war im März erneut Bochum. Hier kostete der Liter 2,1378 Euro. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Bonn (2,1380 Euro) und Mannheim (2,1399 Euro). Damit behauptete sich Bonn zum elften Mal in Folge in dieser Kategorie.

Unter den drei teuersten Diesel-Tankstädten gab es im März keine Veränderung gegenüber dem Vormonat. Leipzig (2,1797 Euro) belegte zum dritten Mal in Folge Platz eins. Damit zählt die Sachsenmetropole seit 16 Monaten ohne Unterbrechung zu den drei teuersten Dieselstandorten unter den 20 größten Städten Deutschlands. Davon stand sie 13-mal an der Spitze. Auf den Plätzen zwei und drei folgten wie im Februar Dresden (2,1695 Euro) und Berlin (2,1660 Euro).

 

Gründe für die Entwicklung der Kraftstoffpreise im März

 

Die gestiegenen Rohölpreise waren im vergangenen Monat der zentrale Treiber für den spürbaren Preisanstieg an den Zapfsäulen. Auslöser war die militärische Eskalation zwischen den USA, Israel und dem Iran ab dem 28. Februar, in deren Folge die Ölnotierungen binnen weniger Tage deutlich anzogen. Für die in Deutschland wichtige Nordseesorte Brent wurden Ende März zeitweise Niveaus von über 112 US-Dollar je Barrel (159 Liter) erreicht. Ein höheres Preisniveau gab es zuletzt zu Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine im Frühjahr 2022. Zum Vergleich: Mitte Dezember 2025 lag der Brent-Preis noch bei rund 59 US-Dollar je Barrel, Ende Februar 2026 waren es etwa 73 US-Dollar.

Hintergrund für diese Entwicklung war vor allem die Sorge vor erheblichen Angebotsausfällen. Denn die für den globalen Ölhandel strategisch wichtige Straße von Hormus – eine Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman, durch die rund 20 Prozent der weltweiten Lieferungen transportiert werden – ist seit Kriegsbeginn weitgehend blockiert. Gleichzeitig kam es zu Angriffen auf die Energieinfrastruktur sowie zu Produktions- und Exportausfällen in mehreren Förderländern im Nahen Osten, in denen rund 30 Prozent des globalen Erdöls und fast 20 Prozent des Erdgases gefördert werden. 

Zusätzlich verschärften logistische Engpässe und geopolitische Wechselwirkungen die Lage. Tanker stauten sich im Persischen Golf oder mussten Umwege in Kauf nehmen, während die Transport-, Versicherungs- und Finanzierungskosten deutlich stiegen. Parallel dazu belasteten Ende März auch neue Störungen im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Krieg den Markt: Drohnenangriffe auf die russische Exportinfrastruktur führten zeitweise zu erheblichen Ausfällen bei den Ausfuhren. Damit trafen mehrere Angebotsrisiken gleichzeitig aufeinander. 

Zwar führten zwischenzeitliche Hoffnungen auf eine Deeskalation im Iran-Konflikt sowie politische Maßnahmen, wie etwa die Diskussion über strategische Ölreserven oder militärische Sicherungsmaßnahmen für Handelsrouten, immer wieder zu kurzfristigen Preisrückgängen. Insgesamt blieb der Ölmarkt jedoch hochgradig angespannt. Die anhaltende Unsicherheit über den weiteren Kriegsverlauf und mögliche Versorgungsstörungen führte dazu, dass sich das Preisniveau dauerhaft deutlich über dem Vorkrisenniveau stabilisierte.

  

Ausblick:
Hohe Rohölpreise und weniger Wettbewerb durch Tankpreisbremse

 

„Je länger der Krieg im Nahen Osten andauert, desto teurer wird es an den Tankstellen. Daran wird auch die ad hoc eingeführte Tankpreisbremse der Bundesregierung nichts ändern. Denn für das Preisniveau sind die Rohölpreise entscheidend, und diese werden derzeit maßgeblich von geopolitischen Risiken und Angebotsängsten bestimmt“, sagt Steffen Bock.

Doch selbst mit Blick auf eine Entspannung der Rohölmärkte nach Kriegsende bleibt der Experte hinsichtlich der Tankpreisbremse skeptisch: „Selbst wenn sich die Ölpreise normalisieren, dürfte die Tankpreisbremse den Wettbewerb spürbar verändern. Wenn Preise nur noch einmal täglich erhöht werden dürfen, nimmt die Dynamik ab – und damit auch die Chance für Verbraucher, von kurzfristigen Preisrückgängen zu profitieren.“

Auch wenn bislang Erfahrungswerte in Deutschland fehlen, geht Bock davon aus, dass sich das günstigste Zeitfenster künftig unmittelbar vor der einzigen erlaubten Preiserhöhung ergeben dürfte – also voraussichtlich zwischen 10 und 12 Uhr – und damit in einer Phase, in der viele Menschen arbeiten. 

Von gezielten Tricks der Konzerne sei dabei weniger auszugehen als von veränderten Marktmechanismen. „Wenn Preiserhöhungen nur noch einmal täglich möglich sind, steigt der Anreiz, die Preise von vornherein höher anzusetzen. Preissenkungen bleiben hingegen jederzeit erlaubt und eröffnen Spielräume für taktische Anpassungen, ohne zwingend zu günstigeren Preisen zu führen. Der Wettbewerb verlagert sich somit von dynamischen Unterbietungen hin zu scheinbar stabileren, aber tendenziell höheren Preisniveaus.“

Auch der Preisvergleich wird dadurch nicht automatisch einfacher. Zwar entfällt ein Teil der Preissprünge nach oben, doch kleinere Senkungen im Tagesverlauf sind weiterhin wahrscheinlich. Die Preisunterschiede zwischen den Tankstellen bleiben bestehen, während die Sparchancen gleichzeitig abnehmen könnten. „Für Verbraucher bedeutet das: mehr Preisstabilität auf den ersten Blick, aber nicht zwingend niedrigere Kosten. Gerade deshalb bleibt der Vergleich von Tankstellen per App, Navigationssystem oder online entlang der geplanten Route entscheidend.“

 

 

Über Clever Tanken

Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann.

Der App-Bereich Clever Laden ergänzt das Angebot seit 2018 um Services rund ums elektrische Laden. Nach einem Update im Juli 2025 lassen sich hier erstmals in Deutschland auch die Preise für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen und melden. So schafft Clever Tanken mehr Transparenz an öffentlichen Ladesäulen und baut sein Informationsangebot in Richtung Elektromobilität konsequent aus.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich circa fünf Millionen Mal aufgerufen, die Apps circa 20 Millionen Mal. (Stand: Juni 2025; Quellen: IVW – https://ausweisung.ivw-online.de/, AGOF Daily facts, Google Analytics).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden.

 

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Ansprechpartnerin: Nadine Anschütz
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Städteranking der Spritkosten für März 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken
Städteranking der Spritkosten für März 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im März 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken
Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im März 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

 

 

 



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Die Illusion der Tankpreisbremse: Warum eine staatliche Preisruhe an den Zapfsäulen Sprit sogar teurer machen könnte

Die Illusion der Tankpreisbremse: Warum eine staatliche Preisruhe an den Zapfsäulen Sprit sogar teurer machen könnte


EQS-Media / 12.03.2026 / 12:19 CET/CEST

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Die Illusion der Tankpreisbremse:
Warum eine staatliche Preisruhe an den Zapfsäulen Sprit sogar teurer machen könnte
 

  • Bundeskabinett einigt sich auf Regulierung nach österreichischem Vorbild
  • Clever-Tanken-Gründer Steffen Bock warnt: Weniger Wettbewerb könnte höhere Durchschnittspreise zur Folge haben


Nürnberg, 12. März 2026. Angesichts der stark gestiegenen Kraftstoffpreise infolge des Kriegs zwischen den USA, Israel und dem Iran will die Bundesregierung künftig stärker in die Preisbildung an den Tankstellen eingreifen. Das Bundeskabinett hat sich darauf geeinigt, Preiserhöhungen an den Zapfsäulen nach österreichischem Vorbild künftig auf eine pro Tag zu begrenzen. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) kündigte am gestrigen Mittwoch an, dafür das Kartellrecht zu ändern. Die Maßnahme soll extreme Preissprünge begrenzen und mehr Stabilität an den Zapfsäulen schaffen. Doch genau das könnte nach Einschätzung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken am Ende ins Gegenteil umschlagen.

„Eine staatlich verordnete Preisruhe klingt zunächst verbraucherfreundlich. Ökonomisch kann sie jedoch umgekehrte Wirkung entfalten“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken. „Wenn Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich erhöhen dürfen, werden sie sich bei dieser Erhöhung eher am oberen Ende ihres bisherigen Preisspektrums orientieren. Der Wettbewerb würde zwar ruhiger – aber auch teurer.“

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Scheinstabilität an den Zapfsäulen

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Laut Bock schwanken die Preise heute an einer durchschnittlichen Tankstelle im Tagesverlauf um 15 Cent pro Liter für dieselbe Kraftstoffsorte. Die Hoffnung der Politik, dass eine Tankpreisbremse den durchschnittlichen Kraftstoffpreis senken könnte, sieht Bock daher eher pessimistisch. „Wenn ein Mineralölkonzern heute bei einer Tankstelle eine tägliche Preisspanne von etwa 15 Cent hat, stellt sich die Frage: Warum sollte er künftig einen festen Preis am unteren Ende dieser Spanne festlegen?“, sagt Bock. Wahrscheinlicher sei, dass sich der Preis eher im oberen Bereich dieser Bandbreite orientiert.

„Damit würde den Verbraucherinnen und Verbrauchern eine Scheinstabilität suggeriert. Die Preise würden ruhiger wirken, könnten sich aber gleichzeitig auf einem höheren Niveau einpendeln und anschließend nur langsam wieder nach unten bewegen“, erklärt Bock. „Das würde zwar stabiler wirken – könnte für Autofahrerinnen und Autofahrer am Ende aber sogar teurer werden.“

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Rakete rauf – Feder runter?

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Bundeswirtschaftsministerin Reiche begründet den geplanten Eingriff unter anderem mit dem sogenannten „Rakete-Feder-Effekt“. Gemeint ist damit ein häufig beobachtetes Muster im Kraftstoffmarkt: Steigen die Rohölpreise, klettern die Preise an den Zapfsäulen schnell nach oben wie eine Rakete. Fallen die Ölpreise, sinken die Kraftstoffpreise dagegen oft langsamer – wie eine Feder.

Bock hält jedoch auch hier eine regulierte Preisstruktur nicht zwingend für die richtige Antwort. „Eine starre Begrenzung von Preiserhöhungen kann diesen Effekt sogar verstärken“, sagt er. „Wenn Preise einmal auf einem höheren Niveau festgelegt sind und der Wettbewerbsdruck sinkt, kann es länger dauern, bis sie wieder nach unten gehen.“

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Weniger Preisdynamik – aber nicht zwingend weniger Änderungen
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Ein weiteres Ziel der Regulierung ist es, die Vielzahl täglicher Preisänderungen zu reduzieren. Doch auch hier äußert Bock Zweifel: „Wenn nur noch eine Preiserhöhung am Tag erlaubt ist, aber Preissenkungen jederzeit möglich bleiben, bedeutet das nicht automatisch weniger Preisänderungen insgesamt“, erklärt er. Zwar würde die Zahl der Preiserhöhungen sinken, gleichzeitig sei jedoch keineswegs ausgeschlossen, dass weiterhin zahlreiche Preissenkungen in kleinen Schritten erfolgen.

Entscheidend sei ein anderer Effekt: Durch die hohe Transparenz der Spritpreise – etwa durch die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe sowie zahlreiche Preisvergleichs-Apps – könnten Tankstellen künftig sogar weniger Anreiz haben, ihre Preise im Wettbewerb nach unten anzupassen. „Unter diesen Bedingungen könnten sich die Preise eher auf einem relativ hohen Niveau einpendeln“, sagt Bock.

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Günstige Preise – aber zur falschen Zeit?

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Geht man vom österreichischen Modell aus, das laut Wirtschaftsministerin Reiche als Vorlage dienen soll, dürften Tankstellen ihre Preise nur einmal täglich – dort um 12 Uhr mittags – erhöhen. „Wenn man dieses Modell auf Deutschland überträgt, würden die niedrigsten Preise vermutlich kurz vor diesem Zeitpunkt entstehen“, sagt Bock. „Doch genau zu dieser Zeit sind viele Menschen bei der Arbeit oder anderweitig gebunden. Heute entstehen die günstigsten Preise häufig am Abend – zu einer Zeit, in der deutlich mehr Autofahrer davon profitieren können.“

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Höhere Preise sind wichtiges Marktsignal

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Darüber hinaus verweist Bock auch auf eine grundsätzliche ökonomische Funktion von Preisen. Denn der aktuelle Preisanstieg sei vor allem eine Folge geopolitischer Spannungen und steigender Rohölpreise infolge des Kriegs im Nahen Osten.

Aus ökonomischer Sicht seien höhere Energiepreise ein wichtiges Marktsignal für eine mögliche Verknappung von Rohöl. „Steigende Preise sind zunächst einmal ein Hinweis auf knapper werdende Ressourcen“, sagt Bock. „Wenn der Staat in die Preisbildung eingreift, besteht immer die Gefahr, dass solche Signale abgeschwächt oder verzerrt werden.“

Preise erfüllen in einem funktionierenden Markt daher auch eine Steuerungsfunktion: Sie geben Verbraucherinnen und Verbrauchern einen Anreiz, ihr Verhalten anzupassen – etwa sparsamer zu fahren, Fahrten zu bündeln oder alternative Verkehrsmittel zu nutzen. Werden diese Preissignale durch Regulierung gedämpft, kann dieser Anpassungseffekt ausbleiben.

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Wettbewerb statt Preisbremse

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Vor diesem Hintergrund plädiert Bock dafür, die bestehenden Marktmechanismen nicht weiter einzuschränken, sondern den Wettbewerb zu stärken. Denn der deutsche Kraftstoffmarkt gilt bereits als einer der transparentesten Europas. Seit 2013 melden die Tankstellen ihre Preise an die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Vergleichs-Apps und Navigationssysteme machen diese Daten nahezu in Echtzeit sichtbar.

„Das tägliche Auf und Ab der Preise ist kein Chaos, sondern Ausdruck eines funktionierenden Wettbewerbs“, sagt Bock. „Gerade dieser Wettbewerb sorgt dafür, dass Autofahrende immer wieder günstige Zeitfenster zum Tanken finden.“

Sein Fazit fällt daher kritisch aus: „Die Tankpreisbremse mag politisch populär klingen. Ökonomisch ist sie jedoch eine riskante Illusion. Sie dämpft Bewegung – aber nicht die Kosten.“

 

 

  

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Der App-Bereich Clever Laden ergänzt das Angebot seit 2018 um Services rund ums elektrische Laden. Nach einem Update im Juli 2025 lassen sich hier erstmals in Deutschland auch die Preise für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen und melden. So schafft Clever Tanken mehr Transparenz an öffentlichen Ladesäulen und baut sein Informationsangebot in Richtung Elektromobilität konsequent aus.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich circa fünf Millionen Mal aufgerufen, die Apps circa 20 Millionen Mal. (Stand: Juni 2025; Quellen: IVW – https://ausweisung.ivw-online.de/, AGOF Daily facts, Google Analytics).

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Populäre Illusion: Steffen Bock sieht eine staatlich verordnete Tankpreisbremse als Preistreiber an den Tankstellen. © infoRoad GmbH
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Emittent/Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company
Schlagwort(e): Auto

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Auswertung von Clever Tanken zeigt: Super E10 im Februar so teuer wie seit 19 Monaten nicht

Auswertung von Clever Tanken zeigt: Super E10 im Februar so teuer wie seit 19 Monaten nicht

Emittent / Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company / Schlagwort(e): Monatszahlen/Sonstiges
Auswertung von Clever Tanken zeigt: Super E10 im Februar so teuer wie seit 19 Monaten nicht

02.03.2026 / 11:16 CET/CEST
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Auswertung von Clever Tanken zeigt:
Super E10 im Februar so teuer wie seit 19 Monaten nicht

 

  • Super E10 im Februar rund 2 Cent, Diesel rund 3 Cent teurer als im Januar
  • Super E10 im Februar am günstigsten in Essen, Bochum und Bonn
  • Super E10 im Februar am teuersten in Frankfurt am Main, Dresden und Hannover
  • Diesel im Februar am günstigsten in Bochum, Essen und Bonn
  • Diesel im Februar am teuersten in Leipzig, Dresden und Berlin
  • Im März kräftig steigende Preise wegen Iran-Konflikt erwartet

Nürnberg, 2. März 2026. Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind laut einer Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken im Februar erneut gestiegen. Hintergrund waren vor allem höhere Rohölnotierungen. Denn insbesondere die geopolitischen Spannungen im Nahen Osten sorgten für Unsicherheiten an den Ölmärkten. Für Autofahrerinnen und Autofahrer bedeutete das höhere Durchschnittspreise für Benzin und Diesel. Nach der Eskalation des Iran-Konflikts am Wochenende erwartet Clever Tanken für März noch deutlich höhere Preise. 

Die Auswertung von Clever Tanken für den Monat Februar zeigt einen wiederholten Anstieg der Kraftstoffpreise. Super E10 kostete im bundesweiten Durchschnitt 1,7523 Euro pro Liter und war damit rund 2 Cent teurer als im Vormonat (1,7310 Euro). Ein höherer Durchschnittspreis wurde zuletzt im Juli 2024 mit etwa 1,7590 Euro je Liter erreicht.

Auch Diesel verteuerte sich im Februar. Der bundesweite Durchschnittspreis stieg auf 1,7177 Euro je Liter – rund 3 Cent mehr als im Januar (1,6878 Euro). So teuer war Diesel zuletzt im April 2024 mit einem Durchschnittspreis von 1,7318 Euro je Liter.

Steffen Bock, Geschäftsführer von Clever Tanken: „Der erneute Anstieg der Kraftstoffpreise im Februar verwundert nicht, da sie doch maßgeblich von den Rohölpreisen beeinflusst werden. Und diese sind Ende Februar so hoch gewesen wie seit Juni vergangenen Jahres nicht mehr.“

 

Preisspanne verringert sich erneut: Diesel im Februar nur noch rund 3,5 Cent günstiger als Benzin

 

Im Februar war Diesel im bundesweiten Durchschnitt nur noch rund 3,46 Cent je Liter günstiger als Super E10. Damit ist der Preisabstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten wie bereits im Januar um etwa 1 Cent geschrumpft – zulasten von Diesel.

Steffen Bock führt dies vor allem auf die saisonal hohe Nachfrage nach Heizöl zurück. Diese sorgt dafür, dass Diesel trotz eines steuerlichen Vorteils von rund 20 Cent je Liter derzeit kaum günstiger ist als Benzin. Da Diesel und Heizöl nahezu identische Produkte sind, wirkt sich eine erhöhte Heizölnachfrage in den Wintermonaten regelmäßig auch preistreibend auf den Dieselmarkt aus.
 

Die günstigsten und teuersten Tanktage im Februar


Im vergangenen Monat waren beide Kraftstoffsorten am Donnerstag, dem 5. Februar, im Bundesdurchschnitt am günstigsten. An diesem Tag kostete der Liter Super E10 rund 1,7270 Euro und der Liter Diesel rund 1,6950 Euro. Ebenso viel kostete Diesel im vergangenen Monat zudem am Mittwoch, dem 18. Februar.

Am teuersten waren beide Kraftstoffsorten hingegen am Samstag, dem 28. Februar. Autofahrerinnen und Autofahrer zahlten an diesem Tag 1,7810 Euro für den Liter Super E10 und rund 1,7480 Euro für den Liter Diesel.

 

Städteranking im Februar: Essen wird günstigste Super-E10-Tankstadt, Frankfurt am Main zum vierten Mal Schlusslicht

 

Im monatlichen Preisranking von Clever Tanken belegte Essen im Februar den ersten Platz in der Kategorie der günstigsten Super-E10-Tankstädte unter den 20 größten deutschen Städten. Im Monatsdurchschnitt kostete der Liter dort 1,7275 Euro. Die Plätze zwei und drei belegten Bochum (1,7283 Euro) und Bonn (1,7299 Euro).

Die teuerste Super-E10-Tankstadt war im vergangenen Monat zum vierten Mal in Folge Frankfurt am Main (1,7781 Euro). Auf den Plätzen zwei und drei folgten wiederholt Dresden (1,7747 Euro) und Hannover (1,7610 Euro). Damit reihte sich Hannover zum zehnten Mal nacheinander in die Top drei dieser Kategorie ein.

Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Frankfurt am Main im Durchschnitt rund 426,74 Euro und damit etwa 12,14 Euro mehr als in der günstigsten Stadt Essen.

Die drei günstigsten Diesel-Tankstädte waren im Februar Bochum (1,6908 Euro), Essen (1,6951 Euro) und, wie bereits im Januar, Bonn (1,6961 Euro). Damit behauptete sich Bonn den zehnten Monat in Folge unter den Top drei in dieser Kategorie.

In der Sparte der teuersten Diesel-Tankstädte gab es im Februar an der Spitzenposition zum zweiten Mal in Folge keine Veränderung. Leipzig (1,7675 Euro) belegte erneut Platz eins. Damit zählt die Sachsenmetropole seit 15 Monaten ohne Unterbrechung zu den drei teuersten Dieselstandorten unter den 20 größten Städten Deutschlands, davon stand sie zwölfmal an der Spitze. Auf Platz zwei folgte im Februar erneut Dresden (1,7396 Euro). Berlin (1,7309 Euro) belegte Platz drei.

 

Gründe für die Entwicklung der Kraftstoffpreise
 

Für die Erhöhung der Kraftstoffpreise zeichneten im Februar vor allem die gestiegenen Rohölpreise verantwortlich. Seit Mitte Dezember 2025 hat sich die hierzulande wichtige Nordseesorte Brent von rund 59 US-Dollar je Barrel (159 Liter) auf knapp 73,15 US-Dollar Ende Februar verteuert. Höher lagen die Preise zuletzt im Juni 2025.

Hintergrund für die Preisaufschläge war eine deutlich gestiegene geopolitische Risikobewertung. Maßgeblich prägte dabei der Konflikt zwischen den USA und dem Iran das Marktgeschehen: Wechselhafte Atomverhandlungen, militärische Drohungen aus Washington sowie Gegenwarnungen aus Teheran ließen Investoren eine Eskalation im ölreichen Nahen Osten einpreisen.

Zusätzliche Unsicherheit brachte die ausbleibende Annäherung im Ukraine-Krieg. Russland zählt zu den weltweit bedeutenden Ölförderländern, weshalb jede politische oder militärische Zuspitzung unmittelbare Auswirkungen auf die Angebotserwartungen am Weltmarkt hat. Parallel dazu stützten temporäre Produktionsrückgänge in einzelnen Förderländern die Notierungen: Kasachstan exportierte aufgrund technischer Probleme im Tengiz-Ölfeld deutlich weniger Öl als geplant und auch aus dem Iran sowie aus Venezuela wurden rückläufige Fördermengen gemeldet. Robuste US-Konjunkturdaten stärkten zudem die Nachfrageerwartungen.

Zwar dämpften zwischenzeitliche Hoffnungen auf diplomatische Lösungen im Iran-Konflikt sowie Spekulationen über eine moderate Förderausweitung der Opec+ die Preise phasenweise, insgesamt überwogen im Februar jedoch die preistreibenden Faktoren.
 

Ausblick: Kräftig steigende Preise nach Eskalation im Nahen Osten erwartet

 

Steffen Bock zufolge dürfte der Öl- und damit auch der Kraftstoffmarkt in den kommenden Wochen noch deutlich volatiler werden als im Februar – mit einer hohen Tendenz zu steigenden Preisen. Hintergrund sind die jüngsten militärischen Eskalationen im Nahen Osten: Nach Luftangriffen der USA und Israels auf iranische Städte und iranischen Vergeltungsschlägen gegen US-Stützpunkte in der Golfregion sowie gegen das israelische Militärhauptquartier und Einrichtungen der Rüstungsindustrie in Tel Aviv sind auch wichtige Ölhäfen und Infrastruktureinrichtungen ins Visier geraten. Besonders brisant ist die Sperrung der Straße von Hormus. Denn über sie werden mehr als 20 Prozent des weltweit gehandelten Öls transportiert. Mehrere große Tanker-Eigner haben ihre Lieferungen ausgesetzt, Reedereien leiten Schiffe über deutlich längere Routen um. Marktteilnehmer gehen davon aus, dass eine anhaltende Unterbrechung der Passage den Ölmarkt empfindlich treffen würde. In diesem Umfeld dürften die Risikoprämien weiter spürbar steigen.

Bereits direkt nach Beginn der Angriffe stiegen die Notierungen für Brent-Rohöl im außerbörslichen Handel am Wochenende um rund zehn Prozent auf etwa 80 US-Dollar je Barrel. In der Nacht zum heutigen Montag legten die Preise sowohl für Brent als auch US-Rohöl in den ersten Handelsminuten noch einmal kräftig zu. Der Brent-Preis kletterte dabei bis auf rund 82,37 US-Dollar.

Kurzfristig rückt die Förderpolitik der Opec+ daher in den Hintergrund. Zwar hat das von Saudi-Arabien und Russland geführte Kartell am gestrigen Sonntag eine moderate Erhöhung der Fördermenge um 206.000 Barrel pro Tag ab April beschlossen, doch das entspricht weniger als 0,2 Prozent der weltweiten Nachfrage und dürfte eine mögliche Angebotslücke durch Transportausfälle kaum kompensieren. Den Krieg im Nahen und Mittleren Osten erwähnte die Gruppe nicht. Stattdessen begründete sie ihren Schritt mit einem stabilen globalwirtschaftlichen Ausblick und niedrigen Lagerbeständen. Zuvor hatte das Kartell seine Produktion im vergangenen Jahr schrittweise ausgeweitet und die Erhöhungen anschließend für drei Monate ausgesetzt.

Insgesamt bleibt die Situation fragil: Solange die Versorgungssicherheit auf den zentralen Seewegen nicht wiederhergestellt ist, dominiert das geopolitische Risiko die Preisbildung. Erst danach dürften die klassischen Angebots- und Nachfragedynamiken wieder stärker ins Gewicht fallen.
 

Spar-Tipps
 

Angesichts der angespannten Lage im Nahen Osten empfiehlt Steffen Bock, nicht zu lange mit dem Tanken zu warten. Sollte der Ölpreis weiter anziehen, dürften die Preise an den Zapfsäulen zeitnah folgen. „Doch unabhängig davon, wie sich die Öl- und damit die Kraftstoffpreise in den kommenden Wochen entwickeln, können Autofahrerinnen und Autofahrer sparen, wenn sie die Preise entlang ihrer geplanten Route vergleichen“, sagt Steffen Bock. Am einfachsten geht das per App, Navigationssystem oder online. Zudem rät der Experte dazu, Autobahntankstellen möglichst zu meiden. Denn aufgrund ihrer Lage sind sie in der Regel deutlich teurer als innerstädtische Anbieter.

Darüber hinaus lohnt es sich, abends zu tanken. Zwischen 18 und 20 Uhr liegen die Preise meist am niedrigsten. Es gibt aber auch vereinzelt günstige Zeitfenster am späten Vormittag oder am Nachmittag. Allerdings können sich die Preise je nach Region sehr kurzfristig ändern.


 

Über Clever Tanken

Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann.

Der App-Bereich Clever Laden ergänzt das Angebot seit 2018 um Services rund ums elektrische Laden. Nach einem Update im Juli 2025 lassen sich hier erstmals in Deutschland auch die Preise für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen und melden. So schafft Clever Tanken mehr Transparenz an öffentlichen Ladesäulen und baut sein Informationsangebot in Richtung Elektromobilität konsequent aus.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich circa fünf Millionen Mal aufgerufen, die Apps circa 20 Millionen Mal. (Stand: Juni 2025; Quellen: IVW – https://ausweisung.ivw-online.de/, AGOF Daily facts, Google Analytics).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden.

 

Pressekontakt
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Ansprechpartnerin: Nadine Anschütz
Im Ludwigpalais – Ludwigstraße 8
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Städteranking der Spritkosten für Februar 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

Städteranking der Spritkosten für Februar 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken




Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im Februar 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken
Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im Februar 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken


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Auswertung von Clever Tanken: Kraftstoffpreise im Januar auf Elfmonatshoch

Auswertung von Clever Tanken: Kraftstoffpreise im Januar auf Elfmonatshoch

Emittent / Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company / Schlagwort(e): 9-Monatszahlen/Sonstiges
Auswertung von Clever Tanken: Kraftstoffpreise im Januar auf Elfmonatshoch

02.02.2026 / 14:16 CET/CEST
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Für Interviewwünsche oder detaillierte regionale Daten zur Benzinpreisentwicklung in den  20 größten deutschen Städten kontaktieren Sie bitte die PR-Agentur.

 Eine Infografik in hoher Auflösung sowie weitere Informationen stehen unter nachfolgendem Link zum Download bereit: bit.ly/Press-Kit_Clever-Tanken

 

Auswertung von Clever Tanken:

Kraftstoffpreise im Januar auf Elfmonatshoch

 

  • Super E10 im Januar rund 9 Cent, Diesel rund 10 Cent teurer als im Dezember
  • Super E10 im Januar am günstigsten in Berlin, Stuttgart und Bochum
  • Super E10 im Januar am teuersten in Frankfurt am Main, Dresden und
  • Hannover
  • Diesel im Januar am günstigsten in Wuppertal, Bochum und Bonn
  • Diesel im Januar am teuersten in Leipzig, Dresden und Hannover

 

Nürnberg, 2. Februar 2026. Der Jahresauftakt 2026 belastete Autofahrerinnen und Autofahrer mit deutlich höheren Kraftstoffpreisen. Laut aktuellen Daten des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken legten sowohl die Preise für Super E10 als auch für Diesel im Januar im bundesweiten Mittel deutlich zu und erreichten dabei ein Elfmonatshoch. Treiber waren unter anderem die Erhöhung der CO₂-Bepreisung sowie gestiegene Rohölpreise.

Die Auswertung der Kraftstoffpreise von Clever Tanken für den Monat Januar zeigt: Ein Liter Super E10 kostete im bundesweiten Durchschnitt 1,7310 Euro. Damit lag der Preis rund 9 Cent über dem Niveau des Vormonats (1,6447 Euro). Der letzte höhere Durchschnittspreis wurde elf Monate zuvor im Februar 2025 mit 1,7453 Euro pro Liter erreicht – dies war zugleich der teuerste Tankmonat des vergangenen Jahres.

Auch Dieselfahrer mussten im Januar deutlich mehr zahlen. Im bundesweiten Durchschnitt kostete der Liter 1,6878 Euro, also rund 10 Cent mehr als im Vormonat (1,5933 Euro). Damit näherte sich der Dieselpreis wieder dem Niveau des Februars 2025. Mit durchschnittlich 1,6809 Euro pro Liter erreichte damals auch der Diesel den teuersten Monatsdurchschnitt des Jahres. Einen höheren Durchschnittspreis als im Januar verzeichnete Diesel zuletzt im April 2024 mit 1,7318 Euro pro Liter.

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Preisspanne verringert sich leicht: Diesel im Januar rund 4 Cent günstiger als Benzin
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Im Januar lag der Dieselpreis im bundesweiten Durchschnitt nur noch rund 4,32 Cent je Liter unter dem von Super E10. Damit hat sich der Preisabstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten um etwa 1 Cent zulasten von Diesel verringert. Im Dezember hatte die Differenz noch bei gut 5,14 Cent gelegen.

Nach Einschätzung von Steffen Bock ist vor allem die saisonbedingt hohe Nachfrage nach Heizöl dafür verantwortlich, dass Diesel derzeit trotz einer steuerlichen Begünstigung von rund 20 Cent je Liter nur geringfügig günstiger ist als Benzin. Da Diesel und Heizöl nahezu identische Produkte sind, wirkt sich eine erhöhte Heizölnachfrage im Winter regelmäßig auch preistreibend auf den Dieselmarkt aus.

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Die günstigsten und teuersten Tanktage im Januar
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Im vergangenen Monat zahlten Autofahrerinnen und Autofahrer für beide Kraftstoffsorten im Bundesdurchschnitt am Donnerstag, dem 1. Januar, am wenigsten. An diesem Tag kostete der Liter Super E10 rund 1,7010 Euro und war damit etwa 3 Cent teurer als am Tag zuvor. Der Liter Diesel kostete am ersten Tag des neuen Jahres rund 1,6520 Euro. Dies waren etwa 4 Cent mehr als am 31. Dezember 2025.

Am teuersten war Super E10 hingegen am Donnerstag, dem 15. Januar, mit 1,7410 Euro pro Liter. Diesel war am Samstag, dem 31. Januar, mit 1,7140 Euro pro Liter am teuersten.

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Städteranking im Januar: Berlin bleibt günstigste E10-Stadt,
Frankfurt am Main erneut Schlusslicht

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Im monatlichen Preisranking von Clever Tanken belegte Berlin im Januar zum dritten Mal in Folge den ersten Platz in der Kategorie der günstigsten Super-E10-Tankstädte unter den 20 größten deutschen Städten. Im Monatsdurchschnitt kostete der Liter dort 1,7026 Euro. Die Plätze zwei und drei belegten Stuttgart (1,7039 Euro) und Bochum (1,7077 Euro).

Die teuerste Super-E10-Tankstadt war im vergangenen Monat zum dritten Mal in Folge Frankfurt am Main (1,7571 Euro). Dresden (1,7514 Euro) folgte auf Platz zwei. Hannover (1,7462 Euro) reihte sich auf Platz drei ein und ist damit zum neunten Mal nacheinander unter den Top drei dieser Kategorie.

Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Frankfurt am Main im Durchschnitt rund 421,70 Euro und damit etwa 13,08 Euro mehr als in der günstigsten Stadt Berlin.

Die drei günstigsten Diesel-Tankstädte waren im Januar Wuppertal (1,6640 Euro), Bochum (1,6643 Euro) und Bonn (1,6648 Euro). Damit behauptete sich Bonn den neunten Monat in Folge unter den Top drei in dieser Kategorie.

In der Sparte der teuersten Diesel-Tankstädte gab es im Januar an der Spitzenposition keine Veränderung. Denn Leipzig (1,7315 Euro) belegte wiederholt Platz eins. Damit zählt die Sachsenmetropole seit 14 Monaten ohne Unterbrechung zu den drei teuersten Dieselstandorten unter den 20 größten Städten Deutschlands – davon stand Leipzig elfmal an der Spitze. Auf Platz zwei folgte im Januar Dresden (1,7103 Euro). Hannover (1,7100 Euro) belegte zum dritten Mal nacheinander Platz drei.

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Gründe für die Entwicklung der Kraftstoffpreise
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Laut Steffen Bock, dem Geschäftsführer von Clever Tanken, waren für die Erhöhung der Kraftstoffpreise vor allem zwei Faktoren ausschlaggebend: Einerseits wirkte sich zum Jahreswechsel die nächste Stufe der nationalen CO₂-Bepreisung aus. Seit dem 1. Januar 2026 wird der CO₂-Preis über Auktionen bestimmt; erwartet wird eine Spanne von 55 bis 65 Euro je Tonne. Am oberen Ende könnten sich die Mehrkosten auf rund 18,6 Cent je Liter Benzin und etwa 20,5 Cent je Liter Diesel summieren – das wären bis zu 2,9 Cent beziehungsweise 3,2 Cent mehr als im Jahr 2025.

Andererseits legten die Rohölpreise im Januar trotz hoher Schwankungen deutlich zu und erreichten mit rund 69,8 US-Dollar je Barrel (159 Liter) Ende des Monats den höchsten Stand seit Anfang August 2025.

Zwar gerieten die Notierungen zu Monatsbeginn zunächst unter Druck, da steigende US-Rohöllagerbestände auf ein komfortables Angebot hindeuteten. Darüber hinaus belasteten Spekulationen über zusätzliche Liefermengen aus Venezuela die Preise. Diese Effekte blieben jedoch nur von kurzer Dauer.

Im weiteren Monatsverlauf überwogen die preistreibenden Faktoren. Sinkende US-Ölreserven sowie die Zurückhaltung des Kartells Opec+, seine Förderung kurzfristig auszuweiten, stützten die Preise. Ein außergewöhnlich heftiger Wintersturm in den USA Ende Januar, der auch den für die Ölproduktion zentralen Bundesstaat Texas traf, verstärkte den Aufwärtstrend. Denn die Sorge vor temporären Förder- und Lieferausfällen nahm zu, während die Kälte die Nachfrage nach Heizöl ankurbelte.

Zugleich kehrte im Januar eine spürbare geopolitische Risikoprämie an den Ölmarkt zurück. Die erneut verschärften Spannungen zwischen den USA und dem Opec-Mitglied Iran rückten zuletzt vor allem das iranische Atomprogramm wieder in den Fokus. Am Markt wuchs die Sorge, dass sich der Konflikt auf die ölreiche Region am Persischen Golf ausweiten könnte. Ein militärisches Eingreifen der USA würde das Risiko von Störungen des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Transportrouten für Rohöl und Flüssigerdgas, erhöhen.

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Ausblick
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Auch wenn viele Faktoren auf gedämpfte Rohöl- und Kraftstoffpreise im laufenden Jahr hindeuten und unter anderem die Internationale Energieagentur (IEA) mit einem rekordhohen globalen Ölüberschuss für 2026 rechnet: Steffen Bock geht für die kommenden Wochen zunächst von steigenden Preisen aus, maximal jedoch von einer Seitwärtsbewegung. „Vor allem die geopolitischen Spannungen sprechen in den kommenden Wochen eher für weiter steigende Rohöl- und damit Kraftstoffpreise“, sagt der Experte.

Zusätzlich belastet eine Abfolge extremer Winterwetterlagen die USA. Nur wenige Tage nach dem schweren Wintersturm wurden die südöstlichen Bundesstaaten am vergangenen Wochenende von einem sogenannten Bombenzyklon mit Sturmfluten, hohen Wellen und teils erheblichen Schneefällen getroffen. Eine nachfolgende arktische Kaltluftfront drang sogar bis nach Florida vor. Das Ausmaß der Produktionsunterbrechungen infolge der Winterstürme sowie der erhöhten Heizölnachfrage ist derzeit ungewiss.

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Spar-Tipps
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„Auch bei steigenden Preisen können Autofahrerinnen und Autofahrer sparen – wenn sie die Preise entlang ihrer geplanten Route vergleichen. So lässt sich schnell die günstigste Tankstelle in der Umgebung finden“, sagt Steffen Bock. Am einfachsten geht das per App, Navigationssystem oder online. Zudem rät der Experte dazu, Autobahntankstellen möglichst zu meiden. Denn aufgrund ihrer Lage sind sie in der Regel deutlich teurer als innerstädtische Anbieter.

Darüber hinaus lohnt es sich, abends zu tanken. Zwischen 18 und 20 Uhr liegen die Preise meist am niedrigsten. Es gibt aber auch vereinzelt günstige Zeitfenster am späten Vormittag oder am Nachmittag. Allerdings können sich die Preise je nach Region sehr kurzfristig ändern.

 

 

Über Clever Tanken

Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann.

Der App-Bereich Clever Laden ergänzt das Angebot seit 2018 um Services rund ums elektrische Laden. Nach einem Update im Juli 2025 lassen sich hier erstmals in Deutschland auch die Preise für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen und melden. So schafft Clever Tanken mehr Transparenz an öffentlichen Ladesäulen und baut sein Informationsangebot in Richtung Elektromobilität konsequent aus.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich circa fünf Millionen Mal aufgerufen, die Apps circa 20 Millionen Mal. (Stand: Juni 2025; Quellen: IVW – https://ausweisung.ivw-online.de/, AGOF Daily facts, Google Analytics).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden.

 

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Städteranking der Spritkosten für Januar 2026. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

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Kraftstoffpreise im Jahr 2025: Tankjahr endet mit Entlastung an den Zapfsäulen

Kraftstoffpreise im Jahr 2025: Tankjahr endet mit Entlastung an den Zapfsäulen

Emittent / Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company / Schlagwort(e): Monatszahlen/Sonstiges
Kraftstoffpreise im Jahr 2025: Tankjahr endet mit Entlastung an den Zapfsäulen

02.01.2026 / 12:56 CET/CEST
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Kraftstoffpreise im Jahr 2025:
Tankjahr endet mit Entlastung an den Zapfsäulen

 

  • Auswertung von Clever Tanken: Super E10 im Dezember rund 3 Cent, Diesel rund 4 Cent günstiger als im November
  • Super E10 im Dezember am günstigsten in Berlin, Duisburg und Bonn
  • Super E10 im Dezember am teuersten in Frankfurt am Main, Hannover und Dresden
  • Diesel im Dezember am günstigsten in Bonn, Duisburg und Bochum
  • Diesel im Dezember am teuersten in München, Leipzig und Hannover

Nürnberg, 2. Januar 2026. Das Tankjahr 2025 endete für Autofahrerinnen und Autofahrer mit spürbar niedrigeren Preisen – trotz des erhöhten Reiseverkehrs rund um die Weihnachtsfeiertage. Wie eine aktuelle Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken zeigt, verbilligten sich sowohl Super E10 als auch Diesel im bundesweiten Schnitt gegenüber dem Vormonat. Super E10 war damit im Dezember der günstigste Tankmonat des vergangenen Jahres, wobei es zugleich deutliche regionale Preisunterschiede gab.

Trotz des erhöhten Reiseverkehrs rund um die Weihnachtsfeiertage sind die Kraftstoffpreise im Dezember gesunken. Laut einer Auswertung von Clever Tanken kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt rund 1,6447 Euro. Das waren etwa 3 Cent weniger als im November (1,6762 Euro). Zuletzt war Super E10 im September 2024 (1,6414 Euro) günstiger gewesen, dem günstigsten Tankmonat des vorhergehenden Jahres.

Auch Diesel verbilligte sich im letzten Monat des Jahres 2025: Ein Liter kostete im Dezember durchschnittlich 1,5933 Euro und damit rund 4 Cent weniger als im Vormonat (1,6347 Euro). Zuletzt hatte der Dieselpreis im Oktober 2025 (1,5830 Euro) ein niedrigeres Niveau erreicht.

Im Jahresvergleich fiel die Entlastung weniger deutlich aus. Super E10 war im Dezember rund 2 Cent günstiger als ein Jahr zuvor. Damals hatte der Liter 1,6628 Euro gekostet. Der Dieselpreis verbilligte sich gegenüber dem Vorjahreswert von 1,5972 Euro je Liter nur marginal um rund 0,4 Cent.

 

Durchschnittspreise 2025 deutlich unter Vorjahr 

Bei Betrachtung der durchschnittlichen Jahreswerte zeigt sich die Entlastung der Autofahrenden deutlicher: Super E10 kostete im Jahr 2025 deutschlandweit durchschnittlich rund 1,6804 Euro pro Liter und damit rund 5 Cent weniger als im Jahr zuvor (1,7331 Euro). Zuletzt war dieser Wert 2021 mit circa 1,5228 Euro niedriger gewesen. Der Mittelwert für einen Liter Diesel lag im vergangenen Jahr bei rund 1,6055 Euro. Das waren rund 4 Cent weniger als 2024 (1,6449 Euro). Auch Diesel war zuletzt im Jahr 2021 mit 1,3859 Euro pro Liter günstiger gewesen.

 

Gründe für die Entwicklung der Kraftstoffpreise im Dezember

„Die Entwicklungen im Dezember sowie über das Jahr 2025 hinweg sind vor dem Hintergrund der Anfang 2025 gestiegenen nationalen CO₂-Bepreisung fossiler Brennstoffe interessant. Denn trotz der höheren Abgaben auf Benzin und Diesel sind die Kraftstoffpreise gefallen. Der Preisrückgang ist daher vor allem auf die Veränderung der Rohölpreise zurückzuführen“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken. Im Dezember fiel der Preis für die in Deutschland maßgebliche Nordseesorte Brent von rund 63,74 US-Dollar je Barrel (159 Liter) zu Monatsbeginn auf etwa 58,86 US-Dollar zur Monatsmitte – der niedrigste Stand seit Anfang 2021. Anschließend stiegen die Preise zwar wieder auf bis zu rund 62,50 US-Dollar. Die jüngste Gegenbewegung ändert jedoch wenig am Gesamtbild: Im Dezember sind die Ölpreise den fünften Monat in Folge zurückgegangen. Das ist die längste Schwächephase seit über zwei Jahren. Belastend wirkte vor allem die Erwartung eines globalen Überangebots infolge einer höheren Förderung des Ölkartells OPEC+. Dem Preisrückgang wirkte Ende Dezember jedoch der anbahnende Konflikt zwischen den USA und dem OPEC-Mitglied Venezuela leicht entgegen.

Dass auch die Preise an den Zapfsäulen in den letzten Dezembertagen wieder leicht anzogen, dürfte laut Steffen Bock zusätzlich mit der zum 1. Januar in Kraft getretenen nächsten Stufe der nationalen CO₂-Bepreisung zusammenhängen. „Erfahrungsgemäß preisen einzelne Anbieter die Erhöhung der CO₂-Abgabe bereits in den letzten Tagen des alten Jahres ein“, so Bock.

 

Preisspanne vergrößert sich leicht:
Diesel im Dezember rund 5 Cent günstiger als Benzin

Im Dezember war ein Liter Diesel im bundesweiten Schnitt etwa 5,14 Cent günstiger als dieselbe Menge Super E10. Damit vergrößerte sich der Abstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten geringfügig um etwa 1 Cent zugunsten von Diesel. Im November hatte die Differenz noch bei rund 4,15 Cent gelegen.

Steffen Bock führt die hohe Heizölnachfrage im Winter als Hauptgrund dafür an, dass Diesel trotz einer Steuerdifferenz von rund 20 Cent derzeit nur geringfügig günstiger als Benzin ist. Da Diesel und Heizöl nahezu identische Produkte sind, steigt der Dieselpreis normalerweise, wenn die Heizölnachfrage hoch ist.

 

Die günstigsten und teuersten Tanktage im Dezember

Im vergangenen Monat kostete der Liter Super E10 mit 1,6290 Euro am Donnerstag, dem 18. Dezember, im bundesweiten Durchschnitt am wenigsten. Diesel war mit jeweils 1,5730 Euro pro Liter an zwei Tagen am günstigsten: am Mittwoch, dem 10. Dezember, sowie am Mittwoch, dem 24. Dezember.

Am teuersten war Super E10 hingegen am Mittwoch, dem 31. Dezember, mit 1,6710 Euro pro Liter. Diesel war am Montag, dem 1. Dezember, mit 1,6330 Euro pro Liter am teuersten.

 

Die günstigsten und teuersten Tankmonate im Jahr 2025 

Der preiswerteste Monat zum Tanken von Super E10 war im vergangenen Jahr im bundesweiten Schnitt der Dezember. Es folgten die Monate August (1,6534 Euro) und September (1,6576 Euro). Am teuersten war Super E10 dagegen im Februar (1,7453 Euro), Januar (1,7295 Euro) und März (1,6938 Euro).

Der günstigste Tankmonat für Diesel war 2025 der Mai mit rund 1,5531 Euro je Liter. Es folgten die Monate August (1,5737 Euro) und Juni (1,5789 Euro). Am teuersten war Diesel im Februar (1,6809 Euro). Auf den Plätzen zwei und drei der teuersten Diesel-Tankmonate folgten der Januar (1,6723 Euro) und der November (1,6347 Euro).

 

Städteranking im Dezember:
Super 
E10 in Berlin erneut am günstigsten

Im monatlichen Preisranking von Clever Tanken belegte Berlin im Dezember unter den 20 größten deutschen Städten erneut den ersten Platz in der Kategorie der günstigsten Super-E10-Tankstädte. Im Monatsdurchschnitt kostete der Liter dort 1,5994 Euro. Die Plätze zwei und drei belegten Duisburg (1,6116 Euro) und Bonn (1,6117 Euro).

Die beiden teuersten Super-E10-Tankstädte waren im vergangenen Monat erneut Frankfurt am Main (1,6610 Euro) und Hannover (1,6597 Euro). Damit ist Hannover in diesem Jahr bereits zum elften Mal unter den Top drei dieser Kategorie. Auf dem dritten Platz folgte Dresden (1,6580 Euro). Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Frankfurt am Main im Durchschnitt rund 398,64 Euro und damit etwa 14,78 Euro mehr als im günstigen Berlin.

In der Kategorie der günstigsten Diesel-Tankstädte tauschten Bonn (1,5498 Euro) und Bochum (1,5591 Euro) im Vergleich zum November die Plätze eins und drei. Dadurch behauptete sich Bonn zum achten Mal in Folge unter den Top drei dieser Kategorie. Duisburg (1,5523 Euro) positionierte sich erneut auf Platz zwei.

In der Kategorie der teuersten Diesel-Tankstädte gab es gegenüber November keine Veränderungen. München (1,6257 Euro), Leipzig (1,6029 Euro) und Hannover (1,6016 Euro) belegten wiederholt die ersten drei Plätze. Leipzig zählt somit seit 13 Monaten ohne Unterbrechung zu den drei teuersten Dieselstandorten unter den 20 größten Städten Deutschlands – davon stand die Sachsenmetropole zehnmal an der Spitze.

 

Städteranking im Jahr 2025:
Super 
E10 und Diesel in Bonn am günstigsten

Den Titel der günstigsten Super-E10-Tankstadt des Jahres 2025 erreichte Bonn. Hier kostete der Liter Super E10 im Jahresdurchschnitt rund 1,6522 Euro. Berlin (1,6546 Euro) und Mannheim (1,6551 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Die höchsten Preise für Super E10 wurden dagegen in Dresden (1,7010 Euro), Hannover (1,6965 Euro) und Frankfurt am Main (1,6890 Euro) aufgerufen.

Die günstigste Diesel-Tankstadt war 2025 ebenfalls Bonn – und das das sechste Jahr in Folge. Hier kostete der Liter 2025 im Jahresdurchschnitt 1,5769 Euro. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Duisburg (1,5786 Euro) und Bielefeld (1,5793 Euro). Leipzig (1,6508 Euro) wurde dagegen zum dritten Mal nacheinander die teuerste Diesel-Tankstadt des Jahres. München (1,6193 Euro) und Dresden (1,6160 Euro) reihen sich auf den Plätzen zwei und drei ein.

 

Wichtige Einflussfaktoren auf die Kraftstoffpreise im Jahr 2025

Die Kraftstoffpreise werden durch das Zusammenspiel verschiedener Faktoren bestimmt. Dazu gehören die Produktions- und Transportkosten, Steuern sowie die Nachfrage. Der wichtigste Einflussfaktor sind jedoch die Rohölpreise. Die folgenden Hauptfaktoren verdeutlichen die komplexe Dynamik der Preisentwicklung im vergangenen Jahr:

  1. Nationale CO₂-Abgabe als struktureller Preistreiber:
    Die Erhöhung des nationalen CO₂-Preises für klimaschädliche Kraftstoffe zu Jahresbeginn verteuerte Benzin und Diesel dauerhaft – unabhängig von der Marktlage und somit auch von der Entwicklung der Rohölpreise.
  2. Erwartetes globales Überangebot an Rohöl:
    Über weite Strecken des Jahres dominierten Sorgen vor einem strukturellen Überangebot. Sowohl die OPEC+ als weltgrößte Gruppe von Erdölproduzenten als auch die Internationale Energieagentur (IEA) rechneten für 2025 und vor allem für 2026 mit einem deutlichen Angebotsüberschuss, was Abwärtsdruck an den Märkten erzeugte.
  3. Förderpolitik der OPEC+ als zentrales Steuerungsinstrument:
    Ankündigungen des Ölkartells zur Ausweitung oder Drosselung seiner Fördermengen hatten wiederholt unmittelbare Auswirkungen auf die Preise. Bereits die Erwartung zusätzlicher Fördermengen reichte aus, um die Notierungen zu drücken.
  4. Geopolitische Risikoprämien:
    Eingepreiste Risikoprämien aufgrund der Konflikteskalation im Nahen Osten, der Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur und die sogenannte Schattenflotte sowie Sanktionen gegen Russland führten immer wieder zu kurzfristigen Preissprüngen. Diese Risikoprämien erwiesen sich jedoch meist als volatil und nicht nachhaltig.
  5. Hoffnung und Ernüchterung bei den Ukraine-Verhandlungen:
    Phasenweise sorgte die Aussicht auf Fortschritte der Friedensverhandlungen im Russland-Ukraine-Krieg für fallende Preise, da die Marktteilnehmer eine Rückkehr russischer Ölmengen auf den Weltmarkt einpreisten. Weil konkrete Durchbrüche jedoch ausblieben, kehrten sich diese Erwartungen immer wieder rasch um.
  6. Handelspolitische Unsicherheiten und Zollkonflikte:
    US-Strafzölle und die Furcht vor einer Ausweitung globaler Handelskonflikte belasteten die Konjunkturaussichten – und damit die erwartete Energienachfrage. Umgekehrt sorgten Hoffnungen auf eine Entspannung zwischen den USA, China und anderen Handelspartnern zeitweise für steigende Preise.
  7. Sanktionen und Geldpolitik – die Rolle der USA:
    Druck aus Washington auf die OPEC+ zur Senkung der Ölpreise, Sanktionen gegen Russland, den Iran und Venezuela sowie Erwartungen an eine lockerere Geldpolitik der US-Notenbank beeinflussten die Märkte mehrfach gleichzeitig – teils preisdämpfend, teils preistreibend.
  8. Konjunkturerwartungen als Nachfrageindikator:
    Sorgen über eine Abkühlung der Weltwirtschaft wirkten preisdämpfend, während Phasen robuster Konjunktur- und Reisedaten – etwa im Sommer – die Nachfrageerwartungen und damit die Preise stützten.

 

Ausblick auf das Tankjahr 2026

Für das Jahr 2026 sprechen viele Faktoren für gedämpfte Rohöl- und Kraftstoffpreise. Die IEA rechnet mit einem rekordhohen globalen Ölüberschuss von rund 3,8 Millionen Barrel pro Tag. Grund dafür ist, dass das weltweite Angebot die Nachfrage deutlich übersteigen dürfte. Denn neben der OPEC+ haben zuletzt auch große Produzenten außerhalb des Kartells, darunter die USA, Brasilien und Kanada, ihre Förderung ausgeweitet. Gleichzeitig belasten ein schwaches globales Wirtschaftswachstum, anhaltende Handelskonflikte sowie der zunehmende Umstieg auf Elektro- und Hybridfahrzeuge die Nachfrageaussichten. Ein Ende des Russland-Ukraine-Krieges könnte ebenfalls preisdämpfend wirken, da eine Lockerung der westlichen Sanktionen die Rückkehr zusätzlicher russischer Ölmengen auf den Weltmarkt ermöglichen würde.

Kurzfristig preisstabilisierend könnten jedoch geopolitische Risiken wie eine weitere Eskalation des Ukraine-Kriegs oder zunehmende Konflikte zwischen den USA und dem Opec-Staat Venezuela wirken.

In Deutschland bleibt die nationale CO₂-Bepreisung für Benzin und Diesel in jedem Fall ein zentraler Preistreiber. Im Jahr 2025 lag die Abgabe bei 55 Euro pro Tonne ausgestoßenem Kohlendioxid. Dadurch verteuerte sich der Liter Super E10 im Schnitt um rund 15,7 Cent und der Liter Diesel um etwa 17,3 Cent gegenüber 2020, dem Jahr vor Einführung dieser auch als CO₂-Steuer bezeichneten Abgabe.

Ab 2026 soll der CO₂-Preis nicht mehr staatlich festgelegt werden. Stattdessen bildet sich die Abgabe über Auktionen von begrenzt verfügbaren Emissionszertifikaten. Erwartet wird eine Spanne von 55 bis 65 Euro je Tonne. Steigt der CO₂-Preis auf das obere Ende dieser Skala, könnten die Mehrkosten bei Benzin auf rund 18,6 Cent und bei Diesel auf etwa 20,5 Cent klettern. Das wären bis zu 2,9 Cent pro Liter Benzin beziehungsweise 3,2 Cent pro Liter Diesel mehr als 2025.

„Unterm Strich deutet vieles darauf hin, dass der Ölmarkt im Jahr 2026 von einem strukturellen Überangebot geprägt sein wird. Steigende Fördermengen, eine gedämpfte Nachfrage und die fortschreitende Energiewende werden den Spielraum für dauerhaft hohe Rohölpreise begrenzen. Geopolitische Risiken bleiben zwar ein Unsicherheitsfaktor, dürften jedoch vor allem für kurzfristige Aufschläge sorgen“, fasst Steffen Bock zusammen.

Für Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland sieht der Experte jedoch keine automatische Entlastung. Denn den globalen Ölmarkttrends steht die nationale CO₂-Bepreisung entgegen. „Auch wenn die Erhöhungen auf den ersten Blick moderat erscheinen, summieren sie sich über die Jahre hinweg deutlich. Damit bleibt die CO₂-Abgabe ein wesentlicher Preistreiber an den Zapfsäulen – politisch gewollt, aber für Pendler und Vielfahrer zunehmend spürbar.“

 

Spar-Tipps

Egal, ob die Preise an den Zapfsäulen fallen oder steigen: Wer beim Tanken sparen möchte, sollte die Preise entlang der eigenen Route vergleichen – am einfachsten per App, Navigationssystem oder online. So lässt sich schnell die günstigste Tankstelle im Umfeld finden. Zudem gilt: Autobahntankstellen meiden, denn aufgrund ihrer Lage sind sie in der Regel deutlich teurer als innerstädtische Anbieter.

Darüber hinaus lohnt es sich, abends zu tanken. Besonders zwischen 18 und 20 Uhr liegen die Preise meist am niedrigsten; vereinzelt gibt es auch günstigere Zeitfenster am späten Vormittag oder am Nachmittag. Allerdings können Preisänderungen je nach Region sehr kurzfristig erfolgen.

 

Über Clever Tanken

Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann.

Der App-Bereich Clever Laden ergänzt das Angebot seit 2018 um Services rund ums elektrische Laden. Nach einem Update im Juli 2025 lassen sich hier erstmals in Deutschand auch die Preise für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen und melden. So schafft Clever Tanken mehr Transparenz an öffentlichen Ladesäulen und baut sein Informationsangebot in Richtung Elektromobilität konsequent aus.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich circa fünf Millionen Mal aufgerufen, die Apps circa 20 Millionen Mal. (Stand: Juni 2025; Quellen: IVW – https://ausweisung.ivw-online.de/, AGOF Daily facts, Google Analytics).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden.

 

Pressekontakt
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Im Ludwigpalais – Ludwigstraße 8
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Städteranking der Spritkosten für Dezember 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

Städteranking der Spritkosten für Dezember 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken
Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im Dezember 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken
Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im Dezember 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

 



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Trotz billigem Rohöl: Spritpreise steigen im November deutlich an

Trotz billigem Rohöl: Spritpreise steigen im November deutlich an

Emittent / Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company / Schlagwort(e): 9-Monatszahlen/Sonstiges
Trotz billigem Rohöl: Spritpreise steigen im November deutlich an

01.12.2025 / 12:19 CET/CEST
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Trotz billigem Rohöl:
Spritpreise steigen im November deutlich an

 

  • Auswertung von Clever Tanken: Super E10 rund 1 Cent, Diesel rund 5 Cent teurer als im Oktober
  • Super E10 im November am günstigsten in Berlin, Bonn und Bochum
  • Super E10 im November am teuersten in Frankfurt am Main, Hannover und München
  • Diesel im November am günstigsten in Bochum, Duisburg und Bonn
  • Diesel im November am teuersten in München, Leipzig und Hannover

 

Nürnberg, 1. Dezember 2025. Obwohl die Rohölpreise im November im Durchschnitt so niedrig waren wie seit Juni nicht mehr, sind die Kraftstoffpreise dennoch gestiegen. Wie die aktuelle Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken zeigt, kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt rund 1,6762 Euro. Das waren rund 1 Cent mehr als im Oktober. Ein Liter Diesel kostete rund 1,6347 Euro und damit etwa 5 Cent mehr als im Vormonat.

„Bei der Preisbildung von Kraftstoffen spielt Rohöl eine entscheidende Rolle. Daher bewegen sich die Preise an den Zapfsäulen – wenn auch mit einer gewissen Verzögerung – häufig relativ parallel zu den Preisen an den Rohölbörsen. Im November war das jedoch nicht der Fall“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken. „Obwohl sich der Preis der für Deutschland wichtigen Nordseesorte Brent mit rund 62 bis 65 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) in einem stabilen und engen Rahmen bewegte, stiegen die Preise für Super E10 und Diesel im Monatsverlauf Woche für Woche an und fielen erst gegen Monatsende leicht.“

Im Jahresvergleich zeigen sich ebenfalls Aufschläge: Super E10 lag im vergangenen Monat rund 3 Cent über dem Niveau von November 2024, als der Liter im bundesweiten Schnitt 1,6511 Euro gekostet hatte. Diesel verteuerte sich um etwa 5 Cent gegenüber dem Vorjahreswert von 1,5819 Euro je Liter.
 

Preisspanne schrumpft: Diesel nähert sich Benzin deutlich an
 

Im November betrug die Preisdifferenz zwischen Super E10 und Diesel nur noch etwa 4,15 Cent pro Liter. Damit schrumpfte der Abstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten deutlich. Im Oktober hatte dieser noch bei rund 7,92 Cent gelegen. Dies entspricht im November einer Verringerung um etwa 3,77 Cent zulasten des Diesels.

Doch warum ist Diesel trotz der Steuerdifferenz von rund 20 Cent aktuell nur geringfügig günstiger als Benzin? Steffen Bock führt dies vor allem auf die hohe Heizölnachfrage im Winter zurück. Da Diesel und Heizöl nahezu identische Produkte sind, steigt in der Regel der Dieselpreis, wenn die Heizölnachfrage hoch ist.
 

Die günstigsten und teuersten Tanktage im November

  

Im November kostete der Liter Super E10 mit 1,6660 Euro am Samstag, dem 29. November, im bundesweiten Durchschnitt am wenigsten. Diesel war an gleich drei Tagen am günstigsten. So kostete der Liter am Samstag, dem 1. November, am Montag, dem 3. November, und am Dienstag, dem 4. November, jeweils 1,6060 Euro und damit im Monatsdurchschnitt am wenigsten.

Am teuersten war Super E10 hingegen am Sonntag, dem 16. November, mit 1,6920 Euro pro Liter. Diesel war am Freitag, dem 21. November, mit 1,6670 Euro pro Liter am teuersten.
 

Städteranking: Super E10 in Berlin am günstigsten

 
Im monatlichen Preisranking von Clever Tanken belegte Berlin im November unter den 20 größten deutschen Städten Platz eins in der Kategorie der günstigsten Super-E10-Tankstädte. Im Monatsdurchschnitt kostete der Liter dort 1,6365 Euro. Wie schon im Oktober belegten Bonn (1,6469 Euro) und Bochum (1,6479 Euro) die Plätze zwei und drei.

Die teuerste Super-E10-Tankstadt war im vergangenen Monat hingegen Frankfurt am Main. Dort kostete der Liter im Durchschnitt 1,6959 Euro. Platz zwei erreichte Hannover mit 1,6910 Euro. Damit ist die niedersächsische Landeshauptstadt in diesem Jahr bereits zum zehnten Mal unter den Top drei in dieser Kategorie. Auf dem dritten Platz folgte München mit 1,6857 Euro. Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Frankfurt am Main im Durchschnitt rund 407,02 Euro und damit etwa 14,26 Euro mehr als im günstigen Berlin.

In der Kategorie der günstigsten Diesel-Tankstädte belegte Bochum mit 1,6062 Euro im November die Poleposition. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Duisburg (1,6064 Euro) und Bonn (1,6069 Euro). Damit ist Bonn zum siebten Mal in Folge unter den Top drei in dieser Kategorie.

In der Kategorie der teuersten Diesel-Tankstädte belegten München (1,6584 Euro), Leipzig (1,6576 Euro) und Hannover (1,6489 Euro) die ersten drei Plätze. Leipzig zählt somit seit zwölf Monaten ohne Unterbrechung zu den drei teuersten Dieselstandorten unter den 20 größten Städten Deutschlands – davon stand die Stadt zehnmal an der Spitze.
 

Gründe für die Preisentwicklung im November


Im November wurde der Rohölmarkt von zwei gegensätzlichen Kräften geprägt, die in Summe zu einem Seitwärtsmarkt führten. Preisdämpfend wirkten vor allem anhaltende Sorgen vor einem Überangebot: Das Ölkartell OPEC+ hatte erneut eine Ausweitung der Förderung zum Jahresende angekündigt. Darüber hinaus beeinflussten Prognosen für das kommende Jahr die Preise. Sowohl die OPEC+ als auch die Internationale Energieagentur (IEA) rechnen für 2026 mit einem deutlichen Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage und erwarten einen globalen Rohölüberschuss. Gegen Monatsende wirkten zudem die diplomatischen Bemühungen um eine Lösung des Ukraine-Kriegs preisdämpfend. Denn sollte der Konflikt beigelegt werden, könnte der Westen seine Beschränkungen gegen die russische Ölwirtschaft zurückfahren. Dadurch wäre die Rückkehr zusätzlicher russischer Ölmengen auf den globalen Markt möglich.

Dem gegenüber standen mehrere stützende Faktoren: geopolitische Risiken wie wiederholte ukrainische Angriffe auf russische Energieanlagen, schärfere westliche Sanktionen gegen die russische Ölindustrie sowie das Ende des US-Shutdowns, das die Konjunkturerwartungen leicht aufhellte.
 

Ausblick auf Dezember 2025 und das Tankjahr 2026

 
Im Dezember könnten die Kraftstoffpreise trotz des zuletzt schwachen Rohölmarktes wieder leicht anziehen. Grund hierfür sind vor allem saisonale Faktoren: Mit Beginn der bundesweiten Weihnachtsferien und der sogenannten Driving Season zum Jahresende steigt typischerweise die Nachfrage nach Benzin und Diesel. Gleichzeitig nehmen einige Anbieter die zum 1. Januar 2026 vorgesehene Erhöhung der CO₂-Abgabe erfahrungsgemäß bereits in den letzten Dezembertagen vorweg. Das kann den Preisanstieg an den Zapfsäulen zusätzlich verstärken.

Mittelfristig sprechen jedoch viele Faktoren dafür, dass die Kraftstoffpreise zu Jahresbeginn 2026 eher gedämpft bleiben. So erhöht die OPEC+ ab Dezember ihre tägliche Förderung um 137.000 Barrel, um frühere Beschlüsse umzusetzen. Gleichzeitig hat das Kartell, das rund die Hälfte des weltweiten Erdöls fördert, am gestrigen Sonntag (30. November) beschlossen, seine Förderquoten für das Jahr 2026 unverändert zu lassen. Zudem einigten sich acht der 22 Mitgliedstaaten darauf, im ersten Quartal 2026 vorerst keine weiteren Produktionsausweitungen vorzunehmen. Damit wollen die Ölproduzenten einem weiteren Preisverfall entgegenwirken. Denn auch große Produzenten außerhalb des Kartells – darunter die USA, Brasilien und Kanada – haben ihre Produktion zuletzt erhöht. Die IEA erwartet deshalb im kommenden Jahr einen rekordhohen globalen Ölüberschuss, da das weltweite Angebot die Nachfrage deutlich übersteigen dürfte.

Darüber hinaus trüben ein schwaches globales Wirtschaftswachstum, der anhaltende Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie politische Unsicherheiten die Nachfrageaussichten. Zusätzlich dürfte der Umstieg auf Elektro- und Hybridfahrzeuge die Nachfrage dämpfen. Vor diesen Hintergründen rechnet die Weltbank damit, dass die Rohölpreise im Jahr 2026 auf den niedrigsten Stand seit sechs Jahren fallen könnten.

Steffen Bock fasst zusammen: „Zum Jahresende könnten die Preise an den Zapfsäulen noch einmal kurzfristig steigen – sowohl wegen der starken Reisetätigkeit als auch durch die vorweggenommenen Effekte der CO₂-Bepreisung. Für 2026 überwiegen jedoch die Signale eines weiterhin hohen Ölangebots und einer eher schwachen Nachfrage. Das spricht dafür, dass die Öl- und Kraftstoffpreise im kommenden Jahr tendenziell niedrig sein werden.“
 

Spar-Tipps

 
Wer beim Tanken sparen möchte, sollte die Preise entlang der eigenen Route vergleichen – am einfachsten per App, Navigationssystem oder online. So lässt sich schnell die günstigste Tankstelle im Umfeld finden. Zudem gilt: Autobahntankstellen meiden, denn aufgrund ihrer Lage sind sie in der Regel deutlich teurer als innerstädtische Anbieter.

Darüber hinaus lohnt es sich, abends zu tanken. Besonders zwischen 18 und 20 Uhr liegen die Preise meist am niedrigsten; vereinzelt gibt es auch günstigere Zeitfenster am späten Vormittag oder am Nachmittag. Allerdings können Preisänderungen je nach Region sehr kurzfristig erfolgen.

 

 

Über Clever Tanken

Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann.

Der App-Bereich Clever Laden ergänzt das Angebot seit 2018 um Services rund ums elektrische Laden. Nach einem Update im Juli 2025 lassen sich hier erstmals in Deutschand auch die Preise für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen und melden. So schafft Clever Tanken mehr Transparenz an öffentlichen Ladesäulen und baut sein Informationsangebot in Richtung Elektromobilität konsequent aus.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich circa fünf Millionen Mal aufgerufen, die Apps circa 20 Millionen Mal. (Stand: Juni 2025; Quellen: IVW – https://ausweisung.ivw-online.de/, AGOF Daily facts, Google Analytics).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden.

 

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Städteranking der Spritkosten für November 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

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Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im November 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

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Mehr Ordnung, weniger Wettbewerb: Warum die Tankpreisbremse für Verbraucher teuer werden könnte

Mehr Ordnung, weniger Wettbewerb: Warum die Tankpreisbremse für Verbraucher teuer werden könnte

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Mehr Ordnung, weniger Wettbewerb: Warum die Tankpreisbremse für Verbraucher teuer werden könnte

22.10.2025 / 12:17 CET/CEST
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Mehr Ordnung, weniger Wettbewerb:
Warum die Tankpreisbremse für Verbraucher teuer werden könnte

  • Clever-Tanken-Gründer Steffen Bock warnt: Eine staatlich verordnete Preisruhe an den Tankstellen könnte den Wettbewerb lähmen – und Autofahrern am Ende höhere Kosten bescheren

Nürnberg, 22. Oktober 2025. Baden-Württemberg hat am vergangenen Freitag (17. Oktober) im Bundesrat einen Vorschlag zur Einführung einer sogenannten Tankpreisbremse eingebracht. Nach österreichischem Vorbild sollen Tankstellen ihre Preise künftig nur noch einmal täglich erhöhen dürfen, während Preissenkungen jederzeit möglich wären. Dadurch sollen die Preisschwankungen an den Zapfsäulen verringert und die Preisgestaltungen transparenter gemacht werden. Der Antrag wird nun in den Ausschüssen der Länderkammer weiter beraten. Welche Folgen eine solche Regelung für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie den Wettbewerb hätte und warum das österreichische Modell für Deutschland kaum taugt, erklärt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken, im folgenden Interview.
 

Welches Ziel verfolgt die Tankpreisbremse?


Herr Bock, die Politik erhofft sich von der Tankpreisbremse mehr Transparenz und Fairness an der Zapfsäule. Teilen Sie diese Einschätzung?

Steffen Bock:
Ganz ehrlich: Nein. Denn mehr Transparenz, als wir sie heute haben, gibt es faktisch kaum. Die Datenlage ist durch die Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) ohnehin gläsern – für Verbraucher wie Anbieter. Eine neue Regelung würde daran nichts ändern. Was die Preisbremse aber sehr wohl verändern würde, wäre der Marktmechanismus. Wenn Tankstellen ihre Preise nur noch einmal täglich anheben dürfen, wird sich der Wettbewerb zwar beruhigen, aber nicht im Sinne sinkender Preise – und damit nicht im Sinne der Verbraucher. Denn die Preiserhöhung würde sich künftig am oberen Ende des Schwankungsspektrums orientieren und nur langsam wieder nach unten bewegen. Wir würden also eher auf einem hohen Plateau landen: weniger Bewegung, aber höhere Durchschnittspreise. Das mag auf den ersten Blick angenehm erscheinen, wäre am Ende jedoch für alle teurer.
 

Wie häufig werden die Preise aktuell pro Tag geändert? – Eine Auswertung.


Kritiker sprechen von einem „Preiswahnsinn“ an deutschen Tankstellen. Clever Tanken hat nun eine systematische Untersuchung der Preisänderungen durchgeführt. Ist das Problem wirklich so groß?

Steffen Bock:
Nein, das ist stark überzeichnet, wie unsere eigenen Berechnungen zeigen. Zwar gibt es einzelne Extremwerte von 40 oder 50 Preisänderungen pro Tag, doch diese verzerren das Gesamtbild. Seit September 2013 werten wir monatlich Millionen Preispunkte der MTS-K aus. Genauer gesagt, erfassen wir alle zwei Minuten die Preisdaten von rund 14.500 Tankstellen. Um zu prüfen, wie sich die Preisänderungshäufigkeit in den vergangenen Jahren entwickelt hat, haben wir die Daten für Super E10, Super E5 und Diesel jetzt mithilfe von KI im Detail untersucht. Für unsere Analyse haben wir den Mai jedes Jahres seit 2014 herangezogen, also dem ersten Jahr, in dem Daten der MTS-K über den gesamten Zeitraum vorlagen.

Das Ergebnis: Seit 2014 ist die Zahl der Preisänderungen pro Tag im Median stetig gestiegen – von rund fünf im Jahr 2014 auf etwa 19 im Jahr 2021. 2022 und 2023 lag der Wert jeweils bei rund 20. Im Jahr 2024 wurde mit rund 24 Preisänderungen ein Höchststand erreicht. In diesem Jahr beobachten wir einen leichten Rückgang auf etwa 23.

Seit Einführung der MTS-K hat sich die Zahl der Preisänderungen pro Tag also zwar spürbar erhöht, sie ist aber seit gut fünf Jahren weitgehend stabil und zeigt einen leichten Rückwärtstrend. 23 Preisänderungen pro Tag bedeuten – ohne die Öffnungszeiten der jeweiligen Tankstellen zu berücksichtigen – im Durchschnitt weniger als eine Anpassung pro Stunde. Der Markt ist also längst nicht so volatil, wie manchmal behauptet wird. Es handelt sich um statistisch nachvollziehbare, normale Wettbewerbsschwankungen – nicht um Preiswillkür. Das Auf und Ab der Preise ist kein Chaos, sondern Ausdruck eines aktiven Wettbewerbs. Es ist aber nicht darauf zurückzuführen, dass Verbraucher bewusst in die Irre geführt werden sollen.
 

Kann das österreichische Modell ein Vorbild für Deutschland sein?


In Österreich dürfen Tankstellen ihre Preise nur einmal täglich um 12 Uhr mittags erhöhen. Könnte dieses Modell den deutschen Markt stabilisieren?

Steffen Bock:
Nein, und das hat drei Gründe. Erstens: Die Ausgangsbedingungen sind ganz andere. In Österreich sind die Kraftstoffpreise vor allem deshalb niedriger, weil die Steuern geringer sind. Netto, also ohne Steuern, ist der Sprit dort sogar teurer als bei uns – die Mineralölkonzerne setzen also pro Liter mehr um. Das zeigt: Nicht die Regelung selbst sorgt für die niedrigeren Preise, sondern die geringere steuerliche Belastung. Übertragen auf Deutschland würde das österreichische Modell also nicht zu einer finanziellen Entlastung der Verbraucherinnen und Verbraucher führen, sondern zu höheren Margen für die Mineralölkonzerne und zu höheren Preisen für die Autofahrerinnen und Autofahrer.

Zweitens würden wir mit einem System wie in Österreich einen trügerisch ruhigen Markt schaffen. Zwar wäre täglich nur eine Preiserhöhung möglich, jedoch wären beliebig viele Preissenkungen erlaubt. Das könnte theoretisch sogar zu mehr Änderungen als heute führen. Diese hätten dann jedoch weniger mit Wettbewerb als mit taktischer Marktpflege zu tun. Damit würde das Ziel, die Anzahl der Preisänderungen zu reduzieren, also eventuell nicht erreicht. Es sei denn, es würde auch noch geregelt werden, wie oft Tankstellen die Preise nach unten anpassen dürfen.

Drittens dürften kurz vor Mittag, also dem nächstmöglichen Zeitpunkt für die nächste Erhöhung, die niedrigsten Preise erreicht werden. Zu dieser Zeit müssen jedoch viele Menschen arbeiten und können daher nicht spontan tanken fahren. Heute gibt es durch das Auf und Ab hingegen immer wieder Zeitfenster, in denen das Tanken vergleichsweise günstig ist.
 

Wäre eine Tankpreisbremse ein Mittel gegen den „Rakete-Feder-Effekt“?


Das Bundeskartellamt kritisiert immer wieder den sogenannten „Rakete-und-Feder-Effekt“. Das bedeutet: Steigen die Rohölpreise, steigen die Preise an den Zapfsäulen schnell und stark wie eine Rakete. Fallen die Ölpreise jedoch, fallen die Kraftstoffpreise eher langsam wie eine Feder. Preissenkungen werden also zögerlicher an die Verbraucher weitergegeben. Welche Wirkung hätte die Tankpreisbremse darauf?

Steffen Bock:
Richtig, der „Rakete-und-Feder-Effekt“ beschreibt Reaktionen auf veränderte Rahmenbedingungen – etwa wenn der Ölpreis steigt oder fällt. Er hat also nur indirekt mit dem täglichen Auf und Ab des Wettbewerbs zu tun. Aber: Eine starre Preisstruktur mit nur einer erlaubten Erhöhung am Tag könnte diesen Effekt tatsächlich sogar verstärken. Wenn die Preise auf hohem Niveau fixiert sind und der Anreiz zu Senkungen fehlt, fällt die Feder noch träger. Das würde die Reaktionsfähigkeit des Marktes schwächen – und am Ende würden die Verbraucher den Preis dafür zahlen.


Könnte eine Preisbremse das Aus für Vergleichs-Apps bedeuten?


Würde eine solche neue Regelung Apps wie Clever Tanken überflüssig machen?

Steffen Bock: Wenn der Wettbewerb zum Stillstand kommt, ist weniger Orientierung nötig. Das wäre jedoch kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt. Preisvergleichs-Apps sind heute ein Werkzeug, um Transparenz für Verbraucherinnen und Verbraucher herzustellen. Zudem sind sie ein Anreiz für Tankstellen, im Wettbewerb zu bleiben. Dazu bieten Apps beispielsweise auch umfangreiche Preiskurven und Statistiken an, sodass es Autofahrerinnen und Autofahrern leichtfällt, das Verhalten der eigenen Haustankstellen einzuschätzen und ihr Tankverhalten entsprechend anzupassen.

Angesichts der heutigen Marktlage teile ich das Argument der „fehlenden Transparenz“ und der „Irreführung der Verbraucher“ durch die vielen Änderungen übrigens ausdrücklich nicht. Denn Vergleichs-Apps sorgen für ein hohes Maß an Transparenz. In einem reglementierten Markt mit starren Preisgrenzen könnten die Apps aber eine kontraproduktive Wirkung haben. Denn die Daten könnten dann eher den Anbietern helfen, sich gegenseitig zu beobachten, statt die Kundinnen und Kunden beim Sparen zu unterstützen. Die Transparenz würde dann nicht mehr nach außen zu den Kunden, sondern nach innen wirken – zum Vorteil der Konzerne.
 

Das Fazit


Welches Fazit ziehen Sie aus der aktuellen Diskussion?

Steffen Bock: Die Preisbremse mag politisch populär klingen, ökonomisch ist sie jedoch eine riskante Illusion. Sie dämpft Bewegung, aber nicht die Kosten. Anstatt den Markt zu regulieren, sollte die Politik den Wettbewerb stärken und die Verbraucher dazu befähigen, diesen zu nutzen.



Über Clever Tanken
Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann. Seit Herbst 2021 ermöglicht die App über Clever Pay die Bezahlung von Kraftstoff direkt per Smartphone an ausgewählten Tankstellen. Realisiert wird die Funktion in Kooperation mit dem Finanzdienstleister LogPay Financial Services GmbH, einer einhundertprozentigen Tochter der Volkswagen Financial Services AG.

Der App-Bereich Clever Laden ergänzt das Angebot seit 2018 um Services rund ums elektrische Laden. Nach einem Update im Juli 2025 lassen sich hier erstmals in Deutschand auch die Preise für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen und melden. So schafft Clever Tanken mehr Transparenz an öffentlichen Ladesäulen und baut sein Informationsangebot in Richtung Elektromobilität konsequent aus.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich circa fünf Millionen Mal aufgerufen, die Apps circa 20 Millionen Mal. (Stand: Juni 2025; Quellen: IVW – https://ausweisung.ivw-online.de/, AGOF Daily facts, Google Analytics).

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Schwankende Zahlen an der Zapfsäule: Laut Clever Tanken passen Tankstellen ihre Preise im Schnitt rund 23-mal pro Tag an – ein Zeichen für aktiven Wettbewerb.
Schwankende Zahlen an der Zapfsäule: Laut Clever Tanken passen Tankstellen ihre Preise im Schnitt rund 23-mal pro Tag an – ein Zeichen für aktiven Wettbewerb. © infoRoad GmbH / Clever Tanken – Michael Reichel


Auswertung von Clever Tanken: Seit Einführung der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) im Jahr 2013 ist die Zahl der täglichen Preisänderungen zunächst gestiegen, seit fünf Jahren aber weitgehend stabil – zuletzt sogar leicht rückläufig. © infoRoad GmbH / Clever Tanken
Auswertung von Clever Tanken: Seit Einführung der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) im Jahr 2013 ist die Zahl der täglichen Preisänderungen zunächst gestiegen, seit fünf Jahren aber weitgehend stabil – zuletzt sogar leicht rückläufig. © infoRoad GmbH / Clever Tanken


Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken: „Eine Tankpreisbremse würde den Wettbewerb dämpfen – und am Ende zu höheren Durchschnittspreisen führen.“ © infoRoad GmbH / Clever Tanken - Michael Reichel
Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken: „Eine Tankpreisbremse würde den Wettbewerb dämpfen – und am Ende zu höheren Durchschnittspreisen führen.“ © infoRoad GmbH / Clever Tanken – Michael Reichel


















 

 

 



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Tanken wird billiger: Super E10 auf Jahrestief, auch Diesel günstiger

Tanken wird billiger: Super E10 auf Jahrestief, auch Diesel günstiger

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Tanken wird billiger: Super E10 auf Jahrestief, auch Diesel günstiger

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Tanken wird billiger:
Super E10 auf Jahrestief, auch Diesel günstiger

 

  • Auswertung von Clever Tanken für August 2025: Super E10 rund 2 Cent, Diesel rund 4 Cent günstiger als im Juli
  • Super E10 im August am günstigsten in Bonn, Mannheim und Bochum
  • Super E10 im August am teuersten in Hannover, Leipzig und Dresden
  • Diesel im August am günstigsten in Bonn, Wuppertal und Bochum
  • Diesel im August am teuersten in Leipzig, Berlin und München

 

Nürnberg, 1. September 2025. Trotz der bundesweiten Sommerferien sind die Kraftstoffpreise im August gefallen. Wie die aktuelle Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken zeigt, kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt rund 1,6534 Euro. Das waren etwa 2 Cent weniger als im Juli (1,6685 Euro). Damit sind die Preise für Super E10 auf einen neuen Tiefstwert in diesem Jahr gefallen. Für Diesel zahlten Autofahrende im August 1,5737 Euro pro Liter und somit rund 4 Cent weniger als im Vormonat (1,6119 Euro).

Auch der Preisunterschied im Vergleich zum Vorjahr fällt deutlich aus. Gegenüber August 2024 war Super E10 im vergangenen Monat rund 6 Cent günstiger. Damals hatte der Liter im Schnitt 1,7127 Euro gekostet. Viermal Auftanken à 60 Liter war damit rund 14,23 Euro preiswerter als vor einem Jahr. Für Dieselfahrer zahlte sich die Ersparnis gegenüber dem Vorjahr jedoch geringer aus. Im August 2024 hatte der Liter rund 1,5894 Euro gekostet und so rund 2 Cent mehr als im vergangenen Monat. Auf vier Tankfüllungen gerechnet, zahlten Autofahrerinnen und Autofahrer also rund 3,77 Euro weniger als im Vorjahr.

Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken: „Im August profitierten Autofahrerinnen und Autofahrer vor allem von sinkenden Rohölnotierungen, die für eine spürbare Entlastung an den Zapfsäulen sorgten.“ Denn an den internationalen Märkten überwogen preisdrückende Faktoren wie höhere Fördermengen, Konjunktursorgen und ein gegenüber dem Dollar erstarkter Euro, der Ölimporte für den Euroraum verbilligte. So fiel der Preis für die für Deutschland wichtige Nordseesorte Brent zeitweise auf rund 65 US-Dollar je Barrel (159 Liter) und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Anfang Juni.

 

Benzin-Diesel-Schere öffnet sich

Der Preisabstand zwischen Super E10 und Diesel betrug im August rund 7,97 Cent pro Liter. Im Vergleich zum Juli, als die Differenz noch bei 5,66 Cent lag, hat sich der Abstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten damit um rund 2 Cent zugunsten von Diesel vergrößert.

Steffen Bock kritisiert jedoch: „Wenn man bedenkt, dass die Steuerdifferenz zwischen Super E10 und Diesel rund 20 Cent beträgt, ist der Dieselpreis weiterhin zu hoch.“

Ein Grund dafür ist, dass Diesel weltweit als Kraftstoff für Lkws, Busse und Maschinen stark nachgefragt ist. Hinzu kommen höhere Produktionskosten, da Diesel aufwendiger verarbeitet werden muss und ihm bestimmte Biokraftstoffe beigemischt werden. Darüber hinaus liegt die CO₂-Abgabe bei Diesel rund 1,4 Cent höher als bei Superkraftstoff. Zudem würden viele Tankstellen den steuerlichen Vorteil von Diesel nach Einschätzung von Steffen Bock nicht vollständig an die Verbraucher weitergeben, sondern ihn zum Teil als zusätzliche Marge einkalkulieren.

 

Die günstigsten und teuersten Tanktage im August

Die beiden günstigsten Tanktage für Super E10 waren Dienstag, der 19., und Mittwoch, der 20. August 2025. Rund 1,6420 Euro kostete der Liter an diesen beiden Tagen im bundesweiten Durchschnitt. Diesel war mit rund 1,5530 Euro ebenfalls am Dienstag, dem 19. August, am günstigsten.

Am teuersten waren beide Kraftstoffsorten am 1. August. An diesem Freitag kostete der Liter Super E10 rund 1,6740 Euro und der Liter Diesel rund 1,6110 Euro.

 

Städteranking: Super E10 und Diesel
in Bonn zum dritten Mal in Folge am günstigsten

Im monatlichen Preisranking von Clever Tanken unter den 20 größten deutschen Städten belegte Bonn im August zum dritten Mal nacheinander Platz eins in der Kategorie der günstigsten Super-E10-Tankstädte. Autofahrerinnen und Autofahrer zahlten dort im Durchschnitt 1,6239 Euro pro Liter. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Mannheim (1,6241 Euro) und Bochum (1,6285 Euro).

Die teuerste Super-E10-Tankstadt war im August hingegen Hannover. Dort zahlten Autofahrende durchschnittlich 1,6711 Euro pro Liter. Leipzig (1,6592 Euro) und Dresden (1,6587 Euro) folgten auf den Plätzen zwei und drei. Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Hannover durchschnittlich rund 401,06 Euro und damit rund 11,33 Euro mehr als im günstigen Bonn.

Auch in der Kategorie der günstigsten Diesel-Tankstädte belegte Bonn im August den ersten Platz – und zwar ebenfalls zum dritten Mal in Folge. Im Monatsdurchschnitt kostete ein Liter Diesel dort 1,5377 Euro. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Wuppertal (1,5465 Euro) und, wie bereits im Juli, Bochum (1,5482 Euro).

Den Titel der teuersten Diesel-Tankstadt erhielt hingegen erneut Leipzig. Mit 1,6205 Euro je Liter belegte die sächsische Metropole bereits zum fünften Mal in Folge Platz eins. Damit zählt Leipzig seit neun Monaten ununterbrochen zu den drei teuersten Dieselstandorten unter den 20 größten deutschen Städten – und stand achtmal davon an der Spitze. Auf den Rängen zwei und drei folgten im August Berlin (1,6045 Euro) und München (1,5886 Euro).

 

Gründe für die Preisentwicklung im August

Im August standen die Rohölmärkte wie auch in den Monaten zuvor im Spannungsfeld zwischen geopolitischen Konflikten und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen – mit entsprechenden Folgen für die Preise an den Zapfsäulen.

Zu Monatsbeginn sorgte die Entscheidung der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) und ihrer Verbündeten wie Russland (OPEC+), die Ölproduktion im September um 547.000 Barrel pro Tag auszuweiten, für leichten Preisdruck. Als Gründe für diese Entscheidung nannten die beteiligten Mitgliedsstaaten eine gesunde Wirtschaft und geringe Ölvorräte. Um den Ölpreis ins Gleichgewicht zu bringen, hatte die Gruppe, die etwa die Hälfte des weltweiten Öls fördert, ihre Produktion seit Ende November 2023 gedrosselt. Seit April 2025 setzt sie – nicht zuletzt auf Druck von US-Präsident Donald Trump – wieder auf eine Ausweitung der Förderung und drückt damit die Notierungen.

Parallel dazu führten die von den USA verhängten und weiter verschärften Zölle gegen eine Reihe von Handelspartnern zu wachsenden Sorgen über eine Abkühlung der Weltkonjunktur. Dies trübte die Nachfrageaussichten für Rohöl und verbilligte die Preise ebenfalls.

Gegenläufig wirkten zeitweise geopolitische Spannungen. Dazu gehörten Drohungen aus Washington, Strafzölle gegen Abnehmer russischen Rohöls wie Indien oder China zu verhängen. Sie führten zu Preisanstiegen. Denn die Märkte fürchteten Angebotsengpässe, sollte Indien seine Ölimporte zurückfahren.

 

Ausblick

„Auch wenn die Rohölpreise Ende August wieder leicht angezogen haben: Im September spricht vieles weiterhin für schwankende, tendenziell aber eher niedrige Öl- und damit Kraftstoffpreise“, sagt Steffen Bock. Vor allem die höheren Fördermengen der OPEC+ drückten auf die Preise, da das zusätzliche Angebot die Notierungen belaste, solange die Nachfrage nicht deutlich anziehe. Darüber hinaus würde ein festerer Euro die Rohölimporte für die Eurozone verbilligen. Hinzu kämen die von den USA ausgeweiteten Zölle, die die Angst vor einer schwächeren Weltwirtschaft schürten. Sollte sich diese Erwartung bestätigen, könnte die Ölnachfrage sinken, was ebenfalls ein Argument für niedrigere Preise wäre. Allerdings: Ein US-Berufungsgericht hat am vergangenen Wochenende einen Teil der Zölle für unrechtmäßig erklärt. Nun liegt es beim Obersten Gerichtshof der USA zu entscheiden, ob sie gerechtfertigt sind. „Wenn sich die globalen Entwicklungen fortsetzen, die wir im August gesehen haben, dürfte das weiterhin dämpfend auf die Rohöl- und damit auch auf die Kraftstoffpreise in Deutschland wirken. Zudem könnte das Ende der Sommerferien hierzulande die Kraftstoffpreise zusätzlich drücken“, erläutert Bock.

„Demgegenüber könnten die jüngsten massiven Angriffe Russlands auf die Ukraine und US-Strafzölle gegen Käufer russischen Öls wie zuletzt gegen Indien Preisschübe auslösen“, erklärt Bock. Indien ist nach China der größte Ölkunde Russlands und verkauft einen Teil davon mit Gewinn weiter. Trump sieht darin eine indirekte Unterstützung Moskaus, obwohl der Westen versuche, Russland im Krieg gegen die Ukraine zu isolieren. Trotz der im August verhängten drastischen Strafzölle gegen indische Importe wie Textilien und Schmuck will das Land aber weiter auf günstiges Öl aus Russland setzen. Sollte Indien seine Importe jedoch einstellen, würde dem Weltmarkt ein relevantes Angebotsvolumen fehlen. Diesen Ausfall allein könnte der Markt zwar verkraften, jedoch besteht das Risiko, dass auch andere mit Strafzöllen belegte Abnehmer auf russisches Öl verzichten.

„Darüber hinaus haben überraschend starke Rückgänge der Vorräte in den USA bereits im August zu Preissprüngen geführt. Wiederholte Signale einer robusten US-Nachfrage könnten den Abwärtstrend im September daher ebenfalls abfedern“, sagt Steffen Bock.

 

Spar-Tipp: abends tanken

Doch egal, ob die Kraftstoffpreise fallen, stagnieren oder steigen: Autofahrenden, die sparen wollen, rät Steffen Bock vom Stopp an Autobahntankstellen grundsätzlich ab – sofern sich dieser ohne größere Umwege vermeiden lässt. Denn aufgrund ihrer verkehrsgünstigen Lage und der geringen Konkurrenz in der näheren Umgebung sind die Preise dort häufig deutlich höher als an innerstädtischen Tankstellen.

Der Experte empfiehlt außerdem, vorzugsweise abends zu tanken. „Besonders zwischen 18 und 20 Uhr sind die Preise in der Regel am niedrigsten. Auch zwischen 11 und 14 Uhr sowie zwischen 15 und 16 Uhr lassen sich tagsüber oft günstigere Angebote finden – abhängig von Region und Anbieter. Zu beachten ist jedoch: Preisänderungen erfolgen teilweise abrupt und in sehr kurzen Intervallen.“

Wer sparen möchte, sollte zudem vor dem Halt an einer Tankstelle die Preise in der Umgebung vergleichen – etwa per App, Navigationssystem oder online. So lässt sich schnell herausfinden, welche Anbieter aktuell den günstigsten Literpreis bieten.

 


Über Clever Tanken

Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann. Seit Herbst 2021 ermöglicht die App über Clever Pay die Bezahlung von Kraftstoff direkt per Smartphone an ausgewählten Tankstellen. Realisiert wird die Funktion in Kooperation mit dem Finanzdienstleister LogPay Financial Services GmbH, einer einhundertprozentigen Tochter der Volkswagen Financial Services AG.

 

Der App-Bereich Clever Laden ergänzt das Angebot seit 2018 um Services rund ums elektrische Laden. Nach einem Update im Juli 2025 lassen sich hier erstmals in Deutschand auch die Preise für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen und melden. So schafft Clever Tanken mehr Transparenz an öffentlichen Ladesäulen und baut sein Informationsangebot in Richtung Elektromobilität konsequent aus.

 

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich circa fünf Millionen Mal aufgerufen, die Apps circa 20 Millionen Mal. (Stand: Juni 2025; Quellen: IVW – https://ausweisung.ivw-online.de/, AGOF Daily facts, Google Analytics).

 

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden. Weitere Informationen im Internet unter: www.clever-tanken.de

 

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Städteranking der Spritkosten für August 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

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Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im August 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

 

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Kraftstoffpreise im Juli: Steuervorteil für Diesel schmilzt dahin

Kraftstoffpreise im Juli:  Steuervorteil für Diesel schmilzt dahin

Emittent / Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company / Schlagwort(e): Monatszahlen/Sonstiges
Kraftstoffpreise im Juli: Steuervorteil für Diesel schmilzt dahin

01.08.2025 / 14:13 CET/CEST
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Kraftstoffpreise im Juli:  Steuervorteil für Diesel schmilzt dahin

 

  • Auswertung von Clever Tanken für Juli 2025: Super E10 rund 1 Cent günstiger, Diesel rund 3 Cent teurer als im Juni
  • Super E10 im Juli am günstigsten in Bonn, Bochum und Essen
  • Super E10 im Juli am teuersten in Dresden, Hannover und Leipzig
  • Diesel im Juli am günstigsten in Bonn, Bremen und Bochum
  • Diesel im Juli am teuersten in Leipzig, Dresden und Hannover

  

Nürnberg, 1. August 2025. Mini-Entlastung beim Benzin, Preisdruck beim Diesel: So lässt sich die Entwicklung der Kraftstoffpreise im Juli zusammenfassen. Laut aktueller Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken lag der bundesweite Durchschnittspreis für Super E10 im Juli bei rund 1,6685 Euro. Das war knapp 1 Cent weniger als im Juni (1,6771 Euro). Damit war Super E10 so günstig wie noch in keinem anderen Monat des laufenden Jahres. Für Diesel mussten Autofahrende hingegen 1,6119 Euro pro Liter zahlen, rund 3 Cent mehr als im Vormonat (1,5789 Euro).

Im Vergleich zum Juli 2024 war Super E10 im vergangenen Monat deutlich günstiger. Damals kostete der Liter im Schnitt 1,7590 Euro. Das waren rund 9 Cent mehr als im Juli 2025. Wer viermal 60 Liter tankte, sparte damit rund 21,72 Euro gegenüber dem Vorjahr. Auch für Diesel zahlten Autofahrende weniger als vor einem Jahr. Der damalige Durchschnittspreis lag bei 1,6433 Euro pro Liter, im vergangenen Juli waren es etwa 3 Cent weniger. Auf vier Tankfüllungen gerechnet, entspricht das einer Ersparnis von rund 7,54 Euro.

„Zwar ist der Preis für Super E10 im Juli leicht gesunken. Doch angesichts rückläufiger Rohölnotierungen hätte die Entlastung an den Zapfsäulen noch deutlicher ausfallen können – auch für Diesel“, erklärt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken. „Die Entwicklung an den internationalen Rohölmärkten im Juli sind an den Tankstellen damit wie schon in den vergangenen Monaten nur bedingt weitergegeben worden.“
 

Steuervorteil verpufft: Diesel nähert sich Benzinpreis

 
Trotz der gefallenen Ölpreise ist der Benzinpreis im Juli deutlicher gesunken als der Dieselpreis. So betrug der Preisabstand zwischen Super E10 und Diesel nur noch rund 5,66 Cent pro Liter, obwohl die Energiesteuer für Diesel etwa 20Cent pro Liter niedriger ist als für E10. Im Vergleich zum Juni, als die Differenz noch bei 9,82 Cent lag, hat sich der Abstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten damit um rund 4,16 Cent zuungunsten von Diesel verringert.

Steffen Bock sagt dazu: „Obwohl die saisonale Heizölnachfrage im Sommer keine Rolle spielt, bleibt der Dieselpreis auf hohem Niveau. Ein Grund: Diesel ist weltweit als Kraftstoff für Lkws, Busse und Maschinen stark gefragt – unabhängig von der Jahreszeit. Hinzu kommen höhere Produktionskosten, da Diesel aufwendiger verarbeitet werden muss, bestimmte Biokraftstoffe beigemischt werden und zusätzlich die CO₂-Abgabe bei Diesel rund 1,4 Cent höher liegt als bei Superkraftstoff. Zudem geben viele Tankstellen den steuerlichen Vorteil von Diesel nicht vollständig an die Verbraucher weiter, sondern kalkulieren ihn zum Teil als zusätzliche Marge ein.“
 

Die günstigsten und teuersten Tanktage im Juli
 

Der günstigste Tanktag für Super E10 war Donnerstag, der 24. Juli 2025. Rund 1,6590 Euro kostete der Liter an diesem Tag im bundesweiten Durchschnitt. Diesel war mit rund 1,5930 Euro am Mittwoch, den 2. Juli, am günstigsten.

Am teuersten war Super E10 am Dienstag, den 8. Juli, mit 1,6810 Euro. Dieselfahrende zahlten mit 1,6240 Euro pro Liter am meisten am Sonntag, den 20. Juli.

 

Städteranking: Super E10 in Dresden zum siebten Mal in Folge am teuersten

 

Im monatlichen Preisranking von Clever Tanken sicherte sich Bonn im Juli erneut den Spitzenplatz unter den 20 größten deutschen Städten in der Kategorie der günstigsten Super-E10-Tankstädte. Autofahrer zahlten dort durchschnittlich 1,6363 Euro pro Liter. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Bochum (1,6374 Euro) und Essen (1,6428 Euro).

Am teuersten war Super E10 im Juli zum siebten Mal in Folge in Dresden. Durchschnittlich 1,6959 Euro zahlten die Autofahrenden hier pro Liter. Damit zählt die sächsische Metropole bereits zum zwölften Mal nacheinander zu den drei teuersten Super-E10-Tankstädten Deutschlands. Auf den weiteren Rängen lagen Hannover (1,6882 Euro) und Leipzig (1,6870 Euro), die im Vergleich zum Vormonat die Plätze zwei und drei tauschten. Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Dresden durchschnittlich rund 407,02 Euro – und damit rund 14,30 Euro mehr als im günstigen Bonn.

In der Kategorie der günstigsten Diesel-Tankstädte belegte Bonn im Juli erneut den ersten Platz. Ein Liter kostete dort im Monatsdurchschnitt 1,5836 Euro. Auf den weiteren Rängen folgten Bremen (1,5870 Euro) und Bochum (1,5908 Euro).

Leipzig (1,6646 Euro) und Dresden (1,6236 Euro) belegten im Juli zum vierten Mal in Folge die Plätze eins und zwei unter den teuersten Diesel-Tankstädten Deutschlands. Auf Rang drei folgte Hannover mit einem Durchschnittspreis von 1,6216 Euro. Beide sächsischen Städte zählen damit bereits den achten Monat in Folge zu den drei teuersten Dieselstandorten bundesweit – Leipzig war dabei sieben Mal auf Platz eins.

 

Gründe für die Preisentwicklung im Juli

 

Die Entwicklung der Kraftstoffpreise wird durch ein komplexes Zusammenspiel mehrerer Faktoren beeinflusst. Jedoch hat vor allem die Entwicklung der Rohölpreise maßgebliche Auswirkungen. Im Juli bewegten sich die Rohölpreise zwischen geopolitischen Spannungen, Produktionsentscheidungen der Opec+ und einer robusten Nachfrage.

Während die Opec+ als weltgrößte Gruppe von Erdölproduzenten zunächst mit einer unerwartet starken Förderausweitung für August einen kurzfristigen Preisrückgang auslöste, zog die Notierung ab der Monatsmitte wieder an. Ursache waren Spekulationen über neue US-Sanktionen gegen Russland – darunter auch mögliche Abgaben für Großkunden, die russisches Öl kaufen – sowie Drohnenangriffe auf Förderanlagen in Irakisch-Kurdistan. Darüber hinaus stützten die starke Reisetätigkeit sowie sinkende Lagerbestände in den USA die Märkte zusätzlich.

Zudem sorgten handelspolitische Entwicklungen für Auftrieb: Fortschritte in den Gesprächen zwischen den USA und Japan sowie der Europäischen Union führten zu wachsendem Optimismus hinsichtlich einer Entspannung globaler Zollkonflikte – ein wichtiger Faktor für die weltweite Ölnachfrage. Der Abschluss mehrerer Handelsabkommen und das Ausbleiben weiterer Eskalationen im Zollstreit ließen die Preise ebenso steigen wie die Erwartung einer lockereren Geldpolitik der US-Notenbank. Die Mischung aus geopolitischen Risiken, stabiler Nachfrage und wirtschaftspolitischer Zuversicht sorgte damit insgesamt für einen anhaltenden Aufwärtstrend an den Ölmärkten.

 

Ausblick

 

Für August rechnet Steffen Bock weiterhin mit volatilen Preisen an den Zapfsäulen, da sich an den internationalen Rohölmärkten derzeit gemischte Tendenzen abzeichnen. Sowohl die jüngsten Handelsabkommen zwischen den USA, Japan und der EU als auch geopolitische Spannungen – etwa durch mögliche neue Sanktionen gegen Russland oder die anhaltende Unsicherheit in Förderregionen im Nahen Osten – dürften im August für weiteren Aufwärtsdruck auf die Rohölpreise sorgen. Zusätzlich könnten rückläufige Lagerbestände – etwa in den USA aufgrund der „Driving Season“, also der Sommerreisezeit – zu weiteren Preisschüben führen.

Entscheidend wird zudem sein, ob die Opec+ an ihrer expansiven Förderpolitik festhält. Sollten die Produktionsmengen weiter steigen, könnte das den Preisauftrieb dämpfen.

 

Spar-Tipp: Autobahntankstellen meiden!

 

Ob steigende oder fallende Kraftstoffpreise, ob Ferienzeit oder nicht: Vom Stopp an Autobahntankstellen rät Steffen Bock grundsätzlich ab – sofern sich dieser ohne größere Umwege vermeiden lässt. Denn aufgrund ihrer verkehrsgünstigen Lage und der geringen Konkurrenz in der näheren Umgebung sind die Preise dort häufig deutlich höher als an innerstädtischen Tankstellen.

Der Experte empfiehlt außerdem, vorzugsweise abends zu tanken. „Besonders zwischen 18 und 20 Uhr sind die Preise in der Regel am niedrigsten. Auch zwischen 11 und 14 Uhr sowie zwischen 15 und 16 Uhr lassen sich tagsüber oft günstigere Angebote finden – abhängig von Region und Anbieter. Zu beachten ist jedoch: Preisänderungen erfolgen teilweise abrupt und in sehr kurzen Intervallen.“

Wer sparen möchte, vergleicht am besten vorab die Preise in der Umgebung – etwa per App, Navigationssystem oder online. So lässt sich schnell herausfinden, welche Tankstelle aktuell den günstigsten Literpreis bietet.

 


Über Clever Tanken

Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann. Seit Herbst 2021 ermöglicht die App über Clever Pay die Bezahlung von Kraftstoff direkt per Smartphone an ausgewählten Tankstellen. Realisiert wird die Funktion in Kooperation mit dem Finanzdienstleister LogPay Financial Services GmbH, einer einhundertprozentigen Tochter der Volkswagen Financial Services AG.

Der App-Bereich Clever Laden ergänzt das Angebot seit 2018 um Services rund ums elektrische Laden. Nach einem Update im Juli 2025 lassen sich hier erstmals in Deutschand auch die Preise für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen und melden. So schafft Clever Tanken mehr Transparenz an öffentlichen Ladesäulen und baut sein Informationsangebot in Richtung Elektromobilität konsequent aus.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich circa fünf Millionen Mal aufgerufen, die Apps circa 20 Millionen Mal. (Stand: Juni 2025; Quellen: IVW – https://ausweisung.ivw-online.de/, AGOF Daily facts, Google Analytics).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden. Weitere Informationen im Internet unter: www.clever-tanken.de 

 

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Städteranking der Spritkosten für Juli 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken


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Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im Juli 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken


Veröffentlichung einer Mitteilung, übermittelt durch EQS Group.
Medienarchiv unter https://www.eqs-news.com.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



Startschuss für Lade-Transparenz in Deutschland: Clever Tanken zeigt erstmals Ad-hoc-Strompreise für E-Autos

Startschuss für Lade-Transparenz in Deutschland:  Clever Tanken zeigt erstmals Ad-hoc-Strompreise für E-Autos


EQS-Media / 24.07.2025 / 10:50 CET/CEST

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Startschuss für Lade-Transparenz in Deutschland:
Clever Tanken zeigt erstmals Ad-hoc-Strompreise für E-Autos

App-Bereich „Clever Laden“ macht Preise für spontanes Laden sichtbar – vertragsfrei und über anbieterübergreifend


Nürnberg, 24. Juli 2025. Frischer in der Aufmachung, intuitiver in der Nutzung: So präsentiert sich die App des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken seit Anfang Juli allen Autofahrenden, die die Kraftstoffpreise in ihrer Umgebung vergleichen möchten. Nutzern des App-Bereichs „Clever Laden“ steht zudem ein neuer, deutschlandweit einzigartiger Service zur Verfügung. Wer sein Elektrofahrzeug an Ad-hoc-Säulen laden möchte, kann künftig auch hier die Preise vergleichen – und zwar über alle Anbieter hinweg.

„Nutzerinnen und Nutzer von Elektrofahrzeugen haben von jeher ein Problem: Entweder führen sie einen Stapel Ladekarten mit sich oder sie haben zahllose Apps auf ihrem Smartphone installiert, um die Ladesäulen der verschiedenen Anbieter zu aktivieren und das Aufladen zu bezahlen. Wer schnell ein paar Kilowattstunden an einem Ladepunkt in der Umgebung laden will und keine passende Karte oder App bei sich hat, kann die Säule nicht nutzen. Das kann in dringenden Situationen unangenehm werden“, sagt Steffen Bock.
 

Vom Kraftstoff-Pionier zum Vorreiter der Elektromobilität


Bock ist Geschäftsführer von Clever Tanken. Das Verbraucherinformationsportal hat er 1999 gegründet – und damals den Markt revolutioniert. Denn Clever Tanken war weltweit der erste Dienst, der den Vergleich von Kraftstoffpreisen ermöglichte. „Als wir mit unserem Service starteten, wurden uns die Preise an den Tankstellen ausschließlich von Autofahrerinnen und Autofahrern gemeldet. Seit 2013 erhält Clever Tanken die aktuellen Preise von der Markttranspare

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nzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Diese werden wiederum direkt von den Tankstellen gemeldet“, erläutert Steffen Bock.

Mit der aktuellen App-Erweiterung nimmt das Unternehmen erneut eine Pionierrolle ein. Der Bereich „Clever Laden“ ist seit 2018 Teil der Clever-Tanken-App und ermöglicht es Nutzern, Ladepunkte im Umkreis und entlang der Fahrstrecke zu finden. „Ab sofort können die Nutzer von ‚Clever Laden‘ zudem erstmals in Deutschland die Preise für Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen – also für das spontane Laden ohne Vertrag. Damit wollen wir ein transparentes System über alle Anbieter hinweg etablieren, das es in Deutschland bisher nicht gab“, erläutert Steffen Bock.
 

Gegen das Kartenchaos: AFIR schafft Standards für spontanes Laden


Die rechtliche Grundlage dafür wurde im vergangenen Jahr geschaffen. Seit dem 13. April 2024 verpflichtet die überarbeitete EU-Verordnung über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe (AFIR) Betreiber neu errichteter, öffentlich zugänglicher DC-Ladesäulen mit mindestens 50kW Ladeleistung, spontane Ladevorgänge ohne vorherigen Vertrag zu ermöglichen. Diese Ladesäulen müssen gängige Zahlungsmittel wie Kredit- oder Debitkarten sowie alternativ auch QR-Code-basierte Zahlungssysteme unterstützen. Ladepunkte mit geringerer Leistung oder ältere Anlagen können von den Betreibern freiwillig nachgerüstet werden, um den Nutzerkomfort zu erhöhen.
 

Clever Laden setzt auch auf die Schwarmintelligenz


Ein Vergleich der Ad-hoc-Preise war bislang aber nicht möglich, weil das Netz an entsprechenden Ladesäulen – und damit auch der Markt – noch klein ist und die Preise nicht systematisch erfasst sind. Clever Tanken will diese Lücke jetzt schließen. „Zum Start enthält die Liste an vielen Ladepunkten noch keine Preise – teils, weil Betreiber sie nicht melden müssen, teils, weil technische Voraussetzungen noch fehlen oder uns die Ad-hoc-Preise noch nicht vorliegen. Allerdings füllen wir die Daten über diverse verfügbare Quellen Schritt für Schritt. Zusätzlich können uns die Autofahrenden Preise melden. Je mehr Nutzer mitmachen, desto schneller füllen sich die Preislisten – und desto aktueller sind sie auch“, erklärt Steffen Bock.

Damit die Nutzer diese Transparenz im Alltag direkt erleben können, wurde die App entsprechend erweitert: Mit wenigen Klicks gelangen sie vom blauen Kraftstoffbereich „Clever Tanken“ in den grün gestalteten Bereich „Clever Laden“. Dort lassen sich wie bisher Ladepunkte in der Umgebung finden, Details abrufen, Favoriten anlegen – und ab sofort auch Ad-hoc-Preise einsehen und melden.

Steffen Bock betont: „Wir haben beim Spritpreisvergleich gelernt, wie wichtig transparente Preise und ein einfacher Zugang zu Tankmöglichkeiten für die Verbraucherinnen und Verbraucher sind. Diese Prinzipien gelten auch für die E-Mobilität. Zusammen mit perspektivisch sinkenden Strompreisen liegt hier der Schlüssel für eine nachhaltige Marktentwicklung – nicht bei kleinteiligen Subventionen oder Kaufprämien.“



Über Clever Tanken

Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann. Seit Herbst 2021 ermöglicht die App über Clever Pay die Bezahlung von Kraftstoff direkt per Smartphone an ausgewählten Tankstellen. Möglich ist dies durch eine Kooperation mit dem Finanzdienstleister LogPay Financial Services GmbH, einer einhundertprozentigen Tochter der Volkswagen Financial Services AG.

Seit 2018 bietet Clever Tanken mit dem App-Bereich Clever Laden zusätzlich Services rund ums elektrische Laden an. Nach einem Update im Juli 2025 lassen sich hier erstmals in Deutschand auch die Preise für spontane Ad-hoc-Ladevorgänge abrufen und melden. So schafft Clever Tanken mehr Transparenz an öffentlichen Ladesäulen und baut sein Informationsangebot in Richtung Elektromobilität konsequent aus.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich circa fünf Millionen Mal aufgerufen, die Apps circa 20 Millionen Mal. (Stand: Juni 2025; Quellen: IVW – https://ausweisung.ivw-online.de/, AGOF Daily facts, Google Analytics).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden. Weitere Informationen im Internet unter: www.clever-tanken.de
 

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Im Ludwigpalais – Ludwigstraße 8
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Eine App, zwei Welten – Clever Tanken setzt auf Transparenz bei Sprit und Strom. © infoRoad GmbH / Clever Tanken


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Durchblick beim Laden: Die Kartenansicht in „Clever Laden“ macht ab sofort auch spontane E-Mobilität alltagstauglich. © infoRoad GmbH / Clever Tanken


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Mit der Listenfunktion von „Clever Laden“ lassen sich erstmals in Deutschland auch Ad-hoc-Strompreise vergleichen. © infoRoad GmbH / Clever Tanken


Emittent/Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company
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Geopolitische Spannungen verteuern Sprit: 12-Tage-Krieg im Nahen Osten treibt Preise im Juni nach oben

Geopolitische Spannungen verteuern Sprit: 12-Tage-Krieg im Nahen Osten treibt Preise im Juni nach oben

Emittent / Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company / Schlagwort(e): Monatszahlen/Sonstiges
Geopolitische Spannungen verteuern Sprit: 12-Tage-Krieg im Nahen Osten treibt Preise im Juni nach oben

01.07.2025 / 10:55 CET/CEST
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Geopolitische Spannungen verteuern Sprit:

12-Tage-Krieg im Nahen Osten treibt Preise im Juni nach oben

 

  • Auswertung von Clever Tanken für Juni 2025: Super E10 rund 1 Cent, Diesel rund 3 Cent teurer als im Mai
  • Super E10 im Juni am günstigsten in Bonn, Mannheim und Duisburg
  • Super E10 im Juni am teuersten in Dresden, Leipzig und Hannover
  • Diesel im Juni am günstigsten in Bonn, Mannheim und Bremen
  • Diesel im Juni erneut am teuersten in Leipzig, Dresden und München

 

Nürnberg, 1. Juli 2025. Nach drei Monaten im Sinkflug sind die Kraftstoffpreise in Deutschland im Juni wieder gestiegen. Laut der aktuellen Auswertung des in Nürnberg ansässigen Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken kostete der Liter Super E10 im Juni im bundesweiten Monatsdurchschnitt rund 1,6771 Euro. Das war knapp 1 Cent mehr als im Mai (1,6711 Euro). Für den Liter Diesel zahlten Autofahrende im Juni rund 1,5789 Euro und damit etwa 3 Cent mehr als im Vormonat (1,5531 Euro). „Im Mai waren die Preise für Super E10 noch auf ein Fünfmonatstief gefallen. Im Juni hingegen sorgte vor allem der zwölftägige Krieg zwischen Israel und dem Iran für einen Preisanstieg an den Zapfsäulen – auch in Deutschland“, erläutert Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken.

Im Vergleich zum Juni des Vorjahres, als der Liter Super E10 durchschnittlich 1,7636 Euro gekostet hatte, lag der Preis zuletzt um etwa 9 Cent darunter. Wer im vergangenen Monat viermal 60 Liter tankte, zahlte damit gegenüber Juni 2024 rund 20,76 Euro weniger. Auch Diesel war günstiger als vor einem Jahr. Damals hatte der Kraftstoff im Monatsdurchschnitt rund 1,6459 Euro gekostet. Autofahrende zahlten damit im vergangenen Monat rund 7 Cent weniger – was bei vier Tankfüllungen einer Ersparnis von etwa 16,08 Euro entspricht.

 

Preisdifferenz zwischen Benzin und Diesel schrumpft 

Im Juni kostete ein Liter Super E10 im Durchschnitt rund 9,82 Cent mehr als ein Liter Diesel. Im Vergleich zum Mai, als die Differenz noch bei 11,80 Cent lag, hat sich der Abstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten damit um rund 2 Cent zuungunsten von Diesel verringert. Zuvor hatte sich die Preisschere vier Monate in Folge zugunsten von Diesel geöffnet.

 

Die günstigsten und teuersten Tanktage im Juni

Der günstigste Tanktag – und zwar für Super E10 und Diesel – war Donnerstag, der 12. Juni. An diesem Tag kostete der Liter Super E10 rund 1,6510 Euro und der Liter Diesel rund 1,5320 Euro.

Am teuersten war Super E10 im Juni gleich an zwei Tagen: Am Freitag, dem 20., und am Dienstag, dem 24. Juni, kostete ein Liter jeweils 1,7040 Euro. Dieselfahrende zahlten mit 1,6340 Euro pro Liter am meisten am Dienstag, dem 24. Juni.

 

Städteranking: Super E10 in Dresden zum sechsten Mal in Folge am teuersten

Im monatlichen Preisvergleich von Clever Tanken belegte Bonn im Juni unter den 20 größten deutschen Städten den ersten Platz in der Kategorie der günstigsten Super-E10-Tankstädte. Ein Liter kostete hier im Monatsdurchschnitt 1,6491 Euro. Auf dem zweiten Platz folgte Mannheim (1,6494 Euro). Den dritten Platz belegte Duisburg (1,6525 Euro).

Am teuersten war Super E10 im Juni zum sechsten Mal in Folge in Dresden (1,7098 Euro). Damit gehört die sächsische Metropole zum elften Mal nacheinander zu den drei teuersten Super-E10-Tankstädten des Landes. Auf dem zweiten Platz folgte im Juni Leipzig (1,7070 Euro). Hannover (1,6946 Euro) reihte sich wiederholt auf dem dritten Platz ein. Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Dresden durchschnittlich rund 410,35 Euro – und damit rund 14,57 Euro mehr als in der günstigsten Super-E10-Tankstadt Bonn.

Auch unter den günstigsten Diesel-Tankstädten belegte Bonn im Juni den ersten Platz. Ein Liter Diesel kostete hier im Monatsdurchschnitt 1,5535 Euro. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Mannheim (1,5549 Euro) und Bremen (1,5550 Euro).

In der Kategorie der drei teuersten Diesel-Tankstädte gab es gegenüber April und Mai keine Veränderungen. Hier belegten Leipzig (1,6390 Euro), Dresden (1,5983 Euro) und München (1,5882 Euro) erneut die Plätze eins bis drei.

 

Gründe für die Preisentwicklung im Juni

Obwohl sich hierzulande auch Faktoren wie Nachfrageschwankungen, Beschaffungskosten, Angebotsveränderungen und derzeit zudem der seit Wochen viel zu niedrige Rheinpegel preistreibend auf die Kraftstoffpreise auswirken: Maßgeblich für die Entwicklungen an den Zapfsäulen sind die Rohölpreise.

Und diese haben im Juni deutlich angezogen. So kletterte der Preis für die in Deutschland maßgebliche Nordseesorte Brent von rund 63 US-Dollar pro Barrel zu Monatsbeginn ab dem 13. Juni zeitweise auf über knapp 79 US-Dollar – der höchste Stand seit Januar. Auslöser war die Eskalation des Konflikts zwischen Israel und dem Iran. Die Märkte preisten eine steigende geopolitische Risikoprämie ein, insbesondere nachdem beide Seiten wiederholt militärisch interveniert hatten und potenzielle Angebotsausfälle aus dem ölreichen Nahen Osten drohten.

Ab dem 23. Juni folgte ein ebenso rasanter Rückgang der Ölpreise. Bis zum Monatsende verlor der Brent-Preis etwa zwölf Dollar und fiel auf rund 67 US-Dollar je Barrel. Grund hierfür war vor allem die Waffenruhe zwischen Israel und dem Iran, die Hoffnungen auf eine Entspannung der Lage schürte.

Allerdings zeigte sich der Rückgang der Rohölpreise an den Zapfsäulen nur schleppend. Ein Phänomen, das Experte Steffen Bock wie folgt einordnet: „Abrupte Erhöhungen der Rohölpreise aus triftigen Gründen wie beispielsweise einem Krieg werden häufig sehr schnell und umfassend an den Zapfsäulen weitergegeben. Anders verhält es sich oft, wenn sich die Rohölpreise wieder entspannen. Denn diese Entwicklung wird an die Verbraucher zumeist sehr viel langsamer weitergegeben.“

 

Ausblick

Steffen Bock zufolge werden die Rohöl- und damit die Kraftstoffpreise auch im Juli vor allem unter dem Einfluss geopolitischer Spannungen stehen. Inwieweit die Preise steigen oder fallen werden, werde dabei vor allem von der Entwicklung der Situation im Nahen Osten abhängen.

Darüber hinaus dürfte die Benzinnachfrage aufgrund der weltweiten Sommerferien steigen, was die Rohöl- und Kraftstoffpreise typischerweise stützt.

 

Spar-Tipp: Abends tanken!

Steffen Bock rät deshalb: „Autofahrerinnen und Autofahrer, die sparen wollen, sollten abends tanken. Denn laut den Beobachtungen von Clever Tanken sind die Kraftstoffpreise vor allem zwischen 18 und 20 Uhr am günstigsten. Tagsüber gibt es zudem Zeitfenster zwischen 11 und 14 Uhr sowie zwischen 15 und 16 Uhr, in denen die Preise fallen. Allerdings können die Zeitfenster je nach Region und Anbieter variieren. Zudem kommt es immer wieder zu abrupten Erhöhungen und Senkungen – teilweise in sehr kurzen zeitlichen Abständen.“

Grundsätzlich sollten Autofahrende die Preise an den Zapfsäulen trotzdem entlang ihrer Route vergleichen, beispielsweise per App, Navigationsgerät oder im Internet. So erfahren sie, welche Tankstelle in ihrer Nähe aktuell die günstigsten Preise anbietet. Laut Steffen Bock ist es auch wichtig, Autobahntankstellen zu meiden, wenn dies ohne Umwege möglich ist. Denn aufgrund ihrer günstigen Lage und der geringen Konkurrenz in der näheren Umgebung sind diese oft teurer als Tankstellen in größeren Innenstädten.


 

Über Clever Tanken

Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann. Seit Herbst 2021 bietet die App zudem mit Clever Pay die Bezahlung von Kraftstoff direkt über das Smartphone an ausgewählten Tankstellen an. Möglich ist dies durch eine Kooperation mit dem Finanzdienstleister LogPay Financial Services GmbH, einer einhundertprozentigen Tochter der Volkswagen Financial Services AG.

Für Fahrer von Elektroautos bietet Clever Tanken über eine Kooperation mit dem Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch innerhalb der App die Erweiterung Clever Laden an. Über sie lassen sich freie Ladepunkte in der Umgebung ermitteln. Auch können die Preise verglichen, Ladevorgänge ausgelöst und beendet sowie die Bezahlung via PayPal und Kreditkarte vorgenommen werden – all das unabhängig von Netzwerkkarten und Verträgen mit Energieunternehmen.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich mehr als sechs Millionen Mal aufgerufen, die App mehr als 32 Millionen Mal. (Mai 2022; Quellen: IVW – http://ausweisung.ivw-online.de/index.php?i=112, AGOF Daily facts, Google Analytics).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden. Weitere Informationen im Internet unter: www.clever-tanken.de

 

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Städteranking der Spritkosten für Juni 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

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Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im Juni 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

 
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Kraftstoffpreise sinken im Mai: Super E10 so günstig wie seit Dezember nicht mehr

Kraftstoffpreise sinken im Mai: Super E10 so günstig wie seit Dezember nicht mehr

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Kraftstoffpreise sinken im Mai: Super E10 so günstig wie seit Dezember nicht mehr

02.06.2025 / 09:00 CET/CEST
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Kraftstoffpreise sinken im Mai:

Super E10 so günstig wie seit Dezember nicht mehr

 

  • Auswertung von Clever Tanken: Super E10 rund 1 Cent, Diesel rund 3 Cent günstiger als im April
  • Benzinpreis auf Fünfmonatstief – Dieselpreis so niedrig wie zuletzt im September 2024
  • Super E10 im Mai am günstigsten in Berlin, Duisburg und Bielefeld
  • Super E10 im Mai am teuersten in Dresden, Frankfurt am Main und Hannover
  • Diesel im Mai am günstigsten in Bielefeld, Düsseldorf und Bonn
  • Diesel im Mai am teuersten in Leipzig, Dresden und München

  

Nürnberg, 2. Juni 2025. Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind im Mai den dritten Monat in Folge gesunken. Das geht aus der aktuellen Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken aus Nürnberg hervor. Demnach kostete der Liter Super E10 im Mai im bundesweiten Monatsdurchschnitt rund 1,6711 Euro. Das war rund 1 Cent weniger als im April (1,6849 Euro). Der Liter Diesel kostete im Mai rund 1,5531 Euro und damit etwa 3 Cent weniger als im Vormonat (1,5806 Euro). „Die Preise für Super E10 sind im Mai auf ein Fünfmonatstief gerutscht. Niedriger waren sie zuletzt im Dezember 2024. Der Dieselpreis war im September vergangenen Jahres das letzte Mal günstiger“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken.  

Im Vergleich zum Vorjahresmonat, als der Liter Super E10 im Durchschnitt rund 1,8070 Euro gekostet hatte, lag der Preis im vergangenen Monat rund 14 Cent niedriger. Bei vier Tankfüllungen à 60 Liter entspricht das einer Ersparnis von etwa 32,62 Euro. Diesel war im Vergleich zum Vorjahreswert (1,6572 Euro) rund 10 Cent günstiger. Vier Tankfüllungen à 60 Liter kosteten damit rund 24,98 Euro weniger.

 

Preisdifferenz zwischen Benzin und Diesel steigt den vierten Monat in Folge 

Im Mai kostete ein Liter Super E10 durchschnittlich rund 11,80 Cent mehr als ein Liter Diesel. Gegenüber April, als die Differenz noch bei 10,43 Cent lag, hat sich der Abstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten um rund 1 Cent zugunsten von Dieselkraftstoff vergrößert. „Damit öffnet sich die Preisschere den vierten Monat in Folge zugunsten von Diesel“, sagt Steffen Bock. „Ein Grund dafür ist der Frühling, in dem Heizöl weniger nachgefragt wird, das in der Herstellung eng mit Diesel verbunden ist.“
 

Die günstigsten und teuersten Tanktage im Mai

Der günstigste Tag zum Tanken – für beide Kraftstoffsorten – war Montag, der 26. Mai. An diesem Tag kostete der Liter Super E10 rund 1,6570 Euro und der Liter Diesel rund 1,5340 Euro.

Am teuersten war Super E10 wiederum am Mittwoch, dem 14. Mai, mit 1,6810 Euro pro Liter. Diesel kostete am meisten am Freitag, dem 2. Mai, mit 1,5680 Euro pro Liter.

 

Städteranking: Super E10 in Dresden zum fünften Mal nacheinander am teuersten 

Im Mai entschied Berlin mit durchschnittlich 1,6294 Euro pro Liter den monatlichen Preisvergleich von Clever Tanken unter den 20 größten deutschen Städten in der Kategorie der günstigsten Super-E10-Tankstädte erneut für sich. Auf dem zweiten Platz folgte wie im April Duisburg (1,6436 Euro). Den dritten Platz belegte Bielefeld (1,6456 Euro).

Am teuersten war Super E10 im Mai zum fünften Mal nacheinander in Dresden (1,6982 Euro). Damit gehört die sächsische Landeshauptstadt zum zehnten Mal in Folge zu den drei teuersten Super-E10-Tankstädten. Auf dem zweiten Platz folgte im Mai wie im Vormonat Frankfurt am Main (1,6952 Euro). Hannover (1,6774 Euro) reihte sich auf dem dritten Platz ein. Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Dresden durchschnittlich rund 407,57 Euro und damit rund 16,51 Euro mehr als in der günstigsten Super-E10-Stadt Berlin.

Im Ranking der günstigsten Diesel-Tankstädte belegte Bielefeld mit 1,5137 Euro pro Liter erneut den ersten Platz – und ist damit seit acht Monaten in Folge unter den Top zwei in dieser Kategorie. Düsseldorf (1,5218 Euro) stieg von Rang drei im April auf Rang zwei im Mai. Bonn (1,5239 Euro) reihte sich auf dem dritten Platz ein.

In der Kategorie der drei teuersten Diesel-Tankstädte gab es gegenüber dem Vormonat keine Veränderungen. Leipzig (1,6221 Euro), Dresden (1,5942 Euro) und München (1,5748 Euro) belegten hier erneut die Plätze eins bis drei.

 

Gründe für die Preisentwicklung im Mai

Zwar beeinflussen auch Faktoren wie Nachfrageschwankungen, Beschaffungskosten oder Angebotsveränderungen die Kraftstoffpreise hierzulande. Zudem wirkt sich der seit Wochen viel zu niedrige Rheinpegel preistreibend auf die Transportkosten aus. Der Hauptgrund für die Entwicklungen an den Zapfsäulen sind jedoch die Rohölpreise. Und diese zeigten sich im Mai sehr volatil.

Zu Monatsbeginn sorgten die Hoffnungen auf eine Entschärfung des Handelskonflikts zwischen den USA und China für einen Aufschwung auf den internationalen Rohölmärkten. Der Optimismus über konstruktive Gespräche und ein vorübergehendes Zollabkommen zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt ließ die Nachfrageerwartungen und damit die Rohölpreise steigen.

Zudem hielten geopolitische Spannungen im Nahen Osten den Markt zwischenzeitlich in Atem. Spekulationen über einen möglichen israelischen Angriff auf iranische Atomanlagen verstärkten die Sorgen über Angebotsausfälle aus dem Iran.

Ab der Monatsmitte sorgten dann verschiedene Gründe für den Rückgang der Rohölpreise. So belasteten widersprüchliche Signale bei den Iran-Gesprächen das Marktvertrauen. Die Aussicht auf ein neues Atomabkommen zwischen den USA und dem Iran ließ Befürchtungen über ein globales Überangebot aufkommen. Im Falle einer Einigung könnte der Iran zusätzliche Mengen Rohöl exportieren.

Darüber hinaus dämpften der Anstieg der Rohölimporte und unerwartet hohe US-Lagerbestände die Preise, da gleichzeitig die Nachfrage nach Benzin und Destillaten in den USA sank.

Als weiterer Preisdämpfer wirkten die Erwartungen der Analysten an eine Ausweitung der Fördermengen durch die Organisation erdölexportierender Länder und ihrer Verbündeten (Opec+).

 

Ausblick

Tatsächlich hat eine Kerngruppe von acht Ländern der Opec+ bei einem virtuellen Treffen am 31. Mai beschlossen, ihre Ölproduktion im Juli 2025 wie erwartet um 411.000 Barrel pro Tag zu erhöhen. Damit werden die bereits für Mai und Juni umgesetzten Produktionsschritte fortgesetzt. Laut Opec+ bilden stabile globale Wirtschaftsprognosen und eine gesunde Marktlage die Grundlage für diese Entscheidung. Das Kartell, das rund 40 Prozent der weltweiten Ölproduktion kontrolliert, dürfte mit diesem Schritt jedoch kaum Einfluss auf die Ölpreise nehmen, da der Markt die Ausweitung bereits antizipiert hatte.

Steffen Bock zufolge könnten die Rohöl- und damit die Kraftstoffpreise im Juni daher vor allem unter dem Einfluss geopolitischer Spannungen stehen. Insbesondere die Atomgespräche zwischen den USA und dem Iran sowie mögliche israelische Militäraktionen könnten für Nervosität am Rohölmarkt sorgen.

Auch wirtschaftliche Faktoren werden im Juni eine Rolle spielen. So steigt mit Beginn der Sommerfahrsaison in den USA saisonal typischerweise die Nachfrage nach Benzin, was die Rohölpreise stützen dürfte. Gleichzeitig könnten schwache Wirtschaftsdaten aus China die globale Nachfrage und damit die Rohölpreise belasten.

Steffen Bock: „Ende Juni starten zudem mit Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auch hierzulande die ersten drei Bundesländer in die Sommerferien, was die Preise an den Zapfsäulen in diesen Regionen zusätzlich ankurbeln könnte.“

 

Spar-Tipp: Abends tanken!

Steffen Bock rät deshalb: „Autofahrerinnen und Autofahrer, die sparen wollen, sollten abends tanken. Denn laut den Beobachtungen von Clever Tanken sind die Kraftstoffpreise vor allem zwischen 18 und 20 Uhr am günstigsten. Tagsüber gibt es zudem Zeitfenster zwischen 11 und 14 Uhr sowie zwischen 15 und 16 Uhr, in denen die Preise fallen. Allerdings können die Zeitfenster je nach Region und Anbieter variieren. Zudem kommt es immer wieder zu abrupten Erhöhungen und Senkungen – teilweise in sehr kurzen zeitlichen Abständen.“

Grundsätzlich sollten Autofahrende die Preise an den Zapfsäulen trotzdem entlang ihrer Route vergleichen, beispielsweise per App, Navigationsgerät oder im Internet. So erfahren sie, welche Tankstelle in ihrer Nähe aktuell die günstigsten Preise anbietet. Laut Steffen Bock ist es auch wichtig, Autobahntankstellen zu meiden, wenn dies ohne Umwege möglich ist. Denn aufgrund ihrer günstigen Lage und der geringen Konkurrenz in der näheren Umgebung sind diese oft teurer als Tankstellen in größeren Innenstädten.

 

 

 

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Städteranking der Spritkosten für Mai 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

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Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im Mai 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

 

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Trotz Ölpreisrutsch: Spritpreise sinken im April kaum

Trotz Ölpreisrutsch: Spritpreise sinken im April kaum

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Trotz Ölpreisrutsch: Spritpreise sinken im April kaum

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Trotz Ölpreisrutsch: Spritpreise sinken im April kaum

 

  • Auswertung von Clever Tanken: Super E10 rund 1 Cent, Diesel rund 4 Cent günstiger als im März
  • Super E10 im April am günstigsten in Berlin, Duisburg und Essen
  • Super E10 im April am teuersten in Dresden, Frankfurt am Main und Bremen
  • Diesel im April am günstigsten in Bielefeld, Duisburg und Düsseldorf
  • Diesel im April am teuersten in Leipzig, Dresden und München

 

Nürnberg, 2. Mai 2025. Die Preise an den Zapfsäulen in Deutschland sind im April gesunken. Allerdings: Im Vergleich zu den starken Einbrüchen der weltweiten Rohölnotierungen haben sich die Kraftstoffpreise an den Zapfsäulen hierzulande zu wenig nach unten bewegt. Das zeigt die aktuelle Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken. Danach kostete der Liter Super E10 im bundesweiten Monatsdurchschnitt rund 1,6849 Euro. Das war rund 1 Cent weniger als im März (1,6938 Euro). Der Liter Diesel kostete im April rund 1,5806 Euro und damit rund 4 Cent weniger als im Vormonat (1,6208 Euro).

Im Monatsmittel war der Liter Super E10 zuletzt im Dezember 2024 günstiger als im April gewesen – damals kostete er 1,6628 Euro. Im Vergleich zum Vorjahresmonat – dem teuersten Super-E10-Tankmonat des Jahres 2024 mit 1,8503 Euro pro Liter – lag der Preis im vergangenen Monat rund 17 Cent niedriger. Bei vier Tankfüllungen à 60 Liter entspricht das einer Ersparnis von etwa 39,70 Euro.

Diesel war im Vergleich zum Vorjahreswert (1,7318 Euro) rund 15 Cent günstiger. Bei vier Tankfüllungen à 60 Liter entspricht dies einer Ersparnis von rund 36,29 Euro. Günstiger war der Kraftstoff zuletzt im Oktober 2024 (1,5640 Euro) gewesen.

 

Verbraucher zahlen zu viel: Mineralölkonzerne geben Preisvorteile nicht weiter

Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken: „Zwar sind die Kraftstoffpreise im April den zweiten Monat in Folge gefallen. Aber erneut nicht so stark, wie es die niedrigen Rohölpreise erlaubt hätten.“ Im März hatte ein Barrel der für Deutschland wichtigen Nordseesorte Brent noch zwischen rund 68 und 74 US-Dollar gekostet. Im April rutschten sie auf ein Vierjahrestief von bis zu rund 59 US-Dollar. Zwar beeinflussen neben den Rohölpreisen auch andere Faktoren wie Nachfrageschwankungen, Beschaffungskosten oder Angebotsveränderungen die Kraftstoffpreise. Auch der seit Wochen viel zu niedrige Rheinpegel wirkt sich preistreibend auf die Transportkosten aus. Dennoch hätten die Kraftstoffpreise im April aufgrund der stark gefallenen Rohölpreise deutlich stärker sinken müssen. „Der Rückgang der Rohölpreise auf dem Weltmarkt kommt aber nur dann bei den Verbrauchern an, wenn die Mineralölkonzerne ihn weitergeben. Daher steht weiterhin im Raum, was das Bundeskartellamt bereits Mitte Februar nach einer umfangreichen Sektoruntersuchung öffentlich gemacht hat: die Zweifel an einem echten Wettbewerb unter den Raffinerien“, sagt Steffen Bock.

 

Preisdifferenz zwischen Benzin und Diesel steigt zum dritten Mal in Folge 

Ein Liter Super E10 kostete im April durchschnittlich rund 10,43 Cent mehr als ein Liter Diesel. Gegenüber dem Vormonat, als die Differenz noch bei 7,30 Cent lag, hat sich der Abstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten um rund 3 Cent zugunsten von Dieselkraftstoff vergrößert. Damit öffnet sich die Preisschere den dritten Monat in Folge zugunsten von Diesel. Ein Grund dafür sind die steigenden Temperaturen, die zu einer geringeren Nachfrage nach Heizöl führen – einem Produkt, das in der Herstellung eng mit Diesel verbunden ist.

 

Die günstigsten und teuersten Tanktage im April

Am günstigsten war das Tanken von Super E10 im Bundesdurchschnitt am Donnerstag, 10. April. An diesem Tag kostete der Liter rund 1,6680 Euro. Diesel war am Mittwoch, 16. April, mit rund 1,5650 Euro am günstigsten.

Die höchsten Preise – und zwar für beide Kraftstoffsorten – registrierte Clever Tanken am Donnerstag, 3. April: Der Liter Super E10 kostete an diesem Tag rund 1,7120 Euro, der Liter Diesel rund 1,6160 Euro.

 

Städteranking: Super E10 zum vierten Mal in Folge in Dresden am teuersten

Im monatlichen Preisvergleich von Clever Tanken unter den 20 größten deutschen Städten belegte Berlin (1,6477 Euro) im April den ersten Platz der günstigsten Super-E10-Tankstädte. Dahinter reihten sich Duisburg (1,6506 Euro) und Essen (1,6553 Euro) ein.

Am teuersten war Super E10 im April zum vierten Mal in Folge in Dresden (1,7137 Euro). Auf den Plätzen zwei und drei folgten Frankfurt am Main (1,6967 Euro) und Bremen (1,6902 Euro). Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Dresden durchschnittlich rund 411,29 Euro und damit rund 15,84 Euro mehr als im günstigen Berlin.

Im Ranking der günstigsten Diesel-Tankstädte belegten Bielefeld (1,5339 Euro), Duisburg (1,5390 Euro) und Düsseldorf (1,5467 Euro) die Plätze eins bis drei. Die drei teuersten Diesel-Tankstädte waren im April Leipzig (1,6462 Euro), Dresden (1,6115 Euro) und München (1,6027 Euro).

 

Gründe für die Preisentwicklung im April

Dass die Rohölpreise im April zeitweise auf den tiefsten Stand seit Anfang 2021 gefallen sind, lag vor allem an den drastischen Zollerhöhungen von US-Präsident Donald Trump. Deren Ankündigung ging einher mit der Angst der Anleger vor einem weltweiten Konjunktureinbruch – und damit einer sinkenden Ölnachfrage. Zwar ruderte die US-Regierung schnell zurück, ordnete eine 90-tägige Pause für die meisten neuen Abgaben an und senkte zudem teilweise die Sätze. Für Verunsicherung sorgten jedoch die drastischen Zölle gegen China und dessen Reaktion mit hohen Gegenzöllen. Denn Investoren befürchten, dass dem Zollkrieg ein deutlicher Konjunktureinbruch in beiden Nationen und damit eine geringere Ölnachfrage folgen könnte. Preissenkend wirkte auch die Entscheidung der Opec+, die Fördermenge bis Ende Mai um durchschnittlich 411.000 Barrel pro Tag und damit das Angebot zu erhöhen.

Spekulationen über mögliche Verhandlungen zwischen den USA und China sorgten indes Mitte des Monats für steigende Rohölpreise. Zudem stützten neue Sanktionen der USA gegen iranische Ölexporte und der Rückgang der US-Lagerbestände die Preise am Ölmarkt.

 

Ausblick

Viele der Faktoren, die die Entwicklung der Rohölpreise im April beeinflusst haben, werden auch im Mai eine Rolle spielen. Insbesondere der Handelskonflikt zwischen den USA und China schürt Konjunkturängste in den beiden größten Volkswirtschaften der Welt, belastet die Ölnachfrage und drückt auf die Preise. Sollten die konjunkturellen Eintrübungen in beiden Ländern in den kommenden Wochen jedoch nicht so stark ausfallen wie befürchtet, könnte dies auch schnell wieder zu steigenden Notierungen führen.

Preistreibend könnten sich auch Sanktionen der USA gegen Russland auswirken, sollte Moskau die Bemühungen zur Beendigung des Krieges in der Ukraine blockieren. Auch die Situation im Atomstreit der USA mit dem Iran könnte das Ölangebot verknappen – und die Preise entsprechend treiben.

Steffen Bock rechnet aufgrund der aktuellen geopolitischen Spannungen, Handelskonflikte und wirtschaftlichen Unsicherheiten auch im Mai mit einer volatilen Entwicklung der Rohölpreise. Inwieweit diese an den Zapfsäulen und damit bei den Verbrauchern hierzulande ankommen, hänge wiederum stark von den Mineralölkonzernen ab.

 

Spartipps vom Experten

Steffen Bock rät deshalb: „Autofahrerinnen und Autofahrer, die beim Tanken sparen wollen, können die Preise an den Zapfsäulen entlang ihrer Route vergleichen – per App, Navigationsgerät oder im Internet. So erfahren sie, welche Tankstelle in ihrer Nähe aktuell die günstigsten Preise anbietet. Wichtig ist auch, Autobahntankstellen zu meiden, wenn dies ohne Umwege möglich ist. Denn diese sind aufgrund ihrer günstigen Lage und der geringen Konkurrenz in der näheren Umgebung oft teurer als zum Beispiel Tankstellen in größeren Innenstädten.“

Außerdem sollten Autofahrende beachten, dass die günstigsten Tankzeiten häufig zwischen 11 und 14 Uhr, 15 und 16 Uhr sowie vor allem abends zwischen 18 und 20 Uhr liegen. Allerdings: Je nach Region und Anbieter können die Zeitfenster variieren. Zudem kommt es immer wieder zu abrupten Erhöhungen und Senkungen – teilweise im Stundentakt.

 

 

Über Clever Tanken

Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann. Seit Herbst 2021 bietet die App zudem mit Clever Pay die Bezahlung von Kraftstoff direkt über das Smartphone an ausgewählten Tankstellen an. Möglich ist dies durch eine Kooperation mit dem Finanzdienstleister LogPay Financial Services GmbH, einer einhundertprozentigen Tochter der Volkswagen Financial Services AG.

Für Fahrer von Elektroautos bietet Clever Tanken über eine Kooperation mit dem Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch innerhalb der App die Erweiterung Clever Laden an. Über sie lassen sich freie Ladepunkte in der Umgebung ermitteln. Auch können die Preise verglichen, Ladevorgänge ausgelöst und beendet sowie die Bezahlung via PayPal und Kreditkarte vorgenommen werden – all das unabhängig von Netzwerkkarten und Verträgen mit Energieunternehmen.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich mehr als sechs Millionen Mal aufgerufen, die App mehr als 32 Millionen Mal. (Mai 2022; Quellen: IVW – http://ausweisung.ivw-online.de/index.php?i=112, AGOF Daily facts, Google Analytics).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden. Weitere Informationen im Internet unter: www.clever-tanken.de

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Städteranking der Spritkosten für April 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

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Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im April 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

 

 

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Kraftstoffpreise im März im Sinkflug

Kraftstoffpreise im März im Sinkflug

Emittent / Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company / Schlagwort(e): Monatszahlen/Sonstiges
Kraftstoffpreise im März im Sinkflug

01.04.2025 / 11:26 CET/CEST
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Kraftstoffpreise im März im Sinkflug

 

  • Auswertung von Clever Tanken zeigt: Super E10 rund 5 Cent, Diesel rund 6 Cent günstiger als im Februar
  • Super E10 im März am günstigsten in Duisburg, Mannheim und Stuttgart
  • Super E10 im März am teuersten in Dresden, Wuppertal und Hannover
  • Diesel im März am günstigsten in Duisburg, Bielefeld und Düsseldorf
  • Diesel im März am teuersten in Dresden, Berlin und Leipzig

 

Nürnberg, 1. April 2025. Tanken ist im März deutlich billiger geworden. Nach einem dreimonatigen Aufwärtstrend für Super E10 und einem fünfmonatigen Preisanstieg für Diesel sind die Kraftstoffpreise im vergangenen Monat deutlich gesunken. Damit sind die bereits seit Februar niedrigen Rohölnotierungen schließlich auch bei den Autofahrerinnen und Autofahrern angekommen. Nach einer aktuellen Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken kostete der Liter Super E10 im bundesweiten Monatsdurchschnitt rund 1,6938 Euro. Das waren rund 5 Cent weniger als im Februar (1,7453 Euro). Günstiger war der Kraftstoff im Monatsmittel zuletzt im Dezember 2024 gewesen (1,6628 Euro). Der Liter Diesel kostete im März rund 1,6208 Euro. Das waren rund 6 Cent weniger als im Vormonat (1,6809 Euro) und ebenfalls der niedrigste Wert seit Dezember 2024 (1,5972 Euro).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat (1,7883 Euro) war der Liter Super E10 im März rund 10 Cent pro Liter günstiger. Bei vier Tankfüllungen à 60 Liter entspricht dies einer Ersparnis von rund 22,68 Euro. Der Liter Diesel war im vergangenen Monat etwa 11 Cent günstiger als im Vorjahr (1,7305 Euro), was bei vier Tankfüllungen à 60 Liter eine Ersparnis von rund 26,33 Euro ausmacht.

Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken: „Die Kraftstoffpreise sind im März direkt auf den bisherigen Tiefststand des Jahres gefallen. Dabei wären deutliche Preissenkungen schon im Februar fällig gewesen. Nicht nur, weil die Rohölpreise bereits in diesem Monat stark gefallen waren. Auch der Euro hatte gegenüber dem Dollar wieder an Stärke gewonnen – ein weiterer Faktor, der die Spritpreise in Deutschland normalerweise senkt.“

 

Preisdifferenz zwischen Benzin und Diesel steigt zum zweiten Mal in Folge

Ein Liter Super E10 kostete im März durchschnittlich rund 7,30 Cent mehr als ein Liter Diesel. Damit hat sich der Abstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten gegenüber Februar – als die Differenz noch 6,44 Cent betrug – leicht um rund 0,9 Cent zugunsten von Dieselkraftstoff vergrößert. Steffen Bock: „Die Preisschere öffnet sich zum zweiten Mal in Folge zugunsten von Diesel, nachdem sie sich von September 2024 bis einschließlich Januar 2025 kontinuierlich zuungunsten von Diesel geschlossen hatte. Ein Grund für diese Entwicklung ist der bevorstehende Frühling: Mit steigenden Temperaturen sinkt die Nachfrage nach Heizöl – einem Produkt, das in der Herstellung eng mit Diesel verbunden ist.“

 

Günstigste und teuerste Tanktage im März

Am günstigsten war das Tanken im Bundesdurchschnitt – und zwar für beide Kraftstoffsorten – am Donnerstag, 20. März: An diesem Tag kostete der Liter Super E10 rund 1,6720 Euro, der Liter Diesel etwa 1,5930 Euro.

Die höchsten Preise – ebenfalls für beide Kraftstoffsorten – registrierte Clever Tanken am Wochenende des 1. und 2. März: Der Liter Super E10 kostete an diesen Tagen rund 1,7370 Euro, der Liter Diesel etwa 1,6720 Euro.

 

Städteranking: Super E10 und Diesel in Duisburg am günstigsten und in Dresden am teuersten

Im Ranking der günstigsten Super-E10-Tankstädte belegte Duisburg (1,6573 Euro) wie schon im Februar den ersten Platz. Dahinter reihten sich Mannheim (1,6638 Euro) und Stuttgart (1,6668 Euro) ein. Das ergab der monatliche Preisvergleich von Clever Tanken unter den 20 größten deutschen Städten.

Am teuersten war Super E10 im März zum dritten Mal in Folge in Dresden (1,7254 Euro). Wuppertal (1,7041 Euro) und Hannover (1,7024 Euro) tauschten dagegen gegenüber Februar die Plätze zwei und drei. Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Dresden durchschnittlich rund 414,10 Euro und damit rund 16,34 Euro mehr als im günstigen Duisburg.

Keine Bewegung gab es im März in der Rangliste der günstigsten Diesel-Tankstädte. Wie im Februar belegten Duisburg (1,5817 Euro), Bielefeld (1,5876 Euro) und Düsseldorf (1,5890 Euro) die Plätze eins bis drei. An die Spitze der teuersten Diesel-Tankstädte setzte sich diesmal Dresden (1,6407 Euro), das im Februar noch den dritten Platz belegt hatte. Es folgten Berlin (1,6373 Euro) und Leipzig (1,6282 Euro) auf den Plätzen zwei und drei. Leipzig hatte im Februar noch die Liste angeführt.

 

Gründe für die Preisentwicklung im März

Im März dominierten geopolitische Spannungen und handelspolitische Risiken das Geschehen an den Rohölmärkten – und spiegelten sich an den Preistafeln der Tankstellen wider. Insbesondere die Verhängung von US-Strafzöllen auf Importe aus China, Kanada und Mexiko drückte auf die Ölpreise. Denn die sofortigen Gegenmaßnahmen dieser Länder schürten bei den Anlegern die Furcht vor einer weltweiten Ausbremsung des Wirtschaftswachstums – mit entsprechend sinkender Energienachfrage. Für zusätzlichen Druck sorgte die Ankündigung der Opec+, die Fördermengen erstmals seit 2022 wieder zu erhöhen. Auch die laufenden Waffenstillstandsgespräche zwischen Russland und der Ukraine in Riad wirkten preisdämpfend. Denn Marktteilnehmer rechnen mit einer möglichen Rückkehr russischer Ölexporte auf den Weltmarkt, was das Angebot erhöhen und die Preise drücken könnte.

Für steigende Rohölpreise sorgte im März unter anderem das Wiederaufflammen des Nahostkrieges. Gegen Monatsende wurden die Kurse zudem von der Furcht vor weiteren US-Strafzöllen und einem damit verbundenen Angebotsrückgang getrieben. Hintergrund war die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, Länder, die Öl oder Gas aus Venezuela importieren, künftig mit einem Aufschlag von 25 Prozent auf Handelsgeschäfte mit den USA zu belegen.

 

Ausblick

Ende März schürten zudem die von US-Präsident Donald Trump angekündigten neuen Zölle auf Autoimporte die Sorge vor einem umfassenden Handelskrieg – und damit Konjunkturängste. Eine gedämpfte Wirtschaftsentwicklung könnte die weltweite Ölnachfrage belasten und somit die Preise drücken.

Nahezu gleichzeitig hatte Trump aber auch damit gedroht, auf Importe russischen Öls Sekundärzölle zwischen 25 und 50 Prozent zu erheben, sollte Moskau seine Bemühungen zur Beendigung des Ukrainekriegs blockieren. Auch dem Iran drohte er mit Strafzöllen sowie mit Bombenangriffen, falls keine Einigung im Atomstreit erzielt werde. Diese geopolitischen Spannungen könnten das Ölangebot verknappen – und die Preise entsprechend in die Höhe treiben.

Steffen Bock: „Angesichts der aktuellen Gemengelage aus geopolitischen Spannungen, Handelskonflikten und wirtschaftlichen Unsicherheiten ist im April 2025 mit einer volatilen Entwicklung der Rohölpreise – und damit auch der Kraftstoffpreise – zu rechnen. Autofahrende  sollten daher die Entwicklungen an den Zapfsäulen aufmerksam verfolgen und sich auf Preisschwankungen einstellen.“

 

Spartipps vom Experten

Was Autofahrende, das Bundeskartellamt und Clever Tanken zudem schon lange beobachten: Die Zahl der Preisänderungen an den Tankstellen im Laufe eines Tages hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. 

Steffen Bock von Clever Tanken rät deshalb: „Autofahrerinnen und Autofahrer, die beim Tanken sparen wollen, können die Preise an den Zapfsäulen entlang ihrer Route vergleichen – per App, Navigationsgerät oder im Internet. So erfahren sie, welche Tankstelle in ihrer Nähe aktuell die günstigsten Preise anbietet. Wichtig ist auch, Autobahntankstellen zu meiden, wenn dies ohne Umwege möglich ist. Denn diese sind aufgrund ihrer günstigen Lage und der geringen Konkurrenz in der näheren Umgebung oft teurer als zum Beispiel Tankstellen in größeren Innenstädten.“

Außerdem sollten Autofahrende beachten, dass die günstigsten Tankzeiten häufig zwischen 11 und 14 Uhr, 15 und 16 Uhr sowie vor allem abends zwischen 18 und 20 Uhr liegen. Allerdings: Je nach Region und Anbieter können die Zeitfenster variieren. Zudem kommt es immer wieder zu abrupten Erhöhungen und Senkungen – teilweise im Stundentakt.

 

 

Über Clever Tanken

Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann. Seit Herbst 2021 bietet die App zudem mit Clever Pay die Bezahlung von Kraftstoff direkt über das Smartphone an ausgewählten Tankstellen an. Möglich ist dies durch eine Kooperation mit dem Finanzdienstleister LogPay Financial Services GmbH, einer einhundertprozentigen Tochter der Volkswagen Financial Services AG.

Für Fahrer von Elektroautos bietet Clever Tanken über eine Kooperation mit dem Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch innerhalb der App die Erweiterung Clever Laden an. Über sie lassen sich freie Ladepunkte in der Umgebung ermitteln. Auch können die Preise verglichen, Ladevorgänge ausgelöst und beendet sowie die Bezahlung via PayPal und Kreditkarte vorgenommen werden – all das unabhängig von Netzwerkkarten und Verträgen mit Energieunternehmen.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich mehr als sechs Millionen Mal aufgerufen, die App mehr als 32 Millionen Mal. (Mai 2022; Quellen: IVW – http://ausweisung.ivw-online.de/index.php?i=112, AGOF Daily facts, Google Analytics).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden. Weitere Informationen im Internet unter: www.clever-tanken.de

 

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Städteranking der Spritkosten für März 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

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Kraftstoffpreise im Februar trotz fallendem Ölpreis gestiegen

Kraftstoffpreise im Februar trotz fallendem Ölpreis gestiegen

Emittent / Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company / Schlagwort(e): Monatszahlen/Sonstiges
Kraftstoffpreise im Februar trotz fallendem Ölpreis gestiegen

03.03.2025 / 09:00 CET/CEST
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Kraftstoffpreise im Februar trotz fallendem Ölpreis gestiegen

  • Auswertung von Clever Tanken zeigt: Super E10 rund 2 Cent, Diesel rund 1 Cent teurer als im Januar
  • Super E10 im Februar am günstigsten in Duisburg, Bielefeld und Bonn
  • Super E10 im Februar am teuersten in Dresden, Hannover und Wuppertal
  • Diesel im Februar am günstigsten in Duisburg, Bielefeld und Düsseldorf
  • Diesel im Februar am teuersten in Leipzig, Hannover und Dresden


Nürnberg, 3. März 2025. Die Kraftstoffpreise an den Zapfsäulen in Deutschland sind im Februar erneut gestiegen – trotz sinkender Rohölpreise. Wie die aktuelle Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken zeigt, zogen die Preise für beide Kraftstoffsorten in den ersten beiden Februarwochen an und gaben erst in den letzten Tagen des Monats leicht nach. Im bundesweiten Monatsdurchschnitt kostete der Liter Super E10 demnach rund 1,7453 Euro. Das waren rund 2 Cent mehr als im Januar (1,7295 Euro). Teurer war der Kraftstoff zuletzt im Monatsmittel im Juli 2024 gewesen. Damals hatte ein Liter Super E10 rund 1,7590 Euro gekostet. Für einen Liter Diesel zahlten Autofahrende im Februar rund 1,6809 Euro je Liter und damit rund 1 Cent mehr als im Vormonat (1,6723 Euro). Das ist gleichzeitig der höchste Wert seit April 2024 (1,7318 Euro).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat (1,7617 Euro) war der Liter Super E10 im Februar rund 2 Cent pro Liter günstiger. Bei vier Tankfüllungen à 60 Liter entspricht dies einer Ersparnis von rund 3,94 Euro. Der Liter Diesel war im vergangenen Monat etwa 7 Cent günstiger als im Vorjahr (1,7491 Euro), was bei vier Tankfüllungen à 60 Liter rund 16,37 Euro weniger ausmacht.

Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken: „Die Kraftstoffpreise hängen von mehreren Faktoren ab. In der Regel folgen sie jedoch den Rohölpreisen – wenn auch mit gewissen Zeitverzögerungen. Das heißt: Steigen die Rohölpreise, ziehen auch die Kraftstoffpreise kurz darauf an – und umgekehrt. Allerdings beobachten wir, dass sich steigende Rohölpreise schneller an den Zapfsäulen niederschlagen als fallende Rohölpreise. In den vergangenen sechs Wochen ist der Preis für die für den deutschen Markt maßgebliche Sorte Brent jedoch nahezu kontinuierlich von über 82 US-Dollar pro Barrel Mitte Januar auf bis zu rund 72 US-Dollar Ende Februar gefallen. Trotzdem zahlten die Autofahrer an den Zapfsäulen im Februar noch mehr als im Januar. Warum die Mineralölkonzerne die sinkenden Rohölpreise über einen vergleichsweise so langen Zeitraum nicht in Form günstigerer Kraftstoffpreise weitergegeben haben, ist unklar – eine ökonomisch schlüssige Begründung gibt es bislang nicht.“

Preisdifferenz zwischen Benzin und Diesel erstmals seit sechs Monaten wieder gestiegen

Ein Liter Super E10 kostete im Februar rund 6,44 Cent mehr als ein Liter Diesel. Im Vergleich zum Januar, als die Differenz noch 5,72 Cent betrug, hat sich der Abstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten damit im vergangenen Monat leicht um rund 0,7 Cent zugunsten von Diesel vergrößert. Damit hat sich die Preisschere erstmals seit sechs Monaten wieder zugunsten von Diesel geöffnet, nachdem sie sich von September 2024 bis einschließlich Januar 2025 kontinuierlich zuungunsten von Diesel zusammengezogen hatte.

Ein Grund dafür dürfte laut Steffen Bock der bevorstehende Frühling sein, denn mit steigenden Temperaturen sinkt die Nachfrage nach Heizöl, das in der Herstellung eng mit Diesel verbunden ist.

Günstigste und teuerste Tanktage im Februar

Am wenigsten zahlten Autofahrerinnen und Autofahrer im Bundesdurchschnitt und für beide Kraftstoffsorten am Donnerstag, 27. Februar. An diesem Tag kostete der Liter Super E10 rund 1,7310 Euro und der Liter Diesel 1,6660 Euro.

Die höchsten Preise für beide Kraftstoffsorten zahlten Autofahrende dagegen am Dienstag, 18. Februar. An diesem Tag kostete der Liter Super E10 rund 1,7550 Euro und der Liter Diesel rund 1,6910 Euro.

Städteranking: Super E10 und Diesel am günstigsten in Duisburg und Bielefeld

Das Ranking der günstigsten Super-E10-Tankstädte entschied im Februar Duisburg für sich. Laut dem monatlichen Preisvergleich von Clever Tanken unter den 20 größten deutschen Städten kostete der Liter hier im Monatsmittel rund 1,7104 Euro. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Bielefeld (1,7136 Euro) und Bonn (1,7153 Euro). Die Bundesstadt ist damit zum elften Mal nacheinander unter den Top 3 der günstigsten Super-E10-Tankstädte.

Am teuersten war Super E10 im Februar dagegen wiederholt in Dresden (1,7768 Euro) und Hannover (1,7675 Euro). Wuppertal (1,7601 Euro) reihte sich auf dem dritten Platz ein. Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Dresden durchschnittlich rund 426,43 Euro und damit rund 15,94 Euro mehr als im günstigen Duisburg.

In der Kategorie der günstigsten Diesel-Tankstädte belegten Duisburg (1,6388 Euro), Bielefeld (1,6419 Euro) und Düsseldorf (1,6562 Euro) die Plätze eins bis drei. Zu den drei teuersten Diesel-Tankstädten im Ranking zählten wie bereits im Vormonat Leipzig (1,7337 Euro), Hannover (1,6990 Euro) und Dresden (1,6936 Euro).

Bundeskartellamt: Spritpreise ändern sich immer schneller

In dem Mitte Februar vom Bundeskartellamt vorgelegten Abschlussbericht seiner Sektoruntersuchung zu den Wettbewerbsbedingungen bei Raffinerien und im Kraftstoffgroßhandel geht die oberste Bundesbehörde auch auf die häufigen Preisänderungen an Tankstellen ein. So habe die Zahl der Preisänderungen an Tankstellen im Laufe eines Tages in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. Anfang 2024 seien es bereits durchschnittlich 18 Preisänderungen täglich gewesen – Tendenz steigend. 

So spart man trotz Preisschwankungen beim Tanken

Steffen Bock von Clever Tanken bestätigt die Auswertungen des Bundeskartellamtes und rät: „Gerade wegen der vielen Preisschwankungen sollten Autofahrerinnen und Autofahrer regelmäßig die Preise vergleichen – per App, Navigationsgerät oder Internet. So erkennen sie, welche Tankstelle in ihrer Nähe aktuell die günstigsten Preise anbietet. Außerdem sollten Verbraucher Autobahntankstellen grundsätzlich meiden, wenn dies ohne Umwege möglich ist. Denn diese sind aufgrund ihrer günstigen Lage und der geringen Konkurrenz in der näheren Umgebung oft teurer als beispielsweise Tankstellen in größeren Innenstädten.“

Außerdem sollten Autofahrerinnen und Autofahrer beachten, dass die günstigsten Tankzeiten häufig zwischen 11 und 14 Uhr, 15 und 16 Uhr sowie vor allem abends zwischen 18 und 20 Uhr liegen. „Allerdings: Je nach Region und Anbieter können die Zeitfenster variieren. Zudem fällt uns auf, dass die Preise in der Vergangenheit zu einem bestimmten Zeitpunkt immer stark angestiegen und dann im Laufe der Zeit wieder abgebröckelt sind. Jetzt aber kommt es immer wieder zu abrupten Erhöhungen und Senkungen – teilweise im Stundentakt“, erklärt Steffen Bock.


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Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im Februar 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken






Über Clever Tanken

Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann. Seit Herbst 2021 bietet die App zudem mit Clever Pay die Bezahlung von Kraftstoff direkt über das Smartphone an ausgewählten Tankstellen an. Möglich ist dies durch eine Kooperation mit dem Finanzdienstleister LogPay Financial Services GmbH, einer einhundertprozentigen Tochter der Volkswagen Financial Services AG.

Für Fahrer von Elektroautos bietet Clever Tanken über eine Kooperation mit dem Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch innerhalb der App die Erweiterung Clever Laden an. Über sie lassen sich freie Ladepunkte in der Umgebung ermitteln. Auch können die Preise verglichen, Ladevorgänge ausgelöst und beendet sowie die Bezahlung via PayPal und Kreditkarte vorgenommen werden – all das unabhängig von Netzwerkkarten und Verträgen mit Energieunternehmen.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich mehr als sechs Millionen Mal aufgerufen, die App mehr als 32 Millionen Mal. (Mai 2022; Quellen: IVW – http://ausweisung.ivw-online.de/index.php?i=112, AGOF Daily facts, Google Analytics).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden. Weitere Informationen im Internet unter: www.clever-tanken.de

 

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Auswertung von Clever Tanken: Benzinpreise auf 6- und Dieselpreise auf 9-Monatshoch

Auswertung von Clever Tanken: Benzinpreise auf 6- und Dieselpreise auf 9-Monatshoch

Emittent / Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company / Schlagwort(e): Monatszahlen/Sonstiges
Auswertung von Clever Tanken: Benzinpreise auf 6- und Dieselpreise auf 9-Monatshoch

03.02.2025 / 10:00 CET/CEST
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Auswertung von Clever Tanken:
Benzinpreise auf 6- und Dieselpreise auf 9-Monatshoch

 

  • Kraftstoffpreise im Januar 2025: Super E10 rund 7 Cent, Diesel rund 8 Cent teurer als im Dezember 2024
  • Super E10 im Januar am günstigsten in Mannheim, Bonn und Stuttgart
  • Super E10 im Januar am teuersten in Dresden, Hannover und Hamburg
  • Diesel im Januar am günstigsten in Mannheim, Bielefeld und Duisburg
  • Diesel im Januar am teuersten in Leipzig, Dresden und Hannover

 

Nürnberg, 3. Februar 2025. Die Kraftstoffpreise waren im Januar so hoch wie seit Monaten nicht mehr. Das zeigt die aktuelle Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken. Danach kostete der Liter Super E10 im vergangenen Monat im bundesweiten Durchschnitt rund 1,7295 Euro. Das waren rund 7 Cent mehr als im Dezember (1,6628 Euro). Diesel kostete im Januar rund 1,6723 Euro je Liter und damit rund 8 Cent mehr als im Vormonat (1,5972 Euro). Mehr hatte der Liter Super E10 zuletzt im Juli 2024 (1,7590 Euro) gekostet und der Liter Diesel im April 2024 (1,7318 Euro). „Ein Grund für den deutlichen Preissprung an den Zapfsäulen im Januar war das Inkrafttreten der nächsten Stufe der nationalen CO2-Bepreisung fossiler Brennstoffe. Aber auch verschiedene weltpolitische Gründe haben die Preise in die Höhe getrieben“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat (1,7366 Euro) war der Liter Super E10 im Januar rund 1 Cent pro Liter günstiger. Bei vier Tankfüllungen à 60 Liter entspricht dies einer Ersparnis von etwa 1,70 Euro. Der Liter Diesel war im vergangenen Monat etwa 4 Cent günstiger als im Jahr zuvor (1,7106 Euro). Bei vier Tankfüllungen à 60 Liter entspricht dies einer Ersparnis von rund 9,19 Euro.

 

Preisschere zwischen Benzin und Diesel schließt sich weiter

Ein Liter Super E10 kostete im Januar rund 5,72 Cent mehr als ein Liter Diesel. Im Vergleich zum Dezember, als die Differenz noch 6,56 Cent betrug, verringerte sich der Abstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten im vergangenen Monat leicht um rund 0,8 Cent zulasten des Diesels. Damit haben sich die Preise den fünften Monat in Folge angenähert. Ein Grund dafür ist laut Steffen Bock die gestiegene Nachfrage nach Heizöl, das in der Herstellung eng mit Diesel verbunden ist: „Die höhere Heizölnachfrage führt zu einem saisonalen Anstieg der Dieselpreise und damit dazu, dass der Steuervorteil von Diesel gegenüber Benzin nur in geringem Maße bei den Verbrauchern ankommt.“

 

Günstigste und teuerste Tanktage im Januar

Am wenigsten zahlten die Autofahrerinnen und Autofahrer im Bundesdurchschnitt für beide Kraftstoffsorten am Mittwoch, 1. Januar, und am Donnerstag, 2. Januar. An diesen Tagen kostete der Liter Super E10 1,6990 Euro und der Liter Diesel 1,6350 Euro.

Die höchsten Preise für beide Kraftstoffsorten zahlten Autofahrende dagegen am Montag, 20. Januar. An diesem Tag kostete der Liter Super E10 rund 1,7420 Euro und der Liter Diesel rund 1,6980 Euro.

Zuletzt höher waren die Preise für den Liter Super E10 am Freitag, 2. August 2024 (1,7480 Euro), und für den Liter Diesel am Montag, 8. April 2024 (1,7630 Euro).

 

Städteranking: Mannheim zum vierten Mal in Folge günstigste Super-E10-Tankstadt

Das Ranking der günstigsten Super-E10-Tankstädte führte im Januar zum vierten Mal nacheinander Mannheim an. Laut dem monatlichen Preisvergleich von Clever Tanken unter den 20 größten deutschen Städten kostete der Liter hier im Monatsmittel rund 1,6940 Euro. Mannheim ist damit den siebten Monat in Folge unter den Top 2 in dieser Kategorie – davon zum sechsten Mal auf Platz eins. Auch auf Platz zwei der günstigsten Super-E10-Tankstädte gab es im Januar keine Veränderung: Er ging zum vierten Mal in Folge an Bonn (1,6992 Euro). Die Bundesstadt ist damit zum zehnten Mal nacheinander unter den Top 3 der günstigsten Super-E10-Tankstädte. Den dritten Platz belegte im Januar Stuttgart (1,7021 Euro).

Am teuersten war Super E10 im Januar dagegen in Dresden (1,7709 Euro), Hannover (1,7572 Euro) und Hamburg (1,7484 Euro). Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Dresden durchschnittlich rund 425,02 Euro und damit rund 18,46 Euro mehr als im günstigen Mannheim.

Eine Überraschung gab es in der Kategorie der günstigsten Diesel-Tankstädte: Bonn belegte mit 1,6555 Euro pro Liter im Monatsdurchschnitt den vierten Platz – und rutschte damit erstmals seit 26 Monaten aus den Top 2 dieser Kategorie. Die Plätze eins bis drei belegten Mannheim (1,6431 Euro), Bielefeld (1,6478 Euro) und Duisburg (1,6494 Euro).

Die teuerste Diesel-Tankstadt im Ranking war im Januar Leipzig (1,7036 Euro). Die Plätze zwei und drei der teuersten Diesel-Tankstädte belegten Dresden (1,6898 Euro) und Hannover (1,6880 Euro).

 

Gründe für die Entwicklung der Kraftstoffpreise im Januar

Einer der Gründe für den deutlichen Anstieg der Kraftstoffpreise in Deutschland war die Erhöhung der nationalen CO2-Abgabe von 45 auf 55 Euro pro ausgestoßener Tonne Kohlendioxid. Pro Liter Benzin werden damit ab sofort rund 15,7 Cent und pro Liter Diesel rund 17,3 Cent CO2-Steuer fällig. Im Vergleich zu 2024 verteuert sich der Liter Benzin damit um rund 3 Cent und der Liter Diesel um rund 3,1 Cent.

„Neben der höheren CO2-Bepreisung der Kraftstoffe wirkte sich im Januar vor allem auch die Entwicklung der Rohölpreise auf die Preise an den Zapfsäulen aus. Und auf diese hatten gleich mehrere globale Faktoren einen preistreibenden Einfluss“, sagt Steffen Bock.

Zu Monatsbeginn verteuerte sich Rohöl unter anderem, weil die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ihre Fördermengen im Dezember um 50.000 Barrel pro Tag gekürzt hatte. Gleichzeitig gingen die russischen Ölexporte auf dem Seeweg zurück, was die Sorge vor einer Verknappung verstärkte. Darüber hinaus verschärfte die damals noch amtierende Biden-Administration die Sanktionen gegen die wichtigsten russischen Ölproduzenten. Zudem wurden 183 Tanker und Frachtschiffe sanktioniert, von denen die US-Regierung den Großteil zur sogenannten russischen Schattenflotte zählt. Dabei handelt es sich um Schiffe, mit denen Russland bestehende Sanktionen beim Öltransport umgeht. Marktanalysten warnten davor, dass diese Maßnahmen das weltweite Angebot kurzfristig belasten und die Frachtkosten erhöhen könnten.

Mitte Januar drehte der Markt: Ein Waffenstillstandsabkommen zwischen Israel und der Hamas verringerte die geopolitischen Unsicherheiten. Gleichzeitig spekulierten Händler darauf, dass die OPEC ihre Fördermengen erhöhen könnte.

Zusätzlicher Preisdruck kam vom neuen US-Präsidenten Donald Trump: Er drängte Saudi-Arabien und die OPEC, die Ölpreise zu senken. Dies und die Sorge vor möglichen Handelskonflikten unter der neuen US-Regierung sorgten für Zurückhaltung am Markt – und damit für fallende Rohölpreise.

 

Ausblick

Zum Monatsende rückten die energiepolitischen Maßnahmen in den USA stärker in den Fokus. Präsident Trump kündigte an, die Ölförderung in den USA massiv auszubauen, um die Preise deutlich zu senken. Damit sollen auch die Inflation und die Verbraucherpreise gesenkt werden. Die Ölkonzerne stehen den Plänen jedoch kritisch gegenüber, da sinkende Preise ihre Gewinne schmälern könnten.

Steffen Bock: „Die Entwicklungen im Januar zeigen, dass geopolitische Entscheidungen, Sanktionen und die Förderpolitik der OPEC weiterhin starke Impulse auf den Ölmarkt geben. Analysten erwarten daher auch für die kommenden Wochen eine hohe Volatilität der Rohölpreise, insbesondere im Hinblick auf die US-Politik und mögliche Handelskonflikte. Daher müssen sich die Autofahrenden auch in Deutschland auf schwankende Preise einstellen.“

 

Regelmäßiger Preisvergleich lohnt sich

„Wie auch immer sich die Preise entwickeln werden: Wer an der Zapfsäule sparen will, sollte die Kraftstoffpreise regelmäßig per App, Navigationsgerät oder im Internet vergleichen. iPhone-Nutzende können das mit der App von Clever Tanken auch über CarPlay“, erklärt Steffen Bock.

Autobahntankstellen sollten Autofahrende meiden, wenn dies ohne Umwege möglich ist. Denn sie sind aufgrund ihrer günstigen Lage und der geringen Konkurrenz in der näheren Umgebung oft teurer als zum Beispiel Tankstellen in größeren Innenstädten.

Außerdem sollten Autofahrerinnen und Autofahrer beachten, dass mancherorts bis zu sechs Preisspitzen pro Tag auftreten – vor allem bei Markentankstellen. Steffen Bock: „Manchmal lassen sich an ein und derselben Tankstelle Unterschiede von bis zu 15 Cent pro Tag feststellen. Vergleicht man alle Tankstellen in einer Stadt, sind es auch schon mal bis zu 22 Cent innerhalb von 24 Stunden.“ Günstige Tankzeiten gibt es überall häufig zwischen 8 und 10 Uhr, 12 und 13 Uhr sowie 20 und 22 Uhr.

 

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Städteranking der Spritkosten für Januar 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

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Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im Januar 2025. © infoRoad GmbH / Clever Tanken


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Kraftstoffpreise im Jahr 2024: Wo und wann Autofahren besonders teuer war

Kraftstoffpreise im Jahr 2024: Wo und wann Autofahren besonders teuer war

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Kraftstoffpreise im Jahr 2024: Wo und wann Autofahren besonders teuer war

02.01.2025 / 12:39 CET/CEST
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Für Interviewwünsche oder detaillierte regionale Daten zur Benzinpreisentwicklung in den

20 größten deutschen Städten kontaktieren Sie bitte die PR-Agentur.

 

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Kraftstoffpreise im Jahr 2024:
Wo und wann Autofahren besonders teuer war

 

  • Kraftstoffpreise im Dezember: Super E10 rund 1 Cent, Diesel rund 2 Cent teurer als im November
  • Super E10 im Dezember am günstigsten in Mannheim, Bonn und Duisburg
  • Super E10 im Dezember am teuersten in Wuppertal, Dresden und Hannover
  • Diesel im Dezember am günstigsten in Bielefeld, Bonn und Mannheim
  • Diesel im Dezember am teuersten in Leipzig, Dresden und Wuppertal

 

Nürnberg, 2. Januar 2025. Das Jahr 2024 ist mit leicht gestiegenen Kraftstoffpreisen zu Ende gegangen. Nach der aktuellen Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken kostete der Liter Super E10 im Dezember rund 1,6628 Euro. Das waren etwa 1 Cent mehr als im Vormonat (1,6511 Euro). Diesel kostete im vergangenen Monat rund 1,5972 Euro je Liter und damit rund 2 Cent mehr als im November (1,5819 Euro). Insgesamt verzeichneten beide Kraftstoffsorten im Jahr 2024 den dritthöchsten Preis seit Beginn der regelmäßigen monatlichen Auswertungen von Clever Tanken im Juni 2012. Teurer waren Super E10 und Diesel in den Jahren 2022 und 2023. „Die Weihnachtsferien und der moderate Anstieg der Rohölpreise haben das Autofahren im Dezember gegenüber dem Vormonat leicht verteuert und damit einen Vorgeschmack auf das neue Jahr gegeben. Denn am gestrigen Mittwoch ist die nächste Stufe der nationalen CO2-Bepreisung fossiler Brennstoffe in Kraft getreten. Damit könnte das Tanken grundsätzlich teurer werden“, sagt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat (1,7198 Euro) war der Liter Super E10 im Dezember rund 6 Cent pro Liter günstiger. Bei vier Tankfüllungen à 60 Liter entspricht dies einer Ersparnis von etwa 13,68 Euro. Der Liter Diesel kostete im Dezember 2023 rund 1,6989 Euro und damit rund 10 Cent mehr als im vergangenen Monat. Bei vier Tankfüllungen à 60 Liter entspricht dies einer Ersparnis von rund 24,41 Euro.

 

Gründe für die Entwicklung der Kraftstoffpreise im Dezember

Steffen Bock: „Die Preise für Super E10 und Diesel sind im Dezember im Vergleich zum Vormonat relativ stabil geblieben. Die leichten Anstiege sind vor allem auf die bundesweiten Weihnachtsferien und die Entwicklung der Rohölpreise zurückzuführen. Beim Dieselpreis wirkte sich zudem die saisonal höhere Nachfrage nach Heizöl preistreibend aus.“

Die Preisentwicklung der für Deutschland wichtigen Rohölsorte Brent zeigte im Dezember gegenüber dem Vormonat einen moderaten Anstieg, jedoch keine signifikante Aufwärtsbewegung. Die Gründe für die relative Preisstabilität sind vielfältig.

Zunächst sorgte die positive Industriekonjunktur in China, dem zweitgrößten Ölverbraucher der Welt, für Optimismus an den Ölmärkten hinsichtlich einer steigenden Nachfrage. Ein weiterer preistreibender Faktor war die Verlängerung der Ölförderkürzungen durch das Ölkartell OPEC+ bis mindestens Ende des ersten Quartals 2025. Diese Entscheidung stärkte das Vertrauen der Marktteilnehmer in eine kontrollierte Angebotslage.

Darüber hinaus führten geopolitische Unsicherheiten zu einem Anstieg der Risikoaufschläge am Markt. Dazu gehörte auch der politische Umsturz in Syrien, der die Unsicherheit im Nahen Osten verstärkte. Neue EU-Sanktionen gegen Russland, die die Versorgung beeinträchtigen könnten, trugen ebenfalls zu Verknappungserwartungen bei. Schließlich spekulierten die Marktakteure auf Wirtschaftsstimuli der chinesischen Regierung, die die Nachfrage weiter stützen könnten. Auch die globale Urlaubssaison zu Weihnachten verstärkte die Hoffnungen auf eine solide Nachfrage und trieb die Preise nach oben.

Schließlich spielte auch die Zinspolitik der US-Notenbank eine Rolle: Die jüngsten Zinssenkungen der Federal Reserve schwächen den US-Dollar und machen Rohöl für Käufer aus anderen Währungsräumen günstiger. Dies erhöht die Nachfrage und führt zu Preissteigerungen.

Diesen preistreibenden Faktoren standen im Dezember aber auch diverse Gründe für sinkende Ölpreise gegenüber. Insbesondere die verhaltene Nachfrage aus China aufgrund der zögerlichen Konjunkturerholung belastete den Markt. Die Preissenkungen für Rohöl aus Saudi-Arabien verstärkten diesen Trend, da sie das Überangebot auf dem Markt verdeutlichten.

Zudem haben sich im Dezember die geopolitischen Konflikte im Nahen Osten nicht weiter verschärft. Insbesondere in Syrien und Israel scheinen sich die Spannungen in Grenzen zu halten. Dies reduzierte die Risikoerwartungen für die Ölversorgung. Des Weiteren trübte die OPEC+ die Marktstimmung, indem sie ihre Wachstumsprognosen für die weltweite Ölnachfrage erneut senkte. Schließlich war eine allgemeine Zurückhaltung der Anleger zu beobachten, die den Aufwärtsdruck auf die Ölpreise aufgrund der pessimistischen Aussichten und der verhaltenen globalen Nachfrage begrenzte.

 

Preisschere zwischen Benzin und Diesel schließt sich weiter

Ein Liter Super E10 kostete im Dezember rund 6,56 Cent mehr als ein Liter Diesel. Im Vergleich zum November, als die Differenz noch bei 6,92 Cent lag, verringerte sich der Abstand zwischen den beiden Kraftstoffsorten im vergangenen Monat leicht um rund 0,4 Cent zulasten des Diesels. Damit näherten sich die Preise den vierten Monat in Folge an.

Der Liter Diesel ist zwar noch immer rund 7 Cent billiger als der Liter Benzin. Letzterer wird jedoch mit rund 20 Cent mehr Energiesteuer belastet. Rein rechnerisch hätte Diesel im vergangenen Monat also weitere 13 Cent pro Liter weniger kosten müssen.

Steffen Bock: „Dass sich der Steuervorteil nicht vollständig in den Endverbraucherpreisen für Diesel niederschlägt, liegt neben anderen Marktbedingungen vor allem an der Nachfrage. Denn im Winter steigt der Bedarf an Heizöl, das in der Herstellung eng mit Diesel verbunden ist. Dies führt zu einem saisonalen Anstieg der Dieselpreise.“

 

Die günstigsten und teuersten Tanktage im Dezember

Am wenigsten zahlten die Autofahrerinnen und Autofahrer für den Liter Super E10 am Samstag, dem 7. Dezember (1,6420 Euro), und für den Liter Diesel am Montag, dem 9. Dezember (1,5770 Euro).

Die höchsten Preise für beide Kraftstoffsorten zahlten Autofahrende hingegen am Dienstag, dem 31. Dezember. An diesem Tag kostete der Liter Super E10 rund 1,6860 Euro und der Liter Diesel rund 1,6220 Euro.

 

Die günstigsten und teuersten Tankmonate im Jahr 2024

Der günstigste Super-E10-Tankmonat des vergangenen Jahres war der September mit rund 1,6414 Euro je Liter im Bundesdurchschnitt. Es folgten die Monate November (1,6511 Euro) und Oktober (1,6626 Euro). Am teuersten war Super E10 dagegen im April (1,8503 Euro), Mai (1,8070 Euro) und März (1,7883 Euro).

Der günstigste Tankmonat für Diesel war 2024 ebenfalls der September mit rund 1,5379 Euro je Liter. Es folgten die Monate Oktober (1,5640 Euro) und November (1,5819 Euro). Am teuersten war Diesel im Februar (1,7491 Euro). Auf den Plätzen zwei und drei der teuersten Diesel-Tankmonate folgten April (1,7318 Euro) und März (1,7305 Euro).

 

Städteranking Dezember: Mannheim erneut günstigste Super-E10-Tankstadt

In Mannheim zahlten Autofahrende im Dezember den dritten Monat in Folge am wenigsten für Super E10. Laut dem monatlichen Preisvergleich von Clever Tanken unter den 20 größten deutschen Städten kostete der Liter Super E10 hier im Monatsdurchschnitt rund 1,6204 Euro. Mannheim ist damit den sechsten Monat in Folge unter den Top 2 in dieser Kategorie – davon fünfmal auf Platz eins. Auch auf Platz zwei der günstigsten Super-E10-Tankstädte gab es im Dezember keine Veränderung: Er ging zum dritten Mal in Folge an Bonn (1,6298 Euro). Die Bundesstadt ist damit zum neunten Mal nacheinander unter den Top 3 der günstigsten Super-E10-Tankstädte. Den dritten Platz belegte zum zweiten Mal nacheinander Duisburg (1,6362 Euro).

Am teuersten war Super E10 im Dezember dagegen in Wuppertal (1,6983 Euro), Dresden (1,6912 Euro) und Hannover (1,6785 Euro). Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Wuppertal durchschnittlich rund 407,59 Euro und damit rund 18,70 Euro mehr als im günstigen Mannheim.

Wie bereits im Oktober und November belegten Bielefeld (1,5674 Euro) und Bonn (1,5683 Euro) auch im Dezember die Plätze eins und zwei im Ranking der günstigsten Diesel-Tankstädte. Bonn belegte damit zum 26. Mal nacheinander einen Platz unter den Top 2 in dieser Kategorie. Auf dem dritten Platz folgte im November Mannheim (1,5692 Euro).

Am teuersten war Diesel im Dezember in Leipzig (1,6247 Euro). Damit belegte die Messestadt im Jahr 2024 insgesamt elfmal den ersten Platz im Ranking der teuersten Diesel-Tankstädte. Lediglich im November hatte Leipzig eine Pause in der Ranking-Liste. Die Plätze zwei und drei der teuersten Diesel-Tankstädte belegten im Dezember Dresden (1,6205 Euro) und Wuppertal (1,6168 Euro).

 

Städteranking im Jahr 2024: Mannheim ist günstigste Tankstadt für Super E10, Bonn das fünfte Jahr in Folge für Diesel

Die günstigste Super-E10-Tankstadt des Jahres 2024 ist Mannheim. Rund 1,7022 Euro kostete der Liter Super E10 hier im Jahresdurchschnitt. Auf den Plätzen zwei und drei der günstigsten Super-E10-Tankstädte folgen Bonn (1,7049 Euro) und Duisburg (1,7137 Euro).

Am teuersten war Super E10 im vergangenen Jahr dagegen in Wuppertal (1,7508 Euro), Dresden (1,7470 Euro) und Hannover (1,7458 Euro).

Die günstigste Diesel-Tankstadt 2024 ist zum fünften Mal in Folge Bonn. Hier kostete der Liter im Jahresdurchschnitt 1,6095 Euro. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Bielefeld (1,6256 Euro) und Mannheim (1,6288 Euro).

Leipzig (1,6872 Euro) ist dagegen zum zweiten Mal nacheinander die teuerste Diesel-Tankstadt des Jahres. Wuppertal (1,6577 Euro) und Hamburg (1,6522 Euro) reihen ich auf den Plätzen zwei und drei dieser Kategorie ein.

 

Wichtige Einflussfaktoren auf die Kraftstoffpreise 2024

Der wichtigste Faktor für die Entwicklung der Kraftstoffpreise im Jahr 2024 war die Entwicklung der Rohölpreise. Die folgenden sechs Hauptfaktoren verdeutlichen die komplexe Dynamik der Rohölpreise im vergangenen Jahr.

  1. Geopolitische Spannungen:
    Konflikte im Nahen Osten, insbesondere im Gazastreifen und im Roten Meer, sowie militärische Aktivitäten in Libyen und der Ukraine führten zu Risikoaufschlägen auf den Rohölpreis.
  2. Förderpolitik der OPEC+:
    Die anhaltenden Förderkürzungen der OPEC+ sorgten für eine Verknappung des Angebots und stützten damit die Preise.
  3. Wirtschaftliche Unsicherheiten in China:
    Die Wachstumsschwäche Chinas und enttäuschende Konjunkturdaten drückten auf die Nachfrageerwartungen und dämpften den Preisanstieg.
  4. Entwicklung der Rohöllagerbestände in den USA:
    Schwankungen bei den Lagerbeständen beeinflussten die Marktdynamik.
  5. Geldpolitik und Wechselkurse:
    Im Jahresverlauf dämpfte ein starker US-Dollar die Nachfrage aus Nicht-Dollar-Ländern, während ein schwacher Dollar zeitweise unterstützend wirkte.
  6. Nachfrageveränderungen durch saisonale Effekte und Heizölverbrauch:
    Die Heizölnachfrage im Winter und deren Rückgang im Frühjahr beeinflussten insbesondere die Dieselpreise und führten zu saisonalen Preisverschiebungen.

 

Ausblick 2025: Höhere CO2-Steuer, globale Krisen und ein neuer US-Präsident

„Ab Januar könnte Tanken teurer werden. Grund dafür ist das Inkrafttreten der nächsten Stufe der Erhöhung der nationalen CO2-Bepreisung fossiler Brennstoffe, kurz CO2-Steuer genannt. Je nach Entwicklung der Rohölpreise wird sich diese Verteuerung mehr oder weniger stark an den Zapfsäulen bemerkbar machen“, sagt Steffen Bock.

Mit Beginn des neuen Jahres ist die CO2-Abgabe von 45 auf 55 Euro pro ausgestoßener Tonne Kohlendioxid gestiegen. Pro Liter Benzin werden damit ab sofort circa 15,7 Cent und pro Liter Diesel circa 17,3 Cent CO2-Steuer fällig. Im Vergleich zu 2024 verteuert sich der Liter Benzin um rund 3 Cent und der Liter Diesel um rund 3,1 Cent.

Ziel der Steuer ist es, den Verbrauch fossiler Brennstoffe durch eine zusätzliche Preisbelastung unattraktiv zu machen und den Umstieg auf klimafreundlichere Alternativen anzuregen. Denn Deutschland soll bis 2045 klimaneutral werden, um die internationalen Klimaziele zu erreichen und die Folgen der Erderwärmung einzudämmen.

Seit 2021 gilt die schrittweise Erhöhung der CO2-Abgabe auf Benzin, Diesel, Gas, Flüssiggas und Heizöl. 2023 wurde die jährliche Erhöhung wegen der Energiepreiskrise ausgesetzt. Die Einnahmen fließen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF), aus dem unter anderem Klimaschutzprojekte finanziert werden.

„Weitere Aussagen zur langfristigen Entwicklung der Kraftstoffpreise im neuen Jahr wären reine Spekulation. Denn die Entwicklung der Rohölpreise ist aufgrund der zahlreichen geopolitischen und ökonomischen Krisen nicht vorhersehbar. Zudem könnte die erneute Präsidentschaft von Donald Trump in den USA einen nicht kalkulierbaren Einfluss auf die Ölpreise haben“, sagt Steffen Bock.

 

Regelmäßiger Preisvergleich lohnt sich

„Wie auch immer sich die Preise entwickeln werden: Wer an der Zapfsäule sparen will, sollte die Kraftstoffpreise regelmäßig per App, Navigationsgerät oder im Internet vergleichen. iPhone-Nutzende können das mit der App von Clever Tanken auch über CarPlay“, erklärt Steffen Bock.

Autobahntankstellen sollten Autofahrende meiden, wenn dies ohne Umwege möglich ist. Denn sie sind aufgrund ihrer günstigen Lage und der geringen Konkurrenz in der näheren Umgebung oft teurer als zum Beispiel Tankstellen in größeren Innenstädten.

Außerdem sollten Autofahrerinnen und Autofahrer beachten, dass mancherorts bis zu sechs Preisspitzen pro Tag auftreten – vor allem bei Markentankstellen. Steffen Bock: „Manchmal lassen sich an ein und derselben Tankstelle Unterschiede von bis zu 15 Cent pro Tag feststellen. Vergleicht man alle Tankstellen in einer Stadt, sind es auch schon mal bis zu 22 Cent innerhalb von 24 Stunden.“ Günstige Tankzeiten gibt es überall häufig zwischen 8 und 10 Uhr, 12 und 13 Uhr sowie 20 und 22 Uhr.

 

Über Clever Tanken

Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann. Seit Herbst 2021 bietet die App zudem mit Clever Pay die Bezahlung von Kraftstoff direkt über das Smartphone an ausgewählten Tankstellen an. Möglich ist dies durch eine Kooperation mit dem Finanzdienstleister LogPay Financial Services GmbH, einer einhundertprozentigen Tochter der Volkswagen Financial Services AG.

Für Fahrer von Elektroautos bietet Clever Tanken über eine Kooperation mit dem Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch innerhalb der App die Erweiterung Clever Laden an. Über sie lassen sich freie Ladepunkte in der Umgebung ermitteln. Auch können die Preise verglichen, Ladevorgänge ausgelöst und beendet sowie die Bezahlung via PayPal und Kreditkarte vorgenommen werden – all das unabhängig von Netzwerkkarten und Verträgen mit Energieunternehmen.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich mehr als sechs Millionen Mal aufgerufen, die App mehr als 32 Millionen Mal. (Mai 2022; Quellen: IVW – http://ausweisung.ivw-online.de/index.php?i=112, AGOF Daily facts, Google Analytics).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden. Weitere Informationen im Internet unter: www.clever-tanken.de

 

Pressekontakt
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Ansprechpartnerin: Nadine Anschütz
Im Ludwigpalais – Ludwigstraße 8
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Städteranking der Spritkosten für Dezember 2024. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

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Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im Dezember 2024. © infoRoad GmbH / Clever Tanken


Veröffentlichung einer Mitteilung, übermittelt durch EQS Group.
Medienarchiv unter https://www.eqs-news.com.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.



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Diesel legt zu, Benzin leicht günstiger: Die Tankpreise von Clever Tanken für November

Diesel legt zu, Benzin leicht günstiger: Die Tankpreise von Clever Tanken für November

Emittent / Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company / Schlagwort(e): Monatszahlen/Sonstiges
Diesel legt zu, Benzin leicht günstiger: Die Tankpreise von Clever Tanken für November

02.12.2024 / 10:00 CET/CEST
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PRESSEMITTEILUNG www.clever-tanken.de

Für Interviewwünsche oder detaillierte regionale Daten zur Benzinpreisentwicklung in den 20 größten deutschen Städten kontaktieren Sie bitte die PR-Agentur.

 Eine Infografik in hoher Auflösung sowie weitere Informationen stehen unter nachfolgendem Link zum Download bereit: https://bit.ly/clever-tanken-de

  

Diesel legt zu, Benzin leicht günstiger:
Die Tankpreise von Clever Tanken für November

 

  • Super E10 rund 1 Cent günstiger, Diesel rund 2 Cent teurer als im Oktober
  • Leipziger Serie als teuerste Dieseltankstadt beendet
  • Super E10 im November in Mannheim, Bonn und Duisburg am günstigsten
  • Super E10 in Wuppertal, Hannover und Dresden am teuersten
  • Diesel im November am günstigsten in Bielefeld, Bonn und Duisburg
  • Diesel am teuersten in Wuppertal, Nürnberg und Hannover
     

Nürnberg, 2. Dezember 2024. Die gute Nachricht vorweg: Die Preise für Super E10 sind im November im Vergleich zum Vormonat leicht um rund 1 Cent gesunken. Das geht aus einer Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken hervor. Danach kostete der Liter Super E10 im vergangenen Monat im bundesweiten Durchschnitt rund 1,6511 Euro. Autofahrerinnen und Autofahrer, die Diesel tankten, zahlten dagegen mit rund 1,5819 Euro pro Liter den zweiten Monat in Folge mehr als im jeweiligen Vormonat – im November rund 2 Cent.

Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken: „Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Preise für Super E10 und Diesel im November im Vergleich zum Oktober relativ stabil geblieben sind. Die geringen Schwankungen im Monatsverlauf sind vor allem auf die Entwicklung der Rohölpreise zurückzuführen. Beim Dieselpreis wirkt sich zudem die saisonal höhere Nachfrage preistreibend aus.“

Für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 zahlten die Autofahrenden im November im Bundesdurchschnitt 396,26 Euro. Das waren etwa 2,76 Euro weniger als im Vormonat. Im Vergleich zum November 2023, als der Liter Super E10 rund 1,7723 Euro gekostet hatte, lag der Preis im November 2024 um rund 12,12 Cent niedriger. Bei vier Tankfüllungen à 60 Liter bedeutet dies eine Ersparnis von etwa 29,09 Euro gegenüber dem Vorjahresmonat.

Für vier Tankfüllungen à 60 Liter Diesel zahlten Autofahrende im November durchschnittlich rund 379,66 Euro – etwa 4,30 Euro mehr als im Oktober. Verglichen mit dem Vorjahresmonat, als Diesel rund 1,7622 Euro pro Liter gekostet hatte, war der Kraftstoff im November 2024 rund 18,03 Cent pro Liter günstiger. Das entspricht einer Ersparnis von etwa 43,27 Euro für vier Tankfüllungen im Vergleich zum November 2023.

—————————————————————————————————————————————————————-Preisschere zwischen Benzin und Diesel schließt sich erneut
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Der Liter Super E10 kostete im November rund 6,92 Cent mehr als der Liter Diesel. Im Vergleich zum Oktober, als die Differenz noch 9,86 Cent betrug, verringerte sich der Abstand im vergangenen Monat um rund 3 Cent zulasten des Diesels. Damit näherten sich die Preise der beiden Kraftstoffsorten den dritten Monat in Folge an.

Der Liter Diesel ist zwar immer noch rund 7 Cent billiger als der Liter Benzin. Letzterer wird jedoch mit rund 20 Cent mehr Energiesteuer belastet. Rein rechnerisch hätte Diesel im vergangenen Monat also etwa weitere 13 Cent pro Liter weniger kosten müssen, um das volle Potenzial der niedrigeren Steuer auszuschöpfen.

Steffen Bock: „Obwohl Dieselkraftstoff mit rund 20 Cent pro Liter weniger Energiesteuer belastet ist als Benzin, schlägt sich dieser Vorteil nicht vollständig in den Endverbraucherpreisen nieder. Neben weiteren Marktbedingungen ist dafür vor allem die Nachfrage verantwortlich. Denn in den kalten Wintermonaten steigt der Bedarf nach Heizöl, das in der Herstellung eng mit Diesel verbunden ist. Dies führt zu einem Anstieg der Dieselpreise. Dadurch könnte sich die Preisschere zwischen Benzin und Diesel in den kommenden Monaten noch weiter schließen.“

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Die günstigsten und teuersten Tanktage im November
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Der günstigste Tag zum Tanken war im vergangenen Monat im bundesweiten Durchschnitt für Super E10 Dienstag, der 5. November (1,6420 Euro pro Liter). Dieselfahrende zahlten am Freitag, dem 1. November am wenigsten (1,5590 Euro).

Die höchsten Preise für beide Kraftstoffsorten zahlten Autofahrende hingegen am Montag, dem 25. November. An diesem Tag kostete der Liter Super E10 rund 1,6620 Euro und der Liter Diesel rund 1,6010 Euro. Genauso viel gekostet hatte Diesel im Bundesdurchschnitt bereits tags zuvor am Sonntag, dem 24. November.

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Städteranking November: Leipzig beendet Top-2-Serie der teuersten Diesel-Tankstädte
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Der Preisvergleich von Clever Tanken unter den 20 größten deutschen Städten zeigt, dass Autofahrerinnen und Autofahrer wie schon im Oktober auch im vergangenen Monat in Mannheim am wenigsten für Super E10 bezahlten. Rund 1,6133 Euro kostete der Liter hier im Monatsdurchschnitt. Mannheim hält sich damit den fünften Monat in Folge unter den Top 2 in dieser Kategorie – davon viermal auf Platz eins. Auch auf Platz zwei der günstigsten Super-E10-Tankstädte gab es keine Veränderung: Dieser ging erneut an Bonn (1,6154 Euro), das sich damit zum achten Mal in Folge unter den Top 3 der günstigsten Super-E10-Tankstädte platzierte. Dahinter folgte Duisburg (1,6201 Euro) auf Platz drei.

Am teuersten war Super E10 im November dagegen in Wuppertal (1,6758 Euro), Hannover (1,6704 Euro) und Dresden (1,6632 Euro). Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Wuppertal durchschnittlich rund 402,19 Euro und damit rund 15,00 Euro mehr als im günstigen Mannheim.

Wie bereits im Oktober belegten Bielefeld (1,5536 Euro pro Liter) und Bonn (1,5546 Euro) auch im November die Plätze eins und zwei im Ranking der günstigsten Diesel-Tankstädte. Bonn belegte damit zum 25. Mal nacheinander einen Platz unter den Top 2 in dieser Kategorie. Platz drei belegte im November Duisburg (1,5611 Euro).

Eine Überraschung gab es im November unter den Top 3 der teuersten Diesel-Tankstädte. Wuppertal (1,6064 Euro) verdrängte Leipzig, das elf Monate lang unangefochten an der Spitze dieser Kategorie gestanden hatte. Auf Platz zwei folgte Nürnberg (1,6005 Euro). Damit ist die Leipziger Serie gerissen. Bis Oktober hatte die Messestadt 18 Mal nacheinander die Top 2 der teuersten Diesel-Tankstädte verteidigt – davon 16 Mal den ersten Platz. Mit 1,5789 Euro schaffte sie im November den Sprung ins Mittelfeld. Den dritten Platz belegte wie in den beiden Vormonaten Hannover (1,5940 Euro).

—————————————————————————————————————————————————————-Gründe für die Entwicklung der Kraftstoffpreise im November
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„Wie so oft war auch im November die Entwicklung der Rohölpreise der Haupttreiber für die Bewegungen an den Zapfsäulen“, erklärt Steffen Bock. So belastete die Sorge um eine anhaltend schwache Treibstoffnachfrage des wichtigen Ölimporteurs China die Märkte. Hinzu kamen Spekulationen über eine Ausweitung der US-Ölproduktion unter dem designierten Präsidenten Donald Trump, die im kommenden Jahr zu einem globalen Überangebot führen könnte.

Dem gegenüber sorgten geopolitische Spannungen für gegensätzliche Impulse. Vor allem die Verschärfung der Kämpfe zwischen Russland und der Ukraine und die damit verbundenen Versorgungsängste aufgrund möglicher Angriffe auf die Ölinfrastruktur in Russland trieben die Preise zeitweise nach oben. Darüber hinaus sorgten Spekulationen über eine mögliche Verlängerung der Förderkürzungen durch die Ölförderländer der Gruppe OPEC+ für steigende Ölpreise. „Der Ölmarkt bleibt von widersprüchlichen Kräften getrieben – das spiegelt sich in der Volatilität der Preise an den Ölmärkten und damit auch an den Tankstellen wider“, so Bock.

—————————————————————————————————————————————————————-Ausblick
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Auch für die kommenden Wochen erwartet Steffen Bock eine dynamische Entwicklung, da geopolitische Spannungen – insbesondere im Nahen Osten sowie in Russland und der Ukraine – und die wirtschaftliche Entwicklung in wichtigen Ölimportländern die Ölpreise beeinflussen. Kurzfristig rechnet Bock aber eher mit leicht steigenden Preisen. Dafür sprechen Förderprogramme in China, vor allem für Energieimporte, steigende Ölimporte aus Indien aufgrund einer verbesserten Wirtschaftslage sowie die Annahme, dass die OPEC+ ihre Förderkürzungen zur weiteren Stabilisierung der Preise vorerst beibehalten könnte.

Das nächste Treffen der  Produzentengruppe, das für den 1. Dezember geplant war, wurde  kurzfristig auf kommenden Donnerstag (5. Dezember) verschoben. Marktexperten gehen davon aus, dass die geplanten Produktionssteigerungen erneut verzögert werden. Bereits im Sommer hatte die OPEC+ beschlossen, die freiwilligen Kürzungen von 2,2 Millionen Barrel pro Tag ab Oktober schrittweise zu reduzieren. Dieser Termin wurde dann zunächst auf Dezember und schließlich auf Januar 2025 verlegt. Derzeit geht der Markt davon aus, dass die Gruppe den Termin um mindestens einen weiteren Monat, möglicherweise sogar bis ins zweite Quartal des kommenden Jahres verschieben wird.

—————————————————————————————————————————————————————-Regelmäßiger Preisvergleich lohnt sich
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„Wie auch immer sich die Preise entwickeln werden: Wer an der Zapfsäule sparen will, sollte die Kraftstoffpreise regelmäßig per App, Navigationsgerät oder im Internet vergleichen. iPhone-Nutzende können das mit der App von Clever Tanken auch über CarPlay“, erklärt Steffen Bock.

Autobahntankstellen sollten Autofahrende meiden, wenn dies ohne Umwege möglich ist. Denn sie sind aufgrund ihrer günstigen Lage und der geringen Konkurrenz in der näheren Umgebung oft teurer als zum Beispiel Tankstellen in größeren Innenstädten.

Außerdem sollten Autofahrerinnen und Autofahrer beachten, dass mancherorts bis zu sechs Preisspitzen pro Tag auftreten – vor allem bei Markentankstellen. Steffen Bock: „Manchmal lassen sich an ein und derselben Tankstelle Unterschiede von bis zu 15 Cent pro Tag feststellen. Vergleicht man alle Tankstellen in einer Stadt, sind es auch schon mal bis zu 22 Cent innerhalb von 24 Stunden.“ Günstige Tankzeiten gibt es überall häufig zwischen 8 und 10 Uhr, 12 und 13 Uhr sowie 20 und 22 Uhr.


 

Über Clever Tanken

Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann. Seit Herbst 2021 bietet die App zudem mit Clever Pay die Bezahlung von Kraftstoff direkt über das Smartphone an ausgewählten Tankstellen an. Möglich ist dies durch eine Kooperation mit dem Finanzdienstleister LogPay Financial Services GmbH, einer einhundertprozentigen Tochter der Volkswagen Financial Services AG.

Für Fahrer von Elektroautos bietet Clever Tanken über eine Kooperation mit dem Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch innerhalb der App die Erweiterung Clever Laden an. Über sie lassen sich freie Ladepunkte in der Umgebung ermitteln. Auch können die Preise verglichen, Ladevorgänge ausgelöst und beendet sowie die Bezahlung via PayPal und Kreditkarte vorgenommen werden – all das unabhängig von Netzwerkkarten und Verträgen mit Energieunternehmen.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich mehr als sechs Millionen Mal aufgerufen, die App mehr als 32 Millionen Mal. (Mai 2022; Quellen: IVW – http://ausweisung.ivw-online.de/index.php?i=112, AGOF Daily facts, Google Analytics).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden. Weitere Informationen im Internet unter: www.clever-tanken.de

 

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Städteranking der Spritkosten für November 2024. © infoRoad GmbH / Clever Tanken

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Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im November 2024. © infoRoad GmbH / Clever Tanken


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Fünfmonatige Talfahrt gestoppt: Kraftstoffpreise ziehen im Oktober wieder an

Fünfmonatige Talfahrt gestoppt: Kraftstoffpreise ziehen im Oktober wieder an

Emittent / Herausgeber: ANSCHÜTZ + Company / Schlagwort(e): Monatszahlen/Sonstiges
Fünfmonatige Talfahrt gestoppt: Kraftstoffpreise ziehen im Oktober wieder an

04.11.2024 / 09:00 CET/CEST
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Für Interviewwünsche oder detaillierte regionale Daten zur Benzinpreisentwicklung in den 20 größten deutschen Städten kontaktieren Sie bitte die PR-Agentur.
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Fünfmonatige Talfahrt gestoppt:
Kraftstoffpreise ziehen im Oktober wieder an

  • Super E10 rund 2 Cent, Diesel rund 3 Cent teurer als im September
  • Super E10 im Oktober in Mannheim, Bonn und Bielefeld am günstigsten
  • Super E10 in Hannover, Dresden und Hamburg am teuersten
  • Diesel im Oktober in Bielefeld, Bonn und Mannheim am günstigsten
  • Diesel in Leipzig, Dresden und Hannover am teuersten
     

Nürnberg, 4. November 2024. Nach fünfmonatiger Talfahrt sind die Kraftstoffpreise an den Tankstellen in Deutschland im Oktober erstmals wieder gestiegen. Das geht aus der monatlichen Auswertung des Verbraucherinformationsdienstes Clever Tanken hervor. Demnach kostete der Liter Super E10 im vergangenen Monat im bundesweiten Durchschnitt rund 1,6626 Euro. Das waren rund 2 Cent mehr als im September. Für den Liter Diesel zahlten Autofahrende im Oktober rund 1,5640 Euro – etwa 3 Cent mehr als im Vormonat.

„Noch im September waren die Kraftstoffpreise so niedrig wie seit fast drei Jahren nicht mehr gewesen. Dass sie im Oktober wieder angezogen haben, hat eine maßgebliche Ursache: steigende Rohölpreise aufgrund geopolitischer Spannungen, wirtschaftlicher Unsicherheiten sowie einem fallenden Eurokurs gegenüber dem US-Dollar“, erklärt Steffen Bock, Gründer und Geschäftsführer von Clever Tanken.

Im Oktober zahlten Autofahrende für vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 im Bundesdurchschnitt 399,02 Euro. Das waren etwa 5,09 Euro mehr als im Vormonat. Im Vergleich zum Oktober 2023, als der Liter Super E10 rund 1,8156 Euro kostete, war der Preis im Oktober 2024 hingegen um rund 0,1530 Euro niedriger. Bei vier Tankfüllungen à 60 Liter bedeutet dies eine Ersparnis von etwa 36,72 Euro gegenüber dem Vorjahresmonat.

Für vier Tankfüllungen à 60 Liter Diesel zahlten Autofahrende im Oktober durchschnittlich rund 375,36 Euro – etwa 6,26 Euro mehr als im September. Verglichen mit dem Vorjahresmonat, als Diesel rund 1,8212 Euro pro Liter kostete, war der Kraftstoff im Oktober 2024 rund 0,2572 Euro pro Liter günstiger. Das entspricht einer Ersparnis von etwa 61,73 Euro für vier Tankfüllungen im Vergleich zum Oktober 2023.

Preisschere zwischen Benzin und Diesel schließt sich weiter

Im Oktober lag der bundesweite Durchschnittspreis für Super E10 rund 9,86 Cent über dem für Diesel. Im Vergleich zum September, als die Differenz noch 10,35 Cent betrug, verringerte sich der Abstand im Oktober um rund 0,5 Cent zulasten des Diesels. Damit näherten sich die Preise beider Kraftstoffsorten den zweiten Monat in Folge an.

Obwohl Diesel noch immer rund 10 Cent günstiger ist als Benzin: Auf Letzteres wird pro Liter etwa 20 Cent mehr Energiesteuer erhoben als auf Diesel. Rein rechnerisch hätte Diesel im vergangenen Monat also etwa weitere 10 Cent weniger pro Liter kosten müssen, um das gesamte Potenzial der niedrigeren Steuer auszuschöpfen.

Steffen Bock: „In den kommenden Monaten könnte sich die Preisschere zwischen Benzin und Diesel noch weiter schließen, da der Dieselpreis saisonal bedingt steigen dürfte. Der Grund dafür ist die erhöhte Nachfrage nach Heizöl in der kalten Jahreszeit. Da Diesel und Heizöl ähnliche Produkte sind und aus demselben Raffinerieprozess stammen, kann die erhöhte Heizölnachfrage zu einem Anstieg des Dieselpreises an den Tankstellen führen.“

Die günstigsten und teuersten Tanktage im Oktober

Der günstigste Tag zum Tanken war im vergangenen Monat im bundesweiten Durchschnitt sowohl für Super E10 (1,6230 Euro pro Liter) als auch für Diesel (1,5220 Euro) Dienstag, der 1. Oktober.

Die höchsten Preise für beide Kraftstoffsorten bezahlten die Autofahrerinnen und Autofahrer hingegen am Montag, dem 14. Oktober. An diesem Tag kostete der Liter Super E10 rund 1,6780 Euro und der Liter Diesel rund 1,5820 Euro.

Städteranking Oktober: Bonn zum 24. Mal in Folge unter den beiden günstigsten und Leipzig zum 18. Mal in Folge unter den beiden teuersten Diesel-Tankstädten

Am wenigsten zahlten Autofahrerinnen und Autofahrer im Oktober für Super E10 in Mannheim. Rund 1,6252 Euro kostete der Liter hier im Monatsdurchschnitt. Das ergab der Preisvergleich von Clever Tanken unter den 20 größten deutschen Städten. Auf den Plätzen zwei und drei der günstigsten Super-E10-Tankstädte folgten Bonn (1,6317 Euro) und Bielefeld (1,6338 Euro). Bonn schaffte es damit zum siebten Mal in Folge unter die Top 3 der günstigsten Super-E10-Tankstädte.

Am teuersten war Super E10 im Oktober dagegen wiederholt in Hannover (1,6968 Euro) und Dresden (1,6951 Euro). Neu auf Platz drei der teuersten Super-E10-Tankstädte reihte sich Hamburg (1,6784 Euro) ein.

Vier Tankfüllungen à 60 Liter Super E10 kosteten im teuren Hannover durchschnittlich rund 407,23 Euro und damit etwa 17,18 Euro mehr als im günstigen Mannheim.

Nachdem Bonn sechs Mal in Folge die Poleposition unter den drei günstigsten Diesel-Tankstädten eingenommen hatte, verdrängte Bielefeld (1,5243 Euro pro Liter) die Bundesstadt (1,5320 Euro) im Oktober auf den zweiten Platz. Dennoch behauptete sich Bonn zum 24. Mal nacheinander in den Top 2 in dieser Kategorie. Den dritten Platz belegte im Oktober Mannheim (1,5399 Euro).

Keine Veränderungen gegenüber dem Vormonat gab es im Oktober unter den Top 3 der teuersten Diesel-Tankstädte. Zum elften Mal ohne Unterbrechung belegte Leipzig (1,5967 Euro) den ersten Platz. Die Messestadt ist damit zum 18. Mal in Serie unter den Top zwei in dieser Kategorie – davon zum 16. Mal auf Platz eins. Auf den Plätzen zwei und drei folgten im Oktober erneut Dresden (1,5965 Euro) und Hannover (1,5888 Euro).

Gründe für die Entwicklung der Kraftstoffpreise im Oktober

Steffen Bock: „Grundsätzlich wird die Preisentwicklung an den Tankstellen von der Entwicklung der Rohölpreise beeinflusst, da diese in der Regel der wichtigste Faktor für Veränderungen bei den Kraftstoffpreisen sind. Im vergangenen Monat schwankten die Rohölpreise teils täglich aufgrund einer komplexen Mischung aus geopolitischen Spannungen und wirtschaftlichen Einflüssen.“

Zunächst führten die zunehmenden Unsicherheiten im Nahen Osten, insbesondere die Befürchtung vor einer Eskalation zwischen Israel und dem Iran, zu einem Preisanstieg, da Händler eine Risikoprämie einpreisten. Diese geopolitischen Sorgen wurden zusätzlich durch den Hurrikan „Milton“ in den USA verstärkt, weil er eine vorübergehende Nachfragespitze verursachte.

Gegen Ende des Monats drückten jedoch mehrere Faktoren auf die Rohölpreise: Schwache Konjunkturdaten aus China, dem wichtigsten Abnehmerland, belasteten die Nachfrageaussichten. In der Folge senkte das Ölkartell OPEC zum dritten Mal seine Nachfrageprognose, was auch zur Abkühlung des Marktes beitrug. Zudem ließen die geopolitischen Spannungen etwas nach, da sich die israelische Reaktion auf die iranischen Angriffe auf militärische Ziele beschränkte und die Energieversorgung nicht beeinträchtigt wurde. Dies reduzierte die zuvor eingepreiste Risikoprämie und führte zu einem Preisrückgang.

Gleichzeitig spielte der Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar eine Rolle: Da der Euro erstmals seit August unter die Marke von 1,10 US-Dollar fiel, verteuerte sich der Rohölkauf für den Euroraum zusätzlich. Denn: Öl wird weltweit in US-Dollar gehandelt. 

Ausblick

„Die Ölpreise dürften in den kommenden Wochen volatil bleiben, getrieben von geopolitischen Risiken und der globalen Nachfrageentwicklung“, sagt Steffen Bock.

Bock erklärt weiter, dass die Spannungen im Nahen Osten, insbesondere zwischen Israel und dem Iran, eine potenzielle Bedrohung für die Ölversorgung darstellen. Dies könnte zu deutlichen Preissteigerungen führen, insbesondere wenn es zu Angriffen auf die iranische Energieinfrastruktur kommen sollte.

Gleichzeitig sind die weltweiten Ölvorräte niedrig, was die Unsicherheit verstärkt. Zwar haben die USA begonnen, ihre strategischen Reserven wieder aufzufüllen. Dies könnte die Nachfrage – und damit die Preise – ankurbeln, wird aber von möglichen politischen Entscheidungen in den USA beeinflusst, insbesondere im Hinblick auf Inflationssorgen und die bevorstehenden Wahlen am morgigen 5. November 2024.

Ein weiterer Unsicherheitsfaktor ist die Erwartung von Analysten, dass die OPEC+ ihre Förderkürzungen fortsetzen wird, um die Preise weiter zu stabilisieren. Aber: Sollte sich die geopolitische Lage weiter zuspitzen, könnte der Ölverbund gezwungen sein, seine Strategie anzupassen, was die Preise unter Druck setzen könnte.

Auch eine Entspannung der Konflikte im Nahen Osten könnte zu stabil niedrigen oder sogar fallenden Preisen führen, da das Risiko von Lieferunterbrechungen sinken würde. Sollten zudem die Prognosen für die Ölnachfrage aufgrund einer schwächeren Weltkonjunktur, insbesondere in China, weiter nach unten korrigiert werden, könnte dies die Ölpreise ebenfalls stabilisieren oder sogar drücken.

Regelmäßiger Preisvergleich lohnt sich

„Wie auch immer sich die Preise entwickeln werden: Wer an der Zapfsäule sparen will, sollte die Kraftstoffpreise regelmäßig per App, Navigationsgerät oder im Internet vergleichen. iPhone-Nutzende können das mit der App von Clever Tanken auch über CarPlay“, erklärt Steffen Bock.

Autobahntankstellen sollten Autofahrende meiden, wenn dies ohne Umwege möglich ist. Denn sie sind aufgrund ihrer günstigen Lage und der geringen Konkurrenz in der näheren Umgebung oft teurer als zum Beispiel Tankstellen in größeren Innenstädten.

Außerdem sollten Autofahrerinnen und Autofahrer beachten, dass mancherorts bis zu sechs Preisspitzen pro Tag auftreten – vor allem bei Markentankstellen. Steffen Bock: „Manchmal lassen sich an ein und derselben Tankstelle Unterschiede von bis zu 15 Cent pro Tag feststellen. Vergleicht man alle Tankstellen in einer Stadt, sind es auch schon mal bis zu 22 Cent innerhalb von 24 Stunden.“ Günstige Tankzeiten gibt es überall häufig zwischen 8 und 10 Uhr, 12 und 13 Uhr sowie 20 und 22 Uhr.

 

 

Über Clever Tanken

Als weltweit erstes Unternehmen informierte die infoRoad GmbH mit ihrem Internetportal www.clever-tanken.de bereits im Jahr 1999 Autofahrer und Autofahrerinnen in Deutschland über die günstigsten Kraftstoffpreise der jeweiligen Umgebung. Seit 2013 ist Clever Tanken einer der ersten zugelassenen Verbraucherinformationsdienste bei der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K). Unterstützt von Recherchen des eigenen Teams werden damit täglich die Preise nahezu aller Tankstellen in Deutschland aktualisiert. Als besonderes Angebot erhalten die Nutzer der App von Clever Tanken außerdem eine exklusive HEM-Tiefpreisgarantie. Diese sichert ihnen den günstigsten Spritpreis aller Tankstellen im Umkreis von fünf Kilometern, der an der nächsten in diesem Radius liegenden HEM-Tankstelle eingelöst werden kann. Seit Herbst 2021 bietet die App zudem mit Clever Pay die Bezahlung von Kraftstoff direkt über das Smartphone an ausgewählten Tankstellen an. Möglich ist dies durch eine Kooperation mit dem Finanzdienstleister LogPay Financial Services GmbH, einer einhundertprozentigen Tochter der Volkswagen Financial Services AG.

Für Fahrer von Elektroautos bietet Clever Tanken über eine Kooperation mit dem Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch innerhalb der App die Erweiterung Clever Laden an. Über sie lassen sich freie Ladepunkte in der Umgebung ermitteln. Auch können die Preise verglichen, Ladevorgänge ausgelöst und beendet sowie die Bezahlung via PayPal und Kreditkarte vorgenommen werden – all das unabhängig von Netzwerkkarten und Verträgen mit Energieunternehmen.

In Deutschland ist Clever Tanken Marktführer unter den Verbraucherinformationsdiensten zum Thema Spritpreise. Die gleichnamige Webseite wird monatlich mehr als sechs Millionen Mal aufgerufen, die App mehr als 32 Millionen Mal. (Mai 2022; Quellen: IVW – http://ausweisung.ivw-online.de/index.php?i=112, AGOF Daily facts, Google Analytics).

Nicht nur Verbraucher greifen auf die Services von Clever Tanken zurück. Auch Anbieter wie HERE und Garmin verwenden die Datenbank, um ihre Nutzer über die aktuellen Spritpreise zu informieren. Print- und Rundfunkmedien nutzen den Dienst, um ihren Rezipienten die günstigsten Tankstellen in der Umgebung zu melden. Weitere Informationen im Internet unter: www.clever-tanken.de

 

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E: clever-tanken@anschuetz-co.de
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Städteranking der Spritkosten für Oktober 2024. © infoRoad GmbH / Clever Tanken
 


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Städteranking mit Durchschnittskosten für Diesel und Super E10 im Oktober 2024. © infoRoad GmbH / Clever Tanken
 


Veröffentlichung einer Mitteilung, übermittelt durch EQS Group AG.
Medienarchiv unter https://www.eqs-news.com.

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